[NRW] Bahnverkehr an Rhein und Ruhr

Strecken und Fahrzeuge des Regionalverkehrs (ohne S-Bahn!)
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146225
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Beitrag von 146225 »

Seit heute kann wieder regel- und planmäßig mit dem Zug von Meinerzhagen nach Lüdenscheid gefahren werden.
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218 466-1
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Beitrag von 218 466-1 »

146225 @ 10 Dec 2017, 11:09 hat geschrieben:Seit heute kann wieder regel- und planmäßig mit dem Zug von Meinerzhagen nach Lüdenscheid gefahren werden.
31 Jahre Lücke gehen endlich zu Ende. Dass das damals trotz eingeführter City-Bahn nach nur 2 Jahren (1986) unterbrochen wurde, hatte ich nie verstanden. Ich musste bei allen meinen CB-Fahrten bereits mit Wende in Gummersbach auskommen. :(
Wie man sieht, hat sich der Eröffnungszug aber auch hier perfekt an die inzwischen stark veränderte Betriensqualität bei DB angepasst damit sich die Fahrgäste gleich an die zu erwartende "Pünktlichkeit" gewöhnen. :ph34r:
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Beitrag von 146225 »

TramBahnFreak @ 5 Dec 2017, 20:38 hat geschrieben: Die Feuerwehr Meerbusch twittert von einem Einsatz bei einem Zugunglück. Offenbar NX-Personenzug auf Güterzug.
Und weil bei dieser Aktion die beteiligten NX-9442/9443 doch etwas heftiger verbeult wurden, sieht sich NX (mal wieder) gezwungen, dem temporären Fahrzeugmangel durch Einsatz von Museumsbahnen abzuhelfen. Ja, es ist absolut löblich, dass NX damit versucht, Zugausfälle nach besten Kräften zu vermeiden, es wäre aber auch im Interesse aller, den Einsatz möglichst kurz zu halten. Von so was wirklich musealem wie ausreichenden Reserven will ich ja gar nicht reden...
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karhu
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Beitrag von karhu »

Wieso angemietet? Da steht doch NationalExpress drauf. Ist NationalExpress nicht der Eigentümer dieser n-Wagen sammt der Lok Baureihe 110?
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Beitrag von 146225 »

karhu @ 29 Jan 2018, 20:38 hat geschrieben: Wieso angemietet? Da steht doch NationalExpress drauf. Ist NationalExpress nicht der Eigentümer dieser n-Wagen sammt der Lok Baureihe 110?
Nein, sind Fahrzeuge von Train Rental International.
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Rev
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Beitrag von Rev »

Und mittlerweile steht auch nicht mehr national express drauf das ist ein Archiv Bild das in diesem Artikel zu sehen ist.

Die gleichen Wagen waren jetzt auch lange in München unterwegs für den Meridian.

http://www.bahnbilder.de/bild/Deutschland~...lokomotion.html
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Beitrag von JeDi »

Rev @ 29 Jan 2018, 21:11 hat geschrieben: Und mittlerweile steht auch nicht mehr national express drauf das ist ein Archiv Bild das in diesem Artikel zu sehen ist.
TRI beklebt nach Kundenwunsch. Dass für den Ersatzverkehr bei der BOB natürlich keine NX-Logos auf den Wagen stehen, ist irgendwo nachvollziehbar.
Rev
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Beitrag von Rev »

Beim Meridian stand anfangs glaub ich National Express drauf später dann TRI oder irgendwas in die richtung.

War es früher nicht mal so das National Express den Zug langfristig mieten wollte bzw sogar Eigentümer war?

