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[M] S-Bahnen auf dem (Güter-)Nordring? [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 13:36


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Die FW haben bei VR eine Studie zum Nordringausbau zum SBahn-Verkehr in Auftrag gegeben, die sie heute vorstellten.

Nicht viel Weltbewegendes: Eckpunkte sind:
Pasing - Pasinger Kurve - Moosach - Nordring - Daglfing - Trudering

Eigene, neue Gleise für die SBahn, Platz dafür soll vorhanden und bis auf den Abschnitt Freimann - Johanneskirchen in Bahnbesitz sein.

Zur Integration an den Strecken-Schnittpunkten mit den U-Bahnen sind neue Ubahnhaltestellen vorgesehen, die U1 soll dafür im Westteil des Nordrings etwas verlängert werden und im Osten will man die Straßenbahn St Emmeran verlängern.

Karten:
Streckenführung:
http://fw-landtag.de/fileadmin/user_upload...kenfuehrung.pdf

Haltestellen:
http://fw-landtag.de/fileadmin/user_upload..._Bahnho__fe.pdf

Presseinfo mit viel Text:
http://fw-landtag.de/fileadmin/user_upload...MdL_Piazolo.pdf

Bearbeitet von Metropolenbahner am 15 Feb 2016, 14:14
    
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Iarn
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 14:45


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Beiträge: 16608




Danke für die Info. Leider nicht von einer Regierungspartei imitiert und von V&R ausgeführt. Also sehe ich 0% Chance auf Umsetzung.
Eine U1 Verlängerung Lasallestraße ist sehr fragwürdig und das Potenzial in Unterföring Südwest sehe ich auch nicht. Berg am Laim Ost wird noch toter als Kreuzstraße.

Bearbeitet von Iarn am 15 Feb 2016, 14:49

--------------------
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 16:30


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QUOTE (Iarn @ 15 Feb 2016, 15:45)
Danke für die Info. Leider nicht von einer Regierungspartei imitiert und von V&R ausgeführt. Also sehe ich 0% Chance auf Umsetzung.

Ja denk ich eigentlich auch. Allerdings gabs doch vor einiger Zeit die Meldung, dass BMW wg. ihres neuen Zentrums im Norden dort Druck auf einen besseren ÖPNV macht.
Und falls das mit Stamm2 plötzlich doch nicht klappen sollte, könnte es gaanz schnell gehen ...
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 16:31


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QUOTE (Iarn @ 15 Feb 2016, 14:45)
Danke für die Info.  Leider nicht von einer Regierungspartei imitiert und von V&R ausgeführt.  Also sehe ich 0% Chance auf Umsetzung.
Eine U1 Verlängerung Lasallestraße ist sehr fragwürdig und das Potenzial in Unterföring Südwest sehe ich auch nicht. Berg am Laim Ost wird noch toter als Kreuzstraße.

Ist mal gut zu wissen, dass man den Nordring wohl ohne größeren Grunderwerb S-Bahntauglich machen könnte.


Lassallestr. ist bei derzeitiger Situation nicht sinnvoll, aber wenn dieser Hügel westlich der Lassallestr. bebaut wird (Was ist denn dort eigentlich?) ergibt de Verlängerung nicht nur zum Umsteigen Sinn. Andererseits sehe ich nur sehr begrenztes Potential für Umsteiger vom Nordring zur U1. Für welche Verkehrsbeziehung soll das denn sinnvoll sein? Da dürfte wohl die U3 nach Pasing deutlich mehr bringen.

Unterföhring Südwest würde ich weglassen, da stimme ich dir zu.

Berg am Laim Ost finde ich dagegen gar nicht mal so blöd - aber nicht bei der angedachten Verlagerung der Trasse. Die Ecke dort ist ÖPNV-technisch ziemlich bescheiden erschlossen. Ein S-Bf zwischen den beiden BÜ könnte dem abhelfen.

Einen zusätzlichen U-Bf Knorrstr. würde ich noch unterstützen (wusste gar nicht, dass man daran sogar beim Bau gedacht hat), auch wenn dann der Haltestellenabstand mit etwa 450m wirklich sehr kurz wäre.
Freimann Süd würde ich nicht bauen, denn davon hätten wirklich ausschließlich Umsteiger was. Dort will niemand ein- oder aussteigen. Wie wäre es stattdessen mit einer Südverschiebung des Bf. Freimann? Der jetzige Südzugang würde dann zum Nordzugang und der neue Südzugang wird an diesem Fuß- und Radweg errichtet. Von dort sind es noch etwa 150 m Umsteigeweg. Das halte ich für vertretbar und weniger als an manchem Zentrumsknoten.

