Störungschronik Regionalverkehr Bayern
Erstens das, und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass Schweizer Eisenbahner (die es auch nicht im Überfluss gibt) große Lust hätten, unseren Saustall aufzukehren - Deutschland kommt in der Schweiz halt dann doch hin und wieder als "besserwisserisches" großes Nachbarland herüber, von daher sollten wir auch selber in der Lage sein, es besser zu machen. Sind wir aber nicht.
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
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Trapeztafelfanatiker
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War jetzt auch nicht ernst gemeint, aber wir müssen uns verkehrspolitisch an der Schweiz orientieren.
Mehr Geld für die Eisenbahn. Mehr Geld in den Infrastruktur- und Kapazitätsausbau der Eisenbahn.
Dazu restriktive Maßnahmen um auch eine Verlagerung faktisch zu erreichen, nicht nur in Sonntagsreden wie in Deutschland.
70% Schienenverkehrsanteil im Transit bekommt man nicht umsonst und ohne lenkende und eingreifende Maßnahmen.
Das würde ich mir hier auch wünschen, nur steht man unter dem Lobbyscheffel von VDA und Speditions- und Fuhrkutscherlobby.
Daher ist man auch auf Nachbarn wie Tirol angewiesen, die hier noch mehr Druck ausüben müssen.
Aber um wieder zum Thema zu kommen. Es braucht sich keiner über ständige Störungen, Zugausfälle, Verspätungen die großteils aus der miesen Infrastruktur resultieren usw. beschweren, wenn er die oben erwähnten Sachen schlechtreden oder relativieren will.
Mehr Geld für die Eisenbahn. Mehr Geld in den Infrastruktur- und Kapazitätsausbau der Eisenbahn.
Dazu restriktive Maßnahmen um auch eine Verlagerung faktisch zu erreichen, nicht nur in Sonntagsreden wie in Deutschland.
70% Schienenverkehrsanteil im Transit bekommt man nicht umsonst und ohne lenkende und eingreifende Maßnahmen.
Das würde ich mir hier auch wünschen, nur steht man unter dem Lobbyscheffel von VDA und Speditions- und Fuhrkutscherlobby.
Daher ist man auch auf Nachbarn wie Tirol angewiesen, die hier noch mehr Druck ausüben müssen.
Aber um wieder zum Thema zu kommen. Es braucht sich keiner über ständige Störungen, Zugausfälle, Verspätungen die großteils aus der miesen Infrastruktur resultieren usw. beschweren, wenn er die oben erwähnten Sachen schlechtreden oder relativieren will.
Und weiter gehts:
Heute Morgen Notarzteinsatz mit Streckensperrung bei Günzburg. Fuggerexpress aus München wendete in Burgau, Zugausfall bis Ulm, SEV wurde irgendwann mal mit einem einzelnen Pendelbus eingerichtet, später kam ein zweiter dazu. Agilis war ebenfalls nicht in der Lage, einen Pendelverkehr von Ulm bis Günzburg oder Leipheim einzurichten, hat auch keinen SEV organisiert.
Im Auskunfssystem wurden viele Fuggerexpresse nach Ulm lange Zeit nur mit ansteigender Verspätung geführt, der Ausfall war meist nur in Richtung München eingepflegt. Agilis liefert ja eh keine Verspätungs-Infos in die Live-Systeme.
Gegen 10 Uhr wurde online/in der App die Streckensperrung aufgehoben mit Angabe der ersten wieder fahrenden Züge, u.a. der Fuggerexpress 10:23 Uhr ab Ulm. Der fiel real dann allerdings ohne Angabe von Gründen aus, was es aber nicht in die Auskunfssysteme geschafft hat. Der SEV war zu dem Zeitpunkt auch schon wieder eingestellt, also mal wieder Pech gehabt an alle Reisende in Ulm, heute fährt einfach mal nichts, denn nach Memmingen war ja genauso SEV wie nach Laupheim, gen Stuttgart die bekannte Ehrenrunde über den Rangierbahnhof, blieben nur noch zwei Strecken mit planmäßigem Verkehr (sofern auf der Brenzbahn nicht wieder Personalmangel dazu kam, das hab ich nicht im Auge behabt). :rolleyes:
Heute Morgen Notarzteinsatz mit Streckensperrung bei Günzburg. Fuggerexpress aus München wendete in Burgau, Zugausfall bis Ulm, SEV wurde irgendwann mal mit einem einzelnen Pendelbus eingerichtet, später kam ein zweiter dazu. Agilis war ebenfalls nicht in der Lage, einen Pendelverkehr von Ulm bis Günzburg oder Leipheim einzurichten, hat auch keinen SEV organisiert.
