Attacken gegen das Personal
Re: Attacken gegen das Personal
Also wenn 120kg eine Türe aus der Verankerung reißen, dann müssen einige Sicherheitsfaktoren zu gering ausgelegt sein.
Ich habe mich in meinem ersten Job mit den Sicherheitsfaktoren für Flugzeugtüren beschäftigt. Dann kann der Hulk aus vollen Lauf gegen rennen und da darf nichts passieren. Auch wenn Züge wegen anderer Rahmenbedingungen geringere Sicherheitsfaktoren habe, sollte nichts passieren.
Ich habe mich in meinem ersten Job mit den Sicherheitsfaktoren für Flugzeugtüren beschäftigt. Dann kann der Hulk aus vollen Lauf gegen rennen und da darf nichts passieren. Auch wenn Züge wegen anderer Rahmenbedingungen geringere Sicherheitsfaktoren habe, sollte nichts passieren.
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
Re: Attacken gegen das Personal
Evtl. hat der Angreifer noch die Notentriegelung gezogen, als das Opfer bereits an der Tür auf dem Boden lag
Re: Attacken gegen das Personal
Allein schon für die Kräfte einer Zugbegegnung müssen die Türen einiges aushalten. Zuletzt in Österreich sind ja schon Türen verlorengegangen.Iarn hat geschrieben: ↑19 Jul 2026, 20:02 Also wenn 120kg eine Türe aus der Verankerung reißen, dann müssen einige Sicherheitsfaktoren zu gering ausgelegt sein.
Ich habe mich in meinem ersten Job mit den Sicherheitsfaktoren für Flugzeugtüren beschäftigt. Dann kann der Hulk aus vollen Lauf gegen rennen und da darf nichts passieren. Auch wenn Züge wegen anderer Rahmenbedingungen geringere Sicherheitsfaktoren habe, sollte nichts passieren.
Den Züge in BW fehlt die NBÜ. Die Tür können also während der Fahrt doch mutwillig entriegelt worden sein. Das könnte das der Grund für das sich Öffnen der Tür gewesen sein?
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Attacken gegen das Personal
Nochmal wenn 100 oder 120 Kilo gegen eine Türe fliegen und die Türe im unteren Bereich nur durch eine führungsschiene gesichert ist dann springt die doch selbstverständlich auf und genau das wird ja beschrieben es hat sich im unteren Bereich ein Spalt geöffnetValentin hat geschrieben: ↑19 Jul 2026, 22:14Allein schon für die Kräfte einer Zugbegegnung müssen die Türen einiges aushalten. Zuletzt in Österreich sind ja schon Türen verlorengegangen.Iarn hat geschrieben: ↑19 Jul 2026, 20:02 Also wenn 120kg eine Türe aus der Verankerung reißen, dann müssen einige Sicherheitsfaktoren zu gering ausgelegt sein.
Ich habe mich in meinem ersten Job mit den Sicherheitsfaktoren für Flugzeugtüren beschäftigt. Dann kann der Hulk aus vollen Lauf gegen rennen und da darf nichts passieren. Auch wenn Züge wegen anderer Rahmenbedingungen geringere Sicherheitsfaktoren habe, sollte nichts passieren.
Den Züge in BW fehlt die NBÜ. Die Tür können also während der Fahrt doch mutwillig entriegelt worden sein. Das könnte das der Grund für das sich Öffnen der Tür gewesen sein?
Der türmotor etc. Ist meiner Meinung nach auch wie bei omnibussen oben
Die Frage sollte doch eher sein warum Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht schützen? Vor Angriffen, vor Beschimpfungen. Ich hab da in den letzten 10 jahren nichts öffentlich mitbekommen. Da bekommt man den Eindruck das der persönliche Erfolg der Unternehmen wichtiger ist als der Arbeitsschutz für seine Mitarbeiter. Bitte nicht immer alles nur auf die Politik schieben der Arbeitgeber hat für seine Mitarbeiter den arbeitsschutz sicher zu stellen und Sorge zu leisten nicht die Politik
- 218 466-1
- "Lebende Forenlegende"
- Beiträge: 8204
- Registriert: 02 Aug 2010, 15:13
- Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt
Re: Attacken gegen das Personal
Lt. Auswertung der Überwachungskamera lag der Angreifer am Boden und hat liegend dem vor ihm stehenden Sicherheitsmann einen heftigen Tritt verpasst. Der Antrag der Staatsanwaltschaft auf einen HB wurde vom Haftrichter abgelehnt...
