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Dieselverbote in deutschen Großstädten? [Zur Themenübersicht]
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Apr 2018, 17:22


Lebende Forenlegende


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Die Lagerfeuer sind Tradition und Kulturgut. Die sind was gaaaaanz andres!
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 15 Apr 2018, 21:12


Doppel-Ass


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rolleyes.gif der NRD hatte nachgewiesen das die Wolke von den Abgase der Schiffe bis Mitteldeutschland Nachweissbar war!
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Apr 2018, 21:22


Lebende Forenlegende


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Und?
    
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Catracho
  Geschrieben am: 15 Apr 2018, 22:02


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Alter: 34



QUOTE (146225 @ 15 Apr 2018, 16:35)
Haben also die deutschen Automobillobbyisten doch immer recht behalten, dass die brave deutsche Industrie am Dreck in der Luft so gut wie unschuldig ist.  ph34r.gif  wacko.gif

So gut wie unschuldig? Kommt drauf an wovon wir reden. Stuttgarter Innenstadt? Nein. Global? Ja. Verglichen mit dem, was die Schifffahrt so rauspustet, ist der weltweite Automobil-, LKW- und Busbestand tatsächlich zu vernachlässigen. National, regional und lokal sieht das natürlich hier und da anders aus, z.B. ankern bekanntlich keine Hochseeschiffe im Mittleren Schlossgarten. Aber wenn eine einzige Schiffsklasse dieser Größenordnung ungefähr doppelt so viel Schadstoffe ausstösst, wie der komplette weltweite PKW-Bestand, dann ist es mMn durchaus berechtigt, an der Sinnhaftigkeit momentaner Debatten zu zweifeln. Zumindest wenn man das große Ganze betrachtet.

Mfg
Catracho

Bearbeitet von Catracho am 15 Apr 2018, 22:06

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Theirs not to reason why, theirs but to do and die. - Alfred Tennyson
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 15 Apr 2018, 23:36


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Wohnort: ja


Richtig, wovon redet man? Allgemein von der Verdreckung des Planeten oder von lokalen Effekten? Beim "Dieselverbot" bzw. dessen Hintergrundproblem geht's nunmal um letzteres. Davon ob in Amerika, irgendwo auf See oder in einem Vulkan in Südostasien irgendwas passiert oder nicht, hängt definitiv nicht ab, ob an gewissen Plätzen und Straßen in München oder Stuttgart hohe Schadstoffkonzentrationen gemessen werden. Unabhängig davon, wie viele Schiffe auf den Weltmeeren rumqualmen, ist es nunmal Fakt, dass einige Messstationen in süddeutschen Großstädten, weit weg vom Meer und in der Hauptverkehrszeit, 90 µg NO2 messen, während es in einer Nebenstraße ein paar hundert Meter weiter 20 5 µg NO2 sind und irgendwo im Allgäu 5 µg. An den Schiffen mehrere hundert Kilometer weit weg liegt das nicht.

Natürlich bläst es den Dreck der Schiffe durch den Westwind auf den Kontinent, aber der verdünnt und verteilt sich so, dass der zwar "nachweisbar" ist (da reicht u.U. ein Atom für, das ist quasi hochpotenzierte Homöopathie), aber praktisch so viel Effekt hat auf die Wasserqualität in Romanshorn, wenn in Langenargen einer in den Bodensee pinkelt. Bestimmt ist auch das nachweisbar. wink.gif

Und natürlich muss man gegen Schiffsabgase was tun, das hat aber mit der automobilen Abgasproblematik nichts zu tun. Genauso sind auch Vergleiche mit der 218 nicht zielführend, die durch München fährt. Direkt am Gleis geht der Wert vielleicht mal kurz hoch, 30 Sekunden später ist das weg und war einen Häuserblock später gar nicht da. Aber Autoverkehr auf Hauptstraßen fließt oder staut sich kontinuierlich. Diese NO2-Werte sind ja meines Wissens Mittelwerte über die Zeit. Selbst mit 218 im 10-Minutentakt wird man den Wert am Ende z.B. an der Bayerstraße in München kaum noch beeinflussen. Auch die Chiemseebahn in Prien macht nunmal nur einen kleinen Ausschlag bei den Messwerten, verschwindet dann aber in der Messtoleranz. Die Menge über die Zeit macht's und wie nah ist man an der Quelle.

