Nie mehr mit der S-Bahn – Gewalt im Zug
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Die Schleife Longerich-Chorweiler-Worringen stillzulegen würd auch reichen. Die Menschen in Chorweiler haben die KVB, das muss reichen.Auer Trambahner @ 14 Sep 2013, 10:59 hat geschrieben: Dann gibts nur eine Lösung - man zieht auf eine Bergalm ohne Nachbarn im Umkreis von mehreren Kilometern.
http://www.ksta.de/chorweiler/-chorweiler-...6,24216234.html
Fahrberechtigt auf den Baureihen 101, 111, 120, 143, 146, 1016/1116, 401, 402, 403/406, 423-426, 440, 442, 445 und diversen Steuerwagen.
Du willst gerade ernsthaft drei Stadtteile vom überregionalen Verkehr abhängen, weil da auch Idioten wohnen? o.OBaureihe 401 @ 14 Sep 2013, 11:28 hat geschrieben: Die Schleife Longerich-Chorweiler-Worringen stillzulegen würd auch reichen. Die Menschen in Chorweiler haben die KVB, das muss reichen.
http://www.ksta.de/chorweiler/-chorweiler-...6,24216234.html
Dauerhaft abwesend, und ich komme nicht mehr wieder.
Nachrichten einfach so zu posten finde ich mehr als legitim, man muss nicht zwanghaft seine Meinung dazugeben. Man darf sehr gerne die Mitforisten einfach über etwas informieren, ohne eine meinung dazu kundzutun.andreas @ 14 Sep 2013, 08:22 hat geschrieben: am besten startest so eine Diskussion, in dem du deine Meinung kundtust - es ist eine grauenhafte Forenunart, einfach kommentarlos irgendwelche Links zu posten....
Wenn du etwas kritisieren möchtest, dann allenfalls dass man den Inhalt des Links in 1-2 Sätzen umreißen könnte.
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Nicht wirklich.GSIISp64b @ 14 Sep 2013, 11:31 hat geschrieben:Du willst gerade ernsthaft drei Stadtteile vom überregionalen Verkehr abhängen, weil da auch Idioten wohnen? o.OBaureihe 401 @ 14 Sep 2013, 11:28 hat geschrieben: Die Schleife Longerich-Chorweiler-Worringen stillzulegen würd auch reichen. Die Menschen in Chorweiler haben die KVB, das muss reichen.
http://www.ksta.de/chorweiler/-chorweiler-...6,24216234.html
Allerdings les dir mal die Chronik durch. Scheinbar isses derzeit richtig Übel in Köln. Von den ganzen eingebrochenen S-Bahnen in Nippes ganz zu schweigen.
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Soll man sich jetzt zurückziehen weil es übel ist, anstatt das Problem offensiv anzugehen?
Die Abstellanlagen müssen eben bei Abstellungen überwacht werden und bei den Tätern ist ja das Problem dass zwischen Tat und Urteil einfach zu viel Zeit vergeht. Die Leute müssten zeitnah verurteilt werden, damit ein Zusammenhang besteht. Denn oftmals begehen die Leute in der Zeit dutzend weitere Straftaten und es besteht kein Zusammenhang mehr zwischen Tat und Urteil.
Hier muss man ansetzen, damit diese Leute auch sehen, das hat Konsequenzen.
Es wäre doch ein Fehler wenn sich der Staat zurückzieht, nur weil einige aus der Reihe tanzen und ganze Stadtteile sollten darunter leiden. Vor allem würde das dazu führen dass sich die die es sich leisten könnten wegziehen und der Stadtteil erst recht abgewertet wird. Es gibt nichts schlimmeres für ein Vierteil als eine Ghettobildung, daher muss immer auf gemischte Wohnverhältnisse geachtet werden, was viel Brisanz rausnimmt.