Keine Alternative zum Transrapid MUC


Re: Attacken gegen das Personal
Richtig deshalb auch kein Haftbefehl die Unternehmer sollten sich Fragen was da bei ihnen schief läuft unfähig sein Personal vor Angriffen zu schützen und billig Züge kaufen die keine Belastung aushalten. Waren das nicht die Unternehmen die billig Angebote eu-weit abgeben
Re: Attacken gegen das Personal
In Stuttgart konnte man es nicht billig genug haben, das ist sicher richtig, deswegen wurde ja DB Regio beauftragt.
Ansonsten: Haft wird angeordnet, wenn es Haftgründe gibt. Wenn der Haftrichter diese nicht als ausreichend bewertet hat - dazu gehören z.B. ein dringender Tatverdacht, und/oder Flucht- und Verdunkelungsgefahr, gibt es auch keine Untersuchungshaft. Rechtsstaat kann schon mal anstrengend sein, aber eine bessere Alternative haben wir nicht.
Personal schützen: es war ja schon DB Sicherheit auf dem Zug. Was wollen wir sonst noch? Zugangskontrollen mit Leibesvisitation an jedem Bahnsteig? Schwer bewaffnete 6-Mann-Sicherheitsteams mit Hund auf jedem Zug? Eine Transportpolizei, bei der vorab für jede Zugfahrt mit Angabe von Gründen eine Genehmigung dafür eingeholt werden muss? Ihr merkt schon: Pauschale Forderungen nach "mehr Sicherheit" beinhalten ein erhebliches Risiko dafür, das richtige Gleis irgendwann zu verlassen.
Natürlich ist jeglicher Angriff auf Personal, ob auf der Schiene oder abseits davon, einer zu viel. Aber bei aller medialer Aufmerksamkeit für Geschehnisse wie dieses, es ist kein Tagesgeschehen. Im Alltag auf der Schiene muss der Respekt auf beiden Seiten (!) wieder wachsen: Fahrgäste, die nicht gedankenlos Türen und Fluchtwege blockieren, und Zugpersonal, welches auch präsent ist und solche Mängel anspricht. Fahrgäste, die weder den Zug wie eine Müllkippe hinterlassen noch dem Zugpersonal mit Hass und Gewalt begegnen. Eine Eisenbahn, die dem Fahrgast nicht dauernd "fällt heute aus" "heute ohne Wagen..." "heute circa 45 Minuten später" und ähnliches gedankenlos ins Gesicht rotzt. Zwischen all diesen Polen findet sich die Lösung für ein besseres Miteinander am Bahnhof und im Zug.
Ach, und wer "mehr Polizei!!" für eine wichtige Komponente bei der Lösung dieser Problematik hält, der könnte natürlich den Bundesminister des Innern davon überzeugen, die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei nicht mehr länger für seine Parteiideologie und illegale Grenzkontrollen zu missbrauchen.
Ansonsten: Haft wird angeordnet, wenn es Haftgründe gibt. Wenn der Haftrichter diese nicht als ausreichend bewertet hat - dazu gehören z.B. ein dringender Tatverdacht, und/oder Flucht- und Verdunkelungsgefahr, gibt es auch keine Untersuchungshaft. Rechtsstaat kann schon mal anstrengend sein, aber eine bessere Alternative haben wir nicht.
Personal schützen: es war ja schon DB Sicherheit auf dem Zug. Was wollen wir sonst noch? Zugangskontrollen mit Leibesvisitation an jedem Bahnsteig? Schwer bewaffnete 6-Mann-Sicherheitsteams mit Hund auf jedem Zug? Eine Transportpolizei, bei der vorab für jede Zugfahrt mit Angabe von Gründen eine Genehmigung dafür eingeholt werden muss? Ihr merkt schon: Pauschale Forderungen nach "mehr Sicherheit" beinhalten ein erhebliches Risiko dafür, das richtige Gleis irgendwann zu verlassen.
