[M] Die S 2 soll bis Dorfen fahren
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Nach den bisherigen Presseberichten in der Vergangenheit ist am ehesten Troglage mit mehreren Brücken gemeint.
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“Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.” - Zitat wird sowohl Mark Twain als auch George Carlin zugeschrieben
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Kürzere Federn *duck* :ph34r:GSIISp64b @ 19 Oct 2013, 18:41 hat geschrieben: Was ist dabei mit Tieferlegung gemeint? Troglage? Tunnel wie in Ismaning?
Die Idee kann man nur begrüßen. Am besten mit einem Takt 10 bis Markt Schwaben und dann alternierend nach Erding (-Flughafen) und Dorfen.
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
Ich könnte mir zum Beispiel eine S2/S12 vorstellen, die in Dachau und in Markt Schwaben gesplittet wird, evtl. nimmt man dafür in Markt Schwaben das erste Gleis dafür her, weil das Ganze sowieso nur geht, wenn bis Dorfen zwei Gleise liegen und in Markt Schwaben kein Güterzug warten muss.
In der HVZ dann eine Verschiebung des Takts auf den Ästen nach Altomünster und Dorfen um 10 Minuten mit einer 30er Lücke, die (bedarfsweise) in Dorfen ein RE ausgleichen könnte.
Ergäbe zwischen Dachau und Markt Schwaben einen Takt 10.
Ein Bedarf zwischen Dorfen und dem Flughafen bzw. Erding sollte durch das geplante Angebot von 1x FEX + 1x ÜFEX vollkommen gedeckt sein.
Ich glaube, ich muss euch in nächster Zeit mal wieder mit imaginären Konzepten auf den Geist gehen, könntet ja mal ein Off-Topic "Gummizelle" für einrichten... :blink:
In der HVZ dann eine Verschiebung des Takts auf den Ästen nach Altomünster und Dorfen um 10 Minuten mit einer 30er Lücke, die (bedarfsweise) in Dorfen ein RE ausgleichen könnte.
Ergäbe zwischen Dachau und Markt Schwaben einen Takt 10.
Ein Bedarf zwischen Dorfen und dem Flughafen bzw. Erding sollte durch das geplante Angebot von 1x FEX + 1x ÜFEX vollkommen gedeckt sein.
Ich glaube, ich muss euch in nächster Zeit mal wieder mit imaginären Konzepten auf den Geist gehen, könntet ja mal ein Off-Topic "Gummizelle" für einrichten... :blink:
Wenn ihr nochmal den Zeitungsartikel im Eröffnungsbeitrag gab schaut: die S-Bahn soll einmal die Stunde nach Dorfen fahren. Dazu kommen noch wie gehabt die Regionalzüge nach Mühldorf.
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Da soll die stündliche S-Bahn wohl die Anbindung von Hörlkofen, Walpertshausen und Thann-Matzbach sicherstellen.Iarn @ 20 Oct 2013, 09:14 hat geschrieben:Wenn ihr nochmal den Zeitungsartikel im Eröffnungsbeitrag gab schaut: die S-Bahn soll einmal die Stunde nach Dorfen fahren. Dazu kommen noch wie gehabt die Regionalzüge nach Mühldorf.
Somit werden die Regios im Zweifelsfall zwischen München und Mühldorf nur noch in Dorfen, Schwindegg und Ampfing halten, teilweise noch Markt-Schwaben und Weidenbach zusätzlich.
Ähnlich wie bei der Strecken- und bald auch S-Bahn-Verzweigung in Dachau nach Petershausen und Altomünster möchte ich auf Folgendes hinweisen:
- Ottenhofen, St.Koloman, Aufhausen ---> 20-min-Takt
- Hörlkofen, Walpertshausen, Thann-Matzbach ---> 1-h-Takt
Wieso diese drastische Ungleich-Behandlung? An sich würde ich eher beide Äste im 30-min-Takt bedienen. Dazu noch (S-Bahn-/Regional-) Expresse nach Erding und Mühldorf im 30-min-Takt.
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Ich nehme an, für den Anfang hat man wohl nicht die Streckenkapazität en um mehr anzubieten. 30 Minuten Takt nach Erding wird nicht reichen, aber man könnte ja mehr als eine Bahn pro Stunde flügeln. Schon jetzt fahren ja zusätzlich zum 20 Minutentakt morgendliche Expresse von Erding zum Ostbahnhof.
