Hamburg bekommt eine Tram
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Diese Nachricht ist zwar nicht mehr ganz neu, aber weil ich hierzu keinen Beitrag gefunden habe, mache ich mal diesen neuen Thread auf.
Jetzt ist es amtlich, das Hamburg seine erste Tramlinie bekommt. Hier der Link: http://www.strassenbahn-hamburg.de/
Hamburg war früher schon mal eine Strassenbahn Hochburg, doch leider wurde sie nach und nach abgeschafft. 1978 fuhr die letzte Bahn der Linie 2 durch die Elbmetropole. Im gegensatz zu München wurde kurz nach der Stillegung alles demontiert.
Hier gibt es aber nochmal erinnerungen an die Tram in Hamburg mit Blidern und Videos: http://www.trampicturebook.de/tram/germany...mburg/index.htm
Jetzt ist es amtlich, das Hamburg seine erste Tramlinie bekommt. Hier der Link: http://www.strassenbahn-hamburg.de/
Hamburg war früher schon mal eine Strassenbahn Hochburg, doch leider wurde sie nach und nach abgeschafft. 1978 fuhr die letzte Bahn der Linie 2 durch die Elbmetropole. Im gegensatz zu München wurde kurz nach der Stillegung alles demontiert.
Hier gibt es aber nochmal erinnerungen an die Tram in Hamburg mit Blidern und Videos: http://www.trampicturebook.de/tram/germany...mburg/index.htm
Leider ist es nicht zwingend.
Denn die Planungshoheit ist bei der Hochbahn, und diese hat erstmal eine Ausschreibung (mangels eigener Kompetenzen) für ein Planungsbüro gestartet. Und bis dann die Planungen beginnen und geschweige denn dann ein Planfeststellungsverfahren gestartet werden kann, ist bereits die nächste Wahl gelaufen. Mit etwas Pech passiert dann das, was schonmal vorkam: Eine neue Regierung kommt an die Macht und kippt das Projekt wieder, und nicht wenige Leute hoffen wohl insgeheim auch darauf. Denn hier können - anders als bei der U4 - nicht mehr rechtzeitig vor der Wahl Verträge geschlossen werden, die so rechtsverbindlich sind, daß ein Ausstieg aus dem Projekt genau so teuer käme wie die Realisierung...
Das mit der Stadtbahn war nur die Kröte, die Ole van Beust schlucken mußte, um mit der GAL zu paktieren.
Denn die Planungshoheit ist bei der Hochbahn, und diese hat erstmal eine Ausschreibung (mangels eigener Kompetenzen) für ein Planungsbüro gestartet. Und bis dann die Planungen beginnen und geschweige denn dann ein Planfeststellungsverfahren gestartet werden kann, ist bereits die nächste Wahl gelaufen. Mit etwas Pech passiert dann das, was schonmal vorkam: Eine neue Regierung kommt an die Macht und kippt das Projekt wieder, und nicht wenige Leute hoffen wohl insgeheim auch darauf. Denn hier können - anders als bei der U4 - nicht mehr rechtzeitig vor der Wahl Verträge geschlossen werden, die so rechtsverbindlich sind, daß ein Ausstieg aus dem Projekt genau so teuer käme wie die Realisierung...
Das mit der Stadtbahn war nur die Kröte, die Ole van Beust schlucken mußte, um mit der GAL zu paktieren.
02.05.1996 - 27.05.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
28.05.2000 - 04.11.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar - Hildesheim
05.11.2000 - 13.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Bad Harzburg - Hildesheim - Hannover
ab 14.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
Der ZGB beschloß im Rahmen des Regionalbahnkonzepts 2014+ zusammen mit der LNVG und RH das Brechen des RE 4 in Goslar zugunsten eines fahrzeugreinen Echtstundentaktes auf Bad Harzburg - Hannover!
28.05.2000 - 04.11.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar - Hildesheim
05.11.2000 - 13.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Bad Harzburg - Hildesheim - Hannover
ab 14.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
Der ZGB beschloß im Rahmen des Regionalbahnkonzepts 2014+ zusammen mit der LNVG und RH das Brechen des RE 4 in Goslar zugunsten eines fahrzeugreinen Echtstundentaktes auf Bad Harzburg - Hannover!
Das mag sein - aber Fakt ist, dass Hamburg eine Stadtbahn braucht. Eine Buslinie, die mit Doppelgelenkbussen bedient wird, ist auf jedem Fall auch "Straßenbahn-würdig". Man muss ja nur die drei größten Städte Deutschlands vergleichen, um festzustellen, dass in Hamburg etwas im Argen ist: sowohl Berlin als auch München haben ein dichteres U- und S-Bahn-Netz als Hamburg und zusätzlich dazu noch eine Straßenbahn. Hamburg hätte sein U-Bahn-Netz viel stärker ausbauen müssen, um die eingestellte Straßenbahn zu ersetzen, was aber nicht geschehen ist: München und Berlin haben ihr U-Bahn-Netz in den siebziger und achtziger Jahren massiv ausgebaut, Hamburg nicht wirklich.
