[M] Zusammenstoß mit Bagger in Olching
Ich wollte nicht die ganze E-Mail posten, aber gut:
Hierbei handelt es sich eindeutig um die S8 und nicht die S3...Sehr geehrter Herr xxxx,
aufgrund der weiterhin andauernden Sperrung zwischen Lochhausen und Maisach entfallen heute Vormittag alle S-Bahnen der S 3 des 10-Minuten-Takts :
S 8 Germering-Unterpfaffenhofen Abfahrt 06:22 Uhr – München Ost Ankunft 06:53 Uhr
S 8 Germering-Unterpfaffenhofen Abfahrt 06:42 Uhr – München Ost Ankunft 07:13 Uhr
S 8 Weßling Abfahrt 06:50 Uhr – München-Ost Ankunft 07:33 Uhr
S 8 Weßling Abfahrt 07:10 Uhr – München Ost Ankunft 07:53 Uhr
S 8 Germering-Unterpfaffenhofen Abfahrt 07:42 Uhr – München Ost Ankunft 08:13 Uhr
S 8 Weßling Abfahrt 07:50 Uhr – München Ost Ankunft 08:33 Uhr
S 8 Germering-Unterpfaffenhofen Abfahrt 08:22 Uhr – München Ost Ankunft 08:53 Uhr
S 8 Weßling Abfahrt 08:30 Uhr – München Ost Ankunft 09:13 Uhr
S 8 Germering-Unterpfaffenhofen Abfahrt 09:02 Uhr – München Ost Ankunft 09:33 Uhr
S 8 München Ost Abfahrt 06:47 Uhr – Weßling Ankunft 07:30 Uhr
S 8 München Ost Abfahrt 07:07 Uhr – Germering-Unterpfaffenhofen Ankunft 07:37 Uhr
S 8 München Ost Abfahrt 07:27 Uhr – Weßling Ankunft 08:10 Uhr
S 8 München Ost Abfahrt 07:47 Uhr – Germering-Unterpfaffenhofen Ankunft 08:17 Uhr
S 8 München Ost Abfahrt 08:07 Uhr – Germering-Unterpfaffenhofen Ankunft 08:37 Uhr
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Die Korrekturmail ein paar Minuten später ist dir aber genausowenig aufgefallen wie dass da nix von S8 sondern von S3 steht, oder?
Das anschließend einfach das falsche zusammenkopiert wurde kann ja passieren, die Korrektur erfolgte aber umgehend.aufgrund der weiterhin andauernden Sperrung zwischen Lochhausen und Maisach entfallen heute Vormittag alle S-Bahnen der S 3 des 10-Minuten-Takts :
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ja, der normale Fahrgast versteht dass die S3 nicht zwischen Germering, Wessling und München Ost pendelt. So viel vertrauen hab ich da schon - vor allem wenn die gleiche E-Mail ein paar Minuten später reinschneit, wo dann auch die S3-Züge gelistet sind mit dem HinweisJean @ 9 May 2014, 10:05 hat geschrieben: Meinst du das versteht der normale Fahrgast? Da hätte man wenigstens im Text "Korrektur" rein schreiben können.
berichtigte Auflistung
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Ja, habe ich auch schon gelesen...Elch @ 9 May 2014, 08:15 hat geschrieben: Rein nach Tarif sicherlich in Ordnung, jedoch hoffe ich daß sich da noch eine andere Lösung finden lässt... *SZ*
Ich finde ja, dass in diesem Fall der MVV gut daran täte, Gnade vor Recht zu ergehen lassen. Das würde die Kundenbindung steigern und sich indirekt sicherlich besser aufs Image auswirken, als wenn man jetzt stur Schwarzfahrertickets austellt. Ich bin mir aber fast sicher, dass es keine Kulanz geben wird und die Leute ihre "Fahrpreisnacherhebungen" zahlen müssen...
Wo ist das Problem?
Jean @ 9 May 2014, 10:05 hat geschrieben:Meinst du das versteht der normale Fahrgast?
