'Ausland' - ein sehr weitgefasster Begriff....
Es gibt auch 'Ausland', da dauert das genau so lange oder länger....
Ich finde "chinesische Verhältnisse" als Totschlagsargument. Tatsächlich klappt gerade beim Infrastrukturbau zum Beispiel in Japan und in den Niederlanden vieles besser als in Deutschland, mit zum Teil eher höherem Sicherheitsniveau.Federspeicher hat geschrieben: ↑28 Mär 2024, 14:52 Das holt man nicht in einem Jahr auf. Und mir ist eine längere Bauzeit infolge eines vernünftigen Arbeitsschutzes wichtiger als chinesische Verhältnisse. Was tatsächlich hilfreich wäre: Verschlankung der Planung und Reduzierung der Klagemöglichkeiten.
Wobei die aber ausschliesslich für den Bahn SEV sind soweit ich weiß.
Genau für den kompletten SEV. Dort würde auch goahead und die BRB abfahren.
Auch wenn ich den Bezug nicht ganz verstehe: Zumindest im Werk München hat man nicht zu viele sondern zu wenig Dostos. Man hat ja heute schon Probleme z. B. den RE2 in der vereinbarten Zuglänge zu fahren.
Wahrscheinlich hast du wieder das Problem, dass sich so eine Strecke für ein paar Mal im Jahr nicht lohnt...
Wo soll der Korridor verlaufen? Langsam müssen die Flächen gehalten werden sonst werden diese irgendwann verbaut. Dass Aschheim ein Schienenanschluss erhalten soll, das ist schon lange im Gespräch...gibt es überhaupt eine mehr ausgelastete Regionalbuslinie als die Linie 263 (mal die Linie 210 ausgenommen)?
Das hat sich ja abgezeichnet. Abgesehen von Großmessen und einem evtl Park&RIde Parkplatz hätte ein Messebahnhof Nord kaum Verkehrsbedürfnis. jegliche Umsteigebeziehungen zu Messestadt West und Ost sind zu lang um Umsteigeverkehr zu generieren. Dazu kommt eine Fahrzeiterhöhung für Ziele östlich der Messe.
Vermutlich ja, siehe oben.Alex101 hat geschrieben: ↑24 Jul 2024, 12:06 Sehe ich das richtig, dass man Messeschwenk komplett aufgegeben hat und nur noch eine NBS Riem-Aschheim(-Kirchheim) plant?
Auch gibt es eine ähnliche Auffälligkeit wie bei der Verlängerung nach Rosenheim: Die in Riem endende S-Bahn, die man alle halbe Stunde darüber verlängern will existiert offiziell bisher meines Wissens nicht.
Vielleicht könnte man dann eine Stichstrecke zum Messe bauen... die U-Bahn ist ja bei Großmessen restlos überfordert...(liegt wohl auch teilweise daran, dass die MVG kein Massenverkehr mehr bewältigen kann...sie hat es verlernt...).Iarn hat geschrieben: ↑24 Jul 2024, 15:08 Das hat sich ja abgezeichnet. Abgesehen von Großmessen und einem evtl Park&RIde Parkplatz hätte ein Messebahnhof Nord kaum Verkehrsbedürfnis. jegliche Umsteigebeziehungen zu Messestadt West und Ost sind zu lang um Umsteigeverkehr zu generieren. Dazu kommt eine Fahrzeiterhöhung für Ziele östlich der Messe.
Wenn dann hätte nur eine Halbanbindung aus Westen Sinn gamcht aber für eine Stummellinie macht Aschheim deutlich mehr Sinn.
Wir müssen uns also noch gedulden.Die Bewertung ist aufgrund der hohen Komplexität noch ausstehend, wird aber vor Abschluss der Finanzierungsvereinbarung vorliegen. Knotenuntersuchungen sind inhaltlich anspruchsvoller und zeitlich umfangreicher zu bewerten, als Einzelvorhaben. Sie setzen ergänzende Betrachtungen voraus, die nicht immer mit der bestehenden Methodik der Bundesverkehrswegeplanung und Datenlage durchgeführt werden kann.
Hierzu ist es erforderlich, das Instrumentarium der Planfallbewertung um mikroskopische Untersuchungsmethoden zu erweitern, um damit Effekte aus der Engpassauflösung und Pünktlichkeitsverbesserung abbilden zu können. Zudem liegen die auf Basis der Verkehrsprognose 2040 und der Fortschreibung des Deutschlandtaktes zu erarbeitenden Zielnetzzugzahlen erst in Q2/2026 vor. Für die Knotenuntersuchung sind dabei insbesondere die Angebotskonzepte der Länder eine entscheidende Größe.
