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Der Deutschland-Takt kommt!, ...so verspricht es zumindest die Groko [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 5 Sep 2021, 21:24


Lebende Forenlegende


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QUOTE (146225 @ 5 Sep 2021, 20:58)
Danke, besser kann man nicht mehr zusammenfassen, wie kaputt und heruntergekommen das ach so starke Deutschland ist. Ich denke nicht, dass für wichtige Korridore - zu denen ich übrigens auch Hamm (Westf.) - Bielefeld - Hannover sowie Hannover - Hamburg zählen würde - plus den lange überfälligen Ausbau ständig überlasteter Knoten wie z.B. Köln oder Hamburg noch Zeit zum Trödeln ist bis irgendwann weit in den '40ern.

Das hat rein gar nichts mit der Frage zu tun wie herunter gekommen Deutschland ist sondern damit, wie lange bei uns die Prozesse vor dem Bauen dauern. In China würde man dafür 5 Jahre brauchen in Japan 10 in Deutschland halt 20.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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146225
  Geschrieben am: 6 Sep 2021, 05:39


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Wer als nächstes regiert, dürfte für das Versagen am Ende egal sein - auch mit einem Kanzler Laschet geht nichts schneller, müssen sich die Abgeordneten von CDU/CSU erst recht wieder die lukrativen Nebeneinkünfte von der Autolobby sichern. Der "Deutschland-Takt" wird noch viele Jahre ein inhaltsleeres Gebilde ohne realen Wert bleiben, eine Worthülse, die von der Politik bis zum Erbrechen gequält, aber nie mit Substanz versehen wird.

Bearbeitet von 146225 am 6 Sep 2021, 05:39

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O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
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Iarn
  Geschrieben am: 9 Sep 2021, 16:35


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Entwurf des Abschlussberichtes

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guru61
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 06:38


König


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QUOTE (Metropolenbahner @ 29 Apr 2021, 19:29)
Ja, aber beim Thema Zug ist das halt noch komplexer als bei 2-3 Airlines. Schlimmstenfalls verkettet eine Verspätung in Süddeutschland sich durch bis in den Norden, soll das dann alles der Verursacher zahlen?
Die ganzen Regio-Firmen sind auch wieder extra und müssten ebenfalls einbezogen werden.

Also theoretisch könnte es machbar sein, in der Praxis wird aufgrund der vielen verschiedenen Akteuren aber sehr viel Hirnschmalz kosten.


Hallo in der Schweiz geht das.
allerdings ist es auch gesetzlich so geregelt:
Personenbeförderungsgesetz:
https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2009/680/de

QUOTE

Art. 16 Direkter Verkehr
1 Im Fern-, Regional- und Ortsverkehr bieten die Unternehmen in der Regel der Kundschaft für Verbindungen, die über das Netz verschiedener Unternehmen füh­ren, einen einzigen Transportvertrag an. Soweit ein Bedürfnis besteht, ist im Fern- und Regionalverkehr zwingend ein direkter Verkehr anzubieten.

2 Sie erstellen dafür gemeinsame Tarife und Fahrausweise.

Art. 17 Organisation
1 Zur Sicherstellung des direkten Verkehrs regeln die Unternehmen ihre gegen­seitigen Beziehungen. Sie vereinbaren insbesondere:

a.
die Bereiche der Zusammenarbeit;
b.
die Voraussetzungen für die Beteiligung am direkten Verkehr;
c.
die Verteilung der gemeinsamen Verwaltungskosten;
d.
die Verteilung der Verkehrseinnahmen;
e.
die Haftungsgemeinschaft und den gegenseitigen Rückgriff.
2 Ist ein direkter Verkehr von besonderer Bedeutung, so kann das BAV weitere Anforderungen an die Organisation stellen.

3 Die Übereinkommen über den direkten Verkehr und über die Haftung dürfen besondere Interessen einzelner Unternehmen nur so weit berücksichtigen, als die Gesamtinteressen des öffentlichen Verkehrs nicht beeinträchtigt werden. Diese Übereinkommen sind dem BAV zur Genehmigung vorzulegen.

4 Stellen die Unternehmen einen direkten Verkehr, der einem Bedürfnis entspricht, nicht zeitgerecht sicher, so erlässt das BAV die notwendigen Verfügungen.

Art. 18 Weitere Pflichten
1 Die Unternehmen sind verpflichtet:

a.
die Leistungen soweit erforderlich mit anderen Unternehmen des öffent­li­chen Verkehrs zu koordinieren;
b.
die Mindeststandards bezüglich Qualität, Sicherheit und Stellung der Beschäftigten einzuhalten;
c.19
ein Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden im Zusammenhang mit den in diesem Gesetz festgelegten Rechten der Reisenden einzurichten.
2 Der Bundesrat legt die Mindeststandards fest.


