Nie mehr mit der S-Bahn – Gewalt im Zug
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Wie wäre es, wenn du das inhaltlich widerlegst anstatt einfach nur "Glaub ich nicht!" zu sagen. Befass dich mit Verhaltens- und Jugendforschung im Kontext von Perspektivlosigkeit und Frust über persönliches Versagen sowie schwierige familiäre Hintergründe im Kontext, dann wirst du sehen welch massiven Einfluss Medienkonsum auf ohnehin grundsätzlich leicht manipulierbare Pubertierende hat. Die "anything goes" Ideologie ist eigentlich gestrig, Anno 1968.
PS: ich komme übrigens selbst aus einem schwierigen Umfeld, war auf einer Hauptschule mit (zu Recht) üblem Ruf usw, ich hab mich rausgearbeitet, aber ich kenn dieses Milieu nur zu gut, glaubs mir einfach...
PS: ich komme übrigens selbst aus einem schwierigen Umfeld, war auf einer Hauptschule mit (zu Recht) üblem Ruf usw, ich hab mich rausgearbeitet, aber ich kenn dieses Milieu nur zu gut, glaubs mir einfach...
Wenn ich mich verhielte, wie Du es uns hier desöfteren vorlebst, müsste ich Dir jetzt sagen: Das merkt man!bayerhascherl @ 17 Sep 2013, 20:58 hat geschrieben: PS: ich komme übrigens selbst aus einem schwierigen Umfeld, war auf einer Hauptschule mit (zu Recht) üblem Ruf usw, ich hab mich rausgearbeitet, aber ich kenn dieses Milieu nur zu gut, glaubs mir einfach...
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Es gibt auch Seniorenstudentenvuxi @ 17 Sep 2013, 23:06 hat geschrieben: @bayernhascherl: Du solltest immer dazu sagen, dass du noch studierst. Ansonsten könnte man dich mit einem 70 jährigen „früher war alles besser“-Rentner verwechseln, der „diesem Internet“ noch nie so recht getraut hat, obwohl er im Leben noch keinen PC benutzt hat.

Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
Belohnung für Hinweise auf Schläger
http://www.rundschau-online.de/koeln/ueber...6,24389190.html
Mit einer Videoüberwachung im Zug hätte man jetzt Fahndungsfotos, das würde es einfacher machen.
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Mit einer Videoüberwachung im Zug hätte man jetzt Fahndungsfotos, das würde es einfacher machen.
Ständig nicht, aber es kommt vor, was übrigens auch Rückschlüsse auf den IQ der Gewalttäter zulässt. Der Vorteil der Videoüberwachung ist dann aber bei der Fahndung vorhanden, da man über Fotos der Täter verfügt. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen.GSIISp64b @ 21 Sep 2013, 16:08 hat geschrieben: Vor den Augen von Überwachungskameras wurde ja noch nie jemand verprü.... äh moment. Doch. Passiert ständig.
...und auf Nutzen der Videoüberwachung...Jo B. @ 21 Sep 2013, 23:25 hat geschrieben: Ständig nicht, aber es kommt vor, was übrigens auch Rückschlüsse auf den IQ der Gewalttäter zulässt.
Bringt dem Opfer auch sehr viel.Der Vorteil der Videoüberwachung ist dann aber bei der Fahndung vorhanden, da man über Fotos der Täter verfügt. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen.
Dauerhaft abwesend, und ich komme nicht mehr wieder.
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Anstatt Sarkasmus würde ich gerne konstruktive Alternativvorschläge hören?
Wenn sowas schon passiert, dann kann man hinterher wenigstens deutlich leichter Täter ermitteln. Und das ist nicht "nichts". Natürlich wäre es jedem Opfer am liebsten, wenn es nie zum Opfer geworden wäre. Aber noch schlimmer dürfte es sein, wenn die Ermittlungen mangels Verdächtiger eingestellt werden müssen. Nicht nur für Opfer, für die es auch psychisch wichtig ist, dass ihre Peiniger zur Verantwortung gezogen werden sondern auch für andere Menschen, denn dann ist evtl. ein gefährlicher Gewalttäter aus dem Verkehr gezogen oder reißt sich zumindest zusammen weil er unter verschärfter Beobachtung (Bewährung o.ä. steht). Und so weiter und so fort. Das alles kann man nicht mal so eben mit einer launigen Bemerkungen vom Tisch wischen.