Ich glaube, hier im Forum wären einige ganz schön schockiert, wenn sie die Wahrheit über den normalen Fahrgast - insbesondere des Pendlers - erfahren würden. Viele kennen ihre Liniennummer gar nicht, sie orientieren sich am Ziel. Es gibt da durchaus Leute, die heute noch der Meinung sind, die S6 fährt nach Erding und sie kommen dennoch an. Und auch bei der S3 gibt es viele, an denen S4 und S8 vorübergegangen sind - es passt halt jetzt wieder.ropix @ 9 May 2014, 10:08 hat geschrieben:ja, der normale Fahrgast versteht dass die S3 nicht zwischen Germering, Wessling und München Ost pendelt. So viel vertrauen hab ich da schon
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
Ich glaub' Dir das ja gern - aber woher hast Du dieses Wissen - persönliche Befragungen von wenigen/einigen/mehreren/vielen?Smirne76 @ 9 May 2014, 10:37 hat geschrieben: ... Es gibt da durchaus Leute, die heute noch der Meinung sind, die S6 fährt nach Erding und sie kommen dennoch an...
Wobei: Ich kenn schon auch einzelne Leute, die mit merkwürdigen Modellen des Liniennetzes unterwegs sind - aber die fahren wirklich praktisch nur "Punkt-zu-Punkt", oder bei "Sonderfahrten" woanders hin fragen sie dann (und regen sich dann manchmal - selten; je nach Charakter - auf, dass "man so schlecht informiert wird"; dann erklärt man ihnen in freundlichen Worten, dass das schon lange so ist - Linienänderungen - oder schon seit Monaten in allen Schaukästen hängt - Baustellen -, und dann war's ein nettes Gespräch ... ich schweife ab, merk ich ...
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."
Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen. Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen. Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
Befragung nicht unbedingt, aber viel zuhören, was in der S-Bahn/am Bahnsteig gesprochen wird, Fragen von Bekannten und Kollegen, wenn sie einmal anders als gewohnt wohin wollen, etc....Im Lauf der Jahre hab ich dann erkannt, dass es nicht nur Einzelne sind, sondern durchaus eine relevante Gruppe bilden - die überwiegende Mehrheit jedoch kennt auch seine Liniennummer - würde aber wohl auch eher Wochen bis Monate brauchen um es überhaupt zu bemerken, wenn man still und heimlich die Nummer ändert. Die Orientierung der Stammfahrgästen erfolgt in großen Teilen an den Endzielen (und da schließe ich mich nicht aus).hmmueller @ 9 May 2014, 10:44 hat geschrieben: Ich glaub' Dir das ja gern - aber woher hast Du dieses Wissen - persönliche Befragungen von wenigen/einigen/mehreren/vielen?
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
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Also die in Berlin Ostbahnhof ausgebrannte 112 009, oder war's eine 114, hat man aus einer 143 wieder aufgebaut, die ausgebrannte Lok zeichnete man dann mit einer Sprühdose zur 143 um, also sehr unauffällig.DumbShitAward @ 9 May 2014, 06:50 hat geschrieben: Gibts da eigentlich eine Definition beim EBA was noch eine "Reparatur" ist und was schon ein "Neu(auf)bau" oder entscheiden die das mal wieder nach Lust und Laune?
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Dazu gab es in den 90ern in Sheffield mal eine Studie, als dort die Busliberalisierung grade ans Laufen kam, mit dem tollen Ergebnis, dass nahezu 100% "ihre" Linie kennen, aber nur gut 30% "ihr" VU - mit dem Ergebnis, dass dort das "Route Branding" - also das vermarkten nur einer Linie und keiner Firma - sehr verbreitet ist.Smirne76 @ 9 May 2014, 11:46 hat geschrieben: die überwiegende Mehrheit jedoch kennt auch seine Liniennummer
Es fehlen zu den mit elektrischen Schäden abgestellten Zügen (knapp 20) jetzt dazu noch ein Lokführer und nochmal 2 ET. Dazu ist der Pendelbetrieb Maisach-Mammendorf mit 4 Tf sehr aufwendig. (2 Tf für zwei Züge, 2 Tf die quasi immer auf SEV-Reise sind), auch hat man wohl nicht alle draussen abgestellten Züge reingeholt, es stehen also wohl 6 ET draussen noch rum um im Moment der Streckenfreigabe wieder schnell handeln zu können. Tf für solche Aussenpendel sind meistens Bereitschaften, Tf mit Doppelschichten (ausgefallene HVZ-Verstärker) werden dann als Bereitschaft am Ostbahnhof her genommen, da eben die SEV-Reise fast 2 Stunden dauert.Jean @ 9 May 2014, 09:11 hat geschrieben: Warum fallen deswegen die S8 Verstärker aus?
