Krieg im Irak
- jadefalcon
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*seufz*...wenn ich so daran zurückdenke, wie eine gewisse Nation in den letzten Wochen z.B. versucht hat, die Stimmen von Sicherheitsrats-Mitgliedern zu kaufen, dann würde mich das wirklich nicht allzu sehr überraschen... :-/
Interessant ist auch die folgende Seite: www.bushwatch.net .
Volle Zustimmung!!!
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Original von Marcus Boelt
STOP THE WAR!
Volle Zustimmung!!!
who has placed the midnight sky / so a spirit has to fly? / as the heavens seem so far / now, who will hang the midnight star?
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Volle Ablehnung!!Original von Marcus Boelt
STOP THE WAR!
Begründung:
Saddam ist Diktator, Schwerverbrecher und Kriegstreiber. Er besitzt gefährlichste Waffen mit denen er den gesamten Orient und Israel zusammen schießen könnte. Seit Jahren wird das irakische Volk von diesem Terrorregime unterdrückt - Saddam ließ sogar einen Giftgas Anschlag gegen sein eigenes Volk durchführen.
Ich glaube kaum, dass Saddam Hussein den Waffeninspekteuren alle seine Waffen gezeigt hat - das würde ein Mann wie dieser nie tun. Die USA haben Saddam ein Ultimatum gestellt
- jadefalcon
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Original von Alexander
Man darf auch nicht vergessen, wer uns damals von den Nazis befreit hat - u.a. die Amerikaner.
Das bestreitet keiner - bloß wenn wir diese Argumentationsreihe noch weiter in die Vergangenheit erweitern würden, wären wir dann nicht dazu gezwungen, uns zu fragen, ob nicht vielleicht die Amerikaner von heute letztlich den europäischen Mächten des 17. Jh. dankbar sein sollten, dass sie diejenigen, die wir heute als Pilgrim Fathers kennen, nirgendwo aufnehmen wollten, sie dadurch zwangen, ihr Heil in der "Neuen Welt" zu suchen, und ihnen erst so ermöglichten, den ideologischen Grundstein für die amerikanische Nation zu legen? Ich finde, was vor rund 50 Jahren war, ist eine ganz andere Baustelle - oder sind etwa, ohne dass ich es weiß, einer oder mehrere der damaligen Entscheidungsträger, an die wir solche Dankbarkeitsbekundungen einzig richten könnten, noch aktiv?
Mal ganz davon abgesehen - sehe ich das falsch, oder hat nicht die Bush-Administration einerseits nach dem 11.9. zum Beistand im Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen, freilich und verständlicherweise nicht zuletzt, um auch den sicherheitspolitischen Interessen ihres Landes zu genügen - und sich nichtsdestotrotz in mehr als nur einem Kontext aus der Verantwortung gegenüber der Weltgemeinschaft, welche zu hüten und wahrzunehmen sie sich als letzte verbleibende Supermacht auf die Fahnen geschrieben hat, *hinaus gestohlen*, wo es ihr nicht in den Kram passte - Stichworte Klimaschutz oder auch Internationaler Strafgerichtshof? Hat nicht die Bush-Administration versucht, in der kürzlich erfolgten Irak-Debatte sich die Zustimmung der unentschiedenen Länder im wahrsten Sinne des Wortes zu erkaufen? So etwas nennt man gemeinhin auch "Bestechung" - nur mal so am Rande. So etwas steht meiner Meinung nach einer Administration, die sich die Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien ohne Unterlass wiederholt selbst auf die Fahnen geschrieben hat, doch wahrlich blendend zu Gesicht, und mag doch den Verdacht nahelegen, dass es jene Administration nicht versteht, durch Daten und Fakten Überzeugungsarbeit leisten zu können.
Und hatten auch die amerikanischen Geheimdienste nicht wiederholt verkündet, sie hätten trotz kontinuierlicher Nachforschung keine Belege für irgendeine Verstrickung von S.H. und El Kaida gefunden - Aussagen, die später wiederholt bewusst von Mitgliedern der Administration ins genaue Gegenteil verkehrt wurden, ohne dass man ihnen daraufhin widersprochen hätte?
