Wie steht ihr zum Elektroauto?
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Gesamtwirtschaftlich wäre es schon von Vorteil gewesen, hätte man Elektromobilität nicht ständig aus falsch verstandenem Traditionsbewussstsein, mangelndem Physikverständnis und irrationalen Ängsten ständig als "linksgrüne Ideologie" diffamiert. Ein stringenterer Auf- und Ausbau dieser Technik hätte Deutschland in die Lage versetzt, sich bei der kriegsbedingten Entwicklung der Preise für fossile Brennstoffe entspannt zurückzulehnen und gutes Geld für sinnvollere Aufgaben zur Verfügung zu haben. Anstatt wie jetzt auch noch zusätzliche Steuergelder zu verbrenne(r)n.
Aber gut, der "gute" und "konservative" Deutsche rührt halt in seinem Schaltgetriebe vom guten, bewährten Verbrenner. Und bezahlt einfach mit dem dummen Gesicht, wenn er das nächste Mal tanken fährt.
Aber gut, der "gute" und "konservative" Deutsche rührt halt in seinem Schaltgetriebe vom guten, bewährten Verbrenner. Und bezahlt einfach mit dem dummen Gesicht, wenn er das nächste Mal tanken fährt.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Ökostrom wird sicherlich nicht teurer wenn die fossile Energie teurer wird... nee nee... 
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Niemals, die Gesetze von Angebot und Nachfrage haben keinerlei Einfluss auf erneuerbare Energien und haben im September 21 mit einer Dunkelflaute nicht für fast 2 Jahre erhöhte Strompreise gesorgt. Vollkommen unmöglich
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Zumindest mein böser linksgrüner Ökostrom-Versorger hat die Preise zuletzt gesenkt, nicht erhöht. Aber gut, "Konservative" träumen ja wenn schon von Kernkraft, jedem seinen SMR in den Vorgarten.
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Die Zukunft fährt elektrisch, keine Frage. Aber wann diese Zukunft wirklich eintritt, bleibt abzuwarten.
Für mich fehlt es noch recht deutlich an einer angepassten Lade-Infrastruktur. Die Batterie aufzuladen dauert einfach deutlich länger, als mal eben 10, 15 oder 20 Liter Sprit zu tanken - und das erfordert eben auch Anpassungen. Viele, vor allem Mieter, werden kaum eine Möglichkeit haben, zu Hause zu laden - und das ist einer der Haupt-Vorteile des eAuto, der auch bitter nötig ist, weil ich eben nicht mehr mal schnell laden, und in sagen wir 15 Minuten wieder zurück zu Hause sein kann. Beim Tanken klappt so etwas. Und e-Autos sind auch nicht wirklich auf den Gespannbetrieb ausgelegt. Zwar gibt es inzwischen auch eAutos, die 2 oder 2,5 Tonnen ziehen können, aber eben noch keine 3 Tonnen. Und die Reichweite bricht unter Anhängelast beim Elektrischen noch stärker ein, als beim Verbrenner.
Große Bedenken habe ich auch beim Thema Alterung. Mein Verbrenner ist nun fast 20 Jahre alt, er hat quasi immer noch die gleiche Reichweite, wie zuvor. Wie sieht es mit einer 20 Jahre alten Batterie, nach unzähligen Ladezyklen aus? Oder muss man spätestens nach 5 oder 8 Jahren einen teuren Akkutausch in die Planung mit einbeziehen?
Und so rein prinzipiell wünsche ich mir für mein eAuto auch die Solarzellen, um ggfs. beim Parken auch ganz gratis "Tanken" zu können - auch wenn da keine übergroßen Reichweiten innerhalb einer normalen Zeitspanne erreicht werden können.
Für mich fehlt es noch recht deutlich an einer angepassten Lade-Infrastruktur. Die Batterie aufzuladen dauert einfach deutlich länger, als mal eben 10, 15 oder 20 Liter Sprit zu tanken - und das erfordert eben auch Anpassungen. Viele, vor allem Mieter, werden kaum eine Möglichkeit haben, zu Hause zu laden - und das ist einer der Haupt-Vorteile des eAuto, der auch bitter nötig ist, weil ich eben nicht mehr mal schnell laden, und in sagen wir 15 Minuten wieder zurück zu Hause sein kann. Beim Tanken klappt so etwas. Und e-Autos sind auch nicht wirklich auf den Gespannbetrieb ausgelegt. Zwar gibt es inzwischen auch eAutos, die 2 oder 2,5 Tonnen ziehen können, aber eben noch keine 3 Tonnen. Und die Reichweite bricht unter Anhängelast beim Elektrischen noch stärker ein, als beim Verbrenner.
