Ok akzeptiert. Das wusste ich nicht. Aber trotzdem will die nicht in der Regierung sehen. Das wäre für mich ein Grund doch noch auszuwandern.Cloakmaster hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 19:07 o, stimmt. Mein Fehler.
wie wäre es damit:
https://www.die-linke.de/start/nachrich ... huldigung/
[M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Also bei der Naziprtei kann ich das nachvollziehen, aber bei den Linken? Wählen würde ich die auch nicht, aber da, wo die Linken schon einmal auf Landesebene in der Regierung waren ist jetzt auch nicht das ganz große Chaos ausgebrochen.
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Ah, innere Sicherheit durch Ausgrenzung, Diskriminierung und ein bisschen eher so semi-legale Grenzkontrollen. Ja, doch, man fühlt sich gleich besser. Nicht.
Ah, "konservatives" Politikverständnis. Man fühlt sich nicht deswegen gut, weil man sich für das Wohl aller einsetzt, sondern weil man auf Schwächeren herumhacken kann. Auch wenn man selber nix davon hat, und von den "besserverdienenden" Konservativen halt auch bestenfalls nur als "Stimmvieh" verachtet wird.[...]sondern um die, die nur in der sozialen Hängematte liegen[...]
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Da sind wir einer Meinung und einer Sorge; jemand wie ich mit dem Luxus einer eigenen Meinung wäre für einen "Führer befiel, wir ertragen die Folgen!"-Staat viel zu unbequem und deshalb auch ganz schnell auf der schwarzen Liste. Auch eine Rollstuhl fahrende Bekannte von mir fragt sich angesichts der AfD nicht ganz zu unrecht, ob Eugenik und ähnliche menschenverachtende Denkweisen nicht wieder aufbrechen.rautatie hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 16:51 Vielleicht liege ich falsch, aber ich würde der Linkspartei eher zutrauen, dass sie sich ans Grundgesetz und an die freiheitlich-demokratische Grundordnung hält. Und das ist für mich die absolute Mindestvoraussetzung (und sehe ich bei der AfD nicht unbedingt gegeben).
Was allerdings viele der AfD-Fans und Wähler übersehen: Je mehr sich ein Staatsgebilde von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung weg entwickelt, desto größer auch als "ehrlich lebender guter Deutscher" mit dem großen Ariernachweis bis hin zum Schäferhund vom Ur-Urgroßvater die Gefahr, dass man ungewollt selber plötzlich auf der "falschen" Seite steht und in den herrschenden Machtverhältnissen nicht mehr gerne gesehen ist. Das kann von Abseits bis Arbeitslager allerlei hässliche Konsequenzen haben. Also, immer schön dran denken: wenn man mit Streichhölzern spielt, verbrennt man sich auch früher oder später.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Bedankt euch bei den heutigen Politikern von Union und Rot Grün, die alles Steuergeld ins Ausland schaffen...146225 hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 21:00Da sind wir einer Meinung und einer Sorge; jemand wie ich mit dem Luxus einer eigenen Meinung wäre für einen "Führer befiel, wir ertragen die Folgen!"-Staat viel zu unbequem und deshalb auch ganz schnell auf der schwarzen Liste. Auch eine Rollstuhl fahrende Bekannte von mir fragt sich angesichts der AfD nicht ganz zu unrecht, ob Eugenik und ähnliche menschenverachtende Denkweisen nicht wieder aufbrechen.rautatie hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 16:51 Vielleicht liege ich falsch, aber ich würde der Linkspartei eher zutrauen, dass sie sich ans Grundgesetz und an die freiheitlich-demokratische Grundordnung hält. Und das ist für mich die absolute Mindestvoraussetzung (und sehe ich bei der AfD nicht unbedingt gegeben).
Was allerdings viele der AfD-Fans und Wähler übersehen: Je mehr sich ein Staatsgebilde von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung weg entwickelt, desto größer auch als "ehrlich lebender guter Deutscher" mit dem großen Ariernachweis bis hin zum Schäferhund vom Ur-Urgroßvater die Gefahr, dass man ungewollt selber plötzlich auf der "falschen" Seite steht und in den herrschenden Machtverhältnissen nicht mehr gerne gesehen ist. Das kann von Abseits bis Arbeitslager allerlei hässliche Konsequenzen haben. Also, immer schön dran denken: wenn man mit Streichhölzern spielt, verbrennt man sich auch früher oder später.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Lieber ein Nazi als ein Linksextremist...
