Eine architektonische Änderung ist nicht vorgesehen, da die Bahnhöfe den Zeitgeist jener Zeit wiedergeben. Ausserdem müsste man bei Umbauten viel mehr brandschutztechnische Auflagen erfüllen, als wenn man es so lässt, denn wegen Bestandsschutz muss nichts geändert werden. Bei Renovierungen und Umbauten müssen jedoch die aktuellen Brandschutzvorschriften eingehalten werden.profimaulwurf @ 28 May 2004, 21:53 hat geschrieben: Aber jetzt im Rahmen der Streckenertüchtigung besteht Hoffnung auf Renovierung.
[M] Architektur + einige andere Fragen
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Wenn man irgendwelche unterirdische Bahnhöfe renoviert, siehts nachher schlimmer aus als vorher
Zumindest ist es hier in Frankfurt so. Da wird mal hellblau mit knallorange gemixt oder eine unpassende Deckenbeleuchtung angebracht.
Westfriedhof sah ohne die Schutzgitter an den Wänden auch schöner aus.

Westfriedhof sah ohne die Schutzgitter an den Wänden auch schöner aus.
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Jeder hat halt einen anderen Geschmack ... egal was gemacht wird ...
Mir persönlich ist das Design egal, denn auch wenn ein Bahnhof modern ist, so muß er nicht unbedingt immer praktisch sein.
Beispiel St.-Quirin-Platz viele Menschen lieben den Bahnhof, weil dort z.B. Tageslicht reinkommt ... ich persönlich hasse den Bahnhof ... und viele meiner Kollegen tun das auch, denn wenn die Sonne reinscheint, sieht man seinen Zug kaum noch und das ist gerade beim Abfertigen ein riesen Problem. Leider denken Architekten nur an Schönheit und nicht an die Leute die dort arbeiten müssen.
Mir persönlich ist das Design egal, denn auch wenn ein Bahnhof modern ist, so muß er nicht unbedingt immer praktisch sein.
Beispiel St.-Quirin-Platz viele Menschen lieben den Bahnhof, weil dort z.B. Tageslicht reinkommt ... ich persönlich hasse den Bahnhof ... und viele meiner Kollegen tun das auch, denn wenn die Sonne reinscheint, sieht man seinen Zug kaum noch und das ist gerade beim Abfertigen ein riesen Problem. Leider denken Architekten nur an Schönheit und nicht an die Leute die dort arbeiten müssen.
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Was ist da genau das Problem? Mir ist schon als Fahrgast aufgefallen, dass der Helligkeitsunterschied an dem Bahnhof zwischen den verglasten Teil und dem "unterirdischen" Teil extrem ist (und es war bewoelkt...), ist das das Problem?profimaulwurf @ 31 May 2004, 01:23 hat geschrieben: ich persönlich hasse den Bahnhof ... und viele meiner Kollegen tun das auch, denn wenn die Sonne reinscheint, sieht man seinen Zug kaum noch und das ist gerade beim Abfertigen ein riesen Problem.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Meine Frage passt vielleicht nicht ganz hierein, aber dennoch hat es mit "Architektur" im weitesten sinne zu tun...
Werden jetzt eigentliche alle S-Bahnhöfe (also Stammstrecke und Außenstrecken) in München mit den neuen blauen Schilder (wie beispielsweise am Ostbahnhof) umgerüstet?
Wird auch der Bodenbelag wie auf Gleis 5/6 am Ostbahnhof bei anderen Bahnsteigen verändert ?
Bei dem Bau von Dächern an einem Bahnsteig wird dann in der Zukunft immer dasselbe "Model" (wie beispielsweise am Ostbahnhof Gleis 5/6) verwendet oder ist das immer verschieben ?
Mfg Baseman B)
Werden jetzt eigentliche alle S-Bahnhöfe (also Stammstrecke und Außenstrecken) in München mit den neuen blauen Schilder (wie beispielsweise am Ostbahnhof) umgerüstet?
Wird auch der Bodenbelag wie auf Gleis 5/6 am Ostbahnhof bei anderen Bahnsteigen verändert ?
Bei dem Bau von Dächern an einem Bahnsteig wird dann in der Zukunft immer dasselbe "Model" (wie beispielsweise am Ostbahnhof Gleis 5/6) verwendet oder ist das immer verschieben ?
