Druckbare Version des Themas
Hier klicken um das Thema im Original Format zu betrachten.
Eisenbahnforum.de > Straßenbahn und Stadtbahn > [M] Fragen zur Trambahn München


Geschrieben von: Didy am 22 Nov 2011, 23:31
Hiermit mal ein Gegenstück zu den U-Bahn-Fragen B)

Als Eröffnungsfrage:

Was bedeutet denn ein Blinkendes "K" an den Signalanlagen? So beobachtet neulich nacht am Ostfriedhof vom Nockherberg her kommend. Sonst sah die Ampelschaltung für mich relativ normal aus.

Geschrieben von: Michi Greger am 23 Nov 2011, 09:11
QUOTE (Didy @ 22 Nov 2011, 23:31)
B)

Der Smiley hat sich geändert, da brauchts jetzt nen Bindestrich dazu: cool.gif
QUOTE
Was bedeutet denn ein Blinkendes "K" an den Signalanlagen? So beobachtet neulich nacht am Ostfriedhof vom Nockherberg her kommend. Sonst sah die Ampelschaltung für mich relativ normal aus.

Doppelanmeldung, d.h. der vorherige Zug hat sich nicht korrekt abgemeldet.

Geschrieben von: Didy am 23 Nov 2011, 22:23
QUOTE (Michi Greger @ 23 Nov 2011, 09:11)
Der Smiley hat sich geändert, da brauchts jetzt nen Bindestrich dazu: cool.gif

Hm, kann es sein dass gestern der klickbare Smiley links noch das falsch produziert hat?

QUOTE (Michi Greger @ 23 Nov 2011, 09:11)
Doppelanmeldung, d.h. der vorherige Zug hat sich nicht korrekt abgemeldet.

Ah, danke.
Was zeigt das Signal dann, solange der erste noch angemeldet ist, aber der zweite noch nicht? Nach wie vor leuchtendes K?
Und wird die "vergessene" Anmeldung dann nach dem zweiten Zug automatisch gelöscht?

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 1 Nov 2012, 17:55
Frage zum Begegnungsverbot am Karlsplatz (Stachus)
Wie wird das da geregelt? Wer hat vorfahrt?

Geschrieben von: andreas am 2 Nov 2012, 08:15
Da hab ich auch gleich eine Frage, die mich schon lange interessiert:

Die Schleife Neuhausen, wozu wurde die gebaut? (Wann?)
Gabs da eigentlich nie Bestrebungen diese einzustellen/abzubauen? Man konnte ja früher am Rotkreuzplatz drehen und auch am Romanplatz immer noch.

Wie oft wurde die Schleife Neuhausen wirklich im Linienverkehr als Endstation benutzt?

Geschrieben von: Zp T am 2 Nov 2012, 09:58
Hätte auch ne Frage! Kann der Trambahnfahrer wirklich auf dem Straßenverkehr Einfluss nehmen und sozusagen die Weiterfahrt beschleunigen?cool.gif

Geschrieben von: FloKi am 2 Nov 2012, 11:15
Zur Schleife Neuhausen:

Gebaut schon ziemlich früh. Ich hätte mal um 1900 getippt. War langezeit Endpunkt der Linie11 die als Verstärker für die 1 fuhr. Nach dem Krieg dann Endpunkt der Linie 4 und nachdem diese wieder weiter bis Westbad fuhr dann Endpunkt für die 14. Ab den späten 50ern dann nur noch E-Wagen oder Wendemöglichkeit im Störfall.
Richtig am Rotkreuzplatz gab es auch ein Schleife, es gab aber zeitweise mehrere Linie die am oder um den Rotkreuzplatz endeten und dafür war die Schleife dort dann doch zu klein.

Geschrieben von: Lazarus am 2 Nov 2012, 11:22
Also das die Linie 4 mal bis Westbad fuhr, wäre mir neu. Aber ich kann mich da auch täuschen.

Geschrieben von: Entenfang am 2 Nov 2012, 11:24
QUOTE (Zp T @ 2 Nov 2012, 09:58)
Hätte auch ne Frage! Kann der Trambahnfahrer wirklich auf dem Straßenverkehr Einfluss nehmen und sozusagen die Weiterfahrt beschleunigen?cool.gif

Der Trambahnfahrer hat keinen Einfluss auf die Ampelschaltung. Die hat allerdings eine Vorrangschaltung für die Tram, es wird also bevorzugt für die Strecke der Tram grün. Bei uns ist das aber leider nicht so ernsthaft gemeint wie z. B. in Straßburg, wo die Ampel so lange grün bleibt, bis alle Trambahnen über die Kreuzung gefahren sind. Ich war einmal dort und die Tram stand kein einziges Mal an einer Ampel, außer wenn vorher eine Haltestelle war. Sollte man in München auch so machen...

Geschrieben von: Tram37 am 2 Nov 2012, 11:31
QUOTE (Lazarus @ 2 Nov 2012, 11:22)
Also das die Linie 4 mal bis Westbad fuhr, wäre mir neu. Aber ich kann mich da auch täuschen.

Ich gehe davon aus, dass der Westfriedhof gemeint ist!

Geschrieben von: Martin H. am 2 Nov 2012, 11:33
Endpunkt Westbad? Interessant.

So eine Ampelschaltung kann auch kontraproduktiv sein. Am Elisabethplatz wartete ein Fahrer mal so lange, dass wieder der Querverkehr Grün bekam und so noch eine Schulklasse aus der Schauburg mit kam. Machte bestimmt +3. Außerdem gab es nach Losfahrt noch die Durchsage, dass er extra gewartet hätte, und alle die eingestiegen sind, alle an der ersten Türe, sich nicht bedankt hätten.

Geschrieben von: Pasinger am 2 Nov 2012, 11:41
QUOTE (FloKi @ 2 Nov 2012, 11:15)
Zur Schleife Neuhausen:
... Ab den späten 50ern dann nur noch E-Wagen oder Wendemöglichkeit im Störfall.

1980 bis 1983 wendete hier planmäßig die Linie 12, nur am Abend ab 20.00 Uhr fuhr die als Ersatz für die Linie 4 zum Westfriedhof bzw. Hanauer Straße, wie die Endhaltestelle damals noch hieß.

Geschrieben von: ropix am 2 Nov 2012, 12:38
QUOTE (Zp T @ 2 Nov 2012, 09:58)
Hätte auch ne Frage! Kann der Trambahnfahrer wirklich auf dem Straßenverkehr Einfluss nehmen und sozusagen die Weiterfahrt beschleunigen?cool.gif

Ja, er kann.

An Ampeln leuchtet meist ein K auf wenn eine Straßenbahn sich nähert. Haben nun Fahrgäste wie z.B. ich Laune (der Auer_Trambahner kann das sicher bestätigen) erlischt dieses K wieder ohne dass die Ampel die Fahrt für die Trambahn freigegeben hätte. Dann muss der Fahrer aussteigen, einen Schlüssel nutzen und das K wieder manuell anschalten. Anssonsten steht der Zug dort für alle Ewigkeit. smile.gif

Geschrieben von: Iarn am 2 Nov 2012, 12:40
Ropix ein Signalhacker?

Geschrieben von: Michi Greger am 2 Nov 2012, 12:43
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 1 Nov 2012, 17:55)
Wie wird das da geregelt? Wer hat vorfahrt?

Der, der das H auf seiner Seite hängen hat, muß warten.

Gruß Michi

Geschrieben von: Martin H. am 2 Nov 2012, 12:46
Das kann ich vom Elisabethplatz nicht bestätigen, dass der Fahrer manuell anfordern musste. Kommt wohl ganz auf den Fahrweg an, ob die Richtung von Haus aus im Ampelumlauf mit dabei ist oder wirklich einen Kontakt erfordert.

Edit: Ein H wäre mir bei Begegnungsverboten noch nicht aufgefallen. Hat damit auch das H an der Lautensackstraße was zu tun? Aber da ist ja kein Begegnungsverbot, am Ende der einwärtigen Haltestelle.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 2 Nov 2012, 12:57
QUOTE (Entenfang @ 2 Nov 2012, 11:24)
Der Trambahnfahrer hat keinen Einfluss auf die Ampelschaltung.

Das muß mit einem eindeutigen Jein! beantwortet werden.

Direkte, tatsächliche und gewollte beeinflussung
Es gibt von Bedienhandlungen abhängige Anlagen (LZA Taste am Scheidplatz und St.-Martins-Platz)
Dann gibts vom Fahrzeugzustand abhängige (anforderung über die Grünlichtschleife z.B. Hohenzollernplatz und Müllerstraße ri. Schwanseestr.)

Was hamma noch? Achja indirekter einfluß über die ganz ordinäre Anmeldung, da kann mann durch extremes bummeln einiges anrichten. Möglicherweise nicht nur bei der nächsten Kreuzung, sondern auch bei der übernächsten wenn die im Slavebetrieb ist.
Oder an der Haltestelle auf nachzügler warten.

K gibts kaum noch, seit der ropix die Videokamera aus seinem Rucksack verbannt hat, um mehr Platz dafür zu haben tongue.gif


Geschrieben von: MVG-Wauwi am 2 Nov 2012, 13:01
QUOTE (ropix @ 2 Nov 2012, 12:38)
An Ampeln leuchtet meist ein K auf wenn eine Straßenbahn sich nähert. Haben nun Fahrgäste wie z.B. ich Laune (der Auer_Trambahner kann das sicher bestätigen) erlischt dieses K wieder ohne dass die Ampel die Fahrt für die Trambahn freigegeben hätte. Dann muss der Fahrer aussteigen, einen Schlüssel nutzen und das K wieder manuell anschalten. Anssonsten steht der Zug dort für alle Ewigkeit. smile.gif

Es geht allerdings auch umgekehrt, wie man bei den derzeit bei den abbiegenden Umleitungs-20ern am Leonrodplatz beobachten kann. K wird korrekt aktiviert und Zug steht trotzdem bis in alle Ewigkeit. So strahlte uns gestern sieben(!) Minuten ein höhnisches K an, bis der entnervte Mensch dann doch besser mal zum Schlüssel griff rolleyes.gif

Geschrieben von: Martin H. am 2 Nov 2012, 13:04
QUOTE (Auer Trambahner @ 2 Nov 2012, 12:57)
Dann gibts vom Fahrzeugzustand abhängige (anforderung über die Grünlichtschleife z.B. Hohenzollernplatz und Müllerstraße ri. Schwanseestr.)

Verstehe ich das richtig, wenn alle Türen zu, erst dann gibt´s Fahrt frei?
Und ab wann funktioniert das, M, P oder R, und was machen die anderen, Schlüsseltaste?

Geschrieben von: eherl2000 am 2 Nov 2012, 13:04
(M) Zu den Schleifen in Neuhausen:

Die Schleife in Neuhausen, in der Frühzeit der Trambahn "Grünwaldpark" genannt, war für die Verstärkerlinien in der Nymphenburger Str. Die Schleife am Rotkreuzpl. wurde zunächst von der Linie 3 benutzt, bevor sie zum Romanpl. verlängert wurde, später dann für Einsatzzüge und im Störfall auf der Linie 22.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 2 Nov 2012, 13:10
QUOTE (Martin H. @ 2 Nov 2012, 12:46)
Edit: Ein H wäre mir bei Begegnungsverboten noch nicht aufgefallen. Hat damit auch das H an der Lautensackstraße was zu tun? Aber da ist ja kein Begegnungsverbot, am Ende der einwärtigen Haltestelle.

Lautensackstraße ist ein Sh7, während beim Gegnungsverbot das Zu1 neberm So5 hängt.*

Zu1 kann aber wohl durch entsprechende Regelungen ala "einwärtsfahrende Züge sind wartepflichtig" in der DF-Strab ersetzt werden.


* Sh7 = Haltetafel, rechteckig mit H, So5 = grünes Diagonalkreuz auf gelbem Grund und Zu1 quadratische weiße Tafel mit schwarzem H

Geschrieben von: Auer Trambahner am 2 Nov 2012, 13:14
QUOTE (Martin H. @ 2 Nov 2012, 13:04)
Verstehe ich das richtig, wenn alle Türen zu, erst dann gibt´s Fahrt frei?
Und ab wann funktioniert das, M, P oder R, und was machen die anderen, Schlüsseltaste?

Richtig, sobald das Grünlicht kommt wird ein "ich bin fertig mach mal das F1 an" Telegramm gesendet.

Das könnte sogar der Pferdebahnwagen, wenn er ein TatschIt samt entsprechendem Technikkram eingebaut hätte.
Ansonsten oder wenns nicht geht hilft nur warten oder falls ein Schlüsseltaster da is über den anfordern.

Geschrieben von: ropix am 2 Nov 2012, 13:19
QUOTE (Martin H. @ 2 Nov 2012, 13:04)
Und ab wann funktioniert das, M, P oder R, und was machen die anderen, Schlüsseltaste?

Das funktioniert ab Ibis / TouchIt, sogar im Bus. Einzig das IBIS/TI muss halt eine Verbindung zur Grünlichtschleife haben. Ansonsten ggf. per Anforderungsschalter oder eben warten bis eines der \ | / im Festumlauf kommt.

Geschrieben von: Martin H. am 2 Nov 2012, 13:47
QUOTE (Auer Trambahner @ 2 Nov 2012, 13:10)
Lautensackstraße ist ein Sh7, während beim Gegnungsverbot das Zu1 neberm So5 hängt.*

Zu1 kann aber wohl durch entsprechende Regelungen ala "einwärtsfahrende Züge sind wartepflichtig" in der DF-Strab ersetzt werden.


* Sh7 = Haltetafel, rechteckig mit H, So5 = grünes Diagonalkreuz auf gelbem Grund und Zu1 quadratische weiße Tafel mit schwarzem H

Hilfe, erst mal nur Bahnhof verstanden, aber dann doch noch kapiert.

Das ist die erste H-Tafel, die mir bei der Münchner Tram aufgefallen wäre, und so lange kann die da auch noch nicht sein, höchstens zwei Jahre würde ich sagen, und dann auch noch links vom Gleis.

Hat die da einen speziellen Grund, oder warum tut es kein weißer Strich oder ein Metallbügel wie in Gegenrichtung? (Muss ich doch glatt mal schauen, ob der noch da ist)

Geschrieben von: P-fan am 2 Nov 2012, 18:36
QUOTE (andreas @ 2 Nov 2012, 08:15)
Da hab ich auch gleich eine Frage, die mich schon lange interessiert:

Die Schleife Neuhausen, wozu wurde die gebaut? (Wann?)
Gabs da eigentlich nie Bestrebungen diese einzustellen/abzubauen? Man konnte ja früher am Rotkreuzplatz drehen und auch am Romanplatz immer noch.

Wie oft wurde die Schleife Neuhausen wirklich im Linienverkehr als Endstation benutzt?

Als vor einigen Jahren die schon länger stillgelegten Gleise in der Waisenhausstraße entfernt wurden, bekam die Einfahrt in die Schleife Neuhausen sogar eine neue Trassierung.

Geschrieben von: Metrotram am 2 Nov 2012, 18:43
Das dürfte aber noch zu Zeiten gewesen sein, als die Linie 22 dort ihren westlichen Endpunkt bekommen sollte.

Geschrieben von: Rathgeber am 2 Nov 2012, 18:54
QUOTE (Metrotram @ 2 Nov 2012, 18:43)
Das dürfte aber noch zu Zeiten gewesen sein, als die Linie 22 dort ihren westlichen Endpunkt bekommen sollte.

Das müsste im Zuge der Oberflächenumgestaltung der U1-Verlängerung zum Westfriedhof geschehen sein.

Geschrieben von: FloKi am 2 Nov 2012, 19:50
Schande über mein Haupt.

Der Endpunkt der Linie 4 war natürlich am WestFRIEDHOF oder am DANTEbad, aber garantiert nie am Westbad. Das kommt davon wenn man schneller tippt als man denkt... sad.gif sad.gif

Nächste mal passe ich besser auf. Und ja nach dem U-Bahnbau hat man die Schleife etwas einfacher trassiert damit sie als Wendemöglichkeit im Störfall weiterhin verwendet werden konnte.

Geschrieben von: Entenfang am 11 Dec 2012, 00:28
Warum werden eigentlich manche Wendeschleifen so angelegt, dass sich stadtein- und auswärtsfahrende Bahnen kreuzen? (z. B. St-Veit-Str, ehemalige Schleife Hasenbergl)

Geschrieben von: Metrotram am 11 Dec 2012, 00:44
Um einen kreuzungsfreien Umstieg zu den weiterführenden Buslinien zu ermöglichen.
So auch am Petuelring oder in Steinhausen.

Geschrieben von: Didy am 11 Dec 2012, 00:47
Kann verschiedene Gründe haben.

Beispielsweise, wenn man die Umsteigesituation optimieren möchte, wo ist die Türseite der Tram.

Aus Platzgründen, Bahnsteige innerhalb der Schleife. (Spart es Gleisgeometrietechnisch auch Platz? Bin mir gerade unsicher.)

Petuelring könnte beides zutreffen, Türseite zum Schleifeninneren wo der U-Bahn-Abgang ist (einfacheres Umsteigen) und außerhalb der Gleisschleife kein Platzbedarf für Bahnsteige.

Oder schlicht, um die Spurkränze in der Flotte gleichmäßiger abzunutzen, Wendeschleifen nicht immer nur in die selbe Kurvenrichtung befahren. Das Material vom "kurvenäußeren" Spurkranz landet sonst ja nur in der Drehbank, also lieber das mal abnutzen und den anderen schonen.
In Ulm plant man an einem Ende (Wissenschaftsstadt) der Linie 2 so eine gekreuzte Schleife, Grund ist da schlicht es is egal wieherum man baut, also wieso nicht verschleißtechnisch günstiger.

Geschrieben von: ropix am 11 Dec 2012, 09:19
trotzdem kamen die Tropfenschleifen vor allem wegen des günstigeren Umstiegs in Mode. Draußen tobt auf vielspuriger Straße der Verkehr, drinnen hat man die Insel der Glückseeligen mit Bus und nicht-versiffter Fußgängerunterführung hinüber zum rettenden Gehsteig, trotzdem sind die Schleifen elegant "eng" anlegbar - und passen damit in die Erweiterung vor großen Kreuzungen.

Geschrieben von: Entenfang am 11 Dec 2012, 23:19
macht an der St-Veit-Str sogar Sinn, wie ich jetzt bemerke. Aber in welchen Bus sind die Leute denn an der Haltestelle Hasenbergl umgestiegen? unsure.gif

Geschrieben von: Metrotram am 11 Dec 2012, 23:21
Beispielsweise die Linien 81 und 83, welche weiter über Feldmoching Richtung Olympiazentrum und Hanauer Straße fuhren.