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Und was für Erding gilt, kann sich für Dorfen genauso als wahr herausstellen. Ich gehe davon aus, dass ein S-Bahn-Angebot auf der Strecke "zum Opfer" des eigenen Erfolgs werden kann, zumal gerade P+R auf der Relation viel ausmachen dürfte.Iarn @ 20 Oct 2013, 09:58 hat geschrieben: Ich nehme an, für den Anfang hat man wohl nicht die Streckenkapazitäten um mehr anzubieten. 30 Minuten Takt nach Erding wird nicht reichen, aber man könnte ja mehr als eine Bahn pro Stunde flügeln. Schon jetzt fahren ja zusätzlich zum 20 Minutentakt morgendliche Expresse von Erding zum Ostbahnhof.
Die morgendlichen Expresszüge sind ja nur dem geschuldet, dass wie der zitierte Iarn bereits richtig anmerkte die Streckenkapazität zwischen Markt Schwaben und der Verzweigungsstelle bei Riem einen Takt 10 nicht hergibt. Da aber zwischen einen Takt 20 zwei Züge passen ohne auf die normale S-Bahn aufzulaufen, schickt man eben eine Expressbahn hinter RE/RB und vor der regulären S-Bahn auf die Strecke.
Mit einem viergleisigen Ausbau zwischen der Verzweigungsstelle Riem und Feldkirchen halte ich einen Takt 10 für machbar. Weiterer Vorteil wäre eine mögliche ostseitige Anbindung von [acronym title="MRIU: München-Riem Ubf <Bft>"]MRIU[/acronym].
Die Maßnahme gäbe immerhin eine Erhöhung der Streckenkapazität von 9 auf 12 Züge/h ohne in den problematischen Abschnitten bei Heimstetten und Poing noch zwei Gleise hinquetschen zu müssen. Auch die Autobahnbrücke könnte so bleiben wie sie ist.
Wer's besonders stabil haben möchte, kann östlich von Poing ein drittes Gleis legen lassen, welches in [acronym title="MSB: Markt Schwaben <Bf>"]MSB[/acronym] an das Gleis 1 anknüpft, sodass kleine Verspätungen stadtauswärts nicht an auflaufende Regionalzüge weitergegeben werden.
@Naseweis: Wenn die Fahrzeit passt, werden sicher auch einige Erdinger die Flughafenzüge nutzen, die über den Ringschluss und den ?-Korridor auf München zusteuern.
edit: Schwart Magen brauchte noch das richtige Kürzel...
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Wenn man Markt-Schwaben - Dorfen - Mühldorf zweigleisig ausbaut, wird das dort erstmal nicht zutreffen.Iarn @ 20 Oct 2013, 09:58 hat geschrieben:Ich nehme an, für den Anfang hat man wohl nicht die Streckenkapazitäten um mehr anzubieten.
Ein 30-min-Takt wird für Erding locker reichen, nämlich ein 30-min-Takt Express zusätzlich zur 30-min-Takt S-Bahn. (Ja, ich weiß, derzeit eingleisig).30 Minuten Takt nach Erding wird nicht reichen, aber man könnte ja mehr als eine Bahn pro Stunde flügeln. Schon jetzt fahren ja zusätzlich zum 20 Minutentakt morgendliche Expresse von Erding zum Ostbahnhof.
Code: Alles auswählen
M-Leuchtenbergring - Poing Ottenhhfn - Aufhsn Erding
- 30-min-Takt (S) / 15-min-Takt \ ---O------O---O---O---O---O---O---O------O---------O---O---O---------O---O
- 30-min-Takt (S) \ in Stamm-1 / ---O------O---O---O---O---O---O---O------O---\/------------------------O---O Dorfen
- 30-min-Takt (R) / 15-min-Takt \ ---O----------------O-------------------------O---/\---------------------------------O---O---O---------O
- 30-min-Takt (R) \ in Stamm-2 / ---O-------------------------------------------------------------------------------------------------------O---------O------O------O
M-Ost M-Riem Markt-Schwaben Hörlkfn - Thann-Matzb Schwindegg - Mühldorf
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Die Express-Züge von Erding halten dort heute, wieso nicht in Zukunft? Riem scheint vom Fahrgast-/Umsteige-Potential die wichtigste Zwischenstation zu sein.Bayernlover @ 20 Oct 2013, 12:12 hat geschrieben:Ein Halt in Riem beim Regio? Warum sollte es das geben?
