[B] Innotrans & mehr

Eure Reportagen und Reiseberichte finden hier ihren Platz, gerne auch Bilder abseits von Gleisen
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Entenfang
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[B] Innotrans & mehr

Beitrag von Entenfang »

Tag 1

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Ich lasse mir ein erstes Bild vor dem Einsteigen nicht nehmen, dann beziehe ich mein Liegewagen-Abteil. Zwei Schweizer um die 40 haben die beiden oberen Liegen und sind gerade dabei, die Lüftungsöffnungen in der Decke mit Klebeband zu verschließen, weil es so stark zieht. In der Tat ist es im Abteil ziemlich kalt, obwohl die Heizungsregelung auf Maximum steht.

Einer der beiden fährt für den Marathon am Sonntag nach Berlin, der andere besucht seine Tochter, die dort studiert. Ersterer legt sich direkt nach Verschließen der Lüftung zum Schlafen hin, während der andere etwas an seinem Laptop erledigt. Der Zug setzt sich pünktlich in Bewegung und saust die Rheintalbahn nach Norden. Der Schaffner sammelt meine Fahrkarte ein und erklärt, dass er ab halb sechs das Frühstück ausgibt. "Nur, dass Sie nicht überrascht sind. Ich muss zwei Wagen betreuen." Dieser ganz besondere Service ist mir nur allzu gut von früheren Fahrten bekannt...

Als wir uns Karlsruhe nähern, lege ich mich schließlich hin. Da es so kalt im Abteil ist, schlafe ich trotz Decke vollständig bekleidet und muss sogar noch einen Pullover zusätzlich anziehen. Der vierte Fahrgast steigt in Karlsruhe dazu, aber das bekomme ich nur noch im Halbschlaf mit.

Tag 2

Als wir das Frühstück bekommen, ist es zu meiner positiven Überraschung nicht halb sechs, sondern 6:45 Uhr. Wir sind pünktlich unterwegs und rollen im Tagesanbruch durch Brandenburg. Der in Karlsruhe zugestiegene Fahrgast fährt ebenfalls zum Berlin-Marathon, kommt aus Cambridge und verreist aus ökologischen Gründen nur mit dem Zug.

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Pünktlich auf die Minute endet die Fahrt am Berliner Hbf, wo mich Moritz voller Vorfreude auf die Innotrans bereits erwartet. Meine Tasche verstaue ich im Schließfach, das leider in verwinkelten und vollgepissten Gängen im Parkhaus zu finden ist.

Durch die pünktliche Ankunft bleibt uns noch Zeit für ein Frühstück. Dafür steigen wir in die nur schwach gefüllte Tram M10 und fahren ein paar Haltestellen nach Osten.
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Nach einem kurzen Spaziergang durch den für mich nach dem immer noch andauernden Dürresommer erfrischend kühlen Freitagmorgen entdecken wir eine ansprechende Bäckerei und gönnen uns einen Kaffee, um die kurze Nacht zu kompensieren.

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Ein äußerst emotionales Wahlkampfthema waren die Poller, welche Schleichverkehr durch die Wohngebiete unterbinden sollen und von der CDU vehement bekämpft werden.

Dann nehmen wir die S-Bahn Richtung Messe und sind definitiv nicht die einzigen.
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Menschenmassen strömen vom S-Bahnsteig zum Eingang.

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Vor dem Eingang erlangt ein Zelt von Alisa unsere Aufmerksamkeit. Dieses Forschungsprojekt arbeitet an einem völlig neuen Konzept von Nachtzügen, welche das größere GC-Profil (das aber noch längst nicht auf allen europäischen Strecken gegeben ist) ausnutzen, um teils ziemlich großzügige Abteile in völlig neu zu konstruierenden Dostos anzubieten. Dabei wird der Platz an den Wagenenden geschickt genutzt, um Familienabteile einzurichten, die einem Hotelzimmer nicht nachstehen.

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Der wesentliche Unterschied zum Konzept der neuen Nightjets ist, dass die Abteile sowohl tagsüber als auch nachts bequem sind und durch die Fahrgäste selbst umgebaut werden können. Im Bild das Familienabteil, welches am Wagenende im Untergeschoss in der „Sackgasse“ vorgesehen ist. Wir stehen hier also am Abteilzugang, links die Betten in Nachtstellung, rechts die Tagstellung (das obere Bett kann über die Schienen nach oben gehoben werden). Ein großer Tisch lädt zum Spielen und Essen ein. Was mir dagegen weniger gefällt sind die Bänke quer zur Fahrtrichtung, die ich eher unangenehm finde und keinen schönen Blick nach draußen erlauben. Schön finde ich dagegen, dass man auch vom oberen Bett aus nach draußen schauen kann.
Geradeaus der Zugang zum eigenen WC mit Dusche. Links hinter der „Leiter“ gibt es viel Stauraum für Gepäck.
Vergleicht man den Platzbedarf mit einem klassischen Liegewagenabteil (in dem ebenfalls 6 Personen Platz finden), wird mehr als deutlich, dass so wohl nur sehr zahlungskräftige Familien verreisen werden.

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Am Wagenende im oberen Stockwerk gibt es ein Abteil, dass für gemeinsam reisende Paare gedacht ist und ebenfalls eine eigene Dusche und WC aufweist. Hier kann man es auch tagsüber sehr gut aushalten. Der großzügige Raum erinnert mich eher an russisches Breitspurprofil – der freizügige Einsatz dieser Wagen dürfte in Mitteleuropa wohl noch lange auf sich warten lassen.
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Vorgesehen sind auch Einzel- und Zweierabteile, die von der Tag- in die Nachtstellung umgebaut werden können und sehr bequem aussehen.

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Für die Preisbewussten sind Ruhesessel im Gang vorgesehen.

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Auch mit Business-Class-ähnlichen Sitzen experimentiert man, vorne in der Tagstellung, hinten komplett flach in der Nachtstellung (wobei dann wohl nur eine Person Platz findet).

Die Mock-Ups werden von sehr vielen, meist jungen Menschen betreut, die gern Auskunft geben. Hier steht ganz klar eine starke persönliche Motivation der Entwickler dahinter, das Nachtzuggeschäft der Zukunft mitzugestalten. Das Design lässt auf ein tendenziell hochpreisiges Segment schließen. Man darf gespannt sein, ob dieser grundsätzlich andere Ansatz die hohen Hürden der Zulassung nehmen kann, da es sich um eine völlig neue Wagenkonstruktion handelt.

Starten wir nun mit dem bunten Fahrzeugpark auf dem Freigelände der Messe:

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Der Blick in die Bozankaya-Tram für Neapel beginnt mit unangenehm starken Plastikgeruch - und überrascht mich dann doch positiv, da die Innenraumgestaltung einen klaren Fortschritt gegenüber meinen Fahrten in Rumänien gemacht hat (wobei das Beispiel Iasi Meterspur, während Neapel Regelspur hat) https://flic.kr/p/2pKDfUq

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Die Funktion dieser „Bürsten“ an den Türen hat sich mir nicht erschlossen

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Der Führerstand wirkt etwas unübersichtlich mit einer großen Zahl an Bedienelementen, die überall verteilt sind.

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Diese knuffige Maschine dient der Instandhaltung.