Große Bedenken habe ich auch beim Thema Alterung. Mein Verbrenner ist nun fast 20 Jahre alt, er hat quasi immer noch die gleiche Reichweite, wie zuvor. Wie sieht es mit einer 20 Jahre alten Batterie, nach unzähligen Ladezyklen aus? Oder muss man spätestens nach 5 oder 8 Jahren einen teuren Akkutausch in die Planung mit einbeziehen?
Und so rein prinzipiell wünsche ich mir für mein eAuto auch die Solarzellen, um ggfs. beim Parken auch ganz gratis "Tanken" zu können - auch wenn da keine übergroßen Reichweiten innerhalb einer normalen Zeitspanne erreicht werden können.
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Wer braucht schon 3 Tonnen Anhängelast? Das sind ganz wenige. (und selbst bei Verbrennern gibts da nicht so wirklich viele)
Für den Rest gibts genug E-Autos, die alles können. Nur wollen muß man halt auch.
Ladeinfrastruktur gibts, mit immer mehr E-Autos mit der 800 Volt Technik gehts auch schnell genug....
Aber fahr du dein Monster, zahl deine 2,30 € für den Diesel und warte weiter wie der Kanzler, bis E-autos marktfähig sind - während der Rest spart...
Für den Rest gibts genug E-Autos, die alles können. Nur wollen muß man halt auch.
Ladeinfrastruktur gibts, mit immer mehr E-Autos mit der 800 Volt Technik gehts auch schnell genug....
Aber fahr du dein Monster, zahl deine 2,30 € für den Diesel und warte weiter wie der Kanzler, bis E-autos marktfähig sind - während der Rest spart...
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Nein, eAuto können eben nicht "Alles" zu gleich - das ist der einzige echte Nachteil: Bisher werden die eAutos für einen deutlich engeren Anwendungsbereich entwickelt, und da sind sie dann auch richtig gut. Der e-Stadtfloh ist jedem Verbrenner-Kleinwagen im Stadtverkehr haushoch überlegen. Soll es mit der kleinen Knutschkugel doch mal auf "große Fahrt", zB in den Skiurlaub gehen, dann knickt der e-Floh aber schneller ein, als die Verbrenner-Knutschkugel. Umgekehrt gibt es auch schon richtige gute e-Fahrzeuge für Langstrecken, die sind dann aber meist im Stadtverkehr zu nix zu gebrauchen.
Ein Verbrenner kann eine größere Bandbreite an verschiedenen potentiellen Nutzungen abdecken, die man ggfs. auch nur eher selten braucht. Mein Wohnwagen wiegt "nur" 2,5 Tonnen, aber ich habe ganz gerne noch etwas Lesitungsreserve übrig - und es ist ja auch nicht Sinn der Sache, ein Stadtauto und ein Urlaubsauto, und ein Transportauto, und auch noch ein Familienauto alle nebeneinander in der Garage zu haben. Sucht man sich nur einen Haupt-Anwendungsbereich heraus, ist die e-Altenative heute schon oft besser. Wobei die Überlegung ist, ggfs. auch auf einen kleineren, und damit auch leichteren Wohnanhänger umszusteigen. Die Kinder fahren nicht mehr wirklich mit...
Ein Verbrenner kann eine größere Bandbreite an verschiedenen potentiellen Nutzungen abdecken, die man ggfs. auch nur eher selten braucht. Mein Wohnwagen wiegt "nur" 2,5 Tonnen, aber ich habe ganz gerne noch etwas Lesitungsreserve übrig - und es ist ja auch nicht Sinn der Sache, ein Stadtauto und ein Urlaubsauto, und ein Transportauto, und auch noch ein Familienauto alle nebeneinander in der Garage zu haben. Sucht man sich nur einen Haupt-Anwendungsbereich heraus, ist die e-Altenative heute schon oft besser. Wobei die Überlegung ist, ggfs. auch auf einen kleineren, und damit auch leichteren Wohnanhänger umszusteigen. Die Kinder fahren nicht mehr wirklich mit...
