Grafing - Wasserburg Bahnhof/Stadt

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TramPolin
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Beitrag von TramPolin »

Derzeit wird (mal wieder) diskutiert, ob man die ehemalige Bahnstrecke von Wasserburg Bahnhof (Reitmehring) nach Wasserburg Stadt wiederaufbauen soll. Sie ist seit 1987 nach einem Erdrutsch "unterbrochen".

Am Freitag wollte ich mir mal die Strecke, bzw. das, was von ihr noch übrig ist, anschauen. Ich wurde gewarnt, die Strecke sei kaum zugänglich, schon gar nicht mit dem Rad abfahrbar. Immerhin sei sie ja 1987 wieder der Natur überlassen worden. Aber Herausforderungen sind ja nicht schlecht. Schaffe ich es vom alten Stadtbahnhof bis zum Firmentor von Meggle?

Bei der Gelegenheit habe ich mir natürlich auch die bestehende Strecke Ebersberg – Wasserburg Bahnhof angeschaut. Also geht es mit dem Rad erst einmal nach Ebersberg und von dort weiter an der Bahnstrecke entlang.


Teil 1 Ebersberg - Wasserburg Bahnhof
Die Reihenfolge der Bilder entspricht dem Streckenverlauf in Richtung Wasserburg Bahnhof.


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Bild 1: Ein Bahnübergang zwischen Ebersberg und Steinhöring (nahe an Steinhöring). Hier hat der Feldweg, der beim Einmünden auf die Fahrbahn die Schienen schon fast berührt, eine eigene Warnblinkanlage. Sicher nicht einzigartig, aber auch nicht gerade oft zu sehen.



Bild

Bild 2: Ein offenbar stillgelegter Bahnübergang zwischen Tulling und Steinhöring. Die Stelle ist sehr unübersichtlich.



Bild

Bild 3: Neben beschrankten Bahnübergängen gibt es immer noch solche Konstruktionen, nur das Andreaskreuz weist auf die Gefahr hin, eine Warnblinkanlage fehlt. Wir befinden uns direkt im Ortsgebiet von Tulling.



Bild

Bild 4: Zwischen Tulling und Forsting kommt uns eine Südostbayernbahn entgegen.



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Bild 5: In Wasserburg angekommen, über die Inn-Brücke gefahren und Richtung Altstadt geblickt. Wird diese herrliche Stadt bald wieder einen Schienenanschluss haben?

Im nächsten Teil schauen wir uns nun die alte Strecke beginnend vom Stadtbahnof an.
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TramPolin
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Beitrag von TramPolin »

Teil 2 a) Wasserburg Stadt - Wasserburg Bahnhof
Die Reihenfolge der Bilder entspricht dem Streckenverlauf in Richtung Wasserburg Bahnhof (also Reitmehring).


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Bild 6: Wir starten am alten Bahnhof. Von der Bahnstrecke ist hier gast gar nichts mehr zu erkennen.



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Bild 7: Ein Blick zurück zum alten Bahnhof. Hier irgendwo lief die Strecke. Man kann den Verlauf nur noch erahnen.



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Bild 8: Hier kommen wir der Sache schon näher, denn durch den Tunnel musste das Bähnle ja durch. Aber wo sind die Schienen?



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Bild 9: Der Tunnel wir nun als Rad- und Fußweg genutzt, noch immer sind keine Schienen zu sehen.



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Bild 10: Endlich erscheint das erste Stück Schiene. Im Tunnel ragt doch tatsächlich ein Gleisstück aus dem Boden.



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Bild 11: Im Tunnel mit Blick Richtung Inn-Ufer. Auch hier kann man die Strecke kaum mehr erahnen.



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Bild 12: Hier im Bild rechts lief die Strecke. Dafür ist das "Wasserwerk Wasserburg" unübersehbar.



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Bild 13: Links das Wasserwerk, rechts sollte irgendwo die alte Strecke sein. An dieser Stelle bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht vielleicht wenige Meter weiter rechts ist, da das Gestrüpp praktisch undurchdringlich ist. Laut den alten Karten lief/läuft die Strecke sehr nahe am Inn-Ufer.



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Bild 14: Hier wäre es aber nun tatsächlich zu eng für die Bahn. Tatsächlich führt die Strecke unmittelbar neben dem Randstein im Bild rechts. Die Natur hat sich alles zurückerobert.