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Eine große Überraschung war sicher die Ankündigung von Nox, dass sie ab März 2027 einen Nachtzug München - Hamburg (mit Zwischenhalt in Augsburg und Bremen) anbieten. Zunächst gibt es nur Liegesitze, die an die Business-Class im Flugzeug erinnern, in einem umgebauten IC-Wagen. Abteile für 1 oder 2 Personen sind für 2028 angekündigt. Ob man den großspurigen Plan, bis 2035 100 europäische Städte mit Nachtzügen zu verbinden, tatsächlich halten kann, bleibt abzuwarten. Mit der Vorstellung eines Wagens auf der Innotrans (den man nur mit vorher gebuchter Führung, die wir leider am Freitag nicht mehr bekommen konnten) begann der Fahrkartenverkauf für München - Hamburg.

Flixtrain stellt einen der neuen Talgo-Wagen aus. Gerüchteweise haben sie abgewartet, bis die DB den aufwändigen Zulassungsprozess erledigt hat und haben dann dieselben Fahrzeuge bestellt, worauf auch die Länderzulassung hindeutet.
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Der Sitzabstand ist bekanntlich ziemlich gering, für mich persönlich aber ausreichend.
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Für einen Aufpreis erhält man etwas mehr Beinfreiheit und verstellbare Sitze.
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Leselampen gibt es überraschenderweise an jedem Platz.
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Dass Wandfensterplätze nicht relevant sind, ist offensichtlich und wird auch durch den Mann bestätigt, der sich nach unserer Meinung zum Fahrzeuggestaltung erkundigt.
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Man hat eine Standardausführung von Talgo genommen und Sitze so eingebaut, dass man möglichst viele reinbekommt. Auch die Gepäckregale sind ziemlich klein und dürften bei einem voll besetzten Wagen nicht ausreichend sein. Hier bleibt ganz klar der Fokus auf den günstigen Preis sichtbar. Die Talgozüge sollen übrigens laut Beispielansicht auf den Bildschirmen 13 Wagen erhalten, was laut dem Flixtrain-Angestellten nur versehentlich veröffentlicht wurde.

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Zu sehen ist ein BEMU von CAF für NRW und soll dort auf diversen Strecken eingesetzt werden, auf denen teilweise eine Oberleitung installiert ist, unter der sie auch geladen werden können.
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Der Trend zur Elektrifizierung auf der Fahrzeug- statt Infrastrukturseite setzt sich (leider) fort. Der Innenraum überzeugt mich durch seine großzügige Durchgangsbreite, angenehmen Sitze mit Klapptischen und durchdachte Innenraumaufteilung.
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Insbesondere die breiten Treppen von den Türen zu den Sitzplätzen finde ich vorteilhaft, um den Fahrgastwechsel zu beschleunigen.
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Die 1. Klasse unterscheidet sich im Wesentlichen durch die Farbe der Sitze.
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Im Führerstand setzt man laut Auskunft des CAF-Mitarbeiters bewusst auf verhältnismäßig viele herkömmliche Knöpfe, um die wichtigsten Funktionen für den Tf schnell zugänglich zu machen, anstatt sie in Untermenüs auf den Touchscreens zu verstecken.

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Der Güterwagen hat schon im Auslieferungszustand das obligatorische Graffiti…

Äußerst beliebt und daher sehr voll ist der KTX (koreanischer HGV) von Hyundai-Rotem. Die Front weist eine ähnliche „Kante“ wie der ICE 4 auf, nur fällt sie aufgrund der dunklen Lackierung wesentlich weniger auf.
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Der Zug erhält drei verschiedene Komfort-Niveaus, wobei es die außerordentlich luxuriösen Einzelsitze für den anspruchsvollen Geschäftsreisenden vielen Messebesuchern angetan haben. Fehlt eigentlich nur noch die Massagefunktion...
„Normale“ 1. Klasse
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Auch die 2+2-Bestuhlung ist durchaus großzügig.
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Ähnlich wie beim Shinkansen sind die Fenster eher klein (passen aber zu den Sitzreihen) und alle Sitze sind um 180° drehbar, damit sie in Fahrtrichtung angeordnet werden können. Die Anordnung als Vierergruppen ist vermutlich nicht vorgesehen, da sich dann ein sehr geringer Sitzabstand ergibt.
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Der Klappsitz im Einstiegsbereich ist vermutlich zum Telefonieren gedacht
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Eine echt rote Blackbox gibt es auch
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KTX neben 52T
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Auge des 52T
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Für mich persönlich sehr interessant ist natürlich die neue Tram von Škoda für Prag, welche dort im Laufe der nächsten Jahre die Flotte vergrößern wird, um den ambitionierten Netzausbau bedienen zu können. Die Innenraumgestaltung hat sich verglichen mit den früheren Serien der Prager Niederflurfahrzeuge recht deutlich geändert. Er ist deutlich offener geworden, statt Holz (wie in der 1. Serie) oder Plastik (wie in der 2. Serie) gibt es jetzt Kunstledersitze, welche einheitlich auch in neu beschafften Bussen in Prag eingebaut werden.
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Was mir weniger gefällt, sind die Kindergartenbänke über den Drehgestellen (die Variobahn lässt grüßen) und die kleinen Rampen seitlich der Türen, welche fiese Stolperfallen werden könnten. Auch hier spricht uns ein Škoda-Mitarbeiter an, was wir denn von der Gestaltung halten würden. Auf die Punkte angesprochen, wird die Stolpergefahr heruntergespielt und die Kindergartenbänke als Feature statt Bug verkauft (dort könnten Familien mit Kindern sitzen und für andere Fahrgäste würden ja noch andere Plätze zu Verfügung stehen). Das ist insbesondere deswegen interessant, da es eine Abkehr von früheren Fahrzeugserien z.B. in Miskolc ist, welche die Sitze über den Drehgestellen auf Podesten haben, damit überall dieselbe Sitzhöhe gewährleistet ist. Zur Benutzung des Notführerstands im Heck muss der Fahrer übrigens tatsächlich auf dem Einzelsitz knien. Das Wegklappen o.Ä. ist nicht vorgesehen. Als Begründung wird die dadurch bessere Übersicht genannt, welche in vielen Fällen beim Rangieren gebraucht werde.
Ich frage nach, was denn die wesentlichen technischen Neuerungen sind, da sich diese nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließen. "Basically everything." Man hat von der Portalbauweise mit Jakobsdrehgestellen abgesehen, wodurch sich Erschütterungen und Lärmemissionen erheblich reduzieren lassen. Ich solle mal demnächst eine Testfahrt in Prag machen und mich selbst vom deutlich verbesserten Fahrkomfort überzeugen. In der Tat habe ich die ersten beiden Niederflurserien als recht laut, insbesondere im Weichenbereich, in Erinnerung. Natürlich gibt es auch eine leistungsfähige Klimaanlage, betont der Škoda-Angestellte. Anm.: Die erste Serie der Prager Niederflurbahnen hat noch keine Klimaanlage, soll aber in naher Zukunft nachgerüstet werden.
Auf Nachfrage darf ich auch in den Führerstand, allerdings keine Fotos machen. Am Fahrerarbeitsplatz auffällig ist der inzwischen ungewohnte Einbau von "echten" Spiegeln statt Kameras. In Prag würden bei Unfällen Fahrer gern behaupten, sie hätten das auf dem Bildschirm nicht erkennen können oder es hätte einen Zeitversatz vergeben, auch wenn es entsprechende Sicherheitsnachweise gebe, dass das nicht passieren könne. Der Škoda-Führerstand hat die Anzahl der Knöpfe auf ein absolutes Minimum reduziert und setzt stattdessen auf große Touchscreens. Die Panoramaverglasung sorgt für den perfekten Überblick über das Straßengeschehen. Außerdem ist ein System zur Geschwindigkeitsüberwachung verbaut, welches sicherstellt, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu keinem Zeitpunkt überschritten wird. Dafür gibt es eine detaillierte Karte und auf Basis eines besonders genauen Ortungssystems (präziser als GPS) können nicht nur unterschiedliche Weichengeschwindigkeiten bei unterschiedlichen Fahrtrichtungen, sondern auch zu frühes Beschleunigen nach dem Ende eines engen Bogens berücksichtigt werden. Er ist ganz offenbar sehr überzeugt vom neuesten Trammodell von Skoda und dass sie generell sehr qualitativ hochwertige Fahrzeuge bauen würden. Überhaupt wären die deutschen Städte, die Skoda-Wagen bestellt haben, sehr zufrieden (z.B. Mannheim). Auf meinen Hinweis, dass man das ja wohl nicht absolut generalisieren könne (z.B. MüNüX), meint er etwas verkniffen, dass er nur für den Straßenbahn- nicht aber für den Eisenbahnbereich zuständig wäre.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf meine erste Testfahrt - ein Grund mehr, mal wieder nach Prag zu fahren.


