Ladenschluss

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Jean
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Beitrag von Jean »

Cloakmaster @ 2 Oct 2020, 17:10 hat geschrieben: Ausnahmsweise kann ich den Pasinger Troll sogar mal verstehen.
Das meinte ich auch. Ich verstehe in dem Fall Lazarus. Ich wollte meine Zustimmung mitteilen.
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Valentin
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Beitrag von Valentin »

Lazarus @ 2 Oct 2020, 12:27 hat geschrieben: Du findest es also besser, wenn man gezwungenermassen im Internet kauft?
Wo sollen denn die Käufer herkommen, die wegen des großen Andranges bis 18h nicht einkaufen können? Nicht nur viele große Firmen in München haben Kurzarbeit angeordnet und planen im großen Stil Enlassungen. Das Geld sitzt derueit bei vielen einfach nicht so locker.

Und wer will noch umständlich Geschäfte mit Verkaufsfläche betreiben , wenn man doch viel einfacher mit den Imobilienverkauf Geld verdienen kann? (Karstadt am Nordbad)
Nach der Schließung dieses Kaufhauses (eines der letzten in München) wird man viele Artikel mangels Alternativen leider nur noch im Internet bestellen können.
The wonderful thing about being on the right side of history is that we can encourage big tech censorship without any fear that it might one day be used against us.
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rautatie
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Beitrag von rautatie »

eisenbahnfahren @ 2 Oct 2020, 11:56 hat geschrieben: Die meisten Geschäfte, die normalerweise bis 21 Uhr auf haben, schließen derzeit bereits ab 18 Uhr.
Hier in Bayern macht normalerweise kein Geschäft erst um 21 Uhr zu, aber 18 Uhr finde ich zu früh. Ich selbst habe weder Kurzarbeit noch Homeoffice, und bei mir stehen etliche Einkäufe an, die ich wegen der verkürzten Ladenschlusszeiten momentan auf die lange Bank schiebe. Aber naja, solange das alte Zeug noch seinen Dienst tut, kann ich die Einkäufe aufschieben. Sollte es wirklich dringender werden, kann ich immer noch online bestellen. Zum Glück haben wenigstens einige Bekleidungsgeschäfte bis 20 Uhr geöffnet, sodass ich wenigstens neue Schuhe und eine neue Hose kaufen konnte.
Wo ist das Problem?
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Beitrag von Jean »

rautatie @ 5 Oct 2020, 09:48 hat geschrieben: Hier in Bayern macht normalerweise kein Geschäft erst um 21 Uhr zu, aber 18 Uhr finde ich zu früh. Ich selbst habe weder Kurzarbeit noch Homeoffice, und bei mir stehen etliche Einkäufe an, die ich wegen der verkürzten Ladenschlusszeiten momentan auf die lange Bank schiebe. Aber naja, solange das alte Zeug noch seinen Dienst tut, kann ich die Einkäufe aufschieben. Sollte es wirklich dringender werden, kann ich immer noch online bestellen. Zum Glück haben wenigstens einige Bekleidungsgeschäfte bis 20 Uhr geöffnet, sodass ich wenigstens neue Schuhe und eine neue Hose kaufen konnte.
Das ist halt dieses arrogante Denken. Für mich reicht 18:00 Uhr, also reicht es auch für andere. Das ist ein Denken, dass mich anko*** ist aber ein grundsätzliches Problem in der Gesellschaft.
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Beitrag von rautatie »

Jean @ 5 Oct 2020, 10:14 hat geschrieben: Das ist halt dieses arrogante Denken. Für mich reicht 18:00 Uhr, also reicht es auch für andere.
Ähnliche Denkweisen erlebt man auch bei vielen anderen Themen. Beispiele, die ich schon gelesen habe:
- Ich gehe sowieso nicht ins Kino/Theater, also von mir aus können alle Kinos/Theater geschlossen werden (bzw. es stört mich nicht, wenn sie schließen).
- Ich reise sowieso nicht, also von mir aus kann es ruhig Reiseverbote geben. Reisen sind sowieso überflüssig, die Leute sollen gefälligst daheim bleiben (so wie ich).
- Wir fahren sowieso immer mit dem Auto. Eigentlich braucht es Eisenbahnen gar nicht mehr, es ist ein veraltetes Verkehrskonzept (und zwar deswegen, weil wir persönlich es nicht brauchen).

