Wie wird man U-Bahnfahrer?

Strecken, Fahrzeuge und Technik von U-Bahnen
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Beitrag von 423-Treiber »

Tilletappen @ 4 Jan 2005, 13:08 hat geschrieben: Mein "Rekord" am Bahnsteiganfang liegt übrigens bei 105 km/h. Das war in Oberschleißheim, stadteinwärts. Hatte Verspätung und beim bremsen war es doch etwas rutschiger als angenommen. Hab dann ne SB gemacht und dann stand ich genau an der Kante hinten :blink:
Oberschleißheim hat ja auch einen 239m-Bahnsteig, in Unterschleißheim hätteste da schon weniger Glück gehabt, ist nur die üblichen 210m! Aber bei solchen Aktionen rutscht mir das Herz auch manchmal in die Hose, besonders wenn dann plötzlich ein Bremsbalken wegbricht... <_<
ET 423
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Beitrag von ET 423 »

ropix @ 4 Jan 2005, 18:12 hat geschrieben:Aber auch nur solange die beschleunigte Variante vom C-Zug noch nicht als Software-Update vorhanden ist. Ansonsten würde das Teil bis 120 (unter der Hand sinds noch etwas mehr) locker mithalten.
Bevor der so schnell wird, hauts ihn wohl eher aus den Schienen. :lol: Btw: :quietsch: schafft 140, unter der Hand noch etwas mehr. ;)
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ChristianMUC

Beitrag von ChristianMUC »

ET 423 @ 4 Jan 2005, 18:50 hat geschrieben: Bevor der so schnell wird, hauts ihn wohl eher aus den Schienen. :lol: Btw: :quietsch: schafft 140, unter der Hand noch etwas mehr. ;)
Wo liegt denn die inoffizielle Höchstgeschwindigkeit eines 423?
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Beitrag von 423-Treiber »

Wenn ich mir die technischen Daten vom C-Zug so anschaue, dann hat er den Vorteil, dass alle Achsen angetrieben sind, was natürlich eine bessere Beschleunigung zur Folge hat. Ausserdem ist das Gewicht pro laufenden Meter etwas geringer.
Dazu wurde der 423 ja leider sowohl im Beschleunigungs- als auch im Bremsverhalten kastriert, so dass ein exakter Vergleich nicht möglich ist. Aber ich bin ja ein Ehrenmann und gönne dem C-Zug den Sieg... dafür kann ich theoretisch mit dem 423 auch einen Ausflug nach Österreich machen und quer durch Deutschland flitzen, zumindest überall da wo Strippe hängt! B)
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Beitrag von 423-Treiber »

Christian aus München @ 4 Jan 2005, 19:07 hat geschrieben: Wo liegt denn die inoffizielle Höchstgeschwindigkeit eines 423?
Habe ich einige Beiträge vorher schon mal erwähnt...
schorsch
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Beitrag von schorsch »

423-Treiber @ 4 Jan 2005, 19:14 hat geschrieben: dafür kann ich theoretisch mit dem 423 auch einen Ausflug nach Österreich machen und quer durch Deutschland flitzen, zumindest überall da wo Strippe hängt!  B)
Ja, das können wir nicht so einfach...wir könnten halt in Nürnberg fahren (vielleicht in anderen Städten auch, aber das weiß ich nicht), aber da müssen wir erstmal hinkommen und da brauchen wir dann doch unsere "große Schwester", die uns dort hin schleppt ;)
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Beitrag von 423-Treiber »

schorsch @ 4 Jan 2005, 19:33 hat geschrieben: Ja, das können wir nicht so einfach...wir könnten halt in Nürnberg fahren (vielleicht in anderen Städten auch, aber das weiß ich nicht), aber da müssen wir erstmal hinkommen und da brauchen wir dann doch unsere "große Schwester", die uns dort hin schleppt ;)
Ach nicht traurig sein, ich kann Dich ja mit dem 423 in Schlepptau nehmen und dann geht´s ab nach Nürnberg... :P
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Beitrag von elchris »