So kann man im Dorfbus in Winznau anstandslos ein Billett nach Zuckenriet Post lösen.

Und GA und Halbtax gelten praktisch überall, wo ein dauernd bewohnter Ort angefahren wird.
Gerade das hat dem grünen Schwammerlkönig in der Schweiz nicht gefallen.
Gruss Guru

Bearbeitet von guru61 am 10 Sep 2021, 06:39
    
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guru61
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 07:09


König


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QUOTE (Iarn @ 9 Sep 2021, 16:35)
Entwurf des Abschlussberichtes

Hallo
Das Problem sehe ich in der Zielsetzung von 2030.
Glaubt da jemand, dass das real ist?

In der Schweiz ist man nun seit 1982 am Aufbauen des Taktfahrplanes und es wird dauernd optimiert. Im Moment ist Bahn 2035 am umsetzen und Bahn 2050 ist schon in der Planung.
https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/verk...chritt2035.html

https://www.pilatustoday.ch/schweiz/der-bun...eigen-142285244

Der Deutschlandtakt wird nie fertig sein. das hier beschriebene ist lediglich der erste Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts.

ausserdem ist das Ganze nur auf die Bahn bezogen. die Suchfunktion findet nichts unter Bus, und unter Verknüpfung werden ausschliesslich Verknüpfungen mit andern Bahnlinien beschrieben.
Das zeigt die einseitige Sichtweise der Auftraggeber.

Wie gross ist der Anteil derer, die nicht im Einzugsgebiet eines Bahnhofs leben?
Für die hat der Deutschlandtakt keine, oder nur marginale Bedeutung.
Gruss guru
    
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Iarn
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 07:23


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Es wurde schon mehrfach kommuniziert, dass der Deutschlandtakt ein Zielkonstrukt ist, welches etappenweise aber definitiv nicht vor 2030 abgeschlossen sein wird.

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Balduin
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 08:57


Kaiser


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QUOTE (guru61 @ 10 Sep 2021, 07:09)

ausserdem ist das Ganze nur auf die Bahn bezogen. die Suchfunktion findet nichts unter Bus, und unter Verknüpfung werden ausschliesslich Verknüpfungen mit andern Bahnlinien beschrieben.
Das zeigt die einseitige Sichtweise der Auftraggeber.

Wie gross ist der Anteil derer, die nicht im Einzugsgebiet eines Bahnhofs leben?
Für die hat der Deutschlandtakt keine, oder nur marginale Bedeutung.
Gruss guru

Es geht aber primär um Verbesserung der Bahn, warum soll man sich da um Bus kümmern? Komische Forderung...

Und den Busanschluss von Hintertupfing zum nächstgelegenen Bahnnhof (mit IC im Deutschlandtakt) Kleinkleckersdorf zu organisieren ist in erster Linie mal Aufgabe der beiden Kommunen.

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reinhold_by
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 09:54


Eroberer


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Die Kritik bezieht sich vermutlich auf die Bezahlung und nicht die Fahrpläne (Hauptziel vom Deutschlandtakt) : In der Schweiz mit dem GA kann ich praktisch überall einsteigen, hier in DE mit einer BC100 muss ich vielerorts eine extra Bus-Fahrkarte zukaufen. Oder Beispiel Bonn-Siegburg, bis vor einigen Jahren war die Tram dazwischen in der Bahn-Tarifierung enthalten, ist inzwischen rausgefallen, faktisch also eine Verschlechterung für jemand der sich den Umweg über Köln sparen will.
    
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guru61
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 09:55


König


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QUOTE (Balduin @ 10 Sep 2021, 08:57)

Es geht aber primär um Verbesserung der Bahn, warum soll man sich da um Bus kümmern? Komische Forderung...

Und den Busanschluss von Hintertupfing zum nächstgelegenen Bahnnhof (mit IC im Deutschlandtakt) Kleinkleckersdorf zu organisieren ist in erster Linie mal Aufgabe der beiden Kommunen.


Ja warum nicht? Komische Ansicht!
Wer natürlich in Fusswegdistanz neben dem Bahnhof weilt, kann dies nicht nachvollziehen.

Wenn man den OeV fördern will, dann muss man die ganze Transportkette angucken.
Das Auto endet ja auch nicht an der Autobahnausfahrt.