Aber um es einfacher zu machen: Die S2 und S8 Verstärker entfallen, da die Baustelle am Ostbahnhof ständig an Signalkabeln knabbert und man dann die in der Wende sowie in Steinhausen drehenden Verstärkerzüge nicht so schnell weg bekommt.
Oh Mann... Wenn was schiefgeht dann aber richtig und an allen Stellen :ph34r:elchris @ 9 May 2014, 13:06 hat geschrieben:Aber um es einfacher zu machen: Die S2 und S8 Verstärker entfallen, da die Baustelle am Ostbahnhof ständig an Signalkabeln knabbert und man dann die in der Wende sowie in Steinhausen drehenden Verstärkerzüge nicht so schnell weg bekommt.
Der Zusand der Münchner S- und U-Bahn ist zur Zeit echt am Boden

"Lächle, es könnte schlimmer kommen" Ich lächelte [...] und es kam schlimmer [...]
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Heißt das, die Tf fahren trotzdem "ganz regulär"elchris @ 9 May 2014, 13:06 hat geschrieben:...
Dazu ist der Pendelbetrieb Maisach-Mammendorf mit 4 Tf sehr aufwendig. (2 Tf für zwei Züge, 2 Tf die quasi immer auf SEV-Reise sind),
...
Als letztes Jahr nach Farchant-Garmisch auch noch Tutzing-Weilheim gesperrt werden musste, bin ich so lange Weilheim-Farchant hin und her bis die Zeit voll war, mein Vorgänger machte das gleiche, mein Nachfolger hatte bis BEtriebsschluss nicht mehr ganz so lange, da käme keiner auf die Idee, dass die Lokführer mit im SEV fahren, Farchant sind wir immer mit +5 - +10 weg, wegen Wartens auf die Busse.
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Meldung der SBM zu dem Unfall und dem SEV
Es wird wohl bis einschließlich 19.5.2014 dauern, bis alles wieder ok ist.
Dazu noch die Pressemeldung
Edit: PM eingearbeitet
Es wird wohl bis einschließlich 19.5.2014 dauern, bis alles wieder ok ist.
Dazu noch die Pressemeldung
Edit: PM eingearbeitet
Offener Brief an die Deutsche Bahn:
Sehr geehrter Herr Grube, sehr geehrter Herr Weisser, sehr geehrte Damen und Herren,
kein Zweifel, der Unfall in Olching ist tragisch und ich wünsche allen Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.
Die Deutsche Bahn jedoch stellt hier ein furchtbar einfallsloses Ersatzkonzept bereit, dass mich als Kunde einfach nur wütend macht. Ist man denn wirklich so konzeptions- und kompetenzlos geworden, dass man außer einem einfachen, in der Kapazität extrem unterdimensionierten Busnotverkehr nichts anderes auf die Beine stellen kann?
Eine Fahrzeitverlängerung von mindestens 45 bis 60 Minuten und im Berufsverkehr sogar darüber hinaus ist einfach inakzeptabel. Ebenso, dass auch am dritten Tag noch immer zu wenig Kapazitäten angeboten werden. Von einem kundenorientierten Unternehmen kann man hier anderes erwarten.
Wo ist die Kreativität, die die Mitarbeiter der Deutschen Bundesbahn und auch der Deutschen Bahn AG noch bis in die 2000er-Jahre hinein gezeigt haben? Es gibt doch mehrere Möglichkeiten, ihren Kunden weitere und bessere Möglichkeiten anzubieten.
Zum einen könnte man jeden Fugger-Express zusätzlich in Mammendorf halten lassen und den S-Bahn-Pendel Maisach-Mammendorf darauf abstimmen – mit Anerkennung von Fahrkarten, die hier normalerweise nicht gültig wären. Damit würden die Fahrzeitverlängerungen insbesondere der Kunden, die am Rand des BNV wohnen, in akzeptablen Grenzen gehalten und zugleich steht durch die so umgeleiteten Fahrgäste mehr Kapazitäten im BNV für später zusteigende Fahrgäste zur Verfügung. Wenn Sie möchten, können Sie das innerhalb von 60 Minuten einrichten – es sind nur wenige Anrufe und wäre eine kundenorientierte Maßnahme.
