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[M] U6 nach Martinsried, Planungen initiiert [Zur Themenübersicht]
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mmouse
  Geschrieben am: 27 Aug 2018, 01:31


Kaiser


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QUOTE (TramBahnFreak @ 26 Aug 2018, 22:06)
Seit wann ist die eigene Leistung massgeblich für eine Kritik am Nichtstun des politischen Gegners...?

Naja, irgendwie schon. Nicht unbedingt die eigene Leistung (oft schwierig als Opposition), aber zumindest die eigenen Ideen und Konzepte. Für die wird man nämlich gewählt, nicht für die Kritik am Gegner.

Ich war vor ein paar Monaten einmal auf einer Veranstaltung des Arbeitskreises Verkehr der Münchner SPD. Das war ernüchternd - und das ist noch harmlos ausgedrückt.

Da hat man ein paar Riesen-Projekte (U9, 2. Stamm) in ferner Zukunft, aber nicht die Spur eines Gesamtkonzepts. Keine Idee für einen sinnvollen ÖPNV-Ausbau der nächsten 10 Jahre. Nichtmal das Bewusstsein, dass dringend etwas passieren muss, wenn man nicht am IV ersticken will.

Man findet auch nichts dabei, dass ein paar Kilometer Tram 10 Jahre Bauzeit brauchen. Busspuren sind dann das einzige, was man für kurzfristig machbar hält. Und bei denen hat man dann darüber diskutiert, ob man das nicht auch lieber auf nach-der-nächsten-OB-Wahl verschieben soll, um die Autofahrer nicht vor der Wahl durch wegfallende Parkplätze zu verärgern. Kein Witz, leider.

Es hat schon einen Grund, warum die SPD in Bayern nicht im Geringsten von den Verlusten der CSU profitieren kann...


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Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
    
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Valentin
  Geschrieben am: 27 Aug 2018, 16:08


Kaiser


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QUOTE (Cloakmaster @ 26 Aug 2018, 20:55)
Das Bauen nachher ist simpel. Die Planung ist, was so lange dauert.

Nicht nur in München: Bei der Kölner KVB haben 600m Straßenbahn auch 50 Jahre verschiedenster Planungen gebraucht: KR: Nach 50 Jahren Linie 3 verlängert – Haltestelle ab Montag in Betrieb
    
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Iarn
  Geschrieben am: 15 Sep 2018, 08:19


Lebende Forenlegende


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Süddeutsche Die Verlängerung zieht sich hin

Die Planfeststellung wurde um fünf Jahre verlängert, auch weil es sich noch länger ziehen kann.

QUOTE
Es wird nun damit gerechnet, dass der erste Spatenstich erst Ende des kommenden Jahres oder sogar noch später über die Bühne gehen kann. Durch eine Verlängerung der Planfeststellung haben die Bauherren nun eine weitere Frist von fünf Jahren erhalten. Da gegen den Beschluss Rechtsmittel eingelegt werden können, hat die Gemeinde Planegg das Schriftstück im Rathaus ausgelegt, die Einspruchsfrist endet am 29. September.


Mittlerweile bin ich zu dem persönlichen Schluss gekommen, dass Teile der öffentlichen Verwaltung nicht mehr arbeitsfähig sind. Und wenn man Rechtsmittel gegen die Verlängerung einer Planfeststellung, wo man bereits Rechtsmittel einlegen konnte, einlegen kann, dann frage ich mich ob nicht der Rechtsweg in Deutschland zu üppig ist.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 16 Jan 2019, 14:16


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 19591




Wurde die Planung der baulichen Anlagen eigentlich irgendwann mal im Internet veröffentlich?
Ich bin aktuell über der Gleisplan auf u-bahn-muenchen.de gestolpert und frage mich gerade, ob man es sich leisten kann, an dieser Stelle auf eine Wendeanlage zu verzichten, so die Information den richtig ist. Laut Plan soll da ein doppelter Gleiswechsel vor dem Bahnso wie in Garching Forschungszentrum hin. Letzteres halte ich aber nicht für das beste Vorbild.
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 16 Jan 2019, 14:25


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 16 Jan 2019, 14:16)
Wurde die Planung der baulichen Anlagen eigentlich irgendwann mal im Internet veröffentlich?
Ich bin aktuell über der Gleisplan auf u-bahn-muenchen.de gestolpert und frage mich gerade, ob man es sich leisten kann, an dieser Stelle auf eine Wendeanlage zu verzichten, so die Information den richtig ist. Laut Plan soll da ein doppelter Gleiswechsel vor dem Bahnso wie in Garching Forschungszentrum hin. Letzteres halte ich aber nicht für das beste Vorbild.

Grundsätzlich bin ich bei dir, dass man nicht zu viel Sparen sollte. Zumal an der Stelle ja durchaus eine Verlängerung nach Westen irgendwann anstehen könnte. Da wäre eine Wendeanlage (ähnlich wie am Arabellapark) quasi schon eine Vorleistung.


Allerdings finde ich den Vergleich nicht ganz passend.

Vor Garching-Forschungszentrum ist die letzte Wendeanlage in Fröttmaning, was für U-Bahn-Verhältnisse ewig weit weg ist (ca. 8 km).

Bei Martinsried hat man ja am Klinikum eine richtige Wendeanlage bei der Nachbarstation.