Nein, tut mir leid, aufgrund dieser und zahlreicher weiterer Beispiele bin ich außerstande, den Kurs jener Administration gutzuheißen. Ich finde, wer von sich behauptet, der Welt etwas Gutes tun zu wollen, sollte sich zunächst einmal hinsetzen, sich das Problem betrachten und sich dann überlegen, was *für die Betroffenen* aus *deren* Perspektive heraus das Beste wäre, und nicht von seinen eigenen Vorstellungen von "dem Optimalen" ausgehen.
So stand vor wenigen Tagen zum Beispiel ein sehr interessanter Artikel in der Frankfurter Rundschau (und das ist weiß Gott nicht so ein zweckentfremdetes Klopaper wie die Zeitung, die mit B anfängt und mit -ild aufhört), in dem dargelegt wurde, dass der Versuch, einem Volk aus der morgenländischen Welt die Demokratie nach dem in der abendländischen Welt erprobten Schema überstülpen zu wollen, gelinde gesagt wenig erfolgversprechend wäre. Ich müsste jetzt selber noch mal nachschauen, aber mein Verständnis von jenem Artikel ist, dass bis zum heutigen Tag die aus dem Stammeswesen früherer Jahrhunderte herrührende Idee hierarchischer Ordnung insbesondere die orientalische Welt noch tiefgreifend beeinflusst und daher in weiten Teilen schlicht inkompatibel mit der westlichen Vorstellung von Demokratie macht
Überlegt euch einmal, wie lange die europäisch verwurzelte Gesellschaft (welche für mich die amerikanische einschließt, deren Wurzeln nun einmal primär in Europa liegen) brauchte, um zu dem Punkt zu gelangen, an dem sie eben jene demokratischen Prinzipien als Standard betrachtete - nämlich Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende. Sollte man daher nicht annehmen müssen, dass es - einmal angenommen, dass sich in der Zukunft eine vergleichbare Entwicklung auch in der orientalischen Welt ohnehin von selbst einstellen wird - in der morgenländischen Sphäre genauso lange dauern könnte - oder besser gesagt, müsste? Sozialer Wandel ist meiner Überzeugung nach ein autonomer, zeitaufwändiger Prozess, der nur aus eigenem Antrieb in Bewegung gesetzt werden kann - denn wenn man von heute auf morgen auf eine ganze Volksgruppe eine neue Ordnung oktroyieren will, so beschwört man nicht nur unter Umständen eine heftige Abwehrreaktion gegenüber den vermeintlichen Bedrängern herauf, sondern löscht zugleich auch jedes möglicherweise in jener Gemeinschaft bereits schlummernde Potenzial einer Fortentwicklung - wie etwa zu einer Art der Demokratie, die mit dem kulturellen Erbe jener Gemeinschaft kompatibel ist - gleich im Keim aus.
Gerade die amerikanischen Rechten argumentieren doch immer wieder so gerne, ob man denn nichts aus der Geschichte gelernt habe. Genau diese Frage würde ich zu gerne mal an jemanden, der in der gegenwärtigen Washingtoner Administration was zu sagen hat, zurück richten: Sollten wir inzwischen nicht gelernt haben, dass es fatal sein kann, anderen die eigene Lebensweise aufzwingen zu wollen, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Erfahrung, welche wir ihnen offerieren wollen, mit der Geschwindigkeit, die sie brauchen, zu absorbieren und zu verarbeiten? Meiner Überzeugung nach sind just solche Entwicklungen mitverantwortlich dafür, dass Menschen wie Saddam erst in die Positionen kommen können, in der sie heute sitzen.
Vergebt mir bitte meine möglicherweise zum Ausdruck gekommene Leidenschaft, aber das musste ich einmal loswerden.
Ich lasse hierbei mal den Artikel, den Marcus verlinkt hat, bewusst außen vor, ungeachtet dessen, ob jener auf Tatsachen beruht, doch unter anderen Prämissen können wir natürlich gerne auf ihn eingehen.
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Original von Alexander
Volle Ablehnung!!
Begründung:
Saddam ist Diktator, Schwerverbrecher und Kriegstreiber.
Ich bin für den amerikanischen Präsidenten und für seine Politik und hoffe, dass die irakische Führung so schnell wie möglich, abgesetzt wird!