Bearbeitet von Entenfang am 15 Feb 2016, 16:32

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"Die S-Bahn rollt wie ein Uhrwerk."

Frankfurter Abendpost am 29.5.1978, dem Tag nach der Inbetriebnahme des Frankfurter S-Bahntunnels
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 17:18


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QUOTE (Entenfang @ 15 Feb 2016, 16:31)
Freimann Süd würde ich nicht bauen, denn davon hätten wirklich ausschließlich Umsteiger was. Dort will niemand ein- oder aussteigen. Wie wäre es stattdessen mit einer Südverschiebung des Bf. Freimann? Der jetzige Südzugang würde dann zum Nordzugang und der neue Südzugang wird an diesem Fuß- und Radweg errichtet. Von dort sind es noch etwa 150 m Umsteigeweg. Das halte ich für vertretbar und weniger als an manchem Zentrumsknoten.

Meiner Beobachtung nach ist der Nordzugang aber der wesentlich stärker frequentierte...

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Aus Gründen...

Wenn man sämtliche Aktivitäten der MVG unter dem Ziel des maximalen Fahrgast-Trollens betrachtet, geht's eigentlich...
    
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Sweetfeja
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 20:11


Routinier


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Beiträge: 349




http://www.tz.de/muenchen/stadt/s-bahn-ueb...#idAnchComments

Sbahn über den Nordring, so würde die Strecke verlaufen
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 20:11


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QUOTE (Entenfang @ 15 Feb 2016, 16:31)
Da dürfte wohl die U3 nach Pasing deutlich mehr bringen.


Die dürfte mit dem Nordring in der Form endgültig im Reisswolf verschwinden. Weil vom ohnehin nicht tollen KNF dürfte dann nichts mehr übrig bleiben. Könnte sogar passieren, das der negativ ausfällt.

Bearbeitet von Lazarus am 15 Feb 2016, 20:11

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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ropix
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 20:41


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Chat: ropix 

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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (Lazarus @ 15 Feb 2016, 21:11)
QUOTE (Entenfang @ 15 Feb 2016, 16:31)
Da dürfte wohl die U3 nach Pasing deutlich mehr bringen.


Die dürfte mit dem Nordring in der Form endgültig im Reisswolf verschwinden. Weil vom ohnehin nicht tollen KNF dürfte dann nichts mehr übrig bleiben. Könnte sogar passieren, das der negativ ausfällt.

Naja, dazu müsste er schon aktiv Leute aus der Bahn in ihre Autos zurücktreiben.

Bevor der Nutzen eines Projektes aber Negativ wird (die Kosten können per Definition nicht negativ werden) muss schon sehr sehr viel schiefgehen.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 15 Feb 2016, 23:43


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QUOTE (ropix @ 15 Feb 2016, 21:41)
Bevor der Nutzen eines Projektes aber Negativ wird (die Kosten können per Definition nicht negativ werden) muss schon sehr sehr viel schiefgehen.

Ja, da müsste man quasi Verschlimmbessern, ein (teures) Bauprojekt den Verkehrsfluss also verschlechtern.
Selbst mit SBahn-Nordring hätte die U3 aber noch einen gewissen Nutzen. Vermutlich läge der KNFaktor nicht über 1, aber schlechter wirds nicht sein.

Vermutlich ist der Mechanismus auch ein Grund, weshalb der Nordring von den Offiziellen nicht unterstützt wird. Denn dann fehlten sicher wieder ein paar 1000 Reisende durch die 2. Stammstrecke, die den Nutzen desselben absenken dürften.

Andere Frage:
Wieso will man eigentlich nach Trudering? Böte es sich aus Betriebssicht nicht an die SBahnen vom Nordring über M-Ost in den Süden fahren zu lassen und die S-bahnen aus dem 1. Stammtunnel in Richtung Osten/Flughafen? Dann entfiele das Kopfmachen in M-Ost. Oder wäre der Vorteil nicht groß genug, um die zu erwarteten Umsteigermassen zu rechtfertigen?