Zum anderen könnte man den Busverkehr zu den benachbarten S-Bahn-Strecken verdichten, um auch so Kunden umzulenken und den unzureichenden BNV weiter zu entlasten. Die Kunden suchen sich diese Wege bereits und parken an den benachbarten Strecken die Bahnhöfe und die Zulaufstraßen zu den Bahnhöfen zu. Oder tappen in die Tariffalle, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nac ... -1.1955930). Herr Grube, Herr Weisser, hier müssen Sie tätig werden, wollen Sie diese Kunden nicht dauerhaft verlieren.
Abschließend möchte ich betonen, dass der Sofortanlauf des Notverkehrs am Mittwochmorgen gut angelaufen ist und mir die Not, schnellstmöglich ein Ersatzkonzept auf die Beine zu stellen, durchaus bewusst ist. Wenn der dritte Tag sich jedoch kaum vom ersten Tag unterscheidet und man sich noch für eine ganze Woche auf das gleiche Chaos einrichten soll, ist das vom Konzern Deutsche Bahn einfach nur enttäuschend und für mich als Kunde absolut inakzeptabel.
Mit dennoch freundlichen Grüßen,
Marcus Bölt
PS: Aus Gründen der Transparenz möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass diese Mail als offener Brief an verschiedenen Stellen im Internet veröffentlicht wird.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
die regulären Tf fahren das, was auf dem Schichtenblatt steht. D.h. MOP-MHO oder MOP-MLO, Wende mit Zugnummer +7 und wieder zurück zum Ostbahnhof. Planmäßig hätten sie ja in Mammendorf Wende mit Zugnummer +11. D.h. der Tf, der als Mammendorf fahren sollte hat dann am Ostbahnhof etwas mehr Pause.Martin H. @ 9 May 2014, 14:51 hat geschrieben:Heißt das, die Tf fahren trotzdem "ganz regulär" <s>Nannhofen</s> Mammendorf-Holzkirchen?elchris @ 9 May 2014, 13:06 hat geschrieben:...
Dazu ist der Pendelbetrieb Maisach-Mammendorf mit 4 Tf sehr aufwendig. (2 Tf für zwei Züge, 2 Tf die quasi immer auf SEV-Reise sind),
...
Als letztes Jahr nach Farchant-Garmisch auch noch Tutzing-Weilheim gesperrt werden musste, bin ich so lange Weilheim-Farchant hin und her bis die Zeit voll war, mein Vorgänger machte das gleiche, mein Nachfolger hatte bis BEtriebsschluss nicht mehr ganz so lange, da käme keiner auf die Idee, dass die Lokführer mit im SEV fahren, Farchant sind wir immer mit +5 - +10 weg, wegen Wartens auf die Busse.
Und für den Pendelverkehr MMA-MMAM muss halt dann eine Bereitschaft herhalten.....
mfg Daniel
Dein offener Brief zeigt doch nur, wie wichtig eigentlich die Münchner S-Bahn ist, obwohl dauernd nur über sie geschimpft wird! :rolleyes:Smirne76 @ 9 May 2014, 16:29 hat geschrieben: Offener Brief an die Deutsche Bahn:
Sehr geehrter Herr Grube, sehr geehrter Herr Weisser, sehr geehrte Damen und Herren,
kein Zweifel, der Unfall in Olching ist tragisch und ich wünsche allen Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.
Die Deutsche Bahn jedoch stellt hier ein furchtbar einfallsloses Ersatzkonzept bereit, dass mich als Kunde einfach nur wütend macht. Ist man denn wirklich so konzeptions- und kompetenzlos geworden, dass man außer einem einfachen, in der Kapazität extrem unterdimensionierten Busnotverkehr nichts anderes auf die Beine stellen kann?
Eine Fahrzeitverlängerung von mindestens 45 bis 60 Minuten und im Berufsverkehr sogar darüber hinaus ist einfach inakzeptabel. Ebenso, dass auch am dritten Tag noch immer zu wenig Kapazitäten angeboten werden. Von einem kundenorientierten Unternehmen kann man hier anderes erwarten.