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Das Problem ist nicht, dass es keine fähige Technik am Markt gäbe. Einerseits gehört die Bezahlbarkeit dazu, die geringeren Betriebskosten kommen erst hintenraus, am Anfang steht der Wertverlust. Genau das Gleiche einem Arbeitnehmer zu sagen, dass es sich viel mehr lohne in Index Fonds zu investieren, statt zu arbeiten. Tja, wenn man das Geld hat schon.
Nächstes Thema ist die Durchdringung am Markt. Stand 2025 hatte Norwegen 27.7% Elektrofahrzeuge in der Flotte, obwohl die seit sehr vielen Jahren beständig hohe Zulassungszahlen haben.
Damit einhergeht auch die Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt.
Richtig erfasst hat er das Problem der vielen Mieter und Laternenparker. Auch da hat Norwegen ganz andere Rahmenbedingungen. Laternenparker gibt es außerhalb der Großstädte quasi gar nicht und gemietete Stellplätze haben fast alle eine Steckdose, da dies früher für eine Motorvorwärmung genutzt wurde und nun genauso zum laden taugt.
Da sehe ich in Deutschland noch eine Möglichkeit beim Mitarbeiterladen.
Mit den alternden Akkus hat er auch nicht so unrecht.
Such doch mal nach gebrauchten Nissan Leaf, die nicht mehr als Zwei netto Monatslöhne kosten. Die sind bei mittlerweile 20-50km Restreichweite angekommen......
Selbst wenn man sich was jüngeres kauft, was bezahlbar ist, wie einen Smart EQ. Mit 6000€ bist du da dabei, ursprünglich mal 16.7kwh, wenn du da ein Fahrzeug kaufst was 7-9 Jahre alt ist, wie sieht es da mit dem Wiederverkauf in paar Jahren aus?
Das gebotene ist bereits heute hart obsolet und in 5 Jahren wird es niemand mehr kaufen wollen, dazu eben nicht urlaubstauglich. Am Ende muss so ein Auto in einer Familie ALLES können.
Zwei oder mehr Autos sind wieder ein Luxus aus dem Elfenbeinturm heraus und sich eins für den Urlaub mieten ist auch teuer.
Öffentlich in den Urlaub? Viel Spaß Fünft mit dem Gepäck was da so anfällt.
Ich habe selbst ein Elektroauto gehabt und suche für den Zweitwagen wieder nach einem, aber man darf sich eben den Realitäten der breiten Masse nicht verschließen.
Das Problem ist nicht die fehlende Alltagstauglichkeit, sondern das Drumherum.
Nächstes Thema ist die Durchdringung am Markt. Stand 2025 hatte Norwegen 27.7% Elektrofahrzeuge in der Flotte, obwohl die seit sehr vielen Jahren beständig hohe Zulassungszahlen haben.
Damit einhergeht auch die Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt.
Richtig erfasst hat er das Problem der vielen Mieter und Laternenparker. Auch da hat Norwegen ganz andere Rahmenbedingungen. Laternenparker gibt es außerhalb der Großstädte quasi gar nicht und gemietete Stellplätze haben fast alle eine Steckdose, da dies früher für eine Motorvorwärmung genutzt wurde und nun genauso zum laden taugt.
Da sehe ich in Deutschland noch eine Möglichkeit beim Mitarbeiterladen.
Mit den alternden Akkus hat er auch nicht so unrecht.
Such doch mal nach gebrauchten Nissan Leaf, die nicht mehr als Zwei netto Monatslöhne kosten. Die sind bei mittlerweile 20-50km Restreichweite angekommen......
Selbst wenn man sich was jüngeres kauft, was bezahlbar ist, wie einen Smart EQ. Mit 6000€ bist du da dabei, ursprünglich mal 16.7kwh, wenn du da ein Fahrzeug kaufst was 7-9 Jahre alt ist, wie sieht es da mit dem Wiederverkauf in paar Jahren aus?
