es hätte ja schon gereicht, wenn man z.b. die Strecke Moosach - Stachus so umgebaut hätte, daß man mit R2.2 Doppeltraktionen hätte fahren können - ich mein, knapp 60 m Haltestellenlänge ist ja jetzt nicht so übermäßig viel, dann wären auf der wichtigsten Tramlinie Fahrzeuge mit angemessener Kapazität möglich gewesen - aber dann kommen wieder die Lazarusse und sagen, dann fehlen uns ja die Züge, weil man ja neue erst bestellen müßte und überhaupt haben wir ja sowas noch nie gemacht usw....Lazarus @ 7 Dec 2012, 22:22 hat geschrieben:Längere Züge wurden soweit ich weiss abgelehnt mit dem Verweis auf die örtlichen Gegebenheiten. Ich denk mal, man will die net haben, weil die eben net uneingeschränkt überall einsetzbar sind.spock5407 @ 7 Dec 2012, 21:46 hat geschrieben: Gut geplante Tram- oder Stadtbahnlinien kann ich auch mit 75m-Zügen bedienen sofern das Umfeld Platz bietet; damit baggert man schon recht viel Fahrgäste rum. Kein Vergleich mit den kleinen Mm-Zügerln der damaligen Zeit, wo ein M-Großzug oder P-Zug das höchste der Gefühle war. Oder ggü. nem solo R2 oder R3/S/T.
In München ist es fast schon Blasphemie, über 45m-Züge zu diskutieren.
[M] Nachlassende Dynamik im Ausbau und Angebot
Die MVG wird das denk ich mal besser beurteilen können. Wenn die sagen, es sind keine längeren Züge möglich, werden die mit Sicherheit gute Gründe dafür haben. Ansonsten wäre doch König der erste, der da sofort weiteres Einsparpotenzial sieht...
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komisch, wenn die MVG sagt, die U-bahn nach Pasing rentiert sich nicht, dann glaubst du das ja auch nicht.....Lazarus @ 8 Dec 2012, 09:40 hat geschrieben: Die MVG wird das denk ich mal besser beurteilen können. Wenn die sagen, es sind keine längeren Züge möglich, werden die mit Sicherheit gute Gründe dafür haben. Ansonsten wäre doch König der erste, der da sofort weiteres Einsparpotenzial sieht...
Wobei das sich das nicht rentiert sagt die MVG auch nicht, schließlich liegt der heilige NKF über eins, man will es anscheinend trotzdem nicht. Über die Gründe wurde hier ja auch schon leidenschaftlich debattiert.andreas @ 8 Dec 2012, 12:15 hat geschrieben: komisch, wenn die MVG sagt, die U-bahn nach Pasing rentiert sich nicht, dann glaubst du das ja auch nicht.....
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Doch, wenn die 19 aus allen Nähten platzt und dauernd bzw. permanent Probleme mit der Pünktlichkeit hat, sollte dringend die U5 nach Pasing verlängert werden.
Ist doch viel realistischer als die U9. Wenn schon die Haidhausner gegen Stamm2 wegen 7 Jahre Lärm und Dreck protestieren - da wird's in Schwabing nochm mehr Proteste geben.
Ist doch viel realistischer als die U9. Wenn schon die Haidhausner gegen Stamm2 wegen 7 Jahre Lärm und Dreck protestieren - da wird's in Schwabing nochm mehr Proteste geben.
U5 = letzter U-Bahn-Neu- und Ausbau in München!
Die Probleme am 19er dürften erstmal gelöst sein, nachdem der nur bis zum Willibaldplatz fährt. Wegen der viel zu knapp bemessenen Umstiegszeit wird sich dies ziemlich bald negativ bei den Fahrgastzahlen bemerkbar machen.
Ich sehs schon kommen, man feiert eine Tramverlängerung in einem Jahr und keiner bekommt es mit :ph34r:
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Matrin-Greif-Straße ist doch auch noch ne Wendemöglichkeit. Können die Variobahn-ZZA "Hermann-Lingg-Straße" anzeigen? :ph34r:Lazarus @ 8 Dec 2012, 13:08 hat geschrieben: Die Probleme am 19er dürften erstmal gelöst sein, nachdem der nur bis zum Willibaldplatz fährt.
