[M] Weitere Expressbuslinien

Strecken, Fahrzeuge und Technik von Bussen
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Iarn
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Beitrag von Iarn »

Auch wenn die Einleitung unglücklich formuliert ist, sehe ich trotzdem die Einrichtung einer Expressbuslinie als vorteilhaft an.
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Beitrag von Rohrbacher »

Iarn @ 2 Jan 2021, 11:16 hat geschrieben:Auch wenn die Einleitung unglücklich formuliert ist, sehe ich trotzdem die Einrichtung einer Expressbuslinie als vorteilhaft an.
Und genau diese Vorteilhaftigkeit insbesondere in anderen Fällen, wo die Verbindungen wirklich nicht gut sind, kommt eventuell eben gar nicht rüber, wenn man mit solchen Beispielen argumentiert, die jeder Redakteur spätestens nach drei Minuten Fahrplanrecherche in der Luft zerreißen kann.

Wenn wir schon dabei sind, dann erwähne ich gerne nochmal, dass die Achse (Herrsching -) Starnberg - Wolfratshausen - Geretsried - (Bad Tölz -) Holzkirchen - Bad Aibling - Rosenheim (- Prien - Aschau) sogar nett wäre für eine durchgehende Regionalbahn-Südtangente.
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Beitrag von Iarn »

Rohrbacher @ 2 Jan 2021, 18:24 hat geschrieben: Und genau diese Vorteilhaftigkeit insbesondere in anderen Fällen, wo die Verbindungen wirklich nicht gut sind, kommt eventuell eben gar nicht rüber, wenn man mit solchen Beispielen argumentiert, die jeder Redakteur spätestens nach drei Minuten Fahrplanrecherche in der Luft zerreißen kann.
Ja da bin ich bei Dir, die Kommunikation ist eine Katastrophe
Wenn wir schon dabei sind, dann erwähne ich gerne nochmal, dass die Achse (Herrsching -) Starnberg - Wolfratshausen - Geretsried - (Bad Tölz -) Holzkirchen - Bad Aibling - Rosenheim (- Prien - Aschau) sogar nett wäre für eine durchgehende Regionalbahn-Südtangente.
Da würde ich die Variante über Penzberg in den Raum werfen (in Bad Tölz ist die Bahnhofslage für beide Varianten gleich bescheiden)
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Beitrag von Valentin »

Iarn @ 9 Mar 2014, 13:24 hat geschrieben:Ganz ehrlich sonderlich wissenschaftlich erscheinen mir die Fahrgast Erhebungen der MVG auch nicht.
Meiner persönlichen Wahrnehmung nach stehen ein paar Rentner und Arbeitslose mit Zählgeräten in der Hand an den Stationen herum und versuchen irgendwie auf die Menschenmengen zu reagieren, die aus der U-Bahn kommen. Und in der Tram erscheint mir das Vorgehen kaum koordinierter.
Du nutzt den MVV ohne jede Kenntnis der von den Fahrgästen anzuerkennender AGB? ;)

AGB MVV, Paragraph 15 :
§15. Videobasierte Fahrgastzählung im MVV-Regionalbusverkehr (AFZS)

Im Regelfall sind die durch die Fahrgastzählgeräte erhobenen Daten keine personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO.

Die videobasierte Fahrgastzählung wird nur bei Bedarf zur Plausibilitätsprüfung von Zählergebnissen durch einen autorisierten Bearbeiter des MVV aktiviert. Erst nachdem die Videoaufzeichnungsfunktion aktiviert wurde, werden personenbezogene Videodaten generiert. Nach der Überprüfung werden die entsprechenden Videodaten innerhalb von 48 Stunden gelöscht.

Bei der MVG gibt es zusätzlich seit langen Zählsysteme in den Fahrzeugen.
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Beitrag von Iarn »

Ich möchte hier bemerken, dass Du ein sieben Jahre altes Statement von mir zitierst :rolleyes:
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Beitrag von AK1 »

Iarn @ 2 Jan 2021, 20:34 hat geschrieben:
Rohrbacher @ 2 Jan 2021, 18:24 hat geschrieben: Und genau diese Vorteilhaftigkeit insbesondere in anderen Fällen, wo die Verbindungen wirklich nicht gut sind, kommt eventuell eben gar nicht rüber, wenn man mit solchen Beispielen argumentiert, die jeder Redakteur spätestens nach drei Minuten Fahrplanrecherche in der Luft zerreißen kann.
Ja da bin ich bei Dir, die Kommunikation ist eine Katastrophe