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"Ein rechter Scheißdreck war's. Altmodisch bis provinziell war's. Des war's."
    
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Cryreded
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 06:02


Jungspund


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Beiträge: 23




Du hast das Thema messen angesprochen.
Wie kommt es, das Deutsche Messstationen so nah wie möglich an der Straße stehen, aber in anderen Nationen eher so weit wie möglich?
Es ist mir klar, das wenn ich ein Messgerät direkt unterm Auspuff lege einen Wert bekomme, der viel zu hoch ist. Etwas weiter weg hat sich dieser dann schon vermischt und ist locker hinnehmbar.
Darin sehe ich das Problem.
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 07:16


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 5267




Genau, das Problem ist, dass man an den Hauptstraßen mißt und nicht die Abgase!!!!
Freie Fahrt für freie Bürger!!!!!!!!!

Sag mal gehts noch?
Gemessen wird in normalem Fußgängerabstand, meist (etwa) in Kopfhöhe. (Was immer wieder kritisiert wird, da gerade Kinder einfach die Luft etwas tiefer einatmen und damit den Ausfpuffen näher sind.)
    
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Iarn
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 08:21


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QUOTE (Rohrbacher @ 15 Apr 2018, 23:36)
Genauso sind auch Vergleiche mit der 218 nicht zielführend, die durch München fährt. Direkt am Gleis geht der Wert vielleicht mal kurz hoch, 30 Sekunden später ist das weg und war einen Häuserblock später gar nicht da.

Wobei ich den Effekt von Diesellokomotiven nicht ganz abtun würde. Eine Bekannte von mir hat mal am Harras neben den Gleisen gewohnt und im zweiten Stock einen Balkon gehabt. Die Integrale geben da ganz schön Gas und ich möchte nicht wissen, was wir da an so einem Balkonabend eingeatmet haben. Mich würde es nicht überraschen, wenn da lokal die Grenzwerte auch überschritten werden. Aber das ist natürlich nicht so ein flächendeckendes Problem wie mit dem Autoverkehr.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 14:00


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QUOTE (Iarn @ 16 Apr 2018, 08:21)
Mich würde es nicht überraschen, wenn da lokal die Grenzwerte auch überschritten werden. Aber das ist natürlich nicht so ein flächendeckendes Problem wie mit dem Autoverkehr.

Der EU-Grenzwert ist ein Jahresmittelwert. Wenn die BOB zweimal die Stunde durchfährt, gibt's bei der Messung kurz einen Ausschlag, dann ist der Zug weg. Über's Jahr gesehen ist das wohl zu vernachlässigen.

Anders sind die mir bekannten Messwerte auf'm Land beispielsweise nicht zu erklären. Fährt ein alter Traktor vorbei, muss das das Messgerät eigentlich schon viel weiter ausschlagen als die Miniwerte, die hinterher angegeben werden und vermutlich auch schon ganz deutlich über 40 µg/m³. Über's Jahr gesehen ist das aber im Prinzip wie wenn ein Elefant in die Nordsee pinkelt. Blöd, wenn man direkt hinter dem Elefanten steht, aber davon wird die Nordsee nicht dreckiger. Wenn eine ganze Schulklasse ins Schwimmbad macht, dürfte die Wasserqualität hingegen bald recht grenzwertig sein. Bildlich gesprochen. biggrin.gif

Bearbeitet von Rohrbacher am 16 Apr 2018, 14:00

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"Ein rechter Scheißdreck war's. Altmodisch bis provinziell war's. Des war's."
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 17:47


Doppel-Ass


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QUOTE
Anders sind die mir bekannten Messwerte auf'm Land beispielsweise nicht zu erklären.
In Mittel und Norddeutschland kommt der Feinstaub am Land halt auch von den Schiffen aber das ist ja nix andere als wie bei den Chemtrails gell? laugh.gif
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 19:18


Lebende Forenlegende


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:47)
In Mittel und Norddeutschland kommt der Feinstaub am Land halt auch von den Schiffen aber das ist ja nix andere als wie bei den Chemtrails gell?  laugh.gif

Richtig, kompletter Blödsinn ist das - beides!
...
oder, Paranoia ist das - beides!
...
oder, nix verstanden ist das - beides!
...