Wenn ich auf ähnliche Weise argumentieren würde, kämen z.B. folgende Aussagen zustande:
"Ich rauche nicht, also von mir aus kann das Rauchen ruhig komplett verboten werden."
"Ich interessiere mich nicht für Fußball, deswegen kann meinetwegen der Profi-Fußball ruhig abgeschafft werden"
"Ich fahre nicht mit dem Auto, also von mir aus kann das Autofahren ruhig sehr viel teurer werden".

(ich weiß nicht, ob ich mit solchen Aussagen auf viel Gegenliebe stoßen würde, aber meinem Eindruck nach verbreiten viele Leute Aussagen dieser Art ziemlich unbekümmert).
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Beitrag von Jean »

rautatie @ 5 Oct 2020, 11:10 hat geschrieben: Ähnliche Denkweisen erlebt man auch bei vielen anderen Themen. Beispiele, die ich schon gelesen habe:
Schön auf den Punkt gebracht.
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Beitrag von Cloakmaster »

Die Tabscksteuer darf gerne weiter steigen. Ich zahle sie ja nicht.
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Beitrag von andreas »

Ich saufe nicht, also kann man Alkohol verbieten....

Grad die Tabaksteuer finde ich als Nicht(mehr)raucher eine Sauerei - damit nutzt man suchtkranke Menschen schamlos aus ansatt daß man denen versucht zu helfen - weil wenn man die Zigarettenschachteln so anschaut, dann ist Rauchen ja so dermaßen gefährlich.....
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Beitrag von Jean »

Ich packe das mal hier rein: Süddeutsche, Saturn Theresienwiese schließt. Nachdem dort eh nur noch ein Stockwerk vorhanden ist und die Auswahl stark eingeschränkt wurde ist der Markt für mich einfach unattraktiv geworden. Ich dachte sie würden wieder ausbauen nachdem das Forum Schwanthalerhöhe aufgemacht wurde...aber das war es dann. Die meisten Kunden kaufen wohl inzwischen in der Neuhauser Straße ein. Die zwei Märkte waren zu nah aneinander.
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Beitrag von Cloakmaster »

Wann wurde der Saturn eigentlich von 2 Stockwerken auf nur noch 1 zurückgebaut? Ich hatte das auch immer für eine temporäre Umbau-Aktion gehalten. Das war mal eine Institution, der Laden - schade drum.
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Beitrag von Jean »

Cloakmaster @ 9 Oct 2020, 07:45 hat geschrieben: Wann wurde der Saturn eigentlich von 2 Stockwerken auf nur noch 1 zurückgebaut? Ich hatte das auch immer für eine temporäre Umbau-Aktion gehalten. Das war mal eine Institution, der Laden - schade drum.
Gefühlt schon seit 2 Jahren. Ich habe des Öfteren Mitarbeiter gefragt was nun mit dem ersten Stock ist. Keiner wusste es ob der wieder aufgemacht wird... Ja, es war mal eine Institution. Es war immer schön angenehm dort einzukaufen. Nie wirklich viel los und sehr gute Auswahl. Ich werde wohl in Zukunft am Karlsplatz gehen wenn ich was von dort brauche. Schon in letzter Zeit habe ich dort nichts mehr gefunden.
Ich vermute mal Saturn und der Eigentümer konnten sich bei der Flächenreduzierung nicht einigen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Saturn Media Markt hat doch schon lange finanzielle Probleme. Das wird nur der Anfang sein. Ich glaube, das da noch weitere Märkte folgen werden.
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Beitrag von Jean »

Lazarus @ 9 Oct 2020, 08:54 hat geschrieben: Saturn Media Markt hat doch schon lange finanzielle Probleme. Das wird nur der Anfang sein. Ich glaube, das da noch weitere Märkte folgen werden.
Es würde mich freuen wenn in dem Komplex weiterhin ein Unterhaltsunmedien Geschäft vorhanden wäre. Welcher ist egal. Die haben meistens eh alle die gleichen Preise.
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Beitrag von imp-cen »

Als man ohne umsteigen zu müssen mit der Tram von der TeLA zum Einsteincenter fahren konnte, war ich so 4 mal im dortigen Mediamarkt - der wurde auch verkleinert.
Und der Saturn in der Neuhauser Str. ist die letzten male im Untergeschoss beispielsweise auch ziemlich leer geworden. Da liegen dann Bücher im Regal, weil kaum noch jemand CD/DVDs kauft. Da stellt sich doch die Frage wie lange das (auch dort) noch gut gehen soll.

