Erhöhtes Beförderungsentgelt wird erhöht
Solange so lasch kontrolliert, Barzahlung ohne Aufnahme der Personalien zugelassen und auch bei regelmäßigen "Sündern" zu wenig zur Anzeige gebracht wird, bringt das genau nix. Ausser Mehreinnahmen und auf das soll es wohl auch abzielen.
Diese Menschen, die in einem Eisenbahnforum pro Auto argumentieren und in ihrer Kleinsichtigkeit ständig für das Auto Werbung machen, finde ich hier schon etwas deplaziert.
Seh ich auch so. Solche Leute müsste konsequent alle angezeigt werden. Sonst wird sich nie was ändern. Die meisten Schwarzfahrer lachen da doch drüber.Smirne76 @ 11 Apr 2013, 11:06 hat geschrieben: Solange so lasch kontrolliert, Barzahlung ohne Aufnahme der Personalien zugelassen und auch bei regelmäßigen "Sündern" zu wenig zur Anzeige gebracht wird, bringt das genau nix. Ausser Mehreinnahmen und auf das soll es wohl auch abzielen.
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Entscheidender ist m.E. die Kontrolldichte.
Solange die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, so gering ist (vor allem, wenn man es geschickt anstellt), bringt auch eine Erhöhung der erhöhten Beförderungsentgeltes nicht viel. Eine Abschreckung wird m.E. eher durch die Möglichkeit einer Strafanzeige bei Wiederholungstätern (dafür muss man aber erst einmal mehrfach erwischt werden!) als durch die Höhe des erhöhten Beförderungsentgeltes erreicht.
Außerdem kann man das erhöhte Beförderungsentgelt nicht beliebig erhöhen, da es ja auch von "unabsichtlichen" Schwarzfahrern erhoben wird.
Solange die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, so gering ist (vor allem, wenn man es geschickt anstellt), bringt auch eine Erhöhung der erhöhten Beförderungsentgeltes nicht viel. Eine Abschreckung wird m.E. eher durch die Möglichkeit einer Strafanzeige bei Wiederholungstätern (dafür muss man aber erst einmal mehrfach erwischt werden!) als durch die Höhe des erhöhten Beförderungsentgeltes erreicht.
Außerdem kann man das erhöhte Beförderungsentgelt nicht beliebig erhöhen, da es ja auch von "unabsichtlichen" Schwarzfahrern erhoben wird.
mit Aufnahme der Personalien halt.....JeDi @ 11 Apr 2013, 11:51 hat geschrieben: Und wie willst du das anders lösen?
Aber ist sowieso lächerlich, habs mir letztens in der S-bahn gedacht - da ist Kontrolle, in Unterschleißheim haben die beiden Kontrollatoren einen erwischt - bis Eching waren sie noch nicht fertig mit dem Spaß....
Warum wurden eigentlich die Bahnsteigsperren abgeschafft?
Ich würde ja in der Innenstadt regelmäßig an den großen Bahnhöfen an den Zugängen kontrollieren.
Polizei holen. Anders geht's dann nicht. Und wenn der Kunde mit dem Kontrollpersonal dann eine halbe Stunde oder länger am Bahnhof auf die Polizei gewartet hat, dann gibt der die beim nächsten Mal bestimmt freiwillig an.JeDi @ 11 Apr 2013, 12:56 hat geschrieben: Was du wie machen willst, wenn der Kunde seine Personalien nicht angeben will?
aber eigentlich bin ich ein großer Fan von Bahnsteigsperren wie z.b. in London.
wieviel Kontrolleure hat denn z.b. die MVG?
Ich eigentlich auch, die gibts ja fast in allen U- und Stadtbahnsystemen weltweit, außer in Deutschland, Österreich (und der Schweiz?).andreas @ 11 Apr 2013, 13:17 hat geschrieben: aber eigentlich bin ich ein großer Fan von Bahnsteigsperren wie z.b. in London.
Soweit ich mich erinnere wurden die Vor- und Nachteile hier aber schon mal in einem Thread diskutiert....
Wo ist das Problem?
Noch zum Thema Bahnsteigsperren:
Kürzlich konnte ich in Lyon feststellen, dass auch Bahnsteigsperren keineswegs vor dem Schwarzfahren schützen. Die Sperren in Lyon bestehen nicht aus Drehkreuzen, sondern aus schmalen Durchgängen, die mit zweiteiligen Schiebetüren ausgestattet sind. Schiebt man sein Ticket in den Schlitz, dann öffnet sich die Schiebetür, und man kann durchgehen.