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Končar zeigt einen Triebwagen für den kroatischen Fernverkehr, welcher sowohl unter Oberleitung als auch mit Dieselantrieb verkehren kann. Er soll das Rückgrat des kroatischen Fernverkehrs werden und auf den Strecken Zagreb - Split, Zagreb - Osijek sowie Zagreb - Pula via Slowenien zum Einsatz kommen, wobei in Slowenien aufgrund des anderen Stromsystems der Dieselantrieb genutzt wird.

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Hier fällt die völlig andere Fenstergestaltung mit nur sehr schmalen Wänden dazwischen auf. Dies dient dem Zweck, dass jede Sitzreihe das Sonnenschutzrollo nach eigenem Wunsch runterziehen kann. Da es allerdings nicht besonders gut abdunkelt, dürfte es auf den Sonnenplätzen dennoch unangenehm heiß werden. Jedenfalls sucht man hier Wandfensterplätze vergeblich.
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Feuerlöscher im Gepäckregal – ob das wirklich der geschickteste Platz ist?
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Kurzer Blick in den sehr aufgeräumten Führerstand
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Die 1. Klasse ist ein echtes Komfort-Upgrade
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Etwas eng ist der Durchgang zu den Snackautomaten, neben denen es nur diesen Stehbereich gibt. Meiner Meinung nach hätte man den Platz besser nutzen können.
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Arbeitsplatz des Zugbegleiters
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Fahrradstellplätze des Grauens – wenn man die Fahrt ohne kaputte Felgen am Vorderrad übersteht, wäre das ein kleines Wunder (diese kleinen Befestigungsbänder sind die einzige vorgesehene Möglichkeit, das Fahrrad zu befestigen). Auch bezweifele ich, dass sie besonders robust sind.
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Die Rollstuhlrampe blockiert leider wie in vielen anderen Zügen mehr als eine halbe Türspur.
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Die Stellplätze sind dagegen mehr als großzügig.
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Man möchte laut Aussage des Končar-Mitarbeiters die Eisenbahn komfortabler gestalten, wenn schon die Reisegeschwindigkeiten relativ niedrig sind. Insgesamt überzeugt mich die Innenraumgestaltung.

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Von außen wirkt es so, als wären die Fensterelemente eingeklebt und würden auch eine tragende Funktion übernehmen.

Ein echter Hingucker ist sicher die führerlose Metro/S-Bahn von CRRC, die mit ihrer großen runden Fensterfront besticht.
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Ob und wo diese Fahrzeuge bereits im Einsatz sind, lässt sich nicht in Erfahrung bringen und warum diese Fahrzeuge besonders digital, kundenfreundlich und energiesparend sind, erfährt man eher oberflächlich in langen Fließtexten in kleiner Schriftgröße, wenn man sich durch die Monitore drückt, während in vielen anderen Fahrzeugen mehr oder weniger Personal der Fahrzeughersteller und teils auch Betreiber vor Ort ist und uns oft auch aktiv angesprochen hat.
Zumindest stinkt es nicht mehr unangenehm nach Plastik wie in früheren Modellen von CRRC.

Außerdem zeigt CRRC eine Brennstoffzellen-Lok, die es auch als klassische Diesellok gibt.
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Nett finde ich, dass man das Logo in den Spitzenlichtern wiederfindet
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Im Führerstand gibt es einen großen Bildschirm…
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…und die gesamte Umgebung ist mit Kameras inklusive Personenerkennung einsehbar.
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Der neue Frecciarossa von Hitachi wird auch gezeigt.
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Aktuell laufen die Zulassungen für Deutschland, um in Kooperation FS/ÖBB/DB ab Sommer 2027 Direktzüge München - Mailand/Rom anbieten zu können.
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Insgesamt gibt es 4 Klassen, wobei nur Wagen der Executive und Business-Klasse zugänglich waren, die absolut super-duper-premium sind.
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Braucht man für ein WC, das kaum größer als 1 m2 ist, wirklich eine Übersichtskarte?

Anscheinend gibt es gleich zwei Orte mit Verpflegung – einmal diese Miniküche mitten im Durchgang, was mir ziemlich unpraktisch erscheint…
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…sowie einen Bistrowagen.
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Neben der Mikrowelle gibt es auch einen Panini-Toaster.

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Die Executive Class lässt keine Wünsche offen…

…und auch die Business-Klasse überzeugt durch sehr hochwertiges Design.
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Fortsetzung folgt...
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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TramBahnFreak
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von TramBahnFreak »

Erstmal vielen Dank für die Einblicke!
Entenfang hat geschrieben: ↑07 Okt 2026, 23:52 das Familienabteil, welches am Wagenende im Untergeschoss in der „Sackgasse“ vorgesehen ist.
Dieses Konzept kommt mir von Amtrak bekannt vor und ich fand das dort schon recht überzeugend.
Aber klar, auch in Nordamerika gibt's ganz anderen Spielraum beim viel größeren Lichtraumprofil.
Die Funktion dieser „Bürsten“ an den Türen hat sich mir nicht erschlossen
Eventuell den Türantrieb vor Dreck schützen?
Dass Wandfensterplätze nicht relevant sind, ist offensichtlich und wird auch durch den Mann bestätigt, der sich nach unserer Meinung zum Fahrzeuggestaltung erkundigt.
Offensichtlich gibt es (leider) eine nennenswerte Masse an potentiellen Kunden, denen das tatsächlich komplett egal zu sein scheint.
Eine entsprechende Auswahl im Buchungs-Menü sollte aber doch eigentlich kein allzugroßes Problem darstellen...
Zu sehen ist ein BEMU von CAF für NRW und soll dort auf diversen Strecken eingesetzt werden, auf denen teilweise eine Oberleitung installiert ist, unter der sie auch geladen werden können.
Aaaahhhh, Schweizer Satzbau! Hilfe! 8) :lol:

Im Führerstand setzt man laut Auskunft des CAF-Mitarbeiters bewusst auf verhältnismäßig viele herkömmliche Knöpfe, um die wichtigsten Funktionen für den Tf schnell zugänglich zu machen, anstatt sie in Untermenüs auf den Touchscreens zu verstecken.
Großartig! Gute Firma! <3
Der Škoda-Führerstand hat die Anzahl der Knöpfe auf ein absolutes Minimum reduziert und setzt stattdessen auf große Touchscreens.
Sicher besteht hier keinerlei Zusammenhang zu potentieller Ablenkung im Falle allfälliger Unfälle. :roll:
sondern auch zu frühes Beschleunigen nach dem Ende eines engen Bogens berücksichtigt werden.
Das ist tatsächlich eine sinnvolle Idee. Aus eigener Erfahrung (mit längeren Fahrzeugen, zugegeben) kann ich bestätigen, dass man das komplette "Abdecken" einer engen Kurve / Weiche / etc manchmal nicht recht einschätzen kann und dann entweder unnötig lange schleicht (Fahrplan!) oder, noch schlimmer, gefährlich früh wieder beschleunigt.
Das geht stark in Richtung Vollüberwachung wie bei der Eisenbahn mit ETCS. Und die hat durchaus ihre Vorteile. (Auch wenn ich als Lokführer natürlich kein Fan von zu restriktiver Gängelung bin - aus einem Grund sind wir ausgebildet, das Ding sicher zu führen!)
Er ist ganz offenbar sehr überzeugt vom neuesten Trammodell von Skoda und dass sie generell sehr qualitativ hochwertige Fahrzeuge bauen würden. Überhaupt wären die deutschen Städte, die Skoda-Wagen bestellt haben, sehr zufrieden (z.B. Mannheim). Auf meinen Hinweis, dass man das ja wohl nicht absolut generalisieren könne (z.B. MüNüX), meint er etwas verkniffen, dass er nur für den Straßenbahn- nicht aber für den Eisenbahnbereich zuständig wäre.
Als dauerhafter Benutzer und Bediener von Stadler-Fahrzeugen kann ich bestätigen, dass es hierbei zu signifikanten Unterschieden kommen kann - diesmal eben in der anderen Richtung. 8)
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf meine erste Testfahrt - ein Grund mehr, mal wieder nach Prag zu fahren.
Dafür gibt es eh genügend Gründe!
Jedenfalls sucht man hier Wandfensterplätze vergeblich.
Damit schon ein Highlight! 8)
Feuerlöscher im Gepäckregal – ob das wirklich der geschickteste Platz ist?
Also, wenn man ihn möglichst zuverlässig nicht erreichen will, dann sicherlich. :roll:
…und die gesamte Umgebung ist mit Kameras inklusive Personenerkennung einsehbar.
Die Personenerkennung ist sicher typisch chinesisch.
Aber die Möglichkeit, die Fahrzeugumgebung in alle Richtungen zu beobachten, ist für's Rangieren in belebten Bereichen ein tolles Feature!
Fortsetzung folgt...
Ich freu mich schon!

(Das ist jetzt auch so ein Beitrag geworden, der sich eher als Chat-Unterhaltung identifiziert. Egal.)
Quak!

Rettet den Stammnetzpendel!

Gegen die Gartentram!
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Entenfang
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von Entenfang »

...und weiter geht´s mit leichter Verspätung. Grund hierfür ist ein Ereignis in Deutschland.

Den Anfang des umfangreichen Fahrzeugparks von Siemens machen wir im Mireo BEMU für die S-Bahn Mitteldeutschland.
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Die Zweiteiler werden zwischen Leipzig und Grimma eingesetzt, wo die Strecke nicht elektrifiziert ist. Damit sie trotz des Dieselverbots im City-Tunnel neu an das S-Bahnnetz angeschlossen werden kann, werden diese Neufahrzeuge angeschafft. Außerdem sind für Angebotsausweitungen drei- und vierteilige reine ET bestellt.
Während wir uns auf der Zugangsrampe mit einem Siemens-Mitarbeiter unterhalten, kommen ein Rollstuhlfahrer und eine Frau mit Rollator von einem Behindertenverband. Zuerst halten sie demonstrativ an und schauen uns vorwurfsvoll an, als ob wir ihnen den Weg blockieren würden, obwohl eigentlich ausreichend Platz ist, dass sie neben uns vorbei in das Fahrzeug können. Nach ein paar Sekunden sehen sie wohl ein, dass wir uns jetzt trotz ihrer bösen Blicke wohl kaum in Luft auflösen und ihnen den roten Teppich ausrollen werden. Noch gar nicht richtig drinnen, beginnen sie schon zu stänkern. "Na toll, das ist ja mal wieder typisch. Sie wissen genau, was wir meinen." "Nein, sagen Sie mir es doch bitte", meint der Siemens-Angestellte. Das Riesenproblem ist anscheinend, dass nur der Mehrzweckbereich-Wagen für die Fahrräder, nicht aber der für die Rollstuhlstellplätze ausgestellt ist. Ich bekomme es nur noch am Rande mit, da wir uns inzwischen im Fahrzeug umschauen, aber die Frau findet noch einen weiteren skandalösen Punkt. "Das sind ja alles nur Fahrradstellplätze!!!!" Damit meint sie den Bereich, in dem ganz offensichtlich für die Messe die Sitze ausgebaut wurden - manche Menschen müssen sich offenbar über irgendwas aufregen.
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Der Zugang ist hier deutlich enger gestaltet als im CAF Civity.

In einem weiteren Gespräch macht sich ein Siemens-Mitarbeiter dann noch lustig über die gescheiterte Betriebsaufnahme der Alstom-Fahrzeuge in Niedersachsen, was ihn "ganz persönlich freut" - anscheinend ist Siemens dort ein ziemlich schlechter Verlierer.

Sehr spannend ist die neue Zuggeneration für die Piccadilly Line, welche auf der Inspiro-Plattform beruht.
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Aufgrund des sehr kleinen Profils dürfte es wohl dennoch größeren Anpassungen gegeben haben. Neben der Vectron sieht die U-Bahn einfach winzig aus…
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Im Rahmen des Möglichen scheint mir der Platz gut genutzt und man hofft auf Folgeaufträge aus London, da man nun auf die spezifischen Anforderungen zugeschnittenen Züge konstruiert hat.
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Abgedeckter SOS-Knopf reduziert Fehlalarme

Im Regelbetrieb bremsen die Züge ausschließlich elektrisch, wodurch die Wärmeemissionen trotz der neu verbauten Klimaanlage niedriger als bei den älteren Zügen ohne Klimaanlage sind.


Inzwischen hat sich uns ein junger Mann angeschlossen, der bei InfraGo für Baufahrpläne verantwortlich ist und sich offenbar sehr gut mit Eisenbahnen in verschiedenen Ländern auskennt. Wir begutachten gemeinsam die neuen IR-Züge für die ÖBB, welche auf der Mireo-Plattform basieren und auf durchaus längeren Strecken eingesetzt werden sollen, welche durch die Eröffnung des Koralmtunnels ihren Fernverkehr weitgehend verloren haben. Die Innenraumgestaltung inklusive der ziemlich harten Sitze ist bei der ÖBB einheitlich in den unterschiedlichen Fahrzeugen umgesetzt. Auch hier gibt es leider zahlreiche Wandfensterplätze.
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Hier stört außerdem das Klappfenster, da sich der Rahmen exakt auf Augenhöhe befindet.

