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146225
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Beitrag von 146225 »

Wenn man den Gedanken "München als Standortnachteil" ernsthaft weiter verfolgt, würde das bedeuten, dass produktive Arbeitsplätze in der Stadt wegfallen - nur von Landesbehörden und ähnlichem kann die Stadt aber schlecht leben. Also wird es sich wohl kaum vermeiden lassen, dass die Schere zwischen erzielbarem Einkommen und Lebenshaltungskosten mal wieder näher zusammen statt immer weiter auseinander geht.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Bayernlover @ 15 Sep 2019, 22:23 hat geschrieben: Weil er sich das nicht leisten kann.

Langfristig sehe ich keine andere Chance, als Arbeitsplätze en masse aus der Stadt herauszuverlagern. Das gilt vor allem für viele Bürojobs, wo es eigentlich egal ist, wo die stehen oder wo eine Menge Mitarbeiter auch easy im Home Office arbeiten kann.

Alles andere wie mehr Autospuren, weitere S-Bahnlinien etc. sind nur Tropfen auf heiße Steine und lindern das Problem nur. Das Grundproblem bleibt aber bestehen.
Ich glaube nicht, das da die Stadt mitspielt. Eher wird man zulassen, wenn es gar nicht mehr anders geht, das die Höhenbeschränkung auch in der Innenstadt fällt. Weil dafür geht es um zuviel Geld. Weil der Verlust von Arbeitsplätzen bedeutet auch den Verlust von Gewerbesteuereinnahmen.....
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Beitrag von Bayernlover »

Das ist Unsinn. Wenn jemandes Arbeitgeber in München sitzt, derjenige aber aus Moosburg Home Office macht, werden die Steuern trotzdem in München abgeführt. Wäre aber wieder einer weniger auf der A92/im Zug.
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Beitrag von Cloakmaster »

Lazarus @ 15 Sep 2019, 15:38 hat geschrieben: Genau genommen müsste man eigentlich jetzt schon mit den Planungen für eine U-Bahn anfangen, weil es bei der Einwohnerentwicklung absehbar sein wird, das es nicht bei den 25.000 Einwohnern in Freiham bleiben wird.

Teil 2 des Interviews mit Reiter
Deswegen sind immer noch nicht nur eine, sondern gleich 2 S-Bahn Strecken in unmittelbarer Nähe, und eine Ubahn damit raus geschmissen.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Cloakmaster @ 16 Sep 2019, 01:12 hat geschrieben:
Lazarus @ 15 Sep 2019, 15:38 hat geschrieben: Genau genommen müsste man eigentlich jetzt schon mit den Planungen für eine U-Bahn anfangen, weil es bei der Einwohnerentwicklung absehbar sein wird, das es nicht bei den 25.000 Einwohnern in Freiham bleiben wird.

Teil 2 des Interviews mit Reiter
Deswegen sind immer noch nicht nur eine, sondern gleich 2 S-Bahn Strecken in unmittelbarer Nähe, und eine Ubahn damit raus geschmissen.
Da sind wir uns sogar einig. Aber die CSU hat es versprochen... :rolleyes:

Der Herr aus Pasing hat meine Frage gekonnt ignoriert, mal wieder...
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Beitrag von Trapeztafelfanatiker »

Bayernlover @ 15 Sep 2019, 21:23 hat geschrieben: Langfristig sehe ich keine andere Chance, als Arbeitsplätze en masse aus der Stadt herauszuverlagern. Das gilt vor allem für viele Bürojobs, wo es eigentlich egal ist, wo die stehen oder wo eine Menge Mitarbeiter auch easy im Home Office arbeiten kann.
Gerade der Staat hätte die Möglichkeiten, aber muss ja seine schlecht bezahlten Stellen in München horten.
Natürlich gibt es Finanzamtsauslagerungen z. B. nach Straubing, aber das ist zu wenig.

Die Behördenverlagerungen waren doch auch nur Alibimaßnahmen, mit meist wenigen Arbeitsplätzen im niedrigen zweistelligen Bereich.