Im Auskunfssystem wurden viele Fuggerexpresse nach Ulm lange Zeit nur mit ansteigender Verspätung geführt, der Ausfall war meist nur in Richtung München eingepflegt. Agilis liefert ja eh keine Verspätungs-Infos in die Live-Systeme.
Gegen 10 Uhr wurde online/in der App die Streckensperrung aufgehoben mit Angabe der ersten wieder fahrenden Züge, u.a. der Fuggerexpress 10:23 Uhr ab Ulm. Der fiel real dann allerdings ohne Angabe von Gründen aus, was es aber nicht in die Auskunfssysteme geschafft hat. Der SEV war zu dem Zeitpunkt auch schon wieder eingestellt, also mal wieder Pech gehabt an alle Reisende in Ulm, heute fährt einfach mal nichts, denn nach Memmingen war ja genauso SEV wie nach Laupheim, gen Stuttgart die bekannte Ehrenrunde über den Rangierbahnhof, blieben nur noch zwei Strecken mit planmäßigem Verkehr (sofern auf der Brenzbahn nicht wieder Personalmangel dazu kam, das hab ich nicht im Auge behabt). :rolleyes:
Es handelte sich zwar nicht um außerplanmäßige Störungen, aber am vergangenen Wochenende war es nicht einfach gewesen, zwischen Bayerns Westen und München mit der Bahn zu fahren.
Wir sind mit dem Auto aus der Schweiz gekommen, und weil mein Mitreisender in Württemberg wohnt, wollte er mich zu einem geeigneten Bahnhof bringen, damit ich nach München zurückfahren konnte. Das war aber gar nicht so einfach, denn:
- Lindau - München war wegen der Streckensperrung zwischen Buchloe und Geltendorf unterbrochen. Der EC aus der Schweiz wurde in Richtung Augsburg umgeleitet.
- Memmingen - München war wegen derselben Streckensperrung unterbrochen.
- Ulm - München wurde immerhin von Regionalzügen bedient, aber der Fernverkehr wurde über Nördlingen umgeleitet. Einen ersatzweisen schnellen IC-Zug von Ulm nach München wollte man den Fahrgästen wohl nicht anbieten.
Die drittgenannte Alternative schien mir immer noch die beste Wahl zu sein, und so bin ich dann eben im Bummelzug nach München gezockelt (allein 17 Haltestellen bis Augsburg)....
Wir sind mit dem Auto aus der Schweiz gekommen, und weil mein Mitreisender in Württemberg wohnt, wollte er mich zu einem geeigneten Bahnhof bringen, damit ich nach München zurückfahren konnte. Das war aber gar nicht so einfach, denn:
- Lindau - München war wegen der Streckensperrung zwischen Buchloe und Geltendorf unterbrochen. Der EC aus der Schweiz wurde in Richtung Augsburg umgeleitet.
- Memmingen - München war wegen derselben Streckensperrung unterbrochen.
- Ulm - München wurde immerhin von Regionalzügen bedient, aber der Fernverkehr wurde über Nördlingen umgeleitet. Einen ersatzweisen schnellen IC-Zug von Ulm nach München wollte man den Fahrgästen wohl nicht anbieten.
Die drittgenannte Alternative schien mir immer noch die beste Wahl zu sein, und so bin ich dann eben im Bummelzug nach München gezockelt (allein 17 Haltestellen bis Augsburg)....