Die Abstellanlagen müssen eben bei Abstellungen überwacht werden und bei den Tätern ist ja das Problem dass zwischen Tat und Urteil einfach zu viel Zeit vergeht. Die Leute müssten zeitnah verurteilt werden, damit ein Zusammenhang besteht. Denn oftmals begehen die Leute in der Zeit dutzend weitere Straftaten und es besteht kein Zusammenhang mehr zwischen Tat und Urteil.
Hier muss man ansetzen, damit diese Leute auch sehen, das hat Konsequenzen.
Es wäre doch ein Fehler wenn sich der Staat zurückzieht, nur weil einige aus der Reihe tanzen und ganze Stadtteile sollten darunter leiden. Vor allem würde das dazu führen dass sich die die es sich leisten könnten wegziehen und der Stadtteil erst recht abgewertet wird. Es gibt nichts schlimmeres für ein Vierteil als eine Ghettobildung, daher muss immer auf gemischte Wohnverhältnisse geachtet werden, was viel Brisanz rausnimmt.
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Ich glaub, der Zug ist in Chorweiler schon lange abgefahren.Electrification @ 14 Sep 2013, 12:17 hat geschrieben: Vor allem würde das dazu führen dass sich die die es sich leisten könnten wegziehen und der Stadtteil erst recht abgewertet wird. Es gibt nichts schlimmeres für ein Vierteil als eine Ghettobildung, daher muss immer auf gemischte Wohnverhältnisse geachtet werden, was viel Brisanz rausnimmt.
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
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Martin, du kannst weiterhin ausm Haus gehen, laut Statistik ist München die sicherste Stadt von DeutschlandET 423 @ 14 Sep 2013, 18:00 hat geschrieben: Ich werde nie wieder einen Bürgersteig betreten - man stelle sich nur vor, wie viele Verbrechen hier stattfinden oder zumindest beginnen?!?!![]()
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http://www.wiwo.de/politik/deutschland/kri...te/8208158.html
Fahrberechtigt auf den Baureihen 101, 111, 120, 143, 146, 1016/1116, 401, 402, 403/406, 423-426, 440, 442, 445 und diversen Steuerwagen.
Meine Meinung dazu ist: Es muss noch mehr Sicherheitspersonal her, am besten mit Hunden, so wie in der Stadtbahn. Weiterhin muss die S-Bahn endlich viedeoüberwacht werden, ebenfalls so wie die Stadtbahn.andreas @ 14 Sep 2013, 08:22 hat geschrieben: am besten startest so eine Diskussion, in dem du deine Meinung kundtust - es ist eine grauenhafte Forenunart, einfach kommentarlos irgendwelche Links zu posten....
Natürlich sind Städte wie Köln, Hamburg, Berlin oder Frankfurt/Main ein heißeres Pflaster als München, Nürnberg oder Augsburg, aber auch dort ist man vor solchen Gewaltexzessen nicht gefeit, wenn man sich mal die jüngere Münchener Vergangenheit anschaut.ropix @ 14 Sep 2013, 09:34 hat geschrieben: Und dann noch mit der Vermutung sowas könnte überall passieren?!?!?!
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Hm... - ich würde das ganze mit Bilderkennung und der Feuerlöschanlage koppeln.JeDi @ 15 Sep 2013, 02:48 hat geschrieben: Und aus der Videokamera fährt dann eine Faust aus, die den Gewalttäter niederprügelt?
Nein, im Ernst. Es ist schlimm dass derartiges passiert, verhindern wird es sich nie lassen. Wenn Sicherheitspersonal im Zug ist dann gibt's halt Prügel auf dem (schon lange Videoüberwachten) Bahnsteig, da wiederum kann ja Bayern ein Lied von singen. Oder auf dem nächstbest gelegenen Platz, da soll ja Berlin führend in der Hitliste sein.
Der Schrei nach dem Sicherheitspersonal dürfte nicht viel bringen. Im Zweifel sind die einfach grad mal im anderen Wagenteil oder können gegen die schiere Übermacht der Gegner auch nichts mehr ausrichten.