Und vielleicht gefällt den Hamburgern ja die Schwarz-Grüne Koalition ja so gut, dass sie sie nächstes Mal wieder wählen
Und vielleicht gefällt den Hamburgern ja die Schwarz-Grüne Koalition ja so gut, dass sie sie nächstes Mal wieder wählen

Ganz genau so ist es. Die Buslinien im Innenstadtbereich sind überlastet, eine Straßenbahn dringend notwendig und auch sinnvoll. Insbesondere in der Fußgängerzone, wo außer Linienbussen und Taxis gar keine Autos fahren dürfen, würde sich eine Straßenbahn sehr gut machen, wie man auch in vielen anderen deutschen Städten sehen kann.rob74 @ 15 Dec 2008, 12:27 hat geschrieben: Das mag sein - aber Fakt ist, dass Hamburg eine Stadtbahn braucht. Eine Buslinie, die mit Doppelgelenkbussen bedient wird, ist auf jedem Fall auch "Straßenbahn-würdig". Man muss ja nur die drei größten Städte Deutschlands vergleichen, um festzustellen, dass in Hamburg etwas im Argen ist: sowohl Berlin als auch München haben ein dichteres U- und S-Bahn-Netz als Hamburg und zusätzlich dazu noch eine Straßenbahn. Hamburg hätte sein U-Bahn-Netz viel stärker ausbauen müssen, um die eingestellte Straßenbahn zu ersetzen, was aber nicht geschehen ist: München und Berlin haben ihr U-Bahn-Netz in den siebziger und achtziger Jahren massiv ausgebaut, Hamburg nicht wirklich.
Schaut euch aber mal das Forum hinter der oben genannten Adresse an! Die Stadtbahnfans haben innerlich schon aufgegeben und glauben nicht mehr an eine Realisierung. Vielleicht sollte denen mal jemand von dem Beispiel der 310 in Bochum-Langendreer, deren Neubaustrecke Anfang der 90er Jahre in einer Diplomarbeit auftauchte, und jetzt endlich in das Planfeststellungsverfahren gehen soll, Baubeginn keinesfalls vor 2011. Dabei haben wir noch nicht einmal das Problem, Betriebshöfe inklusive Menschen und Material auf der grünen Wiese aufbauen zu müssen...
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Entscheidung: Stadtbahn rollt von Steilshoop nach Altona
Mit der Streckenführung hat sich die CDU gegen die GAL durchgesetzt. Die Stadtbahn ersetzt die stark überlasteten Buslinien 20 und 25. Im Frühjahr 2012 soll der Spatenstich stattfinden.
Quelle:
http://www.mopo.de/2009/20090108/hamburg/p...ach_altona.html
Kommentar: Natürlich bekommt Hamburg keine Tram, aber eine Stadtbahn.
Mit der Streckenführung hat sich die CDU gegen die GAL durchgesetzt. Die Stadtbahn ersetzt die stark überlasteten Buslinien 20 und 25. Im Frühjahr 2012 soll der Spatenstich stattfinden.
Quelle:
http://www.mopo.de/2009/20090108/hamburg/p...ach_altona.html
Kommentar: Natürlich bekommt Hamburg keine Tram, aber eine Stadtbahn.
Wie gesagt, ich glaubs erst, wenn die Bauarbeiten wirklich beginnen.
Gut, das haben wir auch vor einigen Jahren in München bezüglich Tram 23 gesagt, aber Hamburg ist da noch ein schwierigeres Pflaster...
Gut, das haben wir auch vor einigen Jahren in München bezüglich Tram 23 gesagt, aber Hamburg ist da noch ein schwierigeres Pflaster...
02.05.1996 - 27.05.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
28.05.2000 - 04.11.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar - Hildesheim
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Damit haben sich die Grün-Alternativen wohl wieder über den Tisch ziehen lassen - wofür stehen die nach Zuschütten des Mühlenberger Lochs und Moorburg eigentlich noch? Man darf jedenfalls vermuten, dass die Tram nach Altona einen geringeren Verkehrswert hat und den Autos weniger weh tut. Vor allem aber wird das böse Verkehrsmittel so erfolgreich von Jungfernstieg, Rathausmarkt und Mönckebergstraße ferngehalten.TramPolin @ 8 Jan 2009, 01:41 hat geschrieben:Entscheidung: Stadtbahn rollt von Steilshoop nach Altona
Mit der Streckenführung hat sich die CDU gegen die GAL durchgesetzt. Die Stadtbahn ersetzt die stark überlasteten Buslinien 20 und 25. Im Frühjahr 2012 soll der Spatenstich stattfinden.