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Bild 15: Zwängen wir uns doch mal rein in das Dickicht. Tatsächlich liegen hier Gleise! In Teil 2b) werden wir noch ganz andere Gleise sehen – schwebende!
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Beitrag von TramPolin »

Teil 2 b) Wasserburg Stadt - Wasserburg Bahnhof
Die Reihenfolge der Bilder entspricht dem Streckenverlauf in Richtung Wasserburg Bahnhof (also Reitmehring).


Bild

Bild 16: Man könnte dies für die Stelle mit dem Erdrutsch halten. Doch es handelt sich nicht um die Hauptstelle, wie wir noch sehen werden. Entweder ist das eine Stelle, die später abgerutscht ist, oder es ist eine Stelle, die es 1987 gleichzeitig erwischt hat.



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Bild 17: Auf den Gleisen. Zumindest mich tragen sie, ohne dass etwas sichtbar/fühlbar ins Schwingen gerät.



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Bild 18: Ein paar Meter weiter. Eine Bank, ein riesiges, herrliches Schild (Edit, korrigiert: gehört wohl zur Binnenschifffahrt (nicht zur Bahn), war mir nicht sicher.)



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Bild 19: Die Gleise sind schnell gefunden. Doch sie enden hier. Sehr wahrscheinlich war hier der eigentliche Erdrutsch. Man hat die Gleise auf einem Teilabschnitt abgetrennt und entfernt. Von einem Übergang ist nichts zu sehen, aber es gibt eine tiefe Schlucht.



Bild

Bild 20: Hier ist die Abtrennstelle sehr gut zu sehen.



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Bild 21: Jetzt das eigentliche Problem. Vor uns liegt die gerade erwähnte Schlucht. Die Stelle ist unüberwindbar, es geht fast senkrecht runter, unten plätschert ein Bach. Auch zu Fuß käme ich hier nicht weiter. Wer ganz genau hinschaut, sieht auf der anderen Seite der Schlucht die Schienen weitergehen (Bildmitte). Da möchte ich eigentlich hin. Aber, das war's! Das Vorhaben, die ganze Strecke abzufahren, ist erst einmal gescheitert.
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Beitrag von ropix »

Ein paar Anmerkungen:

Bild
also zumindest bis vor kurzem lagen ein paar Überbleibsel auch in Wasserburg Stadt. Und zwar nicht irgendwo sondern genau im Grünstreifen von deinem Bild.

Die kleine Stelle rutschte wenn ich mich recht entsinne relativ gleichzeitig - und das große Schild dient denke ich doch wohl eher der Binnenschifffahrt :D Weil da gibts mehr solcher lustiger Schilder entlang vom Fluss, auch wenn die Eisenbahn schon längst abgebogen ist.
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TramPolin
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Beitrag von TramPolin »

ropix @ 20 Aug 2012, 21:59 hat geschrieben: Die kleine Stelle rutschte wenn ich mich recht entsinne relativ gleichzeitig - und das große Schild dient denke ich doch wohl eher der Binnenschifffahrt :D Weil da gibts mehr solcher lustiger Schilder entlang vom Fluss, auch wenn die Eisenbahn schon längst abgebogen ist.
Wie peinlich. Bei dem Schild war ich mir nicht sicher. Ich schwankte zwischen Bahn und Schifffahrt. Das Bahnwarnschild ist eigentlich genau um 180 Grad gedreht und sieht auch sonst anders aus, das X im Schild unten deutete ich dann aber doch eher als Andreaskreuz. Ich suchte nach ähnlichen Schildern im Internet, fand aber nichts.

Da direkt hinter der Bank offenbar ein Bahnübergang war, erschien es mir nicht unlogisch, dass es was mit der Bahn zu tun hat. Aber, da das Schild so groß ist, liegt wohl daran, dass es die Kapitäne in einiger Entfernung vom Fluss aus sehen müssen.

Die Frage ist: Muss/kann man die Schifffahrt-Schilder kennen?