Wenn sowas schon passiert, dann kann man hinterher wenigstens deutlich leichter Täter ermitteln. Und das ist nicht "nichts". Natürlich wäre es jedem Opfer am liebsten, wenn es nie zum Opfer geworden wäre. Aber noch schlimmer dürfte es sein, wenn die Ermittlungen mangels Verdächtiger eingestellt werden müssen. Nicht nur für Opfer, für die es auch psychisch wichtig ist, dass ihre Peiniger zur Verantwortung gezogen werden sondern auch für andere Menschen, denn dann ist evtl. ein gefährlicher Gewalttäter aus dem Verkehr gezogen oder reißt sich zumindest zusammen weil er unter verschärfter Beobachtung (Bewährung o.ä. steht). Und so weiter und so fort. Das alles kann man nicht mal so eben mit einer launigen Bemerkungen vom Tisch wischen.
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Und wenn ihr als Schüler Abends an einer Haltestelle übel zusammengeschlagen worden wärt, wie das mir vor einigen Jahren passiert ist, würdet ihr vielleicht nicht so "schlau" daher reden...seid froh, dass euch noch nichts passiert ist. Und hoffentlich wird es das auch nie. Aber das geht schneller als man meint. Ich will so einen Albtraum nicht nochmal erleben und wenn mich das zum Tattergreis macht, so sei es.
Ja klar, und weil ich GTA mag, bin ich persönlich dran schuld, oder wie jetzt? *)
Glaub mir, ich habe einige der brutalsten und gewaltverherrlichsten Dinge konsumiert, die es so gibt, und ich bin ziemlich pazifistisch und IRL auch eigentlich ziemlich ausgeglichen (zumindest IRL, online arbeite ich noch dran). Und es pisst mich an, wenn GTA und Co. für Jugendgewalt verantwortlich gemacht werden. Es gibt nun mal zu jeder Studie, die deinen Standpunkt stützt, mindestens eine, die meinen stützt. Und deshalb kann ich dieses Gefasel nicht mehr hören.
Also - wenn du mal Opfer von Gewalt geworden bist, hast du dafür natürlich mein Beileid. Das ist scheiße, und es sollte niemandem passieren. Ändert aber nichts daran, dass du m. E. zu völlig falschen Lösungen springst, die niemandem helfen und vielen Leuten schaden.
*) Für's Protokoll möchte ich übrigens feststellen, dass ich GTA als "overhyped" und mistig empfinde und Saints Row bevorzuge. Aber das tut recht wenig zur Sache.
Glaub mir, ich habe einige der brutalsten und gewaltverherrlichsten Dinge konsumiert, die es so gibt, und ich bin ziemlich pazifistisch und IRL auch eigentlich ziemlich ausgeglichen (zumindest IRL, online arbeite ich noch dran). Und es pisst mich an, wenn GTA und Co. für Jugendgewalt verantwortlich gemacht werden. Es gibt nun mal zu jeder Studie, die deinen Standpunkt stützt, mindestens eine, die meinen stützt. Und deshalb kann ich dieses Gefasel nicht mehr hören.
Also - wenn du mal Opfer von Gewalt geworden bist, hast du dafür natürlich mein Beileid. Das ist scheiße, und es sollte niemandem passieren. Ändert aber nichts daran, dass du m. E. zu völlig falschen Lösungen springst, die niemandem helfen und vielen Leuten schaden.
*) Für's Protokoll möchte ich übrigens feststellen, dass ich GTA als "overhyped" und mistig empfinde und Saints Row bevorzuge. Aber das tut recht wenig zur Sache.
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Schon mal was von Ironie gehört?Baureihe 401 @ 14 Sep 2013, 21:37 hat geschrieben:Martin, du kannst weiterhin ausm Haus gehen, laut Statistik ist München die sicherste Stadt von Deutschland

Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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Einfach passende Mütze aufziehen, fertig. Dann bringt dir deine Videoscheiße genau was, außer, dass du der NSA ein paar Daten von unbescholtenen Bürgern mehr lieferst?Jo B. @ 21 Sep 2013, 23:25 hat geschrieben: Ständig nicht, aber es kommt vor, was übrigens auch Rückschlüsse auf den IQ der Gewalttäter zulässt. Der Vorteil der Videoüberwachung ist dann aber bei der Fahndung vorhanden, da man über Fotos der Täter verfügt. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen.