Das gebotene ist bereits heute hart obsolet und in 5 Jahren wird es niemand mehr kaufen wollen, dazu eben nicht urlaubstauglich. Am Ende muss so ein Auto in einer Familie ALLES können.
Zwei oder mehr Autos sind wieder ein Luxus aus dem Elfenbeinturm heraus und sich eins für den Urlaub mieten ist auch teuer.
Öffentlich in den Urlaub? Viel Spaß Fünft mit dem Gepäck was da so anfällt.
Ich habe selbst ein Elektroauto gehabt und suche für den Zweitwagen wieder nach einem, aber man darf sich eben den Realitäten der breiten Masse nicht verschließen.
Das Problem ist nicht die fehlende Alltagstauglichkeit, sondern das Drumherum.
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
von was redest du eigentlich? 'E-Stadtfloh' - genau das Auto das es nicht gibt... verkauft werden BMW IX1, TEsla Y, VW ID3,4 7 (bzw. die Konzerngeschwister), das sind alles vollwertige PKW, die so gut wie alles können, die auch die Fahrten in den Schiurlaub etc können... Klar, da hat man einen Nachteil, wenn man zwischen drin mal laden muß, aber dafür hat man in dem Einsatzbereich, in dem du meistens Unterwegs bist, der Kurzstrecke, klare Vorteile....Cloakmaster hat geschrieben: ↑18 Apr 2026, 17:30 Nein, eAuto können eben nicht "Alles" zu gleich - das ist der einzige echte Nachteil: Bisher werden die eAutos für einen deutlich engeren Anwendungsbereich entwickelt, und da sind sie dann auch richtig gut. Der e-Stadtfloh ist jedem Verbrenner-Kleinwagen im Stadtverkehr haushoch überlegen. Soll es mit der kleinen Knutschkugel doch mal auf "große Fahrt", zB in den Skiurlaub gehen, dann knickt der e-Floh aber schneller ein, als die Verbrenner-Knutschkugel. Umgekehrt gibt es auch schon richtige gute e-Fahrzeuge für Langstrecken, die sind dann aber meist im Stadtverkehr zu nix zu gebrauchen.
Ein Verbrenner kann eine größere Bandbreite an verschiedenen potentiellen Nutzungen abdecken, die man ggfs. auch nur eher selten braucht. Mein Wohnwagen wiegt "nur" 2,5 Tonnen, aber ich habe ganz gerne noch etwas Lesitungsreserve übrig - und es ist ja auch nicht Sinn der Sache, ein Stadtauto und ein Urlaubsauto, und ein Transportauto, und auch noch ein Familienauto alle nebeneinander in der Garage zu haben. Sucht man sich nur einen Haupt-Anwendungsbereich heraus, ist die e-Altenative heute schon oft besser. Wobei die Überlegung ist, ggfs. auch auf einen kleineren, und damit auch leichteren Wohnanhänger umszusteigen. Die Kinder fahren nicht mehr wirklich mit...
Und ganz ehrlich, das ganze Jahr mit irgendeinen Pickup rumzufahren, der säuft, sich scheiße fährt, viel zu groß ist, nur weil man einmal sein Boot oder seinen Wohnwagen in den Urlaub ziehen will....
Und der Verbrenner deckt die größe Bandbreite nur dadurch ab, daß es für die meisten Anwendungen der Overkill ist...
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
gut, man muß natürlich auch erkennen, daß am Gebrauchtmarkt noch nicht viel los ist - das, was mittlerweile billig ist sind die ersten Generationen, die halt technisch schon ganz weit weg sind - dadrüber brauchen wir nicht diskutieren, für Leute, die Autos im Bereich von zwei Monatslöhnen kaufen sind E-Auto noch nicht drin. Aber heute noch einen Verbrenner zu holen, weil ich will ja meinen Wohnwagen einmal für zwei Wochen nach Italien ziehen....
im Endeffekt muß es jeder selber wissen und an seine Lebensrealität anpassen - für mich gäbs keinen Grund mehr zurück zum Verbrenner. (aber ich bin halt auch priviligiert mit eigenen Parkplatz und PV etc)
im Endeffekt muß es jeder selber wissen und an seine Lebensrealität anpassen - für mich gäbs keinen Grund mehr zurück zum Verbrenner. (aber ich bin halt auch priviligiert mit eigenen Parkplatz und PV etc)
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Deine Rahmenbedingungen sind ganz andere.