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SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
naja, in Berlin gehts auch, Redesign stand auch an, also wenn man gewollt hätte wäre es schon gegangen....Rathgeber @ 8 Dec 2012, 12:46 hat geschrieben: In erster Linie scheitert's an der Traktionsfähigkeit der Fahrzeuge.
aber wie ist es in München:
des hamma ja nia so gmacht
da kannt ja jeda kemma
wo kumma denn da hi....
liegt der mit Stamm 2 immer noch über 1?Iarn @ 8 Dec 2012, 12:47 hat geschrieben: Wobei das sich das nicht rentiert sagt die MVG auch nicht, schließlich liegt der heilige NKF über eins, man will es anscheinend trotzdem nicht. Über die Gründe wurde hier ja auch schon leidenschaftlich debattiert.
Ich denke, die MVG sieht, KNF hin oder her, daß die U-bahn in der Form einfach keine sinnvolle Erschließungswirkung hat, die die Ausgaben rechtfertigt - und wer weiß, wenn das Gemeindefinanzierungsgesetz weg ist, vielleicht kann man dann ja eine sinnvollere Variante bauen....
Ja knapp über 1. Allerdings ist die letzte Berechnung schon gut 10 Jahre her.andreas @ 8 Dec 2012, 13:56 hat geschrieben: liegt der mit Stamm 2 immer noch über 1?
Ich denke, die MVG sieht, KNF hin oder her, daß die U-bahn in der Form einfach keine sinnvolle Erschließungswirkung hat, die die Ausgaben rechtfertigt - und wer weiß, wenn das Gemeindefinanzierungsgesetz weg ist, vielleicht kann man dann ja eine sinnvollere Variante bauen....
Das Problem bei den diversen Varianten war aber, das die jetzt geplante einfach die wirtschaftlichste ist. Die anderen kamen da alle net ran.
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Wobei meines Wissens nur Varianten nach Pasing Bahnhof geprüft wurden meiner bescheidenen Meinung nach sollte man auch mal nur zum Test mal eine Variante nach "Pasing Süd" untersuchen also über Krankenhaus/FH. Das Problem, was ich bei der U5 Verlängerung sehe ist die Redundanz zur S-Bahn. Die müsste man aufbrechen.Lazarus @ 8 Dec 2012, 14:02 hat geschrieben: Ja knapp über 1. Allerdings ist die letzte Berechnung schon gut 10 Jahre her.
Das Problem bei den diversen Varianten war aber, das die jetzt geplante einfach die wirtschaftlichste ist. Die anderen kamen da alle net ran.
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Ohne den Bahnhof kannst das erst recht vergessen. Der ist hier nunmal der zentrale Punkt mit den meisten Fahrgästen. Das kann das Klinkum/FH nie ausgleichen. Dafür hats da einfach zuwenig Fahrgäste.Iarn @ 8 Dec 2012, 14:19 hat geschrieben:Wobei meines Wissens nur Varianten nach Pasing Bahnhof geprüft wurden meiner bescheidenen Meinung nach sollte man auch mal nur zum Test mal eine Variante nach "Pasing Süd" untersuchen also über Krankenhaus/FH. Das Problem, was ich bei der U5 Verlängerung sehe ist die Redundanz zur S-Bahn. Die müsste man aufbrechen.Lazarus @ 8 Dec 2012, 14:02 hat geschrieben: Ja knapp über 1. Allerdings ist die letzte Berechnung schon gut 10 Jahre her.
Das Problem bei den diversen Varianten war aber, das die jetzt geplante einfach die wirtschaftlichste ist. Die anderen kamen da alle net ran.