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Naja, aber wenn wir ins europäische Ausland sehen ist es halt auch so, dass eine Regierungsbeteiligung AfD-ähnlicher Parteien halt auch nicht zum Weltuntergang geführt hat. Bestes Beispiel ist Österreich. Die FPÖ hat dort schon zweimal regiert und es kam zu einen Menchenrechtsverletzungen oder ähnlichem. Und in Italien bei Meloni auch nicht. Ich würde vermuten, dass das bei der AfD auch nicht der Fall sein wird. Aber besser als kleiner Juniorpartner und nicht mit 40+X.Cloakmaster hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 19:35 Also bei der Naziprtei kann ich das nachvollziehen, aber bei den Linken? Wählen würde ich die auch nicht, aber da, wo die Linken schon einmal auf Landesebene in der Regierung waren ist jetzt auch nicht das ganz große Chaos ausgebrochen.
Am besten wäre ein Regierungsmodell wie in der Schweiz. Da regiert jeder ab einer bestimmten Größte automatisch mit und man muss Kompromisse finden. Ergebnis ist viel weniger Polarisierung und mehr Zusammenhalt, weil jede politische Gruppierung mit eingebunden ist.
Ich verstehe auch nicht was das Ziel einer Beschimpfung von AfD Wählern sein soll. Glaubt ihr im Ernst, dass jemand der gerade beschimpft wird, dann sagt "Oh ich lag falsch" und dann wieder eine etablierte Partei wählt? Das treibt die AfD nur immer weiter nach oben.
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Nicht nur in Österreich. Auch in Italien regiert mit Meloni eine eher Konservative.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Eine "Logik" in der Form "Weil der Bäcker um die Ecke zu wenig Salz auf die Brezn macht und die mir deswegen nicht schmecken, bin ich dazu übergegangen, aus Protest dagegen Hundeschei*e zu fressen."rautatie hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 17:08Ich frage mich grundsätzlich, was man sich von so einer Protestwahl eigentlich erhofft. Wenn man also damit Erfolg hat, dann kommt eine Partei an die Regierung, der man eigentlich gar nichts zutraut, und von denen vermutlich kaum Verbesserungen zu erwarten wären (eher Verschlimmerungen).
Aber was genau soll so ein Protest dann bringen? Ein Protest, mit dem ich mir als Wähler selbst ins Knie schieße, bringt genau was? Warum scheinen so viele Wähler so ein Vorgehen so begeistert zu feiern?
Bloß mit dem Unterschied, dass der zitierte fiktive "Gourmet" nur sich selbst schadet, Extremisten-Wähler hingegen der ganzen Gesellschaft.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Ich habe je länger je mehr das Gefühl, der "Proto-Deutsche" fühlt sich nicht dann gut, wenn es ihm auch faktisch gut geht, sondern dann, wenn er sich gewiss sein kann, dass es anderen schlechter geht.146225 hat geschrieben: ↑31 Mär 2026, 20:40Ah, "konservatives" Politikverständnis. Man fühlt sich nicht deswegen gut, weil man sich für das Wohl aller einsetzt, sondern weil man auf Schwächeren herumhacken kann. Auch wenn man selber nix davon hat, und von den "besserverdienenden" Konservativen halt auch bestenfalls nur als "Stimmvieh" verachtet wird.
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
So ähnliche Aussagen habe ich tatsächlich in anderen Foren schon gelesen. Da regt mich sich drüber auf, wenn jemand "unverdient" eine Sozialleistung bekommt, die einem in derselben Situation ja ebenfalls zustehen würde. Aber dem anderen gönnt man sie nicht.TramBahnFreak hat geschrieben: ↑01 Apr 2026, 01:01
Ich habe je länger je mehr das Gefühl, der "Proto-Deutsche" fühlt sich nicht dann gut, wenn es ihm auch faktisch gut geht, sondern dann, wenn er sich gewiss sein kann, dass es anderen schlechter geht.