Warum nicht richtig ansetzen? Bis auf den Kundendienst könnte man radikal die meisten Ämter aus München wegverlagern.
Die Bayerische Finanzverwaltung sucht massenweise Finanzbeamten, da fehlen sehr viele und die müssen dann entweder nach München oder Nürnberg. Die müssen sich dazu verpflichten, obwohl die meisten Bewerber eben aus Regionen fernab von München kommen (für Münchner zahlt der Staat i. d. R. viel zu schlecht).
Wieso also nicht gleich rausverlagern?

Also richtig Masse und nicht so kleine Alibiverlagerungen.
Auch Bayerische Ministerien müssen nicht in München sitzen. Das wäre halt Regierungssitz, aber die Ministerien kann man auch wo anders hin verlagern, am besten verstreut über Bayern. Mit modernen Kommunikationsmethoden ist das ausreichend, dazu ist es ja gerade beim Staat üblich auch teilweise daheim zu arbeiten und nur 2-3 Tage ins Amt zu fahren. Die Stellen sind zwar kontigentiert, aber ist auch ausbaubar.

Bei der Eisenbahn ist es ja auch sinnig so viel wie möglich aus München raus zu verlagern. Dort verdient man dann das gleiche, hat aber eine viel höhere Kaufkraft.

Es gibt ja viele Stellen, da könnte man mit dem gleichen Geld viel besser leben und hätte viel mehr zur Verfügung als in München.



Was die Abstimmung zwischen den Regionen, Landkreisen, MVV usw. betrifft, ist es einfach natürlich, dass jeder nur auf seinen eigenen Bereich schaut. Daher ist es wichtig dass die komplette Planung von oben her erfolgt. Der Freistaat muss die Mittel bereitstellen und diese müssen dann übergreifend eingesetzt und verplant werden, so dass hier nicht der Horizont an der Kreisgrenze endet.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Jean @ 16 Sep 2019, 06:43 hat geschrieben: Der Herr aus Pasing hat meine Frage gekonnt ignoriert, mal wieder...
Wenn du jedem, der sich erlaubt, den ÖPNV zu kritisieren, empfielst, das er auf das Auto umsteigt, wären die Straßen aber ziemlich voll.....
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Beitrag von Entenfang »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 14:54 hat geschrieben:Wenn du jedem, der sich erlaubt, den ÖPNV zu kritisieren, empfielst, das er auf das Auto umsteigt, wären die Straßen aber ziemlich voll.....
Tatsache ist jedenfalls, dass die meisten Meckerer eben nicht vom ÖPNV zum Auto wechseln. Und warum? Weil man auch im Stau steht, keinen Parkplatz findet etc. Für normal fitte Menschen würde ich sonst noch das Fahrrad empfehlen.
Ich verstehe die Kritik, U-Bahn zu voll und schon wieder ausgefallen. Aber mal im Ernst - wer zu einem wichtigen Termin mit dem Auto fährt, plant auch nicht auf 3 Minuten.
Mit Verlaub ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass der Laden so herunter gewirtschaftet ist, mit einer Ruine als Werkstatt, zuwenig Fahrzeugen und zuwenig Fahrern, so dass das eigentlich nachgefragte und notwendige Angebot (nicht MVG " nachfragegerecht" Bullshit Bingo) nicht zu erbringen ist und deswegen alles brutal überfüllt ist.
@Iarn: Ich stimme dir schon zu, es liegt vieles im Argen. Aber gerade wenn man eben mit der Situation umgehen muss, wie man sie derzeit hat und das bedeutet vor allem zu wenig Fahrzeuge und zu wenig Fahrer, dann würde es schon viel helfen, wenn man diese möglichst sinnvoll einsetzen kann. Und sinnvoll heißt halt nicht, sie in den Stau zu stellen. Und Ampelschaltungen ändern oder Verkehrsraum umdeklarieren geht halt einfach schneller als Fahrzeuge zu beschaffen und zuzulassen oder Fahrer zu finden.
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Entenfang @ 16 Sep 2019, 18:05 hat geschrieben: Tatsache ist jedenfalls, dass die meisten Meckerer eben nicht vom ÖPNV zum Auto wechseln. Und warum? Weil man auch im Stau steht, keinen Parkplatz findet etc. Für normal fitte Menschen würde ich sonst noch das Fahrrad empfehlen.
Ich verstehe die Kritik, U-Bahn zu voll und schon wieder ausgefallen. Aber mal im Ernst - wer zu einem wichtigen Termin mit dem Auto fährt, plant auch nicht auf 3 Minuten.