Wo ist die Kreativität, die die Mitarbeiter der Deutschen Bundesbahn und auch der Deutschen Bahn AG noch bis in die 2000er-Jahre hinein gezeigt haben? Es gibt doch mehrere Möglichkeiten, ihren Kunden weitere und bessere Möglichkeiten anzubieten.
Zum einen könnte man jeden Fugger-Express zusätzlich in Mammendorf halten lassen und den S-Bahn-Pendel Maisach-Mammendorf darauf abstimmen – mit Anerkennung von Fahrkarten, die hier normalerweise nicht gültig wären. Damit würden die Fahrzeitverlängerungen insbesondere der Kunden, die am Rand des BNV wohnen, in akzeptablen Grenzen gehalten und zugleich steht durch die so umgeleiteten Fahrgäste mehr Kapazitäten im BNV für später zusteigende Fahrgäste zur Verfügung. Wenn Sie möchten, können Sie das innerhalb von 60 Minuten einrichten – es sind nur wenige Anrufe und wäre eine kundenorientierte Maßnahme.
Zum anderen könnte man den Busverkehr zu den benachbarten S-Bahn-Strecken verdichten, um auch so Kunden umzulenken und den unzureichenden BNV weiter zu entlasten. Die Kunden suchen sich diese Wege bereits und parken an den benachbarten Strecken die Bahnhöfe und die Zulaufstraßen zu den Bahnhöfen zu. Oder tappen in die Tariffalle, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nac ... -1.1955930). Herr Grube, Herr Weisser, hier müssen Sie tätig werden, wollen Sie diese Kunden nicht dauerhaft verlieren.
Abschließend möchte ich betonen, dass der Sofortanlauf des Notverkehrs am Mittwochmorgen gut angelaufen ist und mir die Not, schnellstmöglich ein Ersatzkonzept auf die Beine zu stellen, durchaus bewusst ist. Wenn der dritte Tag sich jedoch kaum vom ersten Tag unterscheidet und man sich noch für eine ganze Woche auf das gleiche Chaos einrichten soll, ist das vom Konzern Deutsche Bahn einfach nur enttäuschend und für mich als Kunde absolut inakzeptabel.
Mit dennoch freundlichen Grüßen,
Marcus Bölt
PS: Aus Gründen der Transparenz möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass diese Mail als offener Brief an verschiedenen Stellen im Internet veröffentlicht wird.
Wenn man Züge in Mammendorf zusätzlich halten lassen würde, würde man die Augsburger Bahnfahrer verärgern, weil sie dann durch die entstandene Verspätung ihre Anschlusszüge in München verpassen würden. Außerdem sind diese sowieso übervoll, dass nicht alle Platz hätten! Immerhin wird ein SEV-Verkehr angeboten! Und viele fahren doch von Maisach, Gröbenzell oder Olching nach Fürstenfeldbruck oder Puchheim zur S4. Also wo ist nun das Problem? Verstehe ehrlich gesagt nicht, was du mit diesem Brandbrief erreichen willst!
München, die teuerste Stadt, aber auch die schönste Stadt Deutschlands!!!
1. Ja, es fahren einige mit dem Bus zur S4, aber dann warten da Kontrolleure und verpassen ihnen ein erhöhtes Beförderungsentgelt wegen Schwarzfahrens, weil der Bus zwischendurch einen Ring weiter raus fällt. Und gar nix von wegen Kulanz.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nach-s...sgeld-1.1955930
2. Die S-Bahn schaut wirklich schlimm aus, da würde es mich wundern, wenn die noch mal zusammen gebaut wird. Die Schäden sind schon zu groß.
3. Ich hätte eigentlich auch gedacht, dass die S3 Verstärker dann in Pasing wenden könnten, aber wenn das problematisch ist, geht's wohl nicht.
4. Ich hätte nix dagegen, wenn die S6 wieder nach Erding fahren würde, aber würde wohl dann problematisch mit dem Verstärker... die S6 hat im Westen ja keinen.
5. Ich hoffe, dem Tf geht's schon besser.
6. In der Haut des Baggerfahrers möchte ich nicht stecken.
7. Auf den Fotos sieht man auch Beschädigungen des Gleises, da wundert es nicht, wenn die Sperre etwas länger dauert.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nach-s...sgeld-1.1955930
2. Die S-Bahn schaut wirklich schlimm aus, da würde es mich wundern, wenn die noch mal zusammen gebaut wird. Die Schäden sind schon zu groß.
