Flut an Wahlkampfwerbung
Flut an Wahlkampfwerbung
Was ist mittlerweile in München los.
Möchte man die Bürger ernsthaft ein Jahr lang mit Wahlplakaten belästigen.
Seit letztem Jahr mit ,,Oster Fest" geht es im Takt weiter mit dem
Telefonsprechstunde mit
Maibaumfest
Bergmatsch mit xy
Sommerfest
Reparier dein Radl mit xy
Lagerfeuer zum Ende der Sommerferien
Ordnungshüter für München o-o
Herbstfest
Handeln statt warten, lebendrettenden Sofortmaßnahmen mit xy
Herbstgrillen
Nun Frohe Weihnachten und guten Rutsch.
Seit letztem Jahr März ist die Stadt zugepflastert mit irgendwelchen Plakaten.
Des kann es doch nicht sein.
Ist der Verzweiflung mittlerweile so groß?
Die Wahrscheinlichkeit euch zu wählen wird nicht größer, wenn man die Bürger endlos belästigt.
Möchte man die Bürger ernsthaft ein Jahr lang mit Wahlplakaten belästigen.
Seit letztem Jahr mit ,,Oster Fest" geht es im Takt weiter mit dem
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Maibaumfest
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Lagerfeuer zum Ende der Sommerferien
Ordnungshüter für München o-o
Herbstfest
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Herbstgrillen
Nun Frohe Weihnachten und guten Rutsch.
Seit letztem Jahr März ist die Stadt zugepflastert mit irgendwelchen Plakaten.
Des kann es doch nicht sein.
Ist der Verzweiflung mittlerweile so groß?
Die Wahrscheinlichkeit euch zu wählen wird nicht größer, wenn man die Bürger endlos belästigt.
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
fällt mir nicht so auf.
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Doch, es gibt Orte da sind die Plakate immer...zum Beispiel and der Messestadt...da stehen immer Plakate rum...das ganze Jahr...SPD und Grüne...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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TheBaxhers
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
"Normale" Plakatständer werden nicht angemeldet, sondern (unter Einhaltung bestimmter Regeln) einfach aufgestellt. First come, first served. Das heißt die besten Plätze (Frequentierte Orte/Straßen) sind sehr beliebt und werden immer früher "besetzt".4002 hat geschrieben: ↑02 Jan 2026, 17:45 Was ist mittlerweile in München los.
Möchte man die Bürger ernsthaft ein Jahr lang mit Wahlplakaten belästigen.
Seit letztem Jahr mit ,,Oster Fest" geht es im Takt weiter mit dem
[....]
Seit letztem Jahr März ist die Stadt zugepflastert mit irgendwelchen Plakaten.
In München darf man aber max. 3 Monate vor einer Wahl plakatieren. Für konkrete Veranstaltungen darf man aber unabhängig davon immer plakatieren.
Darum "reservieren" sich die Parteien mittlerweile die besten Plätze bereits schon mehrere Monate vor der Wahl, müssen aber eben immer mit einer aktuellen Veranstaltung beklebt sein.
Dieses Mal wurden wohl die Plakatständer von der Bundestagswahl teilweise stehen gelassen, um direkt für die Kommunalwahl zu reservieren.
Kann man jetzt davon halten, was man will. Aber das ist der Grund dafür, warum Werbung für recht nebensächliche Themen auf Plakaten gemacht wird (bzw. werden muss).
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TheBaxhers
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Genau, nur SPD und Grüne. Sonst niemand. Nur der Feind.
Oh man, wie verblendet kann man schon sein. Kannst gleich einen Club mit Lazarus aufmachen
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Soll ich etwa lügen und sagen die CSU hat es auch gemacht obwohl es gar nicht stimmt? Ich kann dir sogar sagen wo genau die zwei Plakate sind...TheBaxhers hat geschrieben: ↑02 Jan 2026, 20:12 Genau, nur SPD und Grüne. Sonst niemand. Nur der Feind.
Oh man, wie verblendet kann man schon sein. Kannst gleich einen Club mit Lazarus aufmachen![]()
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Die CSU findet man auch in der ganzen Stadt.
Wobei da selten eine aktuelle Veranstaltung zu sehen ist.
FDP hat vglw. spät angefangen
SPD, Grüne, Linke und ÖDP sieht man schon ewig.
Die AFD hat erst kürzlich aufgestellt, genau 3 Monate vor der Wahl.
Volt und Rosa Liste etwas zu früh.
Sowas stört mich auch nicht, wenn die Plakate 2 Wochen vorher stehen. Seis drum, aber ein ganzes Jahr?
Da will mir jemand was über Sichtachsen, Denkmalschutz&Co erzählen, aber der Müll verschandelt die Stadt viel schlimmer.
Amüsant finde ich die Grünen.
Bezahlbare Miete statt Rendite
Mehr Wohnen, weniger Wucher
Und dann
Mehr Bäume statt Beton.
Ehm ja, wie soll der Wohnraum bezahlbarer werden, wenn man nicht mehr davon baut?
Wobei da selten eine aktuelle Veranstaltung zu sehen ist.
FDP hat vglw. spät angefangen
SPD, Grüne, Linke und ÖDP sieht man schon ewig.
Die AFD hat erst kürzlich aufgestellt, genau 3 Monate vor der Wahl.
Volt und Rosa Liste etwas zu früh.
Sowas stört mich auch nicht, wenn die Plakate 2 Wochen vorher stehen. Seis drum, aber ein ganzes Jahr?
Da will mir jemand was über Sichtachsen, Denkmalschutz&Co erzählen, aber der Müll verschandelt die Stadt viel schlimmer.
Amüsant finde ich die Grünen.
Bezahlbare Miete statt Rendite
Mehr Wohnen, weniger Wucher
Und dann
Mehr Bäume statt Beton.
Ehm ja, wie soll der Wohnraum bezahlbarer werden, wenn man nicht mehr davon baut?
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Rohrbacher
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Indem in "der Stadt" nicht mehr über 50 % der Wohnungen von Einzelpersonen bewohnt werden. Sich über die Platzverschwendung durch Autos im Straßenraum aufregen ist ja fast schon Mainstream, aber die enorme Verschwendung von Wohnraum, weil vor allem in der Stadt heute "jeder" alleine wohnt, komischerweise nicht. In die Stadt München haben in den 70ern auf viel weniger Platz schonmal fast genauso viele Leute gepasst. Wie ging das wohl?
