Ja mei - man fetzt 20 mal durch ganz nach Plan und beim 21. mal hat mein einen Umlauf mit Halt. Die Macht der Gewohnheit. Das ist jetzt auch nichts neues. Vor 13 Jahren war das auch schon Thema. Es ist nicht gut, aber es besteht ja keine Gefahr. Es gibt halt kostenlose Bonusfahrt.Russischer Spion hat geschrieben: ↑19 Okt 2026, 12:38 Trotzdem kaum nachvollziehbar... Jeder Lokführer hat einen Dienstfahrplan. Es gibt Disponenten und Bahnhofsdienstleiter.
Störungschronik Fernverkehr
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Re: Störungschronik Fernverkehr
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Mir geht es um etwas anderes. Nicht um den menschlichen Faktor – davor ist schließlich niemand gefeit –, sondern um die rein technische Möglichkeit, dass so etwas geschehen kann...218 466-1 hat geschrieben: ↑19 Okt 2026, 18:09Ja mei - man fetzt 20 mal durch ganz nach Plan und beim 21. mal hat mein einen Umlauf mit Halt. Die Macht der Gewohnheit. Das ist jetzt auch nichts neues. Vor 13 Jahren war das auch schon Thema. Es ist nicht gut, aber es besteht ja keine Gefahr. Es gibt halt kostenlose Bonusfahrt.Russischer Spion hat geschrieben: ↑19 Okt 2026, 12:38 Trotzdem kaum nachvollziehbar... Jeder Lokführer hat einen Dienstfahrplan. Es gibt Disponenten und Bahnhofsdienstleiter.
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Da gäbe es Möglichkeiten - die sind halt nicht praktikabel.Russischer Spion hat geschrieben: ↑19 Okt 2026, 23:00Mir geht es um etwas anderes. Nicht um den menschlichen Faktor – davor ist schließlich niemand gefeit –, sondern um die rein technische Möglichkeit, dass so etwas geschehen kann...
Man könnte beispielsweise die Ausfahrsignale grundsätzlich auf "Halt" lassen, auch wenn betrieblich alles frei wäre. So lange, bis das Lok- oder Zugpersonal manuell die Abfahrbereitschaft meldet. Damit ist ein Halt sichergestellt.
Das würde aber dafür sorgen, dass unzählige Male in den Bahnhof rein und aus dem Bahnhof raus geschlichen werden müsste, völlig grundlos. Das bringt Verspätung ohne Ende.
Und da ist es ganz sicher so, dass die wenigen Male, in denen ein Zug versehentlich einen Halt "vergisst", summiert viel viel weniger Zeit "kosten", als das dauerhafte prophylaktische Geschleiche kosten würde.
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Re: Störungschronik Fernverkehr
An Hp's hilft das auch nicht.TramBahnFreak hat geschrieben: ↑19 Okt 2026, 23:37 Man könnte beispielsweise die Ausfahrsignale grundsätzlich auf "Halt" lassen, auch wenn betrieblich alles frei wäre. So lange, bis das Lok- oder Zugpersonal manuell die Abfahrbereitschaft meldet. Damit ist ein Halt sichergestellt.
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Gibt es einen Hp an dem ein ICE planmäßig hält oder sind dies alles Bahnhöfe?
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Mindestens Jena Paradies und Meckenbeuren.
Dazu kommt es auch bei RE & RB gelegentlich vor, das ein Halt vergessen wird.