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Eben aus diesem Grund sollte man auch alle Stationen im Grundsatz (d.h. optisch angepasste Aufzugsnachrüstungen u.ä. sind sinnvoll und ok) optisch so lassen, wie sie sind. Gerade auf der U6 gibt es so manche Stationen, die mir persönlich nicht gerade gefallen, aber eine Fahrt mit dieser Linie ist eben auch eine Fahrt durch die geschichtliche Entwicklung der U-Bahn in München, und dieses Zeitdokument darf IMHO durch voreilige Renovierungen - die zum Glück nicht geplant sind - nicht zerstört werden.Smirne @ 28 May 2004, 22:00 hat geschrieben: ..., da die Bahnhöfe den Zeitgeist jener Zeit wiedergeben.
Beste Grüße usw....
Christian
Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
Christian
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Volle Zustimmung.Wildwechsel @ 31 May 2004, 13:26 hat geschrieben: Eben aus diesem Grund sollte man auch alle Stationen im Grundsatz (d.h. optisch angepasste Aufzugsnachrüstungen u.ä. sind sinnvoll und ok) optisch so lassen, wie sie sind. Gerade auf der U6 gibt es so manche Stationen, die mir persönlich nicht gerade gefallen, aber eine Fahrt mit dieser Linie ist eben auch eine Fahrt durch die geschichtliche Entwicklung der U-Bahn in München, und dieses Zeitdokument darf IMHO durch voreilige Renovierungen - die zum Glück nicht geplant sind - nicht zerstört werden.
Ich kenn da einen Fall, da hat ein Stationsumbau das Zeitdokumentliche zerstört: Angel.
Früher war der Bahnhof ein Mittelbahnsteigsbahnhof in einer Röhre. Und dadurch war der Bahnsteig auch recht schmal.

Dort, wo ich die orangene Linie eingezeichnet habe, war früher die Bahnsteigkante des 2. Gleises. Anfang der 90er wurde für den Bahnhof eine zweite Röhre gebuddelt und die alte Plattform erweitert. Gleichzeitig wurde auch der komplette Bahnhof inkl. Aufgängen umgestaltet. So ist nichts mehr vom Flair des frühen Tube-Baus mehr übrig geblieben

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Das Licht bzw. die Sonne blendet einfach, das ist so ein Effekt als wenn Du länger in die Sonne schaust, das gleiche Problem hat man auch am Kieferngarten .....Was ist da genau das Problem? Mir ist schon als Fahrgast aufgefallen, dass der Helligkeitsunterschied an dem Bahnhof zwischen den verglasten Teil und dem "unterirdischen" Teil extrem ist (und es war bewoelkt...), ist das das Problem?
oder auch im Herbst ... die Sonne steht sehr tief.. und Du fährst von Fröttmaning Richtung Innenstadt. DU muß nach vorne schauen egal was kommt, DU kannst Deinen Kopf nicht abwenden, es hilfft kein Rollo und keine Sonnenbrille
und dieser Effekt wird am St. Quirinplatz künstlich erzeugt.
Dem kann ich nur zustimmen unser Bunker zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz wird ja schließlich auch nicht verändert ... außerdem es gitb grad einen gründlichen Reveval der 70 er Jahr .. da sollte dieses Stationsdesign doch eigentlich total hipp sein .... grad auch das Orange vom Marienplatz - fehlt nur noch etwas Plüsch und wir Fahrer in SchlaghosenEben aus diesem Grund sollte man auch alle Stationen im Grundsatz (d.h. optisch angepasste Aufzugsnachrüstungen u.ä. sind sinnvoll und ok) optisch so lassen, wie sie sind. Gerade auf der U6 gibt es so manche Stationen, die mir persönlich nicht gerade gefallen, aber eine Fahrt mit dieser Linie ist eben auch eine Fahrt durch die geschichtliche Entwicklung der U-Bahn in München, und dieses Zeitdokument darf IMHO durch voreilige Renovierungen - die zum Glück nicht geplant sind - nicht zerstört werden.
ich war zwar nicht am angel, aber der londoner tube schadet sowas sicher nicht (und du willst doch nicht ernsthaft behaupten, daß bei aller liebe zur historie so ein schmales bahnsteigchen mitten in der stadt zeitgemäß ist)reveal @ 31 May 2004, 16:37 hat geschrieben: Volle Zustimmung.