Da würde ich die Variante über Penzberg in den Raum werfen (in Bad Tölz ist die Bahnhofslage für beide Varianten gleich bescheiden)
Über Penzberg wird's ja noch ein viel größerer Umweg als über Bad Tölz. Ich denke, Bad Tölz steht zu recht in Klammern, man sollte da direkt fahren.
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Beitrag von Iarn »

AK1 @ 2 Jan 2021, 21:22 hat geschrieben: Über Penzberg wird's ja noch ein viel größerer Umweg als über Bad Tölz. Ich denke, Bad Tölz steht zu recht in Klammern, man sollte da direkt fahren.
Im Falle einer Regionalbahn Südtangente war mein Vorschlag Starnberg - (Tutzing) - Penzberg - Tölz und dann weiter auf der von Rohrbacher beschriebenen Strecke. Sicherlich gegenüber Starnberg - Wolfratshausen - Tölz ein Umweg, dafür etwas ebener trassiert. Wäre halt eine etwas weiter von München entfernte Tangente.
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Beitrag von Rohrbacher »

Ist es von Penzberg her ebener? Tölz ist entweder a.) als Alternative gedacht mit Einfahrt von Norden und Kopfmachen, wenn man an Bad Tölz nicht vorbei möchte oder kann oder b.) als zusätzliche Zweigstrecke, denn Lenggries - Bad Tölz - Geretsried - Wolfratshausen - Starnberg wäre sogar ohne Durchbindung nach Rosenheim schon ein strukturpolitisch interessanter Zuglauf entlang der Zentren des Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Den Tölzer Bahnhof von Westen her zu erreichen dürfte nicht ganz einfach werden und wie bindet man das ins Netz ein? Wenn man über die Aufwertung von (Express-)Regionalbussen zu Bahnlinien nachdenkt, würde ich auch die Aufgabenstellung im Blick behalten und nicht nur Start- und Endpunkt. ;)
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Beitrag von Iarn »

Die erste Frage kann ich mit ja beantworten. Die Bundesstraße 472 ist relativ eben und man könnte eine hypothetische Bahnstrecke vielleicht südlich davon situieren.
Wolfratshausen Tölz kenne ich als Wanderung und habe da nicht das Gefühl, dass dort leicht eine Bahnstrecken zu bauen wäre. Vermutlich gilt das gleiche auch für Wolfratshausen Holzkirchen in der direkten Strecke.
Ich halte die prinzipielle Idee für gut, allerdings würde ich mich nicht vorschnell auf eine Trasse festlegen wollen. Im Endeffekt müsste das eh wenn politisch gewollt wesentlich detaillierter untersucht werden als wie es hier können. Allerdings kann man mit Google Maps Gelände Schnitte erzeugen die einen groben Anhaltspunkt bieten.
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Beitrag von Rohrbacher »

Iarn @ 2 Jan 2021, 23:59 hat geschrieben:Ich halte die prinzipielle Idee für gut, allerdings würde ich mich nicht vorschnell auf eine Trasse festlegen wollen. Im Endeffekt müsste das eh wenn politisch gewollt wesentlich detaillierter untersucht werden als wie es hier können.
Selbst wenn man das Gelände einfach mal so annimmt, wie du sagst, wäre das Argument z.B. Stamm2 nicht zwischen München-Laim und München Ost zu bauen, sondern der Einfachheit halber oberirdisch zwischen Ismaning und Moosinnig ja nicht so ganz zielführend. ;) Und den politischen Willen für genau diese von mir skizzierte Trasse über den Korridor Starnberg - Wolfratshausen hab ich halt einfach mal für dieses Szenario unterstellt, weil Ausgangspunkt A der Idee nunmal eine dort angedachte Expressbuslinie ist, Ausgangspunkt B der recht gut bediente Buskorridor Wolfratshausen - Geretsried - Bad Tölz innerhalb des Landkreises, auf dem auf rund 50% der Strecke tatsächlich eine Bahnstrecke gebaut werden soll (mit einem Endpunkt, der eine Verlängerung Richtung Isar zulässt) und als Ausgangspunkt C in Holzkirchen derzeit ein vom Betrieb her anzunehmen ähnlicher Listenast aus Holzkirchen sowieso endet. Würde man bis dorthin fahren, bietet sich eine Durchbindung mehr als nur an. Das unterstellte Ziel ist nicht, einfach die Mangfallstrecke nach Westen zu verlängern, sondern den Neubau Wolfratshausen - Geretsried.