Wo ist das Problem?
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Dass es hier zwischen dem Milchkannen-Bummler und dem Fernverkehr keine ernstzunehmende Regionalexpress-Alternative gibt, ist eh so eine Frechheit.rautatie @ 6 Nov 2018, 13:13 hat geschrieben: Die drittgenannte Alternative schien mir immer noch die beste Wahl zu sein, und so bin ich dann eben im Bummelzug nach München gezockelt (allein 17 Haltestellen bis Augsburg)....
Weil in Dinkelscherben u.ä. ja auch so viel los ist...
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JeDi
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Na gut, okay. Immerhin hat man seit dem Fugger-Express mal einen Nahverkehrsstundentakt von Ulm nach München via Augsburg hingekriegt. Vorher gabs ja alle Teilstrecken stündlich, die RB Ulm-Augsburg und der RE aus Richtung Donauwörth nach München haben sich aber verpasst.TramBahnFreak @ 6 Nov 2018, 21:45 hat geschrieben: Der hält aber seltener als ich einen RE stoppen lassen würde...
In Dinkelscherben vielleicht nicht, aber auf der Strecke ist es in meinen Augen tatsächlich schwierig, eine saubere Grenze zu ziehen. Es besteht Bedarf für schnelle Verbindungen nach Augsburg und München. Aber der Pendlerverkehr zwischen den ganzen Halten und Ulm/Augsburg ist eben auch nicht zu vernachlässigen. Welcher "RB"-Halt ist dann entbehrlich und welcher nicht? Aus Ulmer Sicht ist Leipheim zum Beispiel ein wichtiger Pendlerhalt in beide Richtungen, Berufspendler nach Ulm und Werksarbeiter nach Leipheim. Der Agilis-"RE" am Wochenende nimmt Leipheim trotzdem nicht mit und ich würde es, genau wie Offingen und Jettingen, auch nicht zum RE-Halt machen, obwohl letztere noch einigen Schüler- und Studentenverkehr bis nach Ulm haben. Ohne Stundentakt würden hier aber sicher viele Pendler abspringen (oder in die Städte umziehen müssen). Wenn am Ende sowas wie der IRE Ulm <> Stuttgart herauskommt, dann hält der Zug in Neu-Ulm, Günzburg, Burgau und ähm ... Dorf, Dorf, S-Bahn ... Augsburg? Im Zulauf auf Augsburg wüsste ich jedenfalls nicht, wem ich den Halt geben würde und wem nicht.TramBahnFreak @ 6 Nov 2018, 20:11 hat geschrieben:Dass es hier zwischen dem Milchkannen-Bummler und dem Fernverkehr keine ernstzunehmende Regionalexpress-Alternative gibt, ist eh so eine Frechheit.
Weil in Dinkelscherben u.ä. ja auch so viel los ist...
Wem halbiere ich also das Angebot, nur um dem anderen ein paar Minuten Zeitgewinn durch den RE zu verschaffen? Denn Trassen für einen Stundentakt von RB und RE gibt es aktuell zwischen Ulm und Augsburg nicht so wirklich und ich glaube auch nicht, dass es beides geben würde, wenn man Trassen hätte. Eher werden Augsburg und Ulm dann auf ihre Regio-S-Bahn-Konzepte setzen, Augsburg bis Gessertshausen/Dinkelscherben, Ulm zumindest teilweise bis Günzburg, es gab auch mal eine Linie bis Burgau im Konzept, die später gestrichen wurde, weil der Landkreis Günzburg nicht in den Regionalverband eingetreten ist. Wenn beide "S-Bahnen" mindestens stündlich fahren, dann kann der RE zumindest dort Halte auslassen. Da im Zulauf auf beide Städte die Strecke gut ausgebaut ist, spart es dort auch die meiste Zeit.