UND DU MEINST, KRIEG IST DAS RICHTIGE MITTEL???
DIESER WEG WIRD ZUM STILLEN AUFRÜSTEN FÜHREN, RUSSLAND - CHINA... alle sollen Abrüsten - doch der werte MR. PRESIDENT steckt alles in die Aufrüstung.
Sei mir nicht böse, aber das, was Frau Merkel da vor 2 Tagen im Fernsehn gebracht hat.... - wenn die so weitermacht, wird die CDU/CSU schnell wieder an Stimmen verlieren - Herr Stoiber wollte sich im Wildbad Kreuth auf der Tagung übrigens nicht dazu äußern.
-->Das Chaos täglich - Wetter erleben<--[img]http://smilies.cw08.calibra-web.de/html ... e/1143.gif[/img]
Blaskapelle Bruckmühl (NEU - jetzt wieder online!)[img]http://smilies.cw08.calibra-web.de/html ... y/tube.gif[/img]
METEO in München studieren:
Homepage der Mangfalltalbahn
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- Kaiser
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ER wird nicht aufgeben. Du darfst nicht vergessen, daß es sich bei diesem Mann um einen vollkommen Verrückten handelt! Höchstens vielleicht seine treue Armee wird irgendwann einsehen, daß sie für etwas kämpfen, für das es sich nicht zu kämpfen lohnt, denn früher oder später werden die Amis (und ihre Schoßhunde, die Briten) den Krieg gewinnen...Original von Alexander
In diesem Fall schon, denn ich glaube kaum, dass Saddam freiwillig aufgibt!
Ich schaue weg, weil mir hier Einiges nicht paßt.
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- Kaiser
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Ein guter Link:
Die Homepage der Ärzte: http://www.bademeister.com
Das Statement gleich auf der Hauptseite is nicht schlecht
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"Bei Dämmerung ist mit Dunkelheit zu rechnen"
- jadefalcon
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Hier ist nur eines von vielen Beispielen dafür, warum ich glaube, dass die USA unter der Bush-Administration schon lange nicht mehr der Hort von Demokratie und Freiheit sind, als der sie sich selber nach wie vor so gerne sehen.
Auch dieser und dieser sowie dieser Artikel belegen diese Tatsache für mich.
Und noch eines - auch und gerade unabhängige Nachrichtenseiten wie jene, von der ich die ersten drei Artikel verlinkt habe, ziehe ich in diesen Tagen allemal den ohne jeden Zweifel kontrollierten und zensierten Sprachrohren der Kriegstreiber (lies: vor allem CNN, aber auch zu einem gewissen Grad BBC) vor.
Auch dieser und dieser sowie dieser Artikel belegen diese Tatsache für mich.
Und noch eines - auch und gerade unabhängige Nachrichtenseiten wie jene, von der ich die ersten drei Artikel verlinkt habe, ziehe ich in diesen Tagen allemal den ohne jeden Zweifel kontrollierten und zensierten Sprachrohren der Kriegstreiber (lies: vor allem CNN, aber auch zu einem gewissen Grad BBC) vor.
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1. Wer behauptet, dass G.W.B. von der Mehrheit der Wählerschaft nach der Zahl der abgegebenen Stimmen gewählt wurde, ist auch nicht gerade ganz bei Verstand.
2. Wer wie die amerikanischen Rechten jede Form von kritischer Hinterfragung von vornherein unterdrückt, widerspricht seinen eigenen Idealen und ist dadurch nicht gerade glaubwürdig.
2. Wer wie die amerikanischen Rechten jede Form von kritischer Hinterfragung von vornherein unterdrückt, widerspricht seinen eigenen Idealen und ist dadurch nicht gerade glaubwürdig.
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Noch zwei Artikel, die eigentlich zum Nachdenken anregen sollten:
Hier und hier .
Beachtet bitte, dass in diesen Artikeln sehr wohl auf Quellen verwiesen wird, die sich ggf. verifizieren ließen - und daher sehe ich keinen Grund, ihnen zu misstrauen.
Hier und hier .