In der Schweiz ist gerade die Vernetzung, zusammen mit dem Direkten Verkehr, der Grund, warum der OeV so eine hohe Akzeptanz hat.
https://www.deutschland.de/de/topic/leben/s...aum-wartezeiten
https://detektor.fm/wirtschaft/taktfahrplan...chweizer-modell

Beispiel:
Schlecht lesbar zwar, aber hier im Dorfbus ab Olten steht, dass bis 17.08:41 gewartet werden muss, wegen verspätetem Anschluss von Domodossola.
https://www.flickr.com/gp/r_walther/rQ55wu

Wer nach 16 Uhr jeweils in Hörweite des Fahrers ist, hört jeweils ca. 2 Minuten vor Abfahrt die Leitstelle, die durchgibt, ob man Pünktlich oder 1 - 3 Minuten wartet.

Gruss Guru

Bearbeitet von guru61 am 10 Sep 2021, 09:59
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 11:37


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QUOTE (Balduin @ 10 Sep 2021, 09:57)
Es geht aber primär um Verbesserung der Bahn, warum soll man sich da um Bus kümmern? Komische Forderung...

Und den Busanschluss von Hintertupfing zum nächstgelegenen Bahnnhof (mit IC im Deutschlandtakt) Kleinkleckersdorf zu organisieren ist in erster Linie mal Aufgabe der beiden Kommunen.

Naja, es ist halt so, dass das Bahnnetz nicht mehr in der Flächenausdehnung von ca. 1930 besteht, sondern bis heute um ein Drittel auf "1880" zurückgeschrumpft wurde. Auch deswegen bedient der Regionalbus nicht nur die Strecke Hintertupfing - Bahnhof, sondern sollte optimalerweise auch Strecken wie Ingolstadt - Geisenfeld - Mainburg - Landshut bedienen. Oder wie möchtest du sonst vor allem in Ländern wie Bayern oder Brandenburg mit doch recht großen Lücken im Schienennetz die Mehrheit der Gemeinden in den ÖV einbinden?

Das Problem ist nicht, dass es auf den Bahnstrecken nicht heute schon (Halb-)Stundentakte gäbe, das Problem ist, dass der ÖV insbesondere auch in Bayern noch gar nicht flächendeckend als Gesamtsystem vorhanden ist. Von dem her wird vor allem der Regionalbus mit teils langen Strecken einen immensen Angebotsaubau erfahren müssen, sonst dürfte der gewünschte Verlagerungseffekt nicht eintreten können. Und gerade Bayern besteht halt vor allem aus "Hintertupfing" und eben NICHT aus München! Selbst wenn man alle reaktivierungswürdigen Bahnstrecken reaktiviert und sogar noch ein paar neue jenseits der S-Bahnnetze hinkriegen würde, bleibt trotzdem die mit Abstand größte Masse der Zugangsstellen zum ÖV der Regionalbus. Dass heute die S-Bahn München ca. 80% des SPNV in Bayern erbringt, zeigt schon offensichtlich das krasse Missverhältnis des ÖV im Vergleich zum Gesamtverkehr.

Planerisch ist ein D-Takt für die Eisenbahn allerdings sehr viel aufwändiger, es geht ja vor allem um den Infrastrukturausbau der Eisenbahn, während Angebots- und Taktverbesserungen beim Bus meist wenn überhaupt nur vergleichweise geringe Infrastrukturanpassungen erfordern. Da gibt's natürlich viel Ausbaubedarf, beispielsweise sichere Haltestellen an Landstraßen, neue Busbuchten, Warteanlagen, Fahrradstellplätze an Busbahnhöfen etc. Das ist aber selten für die Taktung relevant und Maßnahmen z.B. zur Aufenthaltsqualität an Bahnstationen oder Barrierefreiheit sind ja auch nicht primärer Teil der Untersuchungen zum D-Takt.

Um die Frage wer Aufgabenträger ist, geht's beim D-Takt ja außerdem erstmal noch gar nicht. Dennoch bringt der D-Takt nicht viel, wenn er nicht im Gegensatz zum heutigen ehemals "Bayerntakt" konsequent bis zum Dorfplatz in Hintertupfing durchgezogen wird.

