Wunderschöne Bleche beim U-Bahnhof

Strecken, Fahrzeuge und Technik von U-Bahnen
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pok

Beitrag von pok »

Mir treuem MVV-Kunden ist mal wieder was aufgefallen, was mich seitdem - mich als an Allem höchstinteressierten Mensch :D - nicht mehr loslässt. Wo diese bauliche Maßnahme überall stattgefunden hat, weiß ich nicht, ich hab's am U-Bahnhof "Theresiestraße", einem mehr oder weniger schönen, alten U-Bahnhof der Linie U2, und nicht zu vergessen auch U8, entdecken dürfen.
Was hab ich denn da nun entdeckt?
Also... wenn man da so als wartender Fahrgast am Bahnsteig steht und z.B. auf eine U-Bahn in Richtung Messestadt wartet, dann fällt der Blick notgedrungen auf die gegenüberliegende Wand. Die mit dem langen, durchgezogenen roten Strich, mit dem Stationsnamen.
Etwas weiter darunter erkennt man dann ja auch diese schöne graue Stromschiene, bzw. die Abdeckung davon. Und jetzt kommt's:
Hinter dieser Stromschiene und unter der Wandverkleidung mit dem roten Stationsnamen-Strich, wurden den ganzen "Bahnsteig" entlang neue Metallverkleidungen angebracht.
Testweise war da wochenlang schonmal zuvor nur eines dieser Elemente gehangen... jetzt ist der ganze Bahnsteig total verkleidet auf der Seite. Nur frag ich mich seitdem... was das denn für einen Grund haben mag? :blink:
Erst dachte ich, es wäre weils schöner aussieht, da die Wand dahiner, wo die Verkleidung aufhört, schon ziemlich eklig aussah an manchen Stellen.. so richtig grünlich .. wie verschimmelt. Aber ob das nun wirklich der Grund war?! Vor allem bei der U2 ??
Leider habe ich kein Foto, aber vielleicht kennt die Dinger ja jemand und weiß auch, was die mehr oder weniger schönen Dinger da nun wirklich für eine Funktionen haben.

Dankeschön schonmal,
pok
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Ja, ich kenne die Teile, und ehrlich gesagt wuesste ich nciht was fuer ne Funktion so ein Blech sonst noch haben sollte, ich wuerde sagen dass das mit sehr hoeher Wahrscheinlichkeit einfach nur Wandverkleidung ist, und das sieht IMHO gar nicht mal so schlecht aus. Warum haelst Du das fuer fragwuerdig?
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von ET 423 »

*kopfschüttel* Anscheinend ist man sich zu fein geworden, einfach mal mit ein bißchen Spülmittel anzurücken. Naja dank Hartz IV dürften ja bald viele 1EUR-Schrubber, äh ich meine Jobber zur Verfügung stehen *dieweltnichtmehrversteh*
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Beitrag von schorsch »

pok @ 7 Jan 2005, 04:48 hat geschrieben: Erst dachte ich, es wäre weils schöner aussieht, da die Wand dahiner, wo die Verkleidung aufhört, schon ziemlich eklig aussah an manchen Stellen.. so richtig grünlich .. wie verschimmelt. Aber ob das nun wirklich der Grund war?! Vor allem bei der U2 ??
Der Grund kommt mir aber noch am sinnvollsten vor. Die U2 ist ja nicht gerade die trockenste Linie und deswegen sind manche Stellen nicht mehr ganz so schön anzusehen...da sind so Bleche gar nicht mal so schlecht...
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Beitrag von ropix »

Also mit einem bisserl Scheuermittel wäre es da nich getan gewesen - viel mehr woh gründlich abschleifen und neu Verputzen.

Das lustigste an der Verkleidungsaktion - vorher wurden akribisch die Postitionen der Schilder (2,4 und 6) notiert, und als Aufkleber an die Wandtafeln geklebt. Dadurch sollten später die Halttafeln wieder an die richtige Postition kommen. Und was geschah - natürlich standen nachher die Kurzzug-Tafel nicht mehr so, wie die Stromschienenbeklebung einen Kurzzug positionieren würde.