Quelle:
http://www.mopo.de/2009/20090108/hamburg/p...ach_altona.html
Kommentar: Natürlich bekommt Hamburg keine Tram, aber eine Stadtbahn.
Und Baubeginn 2012 - wann ist wieder Bürgerschaftswahl?
Gruß vom Wauwi
Ebenfalls 2012. Wird also ziemlich knapp.
Andererseits muß man es auch so sehen: Man muß endlich eine Strecke haben. Steht erstmal eine und die wird halbwegs erfolgreich, wächst der Druck, das Netz zu erweitern. Und daß man von der extremüberlasteten Linie 5 als nächste Möglichkeit redet, ist auch sehr gut.
Andererseits muß man es auch so sehen: Man muß endlich eine Strecke haben. Steht erstmal eine und die wird halbwegs erfolgreich, wächst der Druck, das Netz zu erweitern. Und daß man von der extremüberlasteten Linie 5 als nächste Möglichkeit redet, ist auch sehr gut.
02.05.1996 - 27.05.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
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Ich sehe es ähnlich. In einer Stadt, in der es seit Jahrzehnten keine Stadt-/Straßenbahn mehr gibt, sind die Vorbehalte natürlich besonders groß. Wenn die Stadtbahn erst einmal rollt und erfolgreich ist und man sieht, dass die Vorurteile tatsächlich Vorurteile waren, lassen sich weitere Strecken wohl einfacher realisieren.Tequila @ 8 Jan 2009, 11:23 hat geschrieben: Ebenfalls 2012. Wird also ziemlich knapp.
Andererseits muß man es auch so sehen: Man muß endlich eine Strecke haben. Steht erstmal eine und die wird halbwegs erfolgreich, wächst der Druck, das Netz zu erweitern. Und daß man von der extremüberlasteten Linie 5 als nächste Möglichkeit redet, ist auch sehr gut.
Auf der jetzt beschlossenen Route sind doch die Buslinien überlastet, also warum sollte die Linie nicht erfolgreich werden? Der Busverkehr ist einfach etwas für Schwachlastverkehr und nicht für solche Routen, zumal ein Bus einfach unattraktiv ist, weg damit.
Und wenn diese Linie dann erfolgreich ist, dann kann man auch die GAL-Linie und einige andere einrichtigen. Diesen ganzen Van-Hool-Mist endlich wegbekommen und eine moderne Stadtbahn fahren lassen. Das machen auch andere große Städte wie London und Paris vor.
Und wenn diese Linie dann erfolgreich ist, dann kann man auch die GAL-Linie und einige andere einrichtigen. Diesen ganzen Van-Hool-Mist endlich wegbekommen und eine moderne Stadtbahn fahren lassen. Das machen auch andere große Städte wie London und Paris vor.
Mehr Informationen zur geplanten Stadtbahn in Hamburg gibt es hier:
http://www.stadtbahn-hamburg.de/php/stadtb...ahn-aktuell.php
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Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
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Na ja, da muss ich Dir Recht geben. Hamburg ist sicher eines der Schlusslichter in Europa, und da ist die SPD nicht ganz unschuldig daran. Erschwerend kommt dazu, dass es in hamburg Buslinien gibt, die sind nicht nur trambahnwürdig, sondern befördern mehr Fahrgäste als so manche U-Bahn (o.k., etwas übertrieben, aber nur etwas).Rathgeber @ 10 Jan 2009, 13:01 hat geschrieben: Mein SPD-Bashing kennt keine Stadtgrenzen...
Aber unabhängig davon: selbst die rot-grüne Regierung unter Runde hat da nichts zustande bekommen...
- Boris Merath
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Nö, nicht verdreht, sondern Kommunalpolitik. Warum sollte die Hamburger SPD da exakt dieselbe Meinung haben wie die Münchner?spock5407 @ 10 Jan 2009, 12:05 hat geschrieben: Ähnlich läufts aber auch politisch in Regensburg. CSU will und SPD nicht. Verdrehte Welt. :rolleyes:
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Unabhängig von München gibt sich die SPD häufig straßenbahnfreundlicher als die Unionsparteien. Unionsregierte Städte wie Karlsruhe oder Hamburg bilden eher die Aushahme. Daß die Straßenbahn von beiden großen Parteien getragen wird (wie z.B. in Bremen), ist noch ungewöhnlicher.Boris Merath @ 10 Jan 2009, 15:45 hat geschrieben:Nö, nicht verdreht, sondern Kommunalpolitik. Warum sollte die Hamburger SPD da exakt dieselbe Meinung haben wie die Münchner?