3. Ich hätte eigentlich auch gedacht, dass die S3 Verstärker dann in Pasing wenden könnten, aber wenn das problematisch ist, geht's wohl nicht.
4. Ich hätte nix dagegen, wenn die S6 wieder nach Erding fahren würde, aber würde wohl dann problematisch mit dem Verstärker... die S6 hat im Westen ja keinen.
5. Ich hoffe, dem Tf geht's schon besser.
6. In der Haut des Baggerfahrers möchte ich nicht stecken.
7. Auf den Fotos sieht man auch Beschädigungen des Gleises, da wundert es nicht, wenn die Sperre etwas länger dauert.
Mit solchen Briefen erreicht man überhaupt nichts. Den Brief wird auch kein Anderer, als einer der "Sehr geehrten Damen und Herren" in Form eines dauergenervten Mitarbeiters in der "Beschwerdeabteilung" lesen. Der schickt Dir dann einen Brief, in dem beschworen wird, alles zu tun um Unannehmlichkeiten zu vermeiden usw. und gut ists - Ticket zu. Womöglich wird dein Anliegen "ernst" genommen, indem man schreibt, es weitergeleitet zu haben. Glauben würde ich das nicht, und wenn, dann interessierts den Fachbereich noch weniger.Offener Brief an die Deutsche Bahn
Bei einem chronisch überlasteten Verkehrssystem dürfte die "Drohung" einzelner Fahrgäste - "Ich fahr nicht mehr mit wenn ihr nichts ändert" - keinen Druck auslösen, um tatsächlich auch nur den Hauch einer Anstrengung zu unternehmen, Unannehmlichkeiten zu reduzieren. Da reichen Floskeln in seichten Antwortschreiben aus der Reklamationsabteilung. Sollten manche ihre "Drohung" umsetzten, so nehmen deren Platz im Zug eben andere ein.
Will man sich nicht mehr ärgern, so muss man persönlich handeln. Ich fahre seit eingen Jahren nicht mehr mit der S Bahn in die Arbeit, sondern nur noch, wenn ich in der Freiziet in die Stadt will. Jucken wird es die DB oder den MVV kaum, auch wenn meine Monatskarte 13 Ringe umfasst hat. Mir haben damals die Zustände auf der S8 Flughafen irgendwann das Krautfassl ausgeschüttet

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Das ist nicht nur eine hervorragend getroffene Darstellung der Situation, sondern zudem dankenswerter Weise eine sehr sachliche und konstruktive Kritik. Vielen Dank dafür!Smirne76 @ 9 May 2014, 16:29 hat geschrieben:Offener Brief an die Deutsche Bahn:
Sehr geehrter Herr Grube, sehr geehrter Herr Weisser, sehr geehrte Damen und Herren,
kein Zweifel, der Unfall in Olching ist tragisch und ich wünsche allen Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.
...
Ich war am Mittwoch von morgens bis mittags selber mehrfach in der betroffenen Region unterwegs. In Mammendorf warteten viele Fahrgäste auf versprochene Ersatzfahrten. Letztendlich war der Regionalbus 839 und 838 nach Fürstenfeldbruck und Buchenau gnadenlos gefüllt. Auch an den Bahnhöfen der S4 zwischen Fürstenfeldbruck und Puchheim stiegen erkennbar viele Fahrgäste zu, die mit den entsprechenden Bus-Querverbindungen von der S3 zur S4 gefahren sind. So kurz nach dem Unfall gab es allerdings wenig Schimpferei, sondern die Leute versuchten eben das Beste aus der Situation zu machen.
Mittlerweile ist aus der entspannten Parksituation am Mammendorfer Bahnhof ersichtlich, dass viele Pendler zu anderen Bahnhöfen oder auch ganz aufs Auto ausweichen. Dies betrifft insbesondere diejenigen, die aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeit haben, die Züge des Fugger-Express zu benutzen.