Ich fand es total geil, bei 300km am Tag keinerlei Zeit zum Tanken zu verschwenden, sondern einfach anstecken zu können und sich um die wichtigen Dinge im Leben kümmern zu können.
Den Luxus am Stellplatz laden zu können haben leider nur wenige.
Abseits von Finanzierungen sind aber 2-3 Monatslöhne etwa der Bereich, den sich ein Arbeitnehmer leisten kann, eher weniger.
Gerade bei alten Elektroautos ist die Risikobereitschaft nochmal deutlich reduziert.
Ich fand es total geil, bei 300km am Tag keinerlei Zeit zum Tanken zu verschwenden, sondern einfach anstecken zu können und sich um die wichtigen Dinge im Leben kümmern zu können.
Den Luxus am Stellplatz laden zu können haben leider nur wenige.
Abseits von Finanzierungen sind aber 2-3 Monatslöhne etwa der Bereich, den sich ein Arbeitnehmer leisten kann, eher weniger.
Gerade bei alten Elektroautos ist die Risikobereitschaft nochmal deutlich reduziert.
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Mich persönlich stört am meisten, daß mit den Ladesäulen das Straßenbegleitgrün einer weiteren zusätzlichen kommerziellen Nutzung zugeführt wird. Trotzdem:
Die Münchner Politiker haben augenscheinlich den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur mutwillig zugunsten der SWM verlangsamt.
Ladeinfrastruktur-Ausbau: Stadt München kassiert Schlappe vor Gericht
TZ: Katastrophale Bilanz für E-Autos: Stadt München versagt bei Zukunfts-Technologie
Offizielle Position der Qwello GmbH zum mündlichen Verfahren zur Vergabe der Ladeinfrastruktur in München
Dabei ist Qwello ein Münchner Startup...
Die Münchner Politiker haben augenscheinlich den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur mutwillig zugunsten der SWM verlangsamt.
Ladeinfrastruktur-Ausbau: Stadt München kassiert Schlappe vor Gericht
TZ: Katastrophale Bilanz für E-Autos: Stadt München versagt bei Zukunfts-Technologie
Offizielle Position der Qwello GmbH zum mündlichen Verfahren zur Vergabe der Ladeinfrastruktur in München
Dabei ist Qwello ein Münchner Startup...
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
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Auer Trambahner
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- Wohnort: Drunt in da greana Au
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Eigentlich jetzt erst so wirklich.
Das deutsche Büro oder was auch immer das war ist ausgeflogen, die Handvoll ATU Fillialen kann im Servicefall nix mehr machen.
In einem Forumsbeitrag hat einer geschrieben, das die wahrscheinlich nur gewartet haben bis die letzten Garantien abgelaufen sind.
So einen elektrischen Reiskocher sollte man sich wohl eher nur im Leasing oder Abo antun.
Der mit dem Ölkännchen tanzt!
- Russischer Spion
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- Registriert: 04 Jan 2008, 15:25
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Vor allem in Deutschland hat sich daraus eine links-grüne Ideologie entwickelt. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Woher die Energie für all diese wunderbaren Ideen kommen soll – das ist eine Frage, die die Verfechter "grüner Energie" aus irgendeinem Grund immer vermeiden...Ein stringenterer Auf- und Ausbau dieser Technik hätte Deutschland in die Lage versetzt, sich bei der kriegsbedingten Entwicklung der Preise für fossile Brennstoffe entspannt zurückzulehnen und gutes Geld für sinnvollere Aufgaben zur Verfügung zu haben. Anstatt wie jetzt auch noch zusätzliche Steuergelder zu verbrenne(r)n.
Wie gut, dass ein "Grüner" und "Moderner" Deutscher immer weiß, dass der Strom aus der Steckdose kommt! Und wenn ein Windrad aufhört, sich zu drehen, schließen wir einen Dieselmotor daran an!Aber gut, der "gute" und "konservative" Deutsche rührt halt in seinem Schaltgetriebe vom guten, bewährten Verbrenner. Und bezahlt einfach mit dem dummen Gesicht, wenn er das nächste Mal tanken fährt.