Ja, aber das Auto fährt zumindest. Was bei der U-Bahn in den letzten Wochen ja nicht immer sicher ist, das der Kurs auch fährt, den man nehmen will.
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Beitrag von imp-cen »

Ich habe mir sagen lassen, die Stadt macht europaweit Werbung für Freiham.

Wenn man Investoren sucht, braucht man sich nicht wundern, dass die mehr Rendite als Genossenschaften wollen (sehr vereinfacht gesagt, selbigen isses nämlic jetzt schon zu teuer).
Und wenn man die nächsten 20.000 Arbeitsplätze einwirbt, nur weil man da "toll wohnen" können soll, hat man's nicht begriffen dass wir die Wohnungen "intern" brauchen. Und nicht für noch mehr Zuzug.
Für die dauerhafte werktägliche U8
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Beitrag von Hot Doc »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 18:28 hat geschrieben: Ja, aber das Auto fährt zumindest. Was bei der U-Bahn in den letzten Wochen ja nicht immer sicher ist, das der Kurs auch fährt, den man nehmen will.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Ein U-Bahn-Kurs der ausfällt ist halt mit einer Verspätung bzw. einem Stau im eigenen Auto zu vergleichen.
Da müßte schon zumindest eine ganze Linie ausfallen, damit man das mit dem Ausfall des eigenen Autos gleichsetzen kann.

Außerdem umschiffst du mal wieder den ganzen Kern der Aussage. Die war, dass man mit dem Auto eben auch nicht auf 3 Minuten genau planen kann, wenn man pünktlich zu einem Termin muss, sondern auch hier einen Puffer einplanen muss.
Ich fände es wirklich schön, wenn das im ÖPNV nicht oder zumindest deutlich seltener der Fall wäre, aber im Endeffekt sind die ausfallenden Züge halt auch nur eine relativ überschaubare Verspätung und bei Auto zu vergleichen mit einem kleinen Stau.
(Da reicht die Müllabfuhr am Romanplatz, dass ich mit dem Auto 10 Min+x länger in die Arbeit brauche.)
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Beitrag von Lazarus »

imp-cen @ 16 Sep 2019, 18:40 hat geschrieben: Ich habe mir sagen lassen, die Stadt macht europaweit Werbung für Freiham.

Wenn man Investoren sucht, braucht man sich nicht wundern, dass die mehr Rendite als Genossenschaften wollen (sehr vereinfacht gesagt, selbigen isses nämlic jetzt schon zu teuer).
Und wenn man die nächsten 20.000 Arbeitsplätze einwirbt, nur weil man da "toll wohnen" können soll, hat man's nicht begriffen dass wir die Wohnungen "intern" brauchen. Und nicht für noch mehr Zuzug.
Bei der Stadt wird man das erst begreifen, wenn es im Wohnungsbau und im ÖPNV zum großen Knall kommt. Der wird hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Deshalb werde ich auch bei der nächsten Kommunalwahl ganz sicher nicht Rot-Grün unterstützen, weil dann geht der Stillstand wie unter Ude weiter....
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Beitrag von Hot Doc »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 18:49 hat geschrieben: Bei der Stadt wird man das erst begreifen, wenn es im Wohnungsbau und im ÖPNV zum großen Knall kommt. Der wird hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Geh mal in andere Städte in Europa und schau mal, was da alles geht, und es bisher trotzdem nicht zum großen Knall kam.
Die Rede vom großen Knall ist ziemlicher bayrischer Grant, aber sonst nicht viel dahinter. (Was nicht heißen sollte, dass man nicht extrem viel verschlafen hat und extrem viel aufzuholen ist!)
Deshalb werde ich auch bei der nächsten Kommunalwahl ganz sicher nicht Rot-Grün unterstützen, weil dann geht der Stillstand wie unter Ude weiter....
Ich bin ja kein Freund des "wie es nicht geht", sondern eher ein Freund des "wie kann man es besser machen". Da hätte ich doch mal eine Antwort von dir, welche Partei du siehst, die mit welchen konkreten Plänen etwas verbessern will.
(Und ich meine jetzt mal andere Vorschläge als die U5 nach Pasing oder darüber hinaus!)
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Beitrag von Lazarus »

