ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Rund um die Technik der Bahn
146225
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Beitrag von 146225 »

BEMU sind eine feine Sache, wenn es darum geht, kurze Stichstrecken zu ansonsten weitestgehend oder vollständig elektrifizierten Strecken mit an- oder durchzubinden, oder um in einer Übergangsphase bereits heute von ineffizienten thermischen Antrieben (DMU) weg zu kommen, bevor eine Strecke elektrifiziert werden kann. Insofern halte ich die z.B. von Alstom ja bereits aktiv vermarktete Option, die Batterien auch ausbauen zu können, wenn diese eines Tages X nicht mehr benötigt werden, für eine gute Idee, denn wir wissen alle, dass neue Streckenelektrifizierungen in Deutschland die unangenehme Eigenschaft haben, zu dauern: Erst dauert die Planung ewig, weil es viel zu wenig Fachleute gibt, die so etwas planen können, dann gibt es den (jahrelangen) politischen Streit über die Finanzierung von so etwas unnötigem wie einer Eisenbahn, danach in der Genehmigungsplanung noch die 528 Anwohnerklagen und wenn man dann denkt, man hätte nun endlich "nur" noch den Bau der Oberleitung vor sich, geht die Baufirma pleite und Kupferdiebe räumen den bereits aufgehängten Draht wieder ab. (letzteres hat die ohnehin schon stark verspätete Inbetriebnahme der Elektrifizierung von Wesel nach Bocholt nochmals verzögert, aber wer die Strecke nicht kennt, kann sie tatsächlich seit letzter Woche mit dem VIAS-1429 unter Fahrdraht erfahren).

Da ist es für manch eine Strecke tatsächlich sinnvoller, man bestellt jetzt BEMU, kann in 1-2 Jahren elektrisch fahren und wenn aus Versehen dann 2037 die Elektrifizierung auch schon fertig ist, fahren die Fahrzeuge den Rest ihres Fahrzeuglebens halt als EMU weiter. Der bwegte RE 80 bzw. die RB 83 dazu wären ein schönes Beispiel: von Heilbronn bis Öhringen unter Fahrdraht, dann mit Batterie bis Schwäbisch Hall-Hessental, wo die RB in der Wendezeit nachlädt und der RE unter Draht weiter nach Crailsheim und zurück fährt. Könnte schon längst angeleiert sein, ist für arrogante (und geizige) Stuttgarter in den entsprechenden Amtsstuben of "The Länd" aber nur Provinz, also bleibt es bei (Hauptsache billigen!) gebrauchten 642, die dort noch bis nach 2030 den Fahrdraht voll rußen, während nebenan die A6 auch weiter regelmäßig überquillt.

Falsch angewendet sind BEMU definitiv immer dann, wenn sie politisch dazu missbraucht werden, seit Jahrzehnten überfällige Elektrifzierungen von Strecken(abschnitten) auch weiterhin bis St. Nimmerlein zu verbummeln.
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reinhold_by
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Beitrag von reinhold_by »

