Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

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rautatie
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von rautatie »

Jean hat geschrieben: 10 Feb 2026, 14:14 Ich finde aber, es sollte bei Streiks ein Notfahrplan geben, der auch fest hinterlegt ist.
Wie an anderer Stelle bereits erzählt, waren wir im letzten Herbst während einer Streikphase in Montreal gewesen. Dort war es so, dass an den Streiktagen der ÖPNV während der HVZ am Vormittag und am frühen Abend (bis ca. 18 Uhr) fuhr, aber die Stunden dazwischen und am Abend wurden nicht bedient.

Ich fand das ein gutes Konzept, um die übrigen Arbeitnehmer nicht zu stark zu belasten, die ja eigentlich nichts zu dem Tarifkonflikt beitragen können.
Wo ist das Problem?
ET 412
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von ET 412 »

So ist es in Italien auch. Meines Wissens sind dort die "garantierten Dienste im Fall eines Streiks" sogar gesetzlich vorgeschrieben.
rautatie
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von rautatie »

ET 412 hat geschrieben: 10 Feb 2026, 15:19 Meines Wissens sind dort die "garantierten Dienste im Fall eines Streiks" sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Ich würde es auch gut finden, wenn bei Streiks eine gewisse Mindestverfügbarkeit garantiert werden müsste. Bei Streiks in Krankenhäusern ist es ja auch so, dass nicht alle Mediziner und Pflegekräfte streiken und die Patienten ihrem Schicksal überlassen.
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Vinschgerbahn
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von Vinschgerbahn »

ET 412 hat geschrieben: 10 Feb 2026, 15:19 So ist es in Italien auch. Meines Wissens sind dort die "garantierten Dienste im Fall eines Streiks" sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Das ist in Italien echt angenehm. Meiner Erfahrung nach wird da aber auch viel öfters gestreikt. Mindestens einmal im Monat, wenn nicht alle zwei Wochen, ruft irgendeine Gewerkschaft zum Streiken auf. Wahrscheinlich, weil es für die Fahrgäste durch die garantierten Dienste zu angenehm ist und das Streiken weniger effektiv ist.
rautatie
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von rautatie »

Vinschgerbahn hat geschrieben: 10 Feb 2026, 15:25 Wahrscheinlich, weil es für die Fahrgäste durch die garantierten Dienste zu angenehm ist und das Streiken weniger effektiv ist.
Wobei es ja doch immer heißt, dass man die Arbeitgeber bestreiken will und nicht die Fahrgäste.
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4002
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Re: Warnstreik 2026 im städtischen Nahverkehr

Beitrag von 4002 »

Lazarus, glaube ich dir nicht.

Cloakmaster, man müsste den U-Bahnhof Sendlinger Tor nicht aufsperren und geteilt betreiben. In den Zwischenebenen gibt es soweit ich weiß keine Absperrungen.

Das Problem ist, die MVG weiß höchstens am Abend zuvor wer am Streik teilnimmt und wer nicht. Viele kommen auch einfach nicht, ohne sich vorher abzumelden.

Da bleibt nur noch das Chaos in Grenzen zu halten und auf MVGo möglichst zuverlässige Daten zu liefern.
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