Ja, das ist ja das Problem. Dieser "Protest" schadet ja nicht nur denen, die man ärgern will, sondern uns allen, einschließlich den Protestierenden selbst.TramBahnFreak hat geschrieben: ↑01 Apr 2026, 00:58
Bloß mit dem Unterschied, dass der zitierte fiktive "Gourmet" nur sich selbst schadet, Extremisten-Wähler hingegen der ganzen Gesellschaft.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Tja, alles andere blieb bisher kategorisch unerhört und selbst jetzt versucht man sich dem Thema zu verleugnen statt die Probleme anzugehen.
Das Problem ist hausgemacht
Das Problem ist hausgemacht
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Wobei solche Sätze, wenn sie nicht in einem konkreten Kontext stehen, irgendwie mysteriös klingen. Zumindest ich weiß dann nicht, auf welche Probleme sie sich beziehen, welche Probleme konkret anzugehen wären, und welche Probleme konkret hausgemacht sind.
Denn es gibt viele Probleme in der gegenwärtigen Zeit, und jeder sieht andere Probleme im Fokus. Was dem einen auf den Nägeln brennt, spielt für den anderen wiederum nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem liest man immer wieder, dass jemand schreibt "man muss die Probleme endlich angehen" (ohne zu konkretisieren, welche Probleme in diesem Fall gemeint sind).
Bezieht sich Deine Anmerkung auf das Problem, dass die AfD und andere populistische Strömungen auf dem Vormarsch sind? Oder beziehst du dich auf die Themen, die die AfD für ihren Aufstieg in der Regel als Probleme anprangert? Oder auf noch etwas anderes?
Wo ist das Problem?
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Die Extremisten zu ignorieren (ob Links oder Rechts) löst das Problem nicht. Und zu sagen sie nicht Demokratisch löst es auch nicht. Schließlich wurden sie demokratisch gewählt... Die einzige Lösung ist die politisch (mit einem Programm) zu bekämpfen...aber das hat die linken Parteien bis heute nicht begriffen. Lieber versucht man sie zu verbieten...
Und nein, ich mag die aktuelle AFD überhaupt nicht.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Andererseits: manche Strömungen kann man halt nur stoppen, indem man auch juristische Maßnahmen ergreift. Nicht alles kann man mit einem Gegenprogramm und Gegenargumenten beheben. Zum einen, weil die Anhänger gewisser Strömungen gar nicht für rationale Argumente zugänglich sind, zum anderen, weil vielleicht genau das Destruktive gewisser politischer Strömungen gewünscht wird.
Ich meine, ich werde auch nicht viel erreichen, wenn ich einer Verbrecherorganisation rational erklären will, dass deren Pläne und Vorhaben keine gute Idee sind. Da helfen am Ende halt doch nur Verbote.
Wo ist das Problem?
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Des lässt diese nur stärker werden und selbst das Verbot der NPD ist gescheitert, warum sollte es bei der AFD funktionieren?
Ich mag den Verein gar nicht, aber man kann sich der Realität nicht verschließen, wie man es die letzten 10 Jahre versucht hat.
Hat nur zu der Misere geführt in der wir heute stecken.
Ich mag den Verein gar nicht, aber man kann sich der Realität nicht verschließen, wie man es die letzten 10 Jahre versucht hat.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Weil es wohl ganz andere Voraussetzungen waren. Ich denke, dass man die beiden Parteien und angestrebten Verfahren nicht miteinander vergleichen kann.
Generell finde ich aber die PRÜF-Strategie ganz gut. Da geht es nicht um Verbote, sondern um ein angestrebtes Prüfverfahren, in dem die Partei auf Verfassungstreue geprüft werden soll. Da sollte doch auch die AfD nichts dagegen einzuwenden haben? Immerhin sieht man sich doch als demokratische Partei auf dem Boden der Verfassung, oder?
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Da stecke ich zu wenig drin, aber ging es bei dem Urteil in Köln nicht einfach darum, dass der Verfassungsschutz die AFD nicht gesichert Rechtsradikal nennen darf, solange das Prüfverfahren dazu noch nicht abgeschlossen ist oder worauf beziehst du dich?
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Geschieht dies nicht schon längst oder habe ich was verpasst?