146225 @ 11 Feb 2022, 08:25 hat geschrieben:BEMU sind eine feine Sache, wenn es darum geht, kurze Stichstrecken zu ansonsten weitestgehend oder vollständig elektrifizierten Strecken mit an- oder durchzubinden, oder um in einer Übergangsphase...
Genau da hat 146225 was wahres geschrieben: Es geht um die Übergangszeit. Akkus der aktuellen Generation dürften beim täglichen Einsatz so ca. 10 Jahre bis zum Austausch brauchen. Ein Umlauf Augsburg-Wörishofen, (evtl. Augsburg-Weilheim-Schongau) kann mit moderater Batterieausstattung gefahren werden. sobald dann die Gesamt-Elektrifizierung fertig ist, können die Batterien ausgebaut werden. Potentieller Ausbau oder Verkleinerung sollte fester Bestandteil der Fahrzeugbestellung sein.
Falls der Akku für meinen Vorschlag 2 zu klein ist, könnte man ja den Umlauf ändern in Schongau-München und Augsburg-Weilheim-Oberammergau. Da wäre dann der jeweils Oberleitungsfreie Anteil kleiner.
Und mir als Techniker ist es hier völlig egal welche Pakete die BEG in ihren Ausschreibungen schnürt. Der Bahnkunde sieht im Regelfall die 'Bahn' als ein Gesamtunternehmen, unabhängig vom tatsächlichen Fahrzeug-Betreiber. Umsteigefreiheit oder wenige komfortable Umstiege (bahnsteiggleich, wenig Wartezeit) gilt hier als einzig valides Argument bei der Planung der Umläufe/Fahrpläne.
Letztlich aber macht es auch keinen Sinn, jetzt einen vielleicht nur 10 Jahre alten Diesel-TW abzustellen und durch Wasserstoff oder was-immer-Hybride zu ersetzen, wo abzusehen ist dass in paar Jahren tatsächlich voll elektrifiziert wird. Da nehme ich als Kunde dann doch den Umstieg in Kauf wenn es deutlich Kosten spart. Dieseln unter Draht mit Drahtanteil <50% ist da ggf. sinnvoll wenn der Umstieg in andere Fahrzeuge zu viel Wartezeit oder sonstige Erschwernisse bedeutet.
Wobei z.B. der regelmässige Umstieg beim MüNüx in Ingolstadt Hbf doch von der Mehrheit der Fahrgäste stumm akzeptiert wurde. Richtung Kempten z.B. hätte ich Bahnsteiggleichen Umstieg vom El. Expresszug M-Buchloe in den Dieselzug Buchloe-Kempten-Lindau von der Kundschaft erwartet, gerade als Zeichen dass es nur noch wenige Jahre dauert bis auch nach Kempten Draht gezogen wurde. Wäre mit dem Wegfall vom Alex jetzt nur konsequent gewesen.
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Jean
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Beitrag von Jean »

Ich sehe auch die Akku Technologie als Übergang bis die ganzen Strecken elektrifiziert sind.
Danke für das Forum

Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
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Rohrbacher
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Beitrag von Rohrbacher »

146225 @ 11 Feb 2022, 09:25 hat geschrieben:Da ist es für manch eine Strecke tatsächlich sinnvoller, man bestellt jetzt BEMU, kann in 1-2 Jahren elektrisch fahren und wenn aus Versehen dann 2037 die Elektrifizierung auch schon fertig ist, fahren die Fahrzeuge den Rest ihres Fahrzeuglebens halt als EMU weiter.
Genau das wird aber nicht passieren, weil die Politik sagt, supi, jetzt haben wir die Akkus, Problem gelöst!

Später fahren die Dinger sicherlich irgendwann als reine ET, aber auf jetzt schon elektrifizierten Strecken. Und genau wie bei der Übergangslösung "Neigetechnik" hat sich an der Infrastruktur dann auch 25 Jahre später noch nix verändert. Auch beim Traktionswandel im letzten Jahrhundert war es so. Wo man den Dampf durch Diesel ersetzt hat, siehe Bw Mühldorf oder Bw Kempten, ist das im Gegensatz zum Bw Ingolstadt, wo direkt E-Betrieb vorgesehen war, bis heute nur wenig passiert. Nach dem altbekanten Prinzip, dass nix so lange hält wie das Provisorium, fördert nix eine schnelle Elektrifizierung besser als ein möglichst auffällig qualmender Auspuff, der täglich Druck auf die Poltik macht. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass die Diesel-LINT mit der falschen Einstiegshöhe das beste Mittel sind, dass die Oberland-Strecken südlich von München irgendwann in den nächsten 20 Jahren noch einen Fahrdraht kriegen. Mit Akkuzügen wäre das Thema auf jeden Fall erstmal durch.
reinhold_by @ 11 Feb 2022, 13:26 hat geschrieben:Akkus der aktuellen Generation dürften beim täglichen Einsatz so ca. 10 Jahre bis zum Austausch brauchen.
Keine Chance. Mit täglich mehrmaligem Schnellladen ist meines Wissens bis auf weiteres sogar jährlicher Tausch vorgesehen, so wie andere Verschleißteile. Bei 300 Einsatztagen im Jahr mit sagen wir mal 5x Unterwegsladen sind das in einem Jahr 1.500 Zyklen, der nicht ganz so lebensdauerfördernden Sorte. Deswegen sind die Akkus ja auch möglichst klein. Man hofft schlicht und einfach, dass man in ein, zwei, drei Jahren billigere und bessere hat, was sein kann, aber auch nicht. Oder wie böse Zungen vermuten, man hofft auch einfach halbwegs über die Förder- und Legislaturperioden zu kommen und alle meinen, man hätte was für das #Klima und die #Bahn getan. Das gibt nämlich schon zwei Punkte beim politischen Bullshit-Bingo. Eine echte Langfriststrategie mit gezielten Übergangslösungen, bei der sich aber auch nach 10 Jahren noch wer an das Ziel der Langfriststrategie erinnern kann, wäre mal was ganz neues.

