Regionalverkehr Bayern

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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Oliver-BergamLaim
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Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Ah, müssen in unserer besonders nachhaltigen Anspruchs- und Wegwerfgesellschaft schon wieder 10 bis 15 Jahre alte Triebwagen ersetzt und auf den Müll, ähm, "recycelt" werden :rolleyes:
Martin H.
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Beitrag von Martin H. »

Jein...

Die Verteiler nach Passau waren schon ein Fehler, Nachbestellung als es noch möglich war zu teuer, und jetzt bekommst Du für Mehrverkehr halt nirgends was Kompatibles.
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

Oliver-BergamLaim @ 17 Nov 2021, 18:05 hat geschrieben:Ah, müssen in unserer besonders nachhaltigen Anspruchs- und Wegwerfgesellschaft schon wieder 10 bis 15 Jahre alte Triebwagen ersetzt und auf den Müll, ähm, "recycelt" werden  :rolleyes:
Die bestehenden 440 werden schon weiterverwendet (wo jetzt eigentlich genau?), aber ein gewisser Schwund ist natürlich schon, wenn man organisatorisch und technisch gezwungen ist ganze Flotten in der Gegend rumzutransferieren, wenn man merkt, dass man ein paar Sitzplätze mehr braucht. Das Problem ist halt, dass Traktionsart, Bahnsteighöhe, Zuglänge und Stückzahl stimmen müssen und sich die Anschlussverwendung ausschreibungsbedingt auch nicht immer 100%ig planen lässt. Der Markt regelt sowas.

Ach ja und wegen des von Martin beschriebenen Problems kauft agilis jetzt auch für Regensburg - Nürnberg bei Siemens und bildet endlich eine fuzzigerechte Mischflotte. Ein schönes Beispiel sind die beiden Netze wie auch der Fahrplan immer mehr fragmentiert wird, auf Landshut - Nürnberg muss dann genauso umgestiegen werden wie bis auf einzelne Züge dann auch Donauwörth - Regensburg, zumindest bis vielleicht mal im nächsten Jahrzehnt der Donautal-RE als tägliche Taktlinie kommt und der IC über München - Regensburg ... ach ne, der fährt ja nach Hof. Wichtig ist nur, dass man von Bruckberg ohne Umsteigen mit einer S-Bahn zum Kaufhof am Marienplatz ... äh ... hof fahren kann. Und zum Flughafen!! :ph34r:
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Wenn man den Innenraum der Doppelstöcker mit den Skoda Teilen für NIM vergleicht, sieht man meines Erachtens nach einen Riesenfortschritt.
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218 466-1
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Beitrag von 218 466-1 »

Das ist doch Schwachsinn:
"Insgesamt 57 neue Züge bringen DB Regio Bayern und der Fahrzeug-Hersteller Siemens Mobility ab Dezember 2023 auf Bayerns Schienen. (...) "Wir haben in den Ausschreibungen für beide Netze Neufahrzeuge gefordert, um den Komfort für die Fahrgäste zu verbessern, Kapazitäten zu vergrößern und auch das Angebot auszuweiten""
Bei der BEG rafft man es einfach nicht. Da werden immernoch Fahrzeuge "gefordert" und die Wahl den EVU überlassen. Jedes kleine Netz hat komplett andere Tfz. Die Kleinstaaterei dringt nun bis in einzelne Landkreise vor.
Die sollen endlich selbst Züge beschaffen und zwar EINE BR für alles.
Keine Alternative zum Transrapid MUC
[img]https://abload.de/img/tr09sdtu1f.jpg[/img]
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

Iarn @ 17 Nov 2021, 20:21 hat geschrieben:Wenn man den Innenraum der Doppelstöcker mit den Skoda Teilen für NIM vergleicht, sieht man
eine andere Aufgabenstellung. Der Desiro HC hat in der gegenüber z.B. NRW wohl relativ luftigen Variante Donau-Isar = 3,61 Sitzplätze/Meter, die Skoda-Züge 4,46 Sitzplätze/Meter (bezogen auf die bahnsteigrelevante Länge ohne Lok) bzw. immer noch 4,01 inkl. Lok. Wenn man halt wegen vorangegangener Fehlentscheidungen über 700 Sitzplätze an etwa 170 m Bahnsteigkante bringen will und zumindest die Türschwelle auf dem Papier barrierefrei sein soll ... Die alten Schindler-DBz hatten übrigens 5,27 Sitzplätze/Meter, aber da war halt die Stufe nicht erst anderthalb Meter hinter der mindestens doppelt so breiten Außentür.
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