Hot Doc @ 16 Sep 2019, 19:22 hat geschrieben: Ich bin ja kein Freund des "wie es nicht geht", sondern eher ein Freund des "wie kann man es besser machen". Da hätte ich doch mal eine Antwort von dir, welche Partei du siehst, die mit welchen konkreten Plänen etwas verbessern will.
(Und ich meine jetzt mal andere Vorschläge als die U5 nach Pasing oder darüber hinaus!)
Ganz konkret halte ich die Groko für die bessere Option, weil sie unter Reiter bisher mehr zu Stande gebracht hat, als Rot Grün in den 20 Jahren davor. Ich halte die Grünen nachwievor für eine Blockiererpartei, die dem ÖPNV gerade in Sachen U-Bahn mehr geschadet als genutzt hat. Daher überlege ich, ob ich nicht ernsthaft CSU unterstütze, damit die Groko bestehen bleibt.
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Beitrag von Tram-Bahni »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 18:46 hat geschrieben: Ganz konkret halte ich die Groko für die bessere Option, weil sie unter Reiter bisher mehr zu Stande gebracht hat, als Rot Grün in den 20 Jahren davor.
Das da wäre, außer eine noch nicht angefangene U5 nach Pasing? Dir ist das letzte Erweiterungsprogramm der U-Bahn bekannt, welches bis 2010 (bis auf zwei Strecken) umgesetzt wurde?
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Beitrag von Autoverbot »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 19:46 hat geschrieben: Ganz konkret halte ich die Groko für die bessere Option, weil sie unter Reiter bisher mehr zu Stande gebracht hat, als Rot Grün in den 20 Jahren davor. Ich halte die Grünen nachwievor für eine Blockiererpartei, die dem ÖPNV gerade in Sachen U-Bahn mehr geschadet als genutzt hat. Daher überlege ich, ob ich nicht ernsthaft CSU unterstütze, damit die Groko bestehen bleibt.
110%ige Zustimmung!
U5 = letzter U-Bahn-Neu- und Ausbau in München!
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Beitrag von Hot Doc »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 19:46 hat geschrieben:
Hot Doc @ 16 Sep 2019, 19:22 hat geschrieben: Ich bin ja kein Freund des "wie es nicht geht", sondern eher ein Freund des "wie kann man es besser machen". Da hätte ich doch mal eine Antwort von dir, welche Partei du siehst, die mit welchen konkreten Plänen etwas verbessern will.
(Und ich meine jetzt mal andere Vorschläge als die U5 nach Pasing oder darüber hinaus!)
Ganz konkret halte ich die Groko für die bessere Option, weil sie unter Reiter bisher mehr zu Stande gebracht hat, als Rot Grün in den 20 Jahren davor. Ich halte die Grünen nachwievor für eine Blockiererpartei, die dem ÖPNV gerade in Sachen U-Bahn mehr geschadet als genutzt hat. Daher überlege ich, ob ich nicht ernsthaft CSU unterstütze, damit die Groko bestehen bleibt.
Welche konkreten Pläne war die Frage!?!

Nebenbei hat Tram-Bahni ganz sachlich gesehen komplett Recht, dass die GroKo exakt nix zustande gebracht hat bis jetzt und Rot-Grün zumindest ein (wenn auch nicht besonders ehrgeiziges) Erweiterungsprogramm. Zudem dann doch einige Tram Reaktivierungen, die alle weitaus erfolgreicher waren als gedacht und alle von der CSU versucht wurden zu verhindern.
Bei einigen Tramprojekten hat sie das ja bis heute geschafft.