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Wie willst du die Leute dazu bringen?
Dieses gesellschaftliche Phänomen werden die Grünen München nicht lösen können.
Zwang?
Förderung von sozialem Wohnraum zurückfahren, damit die Leut gezwungen sind in einer WG zu wohnen oder wegzuziehen?
Klingt alles nicht nach Grüne München.
Enteignen? Woher das Geld dafür nehmen? Sowas geschieht immer gegen Wertausgleich und damit hätten wir den Immobilienriesen noch mehr Geld beschert.
Wir privatisieren also kommunalen Wohnraum.
Zahlen dann mehr dafür, da die Gesellschaften etwas verdienen wollen und zahlen dann noch mehr dafür, um es uns wieder zurückzuholen.
Vereinfacht bauen klingt mir da nach der günstigeren Lösung, die realistisch die Preise auch senken wird.
Hat nur die Stadt auch kein reelles Interesse dran, dann sinkt der Buchwert dessen, was der Stadt gehört. Kreditwürdigkeit? Genau!
Dieses gesellschaftliche Phänomen werden die Grünen München nicht lösen können.
Zwang?
Förderung von sozialem Wohnraum zurückfahren, damit die Leut gezwungen sind in einer WG zu wohnen oder wegzuziehen?
Klingt alles nicht nach Grüne München.
Enteignen? Woher das Geld dafür nehmen? Sowas geschieht immer gegen Wertausgleich und damit hätten wir den Immobilienriesen noch mehr Geld beschert.
Wir privatisieren also kommunalen Wohnraum.
Zahlen dann mehr dafür, da die Gesellschaften etwas verdienen wollen und zahlen dann noch mehr dafür, um es uns wieder zurückzuholen.
Vereinfacht bauen klingt mir da nach der günstigeren Lösung, die realistisch die Preise auch senken wird.
Hat nur die Stadt auch kein reelles Interesse dran, dann sinkt der Buchwert dessen, was der Stadt gehört. Kreditwürdigkeit? Genau!
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Willibaldplatz
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Ja klar, früher haben sich Alleinstehende halt auch keine eigene Wohnung "angemaßt", sondern stattdessen im Ledigenheim gelebt, als "Zimmerherr" oder als Haushälterin in größeren Haushalten, oder am besten gleich im Kloster. Dass dem inzwischen nicht mehr so ist, kann man als Stockkonservativer für die Wurzel allen Wohnraumknappheitübels halten. Alle anderen sind aber vmtl. heilfroh drüber, selbst entscheiden zu dürfen, ob sie alleine oder mit anderen Menschen in einer Wohnung leben.Rohrbacher hat geschrieben: ↑02 Jan 2026, 21:18Indem in "der Stadt" nicht mehr über 50 % der Wohnungen von Einzelpersonen bewohnt werden. Sich über die Platzverschwendung durch Autos im Straßenraum aufregen ist ja fast schon Mainstream, aber die enorme Verschwendung von Wohnraum, weil vor allem in der Stadt heute "jeder" alleine wohnt, komischerweise nicht. In die Stadt München haben in den 70ern auf viel weniger Platz schonmal fast genauso viele Leute gepasst. Wie ging das wohl?![]()
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Rohrbacher
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Das mag sein. Der Mensch, der mit dem SUV durch München fahren und parken will, wird sich auch darauf berufen, das zum Glück selbst entscheiden zu dürfen. Nur ändert aber nichts daran, dass die Quote an Singlehaushalten, rechnet man Sondereffekte wie die Studenten mal raus, dennoch höher liegt als in anderen Regionen und der einzelne durch die Vereinzelung, aber auch durch die im Vergleich zu 1970 immer größeren Wohnungen, die immer mehr Platz benötigen. Wenn das mit gesellschaftlichem Wandel und höheren Lebensstandards zu tun hat (nicht bei denen oder denen), dann muss man so ehrlich sein und sagen, dass auch der gesellschaftliche Wandel und dieser Lebensstandard kausal mit dem Problem zu tun hat. Genauso wie bei der Frage, ob die Parkplätze zu klein und zu wenig sind oder nur die Autos heutzutage zu groß und zu viele.Willibaldplatz hat geschrieben: ↑02 Jan 2026, 23:33Ja klar, früher haben sich Alleinstehende halt auch keine eigene Wohnung "angemaßt", sondern stattdessen im Ledigenheim gelebt, als "Zimmerherr" oder als Haushälterin in größeren Haushalten, oder am besten gleich im Kloster. Dass dem inzwischen nicht mehr so ist, kann man als Stockkonservativer für die Wurzel allen Wohnraumknappheitübels halten. Alle anderen sind aber vmtl. heilfroh drüber, selbst entscheiden zu dürfen, ob sie alleine oder mit anderen Menschen in einer Wohnung leben.Rohrbacher hat geschrieben: ↑02 Jan 2026, 21:18Indem in "der Stadt" nicht mehr über 50 % der Wohnungen von Einzelpersonen bewohnt werden. Sich über die Platzverschwendung durch Autos im Straßenraum aufregen ist ja fast schon Mainstream, aber die enorme Verschwendung von Wohnraum, weil vor allem in der Stadt heute "jeder" alleine wohnt, komischerweise nicht. In die Stadt München haben in den 70ern auf viel weniger Platz schonmal fast genauso viele Leute gepasst. Wie ging das wohl?![]()
Die Leute, die früher in irgendeinem Heim oder zur Untermiete gewohnt haben, tun das heute meistens auch noch, es heißt nur ggf. anders. Aber es ist schon erstaunlich wie viele de facto Paare in München dauerhaft getrennte Wohnungen und damit "mehr Freiraum" haben. Die Quote der Ein-Personen-Haushalte von über 50 % dürfte um einiges höher sein als die tatsächliche Singlequote.
Wegen solcher regulatorisch kaum wegzukriegender Rebound-Effekte wird das Problem nicht durch mehr Beton zu lösen sein, egal ob die einen immer mehr Straßen und die anderen immer mehr Häuser bauen wollen. "Lustigerweise" führt beides zu mehr Verkehr.