Aus meiner Sicht ist die Ursache: mangelnder politischer Wille. Wenn alle beteiligten politischen Akteure wirklich etwas wollen würden (und dazu auch das nötige Geld investieren würden), könnte vmtl. alles viel schneller gehen. Ebenso beim Bauen, langsames Bauen ist halt billiger. Nichtstun ist in der Politik viel weniger schädlich als aktive Akzente zu setzen... Bürokratie taugt da auch als Ausrede, wenn man ein Projekt nicht wirklich möchte, aber dies nicht klar benennen will.U-Bahn Gern hat geschrieben: ↑10 Jan 2026, 20:07 Warum kann ein Bahnhof nicht einfach in einem Jahr geplant und in 2-3 gebaut werden? Die Technologie dafür haben wir ja. Aber nein. Bürokratie macht selbst aus einfachen Sanierungen mittlerweile Jahrhundertprojekte. Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Infrastruktur einfach gar nicht mehr angegangen wird und verkommt.
Klar. Wenn die Politik wöllte, könnte sie das alles beschleunigen. Nur ist die Bundesregierung leider mit ganz anderen Themen beschäftigt, die bayerische liebt immer noch den Titel "Autoland" und selbst die Rot-GRÜNE Münchner Stadtregierung pflanzt lieber Bäume auf Parkplätzen, als mal wirklich was für die Umwelt zu tun und guten ÖPNV zu gewährleisten. Wenn mal richtig investiert und ausgebaut werden würde, könnten wir den Verkehr auf dem Mittleren Ring vermutlich halbieren. Aber klar: 30er-Zone einrichten ist einfacher.aengelke hat geschrieben: ↑10 Jan 2026, 21:33 Aus meiner Sicht ist die Ursache: mangelnder politischer Wille. Wenn alle beteiligten politischen Akteure wirklich etwas wollen würden (und dazu auch das nötige Geld investieren würden), könnte vmtl. alles viel schneller gehen. Ebenso beim Bauen, langsames Bauen ist halt billiger. Nichtstun ist in der Politik viel weniger schädlich als aktive Akzente zu setzen... Bürokratie taugt da auch als Ausrede, wenn man ein Projekt nicht wirklich möchte, aber dies nicht klar benennen will.
Der Arnulfsteg war aber auch ein Ausdruck von Unfähigkeit bei Planung und Überwachung der Ausführung durch die Stadt. Selbst beim 2. Versuch mußte man dabei sogar auf Baumaterialien wie Schrauben mit Gewindelänge 0mm zurückgreifen, um die gröbsten Fehler zu kaschieren und das Bauwerk doch noch irgendwie fertigzustellen.U-Bahn Gern hat geschrieben: ↑11 Jan 2026, 16:35Die Querung am Hbf ist auch so ein Thema. Da steht in einem halben Jahr eine völlig funktionstüchtige Brücke, wenn man es mal angehen würde. Aber hier wird nur geredet. Seit gefühlt 20 Jahren, oder wahrscheinlich nicht mal gefühlt. Das Problem haben auf jeden Fall schon in meiner Kindheit Leute angesprochen. Und dann würde es natürlich noch 4 Jahre Planung und 5 Jahre Bau (samt einem Jahr Baustopp wegen irgendwelchen fehlenden Auflagen) geben. Für den Arnulfsteg hat man ja ähnlich lang gebraucht.
Und dann hat man's nicht mal richtig gemacht. Statt der auf den Planungen zu sehenden Vollverglasung hat man graue Wände mit Einzelfenstern eingebaut, welche das ganze Teil durch die Wandhöhen viel enger wirken lassen und schon nach Tagen voll mit Graffiti waren. Da hätte man auch gleich eine überdachte, vollverglaste Brücke bauen können. Der Abgang zur S-Bahn ist auch katastrophal. Schmale, steile Treppchen am hintersten Bahnsteigzipfel, weil man sich zu schade war, wie am Haupteingang einen gescheiten Abgang samt Aufzügen zu bauen. Den Ausgang direkt in das Arnulfpark-Viertel benutzen sowieso viel mehr Leute, als die Stadt wohl geplant hat. Aber wahrscheinlich haben selbst Stadt und Bahn ihre Versäumnisse dabei gemerkt und schreiben deshalb erst gar nicht an, dass man überhaupt vom Steg aus zur S-Bahn kommt.Valentin hat geschrieben: ↑11 Jan 2026, 16:57 Der Arnulfsteg war aber auch ein Ausdruck von Unfähigkeit bei Planung und Überwachung der Ausführung durch die Stadt. Selbst beim 2. Versuch mußte man dabei sogar auf Baumaterialien wie Schrauben mit Gewindelänge 0mm zurückgreifen, um die gröbsten Fehler zu kaschieren und das Bauwerk doch noch irgendwie fertigzustellen.