Das jetzt ist vermutlich eh nur für ein paar Monate deshalb solang es kein Sichtungsbild gibt denke ich das da zu 95% kein national express drauf stehen wird.
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Beitrag von JeDi »

Rev @ 29 Jan 2018, 21:23 hat geschrieben: Beim Meridian stand anfangs glaub ich National Express drauf später dann TRI oder irgendwas in die richtung.
Beim Meridian sollten - außer vielleicht TRI-Logos - eigentlich höchstens "Bahnland Bayern"- und "Diese Zugfahrt ist ein Angebot von Meridian - Wir sind Transdev"-Aufkleber drauf gewesen sein. Dass man da freiwillig Werbung für Wettbewerber rum fährt, würde ich ausschließen, vielleicht hat mans bei TRI schlicht nicht geschafft, die rechtzeitig abzukratzen.
War es früher nicht mal so das National Express den Zug langfristig mieten wollte bzw sogar Eigentümer war?
Weder noch.
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Beitrag von Dominik »

Wenn es nach diesem Link geht, kann man ab Dezember 2019 von Rhein und Ruhr umsteigefrei im Nahverkehr an die Hase gelangen.

Als "Nebeneffekt" hätte man auf der Strecke Essen <> Münster endlich einen richtigen RE und nicht eine bessere RB-Linie.
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Beitrag von 146225 »

Nicht nur in München gibt es volle Züge - im Münsterland auch!
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Beitrag von Trapeztafelfanatiker »

146225 @ 19 Oct 2018, 20:52 hat geschrieben: Nicht nur in München gibt es volle Züge - im Münsterland auch!
Ja, da müssten die Strecken auch deutlich ausgebaut werden.

Dazu frage ich mich, wieso es in einer Stadt über 300.000 Einwohner keine Planungen für eine Stadtbahn gibt.
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Beitrag von Dominik »

Damit wird sich der Umbau des Duisburger Hbfs weiter verzögern. :angry:

Ganz ehrlich, ich benötige nicht so eine große Bahnsteighalle. Ein normales (und vorallem dichtes) Dach würde mir schon ausreichen.
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Beitrag von 146225 »

Dominik @ 6 Nov 2018, 23:25 hat geschrieben: Ganz ehrlich, ich benötige nicht so eine große Bahnsteighalle. Ein normales (und vorallem dichtes) Dach würde mir schon ausreichen.
Das ist genau diese gefährliche Einstellung, die niemals offiziell aus Duisburger Sicht transportiert werden darf - weil es die DB zum Nichtstun ausnutzen wird, bis die Bestandshalle wirklich so verrottet ist, dass man wegen akuter Gefährdung von Leib und Leben handeln muss. Dann gibt es erstmal ein paar Jahre ein paar hastig zusammengezimmerte Provisorien (Oldenburg lässt grüßen) und am Ende nach zig Jahren vielleicht maximal 100 m Standarddach im Bereich der Treppenaufgänge und für den Rest der langen Bahnsteige (könnte man da nicht aus Kostengründen einen Teil verkürzen...?!?) gibt es noch je ein Wetterschutzhäuschen. Super Idee, das ... nicht!

Es bleibt hier zu hoffen, dass das Land NRW - welches über die Modernisierungsoffensive ja mit beteiligt sein müsste - hier der DB ordentlich immer wieder ins Konzernkreuz tritt, damit genau das nicht passiert.
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Beitrag von Dominik »

Leider hast du damit nicht unrecht. Ich hätte noch dazu ergänzen sollen, dass die Ersatzdächer die Länge der heutigen Bahnsteighalle (inklusive der Vordächer) haben sollten.

Wie man übrigens die Bahnhöfe richtig pflegt und attraktiv neubaut, zeigen übrigens die Niederländer. Gerade Arnhem, Deventer oder Zutphen sehen richtig klasse aus. Dagegen ist es ein Kulturschock, wenn man wieder nach Deutschland (egal ob via Kaldenkirchen oder Emmerich) kommt.
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Beitrag von 146225 »

Die zu Transdev gehörende NordWestBahn opfert der Geisel des Personalmangels vorerst und bis auf weiteres mal die RB-Linie 36 "Ruhrort-Bahn".
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Beitrag von Trapeztafelfanatiker »

Das ist ein bundesweiter Offenbarungseid für das System Schiene. Es wird gegen die Wand gefahren.

