Notbremse

Rund um die Technik der Bahn
Silberling

Beitrag von Silberling »

Hallo zusammen!

Heute in der S-Bahn gingen an einer Haltestelle die Türen mindestens des Wagens nicht auf, in dem ich saß. (S6 Richtung Weil der Stadt, Haltestelle Korntal, 8:15 Uhr übrigens). Nach der üblichen Wartezeit hörte man die Durchsage "Bitte zurückbleiben, Türen schließen automatisch", und die S-Bahn fuhr weiter. An der nächsten Haltestelle Weilimdorf war dann alles normal. Nun, ich wollte nach Weilimdorf. Aber was wäre, wenn das Problem da auch noch gewesen wäre? Wäre das ein Grund, die Notbremse zu ziehen?

Steht ja immer dran, dass man sie nicht mißbrauchen darf. Aber was ein richtiger Gebrauch wäre, das steht nirgends dran. Okay, bei Gefahr für Leib und Leben, also wenn man z.B. sieht wie einer auf den Gleiskörper stürzt. Aber sonst?

Gruß,
Martin
uferlos
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Beitrag von uferlos »

ist heir in München auch schon öfters passiert. Der Tf hat wohl vergessen, die Türen freizugeben.
Dann kam "Ostbahnhof zurückbleiben" und der Zug fuhr weiter....
mfg Daniel
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mellertime
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Beitrag von mellertime »

@Silberling: Natürlich kann es mal sein, daß dur eine Fehlschaltung die Türen nicht öffnen. Das passiert hier in München bei den 420ern der 7./8. Bauserie auch ab und zu mal.
Aber das Nichtöffnen der Türen ist kein Grund zum Ziehen der Notbremse!
Sbahnman

Beitrag von Sbahnman »

es kommt hier in München öfter mal vor, das mal eine Seite, oder auch mal ein ganzer Wagen nicht öffnet, das tritt, die Vergesslichkeit des Tf´s mal ausgenommen, in den meisten Fällen bei der BR 420 auf, meistens wenn eine 7./8. Bauserie mit der 1./2. Bauserie im Verband fährt, das sind hauptsächlich Kontaktprobleme, da man bei der 7./8. Bauserie nur einmal auf "Türen öffnen" drücken kann, ansonsten muß man noch mal auf das Handmikro "Türen öffnen" drücken, dann sollte es kein Problem mehr sein, nur bekommt es der Tf vorn nicht mit, wenn es weiter hinten ist. Leider. <_<

Gruß Sbahnman B)
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EiB München
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Beitrag von EiB München »

Ich würde niemals auf die Idee kommen die Notbremse zubenutzen, wenn der Zug an einer Station vorbei fährt.
Denn die sollte man nur benutzen wenn es um Leben und Tod geht.


:D cya Eib München :D
tauRus
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Beitrag von tauRus »

Wann geht es schon um Leben und tot? Höchstens wenn jemand einen Herzanfall hat - aber dann gibt es bestimmt nix blöderes als auf freier Strecke irgendwo in der Pampa die Notbremse zu ziehen - wenn einigermaßen bald ein Bf kommt dürften die Chancen wesentlich besser stehen einen Notartzt zum Patienten zu bringen als irgendwo im Wald :blink:
"Bei Dämmerung ist mit Dunkelheit zu rechnen"
Silberling

Beitrag von Silberling »

Okay, ihr habt recht. Ich hab mal gegoogelt (das hätte mir heute vormittag auch einfallen können), und bin auf den Usenet-Artikel unter http://groups.google.de/groups?q=notbremse...line.com&rnum=2 gestossen. Der Verfasser arbeitet bei R&T im Zug.

@Sbahnman: Welches Handmikro? Das ist aber nicht im Fahrgastraum, oder? Es handelte sich hier um einen ET420. Verkabelungsprobleme können natürlich sein, aber der Triebfahrzeugführer sollte eigentlich mitkriegen, was in seinem Zugteil los ist.

@tauRus: Wenn ich beobachten würde, wie eine Mutter von ihrem Kind auf dem Bahnsteig getrennt wird, oder andersrum (Kind drin, Mutter draussen), das wäre für mich ein Fall für die Notbremse.