Ich habe es an der besagten Stelle korrigiert.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Bild 21 zeigt glaub ich ganz gut, warum eine Wiederinbetriebnahme dieser Strecke doch ziemlich unwarscheinlich ist. Das dürfte doch einen gewaltigen Aufwand bedeuten, die Stelle so her zu richten, das man da wieder ein Gleis legen kann. Zudem besteht halt auch immer die Gefahr, dass das wieder abrutscht.
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jonashdf
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Beitrag von jonashdf »

Tendenziell sollte man Streckenbegehenungen auch im Spätherbst oder im frühen Frühling (so im März) machen. Da wuchert erstmal das Grünzeug nicht so stark wie im Sommer und man findet so leichter Details. Naja und auch von den Temperaturen ist das angenehmer. ;) So als Tipp für die nächste Streckenwanderung.
Stellwerk des Monats Dezember: Saulgrub, Fdl, mech E, IB 1950, AB 08.11.2007, zum Schluß nur Deckungsstelle für BÜ, nur 1 Dksig, Gegenrichtung Zp9
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TramPolin
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Beitrag von TramPolin »

Lazarus @ 20 Aug 2012, 22:40 hat geschrieben: Bild 21 zeigt glaub ich ganz gut, warum eine Wiederinbetriebnahme dieser Strecke doch ziemlich unwarscheinlich ist. Das dürfte doch einen gewaltigen Aufwand bedeuten, die Stelle so her zu richten, das man da wieder ein Gleis legen kann. Zudem besteht halt auch immer die Gefahr, dass das wieder abrutscht.
Dass man die gesamte Strecke neu aufbauen muss, ist klar.

Die abrutschten Stellen halte ich nicht für ein unlösbares Problem. Da muss man sicherlich einiges neu aufschütten und massiv verstärken, ggf. auch mit einem Betonuntergrund oder einem Brückenbauwerk. Aber solche Probleme hat man an allen Bahnstrecken, die in der Nähe von Steilhängen führen. Und da gibt's viel, viel härtere Fälle, gerade im Gebirge. Daher halte ich Deine Einschätzung nicht für korrekt. Wenn man 800 Meter hohe Häuser bauen kann, dann wird man ja diesen 10-20 Meter hohen Erdwall locker stabilisieren können, dass er viele Jahrzehnte hebt und auch jeden Wolkenbruch übersteht.

In den Gutachten mit Berechnungen ist ja eine Reparatur dieser Stellen auch enthalten.
jonashdf @ 20 Aug 2012, 22:42 hat geschrieben:Tendenziell sollte man Streckenbegehenungen auch im Spätherbst oder im frühen Frühling (so im März) machen. Da wuchert erstmal das Grünzeug nicht so stark wie im Sommer und man findet so leichter Details. Naja und auch von den Temperaturen ist das angenehmer. ;) So als Tipp für die nächste Streckenwanderung.
Schon richtig, aber das die Diskussion jetzt gerade wieder am Köcheln ist, nutzte ich die Gelegenheit. Ich wollte es einfach mal mit eigenen Augen sehen und einiges habe ich ja auch gesehen.
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Autobahn
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Beitrag von Autobahn »

TramPolin @ 20 Aug 2012, 22:49 hat geschrieben:Dass man die gesamte Strecke neu aufbauen muss, ist klar.
Dem Ingschenör ist nichts zu schwör ;)
In den Gutachten mit Berechnungen ist ja eine Reparatur dieser Stellen auch enthalten.
Und ist es über 1.0? Reparatur ist aber etwas anderes als Neubau, was in diesem Fall aber notwendig erscheint, wie Du selbst sagst. Das ergibt eine andere Berechnung.

P.S.: Danke für die Fotos.
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Michi Greger
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Beitrag von Michi Greger »

TramPolin @ 20 Aug 2012, 21:35 hat geschrieben:Bild 13: Links das Wasserwerk, rechts sollte irgendwo die alte Strecke sein. An dieser Stelle bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht vielleicht wenige Meter weiter rechts ist, da das Gestrüpp praktisch undurchdringlich ist. Laut den alten Karten lief/läuft die Strecke sehr nahe am Inn-Ufer.