Ich kenn da einen Fall, da hat ein Stationsumbau das Zeitdokumentliche zerstört: Angel.
Früher war der Bahnhof ein Mittelbahnsteigsbahnhof in einer Röhre. Und dadurch war der Bahnsteig auch recht schmal.
Dort, wo ich die orangene Linie eingezeichnet habe, war früher die Bahnsteigkante des 2. Gleises. Anfang der 90er wurde für den Bahnhof eine zweite Röhre gebuddelt und die alte Plattform erweitert. Gleichzeitig wurde auch der komplette Bahnhof inkl. Aufgängen umgestaltet. So ist nichts mehr vom Flair des frühen Tube-Baus mehr übrig geblieben![]()
grad die alten londoner tube bahnhöfe sind ein beispiel dafür, wie man sowas fahrgastunfreundlich bauen kann. (grad bei der central, northern und picadilly, ewig weite wege, ständige treppenstufen und teilweise richtige labyrinthe - und für kurzstreckenfahrten sind die tubes nicht geeignet, weil man schon fast 5 minuten bis zum und vom bahnsteig zurück nach oben braucht)
Ich glaube reveal meinte nich die Verbreiterung des Bahnsteigs sondern die Änderung der Architektur und der Verkleidungen aussenrum....andreas @ 31 May 2004, 22:37 hat geschrieben: und du willst doch nicht ernsthaft behaupten, daß bei aller liebe zur historie so ein schmales bahnsteigchen mitten in der stadt zeitgemäß ist
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Was bitte?profimaulwurf @ 31 May 2004, 17:18 hat geschrieben: unser Bunker zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz

Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
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Er meint den U-Bahn-Tunnel zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz, der 1939 gebaut und während des Krieges als Bunker genutzt wurde und heute noch die Raumnummern an der Wand trägt. Bis zum erneuten U-Bahn-Bau wurde er zur Schwammerl-Zucht verwendet. Die Einbuchtungen die der Tunnel in der Wand hat, waren für Oberleitungsmasten vorgesehen, denn 1939 sollte das mal ein S-Bahn-Tunnel werden.Boris Merath @ 31 May 2004, 23:14 hat geschrieben: Was bitte?![]()
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*aufnkopfhau* ok, alles klarSmirne @ 31 May 2004, 23:39 hat geschrieben: Er meint den U-Bahn-Tunnel zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz, der 1939 gebaut

Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
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Ich weiß nicht, ob man die U-Bahnsysteme so miteinander vergleichen kann, denn jede Stadt steht vor einer anderen Situation -
Fahrgastzahlen, Untergrundverhältnisse usw.
Und die Leute haben auch andere Mentalitäten.
Schaut Euch z.B. mal auf N24 die Reportage über die Münchner S-Bahn an ... da war einer der besoffen war und die ganze Zeit trotz TV nicht kapierte, das auf dem Bahnsteig keine Bahn mehr kam ....
das Poroblem ist nur so sind bei uns knapp 65 % aller Fahrgäste - auch ohne Alkohol
Dies nur als Beispiel
Fahrgastzahlen, Untergrundverhältnisse usw.
Und die Leute haben auch andere Mentalitäten.
Schaut Euch z.B. mal auf N24 die Reportage über die Münchner S-Bahn an ... da war einer der besoffen war und die ganze Zeit trotz TV nicht kapierte, das auf dem Bahnsteig keine Bahn mehr kam ....
das Poroblem ist nur so sind bei uns knapp 65 % aller Fahrgäste - auch ohne Alkohol
Dies nur als Beispiel
was du jetzt damit meinst, mußt du mir erklären.profimaulwurf @ 1 Jun 2004, 14:33 hat geschrieben:
Schaut Euch z.B. mal auf N24 die Reportage über die Münchner S-Bahn an ... da war einer der besoffen war und die ganze Zeit trotz TV nicht kapierte, das auf dem Bahnsteig keine Bahn mehr kam ....
das Poroblem ist nur so sind bei uns knapp 65 % aller Fahrgäste - auch ohne Alkohol
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Hallo,
interessante Diskussion...
Letztlich steht die Frage im Raum, was höher zu bewerten ist: die Architektur oder die Funktionalität?