Derweil kauft sich Benko das nächste Filetstück (es gibt schönere Häuser, aber kaum bessere Lagen):
tz - München als reales „Monopoly“? Milliardär kauft sich nächste Immobilie
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Beitrag von Jean »

imp-cen @ 9 Oct 2020, 09:40 hat geschrieben: Und der Saturn in der Neuhauser Str. ist die letzten male im Untergeschoss beispielsweise auch ziemlich leer geworden. Da liegen dann Bücher im Regal, weil kaum noch jemand CD/DVDs kauft. Da stellt sich doch die Frage wie lange das (auch dort) noch gut gehen soll.
Das ist die Krux. Ich gehe dahin weil ich weiß die haben eine gut sortierte Abteilung. Ob sich das lohnt ist noch eine andere Frage. Würden sie diese aber reduzieren, dann würde ich gar nicht mehr dort gehen und gleich im Internet kaufen. Gute Filme und Serien will ich besitzen und nicht nur im Internet anschauen.
Eigentlich ist es die Zeit der kleinen Fachgeschäfte. Ein Anime Fachgeschäft wäre da zum Beispiel nicht schlecht. Ist halt immer die Frage was wird für den Quadratmeter verlangt. Eine Halle irgendwo in der Pampa kostet halt kaum was...
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Der nächste Markt, der demnächst wohl dran glauben wird, dürfte der im Euro Industrie Park sein. Weil der schreibt auch nur noch rote Zahlen.
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Beitrag von imp-cen »

Jean @ 9 Oct 2020, 09:45 hat geschrieben: Ein Anime Fachgeschäft wäre da zum Beispiel nicht schlecht.
Da gabs in Nürnberg in der Fussgängerzone mal was ganz nettes - ist aber auch schon lange Geschichte.

Ehem. Karstadt am Nordbad wird umgeplant:
SZ- "Wir wollen Wohnen"
Auch wenn derzeit keine Wohnungen geplant sind, was spricht dagegen eine Tiefgarage mit "100 Plätzen mehr als notwendig" zu errichten, wenn man dann in der Umgebung mehr Grün auf die Straße, oder vor allem die Tram in die Schleißheimer Str. bringen könnte?
Irgendwo war heut auch ein Artikel, dass die Schandigärten laut Grünen/SPD zur Dauereinrichtung werden sollen.

-> Autos unter die Erde, oben Grün und Leben - da geht man dann auch gern schlendern/flanieren und einkaufen.
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Beitrag von Jean »

imp-cen @ 9 Oct 2020, 10:27 hat geschrieben: -> Autos unter die Erde, oben Grün und Leben - da geht man dann auch gern schlendern/flanieren und einkaufen.
Die Leute aus der Umgebung werden nur in der Tiefgarage parken, wenn die Parkplätze draußen drastisch im Preis steigen. Lieber fahren Leute Stundenlang in der Gegend rum als 50 Euro mehr im Jahr für das Parken zu zahlen.

Da schreibt einer in der AZ Rot-Grün würde die Geschäfte vernichten. Ich wüsste gar nicht, dass die Bayerische Hausbau der Rot-Grünen Stadtregierung gehört... :rolleyes:
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Beitrag von imp-cen »

Jean @ 9 Oct 2020, 10:36 hat geschrieben: Die Leute aus der Umgebung werden nur in der Tiefgarage parken, wenn die Parkplätze draußen drastisch im Preis steigen. Lieber fahren Leute Stundenlang in der Gegend rum als 50 Euro mehr im Jahr für das Parken zu zahlen.
Einige (mehrere?) wegfallende Parkplätze durch Tram, Bäume, Radwege und Schandigärten, werden das Angebot ohnehin verknappen.
Sind die Parkplätze nicht mehr da stellt sich die Frage nicht unbedingt...