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Außerdem ist da die Messe und irgendwann eine Umsteigemöglichkeit zur U2, so dass von Mühldorf her kommend (was zusammen mit Landshut und Rosenheim die größten Pendlerströme aus dem Osten macht) schon vor den großen Bahnhöfen Ost und Haupt auf die U2, respektive auf die U3 an der Pocci umgestiegen werden kann. Damit hätten alle die genannten Linien theoretisch eigene Verknüpfungen zur den wichtigsten U-Bahn-Linien (theoretisch, man müsste sie halt auch halten lassen)
Wenn es bis zum Ausbau der S-Bahn nach Dorfen U und S im klassischen Sinne des Systems von 1972 überhaupt noch gibt, das bitte ich schonmal bei den ganzen Planungen hier zu berücksichtigen
Wenn es bis zum Ausbau der S-Bahn nach Dorfen U und S im klassischen Sinne des Systems von 1972 überhaupt noch gibt, das bitte ich schonmal bei den ganzen Planungen hier zu berücksichtigen

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Also Stamm 2 glaube ich ja grundsätzlich gar nicht mehr (evtl. auch Selbstschutz
)
Einen Halbstundentakt nach Mühldorf unter Umgehung des Flughafens halte ich auch für utopisch.
Für Mühldorf waren ja ein stdl. ÜFEX (aus Salzburg) und ein stdl. FEX geplant. Dazu käme noch die reguläre RB über den Ostbahnhof.
Mit einem fernverkehrstauglichen *duck Nordtunnel wäre es z. B. möglich folgende Durchmesserlinien anzubieten:
ÜFEX 1: Salzburg - Mühldorf - Flughafen - Hbf - Augsburg - Ulm
ÜFEX 2: Passau - Landshut - Flughafen - Hbf - Buchloe - Kempten - Lindau
ÜFEX 3: Regensburg - Landshut - Flughafen - Hbf - Weilheim - Garmisch
FEX 4: Mühldorf - Flughafen - Hbf - Buchloe - Memmingen
FEX 5: Landshut - Flughafen - Hbf - Augsburg
Hierbei könnten die ÜFEX ein RE-Konzept fahren und die FEX ein RB-Konzept, welches auch bestehende Relationen ablösen könnte.
Der diskutierte Halt für Regionalzüge in Riem würde einen innerstädtischen Schwerpunkt und neuralgischen Punkt (Umstieg zur Messe) zweifellos aufwerten.

Einen Halbstundentakt nach Mühldorf unter Umgehung des Flughafens halte ich auch für utopisch.
Für Mühldorf waren ja ein stdl. ÜFEX (aus Salzburg) und ein stdl. FEX geplant. Dazu käme noch die reguläre RB über den Ostbahnhof.
Mit einem fernverkehrstauglichen *duck Nordtunnel wäre es z. B. möglich folgende Durchmesserlinien anzubieten:
ÜFEX 1: Salzburg - Mühldorf - Flughafen - Hbf - Augsburg - Ulm
ÜFEX 2: Passau - Landshut - Flughafen - Hbf - Buchloe - Kempten - Lindau
ÜFEX 3: Regensburg - Landshut - Flughafen - Hbf - Weilheim - Garmisch
FEX 4: Mühldorf - Flughafen - Hbf - Buchloe - Memmingen
FEX 5: Landshut - Flughafen - Hbf - Augsburg
Hierbei könnten die ÜFEX ein RE-Konzept fahren und die FEX ein RB-Konzept, welches auch bestehende Relationen ablösen könnte.
Der diskutierte Halt für Regionalzüge in Riem würde einen innerstädtischen Schwerpunkt und neuralgischen Punkt (Umstieg zur Messe) zweifellos aufwerten.
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Heute fahren schon Bis-zu-9-Dosto-Züge (?) mit 2x 218 im 20-min-Takt auf der Mühldorfer Strecke.panurg @ 20 Oct 2013, 13:29 hat geschrieben:Einen Halbstundentakt nach Mühldorf unter Umgehung des Flughafens halte ich auch für utopisch.