Bild 14: Hier wäre es aber nun tatsächlich zu eng für die Bahn. Tatsächlich führt die Strecke unmittelbar neben dem Randstein im Bild rechts. Die Natur hat sich alles zurückerobert.
Die Strecke verläuft rechts, hinter dem Geländer bzw. der Betonkante. (Dahinter geht es ca. 75cm abwärts). Das war wohl mal eine Art Verladerampe auf freier Strecke, um großteile wie Turbinen oder Trafos zum/vom Innkraftwerk zu bekommen - die Kranbahn vom Kraftwerk reicht weit genug nach aussen, um mit dem Kraftwerkskran Dinge an diese Stelle heben zu können.
(Die Russensperre am Kraftwerk und die Kraftwerks-Lorenbahn hast du nicht fotografiert?)
TramPolin @ 20 Aug 2012, 21:36 hat geschrieben:Bild 16: Man könnte dies für die Stelle mit dem Erdrutsch halten. Doch es handelt sich nicht um die Hauptstelle, wie wir noch sehen werden. Entweder ist das eine Stelle, die später abgerutscht ist, oder es ist eine Stelle, die es 1987 gleichzeitig erwischt hat.
Dieses kleinere Loch (es gibt noch 2 weitere kleine) ist entweder aus derselben Nacht oder nur kurz später. Seit diesen Erdrutschen aht das Wasser jetzt schließlich Platz und freie Bahn, um hangabwärts zu kommen...
Im Loch kann einem übrigends die Bahn mal richtig bis zum Hals stehen:
Bild
(Ist das eigentlich illegales Betreten von Gleisen, nachdem die Strecke ja nicht stillgelegt ist?)
Bild 17: Auf den Gleisen. Zumindest mich tragen sie, ohne dass etwas sichtbar/fühlbar ins Schwingen gerät.
Zu zweit mit Hüpfen lässt sichs schon ein wenig federn. Einen Zug würd ich da nicht mehr drüberfahren, und sei es auch nur ein Skl oder Schienenbus.
Bild 19: Die Gleise sind schnell gefunden. Doch sie enden hier. Sehr wahrscheinlich war hier der eigentliche Erdrutsch. Man hat die Gleise auf einem Teilabschnitt abgetrennt und entfernt. Von einem Übergang ist nichts zu sehen, aber es gibt eine tiefe Schlucht.
Die Gleise hingen wohl unmittelbar nach dem Erdrutsch wirklich noch un-unterbrochen in der Luft durch. Man hat sie aber recht schnell dann abgetrennt und die Schienenlängen bergseitig (Richtung Reitmehring) zurückgezogen; oberhalb der Unterbrechung finden sich auf dem Gleis mehrere verbogene aufgestapelte Gleisroste.
Bild 21: Jetzt das eigentliche Problem. Vor uns liegt die gerade erwähnte Schlucht. Die Stelle ist unüberwindbar, es geht fast senkrecht runter, unten plätschert ein Bach. Auch zu Fuß käme ich hier nicht weiter. Wer ganz genau hinschaut, sieht auf der anderen Seite der Schlucht die Schienen weitergehen (Bildmitte). Da möchte ich eigentlich hin. Aber, das war's! Das Vorhaben, die ganze Strecke abzufahren, ist erst einmal gescheitert.
Bei weniger Grünzeug sieht die Stelle so aus:

Das offenen Schienenende auf der Reitmehringer Seite:
Bild
(an der rechten Schiene hängt das abgerissene Fernsprech-Streckenkabel)

Und der Blick von Wasserburger Seite über die Schlucht hinweg auf die abgetrennten Schienen:
Bild
(zeigt auch den Kletter-Trampelpfad den man nutzen muß, will man der Strecke weiter folgen. Runter geht übrigends deutlich leichter wie rauf.)
Lazarus @ 20 Aug 2012, 22:40 hat geschrieben:Bild 21 zeigt glaub ich ganz gut, warum eine Wiederinbetriebnahme dieser Strecke doch ziemlich unwarscheinlich ist. Das dürfte doch einen gewaltigen Aufwand bedeuten, die Stelle so her zu richten, das man da wieder ein Gleis legen kann. Zudem besteht halt auch immer die Gefahr, dass das wieder abrutscht.
TramPolin @ 20 Aug 2012, 22:49 hat geschrieben:Die abrutschten Stellen halte ich nicht für ein unlösbares Problem. Da muss man sicherlich einiges neu aufschütten und massiv verstärken, ggf. auch mit einem Betonuntergrund oder einem Brückenbauwerk.
Die Stelle wieder mit einem Damm aufzuschütten, ist in meinen Augen auch nicht die richtige Lösung. Hätte es dort eine Brücke gegeben, wäre die Zerstörung vermutlich gar nicht erst entstanden. Das Problem ist der hier fließende Bach, an sich ein recht unscheinbares Rinnsal von nichtmal 50cm Breite und Tiefe. Bei Schneeschmelze oder Gewitterregen sammelt sich hier aber wohl das Wasser der umliegenden Wiesen und lässt das Gerinne auf mehr als das Zehnfache anschwellen (sichtbar an den Spuren im Wald daneben). Nach damaliger billiger Lokalbahn-Bauart hat man sich eine teure Brücke gespart und lieber (in billiger Handarbeit) einen über 20m hohen Damm aufgeschüttet, der unten nur einen kleinen Durchlauf für das Wasser hatte. Beim verhängnisvollen Unwetter vor 25 Jahren wurde dieser Durchlaß vermutlich mit Geäst, Blättern und/oder angeschwemmter Erde verstopft und somit bildete die Bahn einen gigantischen Staudamm. Dieser hielt dem Wasserdruck eben nicht stand, und so wurde die gesamte Konstruktion fortgeschwemmt.
Eine Brücke über diese kritische Stelle würde das Problem nachhaltig beseitigen.