Geschrieben von: Didy am 12 Dec 2012, 00:12
QUOTE (Didy @ 11 Dec 2012, 00:47)
Das Material vom "kurvenäußeren" Spurkranz landet sonst ja nur in der Drehbank, also lieber das mal abnutzen und den anderen schonen.

Ich glaub ich hab das verdreht. Der Kurvenäußere wird natürlich abgenutzt, nicht der kurveninnere. Oder denk ich jetzt komplett verkehrt?

Geschrieben von: ropix am 12 Dec 2012, 10:57
QUOTE (Didy @ 12 Dec 2012, 00:12)
Ich glaub ich hab das verdreht. Der Kurvenäußere wird natürlich abgenutzt, nicht der kurveninnere. Oder denk ich jetzt komplett verkehrt?

also der Kurvenäußere läuft als erstes gegen die Schine (und dreht sich dann in die Kurve) - aber es dürfte, je nach Gleisgeometrie auch der innere abgenutzt werden?

Geschrieben von: Martin H. am 13 Dec 2012, 09:22
Aus [M] Tramsichtungen]
QUOTE (giovane7 @ 13 Dec 2012, 08:37)
haben die 28er wirklich 50er-Kursnummern ???

kenne bisher .......
.......
90er bei Fahrschulen
.....


Kurse bei Fahrschulen? Wofür das denn? Die werden doch nicht vorher die Strecke genauestens angeben müssen, welche dann in's System eingepflegt wird u.a. wegen Vorrangschaltung? :blink: Oder was sind die Gründe?

Geschrieben von: Spirit of ChristianMUC am 13 Dec 2012, 13:20
Du musst aber die Linie einstellen, damit die Vorrangschaltung funktioniert. Für Fahrschulen, Werksfahrten und Sonderfahrten nimmt man da eben 90er Nummern, damit es keine Überschneidung mit regulären Kurswagen gibt.

Geschrieben von: Martin H. am 13 Dec 2012, 17:50
Aha, hab ich mir fast gedacht. *imaginären Dankeknopf drück*

Geschrieben von: Michi Greger am 14 Dec 2012, 13:42
QUOTE (Spirit of ChristianMUC @ 13 Dec 2012, 13:20)
Für Fahrschulen, Werksfahrten und Sonderfahrten nimmt man da eben 90er Nummern, damit es keine Überschneidung mit regulären Kurswagen gibt.

Man nimmt die 90er-Numern, da diese im RBL/ITCS nicht mit Fahrplänen hinterlegt sind und somit immer funktionieren. Außerdem taucht ein 90er-Kurs nicht auf den DFIs auf.

Gruß Michi

Geschrieben von: kometMUC am 14 Dec 2012, 16:51
Hier mal was ganz Anderes:
Warum sind eigentlich die in den letzten Jahren schon 2x sanierten Gleise in der Müllerstraße schon wieder in so einem katastrophalen Zustand? Bin da heute mal entlanggeschlendert und war entsetzt, dass wohl 60-70% der Dehnfugen an den Gleisrändern schon wieder rausgeplatzt sind. Denke mal, das mag an den extremen Temperaturschwankungen der letzten Tage liegen - aber an anderen Stellen im Gleisnetz ist das ja auch nicht ansatzweise so schlimm.
Wieder mal am falschen Ende gespart? Nächstes Jahr zum Oktoberfest wieder Vollsperre?

Geschrieben von: Boris Merath am 14 Dec 2012, 17:05
QUOTE (kometMUC @ 14 Dec 2012, 16:51)
Wieder mal am falschen Ende gespart? Nächstes Jahr zum Oktoberfest wieder Vollsperre?

Die Fugen sind ein Dauerproblem - häufig funktionierts, manchmal nicht. Für eine Fugensanierung braucht man aber keine Vollsperre.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 21 Dec 2012, 03:56
Hat das eigentlich einen bestimmten Grund? Das an einer Gleiskreuzung maximal zwei Doppel Weichen sind. (Also Fahrtmöglichkeit in drei verschiedene Richtungen) z.B.: Ostfriedhof und Leonrodplatz

Geschrieben von: Martin H. am 21 Dec 2012, 08:41
Ostfriedhof kenne ich nicht, aber wo willst Du am Leonrodplatz noch hinfahren?
Theoretisch ist die Anzahl egal, sie müssen nur so angelegt werden, dass man bei der Ansteuerung während der Fahrt auch die Chance hat, den richtigen Fahrweg einzustellen.
Begrenzend wirkt vielleicht auch die Oberleitung, allerdings wurde das Problem bei Drehscheiben ja auch gelöst.

Geschrieben von: JeDi am 21 Dec 2012, 08:52
QUOTE (Martin H. @ 21 Dec 2012, 08:41)
Ostfriedhof kenne ich nicht, aber wo willst Du am Leonrodplatz noch hinfahren?

Von Moosach Richtung Romanplatz zum Beispiel.

Zur Ausgangsfrage: "Volle" Kreuzungen gibts in Deutschland nur ganz ganz selten, aus dem Stehgreif fallen mir genau 3 ein (Karlsruhe: Entenfang und Mathystraße sowie Kassel Am Stern). Grund ist wohl der hohe Instandhaltungsaufwand...

Geschrieben von: Metrotram am 21 Dec 2012, 11:18
An beiden Kreuzungen ist eine Wendeschleife in der Nähe, welche man zum 'verlängerten' Abbiegen nutzt.
Rotkreuzplatz Richtung Westfriedhof wird äußerst selten benötigt, die Schleife über den St. Martins-Platz bei Bauarbeiten z.B am Max-Weber-Platz aber schon öfter.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 21 Dec 2012, 12:54
Aber nen bestimmten Grund hat des jetzt nicht oder? Also irgendeine Vorschrift etc. die das Verbietet

Geschrieben von: Martin H. am 21 Dec 2012, 13:03
QUOTE (JeDi @ 21 Dec 2012, 08:52)
Von Moosach Richtung Romanplatz zum Beispiel.

Ach so rum war das gemeint. Ich dachte jetzt an "von einer Richtung aus in vier andere fahren können".

Geschrieben von: Hot Doc am 21 Dec 2012, 17:47
QUOTE (JeDi @ 21 Dec 2012, 08:52)
Von Moosach Richtung Romanplatz zum Beispiel.

Zur Ausgangsfrage: "Volle" Kreuzungen gibts in Deutschland nur ganz ganz selten, aus dem Stehgreif fallen mir genau 3 ein (Karlsruhe: Entenfang und Mathystraße sowie Kassel Am Stern). Grund ist wohl der hohe Instandhaltungsaufwand...

Dresden - Albertplatz fällt mir da spontan noch ein.

Geschrieben von: P-fan am 21 Dec 2012, 18:37
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 21 Dec 2012, 12:54)
Aber nen bestimmten Grund hat des jetzt nicht oder? Also irgendeine Vorschrift etc. die das Verbietet

Nachdem JeDi und HotDoc vorhandene Beispiele genannt haben, kann es ja wohl nicht "verboten" sein. Ist halt einfach so, dass die Zahl der benötigten Herzstücke und sonstiger Bauteile bei einem vollen Stern sprunghaft ansteigt.

Drum hat man z. B. am Max-Weber-Platz auch nur wenig direkte Abbiegemöglichkeiten eingebaut, der Rest kann durch die Blockschleife abgedeckt werden.

Geschrieben von: Bayernlover am 21 Dec 2012, 19:18
QUOTE (Hot Doc @ 21 Dec 2012, 17:47)
Dresden - Albertplatz fällt mir da spontan noch ein.

Dresden Hbf auch.

Geschrieben von: 146225 am 21 Dec 2012, 19:53
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe: Leipzig, Goerdelerring (!?)

Geschrieben von: spock5407 am 21 Dec 2012, 21:03
QUOTE (146225 @ 21 Dec 2012, 19:53)
Leipzig, Goerdelerring (!?)

Ja, aber geometrisch ziemlich verzerrt

Geschrieben von: 146225 am 21 Dec 2012, 21:13
QUOTE (spock5407 @ 21 Dec 2012, 21:03)
Ja, aber geometrisch ziemlich verzerrt

Von rechten Winkeln als Grunderfordernis war nicht die Rede cool.gif

Geschrieben von: Hot Doc am 22 Dec 2012, 00:03
QUOTE (Bayernlover @ 21 Dec 2012, 19:18)
Dresden Hbf auch.

Stimmt, den hatte ich auch noch im Kopf, aber bei google.maps ist da ne sehr alte Aufnahme, die nur 3 Richtung verbunden hat. Bei bing kann mans dann gut sehen.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 27 Dec 2012, 17:22
Kann mir jemand erklären wie die ehemalige Linie 1|13 vom Scheidplatz nach Steinhausen fuhr? bzw. wo sie gewendet hat? ca. 1970
(Buch "Faszination Straßenbahn")

Geschrieben von: spock5407 am 27 Dec 2012, 17:50
Der 13er wurde erst 1972 eingerichtet, als der 8er aus Fürstenried zum Scheidplatz zurückgenommen wurde und dort die U3 eröffnet wurde. Er fuhr dann Scheidplatz-Hasenbergl.
Der 1er fuhr Moosach-Hbf-Maxistr.-Steinhausen.

Geschrieben von: ropix am 27 Dec 2012, 17:52
Antwort:

Ja, das könnte das Buch http://www.amazon.de/Die-M%C3%BCnchener-Trambahnlinien-Thomas-Krau%C3%9F/dp/B009Z9VIM6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1356626923&sr=8-1

Das allerdings kennt keine Linie 1|13 - und egal wen ich frag, es kann sich niemand dran erinnern jemals eine Linie mit | in der Bezeichnung je gesehen zu haben. Meinst du vielleicht / - das bedeutet Zug fährt über Hauptbahnhof. Oder wars Stachus?

Oder auch anders - deine Linien fuhren nie vom Scheidplatz nach Steinhausen, die 13 gabs erst ab 1972...

Geschrieben von: Wildwechsel am 27 Dec 2012, 21:50
QUOTE (ropix @ 27 Dec 2012, 17:52)
Zug fährt über Hauptbahnhof. Oder wars Stachus?

Hbf. stimmt schon.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 28 Dec 2012, 00:03
1|13

Geschrieben von: Metrotram am 28 Dec 2012, 00:12
Auf dem Foto ist ein Wagen der Linie 1 am Max-Joseph-Platz abgebildet. Die Kurstafel zeigt eine "7".
Der erwähnte Brunnen ist eine geschmückte Laterne.
Wo du da allerdings eine 13 siehst, kann ich nicht erkennen.

Das Bild vom Scheidplatz ist doch eher mit einem P-Wagen auf einer ganz anderen Seite des Buches?

Edit: Die "Huber Uhren" werden am Haus beworben.

Geschrieben von: spock5407 am 28 Dec 2012, 00:13
-erl durch die Antwort von Metrotram-

Geschrieben von: ropix am 28 Dec 2012, 00:31
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 28 Dec 2012, 00:03)
1|13

!

Geschrieben von: Metrotram am 28 Dec 2012, 00:41
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 28 Dec 2012, 00:03)
Also auf dem Foto, (das ich im Buch Faszination Straßenbahn Entwicklung - Strecken - Typen gefunden habe,) Ist ein M-Wagen 2659 mit Beiwagen als Linie 13 einmal mit Ziel Steinhausen und einmal mit Scheidplatz U und links neben dem Scheinwerfer ist ein kleines rechteck mit ner schwarzen 1 ich nehme an das ist der Kurs (deshalb 1|13) da ich mich in München leider nicht auskenne, kann ich nicht sagen wo der Aufnahmeort ist. Im Hintergrund ist rechts ein Brunnen, dahinter ein gelbes Haus wo ?HUBERWAREN? draufsteht. Davor sind mehrere Bayrische Fahnen und eine schwarz-gelbe Fahne.


Was mich noch interessieren würde wie wird eigentlich der Dienstplan für Heilig Abend bei der MVG gemacht? gibt es da feste Regeln oder wird das ausgelost?

Deine Beiträge dürfen schon noch da bleiben...

Geschrieben von: tomausmuc am 28 Dec 2012, 19:35
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 27 Dec 2012, 17:22)
Kann mir jemand erklären wie die ehemalige Linie 1|13 vom Scheidplatz nach Steinhausen fuhr? bzw. wo sie gewendet hat? ca. 1970
(Buch "Faszination Straßenbahn")

Also in dem genannten Buch findet sich auf Seite 78 ein M-Wagen (M5) mit der Liniennummer 1 nach Steinhausen
zun. 1038 und später wie auf dem Bild 2659.
Der Wagen wurde am 05.03.1971 zum Einmann-Betrieb umgebaut und erhielt die neue Wagnnummer.
Die Aufnahme ist zwischen dem 28.05.1972 und dem 19.10.1980 entstanden, da fuhr die Linie: Moosach Bf - Karlspl. (Nord) damals Prielmayerstr. - Lenbachpl. - Maxmonument - Max-Weber-Pl. Steinhausen

Auf Seite 82 der P-Wagen (P3.16) wurde am 12.09.1968 in Betrieb genommen und 25.1.1999 verschrottet.
Die Linie 13 verkehrte, wie beschrieben ab 1972 (28.05.) bis 21.11.1993 Scheidplatz - Hasenbergl

Quellen: Münchens M-Wagen/Münchens P-Wagen erschienen im Intertram Verlag

Geschrieben von: andreas am 28 Dec 2012, 20:42
Mal ein paar fragen zur ehemaligen Schleife am Leonrodplatz.

Wann wurde die eröffnet? wann stillgelegt? Warum wurde sei stillgelegt? Olympia? wann wurde sie abgebaut? wo verlief die Schleife?
war sie aus allen Richtungen befahrbar?

Geschrieben von: viafierretica am 28 Dec 2012, 21:36
QUOTE (andreas @ 28 Dec 2012, 20:42)
Mal ein paar fragen zur ehemaligen Schleife am Leonrodplatz.

Wann wurde die eröffnet? wann stillgelegt? Warum wurde sei stillgelegt? Olympia? wann wurde sie abgebaut? wo verlief die Schleife?
war sie aus allen Richtungen befahrbar?

Eröffnet wohl mit Inbetriebnahme der Tramlinie 22, heute 12. Stillegung paradoxerweise anlässlich der Wiedereröffnung genau der gleichen Strecke im Oktober 1980 (wobei der Umbau der Kreuzung Leonrodplatz zur heutigen Anlage schon etwas vorher stattfand). Analog dazu gab es die Schleife am Nordbad, ebenso 1980 stillgelegt. Die Schleife verlief um das ehemalige Trambahnhäuschen, (wo heute der Bäcker ist, in etwa kann man se noch erahnen) und war, analog Max-Weber-Platz, so angelegt, dass man von allen Richtungen in alle Richtungen wenden konnte.
Problem waren enge Kurvenradien, zu kurze Haltestellen und die Querung der Fahrbahnen unmittelbar vor/nach der Kreuzung. Auflassen konnte man sie, weil man neue Gleisverbindungen gebaut hat und zudem die weit größere Olympiaschleife wenige Meter östlich liegt.

Geschrieben von: Metrotram am 28 Dec 2012, 21:59
Ich würde sagen, dass die Gleise nur überteert sind. Jedenfalls in der Einfahrt.

Geschrieben von: ropix am 28 Dec 2012, 22:08
die Gleise sind nur überteert, da ist mal jemand mit Metalldedektor langelaufen biggrin.gif

Geschrieben von: andreas am 3 Feb 2013, 18:30
Hallo,

hab grad mal wieder das Buch übern P Wagen gelesen und habe eine Frage:

Es war ja eine Trambahn nach Großhadern geplant, wäre die einfach von der bestehenden Streck zum Lorettoplatz dann gerade aus weiter gefahren? Lorettoplatz ist ja eher Sackgasse oder?


Geschrieben von: spock5407 am 3 Feb 2013, 18:46
Anzunehmen. Vermutlich ein Teil (der kleinere) der Wagen zum Lorettoplatz und das Gro der Züge nach Großhadern.

Geschrieben von: ropix am 3 Feb 2013, 18:55
Also ich kenn die Planung nur als Verlängerung ab Endhaltestelle, nix mit gradaus weiter?

Geschrieben von: Metrotram am 3 Feb 2013, 19:00
Der MVV-Report 73(?) hat einen Bericht mit genauesten Plänen der Verlängerung ab Kornwegerstraße. Eröffnung 1974. wink.gif

Geschrieben von: Entenfang am 3 Feb 2013, 19:44
Am 8. 3. 74 hat der Stadtrat eine Verlängerung von der Haltestelle Kornwegerstr. über die Kornwegerstr.-Guardinistr.-Waldwiesenstr. nach Großhadern beschlossen. (merkwürdige Linienführung ohmy.gif ) Dagegen witterte die CSU und eine Bürgerinitiative, da die Straßen relativ eng sind.
Also verfolgte die Stadt Pläne zu einer direkten Verlängerung durch die Würmtalstr., dort gab es allerdings Proteste gegen die Abholzung der Alleebäume. Auch hier heizt die CSU die Debatte mit Sprüchen wie "Tram mordet Bäume" an.
Zuletzt gab es noch Pläne, eine Verlängerung vom Lorettopl. aus zu bauen, die Trasse wurde schon bei der Verlängerung zum Lorettopl. freigehalten. Hier wurde allerdings die Wirtschaftlichkeit angezweifelt.

Übrigens kann ich das Buch "Die Münchner Tram" von Martin Pabst sehr empfehlen, wer sich für diverse Pläne interessiert. smile.gif

Geschrieben von: Lazarus am 3 Feb 2013, 19:52
Täusch ich mich oder hatte man da sogar schon zu bauen begonnen, als der Sinneswandel kam und man die Tram gänzlich einstellen wollte?

Geschrieben von: Entenfang am 3 Feb 2013, 19:59
Davon weiß ich nichts und es steht dazu auch nichts in dem Buch. Aber Ausschließen will ich das bei der damaligen Verkehrspolitik nicht...

Geschrieben von: Lazarus am 3 Feb 2013, 20:04
Zum Glück hat man diese Pläne nochmal überdacht und stattdesen eine U-Bahn gebaut. Auch wegen des Klinkums eine richtige Entscheidung.

Geschrieben von: Jean am 3 Feb 2013, 20:19
Soviel ich weiß ist aber dieser Abschnitt nicht gut ausgelastet...

Geschrieben von: Iarn am 3 Feb 2013, 20:40
Wenn man vorher eine Wendemöglichkeit hätte würde man vorher aus dünnen. Feldmoching hat mehr Verkehr, aber wird dank Wendeanlage bis auf den Morgenstoß nur ausgedünnt bedient.