Betrachtet man einen U-Bahnhof als Zeitdokument, sollte man die Gestaltung so belassen, wie sie ist.
Dem stehen allerdings sich ändernde Fahrgastgewohnheiten bzw. neue Erkenntnisse gegenüber. Und irgendwann kommt die Zeit, wo Hand angelegt werden muß.
Nimmt man den ersten Standpunkt als Argument, hätten alle vor 1983 gebauten Bahnhöfe nachträglich keinen Lift erhalten dürfen. Und manche Aufzugnachbauten haben den Gesamteindruck von Bahnhöfen geändert (Nordfriedhof, Universität, Implerstraße). So gesehen hätte man auch die Fußgänger-Verbindung am Odeonsplatz von der U 3/6 zur U 4/5 nie bauen dürfen. Auch der Nordaufgang an der Alten Heide dürfte es deswegen nicht geben ..
Auch wenn es unter dem künstlereichen Aspekt teilweise zu bedauern ist, daß U-Bahnhöfe verändert werden, bringt es nichts, wenn sie aus diesem Grund unverändert bleiben. Architektur lebt auch davon, daß in ihr Leben stattfindet und nicht, daß sie in Schönheit und Nostalgie stirbt.
Abgesehen davon finde ich einige Bahnhöfe (speziell auf der U 6) so dunkel, daß eine Auffrischung (im Sinne von Aufhellung) durchaus angebracht ist. Und der Strecke Scheidplatz - Innsbrucker Ring täte ein wenig Abwechslung ganz gut...
Gruß
Rathgeber
interessante Diskussion...
Letztlich steht die Frage im Raum, was höher zu bewerten ist: die Architektur oder die Funktionalität?
Betrachtet man einen U-Bahnhof als Zeitdokument, sollte man die Gestaltung so belassen, wie sie ist.
Dem stehen allerdings sich ändernde Fahrgastgewohnheiten bzw. neue Erkenntnisse gegenüber. Und irgendwann kommt die Zeit, wo Hand angelegt werden muß.
Nimmt man den ersten Standpunkt als Argument, hätten alle vor 1983 gebauten Bahnhöfe nachträglich keinen Lift erhalten dürfen. Und manche Aufzugnachbauten haben den Gesamteindruck von Bahnhöfen geändert (Nordfriedhof, Universität, Implerstraße). So gesehen hätte man auch die Fußgänger-Verbindung am Odeonsplatz von der U 3/6 zur U 4/5 nie bauen dürfen. Auch der Nordaufgang an der Alten Heide dürfte es deswegen nicht geben ..
Auch wenn es unter dem künstlereichen Aspekt teilweise zu bedauern ist, daß U-Bahnhöfe verändert werden, bringt es nichts, wenn sie aus diesem Grund unverändert bleiben. Architektur lebt auch davon, daß in ihr Leben stattfindet und nicht, daß sie in Schönheit und Nostalgie stirbt.
Abgesehen davon finde ich einige Bahnhöfe (speziell auf der U 6) so dunkel, daß eine Auffrischung (im Sinne von Aufhellung) durchaus angebracht ist. Und der Strecke Scheidplatz - Innsbrucker Ring täte ein wenig Abwechslung ganz gut...
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An den Bahnhöfen Nordfriedhof, Universität und Implerstraße, um bei den drei Beispielen zu bleiben, finde ich hat man durch einen behutsamen Eingriff einen vertretbaren Mittelweg gefunden.
Die Bahnhöfe der U1/2 hingegen hätten zwar sicherlich mehr Abwechslung und einige der U6 eine Aufhellung nötig, hier sollte man aber doch den historsichen Zustand erhalten und allenfalls an den dunklen Stationen das dritte Lichtband wieder einbauen, dann ist es durch die Reflektoren heller, ohne das der Eindruck zerstört wird.
Aber - das ist meine Meinung, da kann man sicher auch anderer Auffassung sein.
Die Bahnhöfe der U1/2 hingegen hätten zwar sicherlich mehr Abwechslung und einige der U6 eine Aufhellung nötig, hier sollte man aber doch den historsichen Zustand erhalten und allenfalls an den dunklen Stationen das dritte Lichtband wieder einbauen, dann ist es durch die Reflektoren heller, ohne das der Eindruck zerstört wird.
