[M] Fragen zur U-Bahn München

Strecken, Fahrzeuge und Technik von U-Bahnen
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Mark82216
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Re: P2-Fahrten

Beitrag von Mark82216 »

gmg hat geschrieben: 30 Jul 2022, 00:36 Ich weiß nur, dass ich vor 10-20 Jahren mal spät abends U4-Kurzzüge gesehen habe. Ich glaube, man hat die nur von APark zum MW- Platz fahren lassen, wo die Fahrgäste dann mit der U5 weiter mussten.
Stimmt, damals fuhren da nur P2. Habe ich auch selbst gesehen, war irgendwie putzig und sah nicht nach U-Bahn aus.
Da ich fast nie nachts in Bogenhausen unterwegs bin, weiß ich nicht, wie das heutzutage läuft
Wie bei der Frage bereits erwähnt, gibt es P2 im Fahrgasteinsatz nicht, weshalb schon seit etlichen Jahren von der MVG der P4 als Kurzzug bezeichnet wird, unter aller berechtigter Kritik, weil das Zeichen für Kurzzug bei S-Bahn (1 Zugteil) und U-Bahn (2 Zugteile) innerhalb des gleichen Verbundes nun unterschiedlich ist. Ich kann es zwar nicht bestätigen, dass ein P2 im Fahrgastbetrieb verboten ist, jedoch steht das hier im Forum (und warum man, wenn man das hier im Forum gelesen hat hier auch noch einmal nachfragen muss, verstehe ich nicht) so erwähnt, dass ein P2 unter ungünstigen Umständen im Weichenbereich ohne Stromschiene stehen bleiben kann und damit nicht mehr weg kommt. Das klingt für mich plausibel, deshalb habe ich das auch nicht hinterfragt.
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Luchs
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Re: [M] Fragen zur U-Bahn München

Beitrag von Luchs »

Auf der anderen Seite hatte P2 jahrelang eine Betriebsgenehmigung - warum sollte das jetzt nicht mehr der Fall sein? Stichwort Bestandsschutz. Was andere ist es, wenn die MVG es nicht mehr machen.

Luchs.
Auer Trambahner
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Re: [M] Fragen zur U-Bahn München

Beitrag von Auer Trambahner »

Verboten im Sinne einer Betriebsgenehmigung ./. verboten im Sinne einer Betriebsleiterweisung.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
Hydrotoxinlaser
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Re: P2-Fahrten

Beitrag von Hydrotoxinlaser »

Die Nachfrage deshalb, weil auch in einem Forum gelegentlich falsche Informationen auftreten können, und der Beitrag auch einige Jahre zurück liegt, sodass sich die Situation bzgl. Betriebserlaubnis schon wieder geändert haben könnte.

Des Weiteren wurde ja bereits angemerkt, dass P2-Fahrten bis vor ca. 10 Jahren noch durchgeführt wurden (U 4), obwohl das Problem ja schon damals bestehen musste. Zuletzt sind ja auch P2-Schulungsfahrten häufiger im Netz zu sehen, denen ein "Liegenbleiben" dann genauso drohen würde und die dann doch eine ähnliche temporäre Betriebsbehinderung darstellen müssten.
Martin H.
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Re: [M] Fragen zur U-Bahn München

Beitrag von Martin H. »

Behinderung ja, aber nur Personal im Zug im Tunnel das feststeckt und nicht dutzende Fahrgäste.
Valentin
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Re: P2-Fahrten

Beitrag von Valentin »

Hydrotoxinlaser hat geschrieben: 30 Jul 2022, 10:12 Die Nachfrage deshalb, weil auch in einem Forum gelegentlich falsche Informationen auftreten können, und der Beitrag auch einige Jahre zurück liegt, sodass sich die Situation bzgl. Betriebserlaubnis schon wieder geändert haben könnte.

Des Weiteren wurde ja bereits angemerkt, dass P2-Fahrten bis vor ca. 10 Jahren noch durchgeführt wurden (U 4), obwohl das Problem ja schon damals bestehen musste. Zuletzt sind ja auch P2-Schulungsfahrten häufiger im Netz zu sehen, denen ein "Liegenbleiben" dann genauso drohen würde und die dann doch eine ähnliche temporäre Betriebsbehinderung darstellen müssten.
Die "Verlängerungskabel für die Stromschienen in den Weichenbereichen" sind noch funktionsfähig?
Wenn nicht, könnte das doch der Grund für das Verbot der P2-Fahrten sein?
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gmg
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Re: [M] Fragen zur U-Bahn München

Beitrag von gmg »

In Berlin habe ich auch schon echte Kurzzüge gesehen. Dort müsste es dieses Problem ja auch geben. Oder man hat dort einfach darauf geachtet, die nicht elektrifizierten Lücken kürzer zu halten.
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Re: [M] Fragen zur U-Bahn München

Beitrag von Valentin »

gmg hat geschrieben: 30 Jul 2022, 16:31 In Berlin habe ich auch schon echte Kurzzüge gesehen. Dort müsste es dieses Problem ja auch geben. Oder man hat dort einfach darauf geachtet, die nicht elektrifizierten Lücken kürzer zu halten.
In München hatte man einfach an den kritischen Stellen ein paar Kabeltrommeln aufgehängt. Mit dem Strom daraus hätte man den Wagen dann den fehlenden Meter in der Stromschiene vorfahren können. Soll aber so gut wie nie benötigt worden sein. Und wenn, hatte ein kleiner Schubser eines anderen Zugen gereicht,
Heute, mit den inzwischen verschiedenen Wagentypen, könnte das nicht mehr so kurzfristig umgesetzt werden.
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