Und schlussendlich haben die IC/EC und ICE hier eben noch genug Kapazitäten, um diejenigen aufzunehmen, die schnell unterwegs sein wollen. Nachsehen haben da aber natürlich die ganzen RB-Halte ohne FV-Anschluss und alle Bayern-/Regioticket-Nutzer. Ich behaupte, dass sich deren Zahl noch mal erheblich erhöhen würde, wenn es einen RE gäbe, der z.B. nur 90 statt 120 Minuten für Ulm <> München bräuchte. Die Frage ist, ob man einen Zug mit solchen Fahrgästen füllen möchte?
Tja und wenns dumm läuft, haben wir das bald wieder. Im neuen Konzept des Fugger-Expresses soll das Flügeln in Augsburg jedenfalls entfallen, weshalb Ulm dann nur noch alle zwei Stunden umstiegsfrei nach München kommt. Der Zwischentakt wendet in Augsburg mit Anschluss vom/zum Donauwörther Zug. Oder wegen obligatorischer Verzögerung im Betriebsablauf, verspätetem FV und anderen Alltäglichkeiten vielleicht auch nicht, dann heißt es zwei Stunden warten.JeDi @ 6 Nov 2018, 22:00 hat geschrieben:Na gut, okay. Immerhin hat man seit dem Fugger-Express mal einen Nahverkehrsstundentakt von Ulm nach München via Augsburg hingekriegt. Vorher gabs ja alle Teilstrecken stündlich, die RB Ulm-Augsburg und der RE aus Richtung Donauwörth nach München haben sich aber verpasst.
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Das war früher wirklich besser mit RE München - Ulm mit Dosto mit BR111 (die diese Bezeichnung auch verdienten und nicht an jeder Milchkanne gehalten haben) und RB Augsburg - Ulm mit allen Halten, jew. im 2h Takt.
Fugger ist doch eigentlich nur RB-Stundentakt. Das "E" ist wirklich ein Witz.
Da sollte man wirklich bei der nächsten Ausschreibung wieder zum alten Konzept zurückkehren oder ein neues aufbieten und z.B. BR445 als RE mit Halt nur in München - Pasing - Mering - Augsburg - Dinkelscherben - Burgau (Schwab) - Jettingen - Offingen - Günzburg - Neu Ulm - Ulm einsetzen. Stündlich.
Dazu RB bzw. (S)-ähnlicher Vorortverkehr Mering - Augsburg - Günzburg mit allen Halten reicht für die Milchkannen. Rest wird duch agilis (Donatalbahn) bereits ausreichend bedient. RE Halte dort sind unnötige Energieverschwendung.
Fugger ist doch eigentlich nur RB-Stundentakt. Das "E" ist wirklich ein Witz.
Da sollte man wirklich bei der nächsten Ausschreibung wieder zum alten Konzept zurückkehren oder ein neues aufbieten und z.B. BR445 als RE mit Halt nur in München - Pasing - Mering - Augsburg - Dinkelscherben - Burgau (Schwab) - Jettingen - Offingen - Günzburg - Neu Ulm - Ulm einsetzen. Stündlich.
Dazu RB bzw. (S)-ähnlicher Vorortverkehr Mering - Augsburg - Günzburg mit allen Halten reicht für die Milchkannen. Rest wird duch agilis (Donatalbahn) bereits ausreichend bedient. RE Halte dort sind unnötige Energieverschwendung.
Keine Alternative zum Transrapid MUC


Wobei die ICs auf der Strecke oft auch kaum häufiger als die ICEs halten. Da kommt allenfalls noch Günzburg dazu.JeDi @ 6 Nov 2018, 21:39 hat geschrieben: Gibts doch in Form der Intercitys (ex-Interregio). Nur eben nicht letztes Wochenende.
Die RB-Züge zwischen Ulm und Augsburg sind andererseits nur etwas für geduldige Fahrgäste, denn die Fahrt ähnelt eher einer sehr ausgedehnten S-Bahnfahrt.