Die Aussicht, mehrfach zwischen Regionalbus, Pendel-S-Bahn, Schienenersatzverkehr und dann wieder S-Bahn mit erheblicher Fahrzeitverlängerung unterwegs zu sein, ist mehrere Tage nach dem Unfall sicher nicht erstrebenswert. Denn Mammendorf ist für viele Pendler noch nicht die Zielstation, sondern das Ziel liegt an den Haltestellen der westlichen Regionalbuslinien.
Nichts ist von selbst und immerwährend so gut, dass man nicht über Verbesserungen nachdenken dürfte.Zp T @ 9 May 2014, 20:12 hat geschrieben:Dein offener Brief zeigt doch nur, wie wichtig eigentlich die Münchner S-Bahn ist, obwohl dauernd nur über sie geschimpft wird!
In manchen Fällen ist Kundenzufriedenheit nicht nur ein Fremdwort, sondern scheint zudem absolut überflüssig zu sein.Zp T @ 9 May 2014, 20:12 hat geschrieben:Also wo ist nun das Problem? Verstehe ehrlich gesagt nicht, was du mit diesem Brandbrief erreichen willst!
Wer gar nichts macht, erreicht nichts. Wer etwas macht, hat zumindest die Chance etwas zu erreichen.Flogg @ 9 May 2014, 21:49 hat geschrieben:Mit solchen Briefen erreicht man überhaupt nichts.
...
Nicht bei der Deutschen Bahn. Da haben sich schon Bürgermeister und/oder Landräte die Zähne ausgebissen. Letztlich ist nie was passiert. Geht aber am Thema vorbei...Woodpeckar @ 9 May 2014, 22:25 hat geschrieben:Wer gar nichts macht, erreicht nichts. Wer etwas macht, hat zumindest die Chance etwas zu erreichen.Flogg @ 9 May 2014, 21:49 hat geschrieben:Mit solchen Briefen erreicht man überhaupt nichts.
...
Also deiner Meinung nach ist es besser, wenn die bereits überlastete S4 gestürmt wird?Zp T @ 9 May 2014, 20:12 hat geschrieben:Wenn man Züge in Mammendorf zusätzlich halten lassen würde, würde man die Augsburger Bahnfahrer verärgern, weil sie dann durch die entstandene Verspätung ihre Anschlusszüge in München verpassen würden. Außerdem sind diese sowieso übervoll, dass nicht alle Platz hätten! Immerhin wird ein SEV-Verkehr angeboten! Und viele fahren doch von Maisach, Gröbenzell oder Olching nach Fürstenfeldbruck oder Puchheim zur S4. Also wo ist nun das Problem? Verstehe ehrlich gesagt nicht, was du mit diesem Brandbrief erreichen willst!
Und nach deiner Logik müsste man die planmäßigen zweistündlichen Halte des Fugger-Expresses in Mammendorf auch noch streichen, denn diese sind ja nun vermutlich noch mehr überlaufen.
Wäre es da nicht doch besser, alle Züge des Fugger-Expresses -also alle halbe Stunde- halten zu lassen, damit sich die zusätzlichen Fahrgäste besser verteilen? Und was die Anschlüsse in München betrifft, die gehen eher dadurch verloren, dass der Fugger-Express fast nie pünktlich in Augsburg startet!
Symmetrische Fahrpläne: Voraussetzung für gute Anschlüsse in beiden Richtungen Symmetrieminute
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Ich hätte auf den Bildern jetzt nichts gesehen, was ein ernsthaftes Problem sein dürfte. Die Schäden an der Front sollten jedenfalls problemlos reparierbar sein, spannender ist der Schaden an der Seite. Aber auch hier sollte es wahrscheinlich ausreichen, ein paar senkrechte Metallträger zu tauschen.MaxM @ 9 May 2014, 20:59 hat geschrieben: 2. Die S-Bahn schaut wirklich schlimm aus, da würde es mich wundern, wenn die noch mal zusammen gebaut wird. Die Schäden sind schon zu groß.
Ohne jetzt in das Fahrzeug reinschauen zu können - ich glaube nicht, dass bei dem Unfall der Rahmen ernsthaft beschädigt wurde. Effektiv dürfte es wohl in erster Linie Aufbauten erwischt haben, und die kann man richten. Das ganze ist aber natürlich jetzt eine Ferndiagnose, ich bin kein Maschinenbauer und die Baupläne vom Zug liegen mir auch nicht vor.
