Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
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einen_Benutzernamen
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Gut rohes Fleisch ist auch nicht so einfach zu verarbeiten in einen Zug.
Ich finde es immer noch gut wie Regiojet und Leoexpress es machen.
Die haben auch Züge welche von unterschiedlichen Städte Starten und nicht nach Prag kommen jeden Tag.
(Leoexpress startet bald in Frankfurt (!).)
Anstatt eines Speisewagens würde Ich sagen ist ein Bistro viel besser bzw wie Regiojet das macht das man direkt im Abteil, (App) bestellen kann und die fleißigen Mitarbeiter es einen an den Tisch liefern.
Ich finde es immer noch gut wie Regiojet und Leoexpress es machen.
Die haben auch Züge welche von unterschiedlichen Städte Starten und nicht nach Prag kommen jeden Tag.
(Leoexpress startet bald in Frankfurt (!).)
Anstatt eines Speisewagens würde Ich sagen ist ein Bistro viel besser bzw wie Regiojet das macht das man direkt im Abteil, (App) bestellen kann und die fleißigen Mitarbeiter es einen an den Tisch liefern.
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bosino3809
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Das klingt wirklich frustrierend. Die Umstellung auf überwiegend vegane Speisen in Bordrestaurants scheint auf den ersten Blick eher ideologisch motiviert als kundenorientiert. Viele Fahrgäste, besonders Familien mit Kindern, erwarten ein ausgewogenes Angebot, das auch klassische Gerichte wie Currywurst oder Milchreis beinhaltet. Service bedeutet doch, die Bedürfnisse der Gäste zu erfüllen, statt sie „erziehen“ zu wollen. Schön zu hören, dass ihr alternative Erfahrungen bei ÖBB und SBB gemacht habt. Am Ende ist es nachvollziehbar, dass ihr euch für den PKW entscheidet – Flexibilität, Auswahl und echtes Essenserlebnis gehen eben vor.
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Naja, ob es wirklich nachvollziehbar ist, wegen einer veganen Currywurst gleich von Erziehung zu reden und infolgedessen komplett auf Bahnfahrten zu verzichten, sei dahingestellt. Wenn man so reagiert, dann sucht man wahrscheinlich ohnehin nach Gründen, nicht mehr mit dem Zug fahren zu müssen.bosino3809 hat geschrieben: ↑24 Feb 2026, 13:39 Am Ende ist es nachvollziehbar, dass ihr euch für den PKW entscheidet – Flexibilität, Auswahl und echtes Essenserlebnis gehen eben vor.
Ich selbst esse sowieso meistens nichts aus dem Bordbistro, aber wenn ich andere Leute beobachte, kriegen die eigentlich normalerweise schon, was sie bestellt haben (auch nichtvegane Currywürste). Es sei denn, das Bordrestaurant ist mal wieder defekt oder personell unterbesetzt, aber das hat dann nichts mit Erziehung der Fahrgäste zu tun.
Wo ist das Problem?
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Wo gibt es denn eine "Umstellung auf überwiegend vegane Speisen in Bordrestaurants"? Nicht bei der Deutschen Bahn jedenfalls wenn man die Speisekarte anschaut: https://db-bordgastronomie.de/digitalespeisekartebosino3809 hat geschrieben: ↑24 Feb 2026, 13:39 Das klingt wirklich frustrierend. Die Umstellung auf überwiegend vegane Speisen in Bordrestaurants scheint auf den ersten Blick eher ideologisch motiviert als kundenorientiert.
Aber ich weiß, der Beitrag eines neu erstellten Accounts diente nur dazu, Entrüstung über woke Ideologien darzubringen, um Fakten ging es nie...
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Wenn die Leute ihr veganes Zeug essen wollen, wo liegt das Problem? Solange sie nicht einen umerziehen wollen.
Ich glaube eher, die Bahn hat ein Logistikproblem...das hat mit Umerziehung nichts zu tun. Wahrscheinlich war der Rest einfach ausverkauft.
Ich glaube eher, die Bahn hat ein Logistikproblem...das hat mit Umerziehung nichts zu tun. Wahrscheinlich war der Rest einfach ausverkauft.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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- FloSch
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Korrekt, es kommt viel zu häufig vor, dass Belieferungen nicht stattfinden, u.a. weil Umläufe nicht stimmen, verspätete Züge, Personalausfälle, ...