Vor diesen Zugangssperren stehen häufig scheinbar zufällig und gleichgültig Leute herum, doch sobald einer die Bahnsteigsperre betätigt, flitzen sie blitzschnell hinter dem Fahrgast her. Die Schiebetüren reagieren nicht schnell genug, sodass auch die zweite Person in der Regel durchwitschen kann. Ich hatte mindestens zweimal so einen Huckepack-Passagier im Nacken.
Deshalb sind die Verkehrbestriebe Lyon dazu übergegangen, zusätzlich zu den Sperren auch noch innerhalb des geschlossenen Systems nach dem Zufallsprinzip gelegentlich personenbediente Kontrollen zu platzieren. Einmal kamen wir mit der Linie C an der Station Hotel de Ville an, und alle aussteigenden Fahrgäste wurden gleich nach dem Verlassen des Zuges kontrolliert.
Kürzlich konnte ich in Lyon feststellen, dass auch Bahnsteigsperren keineswegs vor dem Schwarzfahren schützen. Die Sperren in Lyon bestehen nicht aus Drehkreuzen, sondern aus schmalen Durchgängen, die mit zweiteiligen Schiebetüren ausgestattet sind. Schiebt man sein Ticket in den Schlitz, dann öffnet sich die Schiebetür, und man kann durchgehen.
Vor diesen Zugangssperren stehen häufig scheinbar zufällig und gleichgültig Leute herum, doch sobald einer die Bahnsteigsperre betätigt, flitzen sie blitzschnell hinter dem Fahrgast her. Die Schiebetüren reagieren nicht schnell genug, sodass auch die zweite Person in der Regel durchwitschen kann. Ich hatte mindestens zweimal so einen Huckepack-Passagier im Nacken.
Deshalb sind die Verkehrbestriebe Lyon dazu übergegangen, zusätzlich zu den Sperren auch noch innerhalb des geschlossenen Systems nach dem Zufallsprinzip gelegentlich personenbediente Kontrollen zu platzieren. Einmal kamen wir mit der Linie C an der Station Hotel de Ville an, und alle aussteigenden Fahrgäste wurden gleich nach dem Verlassen des Zuges kontrolliert.
Wo ist das Problem?
Ich weiß nicht, wie die Rechtslage ist, aber mein Rechtsverständnis sagt, daß ich schon den Anspruch drauf habe zu wissen, wer sich von mir Leistung erschleicht - wie will ich sonst im Wiederholungsfall was dagegen machen können?JeDi @ 11 Apr 2013, 13:56 hat geschrieben: Und die Polizei soll dann was machen? Es gibt ja keinen Grund zur Personalienfeststellung für ein Privatunternehmen, die Ansprüche dieses Unternehmens sind durch die Barzahlung ja schließlich befriedigt!
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Die Strafverfolgung obliegt allein dem Staat - zivilrechtlich ist die Sache durch Zahlung des erhöhten (also doppelten, Mindestens 40€) erledigt!andreas @ 11 Apr 2013, 14:13 hat geschrieben: Ich weiß nicht, wie die Rechtslage ist, aber mein Rechtsverständnis sagt, daß ich schon den Anspruch drauf habe zu wissen, wer sich von mir Leistung erschleicht - wie will ich sonst im Wiederholungsfall was dagegen machen können?
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Ganz blöde Idee, wie man das Problem mit der Personalienfeststellung umgehen könnte:
Erhöhtes Beförderungsentgelt von 60 Euro.
Bei Angabe der Personalien wird das Erhöhte Beförderungsentgelt reduziert auf
a Euro wenns das erste Mal war
b Euro wenns das zweite Mal war
c Euro wenns das dritte Mal war
Damit bleibt die Barzahlung möglich, der Fahrgast, der einfach zu blöd war den Tarif zu kapieren (und da schließe ich mich durchaus auch ein, ich bin auch schon mehr als einmal schwarz gefahren weil ich in einem fremden System die Tarifregeln falsch interpretiert habe) hat aber nicht massive Kosten und wird abgeschreckt.
Erhöhtes Beförderungsentgelt von 60 Euro.
Bei Angabe der Personalien wird das Erhöhte Beförderungsentgelt reduziert auf
a Euro wenns das erste Mal war
b Euro wenns das zweite Mal war
c Euro wenns das dritte Mal war
Damit bleibt die Barzahlung möglich, der Fahrgast, der einfach zu blöd war den Tarif zu kapieren (und da schließe ich mich durchaus auch ein, ich bin auch schon mehr als einmal schwarz gefahren weil ich in einem fremden System die Tarifregeln falsch interpretiert habe) hat aber nicht massive Kosten und wird abgeschreckt.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.
Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Okay, dann spar ich also als Schwarzfahrer die ersten drei Male sogar noch was, und danach zahl ich einfach bar. Ergebnis unterm Strich: Genauso ineffektiv wie vorher.Boris Merath @ 11 Apr 2013, 14:15 hat geschrieben: Ganz blöde Idee, wie man das Problem mit der Personalienfeststellung umgehen könnte:
Die Leute, die den Tarif nicht kapieren, werden also "abgeschreckt". Und was sollen die dann machen? Vor lauter "Abschreckung" nur noch Jahreskarten Gesamtnetz kaufen wenn sie vom Hbf zum Stachus fahren, um ja nix falsch zu machen? Entweder ich kapier das System und fahr trotzdem schwarz weil mir die Erhöhung egal ist oder ich kapier das System nicht und fahr vielleicht auch schwarz, aber wenn ichs nicht kapier denk ich wohl auch nicht daran ob's jetzt 40 oder 60€ kostet.
Das heißt, die Dauerschwarzfahrer werden entlastet und für den Rest ändert sich quasi nichts. Ohne prinzipiell immer die Personalien aufzunehmen und vor allem effektiver zu kontrollieren, wird das nie was. Mal nebenbei: In den 3 Wochen, die ich in Linz war, wurde ich öfter kontrolliert, als in den letzten 3 Jahren (!!!) in München. Vom Vordereinstieg beim Bus mit ungültiger Testkarte mal abgesehen.
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
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Also, das ist 12-15 Jahre her, ich habe mehrmals eine Kontrolle aller Fahrgäste durch die SWM miterlebt, am beliebtesten war die Zwischenebene am Hbf zwischen U1/2 und U4/5. Es gab eine ganze Menschenkette aus U-Bahnwachenmitarbeitern und auf den Bahnsteigen welche, die die Leute einfingen die vor der Kontrolle Kehrt machten. Gibt´s das nicht mehr? Wie gesagt, zwei Mal im Jahr war so etwas, ich fahre aber nur noch ganz selten U-Bahn.
Habe ich letzten Sommer dreimal bei der S-Bahn am Hauptbahnhof erlebt wo die oben am Ausgang standen und jeden kontrolliert haben.Martin H. @ 11 Apr 2013, 18:01 hat geschrieben:Also, das ist 12-15 Jahre her, ich habe mehrmals eine Kontrolle aller Fahrgäste durch die SWM miterlebt, am beliebtesten war die Zwischenebene am Hbf zwischen U1/2 und U4/5. Es gab eine ganze Menschenkette aus U-Bahnwachenmitarbeitern und auf den Bahnsteigen welche, die die Leute einfingen die vor der Kontrolle Kehrt machten. Gibt´s das nicht mehr? Wie gesagt, zwei Mal im Jahr war so etwas, ich fahre aber nur noch ganz selten U-Bahn.
Gibts immernoch. Vor ca. 2 Monaten am Hbf, Sperrengeschoss von der U5 westlich.
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Das wird wirklich Zeit. Ist ja heut echt günstiger als ne Monatskarte, so ne Schwarzfahrt. Ala "Einmal erwischt, da hätten Sie auch nen ganzen Monat für fahren können".
Da man aber oft jahrelang nicht kontrolliert wird und dann wieder 2x in der gleichen Woche sollte man die Strafe anderst berechnen.
Bei 30€ anfangen (kann ja mal passieren) und beim jeweils nächsten Verstoss immer verdoppeln. Also 30-60-120-240-480 etc.
Es gilt die Anzahl der Verstöße innerhalb der letzten 3 Jahre.
Dann lohnt sich das Schwarzfahren wirklich nicht mehr...
Da man aber oft jahrelang nicht kontrolliert wird und dann wieder 2x in der gleichen Woche sollte man die Strafe anderst berechnen.
Bei 30€ anfangen (kann ja mal passieren) und beim jeweils nächsten Verstoss immer verdoppeln. Also 30-60-120-240-480 etc.
Es gilt die Anzahl der Verstöße innerhalb der letzten 3 Jahre.
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Für die dauerhafte werktägliche U8
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- Michi Greger
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Wie so vieles andere auch - SWM, wir fahren für die MVG.andreas @ 11 Apr 2013, 17:33 hat geschrieben: unter wessen Banner laufen die dann? SWM? MVV? DB? irgend ein Ausbeuter Subunternehmen?
Es müsste aber mittlerweile auch schon Kontrollschaffner bei der MVG geben.
Gruß Michi
Achtung! Entladezeit länger als 1 Minute!