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Ich würde das einfach mal rechnen. Der "Trick" bei dem NKF ist entweder bei bestehenden Verbindungen die Fahrzeit zu kürzen oder neue Fahrgäste zu gewinnen. Steigen in Pasing Leute von der S-Bahn auf die U-Bahn um, dann bringt das rechnerisch Null Nutzen. Und das wird bei den meisten U-Bahn Pasing Diskussionen immer gerne vergessen. Auch wenn die Leute 100 Mal lieber U-Bahn als S-bahn fahren, das rechnet sich nicht. Und 90% aller U5 Pasing Stimmen wirken auf mich "ich fahre lieber U- Als S-bahn weil die ist pünktlicher und ich stehe im Trockenen".Lazarus @ 8 Dec 2012, 14:25 hat geschrieben:Ohne den Bahnhof kannst das erst recht vergessen. Der ist hier nunmal der zentrale Punkt mit den meisten Fahrgästen. Das kann das Klinkum/FH nie ausgleichen. Dafür hats da einfach zuwenig Fahrgäste.
Also lieber 5k Fahrgäste am Klinikum und der FH neu als 20k Umsteiger in Pasing Bahnhof, die sonst S-Bahn gefahren wären.
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Am Bahnhof lockst du nur bestehende Fahrgäste von einem Schinenfahrzeug in ein anderes. In den NKF gehen aber nur diejenigen Fahrgäste positiv ein, welche ZUSÄTZLICH gewonnen werden. Mir würde die Variante Pasing-Süd auch wesentlich besser gefallen als die unselige Bahnhofsanbindung.Lazarus @ 8 Dec 2012, 14:25 hat geschrieben:
Ohne den Bahnhof kannst das erst recht vergessen. Der ist hier nunmal der zentrale Punkt mit den meisten Fahrgästen. Das kann das Klinkum/FH nie ausgleichen. Dafür hats da einfach zuwenig Fahrgäste.
Trotzdem reichen die net, um eine U-Bahn zu rechtfertigen. Die einzige Möglichkeit wäre, die U-Bahn gleich bis Freiham zu verlängern. Ansonsten kann man das ohne den Bahnhof unter Garantie vergessen. Das Fahrgastaufkommen in der Maria-Eich-Strasse reicht bestenfalls, um eine Tram zu rechtfertigen, aber niemals für eine U-Bahn. Es sei denn, man will mit Gewalt eine zweite U4 schaffen.Iarn @ 8 Dec 2012, 14:31 hat geschrieben:
Also lieber 5k Fahrgäste am Klinikum und der FH neu als 20k Umsteiger in Pasing Bahnhof, die sonst S-Bahn gefahren wären.
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Freiham wäre eine interssante Option. Voraussetzung für eine südliche Verlängerung wäre wohl eine Bebauung des Gebietes südwestlich des Westbades. Dann könnte man vom Laimer Platz bis zur Pasinger FH recht direkt bauen und dann wäre die U-Bahn auch einige Minuten früher in Pasing und der Tunnel sicherlich etliche Kilometer kürzer und billiger.Lazarus @ 8 Dec 2012, 14:40 hat geschrieben:Trotzdem reichen die net, um eine U-Bahn zu rechtfertigen. Die einzige Möglichkeit wäre, die U-Bahn gleich bis Freiham zu verlängern. Ansonsten kann man das ohne den Bahnhof unter Garantie vergessen. Das Fahrgastaufkommen in der Maria-Eich-Strasse reicht bestenfalls, um eine Tram zu rechtfertigen, aber niemals für eine U-Bahn. Es sei denn, man will mit Gewalt eine zweite U4 schaffen.
Ich denke in das Thema kommt evtl Bewegung, wenn die 2. Stammstrecke gebaut wird.
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Problem ist nur, das man die Bebauung zugunsten von Freiham auf unbestimmte Zeit zurückgestellt hat. Da ist im Augenblick vollkommen unklar, wann und ob da überhaupt noch was gebaut wird. Zumal es Gerüchte gibt, auf die Bebauung dort ganz zu verzichten und stattdessen Freiham weiter auszubauen.Iarn @ 8 Dec 2012, 14:49 hat geschrieben: Freiham wäre eine interssante Option. Voraussetzung für eine südliche Verlängerung wäre wohl eine Bebauung des Gebietes südwestlich des Westbades. Dann könnte man vom Laimer Platz bis zur Pasinger FH recht direkt bauen und dann wäre die U-Bahn auch einige Minuten früher in Pasing und der Tunnel sicherlich etliche Kilometer kürzer und billiger.