Aber - das ist meine Meinung, da kann man sicher auch anderer Auffassung sein.
Beste Grüße usw....
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1. Des hamma no nia so gmacht
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Ich finde nicht, das der Gesamteindruck an der Implerstr. sich durch den Aufzug verändert hat. Der Odeosplatz hat sich verändert, nur das sieht man ja vom U3/6-Bahnsteig aus kaum, da die abgänge zur U4/5 ja recht weit hinten liegen. Gut, der Südausgang der Uni hat sich durch den Aufzug und die spektakuläre Treppe deutlich verändert, aber das sicher nicht zum Nachteil. und wenn man Richtung Norden schaut sieht es aus wie immer.
Alledrings stimme ich Rathgeber zu: Die Haltestellen sollen in erster Line iher funktion dienen, und die Architektur hat dann die Aufgabem diese Funkion formschön und unter Beachtung der Kosten zu verpacken.
Man stelle sich einen Bahnhof vor, der keine Zu/Abgänge hat, weil sie das "Gesamtkunstwerk" des Architekten stören würden. Oder der Bahnsteig ist 100 Meter kürzer als eine U-Bahn...
Zweitens ändert sich die Funktion eines Bahnhofes mit der Zeit, weil es zB mehr gehbehinderte Menschen gibt oder die vorhandenen endlich als vollwertige Mitgleider der Gesellaschft anerkannt werden :Aufzugsnachrüstung.
Oder es entstehen neue Strecken, die aus einem einfachen Bahnhof einen Umsteige-Knotenpunkt machen (Odeonsplatz) Oder einfach nur dadurch, dass es mit der Zeit mehr Fahrgäste wurden (Marienplatz U) Dann muss die Architektur auf diese geänderte / erweiterte Funktion reagieren
Hier muss die Arichtektur Wege finden, die diese neue Funktion optimal zu unterstützen, und soll dabei die Tradition erhalten, trotzden schön und modern wirken, und das alles zu einem bezahlbaren Preis - keine leichte Aufgabe.
Angenommen, es werden Doppelstock-Ubahnen eingeführt (ob die nun sinnvoll sind oder nicht ist eine andere Frage!) : Dann darf das nicht daran scheitern, dass der Architket sagt, sein schöner Sendlinger-Tor-Platz würde duch eine höhere Decke hässlich werden...
Ich bin schon ein Traditionalist: Ich finde es gut, dass die Pläne, das Oly zum reinen Fussballstadion zu machen gescheitert sind: Das Oly ist eines DER Wahrzeichen von München, und zwar als Leichtathletik-Stadion. Es wäre nie ein 'perfektes' Fussballstadion geworden, wie der FCB es brauchtm und die meisten Entwürfe hätten das Oly nur verschandelt. Da ist mir der Neubau an anderer Stelle lieber, zumal ich nicht glaube/hoffe, dass das Oly zur Bauruine verkommt. Dazu sind städtische Flächen/gebäude einfach zu teuer.
Aber zB die Kaufhäuser machen alle Paar Jahre eine mittelgrosse Umbau/modernisierungsakiton, um für die Kunden noch attraktiv zu sein. Genauso muss auch dafür gesorgt werden, dass der ÖPNV&SPV (sowohl das stehene als auch das rollende Material!) funktionell und optisch attraktiv für die (potentiellen) Fahrgäste bleibt/wird. Also doch lieber Modernisierung als Schliessung?
Alledrings stimme ich Rathgeber zu: Die Haltestellen sollen in erster Line iher funktion dienen, und die Architektur hat dann die Aufgabem diese Funkion formschön und unter Beachtung der Kosten zu verpacken.
Man stelle sich einen Bahnhof vor, der keine Zu/Abgänge hat, weil sie das "Gesamtkunstwerk" des Architekten stören würden. Oder der Bahnsteig ist 100 Meter kürzer als eine U-Bahn...
Zweitens ändert sich die Funktion eines Bahnhofes mit der Zeit, weil es zB mehr gehbehinderte Menschen gibt oder die vorhandenen endlich als vollwertige Mitgleider der Gesellaschft anerkannt werden :Aufzugsnachrüstung.