Ich habe auch noch kein Konzept gelesen, wo konkret drinsteht, Strecke X: Akkubetrieb ab Jahr A, vollständige Elektrifizierung und Zielausbau zum Jahr B, Finanziersplan vorhanden und gesichert, Projektstatus: läuft. Infrastruktur und Betrieb werden seit 1994 nicht mehr ganzheitlich betrachtet. Wie gesagt, das wäre was ganz neues. Selbst bei sowas simplem wie Bahnsteighöhen klappt das nicht. Erinnerst du dich noch an die ganzen Züge, die provisorisch mit Schraubenkupplung geliefert wurden, aber für AK vorbereitet waren und die ganzen Jubelmeldungen dazu? Die Jubelmeldungen findet nur noch der Archivar, die Loks sind überwiegend und in jedem Fall mit Schraubenkupplung verschrottet worden, aber die heute ebenfalls längst verblichenen Politiker und Beamten, die damals "angepackt" haben, denen hat's aber damals kurzfristig bestimmt geholfen.
reinhold_by @ 11 Feb 2022, 13:26 hat geschrieben:Wobei z.B. der regelmässige Umstieg beim MüNüx in Ingolstadt Hbf doch von der Mehrheit der Fahrgäste stumm akzeptiert wurde.
Sagt wer? Nur weil der Zug voll war oder es nicht in der Tagesschau kam? ;)
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ralf.wiedenmann
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von ralf.wiedenmann »

BEG schreibt Untersuchung zu den technischen Voraussetzungen eines Einsatzes von Akkuhybridfahrzeugen im Allgäu aus
Siehe: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTIC ... HTML&src=0
Ausschreibung veröffentlicht am: 15.6.2022
Beschreibung der Beschaffung:
Mit dem zukünftigen Einsatz von Akkuhybridfahrzeugen im Allgäu geht der Freistaat Bayern einen weiteren Schritt in Richtung eines dieselfreien Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). Mit den umweltfreundlichen, emissionsfreien Zügen sollen die bisherigen Dieselzüge sukzessive ersetzt werden.
Inhalt der Untersuchung ist die Darstellung aller betrieblichen und technischen Voraussetzungen für den Einsatz von Akkuhybridfahrzeugen. Hierzu zählen insbesondere die Prüfung auf Umsetzbarkeit mit dem jeweiligen Zeitbedarf der Maßnahmen und die Ermittlung der Kosten.
...
Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR
...
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/09/2022
Ende: 24/02/2023
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ralf.wiedenmann
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von ralf.wiedenmann »

DB RegioNetz Verkehrs GmbH schreibt 6 Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr aus.
TED, 15.7.22: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTIC ... HTML&src=0
Gegenstand der Vergabe ist ein Auftrag über die Entwicklung, Herstellung, Inbetriebsetzung und Lieferung von bis zu 6 neuen, den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden, funktionsfähigen, betriebsbereiten, komplett ausgestatteten, komfortablen und wirtschaftlich einsetzbaren Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb einschließlich von Ersatzteilen (a) zum einen für Verkehre der Verkehrsausschreibung Linienstern Mühldorf (Ausschreibung Linienstern Mühldorf 2025+ (LSM)) sowie (b) zum anderen für die Durchführung eines Fahrgast-Probebetriebs mit Wasserstoff-Fahrzeugen auf der Lahn-Eifel-Bahn (LEB) im Rahmen des bestehenden Verkehrsvertrages Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg.

Beginn: 31/08/2023
Ende: 31/12/2035
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann die Erbringung begleitender Leistungen wie zum Beispiel Instandhaltungsleistungen beim Auftragnehmer beauftragen. Diese können über den 31.12.2035 verlängert werden.
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von Mühldorfer »

Warum nicht elektrifizieren?