Ich denke in das Thema kommt evtl Bewegung, wenn die 2. Stammstrecke gebaut wird.
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Bei der Misere auf dem Münchner Wohnungsmarkt kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man sich innerstädtische Brachflächen dieser Größe länger leisten kann. Vielleicht ein kleiner innerstädtischer Park und den Rest bebauen aber der Status Quo erscheint mir als nicht langfristig haltbar.
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So wie ich das verstanden hab, fällt diese Bebauung net gänzlich flach. Es gibt da anscheinend Überlegungen, ob man die ZUSÄTZLICH in Freiham realisiert.Iarn @ 8 Dec 2012, 14:57 hat geschrieben: Bei der Misere auf dem Münchner Wohnungsmarkt kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man sich innerstädtische Brachflächen dieser Größe länger leisten kann. Vielleicht ein kleiner innerstädtischer Park und den Rest bebauen aber der Status Quo erscheint mir als nicht langfristig haltbar.
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das ist meiner Meinung nach das Problem - München kann es sich nicht leisten, die wirtschaftlichste Variante zu bauen - München muß die Variante bauen, die den höchsten Verkehrswert hat, die, die die meisten Fahrgäste anzieht, auch wenn die sich nicht 'rentieren'Lazarus @ 8 Dec 2012, 14:02 hat geschrieben:Ja knapp über 1. Allerdings ist die letzte Berechnung schon gut 10 Jahre her.andreas @ 8 Dec 2012, 13:56 hat geschrieben: liegt der mit Stamm 2 immer noch über 1?
Ich denke, die MVG sieht, KNF hin oder her, daß die U-bahn in der Form einfach keine sinnvolle Erschließungswirkung hat, die die Ausgaben rechtfertigt - und wer weiß, wenn das Gemeindefinanzierungsgesetz weg ist, vielleicht kann man dann ja eine sinnvollere Variante bauen....
Das Problem bei den diversen Varianten war aber, das die jetzt geplante einfach die wirtschaftlichste ist. Die anderen kamen da alle net ran.
München müsste überhaupt mal etwas bauen wollen. Zumal mir die beste Lösung eingefallen ist, U5 zum Bahnhof und die U4 zur FH, dann hat die auch mal wieder eine Berechtigung.andreas @ 8 Dec 2012, 17:58 hat geschrieben:
das ist meiner Meinung nach das Problem - München kann es sich nicht leisten, die wirtschaftlichste Variante zu bauen - München muß die Variante bauen, die den höchsten Verkehrswert hat, die, die die meisten Fahrgäste anzieht, auch wenn die sich nicht 'rentieren'
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München muss die Variante bauen, die die dringendsten Verkehrsprobleme am besten löst. Und da stellt sich halt die Frage, ob die dringendsten Verkehrsprobleme momentan ausgerechnet zwischen Laimer Platz und Pasing liegen.andreas @ 8 Dec 2012, 17:58 hat geschrieben: das ist meiner Meinung nach das Problem - München kann es sich nicht leisten, die wirtschaftlichste Variante zu bauen - München muß die Variante bauen, die den höchsten Verkehrswert hat, die, die die meisten Fahrgäste anzieht, auch wenn die sich nicht 'rentieren'
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Für den Augenblick geb ich dir sogar recht, da hat Pasing net das dringendste Verkehrsproblem. Die Lage wird sich aber schlagartig verändern, wenn mal Freiham und das Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee bezogen sind. Das bedeutet nämlich in relativ kurzer Zeit 22.000 Einwohner mehr.Boris Merath @ 8 Dec 2012, 19:02 hat geschrieben: München muss die Variante bauen, die die dringendsten Verkehrsprobleme am besten löst. Und da stellt sich halt die Frage, ob die dringendsten Verkehrsprobleme momentan ausgerechnet zwischen Laimer Platz und Pasing liegen.