Das Isartal nördlich von Bad Tölz ist wie viele Flusstäler, die man in der Geschichte schon immer gerne für Eisenbahnbau verwendet hat, abgesehen von vielleicht so Themen wie Landschaftsschutz, eigentlich wie gemalt. Laut Google entspricht das Höhenprofil der St2072 nahezu dem der Isar. Und selbst wenn mal nicht, wäre das nicht so viel schwieriger zu lösen als irgendwelche Trog- und Tunnellösungen, um die es sonst immer anderswo geht. Je nachdem welche Bebauung physisch und Anwohner politisch im Weg sind, sind die Trassen spätestens seit Ismaning und Unterföhring eh leider selten so flach und einfach gebaut wie es das Gelände sein könnte. Beim ebenso denkbaren Bahnanschluss in Kelheim ist es ja auch so, dass ich mir optimalerweise für das letzte Stück einen Tunnel samt Tunnelbahnhof mit Zugängen zentral zwischen Stadtplatz und Wöhrdplatz/Schiffsanleger (und somit fußläufig zur Befreiungshalle) vorstellen würde statt weiter den eh überbauten alten Bahnhof auf der falschen Donauseite im Blick zu haben. Das wird bei vielen denkbaren regionalen Bahnprojekten gleichzeitig mehr Problem und Chance sein als die Geografie. Aus Starnberg raus müsste man ja auch irgendwie, das wäre spannender als Bad Tölz. Wenn der Starnberger See nicht da oben schon bis zu 70 m tief wäre, würde ich ja südlich aus dem Starnberger Bahnhof raus (auch wegen der optionalen Durchbindung nach München), unter'm See durch, einen Tunnelbahnhof in Berg und dann weiter ... Aber sowas ginge ideentechnisch in die Richtung der Autobahnbrücke über den Bodensee von 1970. :lol:
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Beitrag von Jean »

Eine neue Regionalbahn in Bayern? Undenkbar! Wenn wir Glück haben kriegt der Expressbus teilweise eine eigene Fahrspur. :ph34r:
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Beitrag von Iarn »

Wenn Du das Höhenprofil nachgesehen hast, Dann hast Du sicher recht. Der Verweis auf Google Maps kam ja weil ich das gestern nicht mehr selbst verfizieren wollte.
Wobei die Penzberger Variante den Vorteil hätte problemlos auf der Bestandsstrecke nach Starnberg zu kommen.

Aber bevor wir zu sehr OT werden. Ich begrüße die Expressbulie auch wenn die Kommunikation suboptimal war und würde auch jede tangentiale Bahnstrecke südlich von München begrüßen egal auf welcher Trasse.
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Beitrag von Rohrbacher »

Jean @ 3 Jan 2021, 09:24 hat geschrieben:Eine neue Regionalbahn in Bayern? Undenkbar!
Äh... Geretsried? Rund um den Flughafen? Vielleicht auch Odelzhausen? Dann macht man aus dem Zug Starnberg - Geretsried halt eine S 67 statt einer RB xy. Ist das jetzt denkbarer? Ich glaub, für Neubauten sind die Schwarzen sogar offener als für Reaktivierungen. Reaktivierung heißt ja mindestens indirekt Korrektur eines Fehlers und sowas gibt's in Bayern schon aus Prinzip nicht. ;)
Jean @ 3 Jan 2021, 09:24 hat geschrieben:Wenn wir Glück haben kriegt der Expressbus teilweise eine eigene Fahrspur. :ph34r:
Das halte ich tatsächlich für noch ausgeschlossener.
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Beitrag von Iarn »

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Beitrag von Jean »

Iarn @ 22 Sep 2021, 10:52 hat geschrieben: Süddeutsche zur 2023 kommenden X Linie 204 Putzbrunn - Sendling
Und mal wieder keine X-Linie von der Stadt...
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Beitrag von bestia_negra »

Iarn @ 22 Sep 2021, 09:52 hat geschrieben: Süddeutsche zur 2023 kommenden X Linie 204 Putzbrunn - Sendling
Am Harras ist wohl kein Platz mehr für die Busse, oder?

Anders kann ich mir diesen merkwürdigen Endpunkt der Linie nicht erklären...
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Beitrag von md11 »

bestia_negra @ 22 Sep 2021, 14:21 hat geschrieben: Am Harras ist wohl kein Platz mehr für die Busse, oder?

Anders kann ich mir diesen merkwürdigen Endpunkt der Linie nicht erklären...
seit dem Umbau der Oberfläche, vor Jahren, ist vom Süden her dort kein Platz für die direkte Wendefahrt, oder ?
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Beitrag von AK1 »

md11 @ 22 Sep 2021, 18:51 hat geschrieben:
bestia_negra @ 22 Sep 2021, 14:21 hat geschrieben: Am Harras ist wohl kein Platz mehr für die Busse, oder?