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Dauerstörung auf der Gräfenbergbahn (Nürnberg Nordost - Gräfenberg), wobei DB hier eindeutig selbst die Störung ist:
Pannenserie: Gräfenbergbahn nervt Pendler | quer vom BR
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Keine Alternative zum Transrapid MUC


Heute gibts als Weihnachtsgeschenk eine Sperrung zwischen Garmisch und Reutte wegen Baum im Gleis und SEV zwischen Kempten, Immenstadt und Oberstdorf wegen Arbeiten am Hochwasserschutz.
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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DB Netz kapituliert vor den Schneemassen und verzichtet vorerst auf die Schneeräumung diverser Nebenstrecken, um sich auf wichtigere Strecken zu konzentrieren. :blink:
Betroffen sind die Strecken:
Garmisch-Partenkirchen – Griesen – Reutte/Tirol
Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald
Kempten – Pfronten – Reutte/Tirol
Immenstadt – Oberstdorf
Holzkirchen – Lenggries (damit auch zwangsläufig kein Betrieb Richtung Tegernsee)
Holzkirchen – Bayrischzell
Plattling - Zwiesel
Die genannten Strecken sind gesperrt und sollen es auch "in den nächsten Tagen" bleiben.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/schnee...esperrt,RElkMCy
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Ja gut, Tegernsee ist schon sinnvoll zu erwähnen. Schliersee ist aber mit Holzkirchen-Bayrischzell eindeutig eingeschlossen, oder?Cloakmaster @ 10 Jan 2019, 22:33 hat geschrieben: Deswegen sollten sie trotzdem erwähnt werden.
edit:
Hier gibts noch die original Pressemitteilung der DB, mit ein paar Fotos zur Verdeutlichung.
https://www.deutschebahn.com/pr-muenchen-de...einsatz-3685350
mapic @ 10 Jan 2019, 22:27 hat geschrieben: DB Netz kapituliert vor den Schneemassen und verzichtet vorerst auf die Schneeräumung diverser Nebenstrecken, um sich auf wichtigere Strecken zu konzentrieren. ...
Die genannten Strecken sind gesperrt und sollen es auch "in den nächsten Tagen" bleiben.
MerkurDonnerstag, 10. Januar:
21.46 Uhr: Pressemitteilung der BOB: „Die Deutsche Bahn AG hat entschieden und kommuniziert, dass sie die ohnehin aktuell gesperrten Strecken südlich von Holzkirchen (nach Bayrischzell, Schaftlach und Lenggries) nach aktueller Prognose voraussichtlich bis Dienstag dauerhaft sperren wird. Demzufolge können im gesamten Oberland südlich von Holzkirchen (inklusive des Abschnitts Schaftlach – Tegernsee der Tegernseebahn) voraussichtlich bis Mittwoch keine BOB-Züge verkehren. Solange es die Witterung zulässt, werden Busse im Schienenersatzverkehr eingesetzt. Während die bisherigen Betriebseinstellungen seit Samstagnacht bis zum heutigen Tag aus Sicht der BOB bei ausreichender und rechtzeitiger Planung und Durchführung der Winterdienste größtenteils hätten vermieden werden können, ist diese Entscheidung der DB Netz aufgrund der aktuellen Wetterverhältnisse und bestehenden Prognosen bis Anfang kommender Woche auch aus Sicht der BOB nachvollziehbar.“
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Ja, in dem Thema war ich erst später...
Hab nur noch den Artikel von gestern im Kopf gehabt mit dem Dienstag. Das ist ja auch ne Hausnummer.
Aber vermutlich will man mal schlussmachen mit fährt, fährt nicht, fährt wieder, fährst doch wieder (aber nur teilweise), etc.
Hoffentlich bringt man's dann (bis) nächste Woche hin. Nach dem Weihnachtsurlaub noch ne Woche drankhängen weil kein Zugpendeln möglich ist werden nur die wenigsten können.
Hab nur noch den Artikel von gestern im Kopf gehabt mit dem Dienstag. Das ist ja auch ne Hausnummer.
Aber vermutlich will man mal schlussmachen mit fährt, fährt nicht, fährt wieder, fährst doch wieder (aber nur teilweise), etc.