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Also in Augsburg wird sehr sehr häufig kontrolliert. Was auch gut so ist. Die Regionalbusse im Umland erlauben Zustieg grundsätzlich nur beim Fahrer, aber selbst dort wird kontrolliert. Bei den Kontrollen in der Stadt stehen die Kontrolleure an der Haltestelle bereit, jeder nimmt einen Eingang so dass keiner "entkommen" kann, gehen dann höflich aber zügig die Passagiere durch und sind damit in der Regel schon bei der nächsten Haltestelle wieder fertig. So soll das sein. Schnell, professionell, effektiv. Dass auch Verkehrsbetriebe viel tun können beweisen doch die, wenn auch wenigen, Statistiken. Die Schwarzfahrerzahl ist je nach Stadt sehr unterschiedlich.
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Also gerade in Augsburg habe ich es mal erlebt, dass ein Kontrolleur in die Tram reingesprungen ist und außergewöhnlich arrogant-unhöflich "So, Fahrscheine her!" gerufen hat. Am liebsten hätte ich gesagt, das heißt "Grüß Gott" und "Bitte", habe das aber dann doch lieber gelassen, da ich mich mit dem Herrn trotz gültigem Fahrschein nicht anlegen wollte.bayerhascherl @ 13 Apr 2013, 08:32 hat geschrieben: Also in Augsburg wird sehr sehr häufig kontrolliert. Was auch gut so ist. Die Regionalbusse im Umland erlauben Zustieg grundsätzlich nur beim Fahrer, aber selbst dort wird kontrolliert. Bei den Kontrollen in der Stadt stehen die Kontrolleure an der Haltestelle bereit, jeder nimmt einen Eingang so dass keiner "entkommen" kann, gehen dann höflich aber zügig die Passagiere durch und sind damit in der Regel schon bei der nächsten Haltestelle wieder fertig. So soll das sein. Schnell, professionell, effektiv. Dass auch Verkehrsbetriebe viel tun können beweisen doch die, wenn auch wenigen, Statistiken. Die Schwarzfahrerzahl ist je nach Stadt sehr unterschiedlich.
Ich glaube auch nicht, dass man es so verallgemeinern kann und die Städte so einfach bewerten kann. In München etwa ist es mir in der S-Bahn schon mehrere Male passiert, dass die Kontrolleure meinen Fahrschein gar nicht sehen wollten, dafür aber (fast?) alle anderen Fahrgäste kontrolliert haben. Wird da etwa selektiv vorgegangen? Dass der Kontrolleur mich mit meiner Monatskarte schon kannte, schließe ich aus. Aber mir soll es recht sein.
@ TramPolin
Vor einiger Zeit stiegen in Düsseldorf Kontrolleure in die S-Bahn und setzten sich zunächst in die 1. Klasse, wo ich mich befand. Sie machten keine Anstallten, zu kontrollieren. Als ich aussteigen musste, sagte ich: "Ich werde mal lieber aussteigen bevor sie kontrollieren!". Eine Dame antwortete: "Ihr Bärenticket wollen wir gar nicht sehen!"
Es gibt sie also doch, Kontrolleure, die Stammfahrgäste kennen.
Vor einiger Zeit stiegen in Düsseldorf Kontrolleure in die S-Bahn und setzten sich zunächst in die 1. Klasse, wo ich mich befand. Sie machten keine Anstallten, zu kontrollieren. Als ich aussteigen musste, sagte ich: "Ich werde mal lieber aussteigen bevor sie kontrollieren!". Eine Dame antwortete: "Ihr Bärenticket wollen wir gar nicht sehen!"
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Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
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Schön für dich. TramPolin ging aber explizit von seinem Fall aus, und verallgemeinert nicht seine Erlebnisse konsequent.Autobahn @ 13 Apr 2013, 12:03 hat geschrieben: Es gibt sie also doch, Kontrolleure, die Stammfahrgäste kennen.
My hovercraft is full of eels.
SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
Ich bin auch nur von meinem Fall ausgegangen. Es ist eine Unterstellung, wenn Du dies als Verallgemeinerung begreifst.NJ Transit @ 13 Apr 2013, 12:26 hat geschrieben:Schön für dich. TramPolin ging aber explizit von seinem Fall aus, und verallgemeinert nicht seine Erlebnisse konsequent.
Der Kapitalismus ist so alt wie die Menschheit, der Sozialismus ist nur Siebzig geworden. Er hatte keine Krise, er hatte kein Kapital.
Oder sie hatten einfach keine Lust und gingen davon aus, dass du ein ebensolches hast.Autobahn @ 13 Apr 2013, 12:03 hat geschrieben: Es gibt sie also doch, Kontrolleure, die Stammfahrgäste kennen.
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
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