423-Treiber @ 3 Jan 2005, 03:11 hat geschrieben: Der 423 soll es auch auf 156 bringen können, was aber im normalen Betrieb nicht geht, da ja bei 145 die PZB zu meckern anfängt und bei knappen 150 wird man dann mit einer Zwangsbremsung belohnt... :D
Nur? Es gab doch mal Anfang der 70er eine Testfahrt mit 420 002, da fuhr das Fahrzeug deutlich über seiner zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
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Beitrag von ET 423 »

elchris @ 4 Jan 2005, 19:38 hat geschrieben: Nur? Es gab doch mal Anfang der 70er eine Testfahrt mit 420 002, da fuhr das Fahrzeug deutlich über seiner zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Weil der damals seitens der PZB nicht abgeregelt war und überdies seine Motoren nicht runtergeregelt waren. Rein von den Motoren bringt der 423 locker 180km/h (zwar mit Anlauf, aber immerhin). Das ist aber wie schon gesagt abgeregelt. Überdies fand ja auch keine Testfahrt statt, verglichen mit 420 002. Würde man die ganzen Abregelungen ausschalten, könnte :quietsch: zeigen, was er kann (oder nicht kann). So hinkt der Vergleich schon sehr stark.
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

ET 423 @ 4 Jan 2005, 18:50 hat geschrieben: Bevor der so schnell wird, hauts ihn wohl eher aus den Schienen. :lol:
Noe, der C-Zug ist schliesslich fuer diese Hoechstgeschwindigkeit gebaut worden, wie inwischen aus mehreren Quellen zu hoeren war. Die interessantere Frage ist, welche Strecken dafuer geeignet sind. Zumindest die Strecke nach Garching raus ist da ein heisser Kandidat, das Gezuckel dort ist ja doch ein bisschen nervtoetend :-)
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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Beitrag von ET 423 »

Boris Merath @ 4 Jan 2005, 21:13 hat geschrieben: Noe, der C-Zug ist schliesslich fuer diese Hoechstgeschwindigkeit gebaut worden, wie inwischen aus mehreren Quellen zu hoeren war. Die interessantere Frage ist, welche Strecken dafuer geeignet sind. Zumindest die Strecke nach Garching raus ist da ein heisser Kandidat, das Gezuckel dort ist ja doch ein bisschen nervtoetend :-)
Naja, wenn du das sagst, glaube ich es dir einfach mal. ;) Der C-Zug macht auf mich nur den Eindruck einer, wie soll ich sagen, wackeligen Konstruktion (wie ich auch aus mehreren Quellen erfahren habe), und daher halte ich eine Geschwindigkeit von 120km/h für, krass ausgedrückt, Selbstmord. :D Aber ok, dann soll es halt so sein. ;)
Die Strecke nach Garching wäre in der Tat ein heißer Kandidat, aber das geht ja dann wohl erst, wenn man die U6 ausschließlich mit C-Zügen fährt, oder? Ansonsten macht die höhere Geschwindigkeit keinen Sinn, da man die Fahrpläne nicht daran orientieren kann. Wenn dann nämlich ein A- oder B-Wagen fährt, dann macht man automatisch Verspätungen.
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Beitrag von ropix »

ET 423 @ 4 Jan 2005, 21:30 hat geschrieben: Die Strecke nach Garching wäre in der Tat ein heißer Kandidat, aber das geht ja dann wohl erst, wenn man die U6 ausschließlich mit C-Zügen fährt, oder? Ansonsten macht die höhere Geschwindigkeit keinen Sinn, da man die Fahrpläne nicht daran orientieren kann. Wenn dann nämlich ein A- oder B-Wagen fährt, dann macht man automatisch Verspätungen.
Genau das ist das große Problem daran. Eigentlich reicht es ja, jeden zweiten Umlauf als C-Zug fahren zu lassen, denn die anderen drehen ja schon in Fröttmaning. Aber wenn es mal zu einer Überholung (sehr unwarscheinlich) oder zu einer vorzeitigen Wende (durchaus denkbar) kommt, dann hat man seine eingebaute Verspätung. Das ließe sich lösen, in dem man einen C-Zug in Fröttmaning bereithält, in den dann umgestiegen werden müsste - was vor allem bei der automatischen Wende, wo der Zug von slebst an den Bahnsteig gekommen wäre und der Fahrer dann nur ebenfalls den Zug hätte wechseln müssen vielleicht noch nicht das Riesenproblem gewesen wäre - wohlgemerkt wäre, denn die automatische Wende (und damit Bereitstellung) Fröttmanging kommt ja erst mal nicht.
Nächste problemlösung wäre die 120 einfach zur Zeitverkürzung zu nehmen und an den Anschlusspunkten eine verspätete (nicht C-Zug) U-Bahn zu signalisieren, wie das jetzt schon in Garching-Hochbrück der Fall ist (oder war?) und sich damit kürzere Wendezeiten in FG (sollte eigenltich eher GF heißen) einzuhandeln. Ich fürchte nur, aus den 120 wird so schnell nichts. Aber prinzipiell gehen tuts.
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Beitrag von ET 423 »