Gruß Michi
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TramPolin
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Beitrag von TramPolin »

Danke, sehr interessant, da muss ich echt mal im Herbst/Winter hin.
Michi Greger @ 21 Aug 2012, 00:08 hat geschrieben:(Die Russensperre am Kraftwerk und die Kraftwerks-Lorenbahn hast du nicht fotografiert?)
Nicht gescheit, zwei Bilder habe ich noch, aber das sieht man nicht viel:

http://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer.../in/photostream

http://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer.../in/photostream

Das Hauptaugenmerk lag auf der Bahnstrecke. (Bei 60 km Rückweg mit dem Rad muss man Kompromisse machen ;) )
ropix
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Beitrag von ropix »

Lazarus @ 20 Aug 2012, 22:40 hat geschrieben: Bild 21 zeigt glaub ich ganz gut, warum eine Wiederinbetriebnahme dieser Strecke doch ziemlich unwarscheinlich ist. Das dürfte doch einen gewaltigen Aufwand bedeuten, die Stelle so her zu richten, das man da wieder ein Gleis legen kann. Zudem besteht halt auch immer die Gefahr, dass das wieder abrutscht.
Er hat Jehova gesagt.

Man stelle ihn also auf genau dieses Loch und....

ach so nein. Sowas tut man natürlich nicht. Sondern man macht es wie die Ilztalbahn mit genau dem gleichen Krater. Einfach ein paar Steinchen reinkippen und gut ist. Die Unterspülungen hat man schneller geflickt als darüber diskutiert wie aufwändig es wäre...
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rautatie
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Beitrag von rautatie »

ropix @ 21 Aug 2012, 00:39 hat geschrieben: Sondern man macht es wie die Ilztalbahn mit genau dem gleichen Krater.
Die Ilztalbahn ist mir auch gleich in den Sinn gekommen. Da gabs soweit ich weiß eine ähnlich große Schadstelle, und trotzdem fährt sie jetzt wieder...
Wo ist das Problem?
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Autobahn
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Beitrag von Autobahn »

TramPolin @ 21 Aug 2012, 00:25 hat geschrieben:Das Hauptaugenmerk lag auf der Bahnstrecke. (Bei 60 km Rückweg mit dem Rad muss man Kompromisse machen ;) )
Wieso? Fahrradmitnahme in RB Wasserburg Bf - Rosenheim und RE (Salzburg) - Rosenheim - München Hbf. Fahrtzeit 1:14 Stunden ;) :P
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Beitrag von TramPolin »

Autobahn @ 21 Aug 2012, 22:09 hat geschrieben:Wieso? Fahrradmitnahme in RB Wasserburg Bf - Rosenheim und RE (Salzburg) -  Rosenheim - München Hbf. Fahrtzeit 1:14 Stunden  ;)  :P
Ach nein, habe ja auch zwischen Ebersberg und Wasserburg Bahnhof Fotos gemacht. O.k., einen Weg (Hin- oder Rück-) hätte ich auch mit dem Zug fahren können oder bis/ab Ebersberg mit der S-Bahn, aber manchmal habe ich den Ehrgeiz, es selbst zu schaffen (obwohl streng genommen ja der Pedelec-Motor auch einen Teil macht ;) ).