Anders kann ich mir diesen merkwürdigen Endpunkt der Linie nicht erklären...
seit dem Umbau der Oberfläche, vor Jahren, ist vom Süden her dort kein Platz für die direkte Wendefahrt, oder ?
Das dürfte zutreffen, naheliegend wäre dann die Schleife wie beim X30 - ggf. auch in Gegenrichtung. Also würde ich davon ausgehen, dass es am Platz scheitert.
Also ist die Endhaltestelle wohl an der Haltestelle Heckenstallerstraße. Ist zwar auch noch ein paar Meter von St. Achaz weg, aber wo denn sonst? Eine nähere Haltestelle gibt es heute nicht und es bietet sich ja an, direkt wieder auf den Mittleren Ring zu fahren.
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Beitrag von Flo »

Ob der auch an der Tegernseer Landstraße hält?
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Beitrag von bestia_negra »

AK1 @ 22 Sep 2021, 19:14 hat geschrieben:
md11 @ 22 Sep 2021, 18:51 hat geschrieben:
bestia_negra @ 22 Sep 2021, 14:21 hat geschrieben: Am Harras ist wohl kein Platz mehr für die Busse, oder?

Anders kann ich mir diesen merkwürdigen Endpunkt der Linie nicht erklären...
seit dem Umbau der Oberfläche, vor Jahren, ist vom Süden her dort kein Platz für die direkte Wendefahrt, oder ?
Das dürfte zutreffen, naheliegend wäre dann die Schleife wie beim X30 - ggf. auch in Gegenrichtung. Also würde ich davon ausgehen, dass es am Platz scheitert.
Also ist die Endhaltestelle wohl an der Haltestelle Heckenstallerstraße. Ist zwar auch noch ein paar Meter von St. Achaz weg, aber wo denn sonst? Eine nähere Haltestelle gibt es heute nicht und es bietet sich ja an, direkt wieder auf den Mittleren Ring zu fahren.
Ist aber schon ärgerlich, wenn die Linie so kurz vor der U6 und der S-Bahn verendet...
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Beitrag von Flo »

Vielleicht gilt auch nach der Erfahrung mit dem X206 in Unterschleißheim, "so wenig Konkurrenz zu MVG Linien wie möglich".. <_< <_< Und der fährt ja sonst weitgehend paralell zum X30 und 54..
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Beitrag von Jojo423 »

Flo @ 23 Sep 2021, 11:16 hat geschrieben: Vielleicht gilt auch nach der Erfahrung mit dem X206 in Unterschleißheim, "so wenig Konkurrenz zu MVG Linien wie möglich".. <_<  <_< Und der fährt ja sonst weitgehend paralell zum X30 und 54..
Jede grüne Linie auf Münchner Stadtgebiet muss von der MVG bezahlt/ausgeglichen werden (zumindest solange ein Vorteil für die Fahrgäste entsteht, also mehr als 1 Haltestelle im Stadtgebiet angefahren wird). Das kann also durchaus ein Argument dafür sein.
Viele Grüße
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Beitrag von JeDi »

Warum sollte? Zuständig als Aufgabenträger wäre doch die Stadt, und nicht etwa die MVG?
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Beitrag von Jean »

JeDi @ 23 Sep 2021, 12:06 hat geschrieben: Warum sollte? Zuständig als Aufgabenträger wäre doch die Stadt, und nicht etwa die MVG?
Muss ich auch nicht verstehen. Ich verstehe aber nicht wo dann genau die Endhaltestelle sein wird. Wenn wir Glück haben, hat vielleicht die Zeitung das ganze Missverstanden und es wird doch am Harras gehalten. Wird auf alle Fälle langsam Zeit auf der Candidbrücke eine eigene Busspur einzuführen, bei den vielen Bussen dort. :lol:
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Beitrag von Valentin »

AK1 @ 22 Sep 2021, 19:14 hat geschrieben:
md11 @ 22 Sep 2021, 18:51 hat geschrieben:
bestia_negra @ 22 Sep 2021, 14:21 hat geschrieben: Am Harras ist wohl kein Platz mehr für die Busse, oder?

Anders kann ich mir diesen merkwürdigen Endpunkt der Linie nicht erklären...
seit dem Umbau der Oberfläche, vor Jahren, ist vom Süden her dort kein Platz für die direkte Wendefahrt, oder ?
Das dürfte zutreffen, naheliegend wäre dann die Schleife wie beim X30 - ggf. auch in Gegenrichtung. Also würde ich davon ausgehen, dass es am Platz scheitert.
Also ist die Endhaltestelle wohl an der Haltestelle Heckenstallerstraße. Ist zwar auch noch ein paar Meter von St. Achaz weg, aber wo denn sonst? Eine nähere Haltestelle gibt es heute nicht und es bietet sich ja an, direkt wieder auf den Mittleren Ring zu fahren.
Also Endstation U3 Brudermühlstraße, aber aus betrieblichen Gründen Weiterführung bis St. Achaz? Mit der geplanten Linienführung wird doch auch noch der Münchner Westen als Einzugsbereich verschenkt. Der Auslastung eher abträglich.