DIE ÖPNV-Verhindererpartei schlechthin zum Retter ausrufen, dass schaffst auch nur du!
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Hot Doc @ 16 Sep 2019, 20:28 hat geschrieben:
Lazarus @ 16 Sep 2019, 19:46 hat geschrieben:
Hot Doc @ 16 Sep 2019, 19:22 hat geschrieben: Ich bin ja kein Freund des "wie es nicht geht", sondern eher ein Freund des "wie kann man es besser machen". Da hätte ich doch mal eine Antwort von dir, welche Partei du siehst, die mit welchen konkreten Plänen etwas verbessern will.
(Und ich meine jetzt mal andere Vorschläge als die U5 nach Pasing oder darüber hinaus!)
Ganz konkret halte ich die Groko für die bessere Option, weil sie unter Reiter bisher mehr zu Stande gebracht hat, als Rot Grün in den 20 Jahren davor. Ich halte die Grünen nachwievor für eine Blockiererpartei, die dem ÖPNV gerade in Sachen U-Bahn mehr geschadet als genutzt hat. Daher überlege ich, ob ich nicht ernsthaft CSU unterstütze, damit die Groko bestehen bleibt.
Welche konkreten Pläne war die Frage!?!

Nebenbei hat Tram-Bahni ganz sachlich gesehen komplett Recht, dass die GroKo exakt nix zustande gebracht hat bis jetzt und Rot-Grün zumindest ein (wenn auch nicht besonders ehrgeiziges) Erweiterungsprogramm. Zudem dann doch einige Tram Reaktivierungen, die alle weitaus erfolgreicher waren als gedacht und alle von der CSU versucht wurden zu verhindern.
Bei einigen Tramprojekten hat sie das ja bis heute geschafft.

DIE ÖPNV-Verhindererpartei schlechthin zum Retter ausrufen, dass schaffst auch nur du!
Welches Erweiterungsprogramm? Seit 1993 war da bei der U-Bahn nicht wirklich viel, was man auf den Weg gebracht hat. Eigentlich nur die U3 Moosach. Alles andere war davor....
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Beitrag von Tram-Bahni »

Lazarus @ 16 Sep 2019, 19:37 hat geschrieben: Alles andere war davor....
Alles nach der Messe.

Ich verstehe alle Kritik an der Ude-Zeit, aber die CSU hat die 5 Jahre danach ähnlich ausgebremst und sogar aktiv Ausbau verhindert. Rückblickend ist das absolut vergleichbar.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Entenfang @ 16 Sep 2019, 17:05 hat geschrieben:Tatsache ist jedenfalls, dass die meisten Meckerer eben nicht vom ÖPNV zum Auto wechseln. Und warum? Weil man auch im Stau steht, keinen Parkplatz findet etc. Für normal fitte Menschen würde ich sonst noch das Fahrrad empfehlen.
Ich verstehe die Kritik, U-Bahn zu voll und schon wieder ausgefallen. Aber mal im Ernst - wer zu einem wichtigen Termin mit dem Auto fährt, plant auch nicht auf 3 Minuten.
Auch wenn ich mich beim ersten Teil nicht angesprochen wurde, fühle ich mich angesprochen. Ich habe ein MVV Jahresticket, trotzdem fahre ich mehr und mehr Auto. Sicher bin ich und meine Kollegen eine Minderheit, da wir überwiegend antizyklisch fahren, aber für mich ist leider das Auto zwischen der Maxvorstadt und Taufkirchen/Ottobrunn verlässlicher geworden als U-Bahn und Bus. Zu oft hatte ich zur Hälfte der geplanten Fahrzeit erst die ersten zwei Stationen zum Hauptbahnhof zurück gelegt. Beim Auto reicht eigentlich eine Viertelstunde Sicherheit, bei den aktuellen Öffentlichen (U2 und 213, beides Katastrophenlinien) muss ich leider eine halbe Stunde drauf rechnen.
@Iarn: Ich stimme dir schon zu, es liegt vieles im Argen. Aber gerade wenn man eben mit der Situation umgehen muss, wie man sie derzeit hat und das bedeutet vor allem zu wenig Fahrzeuge und zu wenig Fahrer, dann würde es schon viel helfen, wenn man diese möglichst sinnvoll einsetzen kann. Und sinnvoll heißt halt nicht, sie in den Stau zu stellen. Und Ampelschaltungen ändern oder Verkehrsraum umdeklarieren geht halt einfach schneller als Fahrzeuge zu beschaffen und zuzulassen oder Fahrer zu finden.
Nachdem die Stadt es in den letzten Jahren in meinem Viertel nur partiell geschafft hat, einzelne Spuren umzuwidmen (Gabelsberger Straße und Brienner, nicht aber Theresienstraße), kann ich die Aussage, man könne mal schnell so eben um deklarieren leider nicht teilen.