Geschrieben von: Sendlinger am 3 Feb 2013, 21:13
QUOTE (Lazarus @ 3 Feb 2013, 19:52)
Täusch ich mich oder hatte man da sogar schon zu bauen begonnen, als der Sinneswandel kam und man die Tram gänzlich einstellen wollte?

Du täuscht Dich definitiv ! Aber das gescheiterte Planfeststellungsverfahren führte in den Folgejahren zur "Doktrin", daß in München kein einziger Meter Trambahn-Neubaustrecke durchsetzbar sei. Die als "Umleitungsmassnahme" aus dem U-Bahn-Finanzierungs-Topf gebaute Strecke Hechtseestraße war als im voraus nur als Provisorium definiertes insofern etwas, was nicht dazu zählt.
Ausfluß der "Doktrin" war dann das sog. "ÖV-Konzept 2000" der SWM aus dem Jahr 1982, dass die Eliminierung der Trambahn aus betriebswirtschaftlichen Gründen empfahl und sich seitenlang in Abbauszenarien erging. Die extreme Einseitigkeit der Betrachtung dieses Konzepts in Verbindung mit dem politischen Wechsel in der Stadt sowie veränderten finanziell-rechtlichen Bedingungen auf Bundesebene (Einführung der "Standardisierten Bewertung" in der urspünglichen Form) führten dann zu den Gutachten der Firmen Dorsch 1985 und Intraplan 1991, die die Grundlage für den heutigen Status bilden.
Die "Doktrin" war auch ein Grund, warum der alte 17er nicht zu einer sinnvolleren Linienführung verändert wurde ("Huch, da müsste man ja auf einer Kreuzung eine Weichenverbindung einbauen - das geht ja gar nicht ...")

QUOTE (Lazarus @ 3 Feb 2013, 20:04)
Zum Glück hat man diese Pläne nochmal überdacht und stattdesen eine U-Bahn gebaut. Auch wegen des Klinkums eine richtige Entscheidung. 

In Hinsicht auf die Erreichbarkeit des Klinikums ja, aber der 5-Minuten-Takt erscheint mir als gelegentlichem Beobachter nach wie vor übertrieben; da hätte es Feldmoching wesentlich nötiger. Ein generelle Rücknahme der Verdichtung zum Harras als nächster Wendeanlage wäre aber auch ein zu starker Einschntt. Insofern betriebt man das kleinere Übel ...

Geschrieben von: spock5407 am 3 Feb 2013, 21:18
OT: Es fehlt faktisch eine Wende an der alten Endhst. Holzapfelkreuth. Damit würden die Buslinien am Ring und in der Fürstenrieder noch mit gutem Takt erreicht.

Geschrieben von: Bayernlover am 3 Feb 2013, 21:30
Man kann sich auch einfach über das Angebot freuen und dankbar sein, dass man einen durchgehenden Takt5 bis ganz ans Ende hat?

Ach ich vergaß, wir sind in München, der Millionenstadt, wo selbst in Nahverkehrsforen nicht vorhandenen Wendeanlagen hinterhergetrauert wird, mit denen man den Takt ausdünnen könnte.

Geschrieben von: Iarn am 3 Feb 2013, 21:41
QUOTE (Bayernlover @ 3 Feb 2013, 21:30)
Man kann sich auch einfach über das Angebot freuen und dankbar sein, dass man einen durchgehenden Takt5 bis ganz ans Ende hat?

Ach ich vergaß, wir sind in München, der Millionenstadt, wo selbst in Nahverkehrsforen nicht vorhandenen Wendeanlagen hinterhergetrauert wird, mit denen man den Takt ausdünnen könnte.

Jein, solange das Geld offensichtlich an notwendigerer Stelle gekürzt wird, ist es nicht ganz verkehrt über Einsparpotentiale zu diskutieren. Und dahinten ist verdammt wenig los.

Geschrieben von: Sendlinger am 3 Feb 2013, 21:43
QUOTE (Bayernlover @ 3 Feb 2013, 21:30)
Man kann sich auch einfach über das Angebot freuen und dankbar sein, dass man einen durchgehenden Takt5 bis ganz ans Ende hat?

Ach ich vergaß, wir sind in München, der Millionenstadt, wo selbst in Nahverkehrsforen nicht vorhandenen Wendeanlagen hinterhergetrauert wird, mit denen man den Takt ausdünnen könnte.

An sich könnte man das, ja.

Das "Dumme" daran ist nur, dass wegen der Betriebskosten solcher Strecken, bei denen es technisch nicht anders geht, dann an sinnvolleren Stellen hartnäckig Verbesserungen verweigert werden.
Dass das mit den politischen Rahmenbedingungen auf auf Stadt- wie auf Landesebene zu tun hat, die zum einen aus lauter Panik vor vermeintlichen Zwangsausschreibungen, die rein rechtlich gar nicht mehr drohen, einfach kaum zusätzliches Geld für Angebotsverbesserungen ausgeben will und zum anderen so Dinge wie den nicht gerade unerheblichen Zuschuß zur Behindertenfreifahrt deswegen zusammen gestrichen hat, um nur ja als erstes Bundesland einen ausgeglichenen Haushalt auf den Tisch legen zu können ("Wir sparen jetzt, egal, was es kostet !" ph34r.gif ), ja, das ist mir auch klar.

Geschrieben von: Bayernlover am 3 Feb 2013, 21:52
Ich sag ja, überall woanders wäre man froh, hier spielt man Taktverdichtungen gegeneinander aus wink.gif

Geschrieben von: P-fan am 3 Feb 2013, 21:57
QUOTE (Bayernlover @ 3 Feb 2013, 21:30)
Man kann sich auch einfach über das Angebot freuen und dankbar sein, dass man einen durchgehenden Takt5 bis ganz ans Ende hat?

Ach ich vergaß, wir sind in München, der Millionenstadt, wo selbst in Nahverkehrsforen nicht vorhandenen Wendeanlagen hinterhergetrauert wird, mit denen man den Takt ausdünnen könnte.

Genau, deswegen auch der Hinweis auf den Gleiswechsel Westpark, über den man, wenn man wollte, jeden zweiten Zug kurzwenden könnte, ähnlich wie jahrelang die U1 am Wochenende in Giesing kurzwendete.

Geschrieben von: Sendlinger am 3 Feb 2013, 23:18
QUOTE (P-fan @ 3 Feb 2013, 21:57)
[...]
Genau, deswegen auch der Hinweis auf den Gleiswechsel Westpark, über den man, wenn man wollte, jeden zweiten Zug kurzwenden könnte, ähnlich wie jahrelang die U1 am Wochenende in Giesing kurzwendete.

Wenden am Westpark greift aber gerade auch zu kurz, alternativ käme m.E. bestenfalls in Frage, über die Gleiswechsel hinter Holzapfelkreuth dann am Haderner Stern kurzwenden. Ob das von der Minutenlage her überhaupt funktionieren würde, müsste ich mir erst im Fahrplan raussuchen.

Aber bevor wir noch weiter ins OT kommen, zurück zum Thema laut Titel ... wink.gif

Geschrieben von: ropix am 4 Feb 2013, 00:10
QUOTE (Sendlinger @ 3 Feb 2013, 23:18)
Aber bevor wir noch weiter ins OT kommen, zurück zum Thema laut Titel ... wink.gif

Die U-Bahn ist auch nur eine Straßenbahn, das ist doch schonmal eine passende Antwort

Geschrieben von: viafierretica am 4 Feb 2013, 07:57
QUOTE (Lazarus @ 3 Feb 2013, 19:52)
Täusch ich mich oder hatte man da sogar schon zu bauen begonnen, als der Sinneswandel kam und man die Tram gänzlich einstellen wollte?

Der Sinneswandel kam 1976 in Person von Peter Engelbrecht als neuer Verkehrsbetriebe-Chef. Er kam frisch aus Hamburg, wo er gerade sein "Meisterwerk" der Gesamtstillegung der Hamburger Straßenbahn abgeschlossen hat. 1975 hatte der MVV noch die Trambahn als "Stadtbahn" hochgelobt. Zusammen mit OB Kiesl ab 1978 hat er den idealen Verbündeten in der angestrebten Gesamtstillegung gefunden. Erst da ging es richtig bergab.

Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 09:04
Ah, da wird einem einiges klar.
Hamburg hat ja auch ein SOOOOOOOOO gut ausgebautes ÖPNV. Da braucht man kein Auto. tongue.gif biggrin.gif biggrin.gif tongue.gif

Geschrieben von: Lazarus am 4 Feb 2013, 11:36
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 09:04)
Ah, da wird einem einiges klar.
Hamburg hat ja auch ein SOOOOOOOOO gut ausgebautes ÖPNV. Da braucht man kein Auto. tongue.gif biggrin.gif biggrin.gif tongue.gif

Dafür aber auf einigen Schnellbahnstrecken ganztägig einen dichteren Takt als München. Vom besseren Nachtverkehr mal ganz abgesehen...

Geschrieben von: ropix am 4 Feb 2013, 12:40
QUOTE (Lazarus @ 4 Feb 2013, 11:36)
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 09:04)
Ah, da wird einem einiges klar.
Hamburg hat ja auch ein SOOOOOOOOO gut ausgebautes ÖPNV. Da braucht man kein Auto.  tongue.gif  biggrin.gif  biggrin.gif  tongue.gif

Dafür aber auf einigen Schnellbahnstrecken ganztägig einen dichteren Takt als München. Vom besseren Nachtverkehr mal ganz abgesehen...

und die restlichen 90% der Hamburger können sich davon was genau kaufen?

Geschrieben von: andreas am 4 Feb 2013, 12:45
QUOTE (ropix @ 4 Feb 2013, 12:40)
QUOTE (Lazarus @ 4 Feb 2013, 11:36)
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 09:04)
Ah, da wird einem einiges klar.
Hamburg hat ja auch ein SOOOOOOOOO gut ausgebautes ÖPNV. Da braucht man kein Auto.  tongue.gif  biggrin.gif  biggrin.gif  tongue.gif

Dafür aber auf einigen Schnellbahnstrecken ganztägig einen dichteren Takt als München. Vom besseren Nachtverkehr mal ganz abgesehen...

und die restlichen 90% der Hamburger können sich davon was genau kaufen?

eine Busfahrkarte, die sie zu den tollen Schnellbahnstrecken bringt....


Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 13:21
Habe gerade mal auf HVV nachgeschaut. Es gibt keine Linie die öfters in der HVZ fährt als im 5 Minuten Takt...wo da das dichtere Netz sein soll?
Bitte Gerüchte überprüfen!

Geschrieben von: ropix am 4 Feb 2013, 13:25
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 13:21)
Bitte Gerüchte überprüfen!

Naja, die Hamburger S21 fährt einen dichteren Takt als die Münchner S20, da hat Lazarus schon recht ph34r.gif

Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 13:28
Vielleicht sollte man die "Ausschweifung" woanders verschieben.

Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2013, 13:49
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 13:21)
Habe gerade mal auf HVV nachgeschaut. Es gibt keine Linie die öfters in der HVZ fährt als im 5 Minuten Takt...wo da das dichtere Netz sein soll?
Bitte Gerüchte überprüfen!

Was ist mit der U1?

Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2013, 13:50
QUOTE (andreas @ 4 Feb 2013, 12:45)
QUOTE (ropix @ 4 Feb 2013, 12:40)
QUOTE (Lazarus @ 4 Feb 2013, 11:36)
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 09:04)
Ah, da wird einem einiges klar.
Hamburg hat ja auch ein SOOOOOOOOO gut ausgebautes ÖPNV. Da braucht man kein Auto.  tongue.gif  biggrin.gif  biggrin.gif  tongue.gif

Dafür aber auf einigen Schnellbahnstrecken ganztägig einen dichteren Takt als München. Vom besseren Nachtverkehr mal ganz abgesehen...

und die restlichen 90% der Hamburger können sich davon was genau kaufen?

eine Busfahrkarte, die sie zu den tollen Schnellbahnstrecken bringt....

SchnellBus mit Zuschlag!

Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 13:56
Die U1 fährt auch nicht öfters als alle 5 Minuten...

http://geofox.hvv.de/jsf/showLineScheduleResult.seam?LANGUAGE=de_DE&language=de_DE&cid=97213

Ich bin froh, dass München erkannt hat, dass die Trambahn sinnvoll und nötig ist.
Es gibt Abschnitte da wäre sie nötig aber man kann sie nicht sinnvoll in einem Netz einbauen...
Nötig wäre auf alle Fälle Neuperlach Zentrum - Krankenhaus Neuperlach...aber was macht man dann mit dem Busnetz? Sinnvoll wird der Abschnitt auch nur wenn der 55 komplett auf Tram umgestellt wird...

Die Zeiten wo die Leute lange Laufwege in Kauf nahmen sind definitiv vorbei.

Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2013, 14:04
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 13:56)
Die U1 fährt auch nicht öfters als alle 5 Minuten...

http://geofox.hvv.de/jsf/showLineScheduleResult.seam?LANGUAGE=de_DE&language=de_DE&cid=97213

Die Eingabemaske der Fahrplanauskunft? Interessant. Was sagt mir das jetzt?

Geschrieben von: Lazarus am 4 Feb 2013, 14:07
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 13:21)
Habe gerade mal auf HVV nachgeschaut. Es gibt keine Linie die öfters in der HVZ fährt als im 5 Minuten Takt...wo da das dichtere Netz sein soll?
Bitte Gerüchte überprüfen!

Der ÖPNV besteht aber net nur aus der HVZ, auch wenn man das in München net begreifen will. Deswegen kommt man auch in München immer noch net völlig ohne Auto aus. Vorallem wenn man Schicht arbeitet....

Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 14:08
Du siehst den Fahrplan nicht?

Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 14:20
QUOTE
Vorallem wenn man Schicht arbeitet....
Schichtarbeit? Sowas gibt es doch nicht laut Gewerkschaft...darum kann man ja im Einzelhandel nicht länger offen haben. laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2013, 14:22
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 14:08)
Du siehst den Fahrplan nicht?

Ich sehe die Eingabemaske der HVV-Fahrplanauskunft!

Geschrieben von: andreas am 4 Feb 2013, 14:30
QUOTE (Lazarus @ 4 Feb 2013, 14:07)
QUOTE (Jean @ 4 Feb 2013, 13:21)
Habe gerade mal auf HVV nachgeschaut. Es gibt keine Linie die öfters in der HVZ fährt als im 5 Minuten Takt...wo da das dichtere Netz sein soll?
Bitte Gerüchte überprüfen!

Der ÖPNV besteht aber net nur aus der HVZ, auch wenn man das in München net begreifen will. Deswegen kommt man auch in München immer noch net völlig ohne Auto aus. Vorallem wenn man Schicht arbeitet....

aber in Hamburg geht's oder wie? Da braucht man in der Nacht mit den Bussen, die da fahren auch nur doppelt so lange als mit den Schnellbahnen am Tag - da fährt auch jeder freiwillig mit dem Auto zur Nachtschicht....


Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2013, 14:34
QUOTE (andreas @ 4 Feb 2013, 14:30)
Da braucht man in der Nacht mit den Bussen, die da fahren auch nur doppelt so lange als mit den Schnellbahnen am Tag - da fährt auch jeder freiwillig mit dem Auto zur Nachtschicht....

Vorallem, nachdem der HVV NachtBus meistens nur Stündlich fährt (fährt mehr als der 901 halbstündlich?)

Geschrieben von: andreas am 4 Feb 2013, 14:41
so genau interessiert es mich jetzt auch nicht - aber ist halt so, woanders ist es immer besser und selbst wenn man das schlimmste Beispiel der ganzen Republik herziehen muss...

ich mein, wie traurig ist es für eine Stadt mit 1,8 Mio Einwohner, wenn der BUS der größte Verkehrsträger ist? In München jammern wir über ein paar zuviel eingestellte Trambahnen, aber was in Hamburg gemacht wurde ist schon richtig tragisch....

Geschrieben von: Cloakmaster am 4 Feb 2013, 17:39
QUOTE (Sendlinger @ 3 Feb 2013, 21:13)
Ein generelle Rücknahme der Verdichtung zum Harras als nächster Wendeanlage wäre aber auch ein zu starker Einschntt. Insofern betriebt man das kleinere Übel ...

Wurde die WA im Holzapfelkreuth etwa abgebaut?

Geschrieben von: Sendlinger am 4 Feb 2013, 17:48
QUOTE (Cloakmaster @ 4 Feb 2013, 17:39)
Wurde die WA im Holzapfelkreuth etwa abgebaut?

Da wurde nichts abgebaut - die "Wendeanlage Holzapfelkreuth" in der Zeit 1983-1993 bestand nun mal nur aus dem, was heute die beiden durchgehenden Streckengleise sind plus einem doppelten Gleiswechsel, den es nach wie vor gibt.

Geschrieben von: philmuc am 4 Feb 2013, 18:36
QUOTE (Sendlinger @ 3 Feb 2013, 21:13)



In Hinsicht auf die Erreichbarkeit des Klinikums ja, aber der 5-Minuten-Takt erscheint mir als gelegentlichem Beobachter nach wie vor übertrieben; da hätte es Feldmoching wesentlich nötiger. Ein generelle Rücknahme der Verdichtung zum Harras als nächster Wendeanlage wäre aber auch ein zu starker Einschntt. Insofern betriebt man das kleinere Übel ...

Dann sollte die Beobachtung mal intensiviert werden. Man bekommt oft in grosshadern bereits keinen Sitzplatz mehr, hier ist langsam auch außerhalb der hvz mal ne tatverdichtung nötig.

Geschrieben von: TravellerMunich am 4 Feb 2013, 18:45
QUOTE (philmuc @ 4 Feb 2013, 18:36)
QUOTE (Sendlinger @ 3 Feb 2013, 21:13)



In Hinsicht auf die Erreichbarkeit des Klinikums ja, aber der 5-Minuten-Takt erscheint mir als gelegentlichem Beobachter nach wie vor übertrieben; da hätte es Feldmoching wesentlich nötiger. Ein generelle Rücknahme der Verdichtung zum Harras als nächster Wendeanlage wäre aber auch ein zu starker Einschntt. Insofern betriebt man das kleinere Übel ...

Dann sollte die Beobachtung mal intensiviert werden. Man bekommt oft in grosshadern bereits keinen Sitzplatz mehr, hier ist langsam auch außerhalb der hvz mal ne tatverdichtung nötig.

Vermutlich bietet der 2-Minuten-Takt für die Taktausdünnungs-Fans im Forum neue Perspektiven:
Die MVG kann dann zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit im Takt 2 verkehren und dafür dann ab Harras nur noch im Takt 20...