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Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
Die Raffination von Kraftstoffen braucht erheblich Strom/Energie, ebenfalls brauchen Tankstellen Strom.
Bis 1l Kraftstoff an der Tankstelle im Tank gelandet sind, hat man 7kwh Strom verbraucht, was dann wegfällt.
Ebenfalls sind Elektrofahrzeuge wunderbar steuerbare Verbraucher, man stelle sich vor es gäbe jede Menge Möglichkeiten als Mitarbeiter zu laden, dann könnte man wunderbar den PV Peak mitnehmen.
Ebenfalls daheim, es gibt schon längst Wärmepumpen als steuerbare Verbraucher, warum also nicht das Gleiche beim Laden eines Elektrofahrzeug?
Übrigens gibt es zurzeit einen riesigen Genehmigungsstau für Netzspeicher, da die Technik mittlerweile so günstig ist, dass man die Anlagen nach 3-5 Jahren amortisiert hat und dann nochmal doppelt so lang richtig Geld verdienen kann.
Bis 1l Kraftstoff an der Tankstelle im Tank gelandet sind, hat man 7kwh Strom verbraucht, was dann wegfällt.
Ebenfalls sind Elektrofahrzeuge wunderbar steuerbare Verbraucher, man stelle sich vor es gäbe jede Menge Möglichkeiten als Mitarbeiter zu laden, dann könnte man wunderbar den PV Peak mitnehmen.
Ebenfalls daheim, es gibt schon längst Wärmepumpen als steuerbare Verbraucher, warum also nicht das Gleiche beim Laden eines Elektrofahrzeug?
Übrigens gibt es zurzeit einen riesigen Genehmigungsstau für Netzspeicher, da die Technik mittlerweile so günstig ist, dass man die Anlagen nach 3-5 Jahren amortisiert hat und dann nochmal doppelt so lang richtig Geld verdienen kann.
Re: Wie steht ihr zum Elektroauto?
ja, komisch, daß die in China und den USA den deutschgrünen Weg auch machen.... Warum China so viele E-Autos baut, wenn das doch nur ein Deutsch Grüner Irrweg ist....
und, mein lieber Spion, es ist ja nicht so, daß wir in Deutschland nicht Kraftwerke bauen können, wenn wir wollten - Strom kann Deutschland selber herstellen, egal ob erneurbar, aus Atom oder Kohle oder sogar Putingas. Und die Strominfrastrukur ist überall, darum wird auch die Stromheizung die Gasheizung verdrängen, weil Strominfrastruktur wartungsärmer ist als Gasinfrastruktur oder Fernwärme. Öl und Gas müssen wir immer kaufen. #
und was die ganzen Ölkonzerne in ihrer Gier grad übersehen ist, daß sie drauf und dran sind den Nutzfahrzeugsektor zu verlieren, weil sie mit ihren überzogenen Dieselpreis die alle in die E-autos treiben. Amazon macht das nicht aus Umweltgründen, sondern weils billiger ist....
Und solange die Dieselpreise so bleiben wird das sich auch im schweren LKW Bereich verstärken.
und, mein lieber Spion, es ist ja nicht so, daß wir in Deutschland nicht Kraftwerke bauen können, wenn wir wollten - Strom kann Deutschland selber herstellen, egal ob erneurbar, aus Atom oder Kohle oder sogar Putingas. Und die Strominfrastrukur ist überall, darum wird auch die Stromheizung die Gasheizung verdrängen, weil Strominfrastruktur wartungsärmer ist als Gasinfrastruktur oder Fernwärme. Öl und Gas müssen wir immer kaufen. #
und was die ganzen Ölkonzerne in ihrer Gier grad übersehen ist, daß sie drauf und dran sind den Nutzfahrzeugsektor zu verlieren, weil sie mit ihren überzogenen Dieselpreis die alle in die E-autos treiben. Amazon macht das nicht aus Umweltgründen, sondern weils billiger ist....
Und solange die Dieselpreise so bleiben wird das sich auch im schweren LKW Bereich verstärken.