Und schon wieder haufenwiese Wandfensterplätze... Muss wohl ein Feature von Zügen sein, die in Deutschland eingesetzt werden. Gibts dafür bei der Ausschreibung eigentlich Extrapunkte?
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ralf.wiedenmann
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Beitrag von ralf.wiedenmann »

Bayern plant bayernweiten Tarif für ÖPNV. Siehe PM des StMB vom 24.11.2021: https://www.stmb.bayern.de/med/pressemittei...1/220/index.php
Nach dem Prinzip "Ein Klick - ein Ticket" per App ein Ticket kaufen und damit in ganz Bayern Bus und Bahn fahren - das ist die Vision von Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung haben deshalb heute Akteure der ÖPNV-Branche aus ganz Bayern den Landestarif-Rat gegründet, um gemeinsam einen Landestarif für Bayern zu erarbeiten. "Gemeinsam werden wir den öffentlichen Personennahverkehr für alle Fahrgäste in Bayern moderner und einfacher gestalten", so Verkehrsministerin Schreyer. "Ziel ist die Einführung eines bayernweiten Tarifs für alle tarifraumüberschreitenden Fahrten im ÖPNV und damit ein durchgängiges elektronisches Ticket in ganz Bayern. Darauf haben sich alle Mitglieder des Landestarif-Rats heute in einer gemeinsamen Absichtserklärung verständigt."
Baden-Württemberg, der Vorreiter beim öffentlichen Verkehr (?), hat schon seit 9.12.2018 einen einheitlichen landesweiten Tarif. Siehe PM vom 22.11.2018: https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/servic...-am-9-dezember/
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Entenfang @ 17 Nov 2021, 20:37 hat geschrieben: Und schon wieder haufenwiese Wandfensterplätze... Muss wohl ein Feature von Zügen sein, die in Deutschland eingesetzt werden. Gibts dafür bei der Ausschreibung eigentlich Extrapunkte?
Ist nichts Deutschlandspezifisches. Die SBB Triebwagen zwischen München und Zürich sind auch wahre Wunder. Gepäckablagen vor dem Fenster und direkt daneben Wandfensterplätze. Das muss man erst mal hinbekommen.
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Beitrag von TramBahnFreak »

Iarn @ 25 Nov 2021, 20:34 hat geschrieben: Ist nichts Deutschlandspezifisches. Die SBB Triebwagen zwischen München und Zürich sind auch wahre Wunder. Gepäckablagen vor dem Fenster und direkt daneben Wandfensterplätze. Das muss man erst mal hinbekommen.
Sind ja auch italienische Züge.
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

Iarn @ 25 Nov 2021, 21:34 hat geschrieben: Ist nichts Deutschlandspezifisches. Die SBB Triebwagen zwischen München und Zürich sind auch wahre Wunder. Gepäckablagen vor dem Fenster und direkt daneben Wandfensterplätze. Das muss man erst mal hinbekommen.
Stimmt, jetzt wo du es sagst. Ist für die Schweiz aber eine unrühmliche Ausnahme.
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Jean
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Beitrag von Jean »

ralf.wiedenmann @ 25 Nov 2021, 20:25 hat geschrieben: Bayern plant bayernweiten Tarif für ÖPNV. Siehe PM des StMB vom 24.11.2021: https://www.stmb.bayern.de/med/pressemittei...1/220/index.php


Baden-Württemberg, der Vorreiter beim öffentlichen Verkehr (?), hat schon seit 9.12.2018 einen einheitlichen landesweiten Tarif. Siehe PM vom 22.11.2018: https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/servic...-am-9-dezember/
Und mal wieder nur mit Smartphone statt mit Chipkarte. Die kapieren es einfach nicht!
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Jean
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Beitrag von Jean »

Dank super Netz habe ich meinen Beitrag doppelt gepostet...soviel zum Thema Netz...
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

Jean @ 26 Nov 2021, 07:32 hat geschrieben:Und mal wieder nur mit Smartphone statt mit Chipkarte.
Nur so ist es wahrscheinlich zeitnah (Anfang 2023) umsetzbar. Andere Vertriebsfomen kann man dann ja noch nachreichen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Integration in die klassische Vertriebsinfrastruktur von ganz vielen Verbünden länger dauert. Es gibt nichtmuseale Betriebe, die meist nichtmal im RIS drin sind, da werden Fahrkarten am Bürodrucker gebastelt, vom Abreißblock verkauft oder von Hand ausgestellt. Und die Fahrpläne kriegste mit Glück per Faxabruf. :P