Wenn wir das System weiter so betrieben wie derzeit, dann wird man den Mangel nicht mehr beheben können.
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Beitrag von 146225 »

Erste freundliche Betrachtungen zum Anlauf der RRX-Verkehre. Die heutige Linie RE 5 (Koblenz-linke Rheinstrecke-Bonn-Köln-Düsseldorf-Duisburg-Oberhausen-Wesel) ist dann als nächstes zur Umstellung dran.
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Beitrag von TramBahnFreak »

DU-Entenfang bleibt mal nen guten Monat außer Betrieb wegen Isso.
Aus betrieblichen Gründen fallen bis einschl. 27.10.2019 alle Züge der Linie RB 37 zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Entenfang aus. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.
Immerhin fährt ein SEV.
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Beitrag von 146225 »

TramBahnFreak @ 19 Sep 2019, 11:23 hat geschrieben: DU-Entenfang bleibt mal nen guten Monat außer Betrieb wegen Isso.

Immerhin fährt ein SEV.
Wer noch nie RB 37 gefahren ist, wird das auch nie wieder können - DB Regio verlängert den SEV bis zum letzten Betriebstag der Linie am 14.12.2019.

Danach oder auch heute schon würde sich dann u.a. die DVG-Buslinie 928 (neben 934 und 942) als Bahnersatzbus anbieten.

Ob auf den Gleisen im Duisburger Südosten neben den Güterzügen abseits von Umleitern jemals wieder Reisezüge, möglichst via Ratingen nach Düsseldorf durchgebunden, verkehren werden, steht zum heutigen Tage noch nicht fest.
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Beitrag von 218 466-1 »

Auch in NRW kann Abellio um "kleinen" Fahrplanwechsel DB Regio beim RE1 (RRX) nicht vollständig ablösen. Anders als in Ba-Wü sind nicht fehlende Neufahrzeuge, sondern Personalmangel der Grund:
DB Regio NRW unterstützt Abellio bis Dezember 2020 beim Betrieb der Linie RE 1 (RRX)
Abellio Rail NRW und DB Regio NRW sind vom 14. Juni bis Mitte Dezember 2020 gemeinsam auf der Linie RE 1 (RRX) zwischen Hamm und Aachen unterwegs. Ursache für den Mischbetrieb ist fehlendes Personal bei Abellio. Die Probleme bei der Besetzung von offenen Stellen sind eine seit längerem bekannte Herausforderung für die gesamte Branche. Die Situation hat sich zusätzlich verschärft, da infolge von COVID-19 die Ausbildung neuer Triebfahrzeugführer bei Abellio zeitweise unterbrochen war und auch aktuell nur in eingeschränkter Form möglich ist.

Ursprünglich war geplant, dass Abellio Rail NRW den bisherigen Betreiber DB Regio NRW zum Fahrplanwechsel am 14. Juni 2020 komplett ablöst und auf der Linie RE 1 (RRX) nur noch die neuen RRX-Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Aktuell verfügt Abellio aber nicht über das dafür nötige Fahrpersonal. Die laufende Ausbildung neuer Triebfahrzeugführer musste das Unternehmen im März wegen COVID-19 zudem zeitweise unterbrechen. Seit dem 20. April ist die Ausbildung der Triebfahrzeugführer eingeschränkt durch die derzeit vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygieneregeln wieder angelaufen.

Um auf der für NRW wichtigen Linie im Sinne der Fahrgäste dennoch den gewohnten Stundentakt sicherstellen zu können, wird es ab dem 14. Juni mit Unterstützung durch den jetzigen Betreiber DB Regio NRW zunächst einen Mischbetrieb geben.

Dabei übernimmt DB Regio NRW bis Mitte Dezember 2020 den Betrieb von fünf der insgesamt neun Umläufe und stellt die dafür benötigten Fahrzeuge und Triebfahrzeugführer. Die anderen vier Umläufe fährt Abellio Rail NRW mit den RRX-Fahrzeugen und eigenen Triebfahrzeugführern. Sämtliche Kundenbetreuer stammen von Abellio Rail NRW - auch in den von DB Regio NRW gefahrenen Fahrzeugen.