Gruß,
Martin
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

Naja, mir fallen schon einige Gruende fuer die Notbramse ein:
- Jemand ist in die Tuer eingeklemmt, und der Zug faehrt an (kommt ja sehr selten auch mal vor)
- erkrankter Fahrgast, dann allerdings erst wenn man im Bahnhof ist, und auch nur wenn es keine Sprechanlage zum Tf gibt [1]
- gefaehrlicher Schaden am Zug, wie entgleistes Drehgestell, Brand ausserhalb eines TUnnels
- nicht geschlossene Tuer bei fahrendem Zug und Personen in Tuernaehe
(Frage an TFs: Wenn keine Personen in Tuernaehe und damit nicht gefaehrdet und keine Sprechanlage vorhanden, dann evtl. nach Halt im naechsten Bahnhof [1]? Oder auch da sofort?)
- sonst noch was?

Michael

[1] Dies meinte ich um bei nicht vorhandener Sprechanlage eine Abfahrt des Zuges zu verhindern, sofern es diese Probleme gibt. Wenn man im ersten Wagen ist, ist das natuerlich Schmarrn, aber am Ende eines Langzuges duerfte die Benachrichtigung des TFs vielleicht ein bisschen kompliziert sonst werden.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

Silberling @ 5 Jun 2003, 18:12 hat geschrieben:
... Welches Handmikro? Das ist aber nicht im Fahrgastraum, oder? Es handelte sich hier um einen ET420. Verkabelungsprobleme können natürlich sein, aber der Triebfahrzeugführer sollte eigentlich mitkriegen, was in seinem Zugteil los ist. ...

Neben den Führerstandstüren ist je ein kleines Mikrofon, in das der TF auch vor der Abfahrt reinspricht: "Bitte zurückbleiben". An diesem Mikrofon ist auch ein Drucktaster vorhanden. Nachdem der TF diesen Knopf betätigt hat, wird dann der Türschließmechanismus eingeleitet.
Daniel S
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Beitrag von Daniel S »

Silberling @ 5 Jun 2003, 11:17 hat geschrieben:Wäre das ein Grund, die Notbremse zu ziehen?
Und wie sieht es es mit dem Notfall-Türöffner aus?
Silberling

Beitrag von Silberling »

Daniel Schraeder @ 5 Jun 2003, 21:22 hat geschrieben: Und wie sieht es es mit dem Notfall-Türöffner aus?
Der ist, zumindest in den Stuttgarter ET420, genauso verplompt wie die Notbremse. Ausserdem, man weiß nie, ob es der Zug-/Triebwagenführer noch merkt. Ist alles schon vorgekommen. Aber wenn schon zur Abfahrt geblasen wird, also der Spruch über die Lautsprecher kommt, ist es dafür eh schon zu spät, oder?

Gruß,
Martin
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

An den heißen Tagen gab es, meine ich, öfters mal Probleme mit den Türen der 7. und 8. Bauserie:
Wenn man an den Griff gezogen hat, um die Tür zu öffen, tat sich nichts.

Lag das vielleicht daran, dass sich die (Druck)Luft (zum Öffnen der Türen) erhitzt hat und so deshalb die Türen nicht aufgehen konnten.

Bitte korrigiert mich, falls ich Schwachsinn geschrieben habe. ;)
Churfürst August

Beitrag von Churfürst August »

Ähem *hüstel* und im Sommer ist die Fahrzeit von München nach Hamburg 2 Minute länger wie im Winter, weil sich ja die Strecke in der Wärme ausdehnt...... *ggg*
Nee, im Ernst, bei den Türgriffen der 7./8. BS gibt es manchmal Kontaktprobleme. Wenn der eine Griff nicht funktioniert, sollte man eben mal den anderen probieren.

Gruß, Ch.
Sbahnman

Beitrag von Sbahnman »

@Silberling: der Tf hat auf seinem Fst zwei Handmikro´s, wenn er auf der 7./8. Bauserie sitzt (BR420), dann kann er wenn er sich nicht sicher ist, nochmal auf den Taster am Handmikro "Türen öffnen" drücken, denn er kann nur einmal auf den Taster "Türen Öffnen" auf dem Führerpult drücken, aber wie schon gesagt, der Tf bekommt vorn nicht mit, wenn es bereits der zweite Wagen ist, das kann er erst mitbekommen, wenn er darauf aufmerksam gemacht wird, von eventuellen Fahrgästen, die in diesen Wagen hinein wollen, will dort an schwach frequentierten Bahnsteigen gerade keiner rein, dann haben die Fahrgäste im Wagen wo die Türen nicht öffnen, leider Pech gehabt. Das kann schon mal passieren.