Bearbeitet von Metropolenbahner am 15 Feb 2016, 23:44
    
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andreas
  Geschrieben am: 16 Feb 2016, 05:53


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Ein paar Dinge sind schon etwas strange, z.b. der Bau eines neuen U-bahnhofes an der Knorrstraße? Vom Frankfurter Ring Ausgang zum Güternordring sinds ja nur ca. 250 m....

Bearbeitet von Martin H. am 17 Feb 2016, 14:50

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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ropix
  Geschrieben am: 16 Feb 2016, 08:38


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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (Metropolenbahner @ 16 Feb 2016, 00:43)
Andere Frage:
Wieso will man eigentlich nach Trudering? Böte es sich aus Betriebssicht nicht an die SBahnen vom Nordring über M-Ost in den Süden fahren zu lassen und die S-bahnen aus dem 1. Stammtunnel in Richtung Osten/Flughafen? Dann entfiele das Kopfmachen in M-Ost. Oder wäre der Vorteil nicht groß genug, um die zu erwarteten Umsteigermassen zu rechtfertigen?

München Ost wird ja über die bestehenden Gleise der S8 erreicht. Trudering und der Übergang der S2 sollen die unnötigen Wegzeiten und Umsteigen entfallen lassen. Je nachdem ob man die S2-Spangen mitbaut hätte man im schönsten Falle 4 bis 5 Linien im Takt 20 die über den Ring gehen und auf der anderen Seite jeweils wieder auf eine Linie einfädeln, auf allen Linien könnte man Takt 10 fahren, alternierend über Nord oder Innenstadt. Im Westen hätte man bei der Version sogar immer direkten Anschluss an die jeweils andere Strecke (bei der S2 müsste man halt schaun was man mit Altomünster macht), S4 und S8 Ost müssten halt jeweils in eine U-Bahn umsteigen, die S2 schaut in die Röhre biggrin.gif

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ropix
  Geschrieben am: 16 Feb 2016, 08:40


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Chat: ropix 

Alter: 36
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (andreas @ 16 Feb 2016, 06:53)
und wieder so ein Aushilfsmoderator....

Ein paar Dinge sind schon etwas strange, z.b. der Bau eines neuen U-bahnhofes an der Knorrstraße? Vom Frankfurter Ring Ausgang zum Güternordring sinds ja nur ca. 250 m....

Drum ist und bleibt mein Favorit den S-Bahn Nordring komplett unter dem Frankfurter Ring zu basteln. Alle anderen SPNV-Verkehrsträger haben an dem nämlich schon ihre Haltestellen.

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Iarn
  Geschrieben am: 16 Feb 2016, 13:03


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 16608




Das hätte man aber vor 20-30 Jahren machen müssen als Tunnelbau nich schnell und billig war.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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Luas
  Geschrieben am: 16 Feb 2016, 15:39


König


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Mitglied seit: 11 Feb 15
Beiträge: 850

Alter: 27
Wohnort: Umweltzone


QUOTE (ropix @ 16 Feb 2016, 09:40)
QUOTE (andreas @ 16 Feb 2016, 06:53)
und wieder so ein Aushilfsmoderator....

Ein paar Dinge sind schon etwas strange, z.b. der Bau eines neuen U-bahnhofes an der  Knorrstraße? Vom Frankfurter Ring Ausgang zum  Güternordring sinds ja nur ca. 250 m....

Drum ist und bleibt mein Favorit den S-Bahn Nordring komplett unter dem Frankfurter Ring zu basteln. Alle anderen SPNV-Verkehrsträger haben an dem nämlich schon ihre Haltestellen.

Keine so üble Idee. Je nach dem "wie lang" dieser Tunnel sein soll hätte man halt Umsteigebahnhöfe wie Studentenstadt#, Schwabing Nord/Funkkaserne, Frankfurter Ring und Oberwiesenfeld. Man könnte ja auch einen kleinen Schlenker zum OEZ machen.
#Der Nachteil an Studentenstadt ist der lange Übergang zur U6.

Bearbeitet von Luas am 16 Feb 2016, 15:41

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chris232
  Geschrieben am: 18 Feb 2016, 06:26


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 30 Jul 05
Beiträge: 6134

Wohnort: Myunkhen


Schön, dass das in Milbertshofen so einfach auf Bahngelände geht. Weniger schön, dass dort heute schon oft stundenlang nur ein einziges Durchfahrgleis zur Verfügung steht. Mit zwei Gleisen weniger "dank" S-Bahn macht das dann also -1 Gleis. rolleyes.gif

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Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck

Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
    
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