Natürlich ist jeglicher Angriff auf Personal, ob auf der Schiene oder abseits davon, einer zu viel. Aber bei aller medialer Aufmerksamkeit für Geschehnisse wie dieses, es ist kein Tagesgeschehen. Im Alltag auf der Schiene muss der Respekt auf beiden Seiten (!) wieder wachsen: Fahrgäste, die nicht gedankenlos Türen und Fluchtwege blockieren, und Zugpersonal, welches auch präsent ist und solche Mängel anspricht. Fahrgäste, die weder den Zug wie eine Müllkippe hinterlassen noch dem Zugpersonal mit Hass und Gewalt begegnen. Eine Eisenbahn, die dem Fahrgast nicht dauernd "fällt heute aus" "heute ohne Wagen..." "heute circa 45 Minuten später" und ähnliches gedankenlos ins Gesicht rotzt. Zwischen all diesen Polen findet sich die Lösung für ein besseres Miteinander am Bahnhof und im Zug.
Ach, und wer "mehr Polizei!!" für eine wichtige Komponente bei der Lösung dieser Problematik hält, der könnte natürlich den Bundesminister des Innern davon überzeugen, die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei nicht mehr länger für seine Parteiideologie und illegale Grenzkontrollen zu missbrauchen.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
- 218 466-1
- "Lebende Forenlegende"
- Beiträge: 8204
- Registriert: 02 Aug 2010, 15:13
- Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt
Re: Attacken gegen das Personal
Wenigstens eine gute Nachricht: Der aus dem Zug gefallene Sicherheitsmann ist ausser Lebensgefahr.
Keine Alternative zum Transrapid MUC


Re: Attacken gegen das Personal
Aber in welchen Zustand ist sein Körper?
Problem ist möglicherweise auch, daß der Täter (möglicherweise aus Erfahrung) nicht damit gerechnet hat, kontrolliert zu werden. Nicht nur bei der DB werden nur sporadisch Fahrkartenkontrollen durchgeführt. Möglicherweise ein Faktor bei der Gewalttat.
Dagegen gibt es in GB schon Bestrebungen, zur Vermeidung von Vandalismus und Auseinandersetzungen wirksame Bahnsteigszugangskontrollen einzuführen.
Ob geltende Gesetze überhaupt noch durchgesetzt werden können, wird man jetzt in BW studieren können. . Zu begrüßen wäre eine Gültigkeit auch für alle Bahnanlagen und Züge. Gegen Rauchverbot verstoßende Raucher sind (zumindest meiner Beobachtung nach) überdurchschnittlich verhaltensauffällig.
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Attacken gegen das Personal
Ich bleibe dabei der Arbeitgeber hat dafür Sorge zu leisten seine Mitarbeiter ein sicheres Arbeitsumfeld zu garantieren, Arbeitsschutzgesetz. Und wenn der Arbeitgeber das nicht schafft dann wirft das berechtigte Fragen auf. Hätte der Arbeitgeber die Politik um Hilfe gebeten und diese das abgelehnt dann könnte man der Politik Vorwürfe machen aber das ist nicht der Fall.146225 hat geschrieben: ↑20 Jul 2026, 09:17 In Stuttgart konnte man es nicht billig genug haben, das ist sicher richtig, deswegen wurde ja DB Regio beauftragt.
Ansonsten: Haft wird angeordnet, wenn es Haftgründe gibt. Wenn der Haftrichter diese nicht als ausreichend bewertet hat - dazu gehören z.B. ein dringender Tatverdacht, und/oder Flucht- und Verdunkelungsgefahr, gibt es auch keine Untersuchungshaft. Rechtsstaat kann schon mal anstrengend sein, aber eine bessere Alternative haben wir nicht.
Personal schützen: es war ja schon DB Sicherheit auf dem Zug. Was wollen wir sonst noch? Zugangskontrollen mit Leibesvisitation an jedem Bahnsteig? Schwer bewaffnete 6-Mann-Sicherheitsteams mit Hund auf jedem Zug? Eine Transportpolizei, bei der vorab für jede Zugfahrt mit Angabe von Gründen eine Genehmigung dafür eingeholt werden muss? Ihr merkt schon: Pauschale Forderungen nach "mehr Sicherheit" beinhalten ein erhebliches Risiko dafür, das richtige Gleis irgendwann zu verlassen.