Das wird nicht passieren. Wie gesagt, das ist in sehr gefragten Städten so wie wie mit den Straßen. Immer mehr Straßen führt nur zu immer mehr Verkehr. Wird München egal wie "erschwinglicher", dann wollen mehr Leute dort hin, also wird München nach den Gesetzen des Marktes doch nicht erwinglicher. Hier im erweiterten Speckgürtel haben wir Ortschaften in den letzten 50 Jahren vom Wohnraum her verdoppelt und verdreifacht, alle wollen sie ihre sauren Wiesen vergolden. Der Quadratmeter kostet trotzdem "inflationsbereinigt" doppelt oder dreifach so viel.
Zuletzt geändert von Rohrbacher am 03 Jan 2026, 00:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Indem man in die Höhe baut.
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Nur zu, immer her damit.
Sowas möchte man in München jedoch auch nicht.
Abgesehen von den baurechtlichen Hürden.
Wäre super und würde durch die Dichte einen Schnellbahnanschluss sehr schnell rechtfertigen.
Siehe Neuperlach Süd, da hat man für wenige Jahre eine Tram gebaut, um gleich eine U-Bahn hinzubauen, welche sehr schnell einen 5er Takt bekommen hat.
Sowas möchte man in München jedoch auch nicht.
Abgesehen von den baurechtlichen Hürden.
Wäre super und würde durch die Dichte einen Schnellbahnanschluss sehr schnell rechtfertigen.
Siehe Neuperlach Süd, da hat man für wenige Jahre eine Tram gebaut, um gleich eine U-Bahn hinzubauen, welche sehr schnell einen 5er Takt bekommen hat.
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Hast du dafür eine Quelle? In den Daten vom StMWi Einwohner je Wohnung 2023 gibt es zwar einen zeitlichen Trend, aber zw. der Regionen München (2.0), Regensburg (2.0), Nürnberg (1.9) und "ländlicher Raum" (2.1) scheinen mir die Unterschiede nur marginal zu sein.Rohrbacher hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 00:40 Nur ändert aber nichts daran, dass die Quote an Singlehaushalten, rechnet man Sondereffekte wie die Studenten mal raus, dennoch höher liegt als in anderen Regionen
In Zahlen: Region München Wohnfläche je Einwohner 1990 36.3, 2023 43.8 (vgl. ganz Bayern 37.4, 49.1).Rohrbacher hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 00:40 und der einzelne durch die Vereinzelung, aber auch durch die im Vergleich zu 1970 immer größeren Wohnungen, die immer mehr Platz benötigen.
Laut Statistischem Amt München ist die Zahl der Wohnungen in der Stadt von 2004 bis 2024 um 18% gestiegen. Nach deiner Logik müssten die Preise also folglich gesunken sein, was bekanntlich nicht passiert ist. Und wenn ich dann höre, dass manche Leute im Münchner Umland(!) inzwischen für ein WG-Zimmer mehr als 800€(!) zahlen... Ich sehe das wie Rohrbacher: mehr Wohnungen bauen ist wie mehr Fahrspuren bauen – es macht die Situation noch schlimmer. Aus meiner Sicht muss man sich eingestehen, dass die freie Marktwirtschaft in diesem Fall nicht im Interesse der Menschen vor Ort agiert.
Eine andere Frage, die mMn. zu stellen ist: Warum wollen so viele Menschen in die Region München und wie könnte man diese Zahl reduzieren? Ich würde mal annehmen (ohne Quelle), dass nicht wenige wg. ihres Arbeitsplatzes hierher ziehen (zumal die Zahl der gut bezahlen Arbeitskräfte weiter wächst, z.B. Google, Apple, BMW). Aber eine Stadt München würde natürlich niemals Anreize an Unternehmen setzen, in andere Regionen zu gehen...
Falsches Stadtviertel? Bei mir in der Gegend hängen vmtl. mehr CSU-Plakate als von den anderen Parteien zusammen...
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Jein. Das wäre allerdings auch gar nicht so einfach. Der Durchschnitt sagt ja nichts darüber aus, dass es im ländlichen Raum z.B. mehr Leerstand gibt oder quasi ausschließlich in der Stadt sowas wie WGs. In München gibt's viele 2-Zimmer-Wohnungen, wo ganze Familien mit sich selbst Tetris spielen, während man nicht vergessen darf, dass es in München halt doch viele gibt, die sich den ganzen Wahnsinn leisten können. Ich will nur sagen, es ist vor allem ein Verteilungsproblem. Einerseits zwischen arm und reich, vor allem auch armen Familien und reichen Singles innerhalb der Stadt, andererseits zwischen "jeder will/muss nach München" und der 2-Zimmer-Wohnung in Hof in Oberfranken für 250 Euro Kaltmiete, die ich gestern bei der Recherche für den Betrag gefunden hatte. In München bauen bringt nichts, wenn von außen mehr Siedlungsdruck (und Investitionsbereitschaft!) ist als man bauen kann. Das haben viele Umlandgemeinden, wie gesagt, schon lange begriffen.aengelke hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 11:05Hast du dafür eine Quelle? In den Daten vom StMWi Einwohner je Wohnung 2023 gibt es zwar einen zeitlichen Trend, aber zw. der Regionen München (2.0), Regensburg (2.0), Nürnberg (1.9) und "ländlicher Raum" (2.1) scheinen mir die Unterschiede nur marginal zu sein.Rohrbacher hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 00:40 Nur ändert aber nichts daran, dass die Quote an Singlehaushalten, rechnet man Sondereffekte wie die Studenten mal raus, dennoch höher liegt als in anderen Regionen
Die Politik muss andere Regionen ernsthaft attraktiver machen und die Bodenspekulation irgendwie bremsen. Bei ersterem würde es schon helfen, wenn man es nicht als ganz normal erachten würde, dass man in München mit den Milliarden für Stamm2 das Problem de facto sogar noch verschärft, während man bei oft vergleichsweise günstigen Bahnstreckenreaktivierungen am 1.000er-Kriterium festhält oder heutztage kommunalen ÖPNV weiterhin als freiwillige Leistung nach Kassenlage wurschtelt und immer mehr Schwimmbäder, Krankenhäuser, Gasthäuser und andere Infrastruktur schließen muss ...
Und wie wär's mal mit Olympia in Nürnberg?
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Das Problem mit der induzierten Nachfrage besteht nur so lang, wie es mehr Nachfrage als Angebot gibt.
Eine Sechspurige Autobahn durch die Mecklenburger Pampa wird nicht magisch voll und stauträchtig, da man sie dort einfach ins Nichts hinsetzt.