Viele Gepäckschlösser sind von Spaßvögeln abgesperrt worden – es steht wohl zu befürchten, dass das auch im Regelbetrieb regelmäßig vorkommt und die Nutzung daher eher unpraktikabel ist.
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Neben dem Behinderten-WC gibt es Snackautomaten.
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Ein neues Highlight für Kinder dürfte der (sehr einfache) Eisenbahnsimulator sein, welcher im Familienbereich eingebaut ist.
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Mireo und KISS im Schnauzenvergleich
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Werfen wir nun noch einen Blick zum Konkurrenzprodukt, den KISS von Stadler. Sie sollen auf der Westbahn zum Einsatz kommen. Es fällt sofort auf, dass wie bereits bei früheren KISS die Fensteraufteilung perfekt zu den Sitzen passt. Die Wandfensterproblematik scheint für mich sehr herstellerabhängig zu sein.
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Bei den WC-Türen ist man von den elektrischen Griffen, welche den Schiebemechanismus nur bei Berührung aktivieren (z.B. Giruno) abgekommen und hat wieder stinknormale mechanische Griffe verbaut.

Überzeugend finde die nahezu vollständig abgetrennten Business-Sitze - fast schon ein Wiederauferstehen von Abteilen.
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Das Treppenhaus ist sehr großzügig
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Im oberen Stockwerk gibt es die bereits aus der früheren Generation bekannten 4 Quersitze mit Blick auf das Gepäckregal
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Fahrräder muss man zum Glück nicht aufhängen
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Eine sehr positive Erfahrung ist der Flirt Nordic für den norwegischen Fernverkehr. Auch dieser besticht mit äußerst luxuriösen Sesseln in der 1. Klasse.
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Doch auch die 2. Klasse wirkt sehr bequem – wie in Norwegen üblich, gibt es fast nur Reihenbestuhlung.
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Die Leselampen sind aber eher eine Fehlkonstruktion, da die seitlichen Kopfstützen einen Schatten auf das potenzielle Buch werfen.
Das Design strahlt skandinavische Behaglichkeit aus, ohne hohe Anforderungen an die Nutzung sowie technische Spezifikationen zu vernachlässigen.
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Kombinierte Fahrrad-/Skiplätze
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Diese Anlehnhilfe im Einstiegsbereich ist zum Telefonieren gedacht, da es in Norwegen sehr ungern gesehen wird, wenn man den Großraumwagen zutextet.

Der Snackbereich ist ziemlich minimalistisch
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Ein Spielbereich mit Rutsche rundet den Familienbereich ab. "I wish somehing like this existed in America. Would have loved it as a child", kommentiert jemand.
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Ein Mitarbeiter von Norske tog zeigt uns gut gelaunt und mit einer Prise Humor den Führerstand, welcher dem Tf einen angenehmen Arbeitsplatz verspricht. Dazu tragen ein Radio, ein Getränkekühlschrank sowie eine Sitzheizung bei.
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Bei schwierigen Witterungsbedingungen kann außerdem die Leistung erhöht werden, was unter normalen Bedingungen nicht erforderlich wäre.
Zu den technischen Raffinessen speziell für die norwegischen Winter gehören laut Stadler-Mitarbeiter beheizte Schiebetritte, die größten je von Stadler konstruierten Schneeräumer (welche bis zur Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h eingesetzt werden können) sowie angepasste Lüftungszuläufe auf dem Dach statt an der Seite, um keinen Schnee anzusaugen. Außerdem ist der Zug bestmöglich verkleidet, um mögliche Schneeansammlungen auf ein Minimum zu reduzieren. Er soll ab 2027 auf der Strecke Oslo - Bergen eingesetzt und dann (Bei Ziehen der Optionen) sukzessive zum Rückgrat des norwegischen SPFV werden und auch die Strecken Oslo - Stavanger, Oslo - Trondheim sowie Trondheim - Bodø übernehmen, wobei mir nicht klar geworden ist, ob es für die nicht elektrifizierte Nordlandsbanen einen Dieselantrieb geben soll.
Die Fahrzeugbeschaffung ist Teil des Plans der norwegischen Regierung, die große Anzahl an Inlandsflügen durch besonders komfortable Züge zu reduzieren und mehr Menschen trotz der längeren Reisezeiten vom Landweg zu überzeugen.

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Recht deutlich an den GTW erinnert der Wasserstoff-Triebwagen für Sardinien auf Schmalspur (950 mm). Hier fällt auf, dass der riesige Maschinenraum im Mittelteil fast ebenso viel Platz braucht wie der Fahrgastraum.
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Der Innenraum wirkt etwas beengt
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Soweit ich es erkennen konnte, hat dieses Fahrzeug als einziges der ausgestellten noch USB-A-Ladebuchsen, die mangels passendem Ladekabel kaum noch jemandem nutzen dürften…
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Etwas am Rand sieht man dann auch noch ein paar Straßenbahnen. Gezeigt werden die TINA aus Rostock, deren Lärm- und Erschütterungsprobleme in mehreren Städten hinlänglich bekannt sein dürften. Auffällig ist hier die besonders offene Gestaltung mit großen Fenstern, welche kein anderer Hersteller gezeigt hat. Wie in der Škodabahn sind die Sitze über den Drehgestellen niedriger. Je nach Stadt unterschiedlich gibt es entweder reine Holzsitze oder Polsterung nur auf der Sitzfläche oder sowohl auf der Sitzfläche als auch der Rückenlehne.
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Das Deisgn wirkt auf mich schlicht, aber hochwertig und mit (Teil-)Polsterung gibt es einen guten Kompromiss aus Komfort und Aussehen.

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Weiter gehts mit der S-DT8.16-Stadtbahn für Stuttgart.
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Großzügige Mehrzweckbereiche sorgen für schnellen Fahrgastwechsel
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Die Stuttgarter Stadtbahn überzeugt durch sehr bequeme Sitze sowie als kleine Besonderheit den Griffen als Aufstehhilfe, welche ein Relikt der früheren kleinen Tische sind.
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Panoramascheiben laden dazu ein, dem Fahrer über die Schulter zu blicken
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Blick in den Führerstand
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Als kleiner Außenseiter präsentiert Heiterblick die neue Tram für Würzburg. Hier gibt es zwar keine Kindergartensitze, dennoch überzeugt mich die Innenraumaufteilung an einigen Stellen nicht besonders.
Der Platz hinter dem Führerstand ist irgendwie verschwendet
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Auch hier kann man nach vorn blicken
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Ungewöhnlich sind die leicht versetzten Sitze
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Wie bei der Škodabahn sehe ich hier Stolpergefahr durch den kleinen Absatz an der Rampe von der Tür
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Eine optimale Anordnung der Sitze zu den Fenstern sieht leider anders aus
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Im Heck wird die lichtraumprofilbedingte Verengung des Wagenkastens deutlich sichtbar
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Diese Ladebuchse kann man auf jeden Fall nicht nutzen, wenn man davor sitzt…
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Nur für einen kurzen Blick in den BEMU- Regiopanter reicht die Zeit. Positiv fällt auch hier die größtenteils passende Fensteraufteilung zu den Sitzen auf.
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Zum Schluss werfen wir noch einen Blick in den 430 der S-Bahn Stuttgart, der für autonomes Fahren vorbereitet wird.
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Konkret geht es darum, Bereitstellungs- und Abstellfahrten vollständig ohne Personal durchzuführen und dadurch eher unbeliebte und ineffiziente Dienstteile loszuwerden. Als besondere Herausforderung gilt dabei die Hinderniserkennung, da die S-Bahn im Gegensatz zu vielen vollautomatischen U-Bahnen nicht in einem völlig abgeschlossenen System unterwegs ist. Man will bereits in wenigen Jahren betriebsbereit sein und die Zulassung dafür erhalten.
Test zur Hinderniserkennung
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Inzwischen beginnen die Abbauarbeiten und viele Aussteller sind augenscheinlich froh, die fünf intensiven Tage überstanden zu haben. Der 430 wird noch für die Überführung vorbereitet, die er aus eigener Kraft mit 2 Tf der S-Bahn Stuttgart erledigen wird. Das wird jedenfalls ein abwechslungsreicher Dienst fernab der bekannten Strecken...