Natürlich ist jeglicher Angriff auf Personal, ob auf der Schiene oder abseits davon, einer zu viel. Aber bei aller medialer Aufmerksamkeit für Geschehnisse wie dieses, es ist kein Tagesgeschehen. Im Alltag auf der Schiene muss der Respekt auf beiden Seiten (!) wieder wachsen: Fahrgäste, die nicht gedankenlos Türen und Fluchtwege blockieren, und Zugpersonal, welches auch präsent ist und solche Mängel anspricht. Fahrgäste, die weder den Zug wie eine Müllkippe hinterlassen noch dem Zugpersonal mit Hass und Gewalt begegnen. Eine Eisenbahn, die dem Fahrgast nicht dauernd "fällt heute aus" "heute ohne Wagen..." "heute circa 45 Minuten später" und ähnliches gedankenlos ins Gesicht rotzt. Zwischen all diesen Polen findet sich die Lösung für ein besseres Miteinander am Bahnhof und im Zug.
Ach, und wer "mehr Polizei!!" für eine wichtige Komponente bei der Lösung dieser Problematik hält, der könnte natürlich den Bundesminister des Innern davon überzeugen, die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei nicht mehr länger für seine Parteiideologie und illegale Grenzkontrollen zu missbrauchen.
Re: Attacken gegen das Personal
Das ist so grundsätzlich natürlich richtig, da würde mich nur interessieren: welche Versäumnisse siehst du konkret bzw. welche noch nicht getroffenen Maßnahmen stellst du dir da vor?
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Re: Attacken gegen das Personal
Welche Versäumnisse ich sehe? Man hat Probleme und Feedback von seinen eigenen Mitarbeitern nicht ernst genommen
Naja ganz einfach wenn tagtäglich bahnmitarbeiter seit Jahren ihre Gesundheit aufsspielsetzten müssen weil man Jahrzehnte lang geschwiegen hat das schwarzfahrer keinen Respekt haben bei ticket Kontrollen dann sollte die Bahn auch öffentlich Stellung beziehen und zugeben das man unfähig ist die Sicherheit für ihrer Mitarbeiter sicherzustellen und dringend Meinungen von externe Menschen mit Empfehlungen annehmen
Ist man ein guter Arbeitgeber wenn man seine Mitarbeiter nicht schützen kann?
Re: Attacken gegen das Personal
Fakt ist kein Unternehmer hatte in den letzten Jahren den anstand öffentlich sich schützend vor seine Mitarbeiter zu stellen und auf Missstände im Arbeitsalltag aufmerksam zu machen. Der persönliche Erfolg ist scheinbar wichtiger und steht im Vordergrund als die Sicherheit der Mitarbeiter. Indiskutabel
Re: Attacken gegen das Personal
So jemand wird schnell abgesägt.
So erging es auch General Roßmanith. Kurz darauf wurde sein alsbaldiger Ruhestand verkündet
So erging es auch General Roßmanith. Kurz darauf wurde sein alsbaldiger Ruhestand verkündet
Re: Attacken gegen das Personal
Also ist der persönliche Erfolg wichtiger als der Einsatz für Gerechtigkeit
Krass was aus diesem Land geworden lauter Egoisten die den Hals vor Gier nicht vollkriegen tief beschämend
Re: Attacken gegen das Personal
Hat eher was mit der maslowschen Bedürfnispyramide zu tun.
Grad wenn die Leute besser verdienen, wird gern mal eine Immobilie abbezahlt und warum das Ganze aufs Spiel setzen?
Da braucht nur die Blöd Zeitung daherkommen und es hat jemand in den falschen Hals bekommen. Tschüß und du bist für x-Posten verbrannt.
Grad wenn die Leute besser verdienen, wird gern mal eine Immobilie abbezahlt und warum das Ganze aufs Spiel setzen?
Da braucht nur die Blöd Zeitung daherkommen und es hat jemand in den falschen Hals bekommen. Tschüß und du bist für x-Posten verbrannt.
Re: Attacken gegen das Personal
Also ist der persönliche Erfolg wichtiger da man lieber eine Immobilie abbezahlt als sich für Grundgesetz wie die würde eines Menschen die unantastbar ist einzusetzen4002 hat geschrieben: ↑26 Jul 2026, 09:49 Hat eher was mit der maslowschen Bedürfnispyramide zu tun.
Grad wenn die Leute besser verdienen, wird gern mal eine Immobilie abbezahlt und warum das Ganze aufs Spiel setzen?