Genügend Altbauten ohne Tiefgaragen sollten ihr übriges tun um einen Bedarf zu haben. Und wenn man obenrum umgestalten möchtem muss man halt auch eine Alternative anbieten (oder die Zulassung eines Kfz von einem eigenen Parkplatz abhängig machen - nicht einem auf der Straße *hust*)

Dann muss man sich überlegen in welchem Verhältnis will man Dauerparker oder Kurzzeitparker ansprechen.

Das aber wieder als erstes kommt "soo viele Parkplätze" statt "was wollen wir umgestalten und wie können wir was verändern"...
Nach Wohnungen kann man auch gerne rufen - dort wird sich eh kaum einer ein etwaiges Penthouse leisten können.
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Beitrag von Jean »

imp-cen @ 9 Oct 2020, 11:08 hat geschrieben: Einige (mehrere?) wegfallende Parkplätze durch Tram, Bäume, Radwege und Schandigärten, werden das Angebot ohnehin verknappen.
Sind die Parkplätze nicht mehr da stellt sich die Frage nicht unbedingt...

Genügend Altbauten ohne Tiefgaragen sollten ihr übriges tun um einen Bedarf zu haben. Und wenn man obenrum umgestalten möchtem muss man halt auch eine Alternative anbieten (oder die Zulassung eines Kfz von einem eigenen Parkplatz abhängig machen - nicht einem auf der Straße *hust*)

Dann muss man sich überlegen in welchem Verhältnis will man Dauerparker oder Kurzzeitparker ansprechen.

Das aber wieder als erstes kommt "soo viele Parkplätze" statt "was wollen wir umgestalten und wie können wir was verändern"...
Nach Wohnungen kann man auch gerne rufen - dort wird sich eh kaum einer ein etwaiges Penthouse leisten können.
Ich wollte damit nicht sagen, dass ich deine Idee an sich schlecht finde. Im Gegenteil. Weg mit den Fahrzeugen die auf der Straße parken, dafür sollen diese in Tiefgaragen verschwinden.
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Beitrag von einen_Benutzernamen »

Wann wurde der Saturn eigentlich von 2 Stockwerken auf nur noch 1 zurückgebaut?
Es ist doch schon seit längeren zu beobachten das immer mehr Leute bei den A..... einkaufen. Ich habe bis heute noch nie dort was bezogen. Wenn die Leute pyhsische Geschäfte haben wollen dann müssen Sie in diesen auch einkaufen. Die aktuelle Situation tut Ihr übriges um den Massen Versand Unternehmen hilft.
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Beitrag von Lazarus »

einen_Benutzernamen @ 9 Oct 2020, 17:22 hat geschrieben: Es ist doch schon seit längeren zu beobachten das immer mehr Leute bei den A..... einkaufen. Ich habe bis heute noch nie dort was bezogen. Wenn die Leute pyhsische Geschäfte haben wollen dann müssen Sie in diesen auch einkaufen. Die aktuelle Situation tut Ihr übriges um den Massen Versand Unternehmen hilft.
Kann man sich in Bayern durchaus auch bei der CSU dafür bedanken.....
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Beitrag von Jean »

Lazarus @ 9 Oct 2020, 18:19 hat geschrieben: Kann man sich in Bayern durchaus auch bei der CSU dafür bedanken.....
Jup, muss ich dir leider zustimmen. Mit den restriktiven Öffnungszeiten schützt man den Handel nicht, ganz im Gegenteil! Man schaufelt deren Grab!
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Beitrag von einen_Benutzernamen »

<_< Nicht böse gemeint das liegt nicht wirklich an den Öffnungszeiten sondern mehr an der einstellung der Leute.Wenn diese lieber bei einen US Unternehmen bestellen kann ein Offline Geschäft machen was Sie wollen.
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Beitrag von Pauline366 »

Widerspruch von mir.
Gerade in der jetzigen Corona-Zeit müssen die Ladenöffnungszeiten restriktiv sein. Leider werden wir dem Online-Handel auch mit längeren Öffnungszeiten nichts von seinem Umsatz klauen können. Ich habe es live erlebt, wie in der Woche vor Lockdown 1 quasi der "Bürgerkrieg" herrschte & war froh, daß der Wahnsinn nur bis 20.00 ging. Nach dem Lockdown waren die ersten Wochen Montag-Samstag jeder Tag quasi wie Samstag. Wäre am Sonntag auch offen gewesen, das wäre nicht mehr steuerbar gewesen.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

