[M] Jahresfahrplan 2027

Alles über Stadtverkehr, was woanders nicht passt, wie z.B. Verkehrsverbünde
DBBahn
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von DBBahn »

Lazarus hat geschrieben: 02 Jun 2026, 20:47 Laut Tramreport am 57er in den Ferien nur noch Takt 10. Heftig...
Also was ich da gerade auf tramreport lesen "musste", das kann man wirklich nur als verkehrspolitischen Anschlag auf München bezeichnen. Wenn das auch nur ansatzweise so umgesetzt wird, dann wird die Axt auf grundlegende Säulen des ÖPNV gelegt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Der so vielfach gelobte Herr Krause würde sich damit in noch schnellerer Zeit als ein gewisser Herr Merz entlarven als Mann mit großer Klappe aber nichts dahinter. Das ist auch mal ne Leistung.

Highlights des Wahnsinn aus meiner Sicht:

U-Bahn:

Komplett-Entfall der U7 an schulfreien Tagen. Insbesondere Montag-Donnerstags in der Zeit von 16-19 Uhr erschließt sich das niemandem.

Bus:
-100: Odeonsplatz wird nicht mehr angefahren und nur noch Takt 20. Der Odeonsplatz ist Dreh- und Angelpunkt des 100ers. Wie man auf so eine bescheurte Idee kommen kann, kapier ich beim besten Willen nicht. Noch dazu wenn man den Linienweg für ein paar Monaten erst über die Brienner Starße geändert hat!
-Etliche Stadtbusse werden ganztägig auf Takt 20 ausgedünnt

Tram 23: 10 Minutentakt. Wenn ich mal mit der Linie fahre ist die stets proppenvoll. Im 5 Minutentakt!

Da kann man Herrn Krause wirklich nur noch zurufen: Setzen Sechs. Krause geh nach Hause!
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von GT6M »

DBBahn hat geschrieben: 02 Jun 2026, 21:46
Lazarus hat geschrieben: 02 Jun 2026, 20:47 Laut Tramreport am 57er in den Ferien nur noch Takt 10. Heftig...
Also was ich da gerade auf tramreport lesen "musste", das kann man wirklich nur als verkehrspolitischen Anschlag auf München bezeichnen. Wenn das auch nur ansatzweise so umgesetzt wird, dann wird die Axt auf grundlegende Säulen des ÖPNV gelegt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. Der so vielfach gelobte Herr Krause würde sich damit in noch schnellerer Zeit als ein gewisser Herr Merz entlarven als Mann mit großer Klappe aber nichts dahinter. Das ist auch mal ne Leistung.

Highlights des Wahnsinn aus meiner Sicht:

U-Bahn:

Komplett-Entfall der U7 an schulfreien Tagen. Insbesondere Montag-Donnerstags in der Zeit von 16-19 Uhr erschließt sich das niemandem.

Bus:
-100: Odeonsplatz wird nicht mehr angefahren und nur noch Takt 20. Der Odeonsplatz ist Dreh- und Angelpunkt des 100ers. Wie man auf so eine bescheurte Idee kommen kann, kapier ich beim besten Willen nicht. Noch dazu wenn man den Linienweg für ein paar Monaten erst über die Brienner Starße geändert hat!
-Etliche Stadtbusse werden ganztägig auf Takt 20 ausgedünnt

Tram 23: 10 Minutentakt. Wenn ich mal mit der Linie fahre ist die stets proppenvoll. Im 5 Minutentakt!

Da kann man Herrn Krause wirklich nur noch zurufen: Setzen Sechs. Krause geh nach Hause!
1. Ist Herr krasse erst seit wenigen Wochen im Amt um solche Maßnahmen zu erschließen braucht man mehrere Wochen weshalb das auch aufs Konto vom Reiter mitgeht
2. Hat der Stadtrat darüber noch nicht entschieden

Und 3. Bekommt die Tram 20 scheinbar einen Takt 5 das ist etwas positives und kostet Geld weil 5-6 zusätzlich Züge mit fahrer nötig sind
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von DBBahn »

GT6M hat geschrieben: 02 Jun 2026, 21:52 1. Ist Herr krasse erst seit wenigen Wochen im Amt um solche Maßnahmen zu erschließen braucht man mehrere Wochen weshalb das auch aufs Konto vom Reiter mitgeht
2. Hat der Stadtrat darüber noch nicht entschieden

Und 3. Bekommt die Tram 20 scheinbar einen Takt 5 das ist etwas positives und kostet Geld weil 5-6 zusätzlich Züge mit fahrer nötig sind
Ja dann hoffe ich, dass er das schnellstmöglich stoppt. Und nicht durchwinkt und Reiter in die Schuhe zu schieben versucht. Er muss jetzt liefern!

