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Eisenbahnforum.de > Regionalverkehr > Elektrifizierung Hochrheinbahn bis Ende 2025


Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 21 Feb 2021, 15:42
Dritter Schienengipfel zur Hochrheinbahn: Baden-Württemberg.de, 1.2.21:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/dritter-schienengipfel-zur-hochrheinbahn/
QUOTE
„Es ist unser erklärtes Ziel, dass schon ab Ende 2025 eine neue Zeit auf der Hochrheinbahn beginnt. Hierfür ziehen wir mit allen Beteiligten an einem Strang“, betont Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl, Amtschef im Landesministerium für Verkehr. Der Grundstein ist gelegt, im Dezember 2020 wurden die Planfeststellungsunterlagen für das Projekt beim Eisenbahnbundesamt eingereicht. Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl: „Es freut mich besonders, dass wir den engen Zeitplan bis zum 6. Dezember 2020 einhalten konnten. Dadurch ist das Regierungspräsidium Freiburg die zuständige Anhörungsbehörde.“ Das Land Baden-Württemberg kann das Projekt mit zusätzlich geschaffenen Stellen weiter unterstützen und die Prüfung der Unterlagen wird beschleunigt.

Projektseite von DB Netze: https://www.die-hochrheinbahn.com/

Geschrieben von: Rohrbacher am 21 Feb 2021, 16:18
Mal eine ganz blöde Frage, vielleicht stelle ich sie nicht zum ersten Mal. Auf der Projektseite heißt es "Grundsätzlich haben wir die Möglichkeit Stahl- oder Betonmasten zu verwenden. Bei diesem Projekt wird die neue Oberleitung mit Stahlmasten ausgeführt." Gibt es technische Hintergründe, warum man das auf der freien Strecke mal so, mal anders macht? Auf Brücken oder bei speziellen Konstruktionen ist es klar, aber beim hundsgemeinen Streckenmast hab ich noch kein System erkannt. Nur dass es komisch ausschaut, wenn man wild mischt und dass wohl in der letzten Zeit gefühlt wieder sehr viel mehr Stahlmasten verwendet werden. Vielleicht ist es mittlerweile auch die Ökobilanz? unsure.gif

Geschrieben von: Rohrbacher am 22 Feb 2021, 17:54
Auf dem bereits elektrischen Abschnitt tut sich übrigens auch was, wenn ich das noch anfügen darf:
https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/minister-hermann-regionalbahn-singen-schaffhausen-muss-zuverlaessiger-werden/

"Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg (VM) und die DB Regio AG sind sich im Grundsatz einig, den Verkehrsvertrag für die Regionalbahn (RB) Singen - Schaffhausen bereits zum Sommer 2022 vorzeitig auslaufen zu lassen. (...) Die Verkehrsleistungen (...) standen wegen zu kurzer oder ausfallender Züge immer wieder in der Kritik seitens der Fahrgäste. Hauptgrund für diese Probleme ist, dass die Fahrzeuge der Baureihe 426 nicht vor Ort, sondern im entfernten Stuttgart gewartet und repariert werden. (...) Dies ist keine Entscheidung gegen die DB und schon gar nicht gegen das Betriebspersonal vor Ort, sondern gegen das Wartungskonzept. (...) Ein vorzeitiges Auslaufen des Vertrags hat eine Neuvergabe der Leistungen zur Folge. Hier prüft das Land derzeit, ob einzelne Verbindungen bis nach Konstanz verlängert werden können. Dadurch würde in Singen ein besserer Anschluss an die Gäubahn aus Stuttgart entstehen. Abschließend sagte Minister Hermann: "Bei der Neuausschreibung wird nicht mehr der Günstigste, sondern derjenige mit dem überzeugendsten Gesamtkonzept gewinnen. Wir wollen bei allen Vergaben künftig einen größeren Fokus auf einzelne Aspekte des Betriebskonzeptes legen. Die Linie Singen - Schaffhausen wird dabei der Pilot sein.""

Respekt, es zieht einer mal Konsequenzen und sagt nicht, tja, der Vertrag läuft noch, da können wir jetzt leider ewig gaaaaaar nix machen ... Ohne formales Ausschreibungsgedöns könnte man auch sagen, gemeint ist, die SBB mögen die Züge auch östlich von Schaffhausen fahren, ggf. vorzeitig in Durchbindung Erzingen - Schaffhausen - Singen (- Konstanz - Kreuzlingen). Oder hat a.) sonst noch jemand eine Werkstatt in Reichweite und kann b.) (auf die Schnelle) ein dahingehend überzeugendes Konzept bieten, indem es vor allem nahe an das rankommt, was sich das Ministerium (-> D-Takt) und vermutlich auch die an der binationalen Verbindung sehr interessierten schweizer Kollegen für die Zeit nach der Elektrifizierung Erzingen - Waldshut - Basel (und Radolfzell - Friedrichshafen) vorstellen? ph34r.gif

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