Trotzdem ist es jetzt nicht die Regel und die Reaktion zwar verständlich - aber was macht die Frau dann eigentlich wenns das nächste mal vor ihrer Haustür passiert?
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Oder die Sitze, die dann zuklappen.ropix @ 15 Sep 2013, 08:30 hat geschrieben:Hm... - ich würde das ganze mit Bilderkennung und der Feuerlöschanlage koppeln.

Verhindern nicht, aber abmildern. Ohne Sicherheitspersonal, haben die Täter zumindest bis zur nachsten Station Zeit zu agieren, wenn niemand von den Fahrgästen eingreift. Die Notrufsäulen sind auf Bahnsteigen ein Fortschritt, aber diese sind noch nicht weit genug verbreitet.Nein, im Ernst. Es ist schlimm dass derartiges passiert, verhindern wird es sich nie lassen. Wenn Sicherheitspersonal im Zug ist dann gibt's halt Prügel auf dem (schon lange Videoüberwachten) Bahnsteig, da wiederum kann ja Bayern ein Lied von singen. Oder auf dem nächstbest gelegenen Platz, da soll ja Berlin führend in der Hitliste sein.
Der Schrei nach dem Sicherheitspersonal dürfte nicht viel bringen. Im Zweifel sind die einfach grad mal im anderen Wagenteil oder können gegen die schiere Übermacht der Gegner auch nichts mehr ausrichten.
Vodeokameras verringern zumindest Sachbeschädigungen und helfen bei der nachträglichen Identifizierung von Tätern.
Wenn die Frau jetzt alles meiden will, wo irgendwo in Deutschland schon mal jemand was auf die zwölf bekommen hat, dann dürfte sie ihre Wohning auch nicht mehr betreten. Es könnte ja ein Einbrecher kommen...Trotzdem ist es jetzt nicht die Regel und die Reaktion zwar verständlich - aber was macht die Frau dann eigentlich wenns das nächste mal vor ihrer Haustür passiert?
Vor die Türe kann man trotzdem gehen. München ist nicht Bagdad. :rolleyes:ET 423:
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Der Express lässt die Täterbeschreibung nicht aus, Achtung, es waren Deutsche!Jo B. @ 14 Sep 2013, 05:43 hat geschrieben: Dafür mache ich mal ein separates Thema auf, weil das ein generelles und kein rein regionales Problem darstellt:
http://www.rundschau-online.de/koeln/ueber...6,24287134.html
http://www.express.de/koeln/brutaler-ueber...6,24303052.html
U5 = letzter U-Bahn-Neu- und Ausbau in München!
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Die regelmäßige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel darf keine Mutprobe sein. Die Rufe nach Zivilcourage etc. sind immer sehr schnell da. Damit macht man es sich aber zu einfach. Insbesondere die Politik, die bundesweit zigtausende Polizeistellen über die letzten Jahre gestrichen hat und zusieht wie die soziale Spaltung, damit Agression und die Zahl von "Abgehängten" (die nichts haben außer ihren fragilen Proletenstolz und ihre Mukkis), zugenommen hat. Es stört einen wohl erst, wenn brave Mittelschichtsbürger Abends nicht mehr mit den Öffis zu einer Freizeitveranstaltung fahren können, ohne dass es ihnen dabei Angst und Bange wird.