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Abgesehen von dem, was du schon gesagt hast: So ein Fernzug bekommt am Tag auch an zig Bahnhöfen ohne Verkehrshalt betrieblich Halt. Das schließt ja auch nicht aus, dass der Tf den Verkehrshalt trotzdem vergisst und bis zum ggf. weit nach dem gewöhnlichen Halteplatz liegenden Ausfahrsignal vorzieht und die Türen nicht öffnet. Mit ETCS und Teilblöcken könnte man da technisch sicherlich was machen und ggf. im Führerstand anzeigen, obacht, du hast in 4.278 m einen Verkehrshalt, wobei die Frage ist, was dann öfter vorkommt: Dass ein Tf mal einen Halt verbummelt oder dass tausende Zugfahrten jeden Tag das ganz neue technische Risiko aufmachen, dass in den Zug- und Fahrplandaten Halteplatz, tatsächliche Zuglänge, Daten über leer mitlaufende Wagen etc. grad mal nicht zusammenpassen oder sowas.TramBahnFreak hat geschrieben: ↑19 Okt 2026, 23:37 Man könnte beispielsweise die Ausfahrsignale grundsätzlich auf "Halt" lassen, auch wenn betrieblich alles frei wäre. So lange, bis das Lok- oder Zugpersonal manuell die Abfahrbereitschaft meldet. Damit ist ein Halt sichergestellt.
Das kommt halt auch daher, wenn man "Takt" vorgaukelt, aber dann doch zig ggf. tagesaktuelle Ausnahmen einbaut. Seit Paindorf nur noch zweistündlich bedient wird, sollen da allein in den letzten Monaten auch nennenswert Züge durchgerauscht sein, die aber eigentlich hätten halten sollen. Als noch durchgehend alle RB gehalten haben, kam das seltener bis gar nicht vor. Wenn man wie vor 1980 den Takt ganz weglässt und jeder Zug zu einer anderen Zeit woanders hält und der Lokführer auch auf viel mehr verschiedenen Strecken mit verschiedenen Zügen fährt, dann konzentriert man sich vermutlich auch wieder mehr als wenn gefühlt alles wie immer ist. Oder wie gestern, aber heute ist wie übermorgen Vormittag, aber nicht wie vorgestern ...
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Es gab aber auch schon die umgekehrte Ausnahme, Ende der 90er. Einer der RE Ulm - Neustadt (Schw) sollte als einziger in Herbertingen (um 11:15 Uhr) durchfahren. (Man musste im Takt "Platz" schaffen damit in den Folgestunden die beiden Kleber-Express zusätzlich durchgekommen sind). Mindestens zwei mal hat er dennoch gehalten, ohne Fahrplanabweichung. Beim zweiten mal bekam sogar jemand eine unerwartete Verbindung nach Sigmaringen.Rohrbacher hat geschrieben: ↑20 Okt 2026, 10:16 Das kommt halt auch daher, wenn man "Takt" vorgaukelt, aber dann doch zig ggf. tagesaktuelle Ausnahmen einbaut. Seit Paindorf nur noch zweistündlich bedient wird, sollen da allein in den letzten Monaten auch nennenswert Züge durchgerauscht sein, die aber eigentlich hätten halten sollen. Als noch durchgehend alle RB gehalten haben, kam das seltener bis gar nicht vor. Wenn man wie vor 1980 den Takt ganz weglässt und jeder Zug zu einer anderen Zeit woanders hält und der Lokführer auch auf viel mehr verschiedenen Strecken mit verschiedenen Zügen fährt, dann konzentriert man sich vermutlich auch wieder mehr als wenn gefühlt alles wie immer ist. Oder wie gestern, aber heute ist wie übermorgen Vormittag, aber nicht wie vorgestern ...![]()
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Re: Störungschronik Fernverkehr
Das kann sogar mit lupenreinem Takt passieren.
Wenn man tagelang mit dem RE unterwegs ist, der an einigen Bahnhöfen durchfährt, und dann irgendwann mal wieder eine S-Bahn steuert, die natürlich überall halten soll, die aber auch dummerweise mit exakt dem gleichen Fahrzeug bedient wird wie der RE...
Wenn man tagelang mit dem RE unterwegs ist, der an einigen Bahnhöfen durchfährt, und dann irgendwann mal wieder eine S-Bahn steuert, die natürlich überall halten soll, die aber auch dummerweise mit exakt dem gleichen Fahrzeug bedient wird wie der RE...