Übrigens würde man nicht so fahren wie angegeben, besser RB Waserburg Bahnhof - Ebersberg, dann weiter mit der S-Bahn. Dann käme ich in Trudering raus, was dann schon ganz nahe am Ziel ist.
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Beitrag von gio79de »

Weils grad passt:

Derzeit (noch bis 7.9.) fährt Morgens und Abends statt einem 628er ein Mühldorfer Umleiter mit 2x 218 + 7x DoSto von Wasserburg nach Ebersberg (und Abends wieder Retour). Gab am Montag schöne Gesichter, als die Leute morgens am Bahnsteig standen und plötzlich der "laute Riese" statt des "kleinen" Triebwagens einfuhr. :)
elchris
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Beitrag von elchris »

Hast du mir die Zugnummern von dem Gespann? Das wär ja direkt ein Foto wert.
Alex101
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Beitrag von Alex101 »

Zugnummern: 27008 und 27009
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Beitrag von gio79de »

Genau, die beiden sind es. @elchris: Wenn Du Fotos machst, kannst Du die drüben bei den Begierdeobjekten reinstellen? Ich sitze meist als Fahrgast drin, evtl. schaffe ich es am 4.9. in der Früh das Gespann zu "erlegen", aber ansonsten ist es für mich eher schlecht.

Gestern Abend ist mir nach 23 Uhr und nach 0 Uhr dann auch noch BÜ-Gehupe aufgefallen. Kann es sein, dass da nachts derzeit auch Leerzüge oder gar Güterumleiter über Ebersberg gefahren werden? Hat da evtl. jemand Fahrzeiten?
christian85
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Beitrag von christian85 »

Die Stelle wieder mit einem Damm aufzuschütten, ist in meinen Augen auch nicht die richtige Lösung. Hätte es dort eine Brücke gegeben, wäre die Zerstörung vermutlich gar nicht erst entstanden. Das Problem ist der hier fließende Bach, an sich ein recht unscheinbares Rinnsal von nichtmal 50cm Breite und Tiefe. Bei Schneeschmelze oder Gewitterregen sammelt sich hier aber wohl das Wasser der umliegenden Wiesen und lässt das Gerinne auf mehr als das Zehnfache anschwellen (sichtbar an den Spuren im Wald daneben). Nach damaliger billiger Lokalbahn-Bauart hat man sich eine teure Brücke gespart und lieber (in billiger Handarbeit) einen über 20m hohen Damm aufgeschüttet, der unten nur einen kleinen Durchlauf für das Wasser hatte. Beim verhängnisvollen Unwetter vor 25 Jahren wurde dieser Durchlaß vermutlich mit Geäst, Blättern und/oder angeschwemmter Erde verstopft und somit bildete die Bahn einen gigantischen Staudamm. Dieser hielt dem Wasserdruck eben nicht stand, und so wurde die gesamte Konstruktion fortgeschwemmt.
Eine Brücke über diese kritische Stelle würde das Problem nachhaltig beseitigen.
Andere Idee: Unten so einen Art "Durchgang" betonieren (etwa so 3m*3m groß, dass Personen noch durchgehen können) und ansonsten den Damm wieder aufschütten. Wäre zumindest billiger.
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Beitrag von Autobahn »

christian85 @ 26 Aug 2012, 15:54 hat geschrieben: Andere Idee: Unten so einen Art "Durchgang" betonieren (etwa so 3m*3m groß, dass Personen noch durchgehen können) und ansonsten den Damm wieder aufschütten. Wäre zumindest billiger.
Hast Du eine Ahnung von der Kraft des Wassers?
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
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Beitrag von TramPolin »

Autobahn @ 26 Aug 2012, 17:50 hat geschrieben: Hast Du eine Ahnung von der Kraft des Wassers?
Na ja, der Damm hielt ja doch sehr lange und einen Abfluss gab es vorher auch schon. christian85s Lösung wäre sicherlich stabiler als die alte. Es geht im Normalfall um ein kleines Rinnsal, das natürlich auch zeitweise mal mehr Wasser führen kann.