Oder es entstehen neue Strecken, die aus einem einfachen Bahnhof einen Umsteige-Knotenpunkt machen (Odeonsplatz) Oder einfach nur dadurch, dass es mit der Zeit mehr Fahrgäste wurden (Marienplatz U) Dann muss die Architektur auf diese geänderte / erweiterte Funktion reagieren
Hier muss die Arichtektur Wege finden, die diese neue Funktion optimal zu unterstützen, und soll dabei die Tradition erhalten, trotzden schön und modern wirken, und das alles zu einem bezahlbaren Preis - keine leichte Aufgabe.
Angenommen, es werden Doppelstock-Ubahnen eingeführt (ob die nun sinnvoll sind oder nicht ist eine andere Frage!) : Dann darf das nicht daran scheitern, dass der Architket sagt, sein schöner Sendlinger-Tor-Platz würde duch eine höhere Decke hässlich werden...
Ich bin schon ein Traditionalist: Ich finde es gut, dass die Pläne, das Oly zum reinen Fussballstadion zu machen gescheitert sind: Das Oly ist eines DER Wahrzeichen von München, und zwar als Leichtathletik-Stadion. Es wäre nie ein 'perfektes' Fussballstadion geworden, wie der FCB es brauchtm und die meisten Entwürfe hätten das Oly nur verschandelt. Da ist mir der Neubau an anderer Stelle lieber, zumal ich nicht glaube/hoffe, dass das Oly zur Bauruine verkommt. Dazu sind städtische Flächen/gebäude einfach zu teuer.
Aber zB die Kaufhäuser machen alle Paar Jahre eine mittelgrosse Umbau/modernisierungsakiton, um für die Kunden noch attraktiv zu sein. Genauso muss auch dafür gesorgt werden, dass der ÖPNV&SPV (sowohl das stehene als auch das rollende Material!) funktionell und optisch attraktiv für die (potentiellen) Fahrgäste bleibt/wird. Also doch lieber Modernisierung als Schliessung?
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Aber genau das wird gemacht, wie es am Beispiel Sicherheitsstreifen deutlich wird. Wenn es dem Architekten nicht paßt kann er sein Veto einlegen .. und ist aus dem Schneider - auch wenn die Änderung Leben retten könnte ....Angenommen, es werden Doppelstock-Ubahnen eingeführt (ob die nun sinnvoll sind oder nicht ist eine andere Frage!) : Dann darf das nicht daran scheitern, dass der Architket sagt, sein schöner Sendlinger-Tor-Platz würde duch eine höhere Decke hässlich werden...
(profimaulwurf @ 1 Jun 2004, 14:33)
Schaut Euch z.B. mal auf N24 die Reportage über die Münchner S-Bahn an ... da war einer der besoffen war und die ganze Zeit trotz TV nicht kapierte, das auf dem Bahnsteig keine Bahn mehr kam ....
das Poroblem ist nur so sind bei uns knapp 65 % aller Fahrgäste - auch ohne Alkohol
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Soll heißen, daß der gemeine Münchner ein Individuum ist, dem man es nicht recht machen kann. Tust Du was ist es nicht recht, tust DU nichts ist es auch nicht recht.was du jetzt damit meinst, mußt du mir erklären.
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Hallo,
An der Universität hat man sich für ein spektakulärere Lösung entschieden, die ich aber gelungen finde und so den Bahnhof unverwechselbarer gemacht hat als vorher.
Und bei der "Architektur" der ursprünglichen U 8-Bahnhöfe sehe ich noch ein Entwicklungspotential, weil sie momentan wie einem Ei dem anderen gleichen.
Speziell am Marienplatz, der von Alexander von Branca gestaltet wurde, verändert sich einiges. Ob der für den neuen Zwischengang eingebunden wurde?
An anderer Stelle das Parks war man weniger pingelig. Das Auslieferungszentrum von BMW an der Lerchenauer Straße darf schließlich gebaut werden und verändert den Blick auf den Osteingang des Parks sehr wohl, auch wenn dieser Bereich urheberrechtlich wohl nicht mehr zum Olympiapark gehört.
Gruß
Rathgeber
Wildwechsel @ 3 Jun 2004, 20:44 hat geschrieben:An den Bahnhöfen Nordfriedhof, Universität und Implerstraße, um bei den drei Beispielen zu bleiben, finde ich hat man durch einen behutsamen Eingriff einen vertretbaren Mittelweg gefunden.