- z.B. ab Mühldorf - 04:30, 04:57, 05:22, 05:46, 05:53, 06:37, 06:43, 06:55, 07:30, 07:39
- ab München-Ost - 16:19, 16:38, 16:57, 17:17, 17:39, 17:58, 18:17, 18:38
Wenn man bedenkt, dass in die Stamm-2 nur 210-m-lange-Einsto-Züge reinsollen (Dostos wegen Bahnsteighöhe und Türen unwahrscheinlich), müsste man eigentlich einen 10-min-Takt nach Mühldorf fahren. Denn die S-Bahn nach Dorfen wird nur einen Bruchteil der Fahrgäste der Mühldorfer Züge übernehmen. Folgendes wäre denkbar:
- Die Fahrgäste verteilen sich besser über die Zeit.
- Es fahren tatsächlich mehr als ein paar Fluggäste und Personal zum Flughafen bzw. Erding/Freising oder Ismaning/Unterschleißheim usw., die bisher den Umweg über München fuhren.
- Man bietet nur die Hälfte der Sitzplätze an, der Rest steht oder fährt Auto bzw. die Dorfener mit der langsamen S-Bahn mit allen Zwischenhalten.
- Die Fahrgastzahlen steigen durch die schnelleren Strecke (und sonst irgendwelche Effekte) noch viel drastischer und man muss 14-Dosto-Züge (400 m) fahren.
- Man fährt nicht in die Stamm-2, sondern konventionell über den Südring, also bei entsprechend langen Unterwegs-Bahnsteigen die Zuglänge kein Problem (sowieso wahrscheinlich).
- Man setzt Zusatzzüge ein, z.B. alte Regionalzüge nach München-Ost.
- Oder noch besser man verlängert IC und ICEs nach Mühldorf bzw. lässt die der Salzburger EC/RJ in Mühldorf halten. Das ist besonders komfortabel und für die Bahn auch profitabel.

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Das wäre auch auf der Buchloer und Freisinger Strecke überfällig, heißt aber lange nicht dass es kommen wird.spock5407 @ 20 Oct 2013, 15:07 hat geschrieben: Spätestens wenn man ernst machen will und den schnellen FV Ri Salzburg über Mühldorf statt Rosenheim führen will, braucht man eh 2 eigene S-Bahngleise von Mü bis Markt Schwaben.
Diese Maßnahme mit den Gleisen is eh schon überfällig.
Analog Landshut - Freising könnte man den RB-Verkehr auf Mühldorf - Dorfen mit Umstieg auf die S-Bahn konzentrieren. Die RE würden dann zwischen Mühldorf und München nur in Dorfen halten, abgesehen von den erwähnten Expresszügen ohne Halt zwischen Mühldorf und München.
Sry, zu stark verkürzt. Ein Halbstundentakt, der den ganzen Tag dauert, unter Umgehung des Flughafens halte ich für utopisch.panurg @ 20 Oct 2013, 13:29 hat geschrieben:Einen Halbstundentakt nach Mühldorf unter Umgehung des Flughafens halte ich auch für utopisch.
Genauso frage ich mich immer wieder, warum so viele über einen Takt 30 als S-Bahn-Grundschema nachdenken...
*Räusper... Soweit ich weiß, sind die wirklich aufkommensstarken Züge die um 5:46 Uhr, um 6:37 Uhr und um 7:30 Uhr, obwohl sie maximal einmal bis München Ost halten. Der um 7:30 schlingert btw immer noch mit n-Wagen durchs Land.Naseweis @ 20 Oct 2013, 14:18 hat geschrieben:Heute fahren schon Bis-zu-9-Dosto-Züge (?) mit 2x 218 im 20-min-Takt auf der Mühldorfer Strecke.
Ab München Ost ist durchaus auch das Doppelangebot um 15:17 und 15:32 mitzunehmen.
Dass die KBS 940 jetzt schon an der Kapazitätsgrenze kratzt, weiß ich; das deckt sich auch mit meinen subjektiven Erfahrungen - ich fahre die Strecke mehrfach in der Woche. Allerdings gibt es die Auslastung nur in der HVZ und in der Hauptlastrichtung.Naseweis @ 20 Oct 2013, 14:18 hat geschrieben:Wenn man bedenkt, dass in die Stamm-2 nur 210-m-lange-Einsto-Züge reinsollen (Dostos wegen Bahnsteighöhe und Türen unwahrscheinlich), müsste man eigentlich einen 10-min-Takt nach Mühldorf fahren. Denn die S-Bahn nach Dorfen wird nur einen Bruchteil der Fahrgäste der Mühldorfer Züge übernehmen.