@ropix: Genau da liegt der Hund begraben. Das ganze Wenn und Aber. :( Einen C-Zug in Fröttmaning bereitzuhalten dürfte wohl schwer umsetzbar sein (was das kostet...). Von der automatischen Wende hört man ja schon länger nichts mehr und dürfte auch technisch so schnell nicht durchzuführen sein. Die einzige Problemlösung, die ich anzubieten hätte, wäre die gleiche, wie es auf der S4 gemacht wurde: Man behält die An- und Ankunftszeiten für die niedrigere Geschwindigkeit (in dem Fall die 80km/h der A- und B-Wagen), erlaubt aber zwischen Fröttmaning und Garching-Hochbrück (und später mal weiter Richtung Forschungsgelände) die 120km/h der C-Züge. ==> Verspätungen werden nicht automatisch produziert, könnten aber theoretisch von C-Zügen wieder reingefahren werden. So wurde es auf der S4 gehandhabt. Die Fahrtzeiten waren bis zum Fahrplanwechsel die des 420 (aufbauend auf 120km/h), erlaubt wurden aber die 135/140km/h des 423 (die fahrzeugspezifischen HG's waren natürlich weiterhin zu beachten). Eine andere Lösung fällt mir jetzt auch nicht ein. Aber: Dafür müßte der C erstmal 120km/h fahren dürfen.
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Beitrag von schorsch »

Das da auch A- und B-Wagen auf´m 6er fahren würden wäre kein Problem, denn auch die A- und B-Wagen könnten weit mehr als 80 km/h fahren. Es soll schon mal vorgekommen sein, dass der 091 nicht abgeriegelt durch die Gegend fuhr...und dann wurden auch Geschwindigkeiten über 100 gefahren...
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Beitrag von Boris Merath »

schorsch @ 5 Jan 2005, 03:32 hat geschrieben: Das da auch A- und B-Wagen auf´m 6er fahren würden wäre kein Problem, denn auch die A- und B-Wagen könnten weit mehr als 80 km/h fahren. Es soll schon mal vorgekommen sein, dass der 091 nicht abgeriegelt durch die Gegend fuhr...und dann wurden auch Geschwindigkeiten über 100 gefahren...
Wir braeuchten aber ne offizielle Regelung, oder sind A und B auch fuer mehr gebaut?
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Beitrag von schorsch »

Boris Merath @ 5 Jan 2005, 03:36 hat geschrieben: Wir braeuchten aber ne offizielle Regelung, oder sind A und B auch fuer mehr gebaut?
Wie offizielle Regelung?!
Boris Merath @ 4 Jan 2005, 21:13 hat geschrieben:Noe, der C-Zug ist schliesslich fuer diese Hoechstgeschwindigkeit gebaut worden, wie inwischen aus mehreren Quellen zu hoeren war.
:lol: Also da hat dir wohl jemand einen Schmarrn erzählt. Der Typ-C wurde ausschließlich für die Münchner U-Bahn gebaut. Nur weil er vom Designbüro Neumeister entworfen wurde, ist er noch lange kein ICE...
Und von wo haste diese Info?
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Beitrag von Boris Merath »

schorsch @ 5 Jan 2005, 05:17 hat geschrieben: :lol: Also da hat dir wohl jemand einen Schmarrn erzählt. Der Typ-C wurde ausschließlich für die Münchner U-Bahn gebaut. Nur weil er vom Designbüro Neumeister entworfen wurde, ist er noch lange kein ICE...
Und von wo haste diese Info?
Naja, 330 trau ich dem auch nciht zu :-) WIe gesagt, ich habs inzwischen aus verschiedenen QUellen gehoert, daher halte ich das fuer ne Tatsache (ich glaube ueber 3 verschiedene Wege), ausserdem hat der Koenig selber auf der Uebergabe des C-Zuges 610 Berichten zufolge (ich war leider nicht da) sich so geaeussert, dass klar wurde, dass der C-Zug mehr als 80 kann und nur abgeregelt ist, genauere Details weiss ich leider nicht mehr, koennte sich da vielleicht jemand dazu aeussern der da war?