Gruß Sbahnman B)
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

Charlie.B @ 6 Jun 2003, 09:54 hat geschrieben:
... Wenn der eine Griff nicht funktioniert, sollte man eben mal den anderen probieren. ...
Das komische ist ja, dass es nach ein paar mal kräftig ziehen geht. Auch wenn die Tür von außen bedient wird funktioniert der Türmechanismus wieder.
Heute morgen trat dieses Problem schon zum 4. Mal auf (und zwar nicht nur bei mir!)
Churfürst August

Beitrag von Churfürst August »

@Alexander: Ich sagte es ja, das sind Kontaktprobleme in der Tür. Das Öffnen wird ja elektrisch über einen Schalter am Türgriff ausgelöst. Wenn da Feuchtigkeit im Zusammenwirken mit Dreck oder Öl reinkommt, gehts nich mehr.
Bei der 1./2. BS befindet sich dieser Schalter oben über der Tür geschützt im Fahrzeug und wird über Gestänge und eine Schiene vom Türgriff aus bedient.
Bei der 7./8. BS sitzt dieser Schalter direkt hinter dem Türgriff, mit eben der genannten Auswirkung.
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

Aber das seltsame ist ja, dass das so etwas wenigen Tagen passiert. Glaub mir, ich fahre jeden Tag S-Bahn und mir sind solche "Kontaktstörungen" noch nie aufgefallen.
Churfürst August

Beitrag von Churfürst August »

@Alexander: *fffgggg*

Wolln wir wetten !? Wer von uns fährt öfter S-Bahn, bzw. Hat mehr mit den Kisten zu tun !?
Nix für ungut..... :D

PS: Wenn Du gleich g'scheit hinlangst und den Griff mit Schwung hinterdrückst, gehts auch meistens. Nur wer schüchtern ist und zu zärtlich mit der Sache umgeht, kann Pech haben. Liegt wohl auch dadran, das die Schalter irgendwann ausgeklappert sind.....
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

In Ordung, ich sage nichts mehr! ;)

P.S.: Ich habe nur Angst, dass ich dann gleich den ganzen Griff abreiße.
Churfürst August

Beitrag von Churfürst August »

Achwo. Wenn Du manchmal siehst, wie die Leute mit den Türen umgehen......
elchris
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Beitrag von elchris »

ist doch das typische 420er Problem, dass manche Türen einfach nicht aufgehen wollen. Wenn dann aber 2 Mann drann ziehen, geht das. Wenn sie nicht mehr zugehen will, hat man allerdings ein noch viel größeres Problemchen :unsure:
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jadefalcon
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Beitrag von jadefalcon »

Also, wenn ich Tf bei der Sause wäre und ein Fahrgast auf meinem Zug die Notbremse zöge und dafür keine wirklich sinnvolle Erklärung hätte, dann bekäme der von mir was zu hören! :angry: Personalien aufnehmen und den Typen eiskalt in der Pampa stehen lassen, basta...und wenn er dann äbsch wird, BSG, BGS oder Polizei rufen. Zumal, wenn dies mitten zwischen zwei Haltepunkten geschähe, würde ich auch schlicht und einfach die Überbrückung betätigen und bis zum nächsten Bahnhof weiterfahren - dort könnte man dann ja klären, was überhaupt los ist. Und wie früher in diesem Thread schon gesagt wurde, wenn ein medizinischer Notfall vorläge, wäre das mit Sicherheit auch sinnvoller, da der Rettungsdienst eindeutig schneller an einem Bahnhof wäre als irgendwo mitten in der Prärie.
who has placed the midnight sky / so a spirit has to fly? / as the heavens seem so far / now, who will hang the midnight star?
- eithne ní bhraonáin: paint the sky with stars
Daniel S
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Beitrag von Daniel S »

Noch mal zurück zum eigentlichen Thema: Was soll ich als Fahrgast machen, wenn beim 420er die Türen von dem Wagen, in dem ich sitze, nicht aufgehen? (Ich würde die Taschenschiebetüren mit Kraft aufschieben - da verletze ich keine Plombe, und ich kann aussteigen. Ebenso andere Fahrgäste, die raus wollen.) Bei einer S-Bahn mit Schwenkschiebetüren würde ich entweder dumm gucken oder den "Notknopf für Schließzylinder-Entlüftung" (welcher Normalo-Fahrgast kann sich da was drunter vorstellen?!) ziehen... Ist das eine berechtigte Aktion? Und was wäre, wenn es sich um die Endstation handelt, und die S-Bahn danach in die Wendeanlage oder ins Werk fahren würde (eventuell zum "schlafen" - ich kanns ja nicht wissen...)?

Beim 423er kann ich einfach den Notruf drücken, das ist klar.