Meinem persönlichen Eindruck nach ist übrigens Takt 5 zwischen Hochschule München und Westfriedhof ausreichend. Und Takt 5 zwischen Moosach und Westfriedhof nicht nötig. Jedenfalls ist der Takt 5 auf dem 23er deutlich nötiger. Und der Takt 5 auf dem 25er ebenso, auch wenn der nur zwischen 9 und 13 Uhr entfallen soll. Aber was sparste dir da großartig ein wenn die einrücken und dann wenig später wieder ausrücken?
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Tram-Bahni »

GT6M hat geschrieben: 02 Jun 2026, 21:52 2. Hat der Stadtrat darüber noch nicht entschieden
Das Problem ist ja, die Summe beigesteuerter Millionen ist begrenzt. Die Obergrenze ist da binnen weniger Jahre erreicht worden (wer erinnert sich noch an die Eigenwirtschaftlichtkeit...), selbst mit einem versehentlich aufgestöberten Topf voll Geld kann die Stadt da aktuell nicht viel ändern.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Nordlicht »

Der Tramreport.de-Bericht hat auch ein paar gute Grafiken dabei:
https://www.tramreport.de/2026/06/02/mvg-fahrplan-2027/

X35 wird aufgelassen, X36 Studentenstadt-OEZ im T10, T20 bis Allach
153 von Odeonsplatz bis Karlsplatz verlängert, dafür auf der anderen Seite nur noch bis Trappentreustraße

64 bekommt Verstärker Ostbahnhof-Harras, die als 133 bis Schwanthalerhöhe weiterfahren.

Der T15 bei N19 und N27 entfällt mit Blick auf die Nacht-U-Bahn übrigens auch.

Das ist schon ein ordentlicher Kahlschlag in Summe...
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von TramBahnFreak »

DBBahn hat geschrieben: 02 Jun 2026, 21:46Der so vielfach gelobte Herr Krause würde sich damit in noch schnellerer Zeit als ein gewisser Herr Merz entlarven als Mann mit großer Klappe aber nichts dahinter. Das ist auch mal ne Leistung.
[...]
Da kann man Herrn Krause wirklich nur noch zurufen: Setzen Sechs. Krause geh nach Hause!
Ach ja, was wäre die deutsche Diskussions"kultur" ohne personifizierte Feindbilder und Sündenböcke...? :roll:

Ach so, ähm, "angenehmer" ist eine potentielle Antwort... Nunja...
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Jean »

TramBahnFreak hat geschrieben: 03 Jun 2026, 01:07 Ach ja, was wäre die deutsche Diskussions"kultur" ohne personifizierte Feindbilder und Sündenböcke...? :roll:

Ach so, ähm, "angenehmer" ist eine potentielle Antwort... Nunja...
Nein, die neue Regierung kann nichts dafür. Mal aber schauen was sie aus der Vorlage macht.

Dass die Linie X30 in der Linie 64 umgewandelt wird finde ich gar nicht schlimm.

Den Abschnitt Hauptbahnhof - Silberhornstraße würde ich aber weiterhin als Linie 58 betreiben...und sei es, dass die Linien 100 /101 ein Linienwechsel betreiben. 20 Minuten Takt in der Innenstadt finde ich dagegen mehr als erbärmlich.

Wie gesagt, mal schauen was daraus wird. Vielleicht gibt es ja dann die offizielle Empfehlung auf das Fahrrad umzusteigen. :roll:

Das die Verstärker zwischen Tegernseher Landstraße und Giesing entfallen kann ich sogar nachvollziehen. Die Linie 153 war nie besonders voll im Gegensatz zur Linie 54...was war der Sinn von dieser Linie? Die Verstärker gibt es aber schon ewig...
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

Nordlicht hat geschrieben: 02 Jun 2026, 22:27
153 von Odeonsplatz bis Karlsplatz verlängert, dafür auf der anderen Seite nur noch bis Trappentreustraße
Da könnte ich mir aber vorstellen, dass es zwischen Harras und Donnersbergerbrücke arg kuschelig wird, weil der 53er sowieso meistens schon überfüllt ist. Da war ich bisher froh, dass es auch den 153er gibt, der hier eine Erleichterung gebracht hat. Mich wundert, dass man ausgerechnet diese sowieso stark überfüllte Strecke kürzen will. Dazu kommt, dass der 53er oft mit starken Verspätungen unterwegs ist. Wenn der 153er wegfällt, dann steht man sich oft die Beine in den Bauch, bis endlich mal ein Bus kommt. (würde für mich persönlich bedeuten, die Verbindung Harras - Donnersbergerbrücke in Zukunft zu meiden).