Und eigentlich muss eh das Ziel sein, dass der Deutschland-Tarif, der ja in Kürze die PK C der DB AG ablöst (womit ein Übergang auf IC/ICE wohl nicht mehr möglich ist!), auch in jedem Bus, jeder Straßenbahn und jedem Fernzug gilt.
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

Stichwort "heute ist alles besser", Verkehrswende, Taktverkehr, Stationsoffensive, Bahnland Bayern und so: Laut (digitalem) Bayernkursbuch 2022 wird der ohnehin nur von zwei Zügen pro Tag (Mo-Fr) bediente Halt in Etzenricht an der KBS 870 ab 12.06.2022 aufgegeben.

Auch das Fahrplanangebot in Röthenbach(Oberpf) und Thansüß erinnert eher an 1982 als an 2022.
Flo
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Flo »

Grüne fordern Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/mu ... kommentare
GT6M
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von GT6M »

gerade gesehen: 0:50 Ankunft München Hbf Gleis 30
RB 59592 alias RB ? von Oberammergau
Hat man endlich kapiert das die Überführung der 442-2teiler-Zwerge nicht Fassungsgerecht ist, um sie anstatt ihrer großen 4 teiler Brüder am Regelzug nach München zu schicken oder überführen? :shock:
146225
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von 146225 »

Temporäre Änderung wegen der Passionsspiele.
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Valentin
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Valentin »

Rätselfrage: Ist das 9€ Ticket für
RE 2082, RE 2083, RE 2191 und RE 2192 gültig?


Antwort: Nein, die RE sind für die DB Fernverkehr:

https://www.berchtesgadener-anzeiger.de ... 05018.html

Wird sicherlich viele "Schwarzfahrer" geben
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AK1
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

Gemäß Beförderungsbedingungen sind Züge des Fernverkehrs generell ausgeschlossen, auch wenn sie ansonsten mit Nahverkehrsfahrkarten genutzt werden dürfen.
Wenn der Zug (ausschließlich) IC heißt, ist die Situation damit klar. Bei denen, die zwei Zuggattungen gleichzeitig haben oder wie hier nur als RE firmieren, wüsste ich nicht was gegen eine Nutzung sprechen sollte. Einen als RE bezeichneten Zug sollte man nutzen dürfen, egal welche Farbe er hat...
Jogi
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Jogi »

AK1 hat geschrieben: 25 Mai 2022, 20:47Wenn der Zug (ausschließlich) IC heißt, ist die Situation damit klar. Bei denen, die zwei Zuggattungen gleichzeitig haben oder wie hier nur als RE firmieren, wüsste ich nicht was gegen eine Nutzung sprechen sollte. Einen als RE bezeichneten Zug sollte man nutzen dürfen, egal welche Farbe er hat...
Nicht die Farbe, das EVU ist entscheidend. Die betreffenden Fahrten werden von DB Fernverkehr durchgeführt, die im Anhang 1 der BB des 9-Euro-Tickets nicht aufgeführt wird. Sie erhält keine Ausgleichszahlungen im Rahmen der ganzen Aktion und erkennt folgerichtig das Angebot nicht an, mit allen möglichen rechtlichen und menschlichen Konsequenzen. Da beißt die Maus keinen Faden ab, egal ob in irgendeiner der XXXXL-Diskussionen bei DsO oder andernorts suboptimierte Winkelzüge ausgefeilt werden oder irgendwelche Vorstadt-Heroen todesmutig ankündigen, sich trotzdem in so einen Zug zu setzen.

Davon unbenommen ist das natürlich ein Fallstrick, der wie so manch andere Sachen des offensichtlich mit der heißen Nadel gestickten 9-Euro-Aktion dazu führen kann, den gewonnen Fahrgäste nachhaltig den ÖP(N)V madig zu machen: Wer sich eine Verbindung mit "nur Nahverkehr" raussucht und später mit einem EBE in der Hand von der Polizei aus dem Zug geleitet wird, der fährt so schnell nicht mehr Bahn.