Rainer Blüm, Geschäftsführer von Abellio Rail NRW, zur Unterstützung durch DB Regio NRW: "Unsere ohnehin angespannte Personalsituation hat sich durch das Corona-Virus zusätzlich verschärft. Die Ausbildung neuer Triebfahrzeugführer, die für den Betriebsstart vorgesehen waren, konnten wir nicht wie geplant beenden. Wir sind dankbar für die professionelle Unterstützung von DB Regio, mit deren Hilfe wir unseren Fahrgästen einen verlässlichen Betrieb auf der Linie RE 1 (RRX) gewährleisten können. Gemeinsam und in enger Abstimmung werden wir dafür sorgen, dass die Fahrgäste gut an ihr Ziel gelangen - sowohl in den RRX-Fahrzeugen als auch in den DB-Zügen." Auch DB Regio NRW rechnet mit einer reibungslosen Zusammenarbeit, wie Frederik Ley als Vorsitzender der Regionalleitung NRW unterstreicht: "In schweren Zeiten muss die Branche zusammenhalten. Wir haben daher alle Kräfte gebündelt, um Abellio Rail NRW beim Betrieb der Linie zu unterstützen. Dank unserer langjährigen Erfahrung auf dieser Strecke sind wir mit den Abläufen bestens vertraut und damit gut auf die nächsten Monate vorbereitet."

Takt und Kapazitäten sichergestellt
"Der RE 1 (RRX) ist eine der meistgenutzten Linien in Nordrhein-Westfalen. Mit dem jetzigen Mischbetrieb wurde eine Lösung gefunden, um den Fahrgästen den gewohnten Stundentakt weiter anbieten zu können. Sie können die Linie im Stundentakt in jede Richtung benutzen - egal, ob am Bahnsteig ein RRX-Fahrzeug oder ein roter Doppelstockzug von DB Regio NRW steht", hebt Ronald R. F. Lünser, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hervor.

Erklärtes Ziel von Abellio Rail NRW ist es, den RE 1 (RRX) ab dem nächsten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 ausschließlich mit RRX-Fahrzeugen und Personal von Abellio zu befahren. Dann wird auch die Ausweitung des Platzangebots vollständig realisiert. Die RRX-Fahrzeuge verfügen über 800 Sitzplätze, die eingesetzten Doppelstockzüge von DB Regio NRW bieten 720 Sitzplätze. Angesichts der aktuell geringeren Auslastung im öffentlichen Verkehr ist mit dem angebotenen Stundentakt aber ein ausreichendes Sitzplatzangebot für die Fahrgäste gesichert. Ungeachtet dessen sind die Fahrgäste auch auf der Linie RE 1 (RRX) weiter gehalten, die aktuellen Corona-Richtlinien zu befolgen.
Bei S 3, S 9 und RE 49 sind lt. VRR die Leistungen der Abellio Rail inakzeptabel.
_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Wegen Bauarbeiten gibt es an Sa seit heute bis 20. Juni einen Fuzzy-Express der im Stundentakt zw. Dortmund und Schwerte (Ruhr) pendelt, als Verlängerung der von der Eurobahn betriebenen und abweichend nach/von Schwerte geführten RB59 bzw. Verstärker der DB RB 53.
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Beitrag von 218 466-1 »

Ein Unglück kommt selten allein...
Westfälische Nachrichten @ 6 Jun 2020, 17:04 hat geschrieben:Ein riesiges Teil einer Brücke ist am Freitagnachmittag gegen 15.15 Uhr in der Bauerschaft Voßhaar in Vadrup abgebrochen und auf die Schienen der Bahnstrecke Münster-Osnabrück gestürzt. Die Gleise sind nicht mehr befahrbar, die Strecke ist blockiert. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Sperrung auch über das Wochenende aufrechterhalten werden muss. (...)
Es hätte leicht zu einer Katastrophe kommen können, wenn in der Zeit zwischen dem Absturz des Betonteils und der Sperrung der vielbefahrenen Strecke ein Zug gekommen wäre.
Bahnstrecke Münster-Osnabrück gesperrt. Betonteil stürzt auf Gleise
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Beitrag von JeDi »