Als gelegentlicher Beobachter muss ich auch sagen: auf den Dächern wäre noch Platz und überhaupt frage ich mich, wieviel Luftraum man innerhalb den Fahrzeugen oberhalb der Köpfe noch sinnlos verschenkt.

Insgesamt sind die Münchner Takte noch reichlich übertrieben, vergleicht man es hiermit:
http://www.tagblatt.ch/storage/org/2/7/6/943672_0_566de4b7.jpg?version=1302182261

Wäre auch ein Modell, um nicht nur die 2. S-Bahn-Stammstrecke sondern auf Dauer auch die 1. Stammstrecke überflüssig zu machen...

Geschrieben von: panurg am 4 Feb 2013, 20:24
QUOTE (TravellerMunich @ 4 Feb 2013, 18:45)
Vermutlich bietet der 2-Minuten-Takt für die Taktausdünnungs-Fans im Forum neue Perspektiven:
Die MVG kann dann zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit im Takt 2 verkehren und dafür dann ab Harras nur noch im Takt 20...

Als gelegentlicher Beobachter muss ich auch sagen: auf den Dächern wäre noch Platz und überhaupt frage ich mich, wieviel Luftraum man innerhalb den Fahrzeugen oberhalb der Köpfe noch sinnlos verschenkt.

Insgesamt sind die Münchner Takte noch reichlich übertrieben, vergleicht man es hiermit:
http://www.tagblatt.ch/storage/org/2/7/6/943672_0_566de4b7.jpg?version=1302182261

Wäre auch ein Modell, um nicht nur die 2. S-Bahn-Stammstrecke sondern auf Dauer auch die 1. Stammstrecke überflüssig zu machen...

Naja ab Harras vielleicht dann doch mal Takt 10, das sollte selbst die MVG hinbekommen ph34r.gif

Auf den Dächern ist eine gute Idee, zumal die U-Bahnen ja nicht mit Diesel fahren und man richtig sauber und komfortabel reisen kann.
Den Luftraum oberhalb der Köpfe könnte man durch Plexiglaszwischenböden ausnutzen. Dort oben dürfen dann aber bloß Blondinen im Negligee Minirock Platz nehmen, die einen BMI kleiner 22 haben ph34r.gif cool.gif biggrin.gif
CODE
#aufschrei #dirndl #eisenbahnforum


In Bezug auf das Bild muss man sagen, dass die Geschwindigkeit des Zugs maximal 30 km/h beträgt, die der U-Bahn 80. Die Effektivgeschwindigkeit der U-Bahn liegt aber auch bloß bei 30 km/h, dann liegt die Effektivgeschwindigkeit einer solchen Konstellation bei


... 20 km/h, nähert sich ja asymptotisch der Null. biggrin.gif

Und als Letztes, bevor der Troll ver- und nicht gefüttert wird: In der ersten Stammstrecke bitte vor der Umsetzung dieses Konzepts die Wäscheleine abhängen und mit der abgebildeten Lok fahren, sonst ist München ganz schnell wieder bei einer Million Einwohnern und im Tunnel riecht es süßlich... rolleyes.gif blink.gif unsure.gif

Geschrieben von: Martin H. am 4 Feb 2013, 20:35
QUOTE (panurg @ 4 Feb 2013, 20:24)
In Bezug auf das Bild muss man sagen, dass die Geschwindigkeit des Zugs maximal 30 km/h beträgt, die der U-Bahn 80. Die Effektivgeschwindigkeit der U-Bahn liegt aber auch bloß bei 30 km/h, dann liegt die Effektivgeschwindigkeit einer solchen Konstellation bei


... 20 km/h, nähert sich ja asymptotisch der Null. biggrin.gif

Ich habe da was von einem Gesamtschnitt von 36 km/h im Kopf. Das ist aber natürlich für jede Linie einzeln betrachtet unterschiedlich.

Edit: Hat der Lokführer im verlinkten Bild eine Peitsche?
Könnte auch ein Tennisschläger sein.

Geschrieben von: TravellerMunich am 4 Feb 2013, 21:03
Wieviel Kapazität hätte eigentlich der S-Bahn-Tunnel, wenn man die Gleise rausreißt und die Menschen dort einfach laufen lassen würde?

Geschrieben von: andreas am 4 Feb 2013, 21:16
QUOTE (TravellerMunich @ 4 Feb 2013, 21:03)
Wieviel Kapazität hätte eigentlich der S-Bahn-Tunnel, wenn man die Gleise rausreißt und die Menschen dort einfach laufen lassen würde?

wenig, die ungleichen Geschwindigkeiten der Menschen würde die Kapazität einschränken - vor allen an den Steigungen/Gefällen

Geschrieben von: andreas am 4 Feb 2013, 21:33
Was mich auch schon länger interessiert:

die Schleife Willibaldplatz ist ja für München eher untypisch als Zweirichtungsschleife ausgelegt - hatte das mal einen tieferen Sinn, weil eigentlich macht ja ein wenden am Willibaldplatz vom Pasing kommend eher weniger Sinn.

Geschrieben von: Jean am 4 Feb 2013, 21:36
Es gab früher ja Express Trambahnen nach Pasing...

Geschrieben von: ropix am 5 Feb 2013, 11:01
QUOTE (andreas @ 4 Feb 2013, 21:33)
die Schleife Willibaldplatz ist ja für München eher untypisch als Zweirichtungsschleife ausgelegt

Nein, das war mal gang und gäbe die Wendeschleifen zwischendrin aus beiden Richtungen befahrbar zu machen. Kommt daher, dass je mehr Straßenbahn fahren konnte desto weniger mussten die Leute zwischendrin zu Fuß laufen oder mit der Pferdekutsche - Bus - kutschiert werden.

Außerdem lässt es sich mit Beiwagen besser rangieren.

Geschrieben von: Rathgeber am 5 Feb 2013, 12:07
QUOTE (ropix @ 5 Feb 2013, 11:01)
Nein, das war mal gang und gäbe die Wendeschleifen zwischendrin aus beiden Richtungen befahrbar zu machen.

In neuerer Zeit wurde auch die Kleingartenumfahrung am Westfriedhof so angelegt, daß sie aus beiden Richtungen befahrbar ist.
Weitere noch aktive »Zweirichtungsschleifen«: Sendlinger Tor, Großhesseloher Brücke, Augustenstraße, Ackermannschleife, Max-Weber-Platz; Maxmonument, Roman- und Karolinenplatz fallen irgendwie auch darunter.

Geschrieben von: ropix am 5 Feb 2013, 12:23
QUOTE (Rathgeber @ 5 Feb 2013, 12:07)
Weitere noch aktive »Zweirichtungsschleifen«: Großhesseloher Brücke

Wie gesagt, mit einem Dreieck lässt es sich mit Beiwagen oder abgestellten Einheien besser rangieren. Bestes Beispiel: Das genannte, wo man von Grünwald kommend nach Grünwald wie wenden soll wenn nicht über eine Hammerwende? biggrin.gif

Geschrieben von: Luchs am 5 Feb 2013, 19:45
Grosshesselohe ist keine (und war nie eine) Zweirichtungsschleife. Aus Grünwald kommend muss man trotzdem erst einmal rückwärts in die Schleife reinfahren. Insofern ist die vorhandene Verbindung Schleife -> GWD etwas sinnlos bzw. auf viertel Weg hängengeblieben ...

Luchs.

Geschrieben von: P-fan am 5 Feb 2013, 20:35
Die Schleife an der Großhesseloher Brücke hat ein ähnliches "Strickmuster" wie die alte Schleife am Wettersteinplatz, dort fehlte ein Linksabbiegebogen*, während an der Großhesseloher Brücke ein Rechtsabbiegebogen fehlt, möglicher Weise wegen der Steigung.

[Korinthe]
Großhesselohe ist übrigens auf der anderen Seite der Isar.

*Deshalb musste während des Giesinger Faschingszuges immer rückwärts gewendet werden.

Geschrieben von: Jean am 5 Feb 2013, 20:41
Gleisdreieck mit Wendeschleife.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 13 Feb 2013, 12:32
Die Linie 20 hat doch vor ein paar Jahren mal bereits an der Pelkovenstrasse in Moosach gewendet. Hätte vielleicht jemand ein Foto etc. wie es da aussah? Hab ich das richtig in Erinnerung das die auf der Kreuzung gewendet hat?

Geschrieben von: Jean am 13 Feb 2013, 12:35
Die Kreuzung war ja Teilgesperrt...insoweit war es ja kein Problem.

Geschrieben von: ropix am 13 Feb 2013, 12:45
Naja - die 20er is auch außen herum gefahren, also nicht mitten auf der Kreuzung.

Bedienungsanleitung für Bilder:

Computer einschalten. Beliebigen Webbrowser seiner Wahl öffnen. www.google.de in die Zeile eingeben wo man Internetseiten eingibt. Auf Enter drücken. Links oben auf Bilder klicken. Pelkovenstraße Tram eingeben und auf Enter drücken. Es erscheinen dutzende Bilder auf dem Bildschirm.

Zum Beispiel die von http://www.tramgeschichten.de/2008/11/27/schleife-pelkovenstrase-letzter-betriebstag/ (uah muss es da bereits Nacht gewesen sein?)

Geschrieben von: andreas am 13 Feb 2013, 17:19
jetzt mal ganz theoretisch:

Wieviele Linien (10 Minutentakt) könnte man in der Olympiaschleife im Ursprungszustand wenden?

Geschrieben von: ropix am 13 Feb 2013, 17:46
Ob Ursprungszustand oder nicht ist egal - die Wende hat keine Kapazität eingebüßt, lediglich das hinterstellen von Trambahnen ist auf ein kurzes Gleis reduziert worden.

Die Kapazität hängt in erster Linie vom Verkehr auf der Schweren Straße ab, da die Trambahn ihr gegenüber Nachrang hat smile.gif

Wir haben mit einer Sonderfahrt auch schon mal eine geschlagene Minute damit verbracht da abzubiegen, insofern 10. (Also eine pro Minute)

Geschrieben von: andreas am 13 Feb 2013, 20:18
QUOTE (ropix @ 13 Feb 2013, 17:46)
Ob Ursprungszustand oder nicht ist egal - die Wende hat keine Kapazität eingebüßt, lediglich das hinterstellen von Trambahnen ist auf ein kurzes Gleis reduziert worden.

Die Kapazität hängt in erster Linie vom Verkehr auf der Schweren Straße ab, da die Trambahn ihr gegenüber Nachrang hat smile.gif

Wir haben mit einer Sonderfahrt auch schon mal eine geschlagene Minute damit verbracht da abzubiegen, insofern 10. (Also eine pro Minute)

gut, das mit dem Nachrang dürfte ja wohl eher der geringen Wichtigkeit der Schleife geschuldet sein oder?
Wird die Schleife im Zuge der Verdichtung am Ackermann bogen mal Linienbetrieb sehen oder kommt da eine Neubaustrecke/bleibt die Busbedienung?

Geschrieben von: Spirit of ChristianMUC am 13 Feb 2013, 20:32
Die Straßenbahn fährt vorne auf der Schwere-Reiter-Straße - warum sollte die in die Schleife fahren, wo nicht mehr Fahrgäste erreicht werden? Eine Verdichtung auf der Schwere-Reiter-Straße dürfte es trambahnseitig erst geben, wenn der 53er Bus nach Realisierung der Tangenten durch eine zweite Tram ersetzt wird.

Geschrieben von: ropix am 13 Feb 2013, 20:34
Da bleibts laut MVG auf absehbare Zeit beim Bus.

Geschrieben von: Entenfang am 14 Feb 2013, 13:42
QUOTE (ropix @ 13 Feb 2013, 17:46)
Ob Ursprungszustand oder nicht ist egal - die Wende hat keine Kapazität eingebüßt, lediglich das hinterstellen von Trambahnen ist auf ein kurzes Gleis reduziert worden.

Da wurde doch bei 2 von 3 Gleisen die Oberleitung abgebaut. wink.gif

Geschrieben von: Spirit of ChristianMUC am 14 Feb 2013, 16:35
Ja - aber das waren keine Wende, sondern Abstellgleise. Die Wendeschleife an sich hat die gleiche Kapazität wie 1972 - 3 Bahnsteige für jeweils 2 Züge.

Geschrieben von: Entenfang am 14 Feb 2013, 18:26
Neue Frage: Am östlichen Ende des Bordeauxplatzes gibt es ein Begegnungsverbotsschild mit einem Zusatzschild "S". Gibt es an dieser Stelle ein Begegnungsverbot für Varios? unsure.gif

Geschrieben von: Spirit of ChristianMUC am 14 Feb 2013, 18:29
Nein, das Begegnungsverbot gilt nur für allen Fahrzeuge der Baureihe S ph34r.gif

Geschrieben von: andreas am 15 Feb 2013, 19:44
was mich jetzt wundert beim Münchner Sparwahn, warum hat man die Zufahrt zur HW bisher erhalten über Aschauer und Chiemgausstraße.
Eine Verlängerung von der Endhaltestelle Schwanseestraße wäre doch deutlich kürzer.

Geschrieben von: Entenfang am 15 Feb 2013, 22:34
Warum sollte man denn die bestehende Strecke abreißen und das kürzere stück neu bauen? Das ist doch nicht günstiger als die existierende Strecke so zu lassen wie sie ist blink.gif

Geschrieben von: ropix am 16 Feb 2013, 10:04
QUOTE (andreas @ 15 Feb 2013, 19:44)
was mich jetzt wundert beim Münchner Sparwahn, warum hat man die Zufahrt zur HW bisher erhalten über Aschauer und Chiemgausstraße.
Eine Verlängerung von der Endhaltestelle Schwanseestraße wäre doch deutlich kürzer.

Das war lange Zeit angedacht - vor allem um die Situation auf dem mittleren Ring endlich zu entschärfen (wir erinnern uns. Teilweise wurde monatlich die Oberleitung zur HW dort von LKWs abgeräumt)

Aber der Neubau kostet halt auch biggrin.gif

Geschrieben von: ubahhn am 17 Feb 2013, 08:43
Guten Morgen,

Kann es sein das die Straßenbahnen in München nicht mehr so schnell brettern wie früher?

Wenn ich mir einige Youtubefilme angucke fällt mir auf das die tram da teilweise nicht das Tempo erreicht wie die in Düsseldorf z.b. Früher war das anders da bin ich mit der 18 gefahren und dachte ich sitze im ICE.

Woran liegt das? wink.gif

Geschrieben von: Spirit of ChristianMUC am 17 Feb 2013, 09:48
Du bist jetzt nicht mehr 1,20 groß, sondern 1,50 - da verschiebt sich die Wahrnehmung.

Geschrieben von: ropix am 17 Feb 2013, 09:54
QUOTE (ubahhn @ 17 Feb 2013, 08:43)
Woran liegt das? wink.gif

Dass je größer man wird die Dinge immer langsamer werden. Ist doch eigentlich auch klar. Eine Minute ist eine Minute, im Leben eines Einjährigen aber immerhin noch ein halb millionstel seines lebens. Bei einem zehnjährigen macht die Minute eben zehnmal weniger seiner Lebenszeit. Dazu kommt der Effekt dass je größer man wird desto "langsamer" bewegen sich die Dinge weil man ja weiter weg ist. Den Effekt sieht man auch gut aus einer Bahn wenn man in die Nähe oder die Ferne schaut. Kann man einen Baum in der Ferne oft minutenlang betrachten ist derjenige der nahe am Gleis steht sofort vorbeigerauscht.

Geschrieben von: spock5407 am 17 Feb 2013, 09:58
QUOTE (ubahhn @ 17 Feb 2013, 08:43)
Woran liegt das? wink.gif

Die trilateralen Variovektorsteuerungen an den konkurierenden Phaseninvertern werden zur Zeit überholt, da sie sich als instabil erwiesen haben. Aber an einer dauerhaften Lösung wird bereits gearbeitet. Die geplanten aveniatischen Photonendisintegrationsmodulatoren werden das wieder beheben.
Bis dahin ist der Warpantrieb ausser Betrieb und es steht nur Impulskraft zur Verfügung.

Geschrieben von: ropix am 17 Feb 2013, 10:05
Hey, das war ne ernste Frage mit ernsten Antworten.

Geschrieben von: 146225 am 17 Feb 2013, 10:08
QUOTE (ropix @ 17 Feb 2013, 10:05)
Hey, das war ne ernste Frage mit ernsten Antworten.

Stimmt, Spocki hat den Fluxkompensator vergessen.

Geschrieben von: spock5407 am 17 Feb 2013, 10:12
QUOTE (146225 @ 17 Feb 2013, 10:08)
Stimmt, Spocki hat den Fluxkompensator vergessen.

Da haben wir nur wenige betriebsfähige und zugelassene Stück davon. Die FluxkomPensatoren dienen dazu, den Fahrgast in die Zeit der 60er und 70er Jahre zurückzuversetzen.

Geschrieben von: Entenfang am 21 Feb 2013, 23:25
Heute ist mit aufgefallen, das der P-Wagen in engen Kurven extrem laut quietscht, besonders schlimm war es an der Schwanseestr. Ist der einfach zu schnell gefahren oder woher kommt das?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 22 Feb 2013, 08:37
Neee. So schnell kannst da garnicht werden. Sind wohl eher Schmieranlagen ausgefallen/leer.

Geschrieben von: Tram37 am 9 Mar 2013, 04:20
Wie lange ist voraussichtlich die Augustenstraße zwischen Karlstraße und Dachauer Straße stadteinwärts gesperrt?

Geschrieben von: Metrotram am 9 Mar 2013, 06:12
Zur Sicherheitskonferenz wurde die Verbindung geöffnet, ich schätze die wird also bis zum Ende der dortigen Bauarbeiten nur auf besonderen Wunsch in Betrieb genommen.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 19 Apr 2013, 18:38
Warum gibt es in München an Haltestellen, (wo die Tram nicht direkt am Bürgersteig hält,) nicht so Ampeln wie in Augsburg die angehen damit keine Autos während dem Ein und Aussteigen an der Tram vorbei fahren dürfen? Das wäre doch an manchen Haltestellen sehr sinnvoll oder?

Geschrieben von: Metrotram am 19 Apr 2013, 18:43
Am Ostfriedhof hast du stadteinwärts z.B solch eine Ampel.
Ansonsten ist das Anhalten sowieso rechtlich vorgeschrieben, ob du eine
Rotlichtfahrt begehst oder einfach so die Fahrgäste anfährst ist den Leuten aber auch egal.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 19 Apr 2013, 18:49
QUOTE (Metrotram @ 19 Apr 2013, 19:43)
Am Ostfriedhof hast du stadteinwärts z.B solch eine Ampel.
Ansonsten ist das Anhalten sowieso rechtlich vorgeschrieben, ob du eine
Rotlichtfahrt begehst oder einfach so die Fahrgäste anfährst ist den Leuten aber auch egal.