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Nur echt mit Schachtelsatz.
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 11:40


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Neben der schon früher veröffentlichten Infrastrukturliste, die in den Bedarfsplan kommen (also für Schienenfernverkehr und Schienengüterverkehr) ist im Abschlussbericht https://downloads.ctfassets.net/scbs508bajs...1-00_gesamt.pdf auch eine Infrastrukturliste von Nicht-Bedarfsplan-relevanten Massnahmen enthalten (ab S. 233 gemäss pdf-Nummerierung).
QUOTE
Die hier aufgeführten Maßnahmen sind im Zielfahrplan Deutschlandtakt unterstellt und dienen dem Schienenpersonennahverkehr. Sie wurden auf Basis der
von den Ländern / Aufgabenträgern gemeldeten Angebotskonzepten gemäß
Zielfahrplan fahrplanbasiert abgeleitet (Basis: 3. Gutachterentwurf). Es liegt weder eine unmittelbare noch eine mittelbare Wirkung für den SPFV / SGV vor. Sie
sind damit nicht bedarfsplanrelevant und wurden nicht mit bewertet. Demnach
liegen keine Aussagen über deren gesamthafte Wirtschaftlichkeit vor.

Ich werde die Massnahmen auf der Werdenfelsbahn, der Mangfallbahn, der Illertalbahn in den entsprechennden Themen behandeln.

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 10 Sep 2021, 11:41

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Balduin
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 11:42


Kaiser


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Bus ist und bleibt aber eine andere Front/Baustelle dry.gif sleep.gif

Anbindung der Bahnhöfe an ÖPNV gerade in eher ländlichen Gegenden ist natürlich wichtiges Thema. Ziel des D-Takts aktuell ist nach meinem Verständnis eben, einen vernünftigen Takt im Fernverkehr auf den mehr oder weniger wichtigen Magistralen hinzubekommen. Und die entsprechenden Investitionen in Strecken, Fahrzeuge und ggf. eine Bezuschussung im B-Netz dass kaum eigenwirtschaftlich betreibbbar ist zu organisieren.

Parallel kann und soll man sich auch gern Gedanken eben über Busanschlüsse etc. machen. Aber dass muss auch wer anders machen. Zumal zentrale Planung da eh wenig sinnvoll erscheint, weil vor Ort sollte man besser wissen was benötigt wird....

Bearbeitet von Balduin am 10 Sep 2021, 11:51

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 11:50


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QUOTE (Balduin @ 10 Sep 2021, 12:42)
Ist und bleibt aber eine andere Front/Baustelle dry.gif sleep.gif

Nö, eigentlich nicht.

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Nur echt mit Schachtelsatz.
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 12:16


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QUOTE (Balduin @ 10 Sep 2021, 11:42)
Bus ist und bleibt aber eine andere Front/Baustelle dry.gif  sleep.gif

Anbindung der Bahnhöfe an ÖPNV gerade in eher ländlichen Gegenden ist natürlich wichtiges Thema. Ziel des D-Takts aktuell ist nach meinem Verständnis eben, einen vernünftigen Takt im Fernverkehr auf den mehr oder weniger wichtigen Magistralen hinzubekommen. Und die entsprechenden Investitionen in Strecken, Fahrzeuge und ggf. eine Bezuschussung im B-Netz dass kaum eigenwirtschaftlich betreibbbar ist zu organisieren.

Parallel kann und soll man sich auch gern Gedanken eben über Busanschlüsse etc. machen. Aber dass muss auch wer anders machen. Zumal zentrale Planung da eh wenig sinnvoll erscheint, weil vor Ort sollte man besser wissen was benötigt wird....

Auch in der Schweiz enthält die Netzgrafik zum Ausbauschritt 2035 nur die Normal- und Schmalspurbahnen: https://www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumen...lspurbahnen.pdf
und https://www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumen...lspurbahnen.pdf
Die Busfahrpläne richten sich dann nach den Eisenbahnfahrplänen aus.
Der Unterschied zwischen Bahn und Bus ist, dass ein geänderter Busfahrplan in der Regel keine Infrastrukturmassnahmen nach sich zieht. Allerdings gibt es da auch Grenzen bei Buslinien, die auf beiden Endstationen Anschluss an Bahnlinien haben. Was macht man da, wenn 4 Minuten fehlen für die Anschlüsse? Neue Busstrassen bauen. Höchstgeschwindigkeit auf Strassen erhöhen?

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 10 Sep 2021, 12:18

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Entenfang
  Geschrieben am: 10 Sep 2021, 12:41


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QUOTE (ralf.wiedenmann @ 10 Sep 2021, 13:16)
Was macht man da, wenn 4 Minuten fehlen für die Anschlüsse? Neue Busstrassen bauen. Höchstgeschwindigkeit auf Strassen erhöhen?

Gerade für die Schweiz würde ich überhaupt nicht unterschreiben, dass Busse keine Infrastrukturanpassungen brauchen. Die Anzahl an Busspuren, Busschleusen bis hin zum Bustunnel sind beeindruckend.
    
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