Mit der Aussage, dass in München mehr Bedarf besteht als überhaupt gebaut werden kann hast du Recht, hat jedoch auch etwas damit zu tun, dass auf Jahrzehnte zu wenig gebaut wurde.
Natürlich ist die Lösung, das Problem zu verteilen. Nur ernsthaft Interesse hat niemand daran.
Die Münchner Stadtpolitik schon gar nicht, die bayrische Landesregierung auch nicht so recht, ist schließlich als Landeshauptstadt deren Aushängeschild und Berlin beschäftigt sich mit diesen Themen nicht.
Also müssen andere Lösungen her, statt es auszusitzen.
Das teuerste ist, bis die erste Etage steht, es macht kostentechnisch Sinn, mehr Etagen draufzusetzen. Stattdessen sind es in Freiham alles mehr oder weniger Flachbauten. Mal abgesehen vom dem was ums ZAM herumsteht.
Natürlich werden die Brandschutzrichtlinien erheblich strenger, sobald man höher baut als die höchste Drehleiter der örtlichen Feuerwache. Ältere Gebäude, wie in Neuperlach Süd, mussten diese nicht erfüllen.
Wenn man jedoch viel höher baut, gelten die gleichen Vorschriften, da egalisieren sich die Kosten wieder.
Dazu bringt eine hohe Dichte den Vorteil, dass ein leistungsfähiger ÖPNV erheblich schneller tragfähig ist.
Eine Sechspurige Autobahn durch die Mecklenburger Pampa wird nicht magisch voll und stauträchtig, da man sie dort einfach ins Nichts hinsetzt.
Mit der Aussage, dass in München mehr Bedarf besteht als überhaupt gebaut werden kann hast du Recht, hat jedoch auch etwas damit zu tun, dass auf Jahrzehnte zu wenig gebaut wurde.
Natürlich ist die Lösung, das Problem zu verteilen. Nur ernsthaft Interesse hat niemand daran.
Die Münchner Stadtpolitik schon gar nicht, die bayrische Landesregierung auch nicht so recht, ist schließlich als Landeshauptstadt deren Aushängeschild und Berlin beschäftigt sich mit diesen Themen nicht.
Also müssen andere Lösungen her, statt es auszusitzen.
Das teuerste ist, bis die erste Etage steht, es macht kostentechnisch Sinn, mehr Etagen draufzusetzen. Stattdessen sind es in Freiham alles mehr oder weniger Flachbauten. Mal abgesehen vom dem was ums ZAM herumsteht.
Natürlich werden die Brandschutzrichtlinien erheblich strenger, sobald man höher baut als die höchste Drehleiter der örtlichen Feuerwache. Ältere Gebäude, wie in Neuperlach Süd, mussten diese nicht erfüllen.
Wenn man jedoch viel höher baut, gelten die gleichen Vorschriften, da egalisieren sich die Kosten wieder.
Dazu bringt eine hohe Dichte den Vorteil, dass ein leistungsfähiger ÖPNV erheblich schneller tragfähig ist.
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Ohne die großen Rahmenbedingungen anzupacken, was nicht in der Hand der Stadt München liegt, wird nur auch bei der nächsten und übernächsten Wahl keine Lösung geben. Bauen, bauen, bauen ist weder bei Münchner Wohnungen eine noch bei Straßen. Jede durch viel Neubau induzierte Reduzierung des Marktpreises wird sofort die Nachfrage auch wieder erhöhen, solange viele "in München" wohnen wollen.
Nein. Der Untergrund und die unteren Stockwerke müssen die oberen tragen können, du brauchst Wasserdruck, ab einer gewissen Höhe breitere Treppenhäuser, Aufzüge, teurere Haustechnik. Größere Gebäude und hohe Dichten verkaufen/vermieten sich auch in München schlechter, sodass irgendwann Aufwand und Ertrag im Sinne der Investoren nicht mehr stimmt. Dass Neubauten in München so aussehen wie sie aussehen, dürfte damit zu tun haben, dass sie am Markt sehr gut funktionieren.
Nicht wirklich.
Du musst aber z.B. auch bei Wasser, Strom, Kommunikation, Straßenverkehr etc. die Dichte herbringen und zahlungskräftige Leute haben, die diese Dichte wollen. Und dann sind wir wieder beim Markt, warum solche Häuser wie's Arabella am Markt seit den 70ern nicht mehr wirklich durchsetzen. Auch in anderen Städten oder Vororten, wo man zu anderen Zeiten ja durchaus hoch gebaut hat, ist das ja heute eher aus der Mode und auch nur deswegen relativ billig! Neubauten in Freising um 1970 und um 2010.
Nach Olympia war die Einwohnerzahl Münchens bis 2000 rückläufig: Wikipedia. Warum hätte man da bauen sollen? Nimmt man zudem an, solche Entwicklungen und Reaktionen darauf sind recht träge, dann hat man vielleicht ab 2010 nennenswert was verpennt. "Jahrzehnte" ist übertrieben. Weil aber Gebäude sich über Jahrzehnte finanzieren müssen, muss ich als Stadt oder Investor auch ein bisschen damit rechnen, dass die Münchner Wachstumsraten ein bisschen was auch mit einem ggf. "kurzfristigen" Hype zu tun haben könnten. Und aus der Sicht der Investoren ist das Verknappen in solchen Hype-Gegenden auch gewollt, weil man ja mit einer Wohnung viel mehr verdienen kann. Der Bau an sich kostet ja in München nicht nennenswert mehr als in Hof. Der Unterschied ist nur der Grund. Und der ist in und um München gerade völlig überbewertet, weswegen es paradoxerweise gar nicht so lukrativ ist in München zu bauen, man könnte ja der Depp sein, dass überteuerte Land am Vorabend der platzende Blase kauft und wenn in drei Jahren die Bude steht, ist die ganze Kalkulation im Eimer. Das ist viel zu heiß. Mit Bestandsimmobilien oder zur Not auch mal offenen Baugruben zu spekulieren ist daher viel interessanter. Kaufen, ausnehmen oder/und Wertsteigerung mitnehmen, verkaufen geht damit in viel kleineren Zeiträumen mit weniger Risiko.
Mal ganz abgesehen vom Corona-Einbruch 2020-22 und der Zinsproblematik 2022-24, was allgemein dem Baugewerbe nicht so zuträglich war, nicht nur, aber wegen der Marktüberhitzung ganz besonders in Lagen wie München.