Für den Coradia Stream von Alstom für den italienischen FV abseits des HGV reicht die Zeit dann leider nicht mehr...
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Hier auf Youtube gibt’s einen Rundgang:
https://www.youtube.com/watch?v=CQlQgd2bAjk

Die beeindruckende Sammlung an Modellbahnen am Stand von JR zieht meine Blicke an.
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Wenig später drückt mir ein netter JR-Mitarbeiter einen Fächer als Werbegeschenk in die Hand – welch passendes Utensil, wenn der nächste schwülheiße Sommer wie in Japan kommt…

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Sehr überschaubar sind die ausgestellten Busse…

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Zeit für Feierabend

Fazit: Aus meiner Sicht fallen zwei Trends auf der diesjährigen Innotrans auf. Da wäre einmal jener zu einer sehr luxuriösen Innenausstattung in der 1. Klasse, die über eine "normale" 1. Klasse hinausgeht und wohl besonders sehr zahlungskräftige Geschäftsreisende in die Bahn locken soll. Für den Durchschnittsfahrgast dürfte das jedoch kaum erschwinglich sein. Von den höheren Fahrpreisen kann man dann hoffentlich auch eine verstärkte Instandhaltung finanzieren, die man zur Instandhaltung des technischen Schnick-Schnacks brauchen wird. Fehlt eigentlich nur noch die Massagefunktion - vielleicht dann bei der nächsten Innotrans.
Der zweite Trend bezieht sich auf den Antrieb - der reine Dieselantrieb scheint so gut wie ausgestorben. Egal ob Loks für den Güterzugdienst oder Triebwagen für Nah- und Fernverkehr - man sieht eine Vielzahl an Fahrzeugen, die sowohl auf elektrifizierten als auch nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden können.
Eine Steckdose an jedem Sitzplatz, i.d.R. ergänzt um zusätzliche USB-C-Lademöglichkeiten, sind nun etablierter Standard.
Interessant finde ich noch, dass der europäische Vollbahnmarkt sehr dominant durch den Zweikampf zwischen Siemens und Stadler geprägt wird, welche zusammen wohl fast die Hälfte des Freigeländes beansprucht haben. Deutlich diverser ist der Straßenbahnmarkt, wo das Rennen um zukünftige Ausschreibungen wohl so offen wie nie ist - insbesondere durch den Ausstieg von Siemens und das allseits bekannte Fiasko der TINA-Bahnen.
Was mich etwas gewundert hat, dass weder PESA noch Alstom ein Straßenbahnfahrzeug präsentiert haben.
Aus meiner Sicht zeigt die Innotrans eine positive Entwicklung hin zu mehr Fahrgastkomfort und damit auch mehr Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Verkehrsmitteln, denn der Preis ist am Ende doch nicht das einzige Entscheidungskriterium. Es bleibt abzuwarten, ob diese Rechnung aufgeht. Jedenfalls war es ein spannender Tag mit vielen guten Gesprächen.

Inzwischen schon ziemlich müde vom Herumlaufen, begeben wir uns zum Nordausgang. In den Hallen werden bereits die aufgeklebten Fußmatten rausgerissen, sodass ich bei jedem Schritt leicht kleben bleibe.
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Eine Armada an Lieferwagen rollt an, um das ganze Material zu verladen. Wir gönnen uns erstmal am nahegelegenen Theodor-Heuss-Platz beim Bäcker ein Stück Kuchen.
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Während wir dort sitzen, kommen zwei Mädels um die zehn Jahr alt in die Bäckerei. "Hallo, wir wollten nur fragen, ob es in Ordnung ist, wenn wir uns kurz draußen an die Tische setzen, ohne was zu kaufen." "Oh, das ist aber sehr höflich von euch. Natürlich, setzt euch ruhig hin."
Nach ein paar Minuten bedanken sich die beiden Mädchen nochmal, ehe sie weggehen.

Zwecks besserer Stadterkundung nehmen wir den Bus zum Bahnhof Zoo. Der Busfahrer rast von Ampel zu Ampel und wir sind froh, als Sitzplätze in Fahrtrichtung freiwerden. Als perfektes Beispiel für den Zustand deutscher Infrastruktur passieren wir den Neubau der Autobahnbrücke über den S-Bahn-Ring, welche kurzfristig (inkl. der darunterliegenden S-Bahnstrecke) wegen Einsturzgefahr gesperrt werden musste und wenig später abgerissen wurde. Inzwischen ist der Neubau im Gange. https://www.zeit.de/mobilitaet/2025-04/ ... urz-gefahr

Die U2 endet außerplanmäßig am Bahnhof Zoo, als Grund wird ein "Schadensereignis" genannt. Wir fahren mit der U9 zur Turmstraße, um die nicht mehr ganz so neue Verlängerung der M10 zu befahren.
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Der Weg zum nächsten Rausch ist in Berlin nicht weit…
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Die DFI an der Tram verkündet unregelmäßige Intervalle aufgrund mehrerer Betriebsstörungen. Ja, Berlin macht seinem Klischee alle Ehre. Dreckig, versifft und nichts funktioniert - doch trotz des Hinweises kommen die Bahnen halbwegs regelmäßig an und starten nach dem Wendemanöver wieder pünktlich auf die Rückfahrt.
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Solides Angebot rund um die Uhr
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Leider hat man die Neubaustrecke nicht als Chance genutzt, der Tram konsequent einen besonderen Bahnkörper einzurichten, sondern diese irgendwie zwischen die Abbiegespuren für den MIV geführt, um diese bloß nicht antasten zu müssen.
Am Hbf steigen wir wieder aus, denn ich muss noch meine Tasche aus dem Schließfach holen. Vor mir schlürft ein wenig vertrauenserweckender Mann durch die stinkenden Gänge zu den Schließfächern und setzt sich schließlich dort auf den Boden. Ich suche meinen Schlüssel raus, um hier möglichst schnell wieder wegzukommen. Schlüssel ins entsprechende Schloss und - nichts passiert. Der Schlüssel lässt sich keinen Millimeter drehen. Ich überprüfe nochmal die Nummer - doch, die stimmt. Ich rüttle, zerre und probiere es nochmal - nichts passiert. Zum Glück passiert das jetzt und nicht vor meiner Zugabfahrt... Nur was macht man in so einem Fall? Eine Telefonnummer entdecke ich nicht, also suche ich die DB Information auf. Der Kollege schickt mich zur gegenüberliegenden DB Information und meint, dort werde in wenigen Minuten jemand kommen, der mir helfen könne. Ich melde mich an der anderen DB Information und der Kollege schaut sich den Schlüssel an. "Die 2000er im Parkhaus sind Kurzzeitschließfächer. Die sind nur für zwei Stunden. Da müssen Sie nachzahlen." Ich bin mir sehr sicher, dass ich kein Kurzzeitschließfach erwischt habe. Also nochmal durch den halben Bahnhof latschen, wieder durch die stinkenden Gänge zu den Schließfächern. Der komische Typ hat sich auf den Boden gelegt - und sein Handy in eine Steckdose gesteckt. Deswegen ist der also hierhergekommen. Mietdauer 24 Stunden, steht unmissverständlich auf dem Schließfach. Also alles wieder zurücklaufen - im Zweifel immer erstmal den Kunden für dumm verkaufen, bevor man selbst was macht... Dem Kollegen an der DB Information ist sein Fehler keinen Kommentar oder Entschuldigung wert. Er ruft irgendwo an und wenig später taucht ein anderer DB-Mitarbeiter auf. Sie diskutieren noch eine Weile herum (der Kunde kann ja schließlich warten), dann kommen zwei ohne jede Eile aus dem DB Information-Kabuff. "So, na dann zeigen Sie mal das Schließfach. Ach, sowas muss natürlich immer fünf Minuten vor der Übergabe passieren..." Wenn ich in den Feierabend will, bewege ich mich ein bisschen motivierter, denke ich nur. Also wieder runter ins Parkhaus, der komische Typ liegt noch immer dort und das Schließfach geht natürlich immer noch nicht auf. "Was ist denn in dem Schließfach drin?" Eine schwarze Reisetasche. "Aha, und was ist in der Tasche drin?" Naja, hauptsächlich Klamotten halt... Mir wird selbst klar, dass man als potenzieller Dieb wohl genau so eine allgemeingültige Antwort gegeben hätte. "Hast du nicht ein Brötchen eingepackt?", meint Moritz. Stimmt, das vom Frühstück im Nightjet übrig geblieben ist... Die beiden geben sich erstmal zufrieden, packen irgendeinen Generalschlüssel aus und nach wenigen Sekunden ist das Schließfach offen. Sie zaubern meine schwarze Tasche hervor. "Nennen Sie mal irgendein spezielles Merkmal." Uff, keine Ahnung, ist halt eine stinknormale schwarze Tasche... "Nee, ich mach die sicher nicht auf", wehrt er den Vorschlag des Kollegen ab. "Ah ok, welche Marke hat die Tasche?" Mist, das müsste ich natürlich wissen, aber die ist mindestens zehn Jahre alt und ich habe echt nicht darauf geachtet. Hmm, wars Eastpack?! "Ja, stimmt!" Ich bin erleichtert, war meine Intuition also doch richtig. Sie händigen mir die Tasche aus und ich mache drei Kreuze, dass mir das nicht vor eine Zugabfahrt passiert ist - bisher hatte ich noch nie ein Problem mit einem Schließfach.