Die Station hat durch diese "kleinere" Aktion - finde ich - einiges an "Glanz" zurückgewonnen.
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Beitrag von schorsch »

ropix @ 7 Jan 2005, 10:27 hat geschrieben: Also mit einem bisserl Scheuermittel wäre es da nich getan gewesen - viel mehr woh gründlich abschleifen und neu Verputzen.
Aber so sieht es, finde ich zumindest, besser aus.
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Beitrag von ropix »

schorsch @ 7 Jan 2005, 10:50 hat geschrieben: Aber so sieht es, finde ich zumindest, besser aus.
...wesentlich besser als mit diesem Dunkelgrau auf alle Fälle. Und von dem Grünzeug will ich erst gar nicht reden - aja apropos Grünzeug, was haben eigentlich die Umweltschützer zu dieser Verkleidung gesagt. Gabs da noch keine schützenswerte Algenkolonie? :rolleyes:
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Beitrag von schorsch »

ropix @ 7 Jan 2005, 10:57 hat geschrieben: - aja apropos Grünzeug, was haben eigentlich die Umweltschützer zu dieser Verkleidung gesagt. Gabs da noch keine schützenswerte Algenkolonie?  :rolleyes:
Die hätten sich ja aus Protest und um zu verhindern das diese Verkleidungen angebracht werden, an die Stromschiene ketten können Bild
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

schorsch @ 7 Jan 2005, 11:01 hat geschrieben: Die hätten sich ja aus Protest und um zu verhindern das diese Verkleidungen angebracht werden, an die Stromschiene ketten können Bild
Ach, das Problem laest sich per Tastendruck erledigen :-)

Generell duerfte das Anbringen von Verkleidungen das Problem auf Dauer vielleicht sogar kostenguenstiger erledigen, mit einmal Putzen ists ja nicht getan, das Wasser laeuft ja weiter, und in wenigen Monaten muesste man schon ran, besonders weil das Wasserproblem mit der Zeit moeglicherweise auch noch zunimmt, wohingegen das Wasser hinter der Verkleidung reinlaufen kann so viel es will, das braucht niemanden zu interessieren, so lange deer Bahnhof nicht absaeuft.
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Beitrag von rob74 »

Klingt ja interessant... Schön zu wissen, daß noch was für das Aussehen der U-Bahnstationen gemacht wird. Aber man kann leider nicht alles mit Verkleidungen lösen. Man hat ja bei der Architektur der U-Bahnstationen in München sichtbare Stellen, an denen sich Staub ansammelt versucht zu vermeiden, aber einige gibt's immer noch, und wenn sich da der Staub seit nunmehr 10, 20 oder sogar 30 Jahren ansammelt sieht das etwas unappetitlich aus... z.B. an den Stationen der U5 mit Röhrenbahnsteigen (Lehel, Odeonsplatz) an der unteren Seite der Verkleidung der "Röhre". Bei den alten Stationen der U6 hat sich der Staub wohl auch an den Platten der Wandverkleidung festgesetzt, obwohl diese exakt vertikal sind - das sah man z.B. an der Implerstraße, nachdem die Stationsnamen in der neuen MVG-Schrift (wie immer sie auch heißen mag ;) ) aufgeklebt wurden - die Teile der Wandverkleidung oberhalb und unterhalb des Linienbands, die beim Säubern des Linienbands auch etwas abgekriegt hatten, sehen viel heller aus als der Rest... Also wär das mit den 1€-Jobbern gar keine so schlechte Idee ;)

Gruß,
Rob
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Beitrag von 423 459-7 »

Gibts von diesen Kontrasten und den neuen Blechen vielleicht Bilder?
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Beitrag von ET 423 »

Wie wäre es eigentlich mal mit abdichten? Kann doch nicht sein, daß da Wasser reinläuft und jeder akzeptiert das so, wie es ist, oder ist das so gewollt? :blink:
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Beitrag von ropix »

ET 423 @ 7 Jan 2005, 23:55 hat geschrieben: Wie wäre es eigentlich mal mit abdichten? Kann doch nicht sein, daß da Wasser reinläuft und jeder akzeptiert das so, wie es ist, oder ist das so gewollt? :blink:
Das ist nicht so gewollt, und abgedichtet wird da auch hin und wieder. Nur die Sturzbäche graben sich manchmal neue Wege.

Frage: für wie viele Jahre sind die Tunnel als dicht gebaut. Ich meine mal gehört zu haben, die Teile würden 30 Jahre dichthalten (dieses berühmte Staubtrocken). Nun, diese 30 Jahre sind bald um.