Meine Schlußfolgerung aus den realen Zuständen ist schon lange, nach Einbruch der Dunkelheit, das ist für viele so eine Art "Weckruf" scheint es, keine Öffis mehr zu nutzen. Und sobald ich mit dem Studium durch bin war es das für mich dauerhaft mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wenn Sauberkeit und Sicherheit von Fahrzeugen, Haltestellen und deren Umfeld eben keine Rolle in Kalkulationen für Förderungen, Instandhaltung und den ganzen technokratischen Betrieb spielt, dann braucht man sich ebenso nicht wundern, dass die Menschen sobald sie es sich finanziell leisten können den Öffis als Kundschaft verloren gehen. Ich glaube nicht mehr daran, dass sich daran noch was ändert. Dazu gibt es zuviel Realitätsverweigerung in Politik und Teilen der Öffentlichkeit, auch weil das ja nicht überall so extrem zugeht und sich Menschen, die sowas nicht selbst erleben müssen, gar nicht vorstellen können, was für beklemmende Alltagssituationen in öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig entstehen (die auch nie in irgend einer Kriminalitätsstatistik auftauchen werden, weil es meist bei einer "brenzligen" Situation bleibt oder das Opfer "nur" weil es beschimpft oder angespuckt wurde nicht zur Polizei geht, schon aus Angst vor den Tätern, man teilt häufig den selben Stadtteil und muss befürchten sich über den Weg zu laufen und kein Kleinkrimineller muss in unserem Land, auch im Wiederholungsfall, Knast befürchten...weil solch "Alltagsterror" nicht sanktioniert wird breitet er sich überhaupt erst so aus, da bin ich mir sicher, die testen die Grenzen immer weiter aus und merken, dass sie keiner aufhält).
Meine Schlußfolgerung aus den realen Zuständen ist schon lange, nach Einbruch der Dunkelheit, das ist für viele so eine Art "Weckruf" scheint es, keine Öffis mehr zu nutzen. Und sobald ich mit dem Studium durch bin war es das für mich dauerhaft mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wenn Sauberkeit und Sicherheit von Fahrzeugen, Haltestellen und deren Umfeld eben keine Rolle in Kalkulationen für Förderungen, Instandhaltung und den ganzen technokratischen Betrieb spielt, dann braucht man sich ebenso nicht wundern, dass die Menschen sobald sie es sich finanziell leisten können den Öffis als Kundschaft verloren gehen. Ich glaube nicht mehr daran, dass sich daran noch was ändert. Dazu gibt es zuviel Realitätsverweigerung in Politik und Teilen der Öffentlichkeit, auch weil das ja nicht überall so extrem zugeht und sich Menschen, die sowas nicht selbst erleben müssen, gar nicht vorstellen können, was für beklemmende Alltagssituationen in öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig entstehen (die auch nie in irgend einer Kriminalitätsstatistik auftauchen werden, weil es meist bei einer "brenzligen" Situation bleibt oder das Opfer "nur" weil es beschimpft oder angespuckt wurde nicht zur Polizei geht, schon aus Angst vor den Tätern, man teilt häufig den selben Stadtteil und muss befürchten sich über den Weg zu laufen und kein Kleinkrimineller muss in unserem Land, auch im Wiederholungsfall, Knast befürchten...weil solch "Alltagsterror" nicht sanktioniert wird breitet er sich überhaupt erst so aus, da bin ich mir sicher, die testen die Grenzen immer weiter aus und merken, dass sie keiner aufhält).
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Gerade in Südbayern erlebt man selten, aber dafür umso unverhohlenere, Übergriffe mit. Möglicherweise weil in einem so erfolgreichen und wohlhabenden Umfeld die Minderwertigkeitskomplexe von "Losern" (keine Bildung, keine Perspektive) ganz besonders groß sind. Und Abends in der Straßenbahn rächt man sich dann an all jenen, die einen tagsüber herumkommandieren und die eigenen Schwäche spüren lassen, dazu noch angetrunken (Alkohol ist heute billiger als gutes Mineralwasser zu bekommen..). Es gibt keine "Insel der Seligen" mehr. Und leider sind die Ursachen auch nicht so holzschnittartig und simpel, dass man die Agressivlinge irgendwie auch wieder als Opfer ("der Gesellschaft") darstellen kann, zumal das eh in die Sackgasse führt. Es gibt ja inzwischen auch das Phänomen der Wohlstandsverwahrlosung. Schaut auch die Glotze an, das Internet, die Games.. so voller Pornographie und Gewalt, in verharmlosender und banalisierender Form, quasi 24h dank eigenem PC, eigenem Smartphone etc. rund um die Jugendlichen herum...dass das seine Wirkung nicht verfehlt wurde wiederholt durch seriöse Verhaltensforschung nachgewiesen. Wir sind eben nicht so sehr Herr unseres Willens, wie wir das gerne hätten und uns einbilden, sondern extrem von unserem alltäglichen Umfeld und Reizen geprägt.Jo B. @ 15 Sep 2013, 02:20 hat geschrieben: Natürlich sind Städte wie Köln, Hamburg, Berlin oder Frankfurt/Main ein heißeres Pflaster als München, Nürnberg oder Augsburg, aber auch dort ist man vor solchen Gewaltexzessen nicht gefeit, wenn man sich mal die jüngere Münchener Vergangenheit anschaut.