Um eine bessere Auslastung über den ganzen Tag zu erhalten ist es IMHO ratsam, mindestens eine Linie über den Flughafen zu leiten.
Für Dorfen, Lengdorf, Walpertskirchen und Hörlkofen denkbar, allerdings nur bei entsprechend dichterem Angebot.- Die Fahrgäste verteilen sich besser über die Zeit.
Halte ich für möglich, zumal dank des unatrakktiven Angebots Mühldorf-Ostbahnhof-Flughafen mit -2 Minuten Umsteigezeit viele mit dem Auto zum Flughafen pendeln. Jetzt noch die Grundsatzentscheidung Stamm2/Nordvariante: Zur Mü. Freiheit dürften die Fahrzeiten heute und via Flughafen-Nordtunnel annähernd gleich sein. Zweimal Umsteigen ist in dem Fall ein Argument.- Es fahren tatsächlich mehr als ein paar Fluggäste und Personal zum Flughafen bzw. Erding/Freising oder Ismaning/Unterschleißheim usw., die bisher den Umweg über München fuhren.
Ohne Worte...- Man bietet nur die Hälfte der Sitzplätze an, der Rest steht oder fährt Auto bzw. die Dorfener mit der langsamen S-Bahn mit allen Zwischenhalten.
Dorfener sind ja auch in der Lage (zu selteneren Zeiten als die S-Bahn) Regionalzüge zu nutzen.
Piano, dann könnte man erst mal die 4 bis 6 Wagen umfassenden Garnituren auf 9 verlängern und das Doppelgespann 218 durch eine ELok(?) ersetzen, um noch Platz für einen Waggon zu erhalten.- Die Fahrgastzahlen steigen durch die schnelleren Strecke (und sonst irgendwelche Effekte) noch viel drastischer und man muss 14-Dosto-Züge (400 m) fahren.
Außerdem werden die Fahrgastzahlen zur Zeit auch durch den Stundentakt auf den Sternästen beschränkt und die fahrgastseitige Nachfrage auf die Anschlusszeiten von und zu den Astzügen eingegrenzt.
Die maximal mögliche Länge ist durch Mühldorf auf 300 Meter determiniert genauer auf 304 Meter, wie die Stamm 2 das regeln will (vor allem mit den unterschiedlichen Bahnsteighöhen) hat mir bis jetzt auch keiner mitteilen wollen. Aber Stamm 2 wird immer als eierlegende Wollmilchsau angepriesen, während an der Münchner Freiheit explizit vier Bahnsteigkanten eingeplant gewesen wären...- Man fährt nicht in die Stamm-2, sondern konventionell über den Südring, also bei entsprechend langen Unterwegs-Bahnsteigen die Zuglänge kein Problem (sowieso wahrscheinlich).
Bin mal gespannt, wie das in Mühldorf geregelt wird, sollte irgendwann mal FV dort halten müssen. Auch 100 Meter Bahnsteig müssen irgendwo hin

Ist teilweise heute schon der Fall - gut, ohne ganz altes Wagenmaterial - eine Verdichtung scheitert am Abschnitt Markt Schwaben - Riem einerseits und an Wartezeiten Richtung Mühldorf, die nicht ins Konzept passen, andererseits.- Man setzt Zusatzzüge ein, z.B. alte Regionalzüge nach München-Ost.
Ver*** kann ich mich selber, danke. Unter 50.000 Einwohnern wird Mühldorf keinen haltenden RJ sehen, es sei denn jemand zieht die Notbremse passend. ICs schon eher. Ja komfortabel ist es und ich weiß von Leuten, die Mühldorf - Ulm pendeln. Ohne Umstieg und FV-Komfort, da zahlt man doch gern was drauf.- Oder noch besser man verlängert IC und ICEs nach Mühldorf bzw. lässt die der Salzburger EC/RJ in Mühldorf halten. Das ist besonders komfortabel und für die Bahn auch profitabel.![]()
Man führe den FV übern Flughafen *mimimi :ph34r:spock5407 @ 20 Oct 2013, 15:07 hat geschrieben:Spätestens wenn man ernst machen will und den schnellen FV Ri Salzburg über Mühldorf statt Rosenheim führen will, braucht man eh 2 eigene S-Bahngleise von Mü bis Markt Schwaben.