Da braucht nur die Blöd Zeitung daherkommen und es hat jemand in den falschen Hals bekommen. Tschüß und du bist für x-Posten verbrannt.
Genau das hast du hiermit bestätigt
Lieber soll der Busfahrer, der Lokführer, der Zugbegleiter sich beschimpfen, bedrohen, bespucken und mittlerweile Opfer von gewaltangriffen mit teils schweren gesundheitlichen Folgen damit ich meine Immobilie abbezahlt kann zum Kopf schütteln krass beschämend
-
Rohrbacher
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 15164
- Registriert: 10 Apr 2006, 23:21
- Wohnort: ja
Re: Attacken gegen das Personal
Jetzt komm' ma aber langsam echt in' Schmarrn nei!
Was genau bringt das dann konkret? Würde das Gewalttäter, Besoffene oder Junkies irgendwie abschrecken, wenn sich z.B. Frau Palla hinstellt und genau das auf einer ganzen Pressekonferenz macht? Sind "die Leute" seitdem alle vernünftig geworden?
Re: Attacken gegen das Personal
Nein aber das Volk würde verstehen was da abläuft und könnte Druck auf die Politik ausübenRohrbacher hat geschrieben: ↑26 Jul 2026, 13:13 Jetzt komm' ma aber langsam echt in' Schmarrn nei!
Was genau bringt das dann konkret? Würde das Gewalttäter, Besoffene oder Junkies irgendwie abschrecken, wenn sich z.B. Frau Palla hinstellt und genau das auf einer ganzen Pressekonferenz macht? Sind "die Leute" seitdem alle vernünftig geworden?
Frag mal am Münchner Hbf Fahrgäste was sie meinen wie oft Busfahrer, Zugbegleiter und Lokführer beschimpft, bedroht, bespuckt und Opfer von Gewalt werden. Die wissen es nicht weil der Arbeitgeber es verschweigt
Re: Attacken gegen das Personal
. Dann wäre das Problem deutlicher sichtbar.GT6M hat geschrieben: ↑26 Jul 2026, 22:45Nein aber das Volk würde verstehen was da abläuft und könnte Druck auf die Politik ausübenRohrbacher hat geschrieben: ↑26 Jul 2026, 13:13 Jetzt komm' ma aber langsam echt in' Schmarrn nei!
Was genau bringt das dann konkret? Würde das Gewalttäter, Besoffene oder Junkies irgendwie abschrecken, wenn sich z.B. Frau Palla hinstellt und genau das auf einer ganzen Pressekonferenz macht? Sind "die Leute" seitdem alle vernünftig geworden?
Frag mal am Münchner Hbf Fahrgäste was sie meinen wie oft Busfahrer, Zugbegleiter und Lokführer beschimpft, bedroht, bespuckt und Opfer von Gewalt werden. Die wissen es nicht weil der Arbeitgeber es verschweigt
Wobei es (zum Vergleich) in Österreichbei der Gewalt gegen Personal noch [url=https://www.krone.at/4166560]erschreckendere Zustände gibt.
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Attacken gegen das Personal
Macht die EVG ernst, könnte das für Tausende Pendler recht bald richtig ungemütlich werden.
https://www.tagesschau.de/inland/evg-dr ... r-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/evg-dr ... r-100.html
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
-
Martin H.
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 10203
- Registriert: 06 Jan 2010, 00:41
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Re: Attacken gegen das Personal
Geht nur um Zugbegleiter, dann fährt der Zug eben ohne.
Re: Attacken gegen das Personal
Beim ICE nicht ohne weiteres möglich bspw.
Re: Attacken gegen das Personal
Ich verstehe das eher so, das soll wohl ein erster Testlauf werden. Sollte es bis zum nächsten Tarifgipfel ein Jahr später immer noch keine Lösung geben. Das man dann das eben mit Streiken lösen will und die Politik auf diesem Weg zum Einlenken zwingen.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Re: Attacken gegen das Personal
Das Volk versteht auch so und weiß, was da los ist. Im Gegensatz zum Zugbegleiter, dessen Job es ist, im Zug zu sein, findet das Volk andere Lösungen: indem z.B. der ÖP(N)V abends und nachts gemieden wird, wenn es nur irgendwie geht. Es gibt nicht nur Attacken gegen das Personal. Es gibt auch Angriffe auf Fahrgäste.