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Auch wenn der Faktor des erheblich gestiegenen Wohnraums pro Kopf sicher einen Anteil am Wohnungsmangel hat, kann ich dir sonst nicht zustimmen. Mehr Verkehr wird v.a. dadurch verursacht, dass die Pendlerstrecken immer länger werden, weil es unmöglich ist, näher am Arbeitsplatz eine Wohnung zu finden. Und gerade wenn der Wohnort dann "auf der grünen Wiese" liegt, wo bestenfalls 1x pro Stunde der Bus fährt, ist es wenig verwunderlich, dass dort dann beim Modal Split 95% MIV ist. In einem Neubaugebiet Daglfing mit U-Bahnanschluss wäre das sicher anders.Rohrbacher hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 00:40 Die Leute, die früher in irgendeinem Heim oder zur Untermiete gewohnt haben, tun das heute meistens auch noch, es heißt nur ggf. anders. Aber es ist schon erstaunlich wie viele de facto Paare in München dauerhaft getrennte Wohnungen und damit "mehr Freiraum" haben. Die Quote der Ein-Personen-Haushalte von über 50 % dürfte um einiges höher sein als die tatsächliche Singlequote.
Wegen solcher regulatorisch kaum wegzukriegender Rebound-Effekte wird das Problem nicht durch mehr Beton zu lösen sein, egal ob die einen immer mehr Straßen und die anderen immer mehr Häuser bauen wollen. "Lustigerweise" führt beides zu mehr Verkehr.
Außerdem sorgen die absurd hohen Preise bei Neuvermietungen dafür, dass Wohnraum ineffizient genutzt wird. Denn selbst wenn man bereit wäre, in eine kleinere Wohnung umzuziehen, weil z.B. die Kinder aus dem Haus sind, ist das oft teurer, als den 20 Jahre alten Mietvertrag für die 4-Zimmer-Wohnung einfach weiterlaufen zu lassen - folglich macht das niemand.
Ein weiterer Punkt sind die unnötig hohen Baustandards und der Bürokratiedschungel, welche dafür sorgen, dass Bauen in Deutschland so teuer ist wie in kaum einem anderen europäischen Land.
https://www.zeit.de/2025/43/buerokratie ... n-easycode
https://www.zeit.de/news/2025-11/20/bun ... ler-machen
https://www.zeit.de/2025/53/neubaumiete ... rmen-beton
Besonders problematisch ist in dem Zusammenhang, dass die Baustandards rechtlich bindend sind, d.h. dass der Bauherr verklagt werden kann, wenn es nicht die 5 Steckdosen im 20 m2-Zimmer gibt oder nicht 50% dickere Betondecken als in Frankreich.
Dass es auch anders geht, zeigt z.B. Wien, wo der Wohnungsmarkt wesentlich entspannter ist als in den meisten deutschen Großstädten.
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Lustigerweise habe ich auch schon öfters beobachtet, wie einige Parteien bestimmte "Reviere" mit den Plakaten haben. Das kommt wohl immer auf's Viertel an. In Neuhausen und Nymphenburg hängt immer viel CSU und tatsächlich auch ein bisschen mehr FDP als sonstwo. Da wird wohl die dort lebende Zielgruppe angesprochen.
Grüne und Volt sieht man dort dagegen nur vereinzelt, von SPD und Linken habe ich nur ein Plakat entdeckt, Rosa Liste gar nichts. Und die AfD hat zwar versucht aufzuhängen, allerdings wurden deren Plakate binnen Stunden vandalisiert und/oder abgerissen. Dann hat man wohl aufgegeben.
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
In dem Fall ging's mir um den innerstädtischen Verkehr. Wohnen wegen der schon genannten Effekte z.B. im Altbau in der Innenstadt heute nur noch die Hälfte der Leute gegenüber dem Stand von 1970, die andere Hälfte heute am Stadtrand z.B. in Freiham, haben wir in Freiham & Co. nicht nur effektiv keinen Wohnraum für mehr Leute geschaffen, sondern halt nur mehr Wohnraum für die gleichen rund 1,4 Mio, die dann aber innerhalb der Stadt tendenziell längere Wege haben.Entenfang hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 19:25 Auch wenn der Faktor des erheblich gestiegenen Wohnraums pro Kopf sicher einen Anteil am Wohnungsmangel hat, kann ich dir sonst nicht zustimmen. Mehr Verkehr wird v.a. dadurch verursacht, dass die Pendlerstrecken immer länger werden, weil es unmöglich ist, näher am Arbeitsplatz eine Wohnung zu finden. Und gerade wenn der Wohnort dann "auf der grünen Wiese" liegt, wo bestenfalls 1x pro Stunde der Bus fährt, ist es wenig verwunderlich, dass dort dann beim Modal Split 95% MIV ist. In einem Neubaugebiet Daglfing mit U-Bahnanschluss wäre das sicher anders.
Und dass die Münchner Außenbezirke schon einen Modal-Split (und Wahlverhalten) haben ähnlich wie der Speckgürtel ist jetzt auch nicht so neu, es reicht auf die ehemals grüne Wiese z.B. in Freiham zu schauen.
Die Leute, die im Landkreis Freising oder so ein Haus "auf der grünen Wiese" kaufen oder mieten, wollen das genau so. Die interessieren sich nicht für mehrstöckige Wohnbunker in Daglfing oder Freiham. Sonst gäb' es hierzudorf ja solche Häuser auch, aber die will halt keiner.Entenfang hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 19:25 Und gerade wenn der Wohnort dann "auf der grünen Wiese" liegt, wo bestenfalls 1x pro Stunde der Bus fährt, ist es wenig verwunderlich, dass dort dann beim Modal Split 95% MIV ist. In einem Neubaugebiet Daglfing mit U-Bahnanschluss wäre das sicher anders.
Ja, aber das sieht man auf dem Land aber auch. Wohnst du mal in einer großen Hütte, die du dir leisten kannst, ziehst du in der Regel auch dann nicht mehr aus wenn die Kinder aus dem Haus sind. Man verlässt sein Zuhause halt nur ungern; man zieht um, wenn man was größeres braucht. Sich verkleinern tun die Leute nur wenn's im Alter vielleicht mal gar nicht mehr geht. Das ist eine eher theoretische Diskussion.Entenfang hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 19:25 Außerdem sorgen die absurd hohen Preise bei Neuvermietungen dafür, dass Wohnraum ineffizient genutzt wird. Denn selbst wenn man bereit wäre, in eine kleinere Wohnung umzuziehen, weil z.B. die Kinder aus dem Haus sind, ist das oft teurer, als den 20 Jahre alten Mietvertrag für die 4-Zimmer-Wohnung einfach weiterlaufen zu lassen - folglich macht das niemand.