[OT]Immerhin, für die Gäubahn haben sich DB Fern und das Land auf eine Anerkennung des 9-Euro-Tickets geeinigt, so dass zwischen Konstanz, Singen und Stuttgart der Fallstrick beseitigt wurde. Vielleicht springen noch die Aufgabenträger in NRW, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen, Berlin/Brandenburg und Bayern auf den selben Zug auf...[/OT]
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

Wenn ich eine Verbindung mit nur Nahverkehr raussuche, erkenne ich das ja zumindest noch, dass das 9-Euro-Ticket nicht gilt, weil es mir ganz einfach nicht angeboten wird.
Aber es sollte doch möglich sein, nach Belieben den nächsten Nahverkehrszug zu nehmen unabhängig von Farbe und EVU. Dann wäre es für Otto Normalverbraucher einfach nutzbar.
Was sinnvoll ist oder nicht, ist wieder was anderes. Wer Pendler entlasten will (was ich schon deswegen für unnötig halte, da die von höheren Energiepreisen bisher gar nicht betroffen sind, da es ja noch keine Preiserhöhungen gibt), müsste sowieso auch den Fernverkehr einbeziehen. Es gibt bekanntlich auch ICEs, die gern von Pendlern genutzt werden, z.T. stellt der Nahverkehr auch gar keine ernstzunehmende Alternative dar.
Martin H.
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Martin H. »

AK1 hat geschrieben: 26 Mai 2022, 11:19 ..... Wer Pendler entlasten will (was ich schon deswegen für unnötig halte, da die von höheren Energiepreisen bisher gar nicht betroffen sind, da es ja noch keine Preiserhöhungen gibt),......
Die aktuellen Benzinpreise sind Dir geläufig?
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von AK1 »

Die ist geläufig in welchem Forum wir hier sind?
Autofahrer werden durch entsprechende Rabatte entlastet. Warum Bahnpendler entlastet werden müssen, ist mir dagegen nicht bekannt.
Valentin
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Valentin »

Jogi hat geschrieben: 26 Mai 2022, 11:08 Nicht die Farbe, das EVU ist entscheidend. Die betreffenden Fahrten werden von DB Fernverkehr durchgeführt, die im Anhang 1 der BB des 9-Euro-Tickets nicht aufgeführt wird. Sie erhält keine Ausgleichszahlungen im Rahmen der ganzen Aktion und erkennt folgerichtig das Angebot nicht an, mit allen möglichen rechtlichen und menschlichen Konsequenzen. Da beißt die Maus keinen Faden ab, egal ob in irgendeiner der XXXXL-Diskussionen bei DsO oder andernorts suboptimierte Winkelzüge ausgefeilt werden oder irgendwelche Vorstadt-Heroen todesmutig ankündigen, sich trotzdem in so einen Zug zu setzen.
/OT: In ganz Deutschland?

Gilt denn die NRW Pünktlichkeitsgarantie nicht für das 9 Euro Ticket?
Dann wären ICE, Taxi und sogar E-Tretroller als Ersatzverkehr für wegen heilloser Überfüllung >20 Minuten verspäteter Züge im 9 Euro Ticket eingeschlossen.

Leider in Bayern undenkbar.
Allein schon beim Münchner S-Bahn Netz würde das vielen Menschen die Fahrt erleichtern. Aber wegen der vielen und regelmäßigen Ausfälle, Umleitungen und Störungen einfach zu teuer für den Freistaat. Schließlich würde das verspätungssenkende Maßnahmen dann billiger als die heutigen Ausfälle werden lassen.
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Jogi »

Dann machen wir die OT-Quote noch vollends voll...
AK1 hat geschrieben: 26 Mai 2022, 11:19Aber es sollte doch möglich sein, nach Belieben den nächsten Nahverkehrszug zu nehmen unabhängig von Farbe und EVU. Dann wäre es für Otto Normalverbraucher einfach nutzbar.
Sollte wäre schön, ist es halt nun mal nicht.

Es sollte aber auch klargestellt werden, diese Tarifproblematik betrifft heuer eine Handvoll Strecken: alle 2h Bremen-Norddeich einschl. einiger weiterer IC Leer-Norddeich; alle 2h Elsterwerda-Berlin sowie einige weitere Fernzüge v/n Berlin im VBB; nahezu alle 2h Letmathe--Siegen--Dillenburg; bis zu drei Fahrtenpaare Erfurt-Gera alle 6h; ab Mitte Juni bis zu zwei Fahrtenpaare Dresden-Chemnitz (mehr oder weniger) am Tagesrand; die zwei Fahrtenpaare Freilassing-Berchtesgaden und schließlich noch der "Allgäu" südwärts Ulm-Oberstdorf. Mit der baden-württembergischen Gäubahn, wo die Tarifintegration je nach Streckenabschnitt außerhalb des S-Bahn-, Ringzug- & Seehasnetzes zwischen etwa 50 und nahezu 100 Prozent des Fahrtenangebots umfasst, ist der relativ größte Brocken beseitigt.