Hoffentlich bringt man's dann (bis) nächste Woche hin. Nach dem Weihnachtsurlaub noch ne Woche drankhängen weil kein Zugpendeln möglich ist werden nur die wenigsten können.
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Mittlerweile wird auch für die betroffenen Strecken im Werdenfels die Sperrung bis Dienstag bekanntgegeben:
https://www.merkur.de/lokales/garmisch-part...t-11109657.html
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Die werden sich von der Eisenbahn abwenden und dann mit ihrem Auto gleich durchpendeln.imp-cen @ 11 Jan 2019, 10:19 hat geschrieben: Hoffentlich bringt man's dann (bis) nächste Woche hin. Nach dem Weihnachtsurlaub noch ne Woche drankhängen weil kein Zugpendeln möglich ist werden nur die wenigsten können.
Viele pendeln ja gerade im Winter mit der Eisenbahn, war ja auch immer ein Markenzeichen, aber das ist vorbei. Die Eisenbahn kapituliert ja heute schon vor stärkeren Winden oder kleinsten Störungen, warum auch nicht vor so etwas neuem wie Schneefall, wenn auch stark, was es ja noch nie nie nie gab in der Geschichte der Eisenbahn.
Die Meldung dass man bevorzugt die Hauptstrecken räumt zeigt ja dass man nicht die Ressourcen hat für eine flächendeckende Räumung und das ist ein Offenbarungseid. Die Strecken werden wegen fehlender Ressourcen nicht bedient und man treibt die Menschen in den MIV.
Zwar richtig, aber unter den gegebenen Umständen finde ich es trotzdem die richtige Entscheidung. Es wäre wohl auch kaum zu kommunizieren, wenn man Kempten-Reutte fahren würde aber nicht München-Kempten, oder?Trapeztafelfanatiker @ 11 Jan 2019, 10:52 hat geschrieben:Die Meldung dass man bevorzugt die Hauptstrecken räumt zeigt ja dass man nicht die Ressourcen hat für eine flächendeckende Räumung und das ist ein Offenbarungseid. Die Strecken werden wegen fehlender Ressourcen nicht bedient und man treibt die Menschen in den MIV.
Aber die Schneemassen sind wirklich beachtlich, vermutlich rächen sich die immer wärmer werdenden Winter und die daraus folgenden Einsparmaßnahmen beim Schneeräumdienst.
Übrigens sind alle diese Strecken auch bei der CD als gesperrt hinterlegt - in Tschechien ist nur diesen Abend Pobežovice – Klencí pod Cerchovem (Strecke Domazlice - Planá u Mariánských Lazní) wegen Schnee dicht. Vermutlich ist hier aber auch viel weniger Schnee gefallen.
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Weiteres Beispiel für gnadenloses Versagen:
Es sind zu bestimmten Zeiten zwei ganze Leute in einer größeren Region als Bahnmeisterei zuständig. Weichenstörung hier, sie fahren hin, dann tritt auf einem Knotenbahnhof auch eine Weichenstörung auf und die Züge müssen 40 Minuten stehen, weil die zwei Leute erst vom Einsatz anderswo zurückfahren müssen und dann dauert es ja auch bis das behoben ist.
Wie kann man bei solchen Witterungsbedingungen nur zwei Leute in einer gesamten Region im Einsatz haben?
Das Problem ist einfach, es gibt keine richtigen Strafen für EIU für ihre Sparmaßnahmen die an bestimmten Tagen zu solchen Folgen führen.
Es sind zu bestimmten Zeiten zwei ganze Leute in einer größeren Region als Bahnmeisterei zuständig. Weichenstörung hier, sie fahren hin, dann tritt auf einem Knotenbahnhof auch eine Weichenstörung auf und die Züge müssen 40 Minuten stehen, weil die zwei Leute erst vom Einsatz anderswo zurückfahren müssen und dann dauert es ja auch bis das behoben ist.
Wie kann man bei solchen Witterungsbedingungen nur zwei Leute in einer gesamten Region im Einsatz haben?