Bei der Station Harras (stadtauswärts) hätte der Haltestellenbereich nicht Richtung VHS erweitert werden können? Mit dem Aufzug hätte es sogar einen nahen U-Bahn-Zugang gegeben.

Langsam braucht es beim Harras wirklich kreative Lösungen (wie mittige Haltestelleninseln auf der früheren Trambahntrasse) um das Chaos zu verringern. Die hintersten Busse stadteinwärts blockieren leider öfters aus Platzmangel sogar den Radweg.
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Beitrag von bestia_negra »

Valentin @ 23 Sep 2021, 17:09 hat geschrieben:
AK1 @ 22 Sep 2021, 19:14 hat geschrieben:
md11 @ 22 Sep 2021, 18:51 hat geschrieben:
seit dem Umbau der Oberfläche, vor Jahren, ist vom Süden her dort kein Platz für die direkte Wendefahrt, oder ?
Das dürfte zutreffen, naheliegend wäre dann die Schleife wie beim X30 - ggf. auch in Gegenrichtung. Also würde ich davon ausgehen, dass es am Platz scheitert.
Also ist die Endhaltestelle wohl an der Haltestelle Heckenstallerstraße. Ist zwar auch noch ein paar Meter von St. Achaz weg, aber wo denn sonst? Eine nähere Haltestelle gibt es heute nicht und es bietet sich ja an, direkt wieder auf den Mittleren Ring zu fahren.
Also Endstation U3 Brudermühlstraße, aber aus betrieblichen Gründen Weiterführung bis St. Achaz? Mit der geplanten Linienführung wird doch auch noch der Münchner Westen als Einzugsbereich verschenkt. Der Auslastung eher abträglich.


Bei der Station Harras (stadtauswärts) hätte der Haltestellenbereich nicht Richtung VHS erweitert werden können? Mit dem Aufzug hätte es sogar einen nahen U-Bahn-Zugang gegeben.

Langsam braucht es beim Harras wirklich kreative Lösungen (wie mittige Haltestelleninseln auf der früheren Trambahntrasse) um das Chaos zu verringern. Die hintersten Busse stadteinwärts blockieren leider öfters aus Platzmangel sogar den Radweg.
Ich bezweifle, dass da genug Platz für eine Insel ist.

Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist eine Verlängerung des Haltestellenbereichs.
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Beitrag von Flo »

Muss nicht der Landkreis das auf Münchner Stadtgebiet ausgleichen?
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Beitrag von AK1 »

bestia_negra @ 23 Sep 2021, 08:43 hat geschrieben:
AK1 @ 22 Sep 2021, 19:14 hat geschrieben:
md11 @ 22 Sep 2021, 18:51 hat geschrieben:
seit dem Umbau der Oberfläche, vor Jahren, ist vom Süden her dort kein Platz für die direkte Wendefahrt, oder ?
Das dürfte zutreffen, naheliegend wäre dann die Schleife wie beim X30 - ggf. auch in Gegenrichtung. Also würde ich davon ausgehen, dass es am Platz scheitert.
Also ist die Endhaltestelle wohl an der Haltestelle Heckenstallerstraße. Ist zwar auch noch ein paar Meter von St. Achaz weg, aber wo denn sonst? Eine nähere Haltestelle gibt es heute nicht und es bietet sich ja an, direkt wieder auf den Mittleren Ring zu fahren.
Ist aber schon ärgerlich, wenn die Linie so kurz vor der U6 und der S-Bahn verendet...
"Ärgerlich" ist da eine recht zurückhaltende Formulierung.
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Beitrag von bestia_negra »

Ich bin halt gut erzogen... ;)
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Beitrag von Nordlicht »

Auf einer MVV-Sonderseite sind bereits alle Fahrpläne der neuen X-Bus-Linien einsehbar:
https://www.mvv-muenchen.de/mvv-und-service...ress/index.html

Tatsächlich hat man ein ziemlich stimmiges Konstrukt erschaffen, das in den allermeisten nicht nur gute Anschlüsse zu den S-Bahnen sichert sondern auch von X-Bus zu X-Bus, nur in Starnberg verpassen sich die X900 und X970 recht knapp.
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