Wissen bloß anscheinend die wenigsten - mit ner roten Ampel werden auch die Unterbelichteten unter den Autofahrern nochmal dran erinnert.
Wie oft ich da schon allein im vergangenen halben Jahr beobachten konnte, wie am Nationaltheater oder Max-Weber-Platz mancher Fahrgast, der ohne zu schauen aus der Tram aussteigt, von einem rasenden Vollpfosten beinah übern Haufen gefahren wurde, kann ich schon nicht mehr mitzählen...

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 19 Apr 2013, 19:48
QUOTE (Metrotram @ 19 Apr 2013, 19:43)
Am Ostfriedhof hast du stadteinwärts z.B solch eine Ampel.
Ansonsten ist das Anhalten sowieso rechtlich vorgeschrieben, ob du eine
Rotlichtfahrt begehst oder einfach so die Fahrgäste anfährst ist den Leuten aber auch egal.

Ich kann mich daran erinnern das ich schon öfters mal gesehen habe wie Autos einfach vorbeifahren

Geschrieben von: MaxM am 19 Apr 2013, 20:12
Wenn sie nur vorbei fahren... kommt ja sogar vor, dass sie hupen, weil die Leute die Frechheit haben, aus der Tram auszusteigen...

Geschrieben von: Caesarion am 20 Apr 2013, 02:08
welche meinst du denn?

Geschrieben von: MaxM am 20 Apr 2013, 10:19
Na, ich meinte die Autofahrer... manche hupen sogar, wenn die Leute aus der Tram aussteigen.

Geschrieben von: PascalDragon am 20 Apr 2013, 14:35
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 19 Apr 2013, 19:38)
Warum gibt es in München an Haltestellen, (wo die Tram nicht direkt am Bürgersteig hält,) nicht so Ampeln wie in Augsburg die angehen damit keine Autos während dem Ein und Aussteigen an der Tram vorbei fahren dürfen? Das wäre doch an manchen Haltestellen sehr sinnvoll oder?

Gibt es doch. Zum Beispiel in der Bayerstraße an den Haltestellen Holzkirchner Bahnhof (in beiden Richtungen) und Hermann Lingg Straße (zumindest in Richtung Westen).

Gruß,
Sven

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 20 Apr 2013, 15:10
QUOTE (PascalDragon @ 20 Apr 2013, 15:35)
Gibt es doch. Zum Beispiel in der Bayerstraße an den Haltestellen Holzkirchner Bahnhof (in beiden Richtungen) und Hermann Lingg Straße (zumindest in Richtung Westen).

Gruß,
Sven

Des wusste ich nicht, sorry.

Aber an vielen Haltestellen wo so eine Ampel sinnvoll wäre, gibt es sie nicht. Warum?
Liegt der MVG/SWM so wenig an der Sicherheit ihrer Fahrgäste?
Und in anderen Städten (wie z.B. Augsburg) gibt es an jeder Haltestelle wo man zum Ein-/Austeigen über die Fahrbahn gehen muss eine solche Ampel. Liegt das am Geld?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 20 Apr 2013, 15:14
Erstens kostets viel Geld, zweitens muß man diverse Richtlinien einhalten können und drittens haben da soviele Leute mitzuschnabeln das es nicht mehr schön ist.

Auffangampel nennt man das Zeug übrigens.

Geschrieben von: schwarzfahrerin am 20 Apr 2013, 15:14
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 20 Apr 2013, 16:10)
Aber an vielen Haltestellen wo so eine Ampel sinnvoll wäre, gibt es sie nicht. Warum?
Liegt der MVG/SWM so wenig an der Sicherheit ihrer Fahrgäste?
Und in anderen Städten (wie z.B. Augsburg) gibt es an jeder Haltestelle wo man zum Ein-/Austeigen über die Fahrbahn gehen muss eine solche Ampel. Liegt das am Geld?

Fänd ich auch viel sicherer! Zudem gibt es ja auch ungesicherte Tramstrecken in Fussgängerzonen, z.B. an der Theatinerstrasse. Hier würde ich Absperrungen und Fussgänger-Ampeln viel sicherer empfinden!

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 20 Apr 2013, 15:16
QUOTE (Auer Trambahner @ 20 Apr 2013, 16:14)
Auffangampel nennt man das Zeug übrigens.

Danke für den Hinweis

Geschrieben von: MaxM am 20 Apr 2013, 15:25
Am Wiener Platz und am Gasteig ist es auch so, ebenfalls Haltestelle Max-Weber-Platz / Johannisplatz, Max-Weber-Platz / Ismaninger Straße, Isartor / Thierschstraße, Mauerkircherstraße....

Geschrieben von: Philipp man am 20 Apr 2013, 17:58
Lothstraße auswärts auch

Geschrieben von: Martin H. am 20 Apr 2013, 20:11
An der Agnes-Bernauer-Straße einwärts war zwar immer schon der Bahnsteig, aber auch so eine Auffangampel vor demBahnsteig die gelb und rot zeigen konnte. Fußgängerampeln waren vorne an der normalen Ampel und bei der Auffangampel angebracht. Außerdem gab es dort wo jetzt nur noch die Zeitungsständer stehen einen Fahrkartenautomaten und ich meine ganz ganz früher auch noch ein Wartehäuschen.

Gegenüber steht noch heute eines, das allerdings wegen des 31er Busses geblieben sein dürfte. Sogar mit Hausnummer, die fehlt aber seit einiger Zeit.

Geschrieben von: ropix am 21 Apr 2013, 07:48
QUOTE (Philipp man @ 20 Apr 2013, 18:58)
Lothstraße auswärts auch

Das ist aber nur ein Fußgängerüberweg und die Ampel zeigt beiweitem nicht für jede Straßenbahn rot (was ziemlich scheiße ist, da der Inhalt von zwei Bahnen hintereinander nicht häufig auf die Plattform passt, Autofahrer aber überhaupt nicht damit rechnen dass wenn sie grün haben auf einmal ein dutzend Studenten auf der Fahrbahn stehen schlicht weil es anders nimmer geht.

Geschrieben von: PascalDragon am 21 Apr 2013, 09:55
QUOTE (schwarzfahrerin @ 20 Apr 2013, 16:14)
Zudem gibt es ja auch ungesicherte Tramstrecken in Fussgängerzonen, z.B. an der Theatinerstrasse. Hier würde ich Absperrungen und Fussgänger-Ampeln viel sicherer empfinden!

Ich weiß nicht ob das allzuviel bringen würde... Außerdem gäbe es bei Absperrungen wohl schnell wieder Beschwerden, dass dies den Zusammenhang des Bereichs beschneide, etc. etc.

Das ist schließlich eine Fussgängerzone und sowohl Autofahrer als auch Trambahnfahrer müssen da eben verstärkt mit kreuzendem Fussgängerverkehr rechnen.

Da ist vielleicht auch folgende Frage angebracht: ist denn die Unfallgefahr in der Theatinerstraße tatsächlich höher als in anderen Teilen des Netzes? Weiß das jemand?

Gruß,
Sven

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 21 Apr 2013, 22:24
QUOTE (schwarzfahrerin @ 20 Apr 2013, 16:14)

Fänd ich auch viel sicherer! Zudem gibt es ja auch ungesicherte Tramstrecken in Fussgängerzonen, z.B. an der Theatinerstrasse. Hier würde ich Absperrungen und Fussgänger-Ampeln viel sicherer empfinden!

So wie in Augsburg am Ulrichsplatz Richtung Moritzplatz?


Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 21 Apr 2013, 22:25
QUOTE (PascalDragon @ 21 Apr 2013, 10:55)
Ich weiß nicht ob das allzuviel bringen würde... Außerdem gäbe es bei Absperrungen wohl schnell wieder Beschwerden, dass dies den Zusammenhang des Bereichs beschneide, etc. etc.

Aber Sicherheit der Fahrgäste geht doch eigentlich vor oder

Geschrieben von: Rathgeber am 22 Apr 2013, 01:02
QUOTE (schwarzfahrerin @ 20 Apr 2013, 16:14)
Zudem gibt es ja auch ungesicherte Tramstrecken in Fussgängerzonen, z.B. an der Theatinerstrasse. Hier würde ich Absperrungen und Fussgänger-Ampeln viel sicherer empfinden!

Das Letzte, was in der Fußgängerzone fehlt, sind Ampeln an der Haltestelle Theatinerstraße. (Barrierefreie Haltestellen wären weitaus sinnvoller.)
Ich kann mich nicht erinnern, wann es dort zu Zustammenstößen mit Fußgängern kam. Die Geschwindigkeit ist dort stark reduziert, weil es eben eine Fußgängerzone ist.

Warum viele andere Städte an Haltestellen ohne Inseln ampelgesteuerte Kaplösungen hinbekommen, nur die Landeshauptstadt München nicht, wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 22 Apr 2013, 13:28
QUOTE (MaxM @ 20 Apr 2013, 16:25)
Am Wiener Platz und am Gasteig ist es auch so, ebenfalls Haltestelle Max-Weber-Platz / Johannisplatz, Max-Weber-Platz / Ismaninger Straße, Isartor / Thierschstraße, Mauerkircherstraße....

Mauerkircher hat's.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 25 Apr 2013, 15:22
Gab es in München früher auch mal so Straßenbahnerwohnheime, wie in Stuttgart, wo Straßenbahner mit ihren Familien wohnen konnten?
Wenn ja, Wo befanden sich diese Wohnungen?

Geschrieben von: Martin H. am 25 Apr 2013, 16:01
War nicht das Hochhaus an der Zschokke- Ecke Westendstraße sowie die beiden Blöcke westlich davon sowas in der Art? Ich meine, hier im Forum mal so was gelesen zu haben.

Gegenüber ist ja der Busbetriebshof West sowie früher ein Straßenbahnbetriebshof.

In unserem Haus gehören die Dachwohnungen der Stadt, teilweise wohnen dort auch Fahrer.
Beim eventuellen neuen Busbetriebshof in Moosach sollen laut Pressemeldung der MVG auch Mitarbeiterwohnungen entstehen.

Geschrieben von: Michi Greger am 25 Apr 2013, 17:13
Ja, gab es, nahezu bei allen Betriebshöfen.
Spontan fallen mir das Haus am (2) ein (zwischen Bus Ost und Einsteinstr.) sowie die Häuser an der Dachauer Str, dem (5) zugehörig. Das Haus am (3) hat man samt dem Bhf vor einigen Jahren abgerissen.
An den anderen Bhfen dürfte es ähnlich aussehen / ausgesehen haben. Zudem gibts noch diverse andere den SWM gehörende Häuser und Wohnungen, die nicht unmittelbar neben einem Betriebshof stehen, z.B. der alte Betriebshof Einsteinstr. nahe dem Max-Weber-Platz.

Gruß Michi

Geschrieben von: Martin H. am 25 Apr 2013, 17:31
QUOTE (Michi Greger @ 25 Apr 2013, 18:13)
Das Haus am (3) hat man samt dem Bhf vor einigen Jahren abgerissen.

Wenn es das ist, was ich meine, stehen noch Teile der Grund- und Kellermauern und dienen teilweise als Werbeflächen. Auch Lichtschächte der Keller sind noch teilweise zu erkennen.

Dann ist dieser hohe Block also doch was anderes.

Geschrieben von: Daniel Schuhmann am 25 Apr 2013, 19:22
Für den neuen Busbetriebshof (http://www.mvg-mobil.de/presse/2013-04-23_mvg-pressemeldung.pdf) wird sowas wieder angedacht.

Geschrieben von: rautatie am 24 May 2013, 13:35
Ich habe übrigens mal eine Frage zu der neuen Linie 22, die vom Stachus zur Hochschule München verläuft.

Obwohl überall Fahrpläne aushängen, habe ich bisher noch kein einziges Mal eine Linie 22 auf den Schienen gesehen - und das, obwohl ich derzeit regelmäßig zur Hochschule München muss. Die neue Wendeschleife vor dem Hochschulgebäude sieht auch noch ziemlich unbenutzt und unfertig aus.

Weiß jemand, woran das liegt?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 24 May 2013, 13:42
QUOTE (rautatie @ 24 May 2013, 14:35)
Ich habe übrigens mal eine Frage zu der neuen Linie 22, die vom Stachus zur Hochschule München verläuft.

Obwohl überall Fahrpläne aushängen, habe ich bisher noch kein einziges Mal eine Linie 22 auf den Schienen gesehen - und das, obwohl ich derzeit regelmäßig zur Hochschule München muss. Die neue Wendeschleife vor dem Hochschulgebäude sieht auch noch ziemlich unbenutzt und unfertig aus.

Weiß jemand, woran das liegt?

Das is jetzt nicht dein Ernst???

Geschrieben von: rautatie am 24 May 2013, 13:55
QUOTE (TramBahnFreak @ 24 May 2013, 14:42)
Das is jetzt nicht dein Ernst???

Hm, ok, die Antwort signalisiert mir, dass "man" das wissen müsste... Dann vergiss die Frage, ich werde es schon herausbekommen...

Geschrieben von: JeDi am 24 May 2013, 14:03
QUOTE (rautatie @ 24 May 2013, 14:55)
Hm, ok, die Antwort signalisiert mir, dass "man" das wissen müsste... Dann vergiss die Frage, ich werde es schon herausbekommen...

Naja, Teilzeitlinie. Nur zur HVZ, nur während der Vorlesungszeiten der HSM...

Geschrieben von: TramBahnFreak am 24 May 2013, 14:11
QUOTE (rautatie @ 24 May 2013, 14:55)
Hm, ok, die Antwort signalisiert mir, dass "man" das wissen müsste... Dann vergiss die Frage, ich werde es schon herausbekommen...

Ich weiß ja jetzt nicht, zu welchen zeiten du an der Hochschule bist, aber nachdem du "öfter" schriebst, sollte dir eigentlich schon des öfteren eine 22er über den Fuß Weg gefahren sein – am Stachus, oder am Hbf, oder am Stiglmaierplatz, oder eben an der Hochschule. wink.gif

Und dass die Schleife, die zur HVZ im 5-Minuten-Takt befahren wird, noch unbenutzt aussieht, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen...

Dazu gibt es http://www.tramgeschichten.de/2012/12/10/eroffnung-der-linie-22-die-hochschul-tram/ auch noch was interessantes wink.gif

Geschrieben von: rautatie am 24 May 2013, 14:13
QUOTE (JeDi @ 24 May 2013, 15:03)
Naja, Teilzeitlinie. Nur zur HVZ, nur während der Vorlesungszeiten der HSM...

Ja, schon klar, und ich fahre ja regelmäßig zu einer Vorlesung der HSM, aber eine 22 habe ich noch nie gesehen - obwohl laut ausgehängtem Fahrplan welche verkehren müssten... Am Tag der ersten Vorlesung habe ich sogar extra auf eine 22 gewartet, und als keine kam bin ich halt doch mit einer 20er gefahren - ist ja auch ok... ich hatte mich nur gewundert...

Übrigens: wenn man auf der MVV-Website versucht, einen Aushangfahrplan der Linie 22 ab Hbf zu generieren, dann erhält man folgenden Fehler:

Bei der Bearbeitung Ihrer Anfrage ist ein Fehler aufgetreten.

code
-999 type
error modul
AHF
incorrect commando line

Geschrieben von: rautatie am 24 May 2013, 14:18
Ah, ich sehe gerade, dass die letzte 22 gegen 18 Uhr zu fahren scheint (hm, ich hatte gedacht, der Aushangfahrplan würde was anderes sagen... aber egal...).

Meine Vorlesung ist um 18:45 und ich fahre meistens gegen 18:20 zur Hochschule. Das würde heißen, dass die Abendvorlesungen nicht zu den offiziellen Vorlesungszeiten zählen... Eigentlich würde sich auch um diese Uhrzeit die 22er noch lohnen, denn die Trams sind um diese Zeit oft extrem überfüllt...

Geschrieben von: Jean am 24 May 2013, 14:34
DEINE Vorstellung von Überfüllt entspricht wohl nicht die der MVG...

Geschrieben von: rautatie am 24 May 2013, 14:34
Ah, auf der MVG-Seite funktionierts, ich habe einen Aushangfahrplan der 22... Ok, die letzte Fahrt ist um 18:04... Merkwürdig, obwohl es ja auch nach 18 Uhr Vorlesungen gibt und die Trams nach 18 Uhr kaum leerer sind als zuvor...

Geschrieben von: rautatie am 24 May 2013, 14:35
QUOTE (Jean @ 24 May 2013, 15:34)
DEINE Vorstellung von Überfüllt entspricht wohl nicht die der MVG...

Das habe ich leider schon öfter festgestellt...

Naja, da hatte ich mich wohl zu früh gefreut... Ich dachte noch, wie praktisch, da kann ich immer mit der 22 bis vor die Haustür fahren... (die Wendeschleife ist direkt vor dem Gebäude, in dem meine Vorlesung stattfindet).

Geschrieben von: ropix am 24 May 2013, 18:32
QUOTE (rautatie @ 24 May 2013, 14:35)
Ich habe übrigens mal eine Frage zu der neuen Linie 22, die vom Stachus zur Hochschule München verläuft.

Obwohl überall Fahrpläne aushängen, habe ich bisher noch kein einziges Mal eine Linie 22 auf den Schienen gesehen
Macht nix, ich hab heute gleich 4 davon gesehen und bin mit einer dann sogar gefahren
QUOTE
und das, obwohl ich derzeit regelmäßig zur Hochschule München muss. Die neue Wendeschleife vor dem Hochschulgebäude sieht auch noch ziemlich unbenutzt und unfertig aus.
Ja, Fertigstellung irgendwann Sommer nächsten Jahres oder so ähnlich
QUOTE

Weiß jemand, woran das liegt?

22er sind rare Gefährten. Erstens fahren sie nicht allzulange, zweitens kann man die kleinen schonmal übersehen und drittens kommen sie zumindest an der FH immer gleichzeitig - sprich alle 10 Minuten jagt die eine Bahn ihre Vorgängerin davon wenn genügend Wagen da sind, sind sie nicht fährt der kleine 22er halt ganz schnell um die Kurve und sofort wieder zum Stachus.

Bei der Schleife hat man unendlich Zeit, jetzt saniert man erstmal grundlegend die Straße in dem Bereich.

Geschrieben von: P-fan am 24 May 2013, 19:39
QUOTE (rautatie @ 24 May 2013, 15:18)
Ah, ich sehe gerade, dass die letzte 22 gegen 18 Uhr zu fahren scheint (hm, ich hatte gedacht, der Aushangfahrplan würde was anderes sagen... aber egal...).

