Vielleicht wurden diese deckennahen Anbauten teilweise im laufenden Betrieb gebaut. Aber sämtliche Volleinhausungen mit Türen nicht.
Und vor allem ist das an einer Station wie dem Hauptbahnhof mit Fluchtwegen bei dem Fahrgastaufkommen nicht möglich, wenn man z.B. den kompletten westlichen Ausgang dicht macht.
[M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn
Re: [M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn
Vielleicht liegt es auch daran, dass man am Hauptbahnhof nicht sinnvoll wenden kann, da es keinen Gleiswechsel zwischen Stachus und Hauptbahnhof gibt. Dann könnte man nicht mal nen 5-Minuten Takt fahren bzw. nur wenn man abwechselnd im auf beiden Gleisen stadtein- bzw. stadtauswärts fährt was wohl ziemliches Chaos verursachen würde.phifue hat geschrieben: ↑15 Apr 2026, 09:28 Vielleicht wurden diese deckennahen Anbauten teilweise im laufenden Betrieb gebaut. Aber sämtliche Volleinhausungen mit Türen nicht.
Und vor allem ist das an einer Station wie dem Hauptbahnhof mit Fluchtwegen bei dem Fahrgastaufkommen nicht möglich, wenn man z.B. den kompletten westlichen Ausgang dicht macht.
- Michi Greger
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Re: [M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn
Mit gut gewarteter Technik und gut ausgebildetem, motivierten Personal auf Zug und Stellwerk...
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Re: [M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn
Das hat Stellwerkstechnische Gründe. Der Bereich ab HO zur TW wird stromlos sein, man muss also mit Ersatzsignal (25km/h) zum HO fahren, wo man normalerweise 65 fährt, damit der Zug nicht in den stromlosen Bereich rutschen kann. Diese Zeit spart man sich, auch durch den Gleiswechsel am Stachus. Außerdem müsste man sich für Gleis 2 immer die Richtung holen zum HO und das ist mit weiterem Zeitaufwand verbunden.
Re: [M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn
Das ununterbrochene Stück Stromschiene ist so lang? Die Stromschiene ist, in gefühlt kürzesten Abschnitten, unterbrochen auch wenn der Strom aus den gleichen Speisewerken stammt.
Auch mit deutlich reduziertem Takt und 25km/h ist des in meinen Augen fahrgastfreundlicher, da der Hbf einfach DER Knoten im Netz ist. Sonst steigt man erst am Stachus um, für eine Station zum Hbf. Bahnsteiggleiches Umsteigen in einen evtl. Pendelzug ist erheblich weniger schlimm, als am Stachus die langen Wege zu laufen.
Eine (Teil) Demontage des fraglichen Stück Stromschiene ist nicht möglich?
Die Bauzüge sind, meines Wissens nach, nicht unbedingt auf eine ununterbrochene Stromversorgung durch die Stromschiene angewiesen.
An sich würden 50m Durchrutschweg für die Demontage reichen.
Auch mit deutlich reduziertem Takt und 25km/h ist des in meinen Augen fahrgastfreundlicher, da der Hbf einfach DER Knoten im Netz ist. Sonst steigt man erst am Stachus um, für eine Station zum Hbf. Bahnsteiggleiches Umsteigen in einen evtl. Pendelzug ist erheblich weniger schlimm, als am Stachus die langen Wege zu laufen.
Eine (Teil) Demontage des fraglichen Stück Stromschiene ist nicht möglich?
Die Bauzüge sind, meines Wissens nach, nicht unbedingt auf eine ununterbrochene Stromversorgung durch die Stromschiene angewiesen.
An sich würden 50m Durchrutschweg für die Demontage reichen.
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Re: [M] Bauarbeiten bei der Münchner U-Bahn
Auf Gleis 1 beginnt der Stromschienenbereich im Süden vor dem Bahnsteig Heimeranplatz und geht bis in den Süden von Bahnsteig HO. Auf Gleis 2 beginnt der Bereich im Norden am Bahnsteiganfang HP und geht bis Bahnsteiganfang HO im Norden. Der Bereich auf Gleis 2 ist ebenfalls mit der Strecke ins BT verbunden. Ein einfaches Trennen ist da nicht so einfach möglich, was auch im Regelbetrieb oft der Fall ist, sollte durch einen Zug der Wagenkurzschließer gesetzt werden sind alle Züge im besagten Streckenabschnitt auf dem jeweiligen Gleis stromlos.
Alleine auf Gleis 1 ist die Einfahrt also nicht möglich, da das Gleis zwei verschiedene Stromschienenbereiche hat; ein Zug könnte per Schwungfahrt zwar einrollen, kommt aber nicht mehr weg.
Auf Gleis 2 wäre eine Einfahrt möglich, da der Stromschienenbereich erst Bahnsteiganfang im Norden ist, sprich mit Ersatzsignal und aufgesteckten 15km/h möglich, dennoch muss ab dem Gleiswechsel Stachus sich für jedes Signal die Richtung geholt werden.
Die Toniwagen und Loks sind nicht unbedingt an die Stromversorgung angewiesen, da hast du recht.
Alleine auf Gleis 1 ist die Einfahrt also nicht möglich, da das Gleis zwei verschiedene Stromschienenbereiche hat; ein Zug könnte per Schwungfahrt zwar einrollen, kommt aber nicht mehr weg.
Auf Gleis 2 wäre eine Einfahrt möglich, da der Stromschienenbereich erst Bahnsteiganfang im Norden ist, sprich mit Ersatzsignal und aufgesteckten 15km/h möglich, dennoch muss ab dem Gleiswechsel Stachus sich für jedes Signal die Richtung geholt werden.
Die Toniwagen und Loks sind nicht unbedingt an die Stromversorgung angewiesen, da hast du recht.