[M] Zusammenstoß mit Bagger in Olching

Alles über die Netze von S-Bahnen
elchris
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Beitrag von elchris »

Solch große Schäden machen das Werk Krefeld oder Dessau.
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Zp T
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Beitrag von Zp T »

Der 423 206 ist derzeit in Steinhausen und wird genauer begutachtet! Vom Äußerlichen mag nur der Aufbau beschädigt sein, aber wenn man zum Abschleppen schon Bhilfsdrehgestelle braucht, dann sind auch die Drehgestelle hinüber... Und ein drehgestell lässst sich nicht einmal nur so reparieren, denn da gehts um die Kosten... Wenn der Fall eintreten würde, dass die Drehgestelle so ineinander verbogen sind und es sich eine Reperatur nicht mehr rentiert, dann gehts wohl zum Schrottplatz!
Zur Schuldfrage hält man sich derzeit in Schweigen. Aber vieles deutet daraufhin, dass es ein Missverständnis gab zwischen Bauabschnittsleiter und Fdl!
München, die teuerste Stadt, aber auch die schönste Stadt Deutschlands!!!
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Zp T @ 10 May 2014, 01:21 hat geschrieben: Vom Äußerlichen mag nur der Aufbau beschädigt sein, aber wenn man zum Abschleppen schon Bhilfsdrehgestelle braucht, dann sind auch die Drehgestelle hinüber... Und ein drehgestell lässst sich nicht einmal nur so reparieren, denn da gehts um die Kosten... Wenn der Fall eintreten würde, dass die Drehgestelle so ineinander verbogen sind und es sich eine Reperatur nicht mehr rentiert, dann gehts wohl zum Schrottplatz!
Ein neues Drehgestell ist teurer als ein komplett neuer Zug? Mal davon abgesehen, dass 423er nicht mehr hergestellt werden, und jeder Zug gebraucht wird. Wegen einem kaputten Drehgestell wirft man sicher nicht den ganzen Zug weg.
Zur Schuldfrage hält man sich derzeit in Schweigen. Aber vieles deutet daraufhin, dass es ein Missverständnis gab zwischen Bauabschnittsleiter und Fdl!
Sollte sich mal wieder rausstellen, dass das wieder nur pure Spekulation war und auf keinerlei Fakten beruht (wovon ich jetzt mal ausgehe): Ich finde es nicht lustig, wenn MENSCHEN basierend auf Gerüchten und Spekulationen vorerurteilt werden.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von EasyDor »

Drehgestelle sind jetzt denke ich mal nicht das teure, haariger wird es da schon bei der Verbindung Wagenkasten-Drehgestell, besonders bei einem Jacobs... Aber das muss man sehen. Wenn es ohne Hilfsdrehgestell gegangen wäre hätte mich das jedenfalls sehr gewundert.

Es wird wahrscheinlich menschliches Versagen gewesen sein aber was und wer genau wird erst der Untersuchungsbericht zeigen, bis dahin sollte man in der Tat niemand vorverurteilen...
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Also das man den ganzen Zug verschrottet, glaube ich jetzt auch nicht. Vielmehr wird man wohl versuchen, das man beim EBA eine Genehmigung dafür bekommt, das man zumindest den Endwagen komplett neu aufbauen darf. Weil das dürfte bei dem Schaden deutlich einfacher sein, als da ewig lang herum zu flicken.
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Beitrag von Meikl »

Gut, daß wir hier im Forum so viele Experten für Eisenbahn-Fahrzeugbau haben... :ph34r:
andreas
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Beitrag von andreas »

EasyDor @ 10 May 2014, 01:46 hat geschrieben: Drehgestelle sind jetzt denke ich mal nicht das teure, haariger wird es da schon bei der Verbindung Wagenkasten-Drehgestell, besonders bei einem Jacobs... Aber das muss man sehen. Wenn es ohne Hilfsdrehgestell gegangen wäre hätte mich das jedenfalls sehr gewundert.