Auch die Streichung der U7 (komplett in den Schulferien) halte ich für ein schlechtes Zeichen. Dann ist der Rotkreuzplatz nur noch im 10-Minutentakt erreichbar, trotz der vielen Fahrgäste.

Hoffen wir mal, dass die Änderungen so viele Fahrgäste vertreiben (und in den Straßenverkehr drängen), dass sich die Überfüllung in Grenzen halten wird.
Zuletzt geändert von rautatie am 03 Jun 2026, 08:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von 4002 »

Mir erschließen sich die Kürzungen nicht so ganz.
Es gibt ausreichend Buslinien, die wirklich einen großen Teil des Tages nur sehr schwach ausgelastet sind und dann wird dort gekürzt wo es die meisten Fahrgäste betrifft.

Soll des vorallem öffentlichkeitswirksam sein?

Dazu wäre es mal angebracht, die ÖPNV Beschleunigung zu optimieren, die Trambahn braucht mittlerweile deutlich mehr Kurse für die gleiche Leistung wie 2019, da sehe ich noch eine Menge Optimierungspotenzial, bevor man kürzt.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

4002 hat geschrieben: 03 Jun 2026, 08:21 Mir erschließen sich die Kürzungen nicht so ganz.
Es gibt ausreichend Buslinien, die wirklich einen großen Teil des Tages nur sehr schwach ausgelastet sind und dann wird dort gekürzt wo es die meisten Fahrgäste betrifft.
Zumal in dem SZ-Artikel von "heißer Luft" geredet wird, die man angeblich durch die Gegend fahren würde. Das mit der "heißen Luft" mag zwar stimmen, aber eher deswegen, weil die Busse und Trambahnen meistens überfüllt sind und es deswegen heiß und stickig wird.

Sind die Kürzungen eigentlich schon beschlossene Sache oder wird da noch diskutiert?
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Iarn
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Iarn »

Wenn ich im Kontext MVG mit dem Begriff "heiße Luft" konfrontiert werde, denke ich zuerst an die Zentrale in der Emmy Noether Straße.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

Wir haben uns gerade im Kollegenkreis über die geplanten Kürzungen unterhalten. Viele meiner Kollegen sind so gestrickt, dass sie sowieso zum Auto tendieren. Um sie zum Nutzen des ÖPNV zu motivieren, muss das Angebot gut sein. Und prompt habe ich auch gleich Kommentare gehört wie "Ja, okay, dann fahre ich wieder mit dem Auto". Da reicht es oft schon aus, wenn sich das Angebot graduell verschlechtert, dann wird es als Argument genutzt, um wieder das Auto zu favorisieren.

Wenn viele Leute so denken, dann dürften die Kürzungspläne zu deutlichen Zuwächsen im Straßenverkehr führen.
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Jean
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Jean »

rautatie hat geschrieben: 03 Jun 2026, 09:47 Wenn viele Leute so denken, dann dürften die Kürzungspläne zu deutlichen Zuwächsen im Straßenverkehr führen.
Dann sind wir wieder in einer Abwärtsspirale...Wenn die Stadt meint sie kann die Leute ins ÖPNV "zwingen" weil die Straßen verschmälert wurden, dann irrt sie sich gewaltig!
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

Jean hat geschrieben: 03 Jun 2026, 09:51
Dann sind wir wieder in einer Abwärtsspirale...Wenn die Stadt meint sie kann die Leute ins ÖPNV "zwingen" weil die Straßen verschmälert wurden, dann irrt sie sich gewaltig!
Meint sie ja anscheinend nicht, sonst würde man nicht mit solchen Kürzungen daher kommen. In den ÖPNV zwingen kann man die Leute sicher nicht, indem man die Angebote stark kürzt (zumal wenn das dann noch zu Überfüllungen führt). Dann springen viele Leute ganz sicher ab und steigen aufs Auto um.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Jean »

rautatie hat geschrieben: 03 Jun 2026, 09:53 Dann springen viele Leute ganz sicher ab und steigen aufs Auto um.
Die kaufen doch dann alle ein E-Rad. :lol: :roll:
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von 4002 »