Zudem sind die Probleme hauptsächlich im Bereich U-Bahn, gefolgt von der Trambahn. Da hilft es nichts im bereich Bus freie Kapazitäten zu schaffen. Deswegen halte ich auch die aktuelle Politik der MVG, alle Probleme mit mehr Bussen angehen zu wollen für falsch.
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Beitrag von Tram-Bahni »

Iarn @ 16 Sep 2019, 19:58 hat geschrieben: Deswegen halte ich auch die aktuelle Politik der MVG, alle Probleme mit mehr Bussen angehen zu wollen für falsch.
Das ist nicht die Politik der MVG, sondern die der Stadt. Da hat sich die MVG eben zu beugen.
Das merkt man allein schon an den Aussagen, dass Tramstrecken 10 Jahre brauchen würden. Wär einem die Tram wichtig, würde das schneller gehen.
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Beitrag von NatchO »

Ich fahre auch lieber mit dem Roller von Bogenhausen nach Freimann, weil das einfach schneller geht und die Direktverbindungen ein Witz sind.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Tram-Bahni @ 16 Sep 2019, 20:14 hat geschrieben: Das ist nicht die Politik der MVG, sondern die der Stadt. Da hat sich die MVG eben zu beugen.
Dann ist die MVG eben ein Papagei, der alles nach plappert.
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Beitrag von Tram-Bahni »

Das Gegenbeispiel konnte man zuletzt in Potsdam beobachten. Da wird jetzt eine Geschäftsführung installiert die nicht nur nach plappert, sondern auch in der Ausführung folgt.
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Beitrag von Rohrbacher »

Iarn @ 16 Sep 2019, 22:00 hat geschrieben:Dann ist die MVG eben ein Papagei, der alles nach plappert.
Hast du dich eigentlich schon für die Nachfolge von Hans Reichhart be worben?
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Rohrbacher @ 16 Sep 2019, 21:10 hat geschrieben: Hast du dich eigentlich schon für die Nachfolge von Hans Reichhart be worben?
Ich habe Dir schon einmal mitgeteilt, dass ich keine Lust habe, mit Dir weiter zu "diskutieren".
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Beitrag von Rohrbacher »

Iarn @ 16 Sep 2019, 22:29 hat geschrieben:Ich habe Dir schon einmal mitgeteilt, dass ich keine Lust habe, mit Dir weiter zu "diskutieren".
Mach dir da keine Sorgen, ich denke, das müsstest du als Verkehrsminister eher weniger. Du würdest ja endlich den MVG-Papageien mal bedarfsorientiert die Meinung plappern und hast dann gar keine Zeit für so Nervensägen wie mich. Liebe Grüße. B-)
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Beitrag von 143 »

Trapeztafelfanatiker @ 16 Sep 2019, 13:43 hat geschrieben:(für Münchner zahlt der Staat i. d. R. viel zu schlecht).
Als Finanzbeamter im gehobenen Dienst sind es eingangs mit A10 übrigens 2400¤ netto. Nicht gerade wenig. In A10 steigt es bis auf etwa 3000¤ netto in höchster Stufe, bei A12 sind es knapp 3600¤ netto in höchster Stufe.
Höherer Dienst startet bereits mit 3200¤ netto. Muß man in der freien Wirtschaft erstmal verdienen.
Dazu Unkündbarkeit, etwa doppelte Pension, Vorteile bei Wohnungssuche, etc pp. Und für München gibt's nochmal Zulagen. Für Familie auch nochmal.
Ich glaube nicht, daß der angebliche Personalmangel am Geld liegt ;)
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Beitrag von 146225 »

Denkfehler: nicht jeder im öffentlichen Dienst kommt in die Nähe dieser Besoldungsgruppen.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
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Beitrag von 143 »

146225 @ 17 Sep 2019, 12:32 hat geschrieben: Denkfehler: nicht jeder im öffentlichen Dienst kommt in die Nähe dieser Besoldungsgruppen.
Beamte im gehobenen und höheren Dienst machen den Großteil der Beamtenschaft aus:

https://www.brandeins.de/magazine/brand-ein...entliche-dienst
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