Diese Maßnahme mit den Gleisen is eh schon überfällig.
...und einzelne Züge eben über Schwart Magen.
Wie wärs Richtung Geltendorf mal mit nem 2+1 System analog zu unseren Bundesstraßen? Habe in München auf meiner Schreibtischunterlage mal eine Plankritzelei angefertigt, könnte ich morgen Abend mal scannen. Mittleres Gleis auf GWB auslegen, damit man im Störungsfall im betroffenen Gleisabschnitt auf zweigleisig zurückfallen kann. Wäre in vier Abschnitte aufgeteilt, wenn ich's richtig im Kopp habe.Electrification @ 20 Oct 2013, 16:03 hat geschrieben:Das wäre auch auf der Buchloer und Freisinger Strecke überfällig, heißt aber lange nicht dass es kommen wird.
Analog Landshut - Freising könnte man den RB-Verkehr auf Mühldorf - Dorfen mit Umstieg auf die S-Bahn konzentrieren. Die RE würden dann zwischen Mühldorf und München nur in Dorfen halten, abgesehen von den erwähnten Expresszügen ohne Halt zwischen Mühldorf und München.
Freising und vier Gleise...
...ich will mich nicht andauernd wiederholen.
RBen zwischen Dorfen und Mühldorf? Wahrscheinlich untertags mit einem 650er und Kurzwende in Dorfen <_<
(Ja nicht immer hat der, der am meisten schreibt, recht aber ihr habt mir soviel geliefert...)
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Vor allem müsste die Mehrzahl der Fahrgäste unter dem Wunsch einer Minderheit leiden, denn der Verkehr zu den Flughäfen von Fernreisenden wird überschätzt.spock5407 @ 20 Oct 2013, 21:12 hat geschrieben:Damit werden a) die Fahrzeiten M-Salzburg übern Flughafen länger als heute via Rosenheim (ganz tolle Verbesserung) und b ) brauchst dann durchgängig 4 Gleise zwischen Kanal und Neufahrn.panurg @ 20 Oct 2013, 20:52 hat geschrieben: Man führe den FV übern Flughafen *mimimi :ph34r:
Der Flughafen ist im Fernverkehr nur geeignet wenn man eine NBS Ingolstadt - Flughafen baut und so einfädelt dass man von dort wieder über eine NBS an der A 92 direkt gen Hbf fahren kann.
Ist so eine S-Kurve die dann zwischen Freising und Pulling gen Ingolstadt geführt wird.
Ebenso könnte man theoretisch die schnellen Züge nach Nordbayern und Prag über diese Kurve und einem Abzweig nach Freising schicken.
Ansonsten ist der Flughafen aufgrund seiner Lage nicht für Fernverkehr geeignet. Von Mühldorf her reicht ein Regionalzuganschluss. Fernverkehrsreisende aus Salzburg oder anderen Orten könnten dann in Mühldorf vom Fernverkehr in den Flughafenexpress umsteigen.
*hüstelElectrification @ 20 Oct 2013, 22:59 hat geschrieben:[...], denn der Verkehr zu den Flughäfen von Fernreisenden wird überschätzt.
Was ist dann hiermit und damit? Jeweils auf [acronym title="FFLF: Frankfurt am Main Flughafen Fernbahnhof <Bf>"]FFLF[/acronym] achten...
Die Planung gibt's schon länger, nennt sich wahlweise Zeitler-Kurve oder "Sauschwänzle" und hatte mal die Rückendeckung der CSU-Landtagsfraktion?Der Flughafen ist im Fernverkehr nur geeignet wenn man eine NBS Ingolstadt - Flughafen baut und so einfädelt dass man von dort wieder über eine NBS an der A 92 direkt gen Hbf fahren kann.
Ist so eine S-Kurve die dann zwischen Freising und Pulling gen Ingolstadt geführt wird.
Ebenso könnte man theoretisch die schnellen Züge nach Nordbayern und Prag über diese Kurve und einem Abzweig nach Freising schicken.