Ich denke auch, daß hier ganz gute Wege gefunden wurden, die das Ersccheinungsbild in meinen Augen sogar verbessert haben. Beim Odeonsplatz kommt hinzu, daß der Südaufgang schon sehr früh (Mitte der 80er Jahre) verändert wurde und sich nur noch wenige an den alten erinnern werden.Cloakmaster @ 3 Jun 2004, 22:53 hat geschrieben:Ich finde nicht, das der Gesamteindruck an der Implerstr. sich durch den Aufzug verändert hat. Der Odeosplatz hat sich verändert, nur das sieht man ja vom U3/6-Bahnsteig aus kaum, da die abgänge zur U4/5 ja recht weit hinten liegen. Gut, der Südausgang der Uni hat sich durch den Aufzug und die spektakuläre Treppe deutlich verändert, aber das sicher nicht zum Nachteil. und wenn man Richtung Norden schaut sieht es aus wie immer.
An der Universität hat man sich für ein spektakulärere Lösung entschieden, die ich aber gelungen finde und so den Bahnhof unverwechselbarer gemacht hat als vorher.
Das liegt im Auge des Betrachters und ist daher eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich glaube allerdings auch, daß nicht viel nötig ist, um das Bild zu verbessern oder aufzuhellen, ohne den Gesamteindruck großartig zu verändern.Wildwechsel @ 3 Jun 2004, 20:44 hat geschrieben:Die Bahnhöfe der U1/2 hingegen hätten zwar sicherlich mehr Abwechslung und einige der U6 eine Aufhellung nötig, hier sollte man aber doch den historsichen Zustand erhalten und allenfalls an den dunklen Stationen das dritte Lichtband wieder einbauen, dann ist es durch die Reflektoren heller, ohne das der Eindruck zerstört wird.
Und bei der "Architektur" der ursprünglichen U 8-Bahnhöfe sehe ich noch ein Entwicklungspotential, weil sie momentan wie einem Ei dem anderen gleichen.
Hm, solche Vorschläge werden sehr schnell in den Paierkorb wandern.Cloakmaster @ 3 Jun 2004, 22:53 hat geschrieben:Man stelle sich einen Bahnhof vor, der keine Zu/Abgänge hat, weil sie das "Gesamtkunstwerk" des Architekten stören würden. Oder der Bahnsteig ist 100 Meter kürzer als eine U-Bahn...
Hier gab es wohl wenige Probleme, denn mittlerweile wurden alle Bahnhöfe außer Freimann mit Liften nachgerüstet. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, inwieweit die Architekten eingebunden wurden.Cloakmaster @ 3 Jun 2004, 22:53 hat geschrieben:Zweitens ändert sich die Funktion eines Bahnhofes mit der Zeit, weil es zB mehr gehbehinderte Menschen gibt oder die vorhandenen endlich als vollwertige Mitgleider der Gesellaschft anerkannt werden :Aufzugsnachrüstung.
Oder es entstehen neue Strecken, die aus einem einfachen Bahnhof einen Umsteige-Knotenpunkt machen (Odeonsplatz) Oder einfach nur dadurch, dass es mit der Zeit mehr Fahrgäste wurden (Marienplatz U) Dann muss die Architektur auf diese geänderte / erweiterte Funktion reagieren
Hier muss die Arichtektur Wege finden, die diese neue Funktion optimal zu unterstützen, und soll dabei die Tradition erhalten, trotzden schön und modern wirken, und das alles zu einem bezahlbaren Preis - keine leichte Aufgabe.
Speziell am Marienplatz, der von Alexander von Branca gestaltet wurde, verändert sich einiges. Ob der für den neuen Zwischengang eingebunden wurde?
Cloakmaster @ 3 Jun 2004, 22:53 hat geschrieben:Angenommen, es werden Doppelstock-Ubahnen eingeführt (ob die nun sinnvoll sind oder nicht ist eine andere Frage!) : Dann darf das nicht daran scheitern, dass der Architket sagt, sein schöner Sendlinger-Tor-Platz würde duch eine höhere Decke hässlich werden...