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Da muss man Lazarus glatt mal rechtgeben...Lazarus @ 8 Dec 2012, 19:07 hat geschrieben: Für den Augenblick geb ich dir sogar recht, da hat Pasing net das dringendste Verkehrsproblem. Die Lage wird sich aber schlagartig verändern, wenn mal Freiham und das Neubaugebiet Paul-Gerhardt-Allee bezogen sind. Das bedeutet nämlich in relativ kurzer Zeit 22.000 Einwohner mehr.
Es gab in München eine Zeit, da hat man Verkehrsplanung vorausschauend betrieben. Ich erinnere mich als Kind noch an die Eröffnung der damaligen U8 nach Neuperlach Süd. Müsste ca. 1982 gewesen sein. Wenn man zu der Zeit an der Therese-Giehse-Allee ausgestiegen ist, stand man auf dem Acker, nichts weiter.
Wenn man für Planung + Bau 6-8 Jahre rechnet, wird's höchste Zeit, sich mal (neue) Gedanken über eine Verlängerung der U5 zu machen. Auch wenn das aktuell heute vielleicht nicht das brennendste Problem ist.
Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
Wenn man dann noch dazu bedenkt, das mit Eröffnung des S-Bahnhaltepunkts der 157er ersatzlos entfällt, kann man sich ausrechnen, das da net viele mit dem ÖPNV fahren werden. Die Tramverlängerung lässt weiter auf sich warten und im Augenblick ist völlig unklar, ob die überhaupt rechtzeitig fertig wird.
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Ich denke, wir sind uns im Wesentlichen recht einig, dass Pasing nicht das Verkehrsproblem Nummer ein in München ist, aber es reicht nicht immer nur die katastrophalsten Lücken zu schließen, vor allem nicht, wenn von Vorplanung bis Bau 10 Jahre und mehr vergehen.
Was ich vermisse, ist ein absoluter Wille von den Verantwortlichen, Münchens Probleme zu lösen. Da kommt außer Sonntagsreden nichts rum.
München Augsburg hat man trotz armseeliger Werkzeuge in nicht mal einem Jahr gebaut, für den 4 Gleisigen Ausbau hat man 13 Jahre gebraucht. In München diskutiert man über manche Verkehrsprobleme seit 30, 40 Jahre rum. Als ich geboren wurde hat man für eine Höhenfreimachung Daglfing Vorgärten enteignet, als man begonnen hat drüber zu diskutieren, kannten sich meine Eltern nicht einmal. Und heute finde ich schon erste graue Haare in meinem Bart.
Was ich vermisse, ist ein absoluter Wille von den Verantwortlichen, Münchens Probleme zu lösen. Da kommt außer Sonntagsreden nichts rum.
München Augsburg hat man trotz armseeliger Werkzeuge in nicht mal einem Jahr gebaut, für den 4 Gleisigen Ausbau hat man 13 Jahre gebraucht. In München diskutiert man über manche Verkehrsprobleme seit 30, 40 Jahre rum. Als ich geboren wurde hat man für eine Höhenfreimachung Daglfing Vorgärten enteignet, als man begonnen hat drüber zu diskutieren, kannten sich meine Eltern nicht einmal. Und heute finde ich schon erste graue Haare in meinem Bart.
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Es geht nicht (nur) um den Umweltaspekt.spock5407 @ 8 Dec 2012, 20:59 hat geschrieben: Dabei ist der Profit hier der Umweltbonus.
Die Schaffung einer funktionierenden Verkehrs-Infrastruktur gehört - wie z.B. auch die Bereitstellung von Wohnraum - zu den ureigensten Aufgaben einer Stadtverwaltung. Dafür wird man gewählt und kassiert Steuern von seinen Bürgern und Firmen.
Die Leistung Münchens auf diesen beiden Gebieten ist in den letzten Jahren schlicht katastrophal.
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