DB Regio bestreikt sich auf der RB38 zwischen Horrem und Bedburg mal wieder selbst mit krankheitsbedingten Personalausfällen: https://www.ksta.de/region/rhein-erft/-koen...b=1623709927045

Baubedingt fährt die sowieso nur verkürzt, für das volle Programm werden 2 Umläufe benötigt. Zumindest ein Rumpfangebot im Stundentakt wäre demzufolge mit nur einem Tf möglich.
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Beitrag von 146225 »

Liebe Anti-Ausschreibungs-Bahn-Fraktion, ihr müsst jetzt tapfer sein, und nicht weinen, bevor ihr postet dass das alles nie, niemals funktionieren kann, wird und überhaupt.

Für den interessierten Leser dann folgende Mitteilung von VRR & NWL: Die neuen BEMU für das Niederrhein-Münsterland-Netz kommen von CAF aus Spanien.
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

146225 @ 24 Jun 2021, 20:21 hat geschrieben: Liebe Anti-Ausschreibungs-Bahn-Fraktion, ihr müsst jetzt tapfer sein, und nicht weinen, bevor ihr postet dass das alles nie, niemals funktionieren kann, wird und überhaupt.

Für den interessierten Leser dann folgende Mitteilung von VRR & NWL: Die neuen BEMU für das Niederrhein-Münsterland-Netz kommen von CAF aus Spanien.
Hä?

Jetzt erkläre mir bitte mal, wodurch noch ein Wettbewerb zustande kommt, wenn dem EVU Fahrzeuge inkl. Wartung bereitgestellt werden.

Und warum es besser sein sollte, das CAF die Fahrzeuge in einer eigenen Werkstatt wartet statt dass es eine gemeinsame "Bundesbahn"-Werkstatt für alle an diesem Standort verwendeten Fahrzeugtypen gibt.


Auf die BEMUs bin ich mal gespannt. Wenn sie dieseln unter Fahrdraht reduzieren, ist schonmal etwas gewonnen. Wobei ich halt immer noch bei einem ausgedehnten Halbstundentakt eine Elektrifizierung sinnvoller sehen würde, zumal sich auf der Strecke Münster - Enschede kaum Gelegenheit bietet, die Akkus unter Fahrleitung aufzuladen. Und in den Niederlanden passt ja auch die vorhandene elektrische Ausrüstung vermutlich nicht zu den Tw und die 6 min-Wende auch nicht.
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
- vielleicht von Alexander von Humboldt, vielleicht auch nicht.
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Beitrag von 146225 »

Der Wettbewerb um das beste Fahrzeugkonzept? Das Modell, dass der Hersteller mit den Fahrzeugen nur dann Geld verdienen kann, wenn diese auch verfügbar sind und fahren, bewährt sich jedenfalls beim RRX bislang recht gut: die Züge sind zuverlässig unterwegs, Ausfälle wegen "technischer Störung am Zug" oder "heute ohne zweiten Zugteil" sind selten. Wenn das mit den BEMU genau so gut funktioniert, ist es gut für den Bahnbetrieb.

Wie gut eine Werkstatt "für alle Fahrzeugtypen" funktioniert, kannst du dir übrigens an der FIBA Ulm (nicht) anschauen. :ph34r:

Dass v.a. der RE 10 und die kurzen Restlücken auf dem RE 44 sowie RB 31 und 36 besser heute als morgen unter Draht gehören, ist sicher richtig. Doch darauf bei deutscher Infrastrukturpolitik, egal ob vom Bund oder vom Land NRW zu warten, würde vermutlich bedeuten noch nach 2050 mit (denselben?) VT wie heute zu fahren.