Nach Martinsried wird man wohl kaum im Takt 2 fahren, von dem her sehe ich da jetzt nicht das große Problem, auch wenn eine Wendeanlage natürlich schon nett zu haben wäre.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 16 Jan 2019, 14:40


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Beiträge: 19591




Es ist halt die Frage, wie viel ich perspektivisch mit der U9/U29 fahren möchte. Wenn ich das richtig im Kopf habe ist je eine Frequenz Harras, zwei Großhadern und zwei Martinsried geplant.
Das würde sich dann mit der Infrastruktur gerade noch so eben ausgehen. Aber man könnte die Harras Züge nicht mehr verlängern, da sonst entweder in Großhadern oder in Martinsried zwei Züge im 2 Minuten Abstand gewendet werden müssten, was sich wohl nicht ausgeht. Generell sind auch die 4 Minuten Zugfolgen bei der Infrastruktur sportlich.
Großhadern hat ja nach dem Ausbau nur noch ein Wendegleis. Zwei Züge in 10 Minuten wendet auf einem Gleis nur mehr schlecht als recht die U4 an der Theresienwiese und das auch 5/5 und nicht 4/6. Und auch hier gibt es Folien die eine wechselnde Wende Theresienwiese/Westendstr vorsehen, wohl aus genau dem Grund.

Im Sinne der Betriebsstabilität würde ich darauf verzichten, mehr als einen Zug alle 10 Minuten mit einem Wendegleis wenden zu müssen und dann reicht die Wendekapazität auf der U6 Süd für den Ausbau der U9 nicht mehr aus.

Bearbeitet von Iarn am 16 Jan 2019, 14:54
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 16 Jan 2019, 15:20


Kaiser


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Ist es so ein Problem einen Zug in 4 Minuten zu wenden?

Eventuell könnte man da ja das System übernehmen was bei der S-Bahn am Ostbahnhof beim Kopfmachen der Giesinger Linien verwendet wurde (wird?).

Sprich, dass ein anderer Fahrer bereits am Wendegleis am richtigen Ende wartet, in die Fahrerkabine einsteigt sobald die U-Bahn hält und den Zug übernimmt.

Dadurch fällt der Zeitverlust durch den Fußmarsch entlang der U-Bahn zum anderen Ende weg. Der so abgelöste Fahrer übernimmt dann wiederum die nächste U-Bahn und so weiter.




Abgesehen davon wäre eine richtige Wendeanlage natürlich besser, vor allem da man ja noch nicht weiß, wann die Linie weiter verlängert wird.
Wüsste man, dass 5 Jahre später die Linie bis Gräfelfing verlängert wird, dann wäre eine Wendeanlage in Martinsried nicht nötig.
    
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gmg
  Geschrieben am: 16 Jan 2019, 22:14


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Wohnort: M-Hasenbergl


QUOTE (Iarn @ 16 Jan 2019, 15:16)
Laut Plan soll da ein doppelter Gleiswechsel vor dem Bahnso wie in Garching Forschungszentrum hin. Letzteres halte ich aber nicht für das beste Vorbild.

Wieso? Was bei der Berliner U6-süd schon länger klappt, als es in München überhaupt eine U-Bahn gibt, müsste doch bei der Münchner U6 auch gut klappen. Darüber haben wir hier aber schon vor drei Jahren ausgiebig diskutiert -- ich weiß nicht mehr, ob ihr mitgemischt habt.

@bestia_negra: Mir kommt es so vor, als ob die Kurzwende der S8v in Germering-U. noch schneller über die Bühne geht als am Ostbahnhof. Da habe ich oft noch nicht einmal mein Fahrrad erreicht, dann fährt der Zug schon wieder nach M zurück.

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MVG-Wauwi
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 14:36


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(Nichts) Neues aus Martinsried: Um den Planfeststellungsbeschluss nicht verfallen zu lassen, hat man einmal angefangen zu graben und ist auf wenig Appetitliches gestoßen, schreibt die Süddeutsche.

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Gruß vom Wauwi
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 15:02


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QUOTE (MVG-Wauwi @ 24 Oct 2019, 15:36)
(Nichts) Neues aus Martinsried: Um den Planfeststellungsbeschluss nicht verfallen zu lassen, hat man einmal angefangen zu graben und ist auf wenig Appetitliches gestoßen, schreibt die Süddeutsche.

Und die allerwichtigste Frage:
QUOTE
Max Gum-Bauer (Freie Wähler) wollte wissen, ob sich an der europaweiten Ausschreibung auch Chinesen beteiligen. Steinke wollte dies nicht ausschließen: "Über Tochterfirmen ist dies vermutlich möglich." Er betonte aber auch, dass der Freistaat Wert darauf lege, "dass nach deutschem Recht gebaut wird und die deutsche Sprache Grundlage der Kommunikation bleibt".
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andreas
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 15:14


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eine Busspur hätte wahrscheinlich deutlich weniger gekostet und würde unterm Strich kaum weniger Nutzen haben

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Jean
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 15:26


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Dank CSU geht da viel voran!

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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andreas
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 15:52


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mei, so ist das halt, wenn man Blödsinn mit fragwürdigen Nutzen plant..... Wenn man überlegt, was man mit den 100 Millionen, die wahrscheinlich immer noch nicht langen werden für einen schnöden Km U-bahn alles hätte bauen können....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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bestia_negra
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 16:08


Kaiser


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Beiträge: 1436




Der Verlängerungsstummel ist eh fragwürdig.

MMn sollte man das entweder ganz lassen oder gleich bis zur S6 bauen um wenigstens die Netzwirkung zu erreichen.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 24 Oct 2019, 16:16


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Beiträge: 18669

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QUOTE (bestia_negra @ 24 Oct 2019, 17:08)
Der Verlängerungsstummel ist eh fragwürdig.

MMn sollte man das entweder ganz lassen oder gleich bis zur S6 bauen um wenigstens die Netzwirkung zu erreichen.

Soviel Geld dürfte die Gemeinde Planegg wohl eher nicht haben. Weil, das dürfte ein Vielfaches der derzeitigen Planung kosten....

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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