/Edit: Ach ja, zumindest der eine Wasserfleck lässt sich aber eher auf das zeitweise undichte Regenwasserrohr darüber zurückführen, wenn mich nicht alles täuscht.
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Beitrag von ET 423 »

ropix @ 8 Jan 2005, 00:16 hat geschrieben: Frage: für wie viele Jahre sind die Tunnel als dicht gebaut. Ich meine mal gehört zu haben, die Teile würden 30 Jahre dichthalten (dieses berühmte Staubtrocken). Nun, diese 30 Jahre sind bald um.
Hmm, also abgesehen vom Werkhammertor ist zumindest der Stammstreckentunnel dicht und der ist schon weit älter wie 30 Jahre. Wenn Tunnel aber nur 30 Jahre dicht halten, dann kriegt die U-Bahn (in Raten gesehen) bald aber doch ein Problem, oder irre ich? Ich meine, wenn überall anfängt, das Wasser reinzulaufen? :blink: Gibt es eine Möglichkeit (abgesehen eines Neubaus), Tunnel wieder komplett dicht zu kriegen?
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Beitrag von Boris Merath »

ropix @ 8 Jan 2005, 00:16 hat geschrieben: Frage: für wie viele Jahre sind die Tunnel als dicht gebaut. Ich meine mal gehört zu haben, die Teile würden 30 Jahre dichthalten (dieses berühmte Staubtrocken). Nun, diese 30 Jahre sind bald um.
Bei neueren Tunnels nicht mehr, laut Baureferat (ich hoffe ich habs richtig in Erinnerung) werden die inzwischen so gebaut dass die groesstenteils dicht halten, kleinere feuchte Stellen aber schon nach kuerzester Zeit auftreten koennen.

Der Grund dafuer ist dass es deutlich guenstiger ist die Tunnel billiger zu bauen und dafuer feuchte Stellen in Kauf zu nehmen, und gelegentlich das noetigste mal zu reparieren. Generell sind feuchte Stellen, sofern dort nicht gleich ein ganzer Bach rein laeuft, aber relativ unproblematisch, eine Aussnahme duerften dabei natuerlich Bahnhoefe sein. Soweit ich weiss werden daher auch keine Bahnhoefe ohne Wandverkleidung mehr gebaut, weil wenn es hinter der tropft das keinen stoert.

Das ganze trifft aber glaube ich im wesentlichen auf das sogenannte "Tageswasser" zu, d.h. eindringendes Wasser in Tunneln ueber dem Grundwasser, das z.B. von Regen her kommt, bei dem wird ein Eindringen einfach in Kauf genommen, weils nicht schadet. Grundwasser dagegen koennte da durch den Druck problematischer sein, in wie weit da Abdichtungen vorgenommen werden muessen weiss ich aber leider nicht mehr genau...
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Beitrag von ropix »

ET 423 @ 8 Jan 2005, 00:19 hat geschrieben: Hmm, also abgesehen vom Werkhammertor ist zumindest der Stammstreckentunnel dicht und der ist schon weit älter wie 30 Jahre. Wenn Tunnel aber nur 30 Jahre dicht halten, dann kriegt die U-Bahn (in Raten gesehen) bald aber doch ein Problem, oder irre ich? Ich meine, wenn überall anfängt, das Wasser reinzulaufen? :blink: Gibt es eine Möglichkeit (abgesehen eines Neubaus), Tunnel wieder komplett dicht zu kriegen?
Also im Regelfall ist der Tunnel ja dicht. Wenn mal kleine Risse entstehen, dann ein bisserl aufbohren, Beton rein und fertig ist. Das geht recht fix und ist eigentlich selten nötig. Aber so kleine Wassereintritte hats auch im S-Bahn-Tunnel schon gegeben. Außerdem scheint mir das nur ein Problem von der zweiten U-Bahn-Stammstrecke zu sein, die U4/5 und 3/6 haben weniger mit Wassereinbruch als die U1/2 zu kämpfen. Das gilt für die gesamte Strecke, also auch die Neubauten. Und nur im U-Bahnhof Theresienstraße wurde das ganze zu einem richtigen Schweinestall mit Kuhle und Bepflanzung. Am Marienplatz regnets auch rein. Aber da schauts bei weitem nicht so schlimm aus.