Es wohnen ja sogar Leute in Sozialwohnungen, obwohl sie eine solche eigentlich gar nicht mehr brauchen. Aber wenn du mal 40 oder 50 bist, ziehst du nicht mehr so um wie im Studentenalter ... und wenn, dann bist du alles andere als repräsentativ.
Das mag sein, ist aber kein speziell münchnerisches Problem. Das mit den Steckdosen und dem auf den zweiten Blick meist gar nicht so doofe Zeugs ist an jedem anderen Ort ohne "Wohnungsmangel" auch so. Ein Neu- oder Umbau in Hof, Tirschenreuth oder Grafenau hat auch nicht weniger Bürokratie. Im Gegenteil, du musst sogar mit Vorschriften rechnen, die's in München eher nicht gibt, wenn's im Außenraum, im Wasserschutzgebiet, in der Nähe vom Militär oder sonstwas ist. München liegt in keiner Erdbebenzone und alle 30 Jahre mal drei Meter Nassschnee müssen die Dächer eines Münchner Carports meines Wissens auch nicht abkönnen.
In München ist Wohnen allein wegen der Marktsituation zigmal so teuer wie in Hof, nicht wegen der Bürokratie.
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Bezüglich des Einwohnerwachstums ist München schon sehr speziell.
München hat in Bezug auf Menschen aus Deutschland schon seit einiger Zeit einen negativen Wanderungssaldo, d.h. es ziehen mehr Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit weg als zu. Betrachtet man den so genannten Migrationshintergrund, so haben noch 50 Prozent der Münchner keinen Migrationshintergrund.
In den letzten 20 Jahren ist die Bevölkerung in München zwar noch um rund 90.000 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit gestiegen (auch durch Geburten und Einbürgerung, in München 10.000 bis inzwischen 20.000 pro Jahr), aber auch das stagniert seit Jahren. 2024 zogen beispielsweise über 7.000 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit mehr aus München weg als zuzogen (Wanderungssaldo), während über 18.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit mehr zuzogen als wegzogen. Der frühere Klassiker (Bankangestellte aus NRW sucht in München die große Freiheit und Karriere) trifft längst nicht mehr zu.
Gleichzeitig stieg die Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit binnen 20 Jahre um rund 200.000 Personen - und dies war in der Regel eine Zuwanderung von außerhalb der EU.
Inzwischen leben laut amtlicher Statistik rund 90.000 Personen mit Nationalität eines asiatischen Staates in München (darunter 25.000 mit irakisch/syrischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit) aber auch 13.000 Chinesen und 17.000 Inder, die keineswegs in die Oberpfalz oder nach Sachsen-Anhalt ausweichen würden, auch wenn der Wohnraum dort preiswerter wäre. Dazu kommen über 20.000 ukrainische Flüchtlinge, zu deren Aufnahme München zusätzlich zu Flüchtlingen aus anderen Ländern verpflichtet ist. Und mittlerweile 26.000 Afrikaner, darunter viele Somalier, Eritreer und Nigerianer. Hier wirken auch steigende Mieten nicht abschreckend, besonders bei Unterbringungspflicht der Stadt, abgeschreckt wird in der Tat seit langem ein Zuzug von innerhalb Deutschlands.
Wenn München, sei es durch gesetzliche Verpflichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen oder durch kostenloses Studium (45% internationale Studenten an der TU München, also kein Schulabschluss in Deutschland, sondern echter Zuzug) oder Anwerbung durch Unternehmen so viele Menschen aufnimmt, dann muss einfach gebaut werden auf Teufel komm raus. Und nein, Unternehmen wie Apple oder Meta würden nicht nach Suhl oder Hof gehen, wenn die Stadt sie abschreckt, sondern im Zweifelsfall gar nicht nach Deutschland. Und angesichts auch der in München wachsenden Ausgaben für Sozialleistungen und Unterbringung braucht die Stadt dringend Steuereinnahmen und kann es sich nicht leisten, auch noch die Wirtschaft zu ruinieren und diejenigen abzuschrecken, die die ganze Chose noch finanzieren.
München hat in Bezug auf Menschen aus Deutschland schon seit einiger Zeit einen negativen Wanderungssaldo, d.h. es ziehen mehr Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit weg als zu. Betrachtet man den so genannten Migrationshintergrund, so haben noch 50 Prozent der Münchner keinen Migrationshintergrund.
In den letzten 20 Jahren ist die Bevölkerung in München zwar noch um rund 90.000 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit gestiegen (auch durch Geburten und Einbürgerung, in München 10.000 bis inzwischen 20.000 pro Jahr), aber auch das stagniert seit Jahren. 2024 zogen beispielsweise über 7.000 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit mehr aus München weg als zuzogen (Wanderungssaldo), während über 18.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit mehr zuzogen als wegzogen. Der frühere Klassiker (Bankangestellte aus NRW sucht in München die große Freiheit und Karriere) trifft längst nicht mehr zu.
Gleichzeitig stieg die Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit binnen 20 Jahre um rund 200.000 Personen - und dies war in der Regel eine Zuwanderung von außerhalb der EU.
Inzwischen leben laut amtlicher Statistik rund 90.000 Personen mit Nationalität eines asiatischen Staates in München (darunter 25.000 mit irakisch/syrischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit) aber auch 13.000 Chinesen und 17.000 Inder, die keineswegs in die Oberpfalz oder nach Sachsen-Anhalt ausweichen würden, auch wenn der Wohnraum dort preiswerter wäre. Dazu kommen über 20.000 ukrainische Flüchtlinge, zu deren Aufnahme München zusätzlich zu Flüchtlingen aus anderen Ländern verpflichtet ist. Und mittlerweile 26.000 Afrikaner, darunter viele Somalier, Eritreer und Nigerianer. Hier wirken auch steigende Mieten nicht abschreckend, besonders bei Unterbringungspflicht der Stadt, abgeschreckt wird in der Tat seit langem ein Zuzug von innerhalb Deutschlands.