Im übrigen greife ich das implizit in den Vorstellungen, die mir da so kommen, auf. Die angedachte NBS via Allersberg: Kommt drauf an, ob König Horst lieber mit dem Auto, der Bahn, Flugzeug&Auto oder Flugzeug&Bahn nach Berlin zu reisen gedenkt...
@spock: Aktuelle Fahrzeit [acronym title="MOP: München Ost Pbf <Bf>"]MOP[/acronym] nach [acronym title="MSB: Markt Schwaben <Bf>"]MSB[/acronym] liegt bei 15 Minuten, verkürzbar auf ca. 11 Minuten (?).
Zur Walpertskirchner Spange 8 Minuten (?).
Fahrzeit zum Flughafen via
Macht 5 Minuten Unterschied... *mimimi
Ich bin übrigens bereit, einige der oben genannten Fahrzeiten zu ändern. Allerdings würde ich diese Diskussion dann in's Nordtunnel-Thema auslagern.
Um mal wieder zur Thematik Dorfen was Konstruktives beizutragen: Ich habe mich heute Mittag mal rangesetzt und eine Skizze für Dorfen gefertigt - wie ich mir den zukünftigen Trogbahnhof vorstellen könnte.
Das Ergebnis ist dieses:

(per Klick öffnet sich dann die Großansicht)
Andere Vorschläge?
LG
Um mal wieder zur Thematik Dorfen was Konstruktives beizutragen: Ich habe mich heute Mittag mal rangesetzt und eine Skizze für Dorfen gefertigt - wie ich mir den zukünftigen Trogbahnhof vorstellen könnte.
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Andere Vorschläge?
LG
Hm, vor und hinter der Anlage noch jeweils ein Gleiswechsel, k.uferlos @ 21 Oct 2013, 16:25 hat geschrieben:für die flexibilität fehlen noch ein paar weichen
von Mühldorf kommend kommt man gar nicht auf Gleis 2, warum von München kommend, so einen "Umweg" nach Gleis 2 und nicht direkt rein?
Von Mühldorf kommend sollte man auch auf Gleis 2 einfahren können, am S-Bahn-Abstellgleis vorbei und dann wechseln. Ist imo aber nicht oft notwendig, weil Gleis 2 ja S-Bahnen mit 96cm-Bahnsteig und Gleis 3 Regionalzüge mit 76cm-Bahnsteig aufnehmen soll.
Zum Umweg: Mir war Flankenschutz für Gleis 1 und 4 gleichzeitig wichtiger als ein gerades Einfahren der S-Bahn. Kann man natürlich auch ändern.
So fährt die S-Bahn quasi ein wie eine wendende U6 in Fröttmaning.
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Fahrzeitverlängerung für die Orte westlich von Dorfen, Umsteigezwang für die Orte östlich von Dorfen? Perfekte Kombination.Electrification @ 20 Oct 2013, 16:03 hat geschrieben:Analog Landshut - Freising könnte man den RB-Verkehr auf Mühldorf - Dorfen mit Umstieg auf die S-Bahn konzentrieren. Die RE würden dann zwischen Mühldorf und München nur in Dorfen halten, abgesehen von den erwähnten Expresszügen ohne Halt zwischen Mühldorf und München.
Wie definiert sich "wirklich aufkommensstark"? "Der 6:43" bringt zum Beispiel sicher nicht weniger Fahrgäste nach München als "der 6:37", nur steigen die nicht alle in Mühldorf zu.panurg @ 20 Oct 2013, 20:52 hat geschrieben:*Räusper... Soweit ich weiß, sind die wirklich aufkommensstarken Züge die um 5:46 Uhr, um 6:37 Uhr und um 7:30 Uhr, obwohl sie maximal einmal bis München Ost halten.Naseweis @ 20 Oct 2013, 14:18 hat geschrieben:Heute fahren schon Bis-zu-9-Dosto-Züge (?) mit 2x 218 im 20-min-Takt auf der Mühldorfer Strecke.
- z.B. ab Mühldorf - 04:30, 04:57, 05:22, 05:46, 05:53, 06:37, 06:43, 06:55, 07:30, 07:39
- ab München-Ost - 16:19, 16:38, 16:57, 17:17, 17:39, 17:58, 18:17, 18:38