Es ist keineswegs sicher, dass der Baggerfahrer schuld an dem Unfall ist.6. In der Haut des Baggerfahrers möchte ich nicht stecken.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Ist eigentlich dem hinteren 423 auch was passiert? Sieht ja eigentlich eher so aus als kommt es nur zu einem längeren Ausfall... Den sehe ich allerdings so wie Boris auch durchaus behebbar.
Dadurch dass der Arm des Baggers als relativ spitzes Objekt auf die Teile der Front mit der wenigsten Gegenwehr gestoßen sind hat der Wagenkasten wohl nicht so viel Energie aufgenommen
die dazu geführt haben könnte dass er ordentlich verzogen ist... Die Delle im zweiten Teil war vermutlich der hintere Teil des Baggers nachdem der sich einmal um sich selbst gedreht hat.
Kurzum, behebbar, sowohl die beiden aus Neufahrn als auch der, der am Leuchtenbergring gemeint hat eine Baumaschine zu erklimmen waren ein Jahr später wieder im Einsatz.
Trotzdem, bei der derzeitigen Situation schmerzt schon ein Zug, gut dass die HUs alle durch sind...
Zu dem Bagger: Ich meine mich zu erinnern mal irgendwo gelesen zu haben, dass diese Zweiwegefahrzeuge genau für solche Zwecke eine Sperre besitzen die ein versehentliches Schwenken aufs Nachbargleis
gar nicht zulassen. War soetwas vorhanden und wurde aus Bequemlichkeit nicht aktiviert, könnte es sehr viel Ärger für die Baufirma geben.
Dadurch dass der Arm des Baggers als relativ spitzes Objekt auf die Teile der Front mit der wenigsten Gegenwehr gestoßen sind hat der Wagenkasten wohl nicht so viel Energie aufgenommen
die dazu geführt haben könnte dass er ordentlich verzogen ist... Die Delle im zweiten Teil war vermutlich der hintere Teil des Baggers nachdem der sich einmal um sich selbst gedreht hat.
Kurzum, behebbar, sowohl die beiden aus Neufahrn als auch der, der am Leuchtenbergring gemeint hat eine Baumaschine zu erklimmen waren ein Jahr später wieder im Einsatz.
Trotzdem, bei der derzeitigen Situation schmerzt schon ein Zug, gut dass die HUs alle durch sind...
Zu dem Bagger: Ich meine mich zu erinnern mal irgendwo gelesen zu haben, dass diese Zweiwegefahrzeuge genau für solche Zwecke eine Sperre besitzen die ein versehentliches Schwenken aufs Nachbargleis
gar nicht zulassen. War soetwas vorhanden und wurde aus Bequemlichkeit nicht aktiviert, könnte es sehr viel Ärger für die Baufirma geben.
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Die Frage ist halt ob die Entgleisung irgendwie was angerichtet hat - der starke Knickwinkel z.B. sieht jetzt nicht grade gesund aus, und könnte natürlich Kraft auf eine Seite des Rahmens ausgeübt haben.EasyDor @ 10 May 2014, 00:37 hat geschrieben: Dadurch dass der Arm des Baggers als relativ spitzes Objekt auf die Teile der Front mit der wenigsten Gegenwehr gestoßen sind hat der Wagenkasten wohl nicht so viel Energie aufgenommen
die dazu geführt haben könnte dass er ordentlich verzogen ist...
Es muss nicht Bequemlichkeit sein, es kann auch schlicht ein Vergessen gewesen sein. Es kann auch sein, das die Aufhebung der Sperrung des Nachbargleises nicht beim Baggerfahrer ankam (warum auch immer). Es kann auch sein, dass das Nachbargleis gesperrt war, und der Fdl nen Fehler gemacht hat. Es kann sein, dass die Sperre im Bagger defekt war. Und es kann natürlich auch sein, dass der Baggerfahrer unverantwortlich gehandelt hat.Zu dem Bagger: Ich meine mich zu erinnern mal irgendwo gelesen zu haben, dass diese Zweiwegefahrzeuge genau für solche Zwecke eine Sperre besitzen die ein versehentliches Schwenken aufs Nachbargleis
gar nicht zulassen. War soetwas vorhanden und wurde aus Bequemlichkeit nicht aktiviert, könnte es sehr viel Ärger für die Baufirma geben.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876