Iarn hat geschrieben: 03 Jun 2026, 09:46 Wenn ich im Kontext MVG mit dem Begriff "heiße Luft" konfrontiert werde, denke ich zuerst an die Zentrale in der Emmy Noether Straße.
Das Gefühl werde ich nicht los.
Ein eins kostendeckender Betrieb bekommt nun 250Mio im Jahr Zuschüsse es reicht noch immer nicht und man schiebt es auf gestiegene Personal und Energiekosten, wo das Personal seit der Pandemie keine 20% mehr verdient, aber die Lebenshaltungskosten sicherlich um 50% und mehr gestiegen sind.


Auch das Statement heiße Luft durch die Gegend zu fahren, sagt aus die eigene Angebotsplanung könne nichts.

Diese Pressemitteilung ist ein Schlag ins Gesicht und zwar auf so vielen Ebenen! Ein Abschiedsgruß von Wortmann?
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

Auch für mich wird es zu veränderten Fahrtwegen führen. Deutlich ausgedünnte Strecken versuche ich meistens zu vermeiden und suche mir dann andere Wege, um ans Ziel zu kommen. Wenn das auch viele andere Leute machen, dürfte es auf den besser versorgten Ausweichstrecken zu erhöhter Auslastung kommen.

Ich würde als Ergebnis der Kürzungen vermuten, dass sich die Fahrgastströme auf bestimmte Verkehrswege stärker als bisher konzentrieren werden (gut versorgte MVG-Linien + Straßenverkehr).
Zuletzt geändert von rautatie am 03 Jun 2026, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Tram-Bahni »

rautatie hat geschrieben: 03 Jun 2026, 09:53 Meint sie ja anscheinend nicht, sonst würde man nicht mit solchen Kürzungen daher kommen.
Wenn vom OB-Büro die Vorgabe einer Einsparung von 14 Millionen Euro kommt, muß die eben über Monate erarbeitet und umgesetzt werden. Egal ob vernünftig oder nicht.

Wie man das dann kommuniziert, ist eine andere Frage. Wortmann und sein Stab hat sich eben für eine eher unkluge Kommunikationsstrategie entschieden, wie so oft.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

Tram-Bahni hat geschrieben: 03 Jun 2026, 10:04

Wenn vom OB-Büro die Vorgabe einer Einsparung von 14 Millionen Euro kommt, muß die eben über Monate erarbeitet und umgesetzt werden. Egal ob vernünftig oder nicht.
Die Frage wäre, in wieweit es sinnvoll ist, gut ausgelastete und wichtige Linien und Verstärker zu kürzen oder zu streichen, und ob man nicht eher drauf schauen sollte, wo wirklich die Nachfrage schwach ist.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Tram-Bahni »

Beispiel L23: Die beiden Verstärker sind schlicht und ergreifend besonders teuer und ineffizient, weil sie jeweils eine Stunde ein- und ausrücken. Vier Mal am Tag.
Da können sie noch so gut ausgelastet sein, sie sind extrem teuer. Von daher ist die Entscheidung aus finanzieller Sicht nachvollziehbar. Und nur auf dieser Grundlage basiert die Entscheidung.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rautatie »

Tram-Bahni hat geschrieben: 03 Jun 2026, 10:09
Da können sie noch so gut ausgelastet sein, sie sind extrem teuer. Von daher ist die Entscheidung aus finanzieller Sicht nachvollziehbar. Und nur auf dieser Grundlage basiert die Entscheidung.
Dann warten wir mal ab, wie gut die Linie 23 dann noch funktioniert, wenn es keine Verstärkerfahrten mehr gibt. Zum Glück nutze ich die Linie nicht regelmäßig, aber ich werde mir die Situation zur HVZ dann schon mal anschauen.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von ET 412 »

Tram-Bahni hat geschrieben: 03 Jun 2026, 10:09 Beispiel L23: Die beiden Verstärker sind schlicht und ergreifend besonders teuer und ineffizient, weil sie jeweils eine Stunde ein- und ausrücken. Vier Mal am Tag.
Und wenn man die beiden Fahrzeuge tagsüber nicht im Betriebshof hinterstellt, sondern in der Olympiaschleife? Von dort ist der Ein- bzw. Ausrückweg deutlich kürzer als vom Betriebshof aus.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Auer Trambahner »

Im Prinzip ja, aber.