Also was wollen wir tun dagegen? Internet abschalten? Ich weiss nur Resignation und ziehe meine persönlichen Konsequenzen. Ich hab keine Lust dass es zur Mutprobe für mich wird, die Tram zu nutzen. Ich will auch nicht mit einem mulmigen Gefühl einsteigen und in "Habacht-Stellung" dranhocken, weil gleich irgendwas passieren könnte, ich hab auch keine Lust auf die affigen Spielchen mit den Blicken ("Kuckst du mich an?"). Es ist ja nicht so, als ob Öffis nicht auch sonst einiges an Toleranz abverlangen. Körpergerüche, Verschmutzungen, Geräusche, Nasehochziehen, Musik aus Walkmans, Enge, keine freien Sitzplätze, Verspätungen, ...
Da setz ich mich doch lieber alleine in mein rollendes Wohnzimmer, hab nur meinen Schmutz um mich herum, hör die Musik die ich will und komme weich gepolstert (im Sommer klimatisiert, im Winter mit Sitzheizung) an meinem Ziel an. Das finde ich inzwischen, trotz Staus und Ampeln, wesentlich stressfreier als zu Tagesrandzeiten Öffis zu benutzen.
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Ich weiß nicht in welcher Bronx du haust, aber ich fahre jetzt seit 13 Jahren regelmäßig zu jeder Tages- und Nachtzeit ÖPNV. Dabei wurde ich weder in Dresden, noch in Berlin noch in München jemals in eine unangenehme Situation verwickelt. Wobei doch, ein einziges Mal, als ein paar Dynamo-Hools an einem Dresdner S-Bahnhof dachten, mein Bayern-Schal wäre von Cottbusbayerhascherl @ 17 Sep 2013, 20:48 hat geschrieben: Ich hab keine Lust dass es zur Mutprobe für mich wird, die Tram zu nutzen.

Das war ein einziger Vorfall, und das war am Wochenende nachmittags. Ansonsten nie Probleme gehabt. Vielleicht liegt es an deinem Auftreten?
Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
Weißt Du, ausnahmsweise wollte ich Dir nach den ersten vier Sätzen mal ansatzweise zustimmen können, der fünfte war grenzwertig. Ab dem fünften Satz abwärts glitt es ab in totalen Schwachfug, Du hast quasi flugs die anderthalb Hoffnungspunkte konsequent in 5000 Negativpunkte eingerissen. Glückwunsch, das muß man in dieser konsequenten Form auch erstmal schaffen, so abzugleiten. Und wenn "Kundschaft" wie Du, die anscheinend für sehr viele ihrer Mitmenschen nur Geringschätzung und Verachtung übrig hat, nicht mehr mit mir eine Tram / einen Zug teilt, dann bin auch ich überaus dankbar dafür.bayerhascherl @ 17 Sep 2013, 20:41 hat geschrieben: Meine Schlußfolgerung aus den realen Zuständen ist schon lange, nach Einbruch der Dunkelheit, das ist für viele so eine Art "Weckruf" scheint es, keine Öffis mehr zu nutzen. Und sobald ich mit dem Studium durch bin war es das für mich dauerhaft mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!