Meine Vorlesung ist um 18:45 und ich fahre meistens gegen 18:20 zur Hochschule. ...

Ab Fahrplanwechsel kommenden Dezember soll laut Pressemitteilung der MVG der Betrieb der Linie 22 abends 1 Stunde länger gehen. Derzeit ist 18:17 und 18:27 Uhr Ankunft der letzten beiden Fahrten am Hbf-Nord, die könnten also beim Warten beobachtet werden.

Geschrieben von: Martin H. am 25 May 2013, 15:11
Ist in der Bayerstraße eine neue La? Die drei R2 die ich zwischen Holzkirchner Bahnhof und Hermann-Lingg-Straße heute gesehen habe, sind alle etwa mit 20 km/h dahingekrochen. Die anderen fünf Bahnen weiter Richtung Trappentreustraße waren vier R2 und ein R3, kein einziger S.
Gut, ist Wochenende.

Geschrieben von: Iarn am 2 Jun 2013, 09:12
Guten Morgen. Ich hätte mal eine Frage an die Fahrer bzw Ortskundigen:
Wie wirkt sich eigentlich die Einführung der SL28 auf die Fahrgastzahlen im gemeinsamen Abschnitt mit der Linie 12 aus?

Geschrieben von: andreas am 2 Jun 2013, 09:25
QUOTE (Iarn @ 2 Jun 2013, 10:12)
Guten Morgen. Ich hätte mal eine Frage an die Fahrer bzw Ortskundigen:
Wie wirkt sich eigentlich die Einführung der SL28 auf die Fahrgastzahlen im gemeinsamen Abschnitt mit der Linie 12 aus?

hatte die 12er da nennenswerte Fahrgastzahlen? Ich hatte immer den Eindruck, das da ohnehin kaum wer einsteigt....

kann natürlich jetzt sogar besser sein, weil man mit der 28 von den Haltestellen direkt in die Innenstadt kommt...

Geschrieben von: Hot Doc am 10 Jun 2013, 17:55
Heute einige R2.2 aufm 20er gesichtet. Sardinenbüchsenfeeling inbegriffen. Was war denn da los, dass so wenig R3 zu Verfügung standen?

Geschrieben von: P-fan am 10 Jun 2013, 19:04
Weil auf dem 23er (!) heute alle 3 Kurse mit R3 besetzt sind!!

Geschrieben von: Martin H. am 10 Jun 2013, 19:20
Ich habe heute auf dem 23er mehrere R3 gesehen (lassen), weiß jemand, warum das so war?

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 19 Jun 2013, 00:11
Warum ist die Haltestellenansage in München teilweise so zeitverzögert?
z.B Nächste Haltestelle (Pause) Romanplatz (Pause) dieses Fahrzeug? fährt weiter als (Pause) Linie 16 (Pause) Richtung (Pause) Sankt Emmeram

Warum ist dies so?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 19 Jun 2013, 06:51
Meine Theorie, die einzelnen Samples werden stück für Stück vor der Ausgabe geladen.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 19 Jun 2013, 09:49
QUOTE (Auer Trambahner @ 19 Jun 2013, 07:51)
Meine Theorie, die einzelnen Samples werden stück für Stück vor der Ausgabe geladen.

Besser so, als wenn sie während der Ausgabe geladen würden...

"Nächs...te H...altes...telle Rom...anpla...tz; diese...s Fahr...zeug f...ährt wei...ter als Li...nie 16 Ri...chtung Sa...nkt Emmeram" ph34r.gif

Geschrieben von: chris232 am 19 Jun 2013, 12:48
Alles besser als Hauptbahnhof.









Nord.

Geschrieben von: Michi Greger am 19 Jun 2013, 19:48
QUOTE (Auer Trambahner @ 19 Jun 2013, 07:51)
Meine Theorie, die einzelnen Samples werden stück für Stück vor der Ausgabe geladen.

So in etwa. Die Samples sind übrigends auch nur *.mp3. Und die lange Pause zwischen "Richtung...." und dem Ziel wurde AFAIK vom Behindertenverband eingefordert.

Gruß Michi

Geschrieben von: Auer Trambahner am 19 Jun 2013, 20:20
Langsam kommts mir vor, als würde da ein Wettbewerb über die absurdesten Forderungen laufen.

Geschrieben von: Muc_train am 19 Jun 2013, 20:48
Was mich mal interessieren würde, wenn sich zwei Trams begegnen, dann klingeln sie oft ganz kurz, ist aber nicht immer.

ist das ein gegenseitiger Gruß von den Fahrern, so dass sie kurz das Signal betätigen?

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 19 Jun 2013, 21:25
QUOTE (Muc_train @ 19 Jun 2013, 21:48)
Was mich mal interessieren würde, wenn sich zwei Trams begegnen, dann klingeln sie oft ganz kurz, ist aber nicht immer.

ist das ein gegenseitiger Gruß von den Fahrern, so dass sie kurz das Signal betätigen?

Wohl eher das Leute die hinter der Tram über die Strasse/Gleise laufen wollen, vor der entgegenkommenden Tram gewarnt werden!
Die Grüßen sich mit Handzeichen.

Geschrieben von: Martin H. am 19 Jun 2013, 21:28
Dazu ist es oft wieder zu kurz und auch nicht immer zu hören. Die Warnung ist ein netter Nebeneffekt aber meiner Vermutung nach - wenn wir schon nicht auf die Experten warten - auch mehr ein Gruß.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 19 Jun 2013, 21:29
Es ist eine Vorschrift, wobei man sich fragen möchte, ob das wirklich was bringt.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 19 Jun 2013, 21:50
QUOTE (Auer Trambahner @ 19 Jun 2013, 22:29)
Es ist eine Vorschrift,

Gibt es da für jeden Strassenbahnbetrieb eigene Vorschriften?
Weil in Augsburg ist dieses Klingeln sehr selten zu hören

Geschrieben von: Boris Merath am 19 Jun 2013, 22:09
QUOTE (FCHDHfan-17 @ 19 Jun 2013, 22:50)
Gibt es da für jeden Strassenbahnbetrieb eigene Vorschriften?

Ja.

Geschrieben von: P-fan am 6 Feb 2014, 20:21
Rücken die 22er nun dauerhaft über Isartor ein? Welchen Grund hat dies?

Vor ca. 2 Wochen war noch die Maximilianstraße der Einrückweg.

Geschrieben von: P-fan am 18 Mar 2014, 21:41
Seit der gestrigen Wiederaufnahme des Betriebes der Linie 22 wird wieder wie früher über Maximilianstraße eingerückt, sodass sich diese nicht beantwortete Frage erledigt hat.

Und ich hatte schon gedacht, das war Anfang Februar eine quasi einige Wochen vorauseilende Maßnahme, damit die Wege von PP und Variobahn "entzerrt" werden.

Geschrieben von: mmouse am 21 Oct 2014, 15:33
Ich hätte mal eine Frage zum Kurvenradius.

Über die real existierenden Radien diverser kritischer Punkte im Netz wurde schon gelegentlich diskutiert - aber was ist denn aktuell der kleinste angestrebte Kurvenradius, also für Strecken-Neu-/Umbauten?
rsollmin sozusagen.

Geschrieben von: P-fan am 15 Dec 2014, 08:23
Entweder hat man die Anzeige der Linien 27 und 28 in MVG-live auf Sollzeiten umgestellt, oder diese sind heute alle superpünktlich unterwegs.

Geschrieben von: MaxM am 15 Dec 2014, 11:45
QUOTE (mmouse @ 21 Oct 2014, 15:33)
Ich hätte mal eine Frage zum Kurvenradius.

Über die real existierenden Radien diverser kritischer Punkte im Netz wurde schon gelegentlich diskutiert - aber was ist denn aktuell der kleinste angestrebte Kurvenradius, also für Strecken-Neu-/Umbauten?
rsollmin sozusagen.

Und Zusatzfrage, was war früher die engste? Gab's noch engere als aus der Hermann-Lingg-Straße in die Bayerstraße?

Geschrieben von: NJ Transit am 15 Dec 2014, 11:53
Rein von den Platzverhältnissen her evtl. die Großmarktschleife?

Geschrieben von: Michi Greger am 15 Dec 2014, 18:15
Promenadeplatz?

Geschrieben von: mmouse am 15 Dec 2014, 18:28
gab früher wohl einige recht enge...

die Schleife Ausstellung/Messe
Wendeschleife Kurfürstenplatz
Wendeschleife Nicolaiplatz (war die überhaupt für M-Wagen befahrbar?)

Geschrieben von: Metrotram am 15 Dec 2014, 18:29
QUOTE (mmouse @ 15 Dec 2014, 18:28)
Wendeschleife Nicolaiplatz (war die überhaupt für M-Wagen befahrbar?)

Ja, bis 1970 wurde der 22er ja noch mit M-Wagen gefahren.

Geschrieben von: Lazarus am 15 Dec 2014, 18:54
Pasing Marienplatz war auch ziemlich eng, vorallem die Ausfahrt aus der Schleife. Ich meine sogar, das man die Anfang der 80er Jahre sogar umbauen musste, um da überhaupt mit P fahren zu können. Jedenfalls liefen auf dem 19er ziemlich lange noch nicht einmal M-Wagen.

Geschrieben von: Metrotram am 15 Dec 2014, 19:00
Zumindest 1968-1972 fuhren auf den Linien 19 und 29 P-Wagen nach Pasing.

Die ersten M-Züge nach Pasing gab es spätestens ab 1958.

Geschrieben von: ropix am 15 Dec 2014, 20:17
QUOTE (Michi Greger @ 15 Dec 2014, 18:15)
Promenadeplatz?

sollte passen, da einzige Schleife die mit keinem elektrischen Trambähnchen durchfahrbar war?

Geschrieben von: NJ Transit am 15 Dec 2014, 20:32
QUOTE (ropix @ 15 Dec 2014, 20:17)
sollte passen, da einzige Schleife die mit keinem elektrischen Trambähnchen durchfahrbar war?

Die Schleife wurde auch in den 40ern noch vom 4er und vom 21er z.B. genutzt, wenn auch jeweils nur sehr kurz.

Geschrieben von: P-fan am 15 Dec 2014, 20:34
QUOTE (P-fan @ 15 Dec 2014, 08:23)
Entweder hat man die Anzeige der Linien 27 und 28 in MVG-live auf Sollzeiten umgestellt, oder diese sind heute alle superpünktlich unterwegs.

Man hat wohl deswegen auf die Anzeige von Sollzeiten umgestellt, weil die Ersatzbusse nicht "eingepflegt" sind. Dumm nur, dass diese Umstellung nicht kommuniziert wird und die Fahrgäste sich vera***** vorkommen.

Geschrieben von: Luchs am 15 Dec 2014, 20:57
Sowas wie in Wiesbaden seit Jahrzehnten üblich. die nicht im System enthaltenen Busse (z.B. der MVG ;-D) einfach mit Plan: xx:xx anzuzeigen hat sich halt noch nicht bis nach München durchgesprochen.

Luchs.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 26 Dec 2014, 00:32
Warum gibt es eigentlich am RathausPasing die weiche zurück zum Bahnhof? Bzw. wofür dient die?

Geschrieben von: Metrotram am 26 Dec 2014, 00:39
Sie dient der Flexibilität. Bei Störungen kann man Wagen im 2. Gleis hinterstellen und dennoch weiterhin gegenseitig überholen. Auch bei einer Verlängerung nach Freiham hat man so die Möglichkeit einer Zwischenwende von Westen kommend.

Geschrieben von: franz402 am 2 Jan 2015, 19:17
QUOTE
Die Riesen-Tram

Doppelt so lang wie eine normale Tram: Im Frühjahr schafft die MVG neun fast 50 Meter lange Doppeltraktionszüge an. Die bestehen aus je zwei gekoppelten Trambahnen und haben Platz für 270 Fahrgäste

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.strom-maklergebuehr-mvg-wichtig-in-muenchen-was-sich-2015-aendert.3903384a-a074-4ea5-9162-f3aeb10298d6.html

Frage ist nur wann das passieren soll, welches Modell?

Edit Martin H.: Text als Zitat gekennzeichnet und Quelle eingefügt. dry.gif

Geschrieben von: Michi Greger am 2 Jan 2015, 19:21
Und?

Geschrieben von: 146225 am 2 Jan 2015, 20:34
QUOTE (franz402 @ 2 Jan 2015, 19:17)
Die Riesen-Tram

Doppelt so lang wie eine normale Tram: Im Frühjahr schafft die MVG neun fast 50 Meter lange Doppeltraktionszüge an. Die bestehen aus je zwei gekoppelten Trambahnen und haben Platz für 270 Fahrgäste.

Frage ist nur wann das passieren soll, welches Modell

Im Vergleich zu Traktionen anderswo ist das so riesig auch wieder nicht. Und beim Fahrgastaufkommen in München ja eher Mindestmaß.

Geschrieben von: spock5407 am 2 Jan 2015, 21:10
Meine Einschätzung: Siemens und Solaris dürften mit ihren Avenio und GTx-Tramino ziemlich sicher teilnehmen.
Möglicherweise noch der Artic wenn er auf die engen Gleisradien hintrimbar ist; wobei der dann aber 4 Fahrwerke für den 3teiler hat.
Ob Bombardier nen Flexity für den Radius hintrimmen kann, hm, keine Ahnung.
Der Citadis Spirit wäre zwar auch kein Multigelenker, aber hat 25m Radius. Geht also auch nicht. Hat wohl auch eher den nordamerikanischen Markt
als Zielmarkt.
Stadler mit Vario fällt auch flach.

Angesichts der Größe der Optionen stellt sich letztlich auch die Frage, welcher Hersteller das Volumen stemmen kann.

Ich denke daher, dass es zwischen Siemens und Solaris entschieden werden könnte. Und der Wunschkandidat dürfte eigentlich klar sein.

Geschrieben von: NJ Transit am 2 Jan 2015, 21:16
Was ist mit Vossloh? HeiterBlick? Und vor allem CAF? Haben die was passendes?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 2 Jan 2015, 21:24
QUOTE (Michi Greger @ 2 Jan 2015, 19:21)
Und?

Interessant wäre vor allem mal, woher die (offenbar von der Presse stammende) Nachricht kopiert wurde. Das klingt schon arg auffällig nach einer Artikel-/PM-Überschrift...

Geschrieben von: spock5407 am 2 Jan 2015, 21:32
Yup. Abgesehen davon, dass es für die neue Beschaffung ja ein eigenes Thema gibt. Evtl. sollte man die letzten Posts dort dranhängen.


Bzwl. CAF: Hm. Der Urbos ist standardmässig ein Multigelenker, nur die Stockholm-Variante (Urbos AXL) nicht; der hat auch den 4x-Mittelwagen mit 2 aufgesattelten Endmodulen
ähnlich dem Artic
Heiterblick finde ich auf die schnelle keine kurzen Vamos-Varianten mit 100% Nf und der Leo ist auch nur teilniederflurig und nicht in 3teiliger Ausführung.
Vossloh Tramlink ist wieder Multigelenker.

Gut, ich weiss natürlich nicht was die Anbieter anpassen können.
Mei, wenn Münchnen auch so enge Anforderungen bgzl. Gleisgeometrie haben muss, dass fast keine Kraxn in Frage kommt. Hoffentlich überzieht mein persönlicher Wunschkandidat nicht mit seinen Preisen. Einiges an Vorabeit für T2-T5 wär ja auch schon geleistet. Die Bezeichnung würde ja sogar passen für 2- bis 5-Teiler. smile.gif
Aber ich erlaube mir mal, den Spruch eines Forumskollegen aus dem Avenio-Thema sinngemäß zu verwenden: A gmahte Wiesn ist es sicher noch nicht.

Geschrieben von: NJ Transit am 2 Jan 2015, 22:54
QUOTE (TramBahnFreak @ 2 Jan 2015, 21:24)
Interessant wäre vor allem mal, woher die (offenbar von der Presse stammende) Nachricht kopiert wurde. Das klingt schon arg auffällig nach einer Artikel-/PM-Überschrift...

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.strom-maklergebuehr-mvg-wichtig-in-muenchen-was-sich-2015-aendert.3903384a-a074-4ea5-9162-f3aeb10298d6.html

Geschrieben von: viafierretica am 2 Jan 2015, 22:58
QUOTE (mmouse @ 15 Dec 2014, 18:28)
gab früher wohl einige recht enge...

die Schleife Ausstellung/Messe
Wendeschleife Kurfürstenplatz
Wendeschleife Nicolaiplatz (war die überhaupt für M-Wagen befahrbar?)

Ich vermute mal, auch die Schleife vor dem Isartalbahnhof (wenn man sich die Straße heute ansieht) war alles andere als großzügig....

Geschrieben von: viafierretica am 2 Jan 2015, 23:02
QUOTE (spock5407 @ 2 Jan 2015, 21:32)
Yup. Abgesehen davon, dass es für die neue Beschaffung ja ein eigenes Thema gibt. Evtl. sollte man die letzten Posts dort dranhängen.


Bzwl. CAF: Hm. Der Urbos ist standardmässig ein Multigelenker, nur die Stockholm-Variante (Urbos AXL) nicht; der hat auch den 4x-Mittelwagen mit 2 aufgesattelten Endmodulen
ähnlich dem Artic
Heiterblick finde ich auf die schnelle keine kurzen Vamos-Varianten mit 100% Nf und der Leo ist auch nur teilniederflurig und nicht in 3teiliger Ausführung.
Vossloh Tramlink ist wieder Multigelenker.

Gut, ich weiss natürlich nicht was die Anbieter anpassen können.
Mei, wenn Münchnen auch so enge Anforderungen bgzl. Gleisgeometrie haben muss, dass fast keine Kraxn in Frage kommt. Hoffentlich überzieht mein persönlicher Wunschkandidat nicht mit seinen Preisen. Einiges an Vorabeit für T2-T5 wär ja auch schon geleistet. Die Bezeichnung würde ja sogar passen für 2- bis 5-Teiler. smile.gif
Aber ich erlaube mir mal, den Spruch eines Forumskollegen aus dem Avenio-Thema sinngemäß zu verwenden: A gmahte Wiesn ist es sicher noch nicht.

Wenn es nicht der Siemens-Avenio wird, macht sich München mit seinen Mini-Serien ziemlich lächerlich. Noch dazu sollte man froh sein, wenn mal eine Serie auch mal funktioniert.....

Geschrieben von: cilio am 3 Jan 2015, 14:02
QUOTE (viafierretica @ 2 Jan 2015, 23:02)

Gut, ich weiss natürlich nicht was die Anbieter
Wenn es nicht der Siemens-Avenio wird, macht sich München mit seinen Mini-Serien ziemlich lächerlich. Noch dazu sollte man froh sein, wenn mal eine Serie auch mal funktioniert.....