Die 30 Jahre sind - wenn ich das überhaupt richtig in Erinnerung behalten habe - garantiert dicht. <- enthält natürlich regelbestätigende Ausnahmen.
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Beitrag von 423 459-7 »

Wo ist da am Wehrkammertor bitte was undicht?
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Beitrag von ET 423 »

Bichl ET420 @ 8 Jan 2005, 01:31 hat geschrieben: Wo ist da am Wehrkammertor bitte was undicht?
Am Tor selber nicht (war nur schlecht ausgedrückt), aber etwa auf Höhe dort rieselt hie und da ein bißchen Isarwasser die Wand entlang runter. Das ist aber eingerechnet, da Pumpen vorhanden sind. ;)
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Beitrag von profimaulwurf »

Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
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Beitrag von ET 423 »

profimaulwurf @ 8 Jan 2005, 03:29 hat geschrieben: Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
Bist Du Schnorchler ? Nein U-Bahnfahrer
Nö, die 1EUR-Jobber dürfen Eimer schleppen *jokingly*
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Beitrag von Boris Merath »

profimaulwurf @ 8 Jan 2005, 03:29 hat geschrieben: Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
Bist Du Schnorchler ? Nein U-Bahnfahrer
Also das halte ich nicht fuer noetig, bis mal das Gleisbett vollgelaufen ist dauerts, und wenn der Wasserstand bis zur Stromschiene reicht kannst ohnehin nur noch mit der DIessellok dadurch. Solltest Du allerdings auch die Dieslfahrzeuge fahren duerfen, waere die Anschaffung vielleichtdoch nicht so bloed :-)

Spass beiseite: Wie gesagt, was so zu hoeren war ist Wasser im wesentlichen ein kosmetisches Problem, so lange es nicht zu viell wird, sonst wuerde man ja wohl kaum die Tunnel bewusst so bauen.. Und wenns zu viel wird wird das sicherlich schleunigst behoben, damit das Bauwerk keinen dauerhaften Schaden nimmt.
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Beitrag von schorsch »

profimaulwurf @ 8 Jan 2005, 03:29 hat geschrieben: Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
Bist Du Schnorchler ? Nein U-Bahnfahrer
Es gibt doch in München diese "U-Bahntaucher". Hab´ mal in Fernsehen was darüber gesehen. Vielleicht wird das bald eine neue Kombifahrer-Variante: U-Bahn-Kombi-Taucher...naja, ich wills nicht hoffen :lol:
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Beitrag von pok »

lol. . wird ja immer besser :D

in Zukunft verpflichtend für alle Fahrgäste:

- mit Schnorchel U-Bahn
- mit Helm Straßenbahn
- mit Ohrenschützer S-Bahn

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Beitrag von ropix »

Boris Merath @ 8 Jan 2005, 04:32 hat geschrieben:
profimaulwurf @ 8 Jan 2005, 03:29 hat geschrieben: Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
Bist Du Schnorchler ? Nein U-Bahnfahrer
Also das halte ich nicht fuer noetig, bis mal das Gleisbett vollgelaufen ist dauerts, und wenn der Wasserstand bis zur Stromschiene reicht kannst ohnehin nur noch mit der DIessellok dadurch. Solltest Du allerdings auch die Dieslfahrzeuge fahren duerfen, waere die Anschaffung vielleichtdoch nicht so bloed :-)

Spass beiseite: Wie gesagt, was so zu hoeren war ist Wasser im wesentlichen ein kosmetisches Problem, so lange es nicht zu viell wird, sonst wuerde man ja wohl kaum die Tunnel bewusst so bauen.. Und wenns zu viel wird wird das sicherlich schleunigst behoben, damit das Bauwerk keinen dauerhaften Schaden nimmt.
Eigentlich verfügt jeder Tunnel über Pumpen - schon alleine um das Wasser rauszupumpen, das sowieso dahergelaufen kommt, z.B. weil mal wieder jemand einen 10-Liter Putzwassereimer umgeschissen hat - oder weil der Zug von drausen Tonnenweise Schnee zum schmelzen dahergeschleppt hat (das kann die U8 ja heute noch schaffen). Odre eben auch um solche Wassereintritte wieder aus dem Tunnel zu bekommen.
-
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Beitrag von EasyDor »