Vor nicht allzu länger Zeit hätten da jemand aus den Fahrgästen drumherum eingegriffen. Die Politik sollte lieber mal die Frage stellen, warum heute alle zum Fenster rausschauen und angestrengt so tun, als ob sie nichts mitbekommen.
Könnte was damit zu tun haben, dass am Ende alle die Deppen sind und der Täter das arme Opfer.
Da könnte sich auch Frau Palla hinstellen, wie sie will. Das Problem geht viel früher los. Es wird nicht das erste Mal gewesen sein, dass der Täter zugeschlagen hat, weil ihm was nicht gepasst hat. Die anderen Male wird man nur eine wohlwollende Erklärung für sein Verhalten gefunden habe und wäre dieses Mal nicht leider jemand zu Tode gekommen, wäre das so weitergegangen.
Dass grundsätzlich was schief läuft, sieht man gerade wieder an dem Fall die Tage, als ein 14-jähriger eine Softair-Waffe auf die Polizei gerichtet und so getan hat, als würde er sie laden. Jetzt heult die Familie rum, weil man ihren Sonnenschein viel zu hart behandelt habe. Wäre ich den sein Vater, würde er von mit stattdessen eine Standpauke bekommen, dass er froh sein soll, überhaupt noch am Leben zu sein.
Zuletzt geändert von Münchner am 23 Aug 2026, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Attacken gegen das Personal
Ohne Gesetz würden aber auch nur 50% der ICEs im Jannuar ausfallen? Der Betriebsrat dürfte aussschließliche Fahrkartenkontrollen mit jeweils 2 Personen verlangen dürfen. Oder ein neues Sicherheitskonzept. Abeir keinen Streik.
Einzig umsetzbare Schnellösung für den ICE wäre dann nur noch, dem Personal immer eine (vergleichsweise schnell verfügbare) Sicherheitsfachkraft als Begleitung beizustellen.
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: Attacken gegen das Personal
Ich muss aber sagen, ich kann jeden verstehen, der in so einer Situation nichts macht. Weil man muss ja damit rechnen, wenn man hilft, das man dann selbst Opfer der Attacke wird.Münchner hat geschrieben: ↑23 Aug 2026, 13:13 Das Volk versteht auch so und weiß, was da los ist. Im Gegensatz zum Zugbegleiter, dessen Job es ist, im Zug zu sein, findet das Volk andere Lösungen: indem z.B. der ÖP(N)V abends und nachts gemieden wird, wenn es nur irgendwie geht. Es gibt nicht nur Attacken gegen das Personal. Es gibt auch Angriffe auf Fahrgäste.
Vor nicht allzu länger Zeit hätten da jemand aus den Fahrgästen drumherum eingegriffen. Die Politik sollte lieber mal die Frage stellen, warum heute alle zum Fenster rausschauen und angestrengt so tun, als ob sie nichts mitbekommen.
Könnte was damit zu tun haben, dass am Ende alle die Deppen sind und der Täter das arme Opfer.
Da könnte sich auch Frau Palla hinstellen, wie sie will. Das Problem geht viel früher los. Es wird nicht das erste Mal gewesen sein, dass der Täter zugeschlagen hat, weil ihm was nicht gepasst hat. Die anderen Male wird man nur eine wohlwollende Erklärung für sein Verhalten gefunden habe und wäre dieses Mal nicht leider jemand zu Tode gekommen, wäre das so weitergegangen.
Dass grundsätzlich was schief läuft, sieht man gerade wieder an dem Fall die Tage, als ein 14-jähriger eine Softair-Waffe auf die Polizei gerichtet und so getan hat, als würde er sie laden. Jetzt heult die Familie rum, weil man ihren Sonnenschein viel zu hart behandelt habe. Wäre ich den sein Vater, würde er von mit stattdessen eine Standpauke bekommen, dass er froh sein soll, überhaupt noch am Leben zu sein.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Re: Attacken gegen das Personal
Ein AN darf die Arbeit verweigern, wenn die zugeteilte Aufgabe mit einer unmittelbaren und erheblichen Gefahr für seine Gesundheit verbunden ist. Die Gefahr darf nicht bloß ein Restrisiko sein.