Es wird wahrscheinlich menschliches Versagen gewesen sein aber was und wer genau wird erst der Untersuchungsbericht zeigen, bis dahin sollte man in der Tat niemand vorverurteilen...
jetzt mal ganz blöde gefragt: wie kann so ein Unfall nicht menschliches Versagen sein?
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Beitrag von MaxM »

Es könnte höchstens dann kein menschliches Versagen sein, wenn die Elektronik des Baggers einen Fehler gehabt hat.

Und zum Baggerfahrer noch mal, natürlich ist nicht sicher, dass der schuld ist. Aber er wird sich viele Vorwürfe machen und ständig drüber nachdenken, was er vielleicht falsch gemacht haben könnte. Auch von daher würde ich niht in seiner Haut stecken wollen.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Boris Merath @ 10 May 2014, 01:38 hat geschrieben: Ein neues Drehgestell ist teurer als ein komplett neuer Zug? Mal davon abgesehen, dass 423er nicht mehr hergestellt werden, und jeder Zug gebraucht wird. Wegen einem kaputten Drehgestell wirft man sicher nicht den ganzen Zug weg.
Die Bahn wird aber leider von BWLern regiert. Und die sehen das so: der Zug wird über X Jahre abgeschrieben, wahrscheinlich 20. Und wenn der Zug 12 Jahre alt ist, dann ist er nur 40% wert. Steigen die Reparaturkosten über diesen Wert, dann ist es ein wirtschaftlicher Totalschaden. Wahrscheinlich wird noch der Erlös aus der Ausschlachtung gegen gerechnet und die Schwelle des wirtschaftlichen Totalschaden liegt noch niedriger.
Natürlich könnte man sagen, dass der Image Schaden durch ausgefallene Züge oder auch die Strafzahlungen an die BEG auch was kosten, aber dafür haftet sicherlich eine andere Kostenstelle.
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Beitrag von EasyDor »

Meikl @ 10 May 2014, 08:45 hat geschrieben: Gut, daß wir hier im Forum so viele Experten für Eisenbahn-Fahrzeugbau haben... :ph34r:
Da könnte man genausogut sagen "gut, dass wir hier im Forum so viele Fahrplanexperten haben". Blöde Aussage, man wird doch spekulieren dürfen? Und es gibt hier durchaus Leute mit technischem Verständnis die vielleicht sogar mal ein paar Technische Mechanik oder Materialkundevorlesungen besucht haben......
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TramBahnFreak
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Beitrag von TramBahnFreak »

EasyDor @ 10 May 2014, 11:59 hat geschrieben: Und es gibt hier durchaus Leute mit technischem Verständnis die vielleicht sogar mal ein paar Technische Mechanik oder Materialkundevorlesungen besucht haben......
Ja, das sind dann aber meist nicht diejenigen, die sich hier zu Wort melden. :ph34r:
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Beitrag von ET 423 »

Iarn @ 10 May 2014, 11:45 hat geschrieben: Die Bahn wird aber leider von BWLern regiert. [...]
Deine Ausführungen leuchten ein. Aber gilt das auch, wenn eine andere Stelle für die Kosten (z.B. die Versicherung des Bauunternehmens) aufkommen muß?
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

ET 423 @ 10 May 2014, 12:21 hat geschrieben: Deine Ausführungen leuchten ein. Aber gilt das auch, wenn eine andere Stelle für die Kosten (z.B. die Versicherung des Bauunternehmens) aufkommen muß?
Dann werden die Anwälte der Versicherung des Bauunternehmens so ähnlich argumentieren.