Richtig witzig finde ich ja die "Regenrinne" (Aluwinkel V-förmig an die Wand geschraubt, am unteren Ende ein Schlauch dran, der in einen großen Kanister führt) am Hauptbahnhof, und zwar direkt wenn man die kleine Treppe am hinteren Ende des Austiegsbahnsteigs der S-Bahn richtung Pasing runter geht... Bei Gelegenheit mach ich da mal ein Foto von. ;)
The definition of insanity is doing the same thing over and over and expecting different results.
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Beitrag von Boris Merath »

EasyDor @ 8 Jan 2005, 14:22 hat geschrieben: Richtig witzig finde ich ja die "Regenrinne" (Aluwinkel V-förmig an die Wand geschraubt, am unteren Ende ein Schlauch dran, der in einen großen Kanister führt) am Hauptbahnhof, und zwar direkt wenn man die kleine Treppe am hinteren Ende des Austiegsbahnsteigs der S-Bahn richtung Pasing runter geht... Bei Gelegenheit mach ich da mal ein Foto von.  ;)
Ja, das Teil ist genial, vorallem dieser riesige Kanister. Also ehrlich gesagt hab ich so meine Zweifel daran ob das wenige Wasser dass da rauskommt ausreicht un jemanls etwas in den Kanister rinnen zu lassen und nicht vorher zu verdampfen...So von der Dimension her ist das ja schon fast ausgelegt um nen kleinen Bach aufzunehmen :-) Und vorallem: Bleibt das jetzt dauerhaft? Der Winkel sieht so aus, aber der Kanister...


Regenrinnen in Massen gibts uzbrigends am Marienplatz, die "Regenrohre" verlaufen jetzt seit neuem an der eingebauten Bausteööenwand. Ausserdem sind dort inzwischen auch Planen an der Decke zu besichtigen, teilweise da wo man ein INfoscreen hing. Zitat Arbeiter, als er eine der Schrauben entfernt hat: "Oh Scheisse, da kommt ja Wasser". Wobei ich mich frage warum eine im Vergleich zu der Meterdicken Tunneldecke doch recht kleine Schraube da Undichtigkeit verursacht...vielleicht hat die die Wasserisolierung erreicht?
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Beitrag von Wildwechsel »

ET 423 @ 8 Jan 2005, 03:41 hat geschrieben:
profimaulwurf @ 8 Jan 2005, 03:29 hat geschrieben: Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
Bist Du Schnorchler ? Nein U-Bahnfahrer
Nö, die 1EUR-Jobber dürfen Eimer schleppen *jokingly*
Auch den roten Eimer, der seit Ewigkeiten schon am Stachus an der Decke hängt, wenn man die dem Hbf zugewandte Rolltreppe zum Bahnsteig der S-Bahn runterfährt?
Beste Grüße usw....
Christian


Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
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2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
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Beitrag von ropix »

Wildwechsel @ 8 Jan 2005, 21:42 hat geschrieben:
ET 423 @ 8 Jan 2005, 03:41 hat geschrieben:
profimaulwurf @ 8 Jan 2005, 03:29 hat geschrieben: Heiligs Blechle ... vielleicht sollten wir uns ja doch langsam mal Taucheranzüge anziehen ....
Bist Du Schnorchler ? Nein U-Bahnfahrer
Nö, die 1EUR-Jobber dürfen Eimer schleppen *jokingly*
Auch den roten Eimer, der seit Ewigkeiten schon am Stachus an der Decke hängt, wenn man die dem Hbf zugewandte Rolltreppe zum Bahnsteig der S-Bahn runterfährt?
falsches Unternehmen?
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Beitrag von Wildwechsel »

ropix @ 8 Jan 2005, 21:53 hat geschrieben: falsches Unternehmen?
Möglich, aber schon mindestens seit dem Wehrkammertor. ;)
Beste Grüße usw....
Christian


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1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
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Beitrag von ropix »

pok @ 8 Jan 2005, 08:40 hat geschrieben: lol. . wird ja immer besser :D

in Zukunft verpflichtend für alle Fahrgäste:

- mit Schnorchel U-Bahn
- mit Helm Straßenbahn
- mit Ohrenschützer S-Bahn

fahren.
und für den Bus würde ich Komplettvorsorge empfehlen. Zum Beipiel die Strohballe, wie sie in den Karikaturen von 1835 so gerne gezeigt wurden.
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