Wenn München, sei es durch gesetzliche Verpflichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen oder durch kostenloses Studium (45% internationale Studenten an der TU München, also kein Schulabschluss in Deutschland, sondern echter Zuzug) oder Anwerbung durch Unternehmen so viele Menschen aufnimmt, dann muss einfach gebaut werden auf Teufel komm raus. Und nein, Unternehmen wie Apple oder Meta würden nicht nach Suhl oder Hof gehen, wenn die Stadt sie abschreckt, sondern im Zweifelsfall gar nicht nach Deutschland. Und angesichts auch der in München wachsenden Ausgaben für Sozialleistungen und Unterbringung braucht die Stadt dringend Steuereinnahmen und kann es sich nicht leisten, auch noch die Wirtschaft zu ruinieren und diejenigen abzuschrecken, die die ganze Chose noch finanzieren.
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Und diese „Marktsituation“ ist der grassierenden Bodenspekulation geschuldet. Schon Hans-Joachim Vogel als OB hatte das erkannt, aber seitens „der Politik“ hatte bisher keiner den Mut bzw. die Mehrheiten das Thema anzugehen. Der Verkauf öffentlicher Wohnungen durch den Freistaat Bayern und die, mir unverständliche, befristete Bindung von Sozialwohnungen haben seit den 2010er-Jahren auch nochmal Öl ins Feuer gegossen.Rohrbacher hat geschrieben: ↑03 Jan 2026, 22:48 In München ist Wohnen allein wegen der Marktsituation zigmal so teuer wie in Hof, nicht wegen der Bürokratie.
"Lächle, es könnte schlimmer kommen" Ich lächelte [...] und es kam schlimmer [...]
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Die Preisentwicklung ist jedoch auch jenseits von Gut und Böse gewesen.
Meine Eltern haben sich eine Wohnung gekauft, die privatisiert wurde. Anfangs lag das Angebot bei 280k€ und da niemand kaufen wollte, nachdem meine Eltern ihr Vorkaufsrecht als derzeitige Bewohner nicht wahrgenommen haben, ging es auf 240k€ runter.
Am Ende wurden es grob 250k inkl. Notar, Grundbucheintrag und Garagenstellplatz.
Dies war 2008, für 4 Zimmer, 100m² direkt an der U4 Arabellapark. Abbezahlt wurde das Ganze bis 2021.
Mit flottem Schritt braucht man keine 2min bis zum Bahnsteig.
Heute ist sowas mehr als 3fache Wert, nur die Einkommen haben sich nicht entsprechend entwickelt.
Meine Frau und ich haben mehr für 48m² mit 1 1/2 Zimmer bezahlt.
Ich war Offizier beim Bund, hatte ein Nebengewerbe und habe immer ewig gearbeitet, damit das Ganze in etwas unter 10 Jahren abbezahlt war.
Im Nachhinein war es dumm, nun hocken wir hier mit Zwei Kindern aufeinander.
Hätte ich mit Bürgergeld die Füße hochgelegt und mir eine Sozialwohnung zahlen lassen, hätte ich mehr Platz. So habe ich keinen Anspruch auf Nichts und bin der Gearschte, dafür teilweise noch um 2 Uhr Nachts noch in der Garage zu stehen und an den Autos zu arbeiten.
Wenn man es sich mal gegenrechnet, mit Münchner Mietspiegel für eine Vierzimmerwohnung, Kindergeld, bayrisches Erziehungsheld, Heizkosten, München Pass, Bürgergeld müsste man 75k brutto im Jahr verdienen, um sich mehr als Bürgi leisten zu können.
Da ist halt das zahlen von Sozialwohnungen, egal zu welchem Preis, ein weiterer treibender Preisfaktor beim Mietspiegel. Ein Teufelskreis, je teurer es wird desto mehr Menschen brauchen eine Sozialwohnung, je mehr die Stadt eben jeden Preis zahlt, desto stärker steigt der Mietspiegel.
Wie kommt man da raus? Sicher nicht mit mehr Bäume statt Beton.
Eine Lösung wäre allein schon höher zu bauen.
Warum haben die Bauten in Freiham nur 4-8 Etagen, statt 16-24?
Meine Eltern haben sich eine Wohnung gekauft, die privatisiert wurde. Anfangs lag das Angebot bei 280k€ und da niemand kaufen wollte, nachdem meine Eltern ihr Vorkaufsrecht als derzeitige Bewohner nicht wahrgenommen haben, ging es auf 240k€ runter.
Am Ende wurden es grob 250k inkl. Notar, Grundbucheintrag und Garagenstellplatz.
Dies war 2008, für 4 Zimmer, 100m² direkt an der U4 Arabellapark. Abbezahlt wurde das Ganze bis 2021.
Mit flottem Schritt braucht man keine 2min bis zum Bahnsteig.
Heute ist sowas mehr als 3fache Wert, nur die Einkommen haben sich nicht entsprechend entwickelt.
Meine Frau und ich haben mehr für 48m² mit 1 1/2 Zimmer bezahlt.
Ich war Offizier beim Bund, hatte ein Nebengewerbe und habe immer ewig gearbeitet, damit das Ganze in etwas unter 10 Jahren abbezahlt war.
Im Nachhinein war es dumm, nun hocken wir hier mit Zwei Kindern aufeinander.
Hätte ich mit Bürgergeld die Füße hochgelegt und mir eine Sozialwohnung zahlen lassen, hätte ich mehr Platz. So habe ich keinen Anspruch auf Nichts und bin der Gearschte, dafür teilweise noch um 2 Uhr Nachts noch in der Garage zu stehen und an den Autos zu arbeiten.
Wenn man es sich mal gegenrechnet, mit Münchner Mietspiegel für eine Vierzimmerwohnung, Kindergeld, bayrisches Erziehungsheld, Heizkosten, München Pass, Bürgergeld müsste man 75k brutto im Jahr verdienen, um sich mehr als Bürgi leisten zu können.
Da ist halt das zahlen von Sozialwohnungen, egal zu welchem Preis, ein weiterer treibender Preisfaktor beim Mietspiegel. Ein Teufelskreis, je teurer es wird desto mehr Menschen brauchen eine Sozialwohnung, je mehr die Stadt eben jeden Preis zahlt, desto stärker steigt der Mietspiegel.
Wie kommt man da raus? Sicher nicht mit mehr Bäume statt Beton.
Eine Lösung wäre allein schon höher zu bauen.
Warum haben die Bauten in Freiham nur 4-8 Etagen, statt 16-24?