@jadefalcon, ich glaube, so einfach ist es dann doch nicht. Du musst schon davon ausgehen, dass tatsächlich etwas passiert ist. Eventuell wird hinter Dir grade jemand erstochen, oder die letzten Wagen brennen lichterloh...
Silberling

Beitrag von Silberling »

Wer hat denn den Untertitel des Themas geändert? Mir ging's mit dem Thread eher darum, wann man die Notbremse zieht und wann nicht. Das Türproblem war nur der Aufhänger.

Gruß,
Martin
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

Mittlerweile ist es aber zu einem "Themenwechsel" gekommen. ;)

Und die Diskussion über Türen, die sich nicht öffnen, ist doch auch recht interessant - oder?
Silberling

Beitrag von Silberling »

Mittlerweile ist es aber zu einem "Themenwechsel" gekommen. ;)
Dann sollte man nen zweiten Thread aufmachen. Ich bin da halt etwas "pingelig", wenn etwas an meinen Beiträgen oder Ähnlichem verändert wird, sollte schon ein triftiger Grund da sein.
Und die Diskussion über Türen, die sich nicht öffnen, ist doch auch recht interessant - oder?
Für mich als Fahrgast eigentlich nicht. Was der Tf vorne drücken muss, damit ich die Türe aufkriege, oder warum Türen manchmal trotzdem klemmen, ist nicht mein Bier. Ich seh's halt aus der Fahrgast-Perspektive: ich will rein oder raus. Wenn was klemmt, ist es Sache der Bahn, das abzustellen.

Gruß,
Martin
elchris
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Beitrag von elchris »

ich würd erstmal grantig rumplärren, wenn die Türen am nächsten Halt aufgehen, zum Tf rennen und dem mal sagen, dass die Türen ne Störung haben. Wenn die nicht aufgehen, noch einen Halt abwarten. DANN (also beim dritten Halt) würde ich die Türöffnung oder im Stand (dann fällt niemand um...) die Bremse betätigen :) Keep Cool!
Silberling

Beitrag von Silberling »

thechris @ 6 Jun 2003, 15:04 hat geschrieben: ich würd erstmal grantig rumplärren, wenn die Türen am nächsten Halt aufgehen, zum Tf rennen und dem mal sagen, dass die Türen ne Störung haben.
Jo, ich auch. Aber wie du geschrieben hast, erst grantig rumplärren (bruddeln kann ich als Schwabe eh :D ), dann zum Tf und dem ohne bruddeln sagen, dass ein Defekt ist. Und mir ne Bestätigung schreiben lassen, damit ich auf der Rückfahrt nicht dumm dastehe, wenn ne Kontrolle kommt B) Okay, ich nicht, als NetzCard-Inhaber, aber für die Leute mit Verbund-Karten wär's schon blöd, wenn die nächste Haltestelle in ner anderen Zone liegt, und die auf ner Rückfahrt in ne Kontrolle kämen.

(Jaja, ich weiß: Personalien angeben, Bescheid abwarten, Widerspruch einlegen. Geht einfacher und hält die S-Bahn nicht auf.)

Gruß,
Martin (wann ist endlich Feierabend?)
Silberling

Beitrag von Silberling »

jadefalcon @ 6 Jun 2003, 13:19 hat geschrieben: Personalien aufnehmen und den Typen eiskalt in der Pampa stehen lassen, basta...und wenn er dann äbsch wird, BSG, BGS oder Polizei rufen. Zumal, wenn dies mitten zwischen zwei Haltepunkten geschähe, würde ich auch schlicht und einfach die Überbrückung betätigen und bis zum nächsten Bahnhof weiterfahren - dort könnte man dann ja klären, was überhaupt los ist.
Also Personalien aufnehmen, okay. Aber in der Pampa stehen lassen kannst du nicht so einfach, dazu muss er Einiges mehr machen.

Und das mit der Überbrückung: wozu gibt's dann so ne Notbremse, wenn du einfach weiter fährst? Ich mein jetzt nicht in nem Tunnel, sondern in freier Wildbahn?

Gruß,
Martin
Chefanwender
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Beitrag von Chefanwender »

Es wäre gut, wenn man (wenigstens in die neueren) ET 420 nachträglich (ist das überhaupt möglich?) Gegensprechanlagen im Fahrgastraum installieren würde.
Die Fahrgäste würden sich dann auf jeden Fall sicherer fühlen; und läßt sich mal eine Tür nicht öffnen l, kann man so dem TF bescheid geben, ohne gleich die Notbremse ziehen zu müssen. ;)
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