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2012 soll der Bau der ersten Stadtbahnlinie vom Dorfplatz in Bramfeld bis zur Kellinghusenstraße beginnen. Zum Großteil bekommt die Stadtbahn eine eigene Trasse, es gibt aber auch Abschnitte, in denen die Gleise in der Fahrbahn verlaufen. Per Ampelvorrangschaltung soll die Stadtbahn nur an Haltestellen halten.
Die Züge sind 37 Meter lang, 2,65 Meter breit (mehr ist nicht zulässig) und bieten Platz für 210 Fahrgäste. Die Bahnsteige werden 25 Zentimeter über dem Straßenboden erhöht angelegt, um einen barrierefreien Zugang zu den Zügen zu ermöglichen. Am Bahnsteiganfang und -ende werden Rampen eingebaut. Vorerst werden 14 Züge angeschafft. Der 30 bis 50 Millionen EUR teure Betriebshof wird nördlich von der S-Bahn-Station Rübenkamp entstehen.
http://www.welt.de/hamburg/article4849309/...n-Vorfahrt.html
Die Züge sind 37 Meter lang, 2,65 Meter breit (mehr ist nicht zulässig) und bieten Platz für 210 Fahrgäste. Die Bahnsteige werden 25 Zentimeter über dem Straßenboden erhöht angelegt, um einen barrierefreien Zugang zu den Zügen zu ermöglichen. Am Bahnsteiganfang und -ende werden Rampen eingebaut. Vorerst werden 14 Züge angeschafft. Der 30 bis 50 Millionen EUR teure Betriebshof wird nördlich von der S-Bahn-Station Rübenkamp entstehen.
http://www.welt.de/hamburg/article4849309/...n-Vorfahrt.html
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Da die Bahnsteige 75 Meter lang werden und die Züge 37 Meter, lautet die Antwort wahrscheinlich "ja". Zumindest von der Länge passt es ja, mehr kann ich nicht sagen.spock5407 @ 15 Oct 2009, 19:46 hat geschrieben: Sollen die Bahnsteige Doppeltraktionen zulassen? Dann könnten die Hamburger mal sehn, was ne moderne Strassenbahn wegbaggern kann und jeden Doppelgelenkbusverkehr wegsteckt.
Quelle für Bahnsteiglänge: http://www.welt.de/hamburg/article3797915/...-Stadtbahn.html
Auch auf die Gefahr hin, mich evtl. zu wiederholen oder als Megaskeptiker zu gelten:
Ich glaube daran erst, wenn die ersten Bagger die Trasse bauen und die ersten Schwellen verlegt sind.
Zu oft hat man in Hamburg schon über die Wiedereinführung der Straßenbahn lamentiert und ein paarmal sogar schon fest vorgehabt (zuletzt unter SPD/GAL).
Die Verträge müssen vor der nächsten Bürgerschaftswahl festgezurrt sein, wie damals bei der U4, dann kann man relativ sicher sein.
Ich glaube daran erst, wenn die ersten Bagger die Trasse bauen und die ersten Schwellen verlegt sind.
Zu oft hat man in Hamburg schon über die Wiedereinführung der Straßenbahn lamentiert und ein paarmal sogar schon fest vorgehabt (zuletzt unter SPD/GAL).
Die Verträge müssen vor der nächsten Bürgerschaftswahl festgezurrt sein, wie damals bei der U4, dann kann man relativ sicher sein.
02.05.1996 - 27.05.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
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Ich weiß nicht, ob das hier schon mal gepostet wurde:
http://www.freie-waehler-hamburg.de/positi.../stadtbahn.html
Das ist die Position der Freien Wähler in Hamburg, welche die neue Hamburger Stadtbahn verhindern möchten, mit Bildern aus dem letzten und vorletztem Jahrhundert und Argumenten aus dem vorvorletztem Jahrhundert.
Ja klar, Busse sind besser, da sie Hindernissen ausweichen können und nicht auf starren Trassen fahren, deswegen werden weltweit ja Schienen nur abgebaut und keine neuen aufgebaut. Unglaublich, so was!
http://www.freie-waehler-hamburg.de/positi.../stadtbahn.html
Das ist die Position der Freien Wähler in Hamburg, welche die neue Hamburger Stadtbahn verhindern möchten, mit Bildern aus dem letzten und vorletztem Jahrhundert und Argumenten aus dem vorvorletztem Jahrhundert.
Ja klar, Busse sind besser, da sie Hindernissen ausweichen können und nicht auf starren Trassen fahren, deswegen werden weltweit ja Schienen nur abgebaut und keine neuen aufgebaut. Unglaublich, so was!