Im konkreten Fall muss ein Gutachter die Lage beurteilen und dann muss man abwägen. Im Zweifelsfall wäre ich natürlich für die stabilere Variante, also mit Brückenbauwerk.
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Wildwechsel
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Beitrag von Wildwechsel »

gio79de @ 21 Aug 2012, 22:45 hat geschrieben: Weils grad passt:

Derzeit (noch bis 7.9.) fährt Morgens und Abends statt einem 628er ein Mühldorfer Umleiter mit 2x 218 + 7x DoSto von Wasserburg nach Ebersberg (und Abends wieder Retour). Gab am Montag schöne Gesichter, als die Leute morgens am Bahnsteig standen und plötzlich der "laute Riese" statt des "kleinen" Triebwagens einfuhr.  :)
Hab ich mir gestern gegönnt, kleiner Reisebericht dazu:

Wegen Bauarbeiten zwischen München und Mühldorf werden die Züge auf dieser Strecke derzeit abschnittsweise durch Busse ersetzt. Alle? Nein, zwei Zugpaare täglich werden über Wasserburg am Inn Bahnhof (vulgo Reitmehring) umgeleitet. Zwei 218er-Dieselloks mit sieben Doppelstockwagen auf dem Filznexpress, einer Blumenpflücken-verboten-Strecke mit einer Streckenhöchstgeschwindigkeit von immer mal wieder nur 30, an zwei Stellen sogar nur stolzen 10 km/h, das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen, weshalb ich gestern aufm Heimweg einen „kleinen“ Umweg gemacht habe. Wer es nachmachen will, noch bis 07.09.2012 ist dazu Gelegenheit.

Für den Abschnitt Tulling-Wasserburg-Rosenheim-Grafing benötigte ich eine Fahrkarte, Kostenpunkt laut reiseauskunft.bahn.de 12,20 €. Die hätte ich mir am besten im Internet auch gleich als Online-Ticket gekauft, denn der Fahrkartenautomat am Hauptbahnhof war der Meinung, dass diese Strecke (mit genau diesen Zwischenhalten in dieser Reihenfolge) Verbundtarif sei, und er das nicht verkaufen würde. Nun, zum einen, dieser Automat hätte auch MVV-Fahrkarten verkauft, was seiner Fehlermeldung widerspricht, zum anderen, äh, welcher Verbund soll das da draußen mitten im Nirgendwo sein? Bullshit. Naja, jedenfalls hatte ich im Ergebnis gestückelt mit zusammen 14,50 € zwar 2,30 € zu viel gezahlt, aber immerhin Fahrkarten in der Hand.

Also, ab zum Zug. Zwei 218er mit 7 DoStos. Davon waren 5 abgesperrt. In Anbetracht der Bahnsteiglängen in den Weltmetropolen Steinhöring, Tulling, Forsting und Edling nicht völlig unlogisch. Laut Wagenanschrift hatte der Wagen, für den ich mich entschieden hatte, eine Klimaanlage. Diese funktionierte immerhin nach 10 Minuten sogar, was erklärt, warum für die erste Zeit keine Saunatücher gereicht wurden.

Dieser Zug auf dieser Strecke, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das begann schon damit, die bekannte Rechtskurve vor Ebersberg mit DoStos zu befah... äh -schaukeln, und hinter Ebersberg wurde es dann so richtig exotisch. Selbstverständlich standen scharenweise Fotografen an der Strecke, mal sehen, was sich von diesen so alles im Internet finden lässt. In Neuhausen (das Kaff mit dem schon vor Jahrzehnten aufgelassenen Haltepunkt zwischen Ebersberg und Steinhöring) stand eine Wutbürgerin in ihrem Garten und beantwortete das Pfeifen des Zuges vor den Bahnübergängen brav mit einer Vuvuzela.

Brandstätt - laut Fahrplan hätte der Zug dort sogar ohne Halt durchfahren sollen. Tat er aber nicht, auch hier war ein Halt mit Fahrgastwechsel. Aber egal, ob er hier jetzt mit den zulässigen 10 km/h durchfährt oder zusätzlich kurz hält, macht keinen großen Unterschied. Mit 12 Minuten Verspätung erreichte der Zug dann Wasserburg (oder was die Bahn dafür hält), wo es für mich dann via Rosenheim unspektakulär und ohne erwähnenswerte Vorkommnisse zurück nach München ging.
Beste Grüße usw....
Christian


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2. Wo kamat ma denn da hi
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Beitrag von JeDi »