Von wem ich das genau habe werde ich hier aber nicht naeher schreiben.
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Beitrag von BG »

Boris Merath @ 5 Jan 2005, 16:38 hat geschrieben: ausserdem hat der Koenig selber auf der Uebergabe des C-Zuges 610 Berichten zufolge (ich war leider nicht da) sich so geaeussert, dass klar wurde, dass der C-Zug mehr als 80 kann und nur abgeregelt ist, genauere Details weiss ich leider nicht mehr, koennte sich da vielleicht jemand dazu aeussern der da war?
Werd mir wenn ich wieder in München bin und Zeit finde mal das Video mit der König-Rede anschauen und dann berichten. Im Zweifelsfall (falls ich mich länger nicht dazu melde) bitte nochmal dran erinnern.
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Beitrag von FloSch »

ghuzdan1 @ 5 Jan 2005, 19:48 hat geschrieben: Werd mir wenn ich wieder in München bin und Zeit finde mal das Video mit der König-Rede anschauen und dann berichten. Im Zweifelsfall (falls ich mich länger nicht dazu melde) bitte nochmal dran erinnern.
In der Rede hat er das WIMRE nicht erwähnt, nachher dann, als er den Zug noch 2-3 Mal zwischen Kieferngarten und Hochbrück hin und her gefahren hat allerdings. Davon besitze ich allerdings nur Engramme in meinem Gedächtnis und nicht auf Magnetband oder dergleichen.
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Beitrag von ET 423 »

schorsch @ 5 Jan 2005, 05:17 hat geschrieben: :lol: Also da hat dir wohl jemand einen Schmarrn erzählt. Der Typ-C wurde ausschließlich für die Münchner U-Bahn gebaut. Nur weil er vom Designbüro Neumeister entworfen wurde, ist er noch lange kein ICE...
Und von wo haste diese Info?
Heißt also, der C ist gar nicht für eine Geschwindigkeit von 120km/h ausgelegt? Würde mich auch wie gesagt stark wundern, denn der ist für München entworfen worden und hier werden nur 80km/h gefahren...
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Beitrag von ropix »

ET 423 @ 5 Jan 2005, 20:42 hat geschrieben:
schorsch @ 5 Jan 2005, 05:17 hat geschrieben: :lol: Also da hat dir wohl jemand einen Schmarrn erzählt. Der Typ-C wurde ausschließlich für die Münchner U-Bahn gebaut. Nur weil er vom Designbüro Neumeister entworfen wurde, ist er noch lange kein ICE...
Und von wo haste diese Info?
Heißt also, der C ist gar nicht für eine Geschwindigkeit von 120km/h ausgelegt? Würde mich auch wie gesagt stark wundern, denn der ist für München entworfen worden und hier werden nur 80km/h gefahren...
Doch, er ist.
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Beitrag von ET 423 »

ropix @ 5 Jan 2005, 21:07 hat geschrieben: Doch, er ist.
Warum hat er dann keine Zulassung dafür?
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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Beitrag von ropix »

ET 423 @ 5 Jan 2005, 21:09 hat geschrieben: Warum hat er dann keine Zulassung dafür?
Warum sollte man ihn zum jetztigen Zeitpunkt dafür zulassen. Die Streckentechnik (vor allem Durchrutschwege und dergleichen) ist ja vermutlich auch nur für 80 zugelassen.
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Beitrag von tauRus »

Der Integral ist z.B. auch für theoretisch 200km/h ausgelegt (Scheitert natürlich an LZB und Nutzen). Aber selbst die 160km/h, die er ohne weiteres fahren könnte (Mg-Bremse) werden nicht ausgeschöpft - Und deswegen wurde die Zulassung für 140km/h gemacht.
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Beitrag von BG »

FloSch @ 5 Jan 2005, 19:53 hat geschrieben: In der Rede hat er das WIMRE nicht erwähnt, nachher dann, als er den Zug noch 2-3 Mal zwischen Kieferngarten und Hochbrück hin und her gefahren hat allerdings.
Achso, Mist, da konnte ich leider nicht mehr dabei sein und habs deswegen auch nicht aufgezeichnet :(
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Beitrag von schorsch »

ropix @ 5 Jan 2005, 21:19 hat geschrieben: Warum sollte man ihn zum jetztigen Zeitpunkt dafür zulassen. Die Streckentechnik (vor allem Durchrutschwege und dergleichen) ist ja vermutlich auch nur für 80 zugelassen.
Genau, und solange das nicht geändet wird, müssen die A-, B- und C-Wagen wohl weiterhin mit 80 rumtuckern. Die Strecken an sich wäre auf jeden Fall für Geschwindigkeiten von 120 km/h geeignet, wie es jedoch mit den Durchrutschwegen etc. aussieht weiß ich nicht.