PS ist ja beim Autounfall ähnlich, da bekommt man auch nur maximal Zeitwert plus paar Prozent und nicht eine Reparatur wenn der Wagen etwas älter ist
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Beitrag von elchris »

Die Bahn wird hier auch einen normalen Subunternehmervertrag haben. Eine Haftpflichtversicherung ist da usus. Diese wirkt, wenn dem Sub für seine Ausführungen sämtliche Vorgaben bekannt sind und dieser sie nicht eingehalten hat (Drehschutz des Baggers, SiPo). Was weiters zu klären gilt ist menschliches Versagen beim Erstellen der Betra - wenn hier der Lt vergessen wurde, dem Ausführer diese Zugfahrt also nicht bekannt war, ist Netz mit dabei, ebenso wenn die Kontrolle der Ausführung und Einhaltung der Vorgaben mangelhaft ist. Gerade letzteres ist ein dehnbarer Begriff und hat mir in meinem ersten Beruf viel Arbeit gemacht...
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Iarn @ 10 May 2014, 11:45 hat geschrieben: Die Bahn wird aber leider von BWLern regiert. Und die sehen das so: der Zug wird über X Jahre abgeschrieben, wahrscheinlich 20. Und wenn der Zug 12 Jahre alt ist, dann ist er nur 40% wert. Steigen die Reparaturkosten über diesen Wert, dann ist es ein wirtschaftlicher Totalschaden. Wahrscheinlich wird noch der Erlös aus der Ausschlachtung gegen gerechnet und die Schwelle des wirtschaftlichen Totalschaden liegt noch niedriger.
Das setzt aber voraus, dass ein Ersatz möglich ist. 423er sind aber nicht erhältlich, und ein Ersatz müsste erst entwickelt werden (Kuppelbarkeit mit 423ern), was den Neubau eines Zuges auf einmal sehr viel teurer machen würde.

Bei ner ausgebrannten 111er sieht das anders aus, da gibts mehr als genug Ersatz. Auf einen 423er dagegen kann man nicht so ohne weiteres verzichten.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von JeDi »

Flogg @ 9 May 2014, 21:49 hat geschrieben: Mit solchen Briefen erreicht man überhaupt nichts. Den Brief wird auch kein Anderer, als einer der "Sehr geehrten Damen und Herren" in Form eines dauergenervten Mitarbeiters in der "Beschwerdeabteilung" lesen.
Irrtum. Solche Briefe gehen nicht zu DB Dialog, sondern zum "Zentralen Kundendialog", der in Berlin sitzt. Da kriegt man (meistens) einigermaßen sinnvolle Antworten, die erkennen lassen, dass der Beantworter den Brief auch gelesen hat. Im Gegensatz zu DB Dialog, wo man schonmal dreist angelogen wird, oder extremst unpassende Textbausteine bekommt.
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Beitrag von JeDi »

Boris Merath @ 10 May 2014, 16:03 hat geschrieben: 423er sind aber nicht erhältlich
Das ist immer noch ein Märchen. Sie sind erhältlich. Nur nicht zu einem Preis, den die DB Regio AG gewillt ist, zu zahlen.
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Beitrag von Boris Merath »

JeDi @ 10 May 2014, 17:23 hat geschrieben: Das ist immer noch ein Märchen. Sie sind erhältlich. Nur nicht zu einem Preis, den die DB Regio AG gewillt ist, zu zahlen.
Neu inklusive Zulassung?
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von JeDi »

Boris Merath @ 10 May 2014, 17:23 hat geschrieben: Neu inklusive Zulassung?
Auch das sollte machbar sein, war aber nicht gefragt. Als Ersatz könnte man z.B. dem Verkehrsbetrieb S-Bahn Stuttgart 64 neue 0430/0431 kaufen, und würde dafür 60 423/433 vom Verkehsbetrieb S-Bahn Stuttgart (und je 2 aus Köln und Frankfurt) erhalten.
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

JeDi @ 10 May 2014, 17:25 hat geschrieben: Auch das sollte machbar sein, war aber nicht gefragt.
Einen gebrauchten 423er zu unbezahlbarem Preis zu kaufen dürfte aber wesentlich unwahrscheinlicher sein als einen eigenen 423ern zu vermutlich deutlich niedrigerem Preis wieder zu richten.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