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Wir nehmen die Tram zur Unterkunft, doch auf einem Abschnitt gibt es baustellenbedingt SEV, was die Reisezeit verlängert und unser Abendessen hinauszögert.

S-Bahnverkehr in der Dämmerung an der Schönhauser Allee
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Aber schließlich schaffen wir es ans Ziel in ein sehr ruhiges (und ziemlich dunkles) Wohngebiet am Prenzlauer Berg, wo wir trotz Messe und Marathon ein halbwegs bezahlbares Zimmer in einer Wohnung gefunden haben, die wir uns mit dem Hauptmieter teilen.
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Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von Entenfang »

Tag 3

Fassadenbegrünung extrem
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Vorab hatte ich ChatGPT nach interessanten Veranstaltungen im Eisenbahn- und ÖPNV-Bereich befragt. Dabei ist das Fest im Bahnbetriebswerk Schöneweide genannt worden. Zur Anreise haben wir (mit größerem Aufwand) eine S-Bahn-Sonderfahrt vom Ostbahnhof nach Johannisthal gebucht. Eine Onlinebuchung war nicht möglich und angeblich kann man Fahrkarten nicht direkt vor Ort im Zug kaufen. Zusenden per Post hätte zeitlich nicht mehr gereicht – aber als nächstmögliche Vorverkaufsstelle habe ich ein Reisebüro in Weil am Rhein gefunden. Also nutze ich eine Mittagspause für eine kleine Fahrradtour. Ich lande in einem großen Raum im Erdgeschoss eines Wohnhauses, der mit allem möglichen Krempel, unzähligen Regalen voller Prospekte und Werbeaufsteller vollgestellt ist. Wie wäre es mit der Weltumsegelung per Kreuzfahrtschiff ab 12979€? Eine ältere Frau kramt in einem Ordner herum und ist sichtlich überrascht, dass so kurz vor Ladenschluss noch jemand vorbeikommt. Und wie erkläre ich das jetzt verständlich? Ich hätte gern eine Fahrkarte für eine Sonderfahrt mit einer historischen S-Bahn in Berlin nächsten Samstag. „Ähm, Moment, Sie wollen eine Fahrkarte nach Berlin für nächsten Samstag?“ Nicht ganz…
Zehn Minuten später ist das richtige Buchungsportal gefunden. Es dauert nochmal ein paar Minuten, in den Untermenüs des Grauens alle Pflichtfelder auszufüllen, damit dann am Ende endlich zwei Tickets rauskommen. In diesem Sinne, vielen Dank an die nette Verkäuferin für die Mühen für 12€, das hätte wohl nicht jeder gemacht…
Als ich den Laden verlasse, kommt gerade eine Rentnerin durch die Tür. „Du, ich will dich gar nicht lang aufhalten, aber…“ Ob die wohl pünktlich Feierabend gemacht hat?


Los geht´s an der Prenzlauer Allee/Ostseestraße
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Ohne Zwischenfälle erreichen wir den Ostbahnhof.
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Zahlreiche Fuzzis warten bereits am Bahnsteig, doch die Sonderfahrt bleibt erstmal noch in der Abstellung. Durch eine Weichenstörung ist der S-Bahnverkehr etwas durcheinander und das Abfahrtsgleis noch belegt.
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S5 zurückbleiben bitte. DÖÖ-DÄÄ-DÖÖ. Wuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiöööööööööööööööööö.

Noch erfüllt der berühmte Türschließton und das charakteristische Anfahrgeräusch der BR 481 die Bahnhofshallen.

Wir warten etwa zehn Minuten, dann wird der Sonderzug bereitgestellt.
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Die gefällige Holzoptik erinnert sofort an die Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Wir lassen den Ostbahnhof zurück, fahren am Ostkreuz vorbei und über Plänterwald nach Schöneweide. Der Wind durch die offenen Fenster sorgt für eine angenehme Fahrt, die leider viel zu schnell schon wieder in Johannisthal vorbei ist. „Wir bitten Sie, dort schnell auszusteigen, da wir nur einen kurzen Aufenthalt wie jede andere S-Bahn haben.“
Der Zug hält und bleibt erstmal stehen, auch nachdem schon alle ausgestiegen sind. Das Signal zeigt noch Halt.
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Information zu S9 nach Flughafen BER, heute circa 5 Minuten später.
Nichts passiert.
Information zu S9 nach Flughafen BER, heute circa 15 Minuten später. Grund hierfür ist ein Polizeieinsatz.
Schließlich geht das Signal auf und der Betrieb läuft wieder an.
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Jean
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von Jean »

Danke für die interessanten Fotos.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von Entenfang »

Bitteschön, super, wenns gefällt! :)

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Interessant, dass gestern noch ein Teil des Beitrags durchgegangen ist, bevor dann das Forum down war...