einen_Benutzernamen @ 9 Oct 2020, 19:36 hat geschrieben: <_< Nicht böse gemeint das liegt nicht wirklich an den Öffnungszeiten sondern mehr an der einstellung der Leute.Wenn diese lieber bei einen US Unternehmen bestellen kann ein Offline Geschäft machen was Sie wollen.
Achja? Mir bleibt nunmal nur der Samstag, wenn ich auf online verzichten soll und da fällt mir halt nun mal die Entscheidung relativ leicht. Da wird halt alles außer Lebensmittel online gekauft. Auch hauptsächlich dank eben der Öffnungszeiten und weil ich schlicht keine Lust auf eine überfüllte Innenstadt am Samstag habe.
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Pauline366
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Beitrag von Pauline366 »

Achja? Mir bleibt nunmal nur der Samstag, wenn ich auf online verzichten soll und da fällt mir halt nun mal die Entscheidung relativ leicht. Da wird halt alles außer Lebensmittel online gekauft. Auch hauptsächlich dank eben der Öffnungszeiten und weil ich schlicht keine Lust auf eine überfüllte Innenstadt am Samstag habe.
Sorry die Öffnungszeiten sind lange genug.
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Beitrag von 146225 »

Pauline366 @ 9 Oct 2020, 20:03 hat geschrieben: Sorry die Öffnungszeiten sind lange genug.
Sorry, nichts verstanden: Handel ist kein Selbstzweck, sondern eine Veranstaltung für den Kunden. Nur dieser bringt das Geld und ermöglicht den Bestand eines Handelsbetriebes. Und wenn sich die Bedürfnisse der Kundschaft verändern, muss sich der Handel mit verändern - der Betrieb, der das nicht tut, wird im Laufe der Zeit gegenüber den Wettbewerbern verlieren, vor allem dann wenn es sich um "beliebige" Ware handelt, die nicht sonderlich erklärungs- und beratungsbedürftig ist und die der Kunde im Prinzip überall kaufen kann.

Es ist schlimm genug, dass Bayern als einziges von allen Bundesländern immer noch meint, bei den Ladenöffnungszeiten seinen Sonderweg durchziehen zu müssen. Das ist ein Hindernis, für welches der Handel nichts kann. Dann darf man aber nicht noch mit deiner Einstellung "die Leute sollen sich mal nicht so haben" kommen und sich dann wundern, wieso am Tag X plötzlich die Aufkleber "Wir schließen" am örtlichen Ladengeschäft hängen.

Wenn die Situation sich negativ weiterentwickelt, rastet Söder ja eh unkontrolliert aus und schickt euch alle in Lockdown + Ausgangssperre 2.0 - Zeit, noch mal darüber nachzudenken, was die Funktionen des Handels sind und wo da das Geld herkommt.
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Beitrag von Jean »

Pauline366 @ 9 Oct 2020, 21:03 hat geschrieben: Sorry die Öffnungszeiten sind lange genug.
Bei dieser Argumentation stellt sich die Frage: wieso müssen Fußballspiele nach 18:00 und am Samstag stattfinden. Ich plädiere dafür Fußballspiele unter der Woche um 10:00 und 14:00 durchzuführen. Die Fans müssen sich halt dann frei nehmen und anpassen!

Nicht direkt dazu gehörend aber eine Reflexion zum Sonntag: Held der Steine..
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Beitrag von AK1 »

einen_Benutzernamen @ 9 Oct 2020, 18:36 hat geschrieben: <_< Nicht böse gemeint das liegt nicht wirklich an den Öffnungszeiten sondern mehr an der einstellung der Leute.Wenn diese lieber bei einen US Unternehmen bestellen kann ein Offline Geschäft machen was Sie wollen.
So ein Quatsch!
Kein Mensch will explizit bei einem US-Unternehmen bestellen. Das ist vollkommen unmaßgeblich und hat mit off- oder online nix zu tun. Walmart war bekanntlich eher nicht erfolgreich in Deutschland.
Die Vorteile, die Amazon bietet, sind bekannt. Für mich hat der stationäre Handel sehr häufig den Vorteil, dass ich schneller kriege, was ich will - wenn ich es eben sofort mitnehmen kann. Die restriktiven Öffnungszeiten in Bayern sind natürlich ein entscheidender Nachteil.
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