JeDi @ 10 May 2014, 17:25 hat geschrieben: Auch das sollte machbar sein, war aber nicht gefragt. Als Ersatz könnte man z.B. dem Verkehrsbetrieb S-Bahn Stuttgart 64 neue 0430/0431 kaufen, und würde dafür 60 423/433 vom Verkehsbetrieb S-Bahn Stuttgart (und je 2 aus Köln und Frankfurt) erhalten.
Dann könnte man aber die 430er gleich für München kaufen. Weil anderen neue Fahrzeuge zu bezahlen und selber dann mit dem gebrauchten Schrott umher zu fahren, ergibt keinen Sinn. Zumal man die Stuttgarter Züge auch noch erstmal nachrüsten müsste, um sie überhaupt überall einsetzen zu können.
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Beitrag von JeDi »

Lazarus @ 10 May 2014, 17:49 hat geschrieben: Dann könnte man aber die 430er gleich für München kaufen. Weil anderen neue Fahrzeuge zu bezahlen und selber dann mit dem gebrauchten Schrott umher zu fahren, ergibt keinen Sinn.
Doch. Eine homogene Flotte.
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Beitrag von Lazarus »

JeDi @ 10 May 2014, 17:52 hat geschrieben: Doch. Eine homogene Flotte.
Da wird aber die BEG nicht mitspielen. Die werden zurecht sagen, wir bezahlen keinen Neupreis für 15 Jahre alte Züge.
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Beitrag von JeDi »

Lazarus @ 10 May 2014, 17:57 hat geschrieben: Da wird aber die BEG nicht mitspielen. Die werden zurecht sagen, wir bezahlen keinen Neupreis für 15 Jahre alte Züge.
Die BEG kauft keine Züge.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

JeDi @ 10 May 2014, 18:00 hat geschrieben: Die BEG kauft keine Züge.
Egal wie das Ding heisst, der Freistaat Bayern wird sich da auch querstellen. Ergo müssten diese Mittel also ausschliesslich von der DB aufgebracht werden, wenn man denn unbedingt einen sortenreinen Fuhrpark haben will.
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Beitrag von NJ Transit »

Lazarus @ 10 May 2014, 18:04 hat geschrieben: Egal wie das Ding heisst
du meinst die Deutsche Bahn?
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SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
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Beitrag von MaxM »

Über neue Züge wird man aber so und so nachdenken müssen - Linie A wird elektrifiziert, eines Tages kommt der Erdinger Ringschluss, vielleicht die Verlängerung nach Geretsried...
ET 423
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Beitrag von ET 423 »

Es kommen zusätzliche Fahrzeuge für Altomünster. Bis Geretsried, Erdinger Ringschluß usw. fertig gebaut sind, sind die 423er 30 Jahre + X alt und werden sowieso ersetzt.
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
EasyDor
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Beitrag von EasyDor »

Die 420er für Altomünster sind doch nur eine Temporärlösung bis zur Ausschreibung, denn mit denen, auch wenn es nur ein paar sind, wird man die Kriterien nicht erfüllen.
Daher besorgt man sich entweder runderneuerte 423 (ich nehme mal an die anderen werden auch analog Frankfurt etwas aufgehübscht obwohl sie bis auf das Außen-FIS noch in einem echt guten Zustand sind) oder eben 430 die elektrisch kuppelbar sind. Dass das nicht möglich ist braucht mit keiner erzählen, in unserem kleinen Nachbarland fahren neue Dieselloks mit alten E-Loks in Doppeltraktion ;)
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Beitrag von Mark8031 »

ET 423 @ 10 May 2014, 20:07 hat geschrieben: Bis Geretsried, Erdinger Ringschluß usw. fertig gebaut sind, sind die 423er 30 Jahre + X alt und werden sowieso ersetzt.
Du meinst, die Nachfolger der 423er sind bis dahin 30+x Jahre alt.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
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