Für die möglichen Kleinserien stand die MVG doch schon vorab unter Kritik. In DSO hat doch auch schon einer behauptet, dass er mehr Informationen zum laufenden Ausschreibeverfahren habe und sich angeblich sogar Bombardier mit einem Flexity im Avenio/GTx Aufbau bewirbt. Unter anderem soll natürlich der Tramino auch dabei sein... (Hoffentlich aber dann mit einer wertiger wirkenden Frontpartie und Verarbeitung).

Aber wie du schon sagst wäre es von Vorteil, wenn man schlau handelt und bei Siemens einkauft. Man wird es sonst später möglicherweise bereuen.

Die Firma Transtech wird sich mit Sicherheit nicht mit ihrem Artic beworben haben. Alstom Citadis in Multigelenkausführung sind eher für Neubaustrecken ohne krasse Gleisradien bestimmt.

Auch wenn Multigelenkausführung (eher) nicht in Frage kommt, würde der Flexity (wie in Basel) sicherlich zufriedenstellender hier laufen als die Variokisten. Man ist ja generell zufrieden damit.

Geschrieben von: spock5407 am 3 Jan 2015, 14:11
Multigelenker waren AFAIK eh ausgeschlossen in den Bedingungen.

Edit sagt: Yup, http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:201668-2014:TEXT:DE:HTML sagt: es werden Multigelenker ausgeschlossen und Drehgestelle gefordert.

Geschrieben von: Lazarus am 3 Jan 2015, 17:32
Ingesamt werden das wohl 13 neue Trams, von denen 9 Doppeltraktionsfähig sein sollen. Könnte wohl bedeuten, das die 4 übrigen Trams die P mal ersetzen könnten.

Geschrieben von: Metrotram am 3 Jan 2015, 17:40
QUOTE (Lazarus @ 3 Jan 2015, 17:32)
Ingesamt werden das wohl 13 neue Trams, von denen 9 Doppeltraktionsfähig sein sollen.

Nicht eher neun Niederflur-Doppeltraktionsstraßenbahnzüge? Sonst könnte man ja auch sagen "neun Stück Niederflur-Straßenbahnzüge mit Doppeltraktions-Fähigkeit".

Edit: Wäre ja auch absurd, dreiteilige Trambahnen durch zweiteilige Trambahnen 1:1 zu ersetzen.

Geschrieben von: andreas am 3 Jan 2015, 18:15
ganz schlau werde ich nicht:
QUOTE

Beschaffung von 9 Stück Niederflur-Doppeltraktionsstraßenbahnzügen und 4 Stück Niederflur-Straßenbahnzügen ohne Doppeltraktion.
Folgende Fahrzeugvarianten sind geplant:
— Länge (L): 17-19 m,
Sitzplätz (SP): 32; Stehplätze (StP): 70; Leergewicht (LG): 24 t; Angetriebene Achsen (AA): 75 %.
— Länge (L): 26-28 m,
SP: 50; StP 108; LG: 34 t; AA: 65 %.
— Länge (L): 36-38 m,
SP: 68; StP: 145; LG: 42 t; AA: 75 %.
— Länge (L): 46-48 m,
SP: 86; StP: 183 ;LG: 52 t; AA: 80 %.


was will man jetzt? von jeder Sorte zwei?


Geschrieben von: Metrotram am 3 Jan 2015, 18:28
9x 17-19m, 9x 26-28m, 4x 36-38m und die 46-48m als Option dürften damit gemeint sein.
Vielleicht (hoffentlich) entscheidet man sich aber nicht für die Bestellung der ersten Variante.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 3 Jan 2015, 18:32
QUOTE (viafierretica @ 2 Jan 2015, 23:02)
Wenn es nicht der Siemens-Avenio wird, macht sich München mit seinen Mini-Serien ziemlich lächerlich.

Au ja, schreib das mal in die Ausschreibung rein.
Die Anfechtung des Ergebnis dürfte so ziemlich jeder Anwaltslehrling (m/w) im ersten Semester erfolgreich hinbekommen. tongue.gif

Geschrieben von: viafierretica am 3 Jan 2015, 19:50
QUOTE (Auer Trambahner @ 3 Jan 2015, 18:32)
Au ja, schreib das mal in die Ausschreibung rein.
Die Anfechtung des Ergebnis dürfte so ziemlich jeder Anwaltslehrling (m/w) im ersten Semester erfolgreich hinbekommen. tongue.gif

Natürlich. Aber wenn man seine Trambahnen kauft wie andere die Milch beim Tengelmann, ist das kein Wunder. (ach, ich brauch noch drei Dreiteiler, und dann noch ein paar Vierteiler und dann nehm ich noch ein paar Zweiteiler). Und wenn man merkt, dass es zu wenige waren und die wieder ausgehen, holt man noch mal ein paar, die dank neuer Ausschreibung naturgemäss wieder andere sein können (statt wie in Berlin oder Wien einen Rahmenvertrag zu schließen).

Geschrieben von: ropix am 3 Jan 2015, 19:55
Man könnte auch einfach Direktverhandlung ausschreiben. Also so getreu dem BEG-Motto wir würden jetzt mal bei dem kaufen weil, wer meint es deutlich besser und billiger zu können melde sich jetzt oder schweige für immer...

Zumindest solange man Kompatibilität zu bestehenden Ersatzteilen nicht hoch bewertet.

Geschrieben von: Sendlinger am 4 Jan 2015, 01:22
QUOTE (andreas @ 3 Jan 2015, 18:15)
ganz schlau werde ich nicht:
QUOTE

Beschaffung von 9 Stück Niederflur-Doppeltraktionsstraßenbahnzügen und 4 Stück Niederflur-Straßenbahnzügen ohne Doppeltraktion.
Folgende Fahrzeugvarianten sind geplant:
— Länge (L): 17-19 m,
Sitzplätz (SP): 32; Stehplätze (StP): 70; Leergewicht (LG): 24 t; Angetriebene Achsen (AA): 75 %.
— Länge (L): 26-28 m,
SP: 50; StP 108; LG: 34 t; AA: 65 %.
— Länge (L): 36-38 m,
SP: 68; StP: 145; LG: 42 t; AA: 75 %.
— Länge (L): 46-48 m,
SP: 86; StP: 183 ;LG: 52 t; AA: 80 %.


was will man jetzt? von jeder Sorte zwei?

Wie von Metrotram richtig erwähnt, werden es zunächst mal 9 Dreiteiler, die mit den 9 Zweiteilern behängt als Doppeltraktionen behängt fahren sollen. Außerdem noch 4 Vierteiler.

Die Beschreibung der Fahrzeuglängen und weiteren Daten beschreibt aber nicht nur das, was "jetzt" bestellt und 2017 geliefert werden soll, sondern gibt auch die Parameter vor für die Option über 107 Stück, die hier ja mit hintendran hängt. Selbige möchte man dann je nach Bedarf (gemeint ist wohl je nach Fertigstellung von Neubauten) flexibel je nach benötigter Länge und Anzahl abrufen können. Was ja auch der Grund ist, warum der sich aus der Ausschreibung ergebende Vertrag Lieferungen aus der Option heraus bis ins Jahr 2028 vorsieht. Insofern könnte man die aktuelle AUsschreibung durchaus als einen Rahmenvertrag ansehen.
Und gerade weil das mit der Option ein solch "großer Brocken" ist, steht Siemens hier nicht alleien auf weiter Flur, sondern mindestens Solaris steht hier auch im Ring.

Auf jeden Fall ist die Option nach erfolgter Vergabe der Ausschreibung auch die juristische Voraussetzung, dass entweder auf Inititive der MVG oder des Stadtrats endlich mal etwas gegen den eigentlich völlig lächerlichen Wagenmangel getan wird - dann kann man wirklich einfach entscheiden "wir kaufen jetzt 50 Fünfteiler" - man muss es nur tun !

Geschrieben von: spock5407 am 6 Jan 2015, 18:38
Wenn ich mich recht entsinne, gab es ursprünglich vom Adtranz Incentro seinerzeit auch Varianten mit Mitteldrehgestell als GT8N2-Nachfolger, die dann aber nicht verkauft wurden. AT4/8 glaub ich hiess die Variante. Evtl. baut Bombardier ja darauf ein Konzept mit aktuellen Komponenten auf.

Geschrieben von: FCHDHfan-17 am 31 Jan 2015, 21:26
Als ich gestern in München war viel mir auf das ihr teilweise Weichen habt die gar kein Weichenlage Signal haben (z.b. in der Wendeschleife an der Grossh. Brücke). Meine Frage wäre ob man die auch vom Fahrzeug aus umstellen kann oder muss man die von Hand stellen?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 31 Jan 2015, 21:49
Das sagt garnix, es gibt auch signalisierte Weichen die nicht elektrisch stellbar sind. biggrin.gif

Geschrieben von: Michi Greger am 1 Feb 2015, 00:31
Die letzte E-Weiche ohne Lagesignal im Netz müsste am Effnerplatz (vor Umbau) gewesen sein.

Gruß Michi

Geschrieben von: EasyDor am 1 Feb 2015, 12:45
Nachdem mir das letztens bei einem R3 in Grünwald aufgefallen ist...
Haben alle Typen Fernlicht? Die P ja sicher nicht, oder? wink.gif

Geschrieben von: Metrotram am 1 Feb 2015, 14:11
Doch, auch der P-Wagen hat Fernlicht.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 1 Feb 2015, 15:53
Und sogar der M.

Geschrieben von: Ligsalz am 11 Feb 2015, 12:57
Eine Frage zum Werkstattverkehr:

Ich stand gestern Nachmittag an der Hst. Werinherstraße und wollte zum Ostfriedhof. Gerade als die Abfahrtszeit am DFI auf 0 Min. sprang, näherte sich ein Avenio. Meine ursprüngliche Freude, dass der T-Wagen jetzt auch auf anderen Linien eingesetzt wird, wich Ernüchterung, als ich die Beschilderung "17 Nicht einsteigen Werkstattfahrt" erkannte.

Der Wagen hielt an der Hst, woraufhin die wenigen warten Fahrgäste auch einsteigen wollten. Als die Türen sich auch beim wiederholten Versuch nicht öffnen ließen, wurde ein Herr recht grantig. Ich hab dann was von Werkstattfahrt gesagt, in dem Moment fuhr der Avenio von dannen und der reguläre R2.2 kam an.

Gibt es einen betrieblichen Grund dafür, dass eine Werkstattfahrt die regulären Haltestellen anfährt und dort auch einige Sekunden stehen bleibt anstatt einfach (langsam) durchzufahren? Die meisten Fahrgäste schauen ja nie so genau auf den ZZA, sondern nehmen an, es mit einem regulären Kurs zu tun zu haben. Daher gern große Verwirrung.

Eine Wartezeit macht m.M.n. bei Schulungsfahrten Sinn bzw. in Fällen, wo ein Wagen sonst auf den vorausfahrenden Kurs aufzufahren droht.

Geschrieben von: eherl2000 am 11 Feb 2015, 13:05
In München sind alle Haltestellen Zwangshaltestellen, d. h. jeder Zug muss halten. Bei einem Unfall hätte ein durchfahrender Zug zumindest eine Teilschuld, weil er nicht stehen geblieben ist und neu angefahren.

Geschrieben von: Martin H. am 11 Feb 2015, 13:09
Erkennbar ist der Zwangshalt an dem gelbgrünen Fähnchen auf dem Haltestellenschild.

Seit einiger Zeit ist der Beginn der 10er Vario-La südlich der Friedenheimer Brücke stadteinwärts vorgezogen bis zur Kreuzung mit der Schäufeleinstraße, kennt jemand die Ursache? Die Häuserbaustelle?

Edit: aus ein

Geschrieben von: rautatie am 11 Feb 2015, 13:17
QUOTE (Ligsalz @ 11 Feb 2015, 12:57)
Eine Wartezeit macht m.M.n. bei Schulungsfahrten Sinn bzw. in Fällen, wo ein Wagen sonst auf den vorausfahrenden Kurs aufzufahren droht.

Außerdem muss wohl auch das gezielte und punktgenaue Halten an einer Haltestelle auch geübt werden, nehme ich an...

Geschrieben von: Auer Trambahner am 11 Feb 2015, 13:24
QUOTE (eherl2000 @ 11 Feb 2015, 13:05)
In München sind alle Haltestellen Zwangshaltestellen, d. h. jeder Zug muss halten.

Falsch, §30 Abs.2 der DF Strab sagt eindeutig im Linienverkehr. Und dann gibts da auch noch die örtliche Anweisung dazu.

Das mag vielleicht der Fall gewesen sein, wie du die Trambahn erfunden hast. ph34r.gif

Geschrieben von: Auer Trambahner am 11 Feb 2015, 13:28
QUOTE (Martin H. @ 11 Feb 2015, 13:09)
Seit einiger Zeit ist der Beginn der 10er Vario-La südlich der Friedenheimer Brücke stadteinwärts vorgezogen bis zur Kreuzung mit der Schäufeleinstraße, kennt jemand die Ursache? Die Häuserbaustelle?

Da ist ein fetter Schienenbruch direkt am Übergang Rille - Hochgleis.

Geschrieben von: Martin H. am 11 Feb 2015, 16:15
Also doch nicht verhört, der 2302 vorhin war aber wieder leiser, und der der mit 30 drüber ist, verursachte keinerlei Geräusch.

Danke für die Info.

Geschrieben von: eherl2000 am 11 Feb 2015, 17:08
Lieber Auer Trambahner! Erfunden habe ich die Trambahn bestimmt nicht, aber ich bin schon Trambahn gefahren, da warst Du noch in Abrahams Wurstkessel. Natürlich ändert sich im Lauf der Zeit etwas.
Und ich bin seit 1967 nicht mehr Trambahnfahrer, sondern nur noch Interessierter.

Geschrieben von: P-fan am 11 Feb 2015, 19:02
QUOTE (eherl2000 @ 11 Feb 2015, 13:05)
In München sind alle Haltestellen Zwangshaltestellen, d. h. jeder Zug muss halten. Bei einem Unfall hätte ein durchfahrender Zug zumindest eine Teilschuld, weil er nicht stehen geblieben ist und neu angefahren.

Die einzige Tramhaltestelle, an der sogar Linienfahrzeuge ohne Anhalten durchfahren durften, ist ja seit ca. 1 Jahr Geschichte. (kleines Rätsel)

Geschrieben von: Metrotram am 11 Feb 2015, 19:18
Ostfriedhof stadteinwärts? (Für N27)
Ansonsten noch Kurfürstenplatz (beide Richtungen für 27er an der 12er Hst.)?

Geschrieben von: JeDi am 11 Feb 2015, 19:23
QUOTE (Metrotram @ 11 Feb 2015, 19:18)
Ostfriedhof stadteinwärts? (Für N27)
Ansonsten noch Kurfürstenplatz (beide Richtungen für 27er an der 12er Hst.)?

Max-Weber-Platz Richtung Einsteinstraße in der Einsteinstraße gibts nicht mehr?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 11 Feb 2015, 19:43
Kurfürstenplatz, Ostfriedhof, Grillparzerstraße, Schloßstraße durchfahrbar.
Streng genommen z.B. auch Scheidplatz Süd und Parzivalplatz 142.

Geschrieben von: P-fan am 11 Feb 2015, 20:04
Meinte eigentlich Müllerstraße einwärts vor der Zusammenlegung. Hätte da ein etwaiger Unfallgegner durchgeblickt, welche Trams anzuhalten hatten und welche nicht? An die anderen Hst hatte ich gar nicht gedacht, die es immer noch gibt.

Geschrieben von: Metrotram am 11 Feb 2015, 20:41
Dort war doch sowieso ein Verbot der Einfahrt?
Potenzielle Unfallgegner hatten dort also sowieso nichts zu suchen.

Geschrieben von: P-fan am 11 Feb 2015, 20:58
Theorie --- Praxis

Geschrieben von: Muc_train am 12 Feb 2015, 01:57
QUOTE (eherl2000 @ 11 Feb 2015, 13:05)
In München sind alle Haltestellen Zwangshaltestellen, d. h. jeder Zug muss halten. Bei einem Unfall hätte ein durchfahrender Zug zumindest eine Teilschuld, weil er nicht stehen geblieben ist und neu angefahren.

und was ist der Hintergrund warum alle Haltestellen Zwangshaltestellen sind? Im Liniendienst ja verständlich, wobei z.B. der R2.2 vor der Modernisierung ja eine "Haltewunsch"-Taste hatte, also wohl schon mal geplant das zu ändern. Und gerade bei Sonderfahrten oder Werkstattfahrten macht das Halten an jedern Haltestelle keinen Sinn, zumal es unnötig Energie für Anhalten und Anfahren benötigt.


Geschrieben von: P-fan am 12 Feb 2015, 08:06
Vor allem da es in Augsburg und Würzburg erlaubt ist, mit Linienfahrzeugen ohne Halt durchzufahren.

Geschrieben von: spock5407 am 12 Feb 2015, 09:01
Wird in München im Linienverkehr auch abends vmtl eh an fast jeder Hst Fahrgastwechsel sein . In der Praxis also wohl eh recht egal .

Geschrieben von: Sendlinger am 12 Feb 2015, 10:46
QUOTE (Muc_train @ 12 Feb 2015, 01:57)
und was ist der Hintergrund warum alle Haltestellen Zwangshaltestellen sind? Im Liniendienst ja verständlich, wobei z.B. der R2.2 vor der Modernisierung ja eine "Haltewunsch"-Taste hatte, also wohl schon mal geplant das zu ändern. Und gerade bei Sonderfahrten oder Werkstattfahrten macht das Halten an jedern Haltestelle keinen Sinn, zumal es unnötig Energie für Anhalten und Anfahren benötigt.

Auch wenns in den Tiefen dieses Forums schon mal erklärt wurde:

Das ist ein Überbleibsel aus dem Olympia-Sonderverkehr aus dem Jahr 1972. Davor wurde ggf. an Haltestellen eben auch nur gehalten, wenn in den noch nicht schaffnerlosen Zügen von einem der Schaffner dem Fahrer der Haltewunsch übermittelt wurde. Da es für die Olympiazeit erheblichen zusätzlichen Bedarf an Schaffnerndiensten für die zusätzlichen Altwagenzüge gab, den man "danach" aber vsl. nicht mehr brauchen würde, wurde auf Hilfskräfte zurückgegriffen, denen nur das Notwendigste vermittelt wurde; im Prinzip sollten diese als "Abfertiger" nur das Ende des Fahrgastwechsels durch Abläuten an den Fahrer übermitteln. Damit sie sich umgekehrt mit dem Haltewunsch-Thema nicht beschäftigen mussten, wurden "der Einfachheit halber" eben alle Haltestellen zu Zwangshaltestellen erklärt.

