Werden wir sehen. Auf alle Fälle werden es (unabhängig der Koalition und der Grünen) harte Jahre.
[M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
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Ich hatte immer die Hoffnung, dass die CSU niemals eine Koalition mit den Grünen eingehen würde. Doch angesichts des Opportunismus von König Markus, der sogar mit Außerirdischen kooperieren würde, um an der Macht zu bleiben, kann man sich ein solch düsteres Szenario jedoch durchaus vorstellen…Und nun können wir uns wieder über die Münchner Politik unterhalten, z.B. über unseren neuen grünen Bürgermeister und die "Mango-Koalition". Was denkt Ihr, wie gut werden die unterschiedlichen Parteien in Zukunft zusammenarbeiten können?
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Ich könnte mir noch weit düsterere Szenarios vorstellen, ehrlich gesagt. Auch wenn ich von der CSU nicht immer viel halte, sind sie doch in weiten Teilen (hoffentlich) eine demokratisch orientierte Partei, die sich an den rechtsstaatlichen Prinzipien Deutschlands orientiert und sie nicht in Frage stellt.Russischer Spion hat geschrieben: ↑12 Mai 2026, 12:54 kann man sich ein solch düsteres Szenario jedoch durchaus vorstellen…
Wo ist das Problem?
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Natürlich wäre es aus aussicher Sicht ein düsteres Szenario, da schwarz-grün in Deutschland de politische Kombination wäre, die den Russen am ehesten was zwischen die Hörner geben würde.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Um wieder zum Thema zurück zu kommen.
Ein dringendes Thema, welches Mango totschweigt ist die Höhenlage Daglfing - Nordring.
Die Bahn wartet jetzt schon seit Jahren welche Lösung es denn sein darf.
Die Stadt kann sich den Tunnel nicht leisten aber keine traut sich das zu sagen und man schiebt den schwarzen Peter auf Berlin und wartet bis St Nimmerlein.
Ein dringendes Thema, welches Mango totschweigt ist die Höhenlage Daglfing - Nordring.
Die Bahn wartet jetzt schon seit Jahren welche Lösung es denn sein darf.
Die Stadt kann sich den Tunnel nicht leisten aber keine traut sich das zu sagen und man schiebt den schwarzen Peter auf Berlin und wartet bis St Nimmerlein.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Hieß da nicht mal, dass der Tunnel mindestens eine Milliarde teurer wäre als alle andere Lösungen? Kannst du vergessen.Iarn hat geschrieben: ↑15 Mai 2026, 08:54 Um wieder zum Thema zurück zu kommen.
Ein dringendes Thema, welches Mango totschweigt ist die Höhenlage Daglfing - Nordring.
Die Bahn wartet jetzt schon seit Jahren welche Lösung es denn sein darf.
Die Stadt kann sich den Tunnel nicht leisten aber keine traut sich das zu sagen und man schiebt den schwarzen Peter auf Berlin und wartet bis St Nimmerlein.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Natürlich kann man das vergessen. Aber die Stadtpolitik muss uns endlich reinen Wein einschenken. Der Koalitionsvertrag ist für mich aber Beleg, dass man das aussitzen will bzw irgendwann den schwarzen Peter weiterschieben nach Berlin.
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Als Ismaning seinen Tunnel wollte, hieß es, der kostet mindestens 250 Millionen, also zu teuer, geht nicht. Als man dann genauer nachrechnete, waren es nur noch 80 Millionen.
Die Frage ist: sind denn die "anderen" Lösungen auch wirklich welche, oder ist das nur Kosmetik? Welches sind denn nun eigentlich die genauen Zielsetzungen, und wie sind diese priorisiert?
Die Bahn will vier Gleise, möglichst billig.
Was genau will die Stadt? Einfach nur die BÜ beseitigen? Oder wirklich die ganze Strecke tiefer legen, um zB auch für die SEM neue, ebenerdige Straßen ohne Bahnkonflikt anlegen zu können? Wie soll das gehen, ohne Tunnel? Gerade die Daglfinger Straße eignet sich aufgrund ihrer Lage in meinen Augen überhaupt nicht für eine Unterführung. Davon ab war ich der Meinung, daß die Bahn selbst ihre BÜ los werden will, bzw. zumindest teilweise auch muss, um ihre eigenen Vorgaben einhalten zu können. Ergo müsste schon mindestens ein Trog auch das sein, was die Bahn will/braucht. Ob es vom Trog zum Tunnel wirkliche eine Mrd Mehrkosten sind, wage ich leicht zu bezweifeln.
Wirklich teuer macht den Tunnel ja nicht unbedingt der Tunnel selbst, sondern dessen Sicherheitsvorgaben: Güterverkehr, auch Gefahrgut, plus Bahnhof im selben Tunnel klingt gefährlich, und ist es wohl auch. Wäre die Frage, ob man da nicht auch andere Finanzierungtöpfe für diese "Gefahrenabwehr" anzapfen könnte, da diese weder rein auf dem Wunsch der Bahn, noch auf dem Wunsch der Stadt München basieren.
Die Frage ist: sind denn die "anderen" Lösungen auch wirklich welche, oder ist das nur Kosmetik? Welches sind denn nun eigentlich die genauen Zielsetzungen, und wie sind diese priorisiert?