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TravellerMunich
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Bei einigen Rezepten hier im Forum schüttelt es mich.
Eine Knappheit eines Produktes kann man nicht bekämpfen, indem man zur Abschreckung nicht mehr produziert, sondern stattdessen den Preis kontrolliert. Das hat schon in der DDR nicht funktioniert.
Der Mangel ist auch nicht überraschend entstanden. München hatte innerhalb der letzten 10 Jahre einen positiven Wanderungssaldo (Zuzüge minus Wegzüge) von um die 150.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, während es bei der deutschen Wohnbevölkerung mehr Wegzüge als Zuzüge gab. Hierdurch wuchs natürlich die Nachfrage und letztlich kletterten auch die Miet- und Immobilienpreise entsprechend an, was logisch ist bei Verknappung hierdurch.
Wenn man Migration befürwortet, hinnimmt oder zumindest keine andere Lösung sieht, muss man im Gegenzug entsprechenden Wohnraum schaffen. Hierfür hätte man längst massiv Bauland ausweisen müssen (und, ja, auch deutlich höher und dichter bauen müssen). Nur das würde letzlich auch das Bauland wieder billiger machen, wenn dies im großen Maßstab und rasch geschähe.
Zudem sind die Bauvorschriften und Vorgaben inzwischen tatsächlich so kostspielig geworden, dass Wohnraum immer teurer wird, auch hier müsste wieder entschlackt werden (das Gegenteil passiert).
Die Schuld bei Spekulation zu sehen verleugnet die Ursachen und erschwert deren Behebung.
Eine Knappheit eines Produktes kann man nicht bekämpfen, indem man zur Abschreckung nicht mehr produziert, sondern stattdessen den Preis kontrolliert. Das hat schon in der DDR nicht funktioniert.
Der Mangel ist auch nicht überraschend entstanden. München hatte innerhalb der letzten 10 Jahre einen positiven Wanderungssaldo (Zuzüge minus Wegzüge) von um die 150.000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, während es bei der deutschen Wohnbevölkerung mehr Wegzüge als Zuzüge gab. Hierdurch wuchs natürlich die Nachfrage und letztlich kletterten auch die Miet- und Immobilienpreise entsprechend an, was logisch ist bei Verknappung hierdurch.
Wenn man Migration befürwortet, hinnimmt oder zumindest keine andere Lösung sieht, muss man im Gegenzug entsprechenden Wohnraum schaffen. Hierfür hätte man längst massiv Bauland ausweisen müssen (und, ja, auch deutlich höher und dichter bauen müssen). Nur das würde letzlich auch das Bauland wieder billiger machen, wenn dies im großen Maßstab und rasch geschähe.
Zudem sind die Bauvorschriften und Vorgaben inzwischen tatsächlich so kostspielig geworden, dass Wohnraum immer teurer wird, auch hier müsste wieder entschlackt werden (das Gegenteil passiert).
Die Schuld bei Spekulation zu sehen verleugnet die Ursachen und erschwert deren Behebung.
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Auer Trambahner
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Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Aber die Knappheit künstlich herbeiführen und den Preis kontrollieren funktioniert.TravellerMunich hat geschrieben: ↑04 Jan 2026, 18:39 Eine Knappheit eines Produktes kann man nicht bekämpfen, indem man zur Abschreckung nicht mehr produziert, sondern stattdessen den Preis kontrolliert. Das hat schon in der DDR nicht funktioniert.
Zumindest kurzzeitig.
Dank Social Media prügeln sich die Leut um seltsame Schokolade oder urschiache Plüschviecher.
Oder rutschen auf Knien in den Laden, um doch bittebitte vielleicht in 2-5 Jahren eine überteuerte Uhr kaufen zu dürfen.
Ja bitti darf ich nächstes Jahr nochmal nachfragen? Ich kauf dabei auch gaanz bestimmt nochmal ein Kettchen!
Bei Wohnraum ists halt auch schon nicht viel anders, die großen Spieler mit Ballon oder LL sind halt auch mehr an Highperformerdumpfbacken die zahlen und dann jammern intressiert. Das es zwischen Marmowanne und Schimmelbude auch noch was gäbe ist leider allgemein belanglos.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
Re: Flut an Wahlkampfwerbung
Ich zähle mich (selbst Vermieter & Betriebswirt) nicht grade zum "linken" Spektrum, speziell beim Thema Wohnen ist aber ein massives Marktversagen zulasten der Masse der Bevölkerung zu beobachten. Daher muss hier m.E. in "leistungslose" Wertsteigerungen von Grund & Boden (ich rede hier bewusst nicht vom Gebäude, das draufsteht) eingegriffen werden.TravellerMunich hat geschrieben: ↑04 Jan 2026, 18:39 Bei einigen Rezepten hier im Forum schüttelt es mich.
[...]
Zudem sind die Bauvorschriften und Vorgaben inzwischen tatsächlich so kostspielig geworden, dass Wohnraum immer teurer wird, auch hier müsste wieder entschlackt werden (das Gegenteil passiert).
Die Schuld bei Spekulation zu sehen verleugnet die Ursachen und erschwert deren Behebung.
Wenn man sich den Wohnungsmarkt in und um München mal genau anschaut stellt man fest, daß es zum einen gar nicht so wenige baureife Grundstücke gibt, zum anderen ist der Mangel an Wohnraum im "niedrigen" und "mittleren" Preissegment (also unter ca. 18€ Kaltmiete je m2 bzw. bis ca. 6000€/m2) am höchsten, im gehobenen Segment sieht es deutlich entspannter aus. Neuer Wohnraum kann wegen der hohen Bodenpreise in diesem Preissegment ohne staatliche Förderung im Großraum München faktisch nicht mehr geschaffen werden. Daher gehen die wenigen Objekte, die derzeit fertiggestellt werden, auch am Bedarf vorbei (da viel zu teuer).
Das Thema wird "der Markt" nicht alleine regeln, solange die Entwicklung der Arbeitseinkommen weiterhin stark unter derer der Kapitaleinkommen liegt.
Bewegung von der Angebotsseite könnte das Thema in ca. 10-20 Jahren kommen, wenn viele der relativ großen "Boomer-Eigentumsimmobilien" auf den Markt kommen (die dann aber alle erstmal saniert werden müssen).
"Lächle, es könnte schlimmer kommen" Ich lächelte [...] und es kam schlimmer [...]