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Davon gehe ich auch in solchen Fällen aus. Es könnte eben sein, dass die nichtvegane Variante ausverkauft war. Wie man da gleich auf die Idee von einer Umerziehung kommt, ist mir nicht ganz klar. Sonst müsste man ständig Umerziehungsversuche wittern, wenn mal irgendwo im Restaurant oder Café etwas ausverkauft ist.
Wo ist das Problem?
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zaungarten
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
An der Karte sollten sie wirklich wieder was ändern. Roulade gibt es nicht mehr Schnitzel oder Gulasch alles nicht mehr da. Sehr schade
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Du leider schon.
Das ist ebenfalls
Sehr schade
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Was dann bedeutet, dass die betroffenen Gäste überhaupt nichts zum Essen bekommen. Wenn man es als seinen Auftrag sieht, möglichst alle satt zu bekommen, dann sollte man so planen, dass die veganen Gerichte zuletzt ausgehen.Boris Merath hat geschrieben: ↑06 Feb 2026, 08:17Übrigens:
* Es gibt auch die Variante, dass vegetarische oder vegane Gerichte ausverkauft sind.
- TramBahnFreak
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Nachdem man dann, bevor man sich um "Lifestyle-Befindlichkeiten" kümmert, zunächst mal jede potentielle Allergie(-Kombination) abdecken müssten, wird man das sowieso nie schaffen.
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Genau: Das was ich schon erlebt habe, im angeblich sooo guten und frisch gekochten Speisewagen, als es die noch gab:einen_Benutzernamen hat geschrieben: ↑11 Feb 2026, 10:14 Gut rohes Fleisch ist auch nicht so einfach zu verarbeiten in einen Zug.
Ich finde es immer noch gut wie Regiojet und Leoexpress es machen.
Die haben auch Züge welche von unterschiedlichen Städte Starten und nicht nach Prag kommen jeden Tag.
(Leoexpress startet bald in Frankfurt (!).)
Anstatt eines Speisewagens würde Ich sagen ist ein Bistro viel besser bzw wie Regiojet das macht das man direkt im Abteil, (App) bestellen kann und die fleißigen Mitarbeiter es einen an den Tisch liefern.
Da hatte ich mal ein Erlebnis!
Eben im Gurmino von Chur nach Filisur, vermeintlich gut gegessen. Im Bummler nach Davos wurde mir dann elend. Kotzen konnte ich nicht im Klo, denn leider waren alle Fallrohre gegen den Bahnhof gerichtet. Also ins Brünneli und dann bis Davos, das dann wieder sauber gemacht und so nebenbei das Fallrohr auch noch 2 mal benutzt.
In Davos gings dann auf der anderen Seite los!
Nachher konnte man wohl mit einer Taschenlampe das Halszäpfchen von hinten beleuchten!
Nichts wie nach Hause dann!
Ist aber auch schon 35 Jahre her!
Und im Depot Rorschach hatten wir die EW III Speisewagen im Unterhalt. Da weiss man was man hat! Küche? Nein Danke! Jeder ging lieber verstopfte Klos gangbar machen, als zum Beispiel Heizelemente am Backofen zu ersetzen! 3 -4 Flaschen Backofenreiniger gingen drauf, bis man nur an die Schrauben rankam!
Und als wir mal im EW IV Speisewagen im Stillager St. Gallen, Nachtsüber Schulung hatten, stand das Geschnetzelte für den nächsten Tag ungekühlt auf dem Herd, das war im Sommer!
Nee seither bin ich geheilt von "frisch " zubereiteten Speisen im Speisewagen.
Bei der DB, wenn wir jeweils weitere Strecken fahren, nehme ich immer Stullen und Wasser oder so mit.
Wir haben schon genügend Erfahrungen gemacht mit eingeschränktem Angebot. Haben sogar mal auch vorgedruckte Speisekarten mit dem eingeschränktem Angebot gefunden.
Was ein Indiz ist, dass Knappheit offensichtlich öfters vorkommt.
Aber ist mir auch klar: Logistik bei einem Fahrplan, der nur noch dazu dient (wenigstens im FV) Verspätungen zu eruieren, bringt halt keine Zuverlässigkeit ins System!