Überlegung, Strecken wie Murna-Oberammgau oder Traunstein Ruhpolding werden mit je Stunde und Richtung mit nur 8 Achsen befahren.Trotzdem betreibt man dort seit 100 Jahren den Aufwand Wartung und Instandhaltung der Oberleitung. Täglich um 180 Achsen insgesamt.

Garmishc-Reutte, Ausserfernbahn, auch extrem "dichter" Verkehr gegenüber Mühldorf München, da wurde doch vor 25 Jahren die Fahrleitung demontiert und wieder aufgebaut............

Wieviel Achskilometer werden täglich Garching-Alz nach Traunstein gefahren, schwere Güterzüge nach Trostberg.

Ebenso Mühldorf-Neumarkt, je Stunde und Richtung 16 Achsen odert teils Doppelgarnitur, Nach Lndshut rollen schwere Güterzüge auch noch.

War Stuttgrt2000 wirklich volkswirtschaftlich die bessere Geldverwendung?
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Re:

Beitrag von Mühldorfer »

Rohrbacher hat geschrieben: 12 Nov 2021, 17:09
Grundsätzlich werden kWh geladen und nicht km. Geh mal in den Trassenfinder von DB Netz und schau dir an wie unterschiedlich der Energieverbrauch bei Schienenfahrzeugen egal welcher Traktionsart je nach Strecke, Haltschema und Fahrtrichtung berechnet wird. Nicht nur bei alten Dieselloks kann das Anfahren nach Hp0 oder einer Bü-Störung schonmal "30 km" oder eine andere beliebige Zahl kosten, wenn's blöd läuft.
Bei Akkuzügen um 50% günstiger als bei Dieselzügen durch Rekuperation.

( Nebenanmerkung, vielfach erlebt, in Altötting, Güterzug kommt von Tüssling mit Class66 und 2000t, hat Einfahrt und hält bremsenquietschen in Altötting, 2 bis 3min später kommt planmäßig der 628/928 von Burghausen und hält auch. Dann Dieselgeröhre und 2000t setzen sich mühsam in Bewegung.

Lässt sich nicht sekundengenau vorhersagen und dem Gützugsführer mitteilen, 628 planmäßig in Kastel ab, um 12:02:00 vorraussichtlich kann ich die Ausfahrt in Altötting auf HP1 Richtung Burghausen stellen, teile so die Fahrzeit von Tüssling her ein... , sei um 12:02:10 am Ausfahrtvorsignal von Altötting.., dann Durchfahrt ohne Anhalten. )
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ralf.wiedenmann
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von ralf.wiedenmann »

ralf.wiedenmann hat geschrieben: 16 Jul 2022, 09:48 BEG schreibt Untersuchung zu den technischen Voraussetzungen eines Einsatzes von Akkuhybridfahrzeugen im Allgäu aus
Siehe: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTIC ... HTML&src=0
Ausschreibung veröffentlicht am: 15.6.2022
Beschreibung der Beschaffung:
Mit dem zukünftigen Einsatz von Akkuhybridfahrzeugen im Allgäu geht der Freistaat Bayern einen weiteren Schritt in Richtung eines dieselfreien Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). Mit den umweltfreundlichen, emissionsfreien Zügen sollen die bisherigen Dieselzüge sukzessive ersetzt werden.
Inhalt der Untersuchung ist die Darstellung aller betrieblichen und technischen Voraussetzungen für den Einsatz von Akkuhybridfahrzeugen. Hierzu zählen insbesondere die Prüfung auf Umsetzbarkeit mit dem jeweiligen Zeitbedarf der Maßnahmen und die Ermittlung der Kosten.
...
Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR
...
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/09/2022
Ende: 24/02/2023
Der Auftrag wurde am 21.9.2022 vergeben an ENOTRAC AG in Thun, Kanton Bern, Schweiz. Es haben sich insgesamt 3 KMU beworben, die ENOTRAC AG war der einzige Bewerber aus einem Nicht-EU-Mitgliedstaat. Siehe: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTIC ... HTML&src=0
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von Mühldorfer »

Meine Meinung, vorhandene Dieseltriebwagenzüge weiternutzen so lange es irgendwie wirtschaftlich geht. Auf Klinatisierung und Barrierrefreiheit vorerst verzichten. Nach 1918 und nach 1945 gab es wesentlich mehr Körperbehinderte Bürger und es funktionierte auch mittels Fahrgasthilfen.