Nachdem zunehmende Angriffe auf das Personal kein Märchen sind, dürfte das hier erfüllt sein.
Im Übrigen ist der AG verpflichtet, für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsanalyse durchzuführen und Maßnahmen gegen auftretenden Gefährdungen zu ergreifen.
Wie lange würde der brauchen, bis er vor Ort ist? 30 Sekunden? Kann schon viel zu lange sein.
Kommt es mir nur so vor? Ich habe das Gefühl, als würden in Regionalzügen mittlerweile auch kaum noch Kontrollen stattfinden.
Re: Attacken gegen das Personal
Das Problem ist eher, dass wenn man aus Notwehr handelt, auch erstmal Beschuldigter einer Straftat bist, bis die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob sie es verfolgt oder nicht und schlimmstenfalls sogar vor Gericht sich erklären muss.
So einen Fall im Bekanntenkreis gehabt. Die Anwaltskosten die vorgeschossen werden mussten waren nicht ohne.
Mir ist es auch schon passiert, dass ein Fahrgast meinte auf mich einzudreschen. Glück war, dass Drei Zivilpolizisten gerade danebenstanden und bevor ich irgendwas machen konnte, lagen wir schon beide am Boden. Im Nachhinein meinte der Polizist, wenn ich noch im Rahmen der Abwehr zugeschlagen hätte, man mich auch erstmal als Beschuldigter hätte führen müssen.
Des ist jetzt über 1 1/2 Jahre her und bis heute habe ich nie wieder was von der Staatsanwaltschaft, Polizei o.Ä je wieder was davon gehört. Weder eine Ladung als Zeuge oder einen Brief, dass das ganze gegen eine Geldstrafe eingestellt wurde oder ob es generell fallen gelassen wird.
Einfach nichts.
Der Mann, der die Polizistin in Unterföhring mit entwendeter Dienstwaffe verletzt hat, läuft seit Jahren wieder frei rum, während die Familie mit den Folgen bis ans Lebensende zu kämpfen haben wird.
Was sind das bitte für Rahmenbedingungen??
Da laufen Menschen mit deutlich zweistelligen Vorstrafenregister frei rum, bekommen weiter Bußgelder und Bewährungsstrafen.....
Wenn du aber als unbeschriebenes Blatt und einer aufgebauten Existenz Zivilcourage zeigst, kann dir sowas das Leben zerstören.
Also, Kopf runter und tschüss. Wirklich traurig.
So einen Fall im Bekanntenkreis gehabt. Die Anwaltskosten die vorgeschossen werden mussten waren nicht ohne.
Mir ist es auch schon passiert, dass ein Fahrgast meinte auf mich einzudreschen. Glück war, dass Drei Zivilpolizisten gerade danebenstanden und bevor ich irgendwas machen konnte, lagen wir schon beide am Boden. Im Nachhinein meinte der Polizist, wenn ich noch im Rahmen der Abwehr zugeschlagen hätte, man mich auch erstmal als Beschuldigter hätte führen müssen.
Des ist jetzt über 1 1/2 Jahre her und bis heute habe ich nie wieder was von der Staatsanwaltschaft, Polizei o.Ä je wieder was davon gehört. Weder eine Ladung als Zeuge oder einen Brief, dass das ganze gegen eine Geldstrafe eingestellt wurde oder ob es generell fallen gelassen wird.
Einfach nichts.
Der Mann, der die Polizistin in Unterföhring mit entwendeter Dienstwaffe verletzt hat, läuft seit Jahren wieder frei rum, während die Familie mit den Folgen bis ans Lebensende zu kämpfen haben wird.
Was sind das bitte für Rahmenbedingungen??
Da laufen Menschen mit deutlich zweistelligen Vorstrafenregister frei rum, bekommen weiter Bußgelder und Bewährungsstrafen.....
Wenn du aber als unbeschriebenes Blatt und einer aufgebauten Existenz Zivilcourage zeigst, kann dir sowas das Leben zerstören.
Also, Kopf runter und tschüss. Wirklich traurig.
- 218 466-1
- "Lebende Forenlegende"
- Beiträge: 8204
- Registriert: 02 Aug 2010, 15:13
- Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt
Re: Attacken gegen das Personal
In Artikel ist nur vom Regionalverkehr die Rede.
Keine Alternative zum Transrapid MUC