Das Problem ist einfach, es gibt keine richtigen Strafen für EIU für ihre Sparmaßnahmen die an bestimmten Tagen zu solchen Folgen führen.
Sorry, aber bei der Witterung von Versagen zu sprechen, halte ich für etwas überzogen. Auch zu Bundesbahnzeiten gab es das immer wieder mal, das Strecken gesperrt wurden im Winter. Der Unterschied zu früher ist lediglich, man hat das nicht tagelang in den Medien diskutiert.
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Aber München - Kempten - Lindau war die letzten drei Tage auch immer mindestens vorübergehend zu, wegen diverser Bäume im Gleis u.a. bei Buchenau bzw. einfach "witterungsbedingten Einschränkungen" und zw. Immenstadt und Lindau.Entenfang @ 11 Jan 2019, 17:39 hat geschrieben:Zwar richtig, aber unter den gegebenen Umständen finde ich es trotzdem die richtige Entscheidung. Es wäre wohl auch kaum zu kommunizieren, wenn man Kempten-Reutte fahren würde aber nicht München-Kempten, oder?![]()
Ich kann es vorort nicht sehen, aber mehr als 2010 scheint das heuer nicht zu sein. Und damals war garnix gesperrt.Entenfang @ 11 Jan 2019, 17:39 hat geschrieben:Aber die Schneemassen sind wirklich beachtlich, vermutlich rächen sich die immer wärmer werdenden Winter und die daraus folgenden Einsparmaßnahmen beim Schneeräumdienst.
Falsch. Dass bereits vorab darüber informiert wurde, dass DB lieber nicht fährt, als falsch fährt, und Strecken geradezu geplant, eine Woche einfach gesperrt bleiben und DB praktisch darauf verzichtet, etwas dagegen zu unternehmen, gab es selbst unter DB AG Zeiten bis vor einigen Jahren noch nicht.Lazarus @ 11 Jan 2019, 18:47 hat geschrieben:Sorry, aber bei der Witterung von Versagen zu sprechen, halte ich für etwas überzogen. Auch zu Bundesbahnzeiten gab es das immer wieder mal, das Strecken gesperrt wurden im Winter. Der Unterschied zu früher ist lediglich, man hat das nicht tagelang in den Medien diskutiert.
Das nimmt jetzt schon nocheinmal andere Ausmasse an.
Und ich habe in den 1980er und 1990er praktisch alle Allgäu- und Schwarzwald-Winter miterlebt, öfters auch mal mit mehr als 1 Meter hoch Schnee (wovon heuer absolut keine Rede sein kann!) und da war wirklich nie eine Strecke deswegen gesperrt.
Also was DB jetzt abliefert, das Wort "Versagen" ist da noch zu gut. Das ist schon vorsätzliche Leistungsverweigerung!
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Was haben die Verkehrsverträge mit dem Versagen von DB Netz zu tun? Wenn das Netz in Händen eines anderen privatwirtschaftlich agierenden Konkurrenten wäre, wäre es kein bisschen besser. Die Infrastruktur muss aus der Gewinnverpflichtung heraus.218 466-1 @ 12 Jan 2019, 09:59 hat geschrieben: Also was DB jetzt abliefert, das Wort "Versagen" ist da noch zu gut. Das ist schon vorsätzliche Leistungsverweigerung!Ein Saftladen, wie man ihn in Deutschland nicht länger dulden sollte. Es wird Zeit, dass der DB das Streckennetz entzogen wird und am besten alle Verkehsverträge an andere EVU übergehen.
Und Regio kann nichts für das Versagen von Netz und die anderen sind nicht Mutter Theresa, die nehmen sich alle nichts.
Aber für die EIU müsste es bei so einem Versagen hohe Strafen geben und hohe Schadensersatzzahlungen. Was meinst du wie schnell man alle Hebel in Bewegung setzen würde um so etwas in Zukunft zu vermeiden.
Jetzt legt hier Netz ganze Regionen lahm und keiner sagt was dagegen. Viele hier bringen ja auch noch Verständnis entgegen.