Aus welchen Gründen auch immer das weder nach dem Ende der Olympiazeit als auch nach dem Ende des Schaffnerbetriebs nie mehr in Frage gestellt wurde, ist nicht überliefert. Vermutlich dachte man sich in den 1970er-Jahren, für "die paar Tage", wo wir noch Trambahnen betreiben, "ist das wurscht". Aber auch mit den Modernisierungen ab den 1990er-Jahren wurde diese Regelung bis heute immer noch nicht angefasst ...


P.S.:
Wers nicht glauben mag - Die Info mit den Hilfskräften ist übrigens außer von Zeitzeugen auch durch die Lektüre des "Schattenhofer"-Buches aus dem Jahr 1976 zu erfahren ...

Geschrieben von: Auer Trambahner am 12 Feb 2015, 12:10
QUOTE (Sendlinger @ 12 Feb 2015, 10:46)
Aus welchen Gründen auch immer das weder nach dem Ende der Olympiazeit als auch nach dem Ende des Schaffnerbetriebs nie mehr in Frage gestellt wurde, ist nicht überliefert.

Ich verweise auf Wildwechsels Signatur. laugh.gif

Geschrieben von: TramBahnFreak am 12 Feb 2015, 18:51
Von Grünwald zur SVZ abgesehen gibt es aber tatsächlich wenige Fälle, in denen wirklich keinerlei Fahrgastwechsel an der Haltestelle stattfindet. Das tritt eigentlich nur sonntags früh sporadisch auf...
(Ein Zwangshalt für nicht-öffentliche Fahrten wäre mir allerdings auch neu?)

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 12 Feb 2015, 19:01
Kann ich mir aber in den späten Abendstunden oder gerade bei den Nachtlinien (SO-DO) kaum vorstellen? Aber sowas müsst ja eigentlich ein Tramfahrer am besten wissen. biggrin.gif

Geschrieben von: NJ Transit am 12 Feb 2015, 19:06
QUOTE (TramBahnFreak @ 12 Feb 2015, 18:51)
Das tritt eigentlich nur sonntags früh sporadisch auf...

Olympiapark West zu beliebiger Tageszeit?^^

Geschrieben von: TramBahnFreak am 12 Feb 2015, 19:11
QUOTE (NJ Transit @ 12 Feb 2015, 19:06)
Olympiapark West zu beliebiger Tageszeit?^^

Da dürfte trotzdem keiner einfach so durchfahren... (Außer bei großer Verspätung) biggrin.gif

Geschrieben von: P-fan am 12 Feb 2015, 20:12
QUOTE (P-fan @ 12 Feb 2015, 08:06)
Vor allem da es in Augsburg und Würzburg erlaubt ist, mit Linienfahrzeugen ohne Halt durchzufahren.

Hingegen musste in Stuttgart aus einem anderen Grund an jeder Hst angehalten werden: die GT4 hatten keine "Fermata-Prenotata"-Funktion, das Drücken des Knopfes vor Erreichen der Hst war wirkungslos. Erst die Normalspurfahrzeuge konnten dies, was anfangs die Fahrgäste naheliegenderweise nicht wussten.

So gesehen sind die Türknöpfe der Münchner C1-Wagen ein Rückschritt in die "Steinzeit", aber das wurde ja glaub ich schon mal diskutiert. Wie schauts damit eigentlich bei den C2-Wagen aus?

Geschrieben von: 146225 am 12 Feb 2015, 20:48
Ich kenn' das aus manchen Netzen auch so, dass Halte einfach schon der Signalsteuerungen halber notwendig sind? Sprich, der Halt an der Haltestelle ist die Zeit, bis an der Kreuzung danach die Überfahrt frei ist?

Geschrieben von: TramBahnFreak am 12 Feb 2015, 21:19
QUOTE (146225 @ 12 Feb 2015, 20:48)
Ich kenn' das aus manchen Netzen auch so, dass Halte einfach schon der Signalsteuerungen halber notwendig sind? Sprich, der Halt an der Haltestelle ist die Zeit, bis an der Kreuzung danach die Überfahrt frei ist?

Aber nicht hinter jeder Haltestelle wartet eine Kreuzung. wink.gif

(Von denen abgesehen, an denen der Ampelumlauf bei Eintreffen der Tram gerade per Zufall auf für den Zug günstig steht...)

Geschrieben von: Muc_train am 28 Feb 2015, 16:18
hallo alle zusammen,

woher kommt eigentlich dieses metallische Klappern oder Scheppern beim Anhalten der R-Wagen? Mir fällt das vorallem bei den R3.3 auf.

Geschrieben von: Muc_train am 2 Mar 2015, 07:05
QUOTE (Muc_train @ 28 Feb 2015, 16:18)
hallo alle zusammen,

woher kommt eigentlich dieses metallische Klappern oder Scheppern beim Anhalten der R-Wagen? Mir fällt das vorallem bei den R3.3 auf.

mh weis keiner eine Antwort?

Mir fällts vorallem vom Fenster mit Blick auf die Haltestelle auf, wenn die Trams anhalten.

Geschrieben von: Luas am 13 Mar 2015, 18:17
Ist mir bei den Berliner GT6N auch aufgefallen wink.gif

Geschrieben von: Michi Greger am 14 Mar 2015, 00:16
QUOTE (Muc_train @ 2 Mar 2015, 07:05)
QUOTE (Muc_train @ 28 Feb 2015, 16:18)
hallo alle zusammen,

woher kommt eigentlich dieses metallische Klappern oder Scheppern beim Anhalten der R-Wagen? Mir fällt das vorallem bei den R3.3 auf.

mh weis keiner eine Antwort?

Ich kann mir noch nix drunter vorstellen. Beim Anhalten - aber wo zu hören? Von innen? Von außen? Unten, oben, links, rechts? Aus den Fahrwerken, im Gelenkbereich, ganz woanders?

Gruß Michi

Geschrieben von: Muc_train am 14 Mar 2015, 02:01
QUOTE (Michi Greger @ 14 Mar 2015, 00:16)
QUOTE (Muc_train @ 2 Mar 2015, 07:05)
QUOTE (Muc_train @ 28 Feb 2015, 16:18)
hallo alle zusammen,

woher kommt eigentlich dieses metallische Klappern oder Scheppern beim Anhalten der R-Wagen? Mir fällt das vorallem bei den R3.3 auf.

mh weis keiner eine Antwort?

Ich kann mir noch nix drunter vorstellen. Beim Anhalten - aber wo zu hören? Von innen? Von außen? Unten, oben, links, rechts? Aus den Fahrwerken, im Gelenkbereich, ganz woanders?

Gruß Michi

hi Michi,

beim anhalten setzt das Geräusch ein, meist auf der Kreuzung vor der Haltestelle und dauert dann an, bis kurz bevor die Tram zum stehen gekommen ist.

Man hört es von außen, besonders gut aus dem ersten Stock wenn man zur Tram schaut, aber ich denke man müsste es auch hören wenn man sich auf dem Gehweg in der nähe der Tram befindet.

Es hört sich für mich sehr metallisch an, wie wenn ein Blechteil gegen irgend was mehrfach schlägt oder durch vibrationen in Resonanz kommt.

Kann es den diese runterklappbare Metallverkleidug vom Fahrwerk sein. Ist die nur "runtergeklappt" und schwingt wie ein nicht festgemachte Klappe hin und her oder ist die fest gemacht?

Geschrieben von: Auer Trambahner am 14 Mar 2015, 08:39
Die Klappen sind aus Plaste oder GFK.
Sag doch mal an, um welche Kreuzung es geht.

QUOTE
ein Blechteil gegen irgend was mehrfach schlägt

Könnte man annehmen, das wär Schienenbremseinsatz. Die macht aber eher ein sattes *womm womm womm*

Im Zusammenhang mit
QUOTE
vibrationen in Resonanz kommt.

könnte Riffelbildung aufm Gleis sein.

Dann wäre noch die möglichkeit, nicht 100% glatter Radlaufflächen. Die hast nur die ersten Tage nach Fußpflege.

Geschrieben von: Martin H. am 14 Mar 2015, 09:05
Bei den Stichworten kurz vor Halten, auf Kreuzung, vibrieren, denke ich auch an die automatische Sandung, kann sein, irgendwie aber auch wieder nicht. ???

Geschrieben von: spock5407 am 14 Mar 2015, 11:51
Ein metallisches Klappern/Scheppern standardmässig beim Anhalten ist mir eigentlich noch nie aufgefallen.

Geschrieben von: derJan am 14 Mar 2015, 14:46
Komisch, dass das keiner von euch kennt, ist eigentlich ein sehr typisches Geräusch für den R-Wagen. Ein helles metallisches Klappern aus dem Bereich der Drehgestelle, innen hört man es kaum. Das kommt aber keinesfalls immer, sondern eher bei "schwierigen" Bremsungen auf rutschigen Gleisen. Sandstraße stadteinwärts im Herbst hört man es oft.
Könnte mir einen Zusammenhang mit dem Gleitschutz vorstellen, wenn die Antriebswelle in schneller Folge ent- und belastet wird.

Geschrieben von: eherl2000 am 14 Mar 2015, 19:27
Ich könnte mir vorstellen, Du hörst die durch Druckluft betätigte Sandung als metallähnliches Geräusch.

Geschrieben von: derJan am 14 Mar 2015, 21:50
QUOTE (eherl2000 @ 14 Mar 2015, 19:27)
Ich könnte mir vorstellen, Du hörst die durch Druckluft betätigte Sandung als metallähnliches Geräusch.

Die kenne ich nur als "pscht". Und nein, Schienenbremse klingt auch ganz anders.

Geschrieben von: Auer Trambahner am 14 Mar 2015, 21:53
Sicher, das es vom Fahrwerk kommt und nicht von der Oberleitung?

Geschrieben von: derJan am 14 Mar 2015, 23:10
Ah, endlich was gefunden: in diesem http://www.youtube.com/watch?v=DZ5QczuNvbI kann man es ab Sekunde 13 schön klappern hören.

Geschrieben von: Muc_train am 15 Mar 2015, 00:58
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Jan das ist ja klasse das du sogar ein Video davon hast, genau das Geräusch meine ich.

@Auer: Oberleitung eher weniger, das Geräusch kommt eher von weiter "unten"

Geschrieben von: eherl2000 am 15 Mar 2015, 08:42
Das klingt mir eher nach Reibung zwischen Rad und Schiene durch die negative Beschleunigung.

Geschrieben von: sebastian_t am 15 Mar 2015, 22:45
Gilt für die meisten Strassenbahnen:
Bei dem Übergang von einer höheren Geschwindigkeit unter 3km/h (GT6) übernimmt doch die mechanische Bremse, das ist das Regelgeräusch(Last/Beladungsabhängig) beim Einschalten. In der Haltestelle bleibt die M-Bremse zu, "Handbremse".
(mit abnehmender Drehzahl verliert die generatorische E-Bremse an Leistung und muss unterstützt werden)

Geschrieben von: Michi Greger am 15 Mar 2015, 22:58
QUOTE (derJan @ 14 Mar 2015, 23:10)
Ah, endlich was gefunden: in diesem http://www.youtube.com/watch?v=DZ5QczuNvbI kann man es ab Sekunde 13 schön klappern hören.

Jetzt weiß ich endlich, was gemeint war - und ja, das Geräusch ist ganz typisch für die R-Wagen smile.gif
QUOTE (derJan @ 14 Mar 2015, 14:46)
Könnte mir einen Zusammenhang mit dem Gleitschutz vorstellen, wenn die Antriebswelle in schneller Folge ent- und belastet wird.

Soweit ich es einordnen kann, kommt das Geräusch aus den Getrieben bzw. Differentialen, wenn im letzten Teil der Bremsung fast schon Gleiten erreicht wird (aber noch vor einem Gleiten bzw. Gleitschutzeingriff). Kann auch mit der von Auer erwähnten Riffelbildung zusammenhängen.
QUOTE (Muc_train @ 14 Mar 2015, 02:01)
Kann es den diese runterklappbare Metallverkleidug vom Fahrwerk sein. Ist die nur "runtergeklappt" und schwingt wie ein nicht festgemachte Klappe hin und her oder ist die fest gemacht?

Die Fahrwerksklappen rasten in geschlossenem Zustand unten ein. Tun sie das nicht, gehen sie meistens am nächsten Randstein oder Mittelgeländer verloren - das gibt dann auch ein "metallisches schlagendes Geräusch", aber meistens nur einmal, dafür laut wink.gif

Gruß Michi

Geschrieben von: Muc_train am 17 Mar 2015, 01:08
Hi Michi und Sebastian,

vielen Dank für die Antwort, dann ist das also eine Mischung aus Getrieben/Differential und der mechanischen Bremse? Wird die dann mehrfach ein und ausgeschaltet? Weil das Klappen ist mehrfach.

Ist die mechanische Bremse Bremsscheiben wo auf die Räder wirken oder die Magnete welche auf das Gleis gezogen werden? Wobei ich dachte die wird nur bei einer Gefahrenbremsung eingesetzt

Geschrieben von: ropix am 17 Mar 2015, 09:18
QUOTE (Muc_train @ 17 Mar 2015, 01:08)
Wobei ich dachte die wird nur bei einer Gefahrenbremsung eingesetzt

Gefahr ist immer dann unmittelbar im Verzug wenn die gewünschte Bremsleistung > aktuelle Bremsleistung ist. smile.gif

Also es ist jetzt nicht so dass die Magnetschienenbremse Regelbremse ist, aber es gibt einen Taster zum aktivieren.

Geschrieben von: andreas am 24 Mar 2015, 22:02
BMW jammert ja immer wegen der schlechten FIZ Anbindung, wie schauts aus mit einer Verlängerung der 27 weiter auf der Schleißheimer bis zum ehemaligen Hasenbergl?

Mittlerweile sollte da ja genug Fahrgastpotenial dank BMW da sein, daß die Linie Sinn macht und wenn man meint kann zur Not über die Riesenfeldstraße fahren, dann hätte man sogar das Werk direkt ans FIZ angeschlossen.

Zudem wäre das, Willen vorausgesetzt, relativ zügig zu realisieren und man hätte eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit zur Innenstadt für die, die faul sind zum Umsteigen.

Geschrieben von: davoika am 25 Mar 2015, 21:22
QUOTE (Muc_train @ 17 Mar 2015, 01:08)
Hi Michi und Sebastian,

vielen Dank für die Antwort, dann ist das also eine Mischung aus Getrieben/Differential und der mechanischen Bremse? Wird die dann mehrfach ein und ausgeschaltet? Weil das Klappen ist mehrfach.

Ist die mechanische Bremse Bremsscheiben wo auf die Räder wirken oder die Magnete welche auf das Gleis gezogen werden? Wobei ich dachte die wird nur bei einer Gefahrenbremsung eingesetzt

Na des is a so,

da ist der Motor, der versteckt sich ein wenig hinter dem Drehgestell, und der bremst, wenn der Fahrer das so will.

Dann geht diese Bremskraft über eine Kardanwelle runter zum Drehgestell.

Dort sitzen 2 Getriebe, eins links, direkt am Rad, eins rechts, mit dem anderen Rad, das ist mit einem dicken Rohr mit dem anderen Getriebe verbunden.

Und was du hörst, ist eigentlich das Spiel in den Zahnrädern, ein metallisches Klappern, das ist ok.

Ne Bremsscheibe gibts auch, aber die ist auch nicht an den Rädern, sonder am Motor.

Die Schienenbremse, die Magnete, haben damit nichts zu tun.

Weil die Bremse ja nicht direkt am Rad sitzt, so wie beim Auto.

Gruß Volker

Geschrieben von: Muc_train am 26 Mar 2015, 05:33
Hi Volker,

herzlichen Dank für deine Antwort, das habe ich jetzt gut verstanden *freu*. Interessant das die Bremsscheibe garnicht am Rad ist sondern am Motor. Ist das generell bei den Trams so? Also auch beim Avenio?

Verstehe ich das richtig, dass die Bremsscheibe nur eingesetzt wird, wenn die generatorische Bremse nicht ausreicht man zusätzlich mit den Bremsscheiben bremst bzw. beim Stillstand dann die Bremsscheiben die Bahn "festhalten"?

Geschrieben von: Sendlinger am 26 Mar 2015, 08:16
Das mit dem Einsatz der Bremsscheibe trifft weitgehend die Realität. Das "Festhalten" im Stand ist eine Frage dessen, was man möchte. So war nach meiner Kenntnis bei den R1.1-Prototypen die ursprüngliche Einstellung so, dass das Fahrzeug im Stillstand mit gelöster Bremse dastand, um es z.B. im Falle eines Defekts zur Not tatsächlich "von Hand" wegschieben zu können. Außerdem war das zu dem Zeitpunkt auch "traditionell" bei den M- und P-Triebwagen so.

Wo die Bremsscheiben sitzen, ist eine Frage der jeweiligen Konstruktion. Da der Avenio das Konzept der sogenannten "Längsradsätze" vom Combino (Plus/Supra) übernommen und fortentwickelt hat, ist es dort eigentlich unumgänglich, die Scheibe zu einem Teil des Radsatzes zu machen. Zur Veranschaulichung wirf einfach mal einen Blick auf die http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCEQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.ifs.rwth-aachen.de%2Ffiles%2FRWTH_IFS-Seminar_2010_3_Richter.pdf&ei=mqwTVZn1I432auyfgtgC&usg=AFQjCNG3AZ21MvnegJe_A7wenNldCQgwsw&bvm=bv.89217033,d.ZWU&cad=rja.

Nebeneffekt dieser "Längsradsätze": Eine sozusagen "konventionelle" Unterflurdrehmaschine dürfte Schwierigkeiten haben, damit zurecht zu kommen. Schließlich wollen sich bei so einem Radsatz dann alle vier Räder drehen statt nur der zwei nebeneinander liegenden ...

Da erlaube ich mir auch die Frage an den Volker: Wie hat man das denn mittlerweile gelöst ? Oder müssen hier die Radreifen bzw. Radsätze quasi zu einem Dienstleister "eingeschickt" werden ?

Geschrieben von: Martin H. am 26 Mar 2015, 09:32
Also die Drehbank die ich kenne, nicht bei der Tram, hat zwei Bearbeitungsstände hintereinander. Kommt jetzt was mit noch mehr miteinander verbundenen Achsen, werden diese, bzw. das entsprechende Drehgestell ganz leicht angehoben.

Powered by Invision Board (http://www.invisionboard.com)
© Invision Power Services (http://www.invisionpower.com)