Die Bahn will vier Gleise, möglichst billig.
Was genau will die Stadt? Einfach nur die BÜ beseitigen? Oder wirklich die ganze Strecke tiefer legen, um zB auch für die SEM neue, ebenerdige Straßen ohne Bahnkonflikt anlegen zu können? Wie soll das gehen, ohne Tunnel? Gerade die Daglfinger Straße eignet sich aufgrund ihrer Lage in meinen Augen überhaupt nicht für eine Unterführung. Davon ab war ich der Meinung, daß die Bahn selbst ihre BÜ los werden will, bzw. zumindest teilweise auch muss, um ihre eigenen Vorgaben einhalten zu können. Ergo müsste schon mindestens ein Trog auch das sein, was die Bahn will/braucht. Ob es vom Trog zum Tunnel wirkliche eine Mrd Mehrkosten sind, wage ich leicht zu bezweifeln.
Wirklich teuer macht den Tunnel ja nicht unbedingt der Tunnel selbst, sondern dessen Sicherheitsvorgaben: Güterverkehr, auch Gefahrgut, plus Bahnhof im selben Tunnel klingt gefährlich, und ist es wohl auch. Wäre die Frage, ob man da nicht auch andere Finanzierungtöpfe für diese "Gefahrenabwehr" anzapfen könnte, da diese weder rein auf dem Wunsch der Bahn, noch auf dem Wunsch der Stadt München basieren.
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Nicht ganz richtig. Ismaning war soweit ich mich entsinne, immer als Tunnel vorgesehen. Unterföhring sollte nur tiefer gelegt werden. Die haben dagegen heftig protestiert und wollten dann auch einen. Deswegen war ja auch der zweigleisige Ausbau einige Jahre später fertig.Cloakmaster hat geschrieben: ↑15 Mai 2026, 15:44 Als Ismaning seinen Tunnel wollte, hieß es, der kostet mindestens 250 Millionen, also zu teuer, geht nicht. Als man dann genauer nachrechnete, waren es nur noch 80 Millionen.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
In der ursprünglichen Planung vorgesehen ja, allerdings hat die DB anfangs, wie Cloakmaster schrieb, einen Tunnel in Ismaning abgelehnt.
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Cloakmaster
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Re: [M] Politik, Wirtschaft und Vermischtes
Das ist wieder einmal Pasinger Märchenstunde fernab von allen Fakten.
Die Strecke war vollständig oberirdisch geplant, inklusive Zustimmung der Gemeinderäte. Auch planfestgestllt war schon alles. Dann aber regte sich in Ismaning Widerstand, und konnte mit viel Nachdruck eine neue Planfeststellung mit Troglösung erreichen, ncachdem eben vorgerechnet wurde, daß der Spaß keine 250 Mio kostet, sondern nur 80.
Schließlich stimmte Ismaning zu, die Mehrkosten für die vollständige Tunnellösung selbst zu tragen. Die Bahn setzte aber durch, daß der Tunnel im Norden früher an die Oberfläche kommt. In Höhe der B471 sah man einen Bedarf für eine Umschlagstation, darum "musste" die Bahn dort bereits wieder an der Luft sein, und die B471 auf einer Brücke über die Schienen geführt werden. Die Umschlagstation wurde freilich nie gebaut.
Beim zweigleisigen Ausbau in Unterföhring plante die Bahn einen offenen Trog - obwohl es auch hier einen (inzwischen abgelaufenen) Planfeststellungsbeschluss samt Streckenfreihaltung für die oberirdische Führung gab. Es kam aber zu einem Bürgerentscheid der den Trog ablehnte, wobei es viele Ängste um mögliche Erschütterungen gab, weshalb dort zusätzlich ein Masse-Feder-System eingebaut wurde, welches den Bau erheblich verzögerte.
Die Strecke war vollständig oberirdisch geplant, inklusive Zustimmung der Gemeinderäte. Auch planfestgestllt war schon alles. Dann aber regte sich in Ismaning Widerstand, und konnte mit viel Nachdruck eine neue Planfeststellung mit Troglösung erreichen, ncachdem eben vorgerechnet wurde, daß der Spaß keine 250 Mio kostet, sondern nur 80.
Schließlich stimmte Ismaning zu, die Mehrkosten für die vollständige Tunnellösung selbst zu tragen. Die Bahn setzte aber durch, daß der Tunnel im Norden früher an die Oberfläche kommt. In Höhe der B471 sah man einen Bedarf für eine Umschlagstation, darum "musste" die Bahn dort bereits wieder an der Luft sein, und die B471 auf einer Brücke über die Schienen geführt werden. Die Umschlagstation wurde freilich nie gebaut.
Beim zweigleisigen Ausbau in Unterföhring plante die Bahn einen offenen Trog - obwohl es auch hier einen (inzwischen abgelaufenen) Planfeststellungsbeschluss samt Streckenfreihaltung für die oberirdische Führung gab. Es kam aber zu einem Bürgerentscheid der den Trog ablehnte, wobei es viele Ängste um mögliche Erschütterungen gab, weshalb dort zusätzlich ein Masse-Feder-System eingebaut wurde, welches den Bau erheblich verzögerte.