Bearbeitet von Hot Doc am 16 Apr 2018, 19:20
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 16 Apr 2018, 20:51


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Chat: BorisM 

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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 16 Apr 2018, 18:47)
In Mittel und Norddeutschland kommt der Feinstaub am Land halt auch von den Schiffen aber das ist ja nix andere als wie bei den Chemtrails gell? laugh.gif

Nein, das ist ein bekanntes und inzwischen durchaus intensiv diskutiertes Problem. Kreuzfahrtschiffe am Anleger sind da z.B. ganz schlimm, weil die nicht nur bei der Anfahrt/Abfahrt jede Menge Dreck ausstoßen, sondern auch während der Liegezeit zur Stromversorgung etc.

Nur - daraus sollte man schließen dass man an der Schifffahrtsproblematik etwas ändern muss. An den Problemen der NOx-Belastung in München wird das aber nichts ändern, weil die NOx-Belastung in München nunmal nicht von den Schiffen kommt.

Und, kleiner Tipp - die unterschiedlichen Belastungen zwischen Stadt, Land etc. werden bereits berücksichtigt - die Umweltzone hat man eben nur in der Großstadt, wo es Probleme gibt, und nicht irgendwo mitten im Wald. Im Wald darf man auch jetzt noch mit jedem Dieselstinker rumfahren wie man lustig ist - und bei der blauen Plakette wäre das auch nicht anders.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Fichtenmoped
  Geschrieben am: 17 Apr 2018, 16:57


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 15 Apr 2018, 22:12)
rolleyes.gif der NRD hatte nachgewiesen das die Wolke von den Abgase der Schiffe bis Mitteldeutschland Nachweissbar war!

Ziehst Du auch Konsequenzen aus dem Bericht?

Boykottierst Du jetzt ALLES, was (inkl. Rohstoffe) nicht aus Deutschland, am besten nur 20km um Deinen Wohnort, kommt?

Bei der Schifffahrt tut sich langsam was. Aber da ein Schiff nun mal länger als 10 Jahre im Dienst steht, wird sich (leider) so schnell nix ändern. Kreuzfahrtschiffe sind auf eine Lebensdauer von 40 Jahren ausgelegt! Und mal „eben so“ die Motoren wechseln geht nicht, da die Motoren bei Schiffen ziemlich am Anfang verbaut werden. Das ist schon ein größerer Werftaufenthalt!
Aber es kommt langsam Bewegung in die Sache - die ersten reinen LNG-Kreuzfahrtschiffe sind bereits im Bau.

Aber wie schon gesagt - es ändert absolut nichts an der Umweltbelastung in München, Dtuttgart oder Frankfurt/Main.

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Aufgrund von Rostschäden besteht Signaturersatzverkehr!

Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
    
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146225
  Geschrieben am: 20 Apr 2018, 16:51


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Noch immer ist es ja nicht in vollem Umfang bekannt, wo und in welchem Umfang die Käufer deutscher Automobile denn noch überall betrogen wurden, aber es scheint da wohl noch einiges zum Verbergen zu geben, was die Industrie lieber nicht öffentlich aufgeklärt sehen möchte: dieser Fall hat dann doch irgendwie einen seltsamen Beigeschmack.

Bearbeitet von 146225 am 20 Apr 2018, 16:52

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Und vergessen Sie nicht: Bevor Sie gehen -
HIER KÖNNTE IHRE WERBUNG STEHEN!
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 20 Apr 2018, 23:06


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2878




Betreffend der durchsuchung bei Porsche:

"Die Bild-Zeitung berichtet, dass der Motorenentwickler Jörg Kerner während der Razzia kurz vor seinem Büro war, als er die Nachricht erhalten habe, dass sein Privathaus durchsucht werde. Kerner sei daraufhin wieder nach Hause gefahren, was die Ermittler als Fluchtversuch gewertet hätten. "

Das finde ich schon ein bisschen krass das als FLuchtversuch zu werten.

Positiv an der ganzen Sache ist das die Landmaschinen Motor Technologie bei Porsche wohl ausgedient hat. War für die sowieso nie relevant. Deutschland war der einzige Markt wo Diesel (beim Cayenne) eine Rolle gespielt hat.
    
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