Und an der Behauptung (wer immer diese auch aufgestellt hat), dass für die Strecken nach Garching eine v_max Erhöhung von 80 auf 120 geplant ist, ist nichts dran.
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Beitrag von Boris Merath »

schorsch @ 6 Jan 2005, 03:50 hat geschrieben: Genau, und solange das nicht geändet wird, müssen die A-, B- und C-Wagen wohl weiterhin mit 80 rumtuckern. Die Strecken an sich wäre auf jeden Fall für Geschwindigkeiten von 120 km/h geeignet, wie es jedoch mit den Durchrutschwegen etc. aussieht weiß ich nicht.
Naja, zumindest mit LZB sollte das schon gehen, da sind ja Durchrutschwege kein Problem. Und es geht hier in dem Thema auch nicht darum, was die Zuege momentan fahren, sondern darum, was sie theoretisch fahren koennen bzw. fuer was sie ausgelegt sind, und das ist beim C-Zug nach diversen Quellen nunmal 120, unabhaengig davon ob das jemals benutzt wird oder nicht.
Und an der Behauptung (wer immer diese auch aufgestellt hat), dass für die Strecken nach Garching eine v_max Erhöhung von 80 auf 120 geplant ist, ist nichts dran.
Hat das hier jemand behauptet? Es ging AFAIK immer nur darum, was theoretisch moeglich waere...dass da was konkret geplant ist wird wohl niemand hier behaupten.
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Beitrag von schorsch »

Boris Merath @ 6 Jan 2005, 03:59 hat geschrieben:Und es geht hier in dem Thema auch nicht darum, was die Zuege momentan fahren, sondern darum, was sie theoretisch fahren koennen bzw. fuer was sie ausgelegt sind, und das ist beim C-Zug nach diversen Quellen nunmal 120, unabhaengig davon ob das jemals benutzt wird oder nicht.
Ja, aber eben nicht nur der Typ-C sondern der Typ-B und der Typ-A (nach Angaben von Kollegen aus der Werkstatt) auch.
Boris Merath @ 6 Jan 2005, 03:59 hat geschrieben:Hat das hier jemand behauptet? Es ging AFAIK immer nur darum, was theoretisch moeglich waere...dass da was konkret geplant ist wird wohl niemand hier behaupten.
Oh, dann hab´ ich das wohl falsch verstanden (kommt wahrscheinlich vom zu schnellen nachlesen ;) ). Sorry! :)
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Beitrag von Boris Merath »

schorsch @ 6 Jan 2005, 04:06 hat geschrieben: Ja, aber eben nicht nur der Typ-C sondern der Typ-B und der Typ-A (nach Angaben von Kollegen aus der Werkstatt) auch.
Das ist ja interessant...dass die auch mal mehr als 80 gehen ist ja kein Geheimnis, aber versteh ich das richtig dass die auch dafuer geplant sind, dass also rein theoretisch eine offizielle Erhoegung der v-max auf 120 moeglich waere?
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Boris Merath @ 6 Jan 2005, 04:10 hat geschrieben:Das ist ja interessant...dass die auch mal mehr als 80 gehen ist ja kein Geheimnis,
Ja, also 95-98 schafft man mit einem Typ-A schon (wenns a bisserl berg ab geht). Aber er ist halt bei ca. 90 (je nach Fahrzeug) abgeriegelt, bremst jedoch nicht wie der Typ-C autom. bei ca. 83 km/h auf 80 ab. Also kann man eben, wenns berg ab geht schneller fahren.
Der Typ-B geht schon nicht mehr so schnell. Bei dem ist bei ca. 85 schluss (auch von Fahrzeug zu Fahrzeug versch.). Aber auch der Typ-B bremst nicht autom. ab.
Boris Merath @ 6 Jan 2005, 04:10 hat geschrieben:aber versteh ich das richtig dass die auch dafuer geplant sind, dass also rein theoretisch eine offizielle Erhoegung der v-max auf 120 moeglich waere?
Mei, geplant ist wie gesagt nichts, aber (fast) jedes Schienenfahrzeug kann doch schneller fahren als es zugelassen ist. Ist halt einfach so.
Aber rein von der Power der Züge wäre es möglich.
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