Da muss das Problem nicht größer gemacht werden als es ist, zumal es in der Reiseauskunft, wie Du sagst, einigermaßen ordentlich kommuniziert wird.

---
Valentin hat geschrieben: 26 Mai 2022, 13:38
Jogi hat geschrieben: 26 Mai 2022, 11:08[...]
/OT: In ganz Deutschland?

Gilt denn die NRW Pünktlichkeitsgarantie nicht für das 9 Euro Ticket?
Dann wären ICE, Taxi und sogar E-Tretroller als Ersatzverkehr für wegen heilloser Überfüllung >20 Minuten verspäteter Züge im 9 Euro Ticket eingeschlossen. [...]
Was hat meine vorherige Antwort mit der Frage zu tun?

Scheinbar liest Du auch bei DsO mit, in dem Thread wird doch die Frage beantwortet: Bei Fahrten mit dem 9-Euro-Ticket in NRW gilt auch die dortige Mobilitätsgarantie mit der Quintessenz, ab 20 Minuten Verspätung in der Reisekette einschließlich städtischer ÖPNV kann gegen Vorkasse ein alternatives Beförderungsmittel genutzt werden, das später erstattet wird.
Daneben gelten beim 9-Euro-Ticket auch die üblichen Fahrgastrechte nach EU-Verordnung 1371/2007, wonach u.a. ab 20 Minuten absehbarer Verspätung am Zielbahnhof der Fahrt (ausgenommen städtischer ÖPNV) auch gegen Vorkasse ein höherwertiger Zug benutzt werden kann. Wer also unbedingt von Bayern nach Sylt will und wenn in Neudietendorf der Anschluss vom RE7 zum RE1 platzt, kann sich ab Erfurt den ICE nach Hamburg freikaufen.

"Mit eingeschlossen" ist dann allerdings sehr dehnbar interpretiert.
Valentin
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Valentin »

Valentin hat geschrieben: 26 Mai 2022, 13:38
Jogi hat geschrieben: 26 Mai 2022, 11:08[...]
/OT: In ganz Deutschland?

Gilt denn die NRW Pünktlichkeitsgarantie nicht für das 9 Euro Ticket?
Dann wären ICE, Taxi und sogar E-Tretroller als Ersatzverkehr für wegen heilloser Überfüllung >20 Minuten verspäteter Züge im 9 Euro Ticket eingeschlossen. [...]
Was hat meine vorherige Antwort mit der Frage zu tun?

Scheinbar liest Du auch bei DsO mit, in dem Thread wird doch die Frage beantwortet:
[/quote]

Ich rufe nur sehr selten DsO auf,
Warum beantragst Du nicht beim Administrator eine komplette Schließung des Forums? Steht do alles auch irgendwo anders im Netz?

Bitte verlinke daher auch vom DsO auch alles zur den "Benzin-Freitage" ins EF.

Dann kann ich mir hier auch einen Post dazu sparen. Könnte der ein oder anderen Leser vielleicht doch noch nutzen.
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falsches Thema!

Beitrag von Mark82216 »

Valentin hat geschrieben: 27 Mai 2022, 13:29 Könnte der ein oder anderen Leser vielleicht doch noch nutzen.
Der Nutzen für die Leser hier, wäre umso höher, wenn ihr euch alle mal angewöhnt, ins richtige Thema zu schreiben. :evil:
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von GT6M »

der RE16 Abfahrt Augsburg Hbf 13.25 nach Nürnberg war bereits 20min vor Abfahrt brechend voll. Bedauerlich ist das er aus 111+4DoSto ersatzweise gebildet war ein 6teiliger 445twindex fehlt halt bei einem T120 deutlich
Martin H.
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Re: Regionalverkehr Bayern

Beitrag von Martin H. »

AK1 hat geschrieben: 26 Mai 2022, 13:00 Die ist geläufig in welchem Forum wir hier sind?
Autofahrer werden durch entsprechende Rabatte entlastet. Warum Bahnpendler entlastet werden müssen, ist mir dagegen nicht bekannt.
Ja, weiß ich.
Trotz Rabatten ist es immer noch teurer als zu Jahresanfang.

Und vielleicht steigen so ein paar Autofahrer dauerhaft um.

Das Ticket ist aber nur eine Entlastungsmaßnahme, so können alle die immer schon öffentlich fahren die gestiegenen Preise für zum Beispiel Lebensmittel ein wenig abfangen weil einfach wieder mehr übrigbleibt. Oder überhaupt etwas übrigbleibt.
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