Und das auf den Bahnhöfen, Yormas wurde genannt, ist halt auch nicht das, was ich unter gepflegter Gastronomie verstehe.
Aber das ist ein Problem sämtlicher Bahnhöfe. Auch in Zürich gehe ich lieber im Kreis 4 oder 5 essen https://www.google.com/maps/search/res ... QAw%3D%3D , als in den Schnellfressecken im Bahnhof.
Ausnahme vielleicht noch das Federal im Bahnhof.
Ich sitze einfach gerne gemütlich an einem Tisch.
Gruss Guru
Gruss Guru


- TramBahnFreak
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Da gibt's was für im Zug? Und das schmeckt dann noch, ne halbe Stunde später...?
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Da ist aber jemand sauer, daran gehindert zu werden, Tierquälerei zu unterstützen 
Ich finds schön.
Ich finds schön.
Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Ausgrenzen größerer Kundengruppen war nie eine gute Geschäftsidee.
Sogar VW hatte das gestoppt, nachdem selbst die Vegetarier lieber anderswo mit Kollegen gegessen haben statt in der vegetarischen Vorzeigekantine.
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
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Rohrbacher
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Re: Deutsche Bahn: Ist das noch ein Transportunternehmen oder mittlerweile eine Erziehungsanstalt?
Der Tisch kostet Platz = Geld und wenn du insbesondere auch noch gemütlich dransitzt und pro Zeiteinheit wenig verzehrst, ggf. minutenlang gar nichts, schreit das nach schlechtem Umsatz! Und den mag weder DB InfraGo noch der Betreiber.
Das ist ja auch der Grund, warum man seit ca. 45 Jahren ständig neue Konzepte für die Bordgastronomie entwickelt oder sie auch einfach ganz weglässt. Ein Speisewagen, der z.B. bei einer Fahrt von München nach Hamburg geschätzte 1.000 Euro nur für's Mitführen kostet und dann mit zwei Personen Besetzung, Beladung, Energie etc. durchaus nochmal noch einen Tausender und dann während der ganzen Fahrt in Schnitt jeder Platz mal für eine Stunde und 12,80 Euro belegt ist, dann bluten beim BWLer die Augen ... und nachdem die Züge seit 1994 ja um's Verrecken kostendeckend fahren müssen, kann man auch von keinem mehr erwarten, dass man a.) einen Teil per Umlage in die 9,90 Euro Supersparpreis reinrechnen kann wie früher beim pauschalen IC-Zuschlag zu Bundesbahnzeiten oder b.) das Defizit an dieser Stelle einfach hinnimmt, weil die Konkurrenz von Flix ja selbstverständlich auch über alte Rheingold-Qualität punkten will und nicht über einen Aldipreis ... *hust*
Die großen, teuren Vollspeisewagen vom Format einer durchschnittlichen Dorfkneipe (WRmz 135: 42 Sitzplätze) sind ja schon in den 90ern weitgehend rausgeflogen. In den letzten Jahren hatten wir ja nur noch bestenfalls Halbspeisewagen, im ICE L gibt's noch ganze 12 Plätze im "Restaurant". Mehr als ein Alibi ist das eh nicht mehr.
Zur Speisekarte verweise ich auf folgenden Film im ZDF: "Die Tricks im DB-Bordrestaurant"
Und auch ein nicht veganes Industrie-Fleischprodukt, gestreckt mit Wasser und viel "Gewürz", kann heutzutage nur noch ein paar Fleischfasern davon entfernt mit den veganen Würsten quasi identisch zu sein. Ein Vorfahr von mir war Metzgermeister und hat viele Produkte nicht angerührt, weil er wusste, was drin ist bzw. nicht drin ist. Ich hatte es mal mit Maultaschen zu tun, da kam das Fleisch auf Platz 4 oder so der Zutatenliste und ich weiß heute auch, warum ich, der absolut keinen Fisch mag, als Kind trotzdem Fischstäbchen gegessen habe: Der Fisch war halt damals schon kaum mehr als eine "Verunreinigung" der mit Geschmacksverstärker totoptimierten Panade aus äh ... wahrscheinlich Sägemehl ... Von dem her ist der nervige Kulturkampf gerade bei solchen Billigprodukten, die die Grenzen des Lebensmittelrechts gnadenlos zu Gusten der Kostenoptimierung ausloten, eigentlich gänzlich lächerlich!