Wir laufen ein paar Meter zum Museumsbahnhof Schöneweide, ein kleiner Rest des einst riesigen Betriebsbahnhofs Schöneweide.
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Der Andrang ist enorm und wir stellen schnell fest, dass es nicht einfach wird, einen Blick in die Loks zu werfen, da man jeweils eine halbe Stunde anstehen muss. Neben Dampfzugsonderfahrten werden auch moderne Loks gezeigt und für den Beruf des Tf geworben.
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Etwas versteckt entdecken wir den ICE TD, doch auch dort ist die Schlange zu lang.
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Im Lokschuppen findet eine Modellbahnbörse gigantischen Ausmaßes statt – in Berlin scheint alles ein bisschen größer zu sein.
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von Entenfang »

Schließlich kehren wir zur S-Bahn zurück, da wir noch eine Führung durch die Berliner Unterwelten am Gesundbrunnen gebucht haben. Die Fahrt verläuft störungsfrei, sodass wir sogar noch Zeit für einen Kaffee und ein Stück Kuchen haben, ehe wir uns am Eingang einer ehemaligen Zivilschutzanlage einfinden (erkennbar am blauen Dreieck auf orangenem Hintergrund, was es eigentlich im Völkerrecht zu einem nicht legitimen Ziel in einem Krieg macht - eigentlich…)
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Fotos sind leider nicht erlaubt, aber die Führung ist durchaus sehr lohnenswert, wenn man sich ein bisschen für Geschichte zum Anfassen interessiert. Tatsächlich scheint es Pläne zu geben, einzelne Schutzräume wieder zu reaktivieren. Doch selbst im Kalten Krieg gab es nur öffentliche Schutzräume für einige Tausend Menschen in Berlin und nur ein Teil davon lässt sich überhaupt reaktivieren, sodass man nicht mal von einem Tropfen auf den heißen Stein sprechen kann.

Wir spazieren durch das Multikulti-Viertel Richtung Tram. Eine Vielzahl an Stadtmotiven drängen sich hier auf.
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Mit der Tram fahren wir über die erste nach der Wende wiedererrichtete Tramstrecke in Westberlin zurück in den Osten.

Nachstellen der Mauerfall-Bilder an diesem markanten Grenzübergang Bornholmer Straße
https://www.tagesspiegel.de/images/8848 ... 057-1.jpeg
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Meiner Meinung nach sieht man es vielen Gebäuden bis heute an, in welchem Teil der Stadt sie sich befinden.

Dann nehmen wir die erst im Juni 2026 eröffnete S15, welche den Hauptbahnhof erstmalig von Norden an den Ring anbindet.
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Die Pendelzüge verkehren nur Gesundbrunnen – Hbf mit Zwischenhalt in Wedding und enden an einem provisorischen Bahnsteig, der sich östlich der U5 befindet. Noch ist die Auslastung sehr überschaubar.
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Der nächste Bauabschnitt bis zum Potsdamer Platz soll in den 2030er Jahren eröffnet werden und langfristig dann der Lückenschluss für eine zweite Nord-Süd-S-Bahnstrecke bis zur Yorckstrasse geschaffen werden.

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Der Berliner Hbf ist und bleibt für mich ein architektonisches Highlight moderner Bahnhöfe, auch wenn ich finde, dass er aus Nutzersicht einige Nachteile hat (Bahnsteige teils sehr eng, lange Umsteigewege durch unzählige Treppen und viele unübersichtliche Nischen)
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3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Re: [B] Innotrans & mehr

Beitrag von Entenfang »

Für Moritz geht es schon wieder nach Hause und ich nutze den taktisch günstigen Ausgangspunkt am Hauptbahnhof, um die 2020 eröffnete U5-Strecke zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz zu befahren.

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Schlichter Sichtbeton am Bundestag

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Ich bin nicht der Einzige, der den „Sternenhimmel“ im Bahnhof Museumsinsel fotografiert. Die Station muss wohl in irgendwelchen Reiseführern stehen. Der Kontrast zwischen dunklen Wänden, dem Sternenhimmel und den knallgelben Bahnen ist aber auch zweifelsfrei ein grandioses Fotomotiv.

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Auch den Bahnhof Rotes Rathaus finde ich architektonisch ansprechend, ehe dann als echter Stilbruch der historische Bahnhof Alexanderplatz folgt.
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Ein Mann zieht einen großen Lautsprecher, aus dem laute Musik dröhnt, auf einer Sackkarre über den Bahnsteig.

Den Tagesabschluss mache ich mit ein paar Nachtaufnahmen am Alexanderplatz.
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Es vergehen nur ein paar Minuten, bis mich ein älterer Mann anspricht. „Hatten Sie mal Probleme beim Fotografieren?“ Hä? Was? Wieso? „Also ich fotografiere ja auch gern und immer gibt es Probleme mit so Frauen mit Kopftüchern und solchen Leuten aus Osteuropa – Ausländer halt. Die wollen nicht fotografiert werden. Bist du aus Berlin?“ … „Soso, ich mag die Bayern eigentlich. Aber die mögen mich glaube ich nicht so. Ich komm nämlich aus Sachsen-Anhalt. Naja, ich finde es richtig gut, was dort passiert ist (Anm.: gemeint ist das Wahlergebnis der Landtagswahl, bei dem die AfD mit Abstand stärkste Kraft wurde). Ich hab die zwar nicht gewählt, also die AfD. Ich habe die CDU gewählt. Hauptsache, die Linken kommen nicht an die Macht. Die wollen die Opferrente für Opfer des DDR-Regimes streichen, die bekomme ich…“ Er führt seinen Monolog weiter. „Hmm. Und du fotografierst also Straßenbahnen?“ Er nimmt das schulterzuckend und mit sichtlichem Unverständnis zur Kenntnis. Ein Polizeiwagen mit Blaulicht startet an der Polizeiwache in der Nähe. „Ah, in Berlin ist immer was los. Hier muss man ja froh sein, wenn überhaupt noch jemand Polizist werden will…“ Dann führt er seinen Monolog fort und zum Abschluss landen wir dabei, dass er mit seinem Handy für 279€ ganz zufrieden ist, ehe wir uns verabschieden und ich weitergehe, nicht ohne einen guten Ratschlag anzunehmen: „Pass auf, dass du nicht ausgeraubt wirst.“

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Kaum ein Bild gemacht, spricht mich ein junger Inder an. „Hello, is it ok to talk?“ Ja, klar. „I just saw your camera and I really like to see cameras. I´d love to work as an influencer but I don´t know how and I´m not comfortable talking in front of a camera.“ Tja, da bist du bei mir leider völlig falsch, denn ich stehe eindeutig lieber hinter als vor der Kamera. Wir machen noch ein bisschen Smalltalk und es ist offensichtlich, dass er mir absolut nicht folgen kann, als ich erkläre, dass die Doppeltraktionen auf der M4 ein interessantes Fotomotiv sind, da sie wohl bald verschwinden werden.
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Nachdem wir uns verabschiedet haben, dauert es keine 30 Sekunden, bis mich eine mittelalte Frau anspricht. Ob ich aus Berlin komme. Was ich hier fotografieren würde. Nach einem kurzen Wortwechsel geht sie jedoch weiter.
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Der Mann mit dem Lautsprecher auf der Sackkarre läuft an mir vorbei, dann gehe ich zur Tramhaltestelle und fahre zurück zur Unterkunft.
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Dabei fällt mir (neben dem transparenten Hinweis, dass ein Umlauf ausfällt) der Hinweis auf der DFI ins Auge, dass es morgen Sonderfahrten mit historischen Trambahnen in Schöneweide gibt. Wunderbar, dann habe ich direkt einen Plan.

Nachtruhe
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Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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