Wildwechsel @ 30 Aug 2012, 07:52 hat geschrieben: Für den Abschnitt Tulling-Wasserburg-Rosenheim-Grafing benötigte ich eine Fahrkarte, Kostenpunkt laut reiseauskunft.bahn.de 12,20 €. Die hätte ich mir am besten im Internet auch gleich als Online-Ticket gekauft, denn der Fahrkartenautomat am Hauptbahnhof war der Meinung, dass diese Strecke (mit genau diesen Zwischenhalten in dieser Reihenfolge) Verbundtarif sei, und er das nicht verkaufen würde. Nun, zum einen, dieser Automat hätte auch MVV-Fahrkarten verkauft, was seiner Fehlermeldung widerspricht, zum anderen, äh, welcher Verbund soll das da draußen mitten im Nirgendwo sein? Bullshit. Naja, jedenfalls hatte ich im Ergebnis gestückelt mit zusammen 14,50 € zwar 2,30 € zu viel gezahlt, aber immerhin Fahrkarten in der Hand.
Sollte so eigentlich nicht sein. Reklamiere das ganze doch entweder im Reisezentrum oder beim RAN-Team (ran-bayern@bahn.de) - dann kann auch der Fall überprüft werden.
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Beitrag von christian85 »

Autobahn @ 26 Aug 2012, 17:50 hat geschrieben: Hast Du eine Ahnung von der Kraft des Wassers?
Das Problem bei dem alten Durchfluss war ja, dass er letztlich zu klein war und dann wohl auch zu verstopfen drohte. Laut Michi Gregers Ausführungen hatte der Bach 0,5m*0,5m=0,25m^2 im Querschnittsdurchluss und schwoll auf das mehr als Zehnfache (also Richtung 3m^2 Querschnitt) an. Ein 3m*3m=9m^2 Durchgang wäre breit genug. Wasser sammelt sich nur dann, wenn der Durchfluss weniger Wasser durchlässt, als heranfließt.

Das Verstopfen durch Äste/Erde ist natürlich ein anderes Problem, rein tendenziell bei einem größeren Durchfluss nicht so groß. Ich weiß halt nicht, welche Größe der alte Durchfluss hatte - ich schätze, mit einem größeren wäre das nicht passiert. Im Übrigen wird es in Deutschland wohl noch andere Orte geben, wo statt einer Brücke ein Damm mit einem Durchfluss existiert - solange der Durchlass groß genug ist, dass sich auch bei großen Unwettern noch kein Wasser staut, stellen sie kein Problem dar. Nur weil der Durchlass bei der Stelle nahe Wasserburg zu klein war, heißt dies nicht, dass Durchlässe generell die falsche Lösung sind.
ropix
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Beitrag von ropix »

Autobahn @ 26 Aug 2012, 17:50 hat geschrieben: Hast Du eine Ahnung von der Kraft des Wassers?
Vielleicht auch mal in Büchern schnorren :D
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Elch
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Beitrag von Elch »

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Wildwechsel
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Beitrag von Wildwechsel »

JeDi @ 30 Aug 2012, 09:03 hat geschrieben:Sollte so eigentlich nicht sein. Reklamiere das ganze doch entweder im Reisezentrum oder beim RAN-Team (ran-bayern@bahn.de) - dann kann auch der Fall überprüft werden.
Ich habe Deine Anregung aufgegriffen und gemailt. Bereits knapp 6 Stunden später hatte man folgende Textschnipsel zusammengewürfelt:
Sehr geehrter Herr **********,



vielen Dank für Ihre E-Mail.



Wir bedauern es sehr, dass Sie Ihre Fahrkarte an unserem Automaten nicht so wie gewünscht buchen konnten.

 

Ihre Kritik diesbezüglich können wir gut verstehen und haben wir deswegen auch erfasst und an unsere zuständige Fachabteilung weitergeleitet.



Ihren zukünftigen Bahnreisen wünschen wir einen angenehmen Verlauf.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

 

***** *******

Leiterin Kundendialog
Nur echt mit 3 Leerzeilen zwischen jedem Satz. Hoffen wir mal, dass es intern den von Dir angedachten Nutzen hat. :)
Beste Grüße usw....
Christian


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1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
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Beitrag von ropix »

Wildwechsel @ 30 Aug 2012, 17:51 hat geschrieben: Nur echt mit 3 Leerzeilen zwischen jedem Satz.
Da haben die Textbausteine wohl ein bisserl viele Enter-Zeichen beinhaltet :D
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