Macht aber kaum jemand von den Dumpfbacken.JeDi @ 22 Sep 2013, 09:12 hat geschrieben: Einfach passende Mütze aufziehen, fertig.
Der Einwand mit der NSA ist berechtigt, es ist natürlich eine Gratwanderung, ich bin gegen Überwachung überall, so wie in Großbritannien, aber an Bahnstationen und in Zügen halte ich das schon für sinnvoll.
Warum ausgerechnet bei der Eisenbahn? Auch anderswo treffen viele Menschen aufeinander mit den entsprechenden Problemen. Irgendeine Begründung lässt sich immer finden, warum man Freiheit einschränken kann, nur: Irgendwann ist auch nix mehr da zum einschränken.Jo B. @ 22 Sep 2013, 23:24 hat geschrieben: Der Einwand mit der NSA ist berechtigt, es ist natürlich eine Gratwanderung, ich bin gegen Überwachung überall, so wie in Großbritannien, aber an Bahnstationen und in Zügen halte ich das schon für sinnvoll.
Ein Staat, der bei Polizei und Justiz dermaßen "gespart" hat, daß die paar überarbeiteten "Reste", die in teilweise völlig kaputten Büros unter Unmengen von Bürokratie die Verfolgung von Straftaten aufrecht erhalten sollen, eben genau dies nicht mehr tun können, sollte sich wirklich nicht hinter der trügerischen Sicherheit einer technischen Dauerüberwachung verstecken dürfen.
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Ausgerechnet bei der Bahn ist halt auch das Potential für Missbrauch enorm hoch, weil enorm viele Menschen die wichtigen Knotenpunkte passieren und man damit enorme Mengen an für Bewegungsprofile verwertbare Daten erhält.
Ich empfehle dazu die "The Tube"-Folge, die sich mit Schwarzfahrern beschäftigt. Da bekommt man einen ziemlich guten Eindruck dafür, wie starke Rückschlüsse sich aus heutiger Videoüberwachung ziehen lassen und wie viel Schindluder sich damit treiben lässt.
Ich empfehle dazu die "The Tube"-Folge, die sich mit Schwarzfahrern beschäftigt. Da bekommt man einen ziemlich guten Eindruck dafür, wie starke Rückschlüsse sich aus heutiger Videoüberwachung ziehen lassen und wie viel Schindluder sich damit treiben lässt.
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Link?GSIISp64b @ 23 Sep 2013, 05:51 hat geschrieben: Ich empfehle dazu die "The Tube"-Folge, die sich mit Schwarzfahrern beschäftigt.
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
Otto von Bismarck
Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
Müsste die hier sein: http://www.youtube.com/watch?v=_ylEBmOeOR4
(Auch die anderen fünf Folgen der Serie sind enorm interessant, beleuchten sie doch ein komplexes Verkehrssystem aus Winkeln, die auch uns Bahn-Nerds oft verschlossen bleiben oder gar nicht bewusst sind.)
(Auch die anderen fünf Folgen der Serie sind enorm interessant, beleuchten sie doch ein komplexes Verkehrssystem aus Winkeln, die auch uns Bahn-Nerds oft verschlossen bleiben oder gar nicht bewusst sind.)
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Ein Berliner (S) Lokführer wurde krankenhaisreif geschlagen.

abendzeitung.de-Abendzeitung\ @ 18. Jul 2014 hat geschrieben:Die Bundespolizei fahndet nach einem Mann, der auf einem Berliner Bahnhof einen S-Bahn-Fahrer brutal zusammengeschlagen hat. (...) Der 42-jährige Fahrer war am Donnerstagnachmittag auf dem Bahnhof Berlin-Halensee ausgestiegen, um den Zug abzufertigen. Plötzlich wurde er von einem Unbekannten attackiert, geschlagen und getreten. Der Überfallene wurde bewusstlos ins Krankenhaus gebracht, (...) Der Schläger konnte flüchten, obwohl mehrere Zeugen versucht hatten, ihn aufzuhalten.
Keine Alternative zum Transrapid MUC