Und die RB 64 Münster (Westf) Hbf - Enschede ist übrigens gar nicht Bestandteil des für die BEMU vorgesehenen Netzes. Innerhalb dessen dürfte sicherlich der RE 10 aufgrund der langen Strecke ohne Draht von Krefeld Hbf bis Kleve und zurück sowie die doch recht hohen Fahrgastzahlen dort am anspruchsvollsten sein.
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Beitrag von JeDi »

146225 @ 25 Jun 2021, 05:06 hat geschrieben: Das Modell, dass der Hersteller mit den Fahrzeugen nur dann Geld verdienen kann, wenn diese auch verfügbar sind und fahren, bewährt sich jedenfalls beim RRX bislang recht gut: die Züge sind zuverlässig unterwegs, Ausfälle wegen "technischer Störung am Zug" oder "heute ohne zweiten Zugteil" sind selten. Wenn das mit den BEMU genau so gut funktioniert, ist es gut für den Bahnbetrieb.
Ich weiß ja nicht, mit welchem RRX du so fährst, hier vor meiner Haustür kann ich das aber nicht bestätigen. Obwohl ja derzeit 3 Fahrzeuge "zu viel" sind (der Siemens-eigene 083 ist fleißig unterwegs, und die nachbestellten 084 und 085 sind auch schon da, aber erst ab Ende 2022 verplant), begegne ich gefühlt ständig (also >2mal die Woche) einteiligen RRXen. Wie das wird, wenn ab nächster Woche baubedingt eine Einheit mehr gebraucht wird, werden wir sehen.
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Beitrag von Rohrbacher »

146225 @ 25 Jun 2021, 06:06 hat geschrieben:Wie gut eine Werkstatt "für alle Fahrzeugtypen" funktioniert, kannst du dir übrigens an der FIBA Ulm (nicht) anschauen. :ph34r:
Nur doof, dass die Herstellerwerkstätten im Prinzip auch nix anderes sind, nur betreiberübergreifend. Und wenn der Betreiber nur den einen Typ hat, hängt der ganze Laden wieder an einer Werkstatt. Und wenn die beispielsweise Bombardier heißt oder eine russische Fremdwerkstatt sein soll ... eieiei ... wo ist jetzt der "Vorteil", außer dass bei allem, was sich irgendwie extern abspielt die üblichen Probleme und Abhängigkeiten einer Lieferkette auftreten können. Da kann man mit Verträgen dann auch nur gegen Geld, das irgendwer bezahlen muss und wo irgendeiner wieder eine Gewinnmarge einplant, den Ausfall versichern. Auftreten kann und wird er aber im Zweifel dennoch.
146225 @ 25 Jun 2021, 06:06 hat geschrieben:Der Wettbewerb um das beste Fahrzeugkonzept?
Ich weiß ja nicht, was du glaubst, was die BZA früher gemacht haben und die Hersteller selbst auch. Heute kann man natürlich vieles am Computer simulieren, was man früher ausprobieren musste, aber wenn man's nötig hat, nur wegen einer Ankündigung die Überlegenheit eines längst gescheiterten Systems zu feiern, bitteschön. Ich hab jedenfalls nicht ganz verstanden, was hier jetzt revolutionäres vor sich gegangen wäre. Auch das Fahrzeugkonzept kann ich noch nichtmal wirklich bashen bevor der erste Zug auch nur einen Meter gefahren ist. Pauschal stört mich aber schon, wenn ab Halbstundentakt nicht grundsätzlich durchgehend elektrifiziert wird. Aber das ist halt seit 1994 so, dass man öfter als normal "fahrzeugseitige Lösungen" braucht. :ph34r:
„Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom.“
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Beitrag von JeDi »

Rohrbacher @ 25 Jun 2021, 12:15 hat geschrieben: Pauschal stört mich aber schon, wenn ab Halbstundentakt nicht grundsätzlich durchgehend elektrifiziert wird. Aber das ist halt seit 1994 so, dass man öfter als normal "fahrzeugseitige Lösungen" braucht. :ph34r:
Mir wäre aber neu, dass die peinliche Elektrifizierungslücke Millingen - Xanten erst nach 1994 entstanden ist. Nach meiner Kenntnis wurde 1971 bis Millingen elektrifiziert.
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Beitrag von Rohrbacher »

JeDi @ 25 Jun 2021, 13:34 hat geschrieben: Mir wäre aber neu, dass
damals halbstündlich gefahren worden wäre.
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