Und hier wird das Urherberrecht des Architekten zur Farce, wenn so etwas für die Fahrgäste Sinnvolles dadurch verhindert wird.profimaulwurf @ 4 Jun 2004, 00:35 hat geschrieben:Aber genau das wird gemacht, wie es am Beispiel Sicherheitsstreifen deutlich wird. Wenn es dem Architekten nicht paßt kann er sein Veto einlegen .. und ist aus dem Schneider - auch wenn die Änderung Leben retten könnte ....
Das ist ein gutes Beispiel, das Du hier anführst. Ich habe hier mit Behnischs Zick-Zack-Kurs allerdings ein Problem. Und so schön das Olympiastadion auch im Kontext mit dem Park ist, frage ich mich, was dort außer ein paar Freiluft-Konzerten stattfinden soll. Hier muß man sich Gedanken machen, damit diese Spielstätte nicht als historisches Dokument verkommt.Cloakmaster @ 3 Jun 2004, 22:53 hat geschrieben:Ich bin schon ein Traditionalist: Ich finde es gut, dass die Pläne, das Oly zum reinen Fussballstadion zu machen gescheitert sind: Das Oly ist eines DER Wahrzeichen von München, und zwar als Leichtathletik-Stadion. Es wäre nie ein 'perfektes' Fussballstadion geworden, wie der FCB es brauchtm und die meisten Entwürfe hätten das Oly nur verschandelt. Da ist mir der Neubau an anderer Stelle lieber, zumal ich nicht glaube/hoffe, dass das Oly zur Bauruine verkommt. Dazu sind städtische Flächen/gebäude einfach zu teuer.
An anderer Stelle das Parks war man weniger pingelig. Das Auslieferungszentrum von BMW an der Lerchenauer Straße darf schließlich gebaut werden und verändert den Blick auf den Osteingang des Parks sehr wohl, auch wenn dieser Bereich urheberrechtlich wohl nicht mehr zum Olympiapark gehört.
Gruß
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Eine - meiner Meinung nach durchaus sehenswerte - Station wurde bislang noch nicht erwähnt: U1/U2/U7/U8 Hauptbahnhof!
Sie schaut vom Grunddesign her aus wie der "klassische", hier von vielen als langweilig bezeichnete, Münchner U-Bahnhof. Aber dadurch, dass das sonstige Blassocker im Hauptbahnhof silbrig ist, ist es eine hübsche Variante. Die Station hat, als sie neu war, ziemlich futuristisch gewirkt.
Außerdem ist es eine der größten (viergleisig auf einer Ebene) und belebtesten Stationen.
Was das Münchner Olympiastadion anbelangt, habe ich etwas Angst, dass es dort sehr bald ziemlich leblos sein wird, da ja die wöchentlichen Fußballspiele nicht mehr stattfinden. Das ist sehr schade, weil ich das Design des Daches für genial halte: Es ist eins der wenigen Beispiele, wo es gelungen ist, zeitlos zu planen; es hat in meinen Augen von seinem optischen Reiz seit den 70ern nichts eingebüßt.
Einer meiner persönlichen Favoriten ist die U1 Westfriedhof. Mit den blanken Betonwänden und dieser strangen Beleuchtung strahlt der Bahnhof eine ziemliche Endzeitstimmung aus.
Sie schaut vom Grunddesign her aus wie der "klassische", hier von vielen als langweilig bezeichnete, Münchner U-Bahnhof. Aber dadurch, dass das sonstige Blassocker im Hauptbahnhof silbrig ist, ist es eine hübsche Variante. Die Station hat, als sie neu war, ziemlich futuristisch gewirkt.
Außerdem ist es eine der größten (viergleisig auf einer Ebene) und belebtesten Stationen.
Was das Münchner Olympiastadion anbelangt, habe ich etwas Angst, dass es dort sehr bald ziemlich leblos sein wird, da ja die wöchentlichen Fußballspiele nicht mehr stattfinden. Das ist sehr schade, weil ich das Design des Daches für genial halte: Es ist eins der wenigen Beispiele, wo es gelungen ist, zeitlos zu planen; es hat in meinen Augen von seinem optischen Reiz seit den 70ern nichts eingebüßt.
Einer meiner persönlichen Favoriten ist die U1 Westfriedhof. Mit den blanken Betonwänden und dieser strangen Beleuchtung strahlt der Bahnhof eine ziemliche Endzeitstimmung aus.