Dafür die Investionsmittel verstäkt in Elektrfizierung stecken. Wenn sich für Murnau-Oberammergau der Erhalt der Fahrleitung bei früher 180min Taktzeit und heute für 8 Achsen/h lohnt. Dann gibt es viele Strecken mit mehr Verkehr bei denen volle Elektrifizieurng sich dann rechnet.

Ausserfernbahn, Traunsein-Ruhpolding, TitiseeSeebrugg usw. elektrisch mit wieviel Achskilometern täglich?

Wielange warten wir auf München-Mühldorf-Burghausen, dort ist Dieselverkehr.

Landshut-Hof, Schwandorf-Hersbruck, SchwäbischHall-Öhringen. Hof-Lichtenfels.

Dort überall in Elektrifizierung investieren macht auch Dieselzüge frei als Ersatz für verschlissene Garnituren.
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von 146225 »

Mühldorfer hat geschrieben: 03 Nov 2022, 12:48 Meine Meinung, vorhandene Dieseltriebwagenzüge weiternutzen so lange es irgendwie wirtschaftlich geht. Auf Klinatisierung und Barrierrefreiheit vorerst verzichten. Nach 1918 und nach 1945 gab es wesentlich mehr Körperbehinderte Bürger und es funktionierte auch mittels Fahrgasthilfen.

Dafür die Investionsmittel verstäkt in Elektrfizierung stecken. Wenn sich für Murnau-Oberammergau der Erhalt der Fahrleitung bei früher 180min Taktzeit und heute für 8 Achsen/h lohnt. Dann gibt es viele Strecken mit mehr Verkehr bei denen volle Elektrifizieurng sich dann rechnet.

Ausserfernbahn, Traunsein-Ruhpolding, TitiseeSeebrugg usw. elektrisch mit wieviel Achskilometern täglich?

Wielange warten wir auf München-Mühldorf-Burghausen, dort ist Dieselverkehr.

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Dort überall in Elektrifizierung investieren macht auch Dieselzüge frei als Ersatz für verschlissene Garnituren.
Ach herrje ...

in Physik hast du verschlafen, Geschichte unvollständig, Rechtschreibung grauenhaft, die Menschenwürde anderer trittst du mit Füßen. Was für ein wertvoller Beitrag, vielen Dank.
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von Mühldorfer »

Hallo,

den Rollstuhlfahrern kommt man besser entgegen mit hoher Förderung von eigenen E-PKW oder Spezialttaxifreifahrt.
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von 146225 »

Mühldorfer hat geschrieben: 18 Nov 2022, 16:55 Hallo,

den Rollstuhlfahrern kommt man besser entgegen mit hoher Förderung von eigenen E-PKW oder Spezialttaxifreifahrt.
Du entscheidest also, wer in diesem Land wie zu leben hat, nur damit du deine Träume von 1960 leben kannst. Sehr schön.
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Rohrbacher
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von Rohrbacher »

146225 hat geschrieben: 18 Nov 2022, 17:04
Mühldorfer hat geschrieben: 18 Nov 2022, 16:55 Hallo,

den Rollstuhlfahrern kommt man besser entgegen mit hoher Förderung von eigenen E-PKW oder Spezialttaxifreifahrt.
Du entscheidest also, wer in diesem Land wie zu leben hat, nur damit du deine Träume von 1960 leben kannst. Sehr schön.
Nur mal rein logisch betrachtet wäre nur noch ein "Ausschluss" der mobilitätseingeschränkten Personen schon ein gigantischer Fortschritt. Derzeit werden speziell in Bayern ja häufig durch das Nichtangebot alle ausgeschlossen und haben sich fortzubewegen wie es 1960 mal modern war ...
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Re: ETA, Akkufahrzeuge, ET515 usw.

Beitrag von 146225 »

Das wird aber nicht dadurch besser, dass irgendwelche Wirrköpfe diese miserablen Praktiken noch gutheißen.
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