Dann wird die vorhandene Videoüberwachung nicht ausreichen um Neulack zu verhindern.
Oder irgendwelche Anwohner sich vom Geräusch beeinträchtigt fühlen.
Oder
Oder
Oder
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Oliver-BergamLaim »

Absolut heftig. In einer Stadt, die überfüllt und "bustling" ist wie nie, wird vieles zusammengestrichen, was die letzten 10 Jahre zur Linderung der schlimmsten Überfüllungszustände oder zur generellen Attraktivierung des ÖPNV aufgebaut wurde.

Einige Gedanken, aufgrund der Vielzahl der Änderungen ohne Struktur:

U7 verkehrt in den Ferien nicht mehr - hier hätte man stattdessen besser die U4-Verstärker in den Ferien gestrichen, dies hätte m.E. von der Kursanzahl sogar noch mehr gespart, da man für die U4-Verstärker am Arabellapark aus irgendeinem Grund satte 18 oder 19 Minuten Wendezeit oder sowas in der Größenordnung hat.

Beim Bus will man einerseits keine heiße Luft mehr durch die Gegend fahren - auf der anderen Seite dann solche Dinge wie ein neuer 64er-MetroBus, der auch sonn- und feiertags alle 10 Minuten mit Gelenkwagen "hintenrum" zum Arabellapark geführt wird. Wo dann im Gegenzug in der Ecke vielleicht ein Solobus im 20er-Takt auf einer anderen Linie (187er? muss mir das Konzept nochmal genau ansehen) eingespart wird.

Tausch Tram 19 und 21: das wird vermutlich unterm Strich bei der Linienkombi 19/21 einen Kurs sparen. Die Wendezeit des 21ers an der St. Veit ist aktuell bei 16 Minuten. Würde man einfach so einen Kurs streichen, wären es nur noch 6 Minuten, was die gesamte Linie in ganztägig nicht mehr aufzuholende Verspätungen treiben würde. Beim 19er waren es irgendwas zwischen 9 und 12 (?) Minuten Wendezeit, also ein Kompromiss in der Mitte.

Vermutlich kürzt man auch die Wendezeit in Berg am Laim beim 21er gegenüber dem 19er. In Summe vermutlich in St. Veit und Berg am Laim exakt 10 Minuten weniger Wendezeit und somit 1 gesparter Kurs.

Andere sinnvolle Dinge wurden nicht mal angegangen. Der 190/191 verliert durch das extrem lange, sehr fahrgastschwache Wendemanöver via St. Cajetan-Straße mindestens einen Kurs, eher zwei; damit hätte man die Linie sehr attraktiv auch Richtung Rosenheimer Platz - Isartor - Tal - Marienplatz durchbinden können, wo man mit dem 52er und dem 132er ohnehin gerade wieder alles neuordnet.
rz-u
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von rz-u »

DBBahn hat geschrieben: 02 Jun 2026, 21:46
Bus:
-100: Odeonsplatz wird nicht mehr angefahren und nur noch Takt 20. Der Odeonsplatz ist Dreh- und Angelpunkt des 100ers.
aus welcher Quelle ist das?
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von 4002 »

Wo man schon beim sparen ist, hätte man mehr erreichen können, wenn man den 153er auf den 154er durchbindet zum Nordbad und den 101 exklusiv ab Westerlandanger fahren lassen würde.

Dazu den 184er in Englschalking mit dem Bus von der Messe durchbinden, wobei des wirklich fahrgastunfreundlich wäre.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027

Beitrag von Tram-Bahni »

Oliver-BergamLaim hat geschrieben: 03 Jun 2026, 10:42 Tausch Tram 19 und 21: das wird vermutlich unterm Strich bei der Linienkombi 19/21 einen Kurs sparen.
Das wird es sein. Gleichzeitig klingt es so, als würde man einen Fahrplan aus der Praxis (zusätzlich eingeführter Kurs mehr zur Fahrplanstabilität) mit einem Fahrplan aus der Theorie (anfänglich Kurseinsparung) gegenüberstellen. Sobald die L19 sich dann wieder wie früher als Chaoslinie einstellt (die Führung ins ruhige Steinhausen hat da echt geholfen!), wird der Zusatzkurs wieder nötig sein und außer Verwirrung und einer schlechter funktionierenden L19 ist nix gewonnen.
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