Beachtet bitte, dass in diesen Artikeln sehr wohl auf Quellen verwiesen wird, die sich ggf. verifizieren ließen - und daher sehe ich keinen Grund, ihnen zu misstrauen.
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- "Lebende Forenlegende"
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Guten Morgen allerseits,
ich wehre mich aufs entschiedenste dagegen, mir von einer sog. Weltmacht eine Moralvorstellung diktiert zu bekommen.
Es gibt meines Wissens keine völkerrechtliche Legitimation z.B. durch die UNO (wenn ich mich irre, möge man mich berichtigen) für diesen Feldzug.
Die Folgen dieses Kriegs werden nicht nur für uns unabschätzbare Folgen haben.
Letztlich führen die Amerikaner einen Krieg gegen sich selbst: Sie haben Saddam im Krieg gegen den Iran (1980 - 1988) massiv unterstützt.
Wenn mir jemand vor vier Wochen gesagt hätte, daß ich in einem Punkt mit Peter Gauweiler einer Meinung sei, hätte ich ihn glatt für verrückt erklärt.
Die Verdienste der Amerikaner (es sei hier angemerkt, daß daran auch Frankreich, England und die damalige Sowjetunion beteiligt waren) sind unbestritten. Das rechtfertigt aber in keiner Weise so ein Handeln.
Gruß
neudinho
ich wehre mich aufs entschiedenste dagegen, mir von einer sog. Weltmacht eine Moralvorstellung diktiert zu bekommen.
Es gibt meines Wissens keine völkerrechtliche Legitimation z.B. durch die UNO (wenn ich mich irre, möge man mich berichtigen) für diesen Feldzug.
Die Folgen dieses Kriegs werden nicht nur für uns unabschätzbare Folgen haben.
Letztlich führen die Amerikaner einen Krieg gegen sich selbst: Sie haben Saddam im Krieg gegen den Iran (1980 - 1988) massiv unterstützt.
Wenn mir jemand vor vier Wochen gesagt hätte, daß ich in einem Punkt mit Peter Gauweiler einer Meinung sei, hätte ich ihn glatt für verrückt erklärt.
Die Verdienste der Amerikaner (es sei hier angemerkt, daß daran auch Frankreich, England und die damalige Sowjetunion beteiligt waren) sind unbestritten. Das rechtfertigt aber in keiner Weise so ein Handeln.
Gruß
neudinho
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- Kaiser
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- jadefalcon
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Hier ist noch ein sehr interessanter Artikel...
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- Wildwechsel
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Ich hätte da auch noch was interessantes zu den Hintergründen des 11. Septembers. Den Artikel habe ich inzwischen von verschiedenen Seiten per Mail bekommen, vielleicht ist er Euch ja auch schon bekannt.
Was ich letztlich von den Thesen darin halten soll, weiß ich auch nicht so recht. Wahrheit oder Arabische Propaganda???? Manches liest sich schon etwas gewagt. Lest es Euch vielleicht einfach mal durch und bildet Euch selbst ein Urteil darüber.
Was ich letztlich von den Thesen darin halten soll, weiß ich auch nicht so recht. Wahrheit oder Arabische Propaganda???? Manches liest sich schon etwas gewagt. Lest es Euch vielleicht einfach mal durch und bildet Euch selbst ein Urteil darüber.
Beste Grüße usw....
Christian
Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
Christian
Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
Hmm...jetzt muss ich hier auch mal was sagen. Weil hier vorher irgendwo mal der Begriff "gefährliche Waffen" gefallen ist.
ich glaube, dass nicht allein Saddam solchen Mist hat. Die Amis haben ja selber besorgniserregende Gerätschaften und Bomben. Hab ich da nicht vor zwei Wochen oder so einen Bericht über "die Mutter aller Bomben" gesehen? Was soll man von so etwas halten mit rund 9 t Sprengstoff? Sind solche Objekte nicht auch "Massenvernichtungsmittel"? Und woher kamen die Anthraxviren, die man vor einem Jahr per Brief verschickt hat? Waren die nicht aus amerikanischen Labors? :ph34r:
Ich glaube, dass man die UN-Inspektoren auch mal in die USA schicken müsste. Und es kommt hier nicht darauf an, in wessen Hände diese Waffen sind. Sobald sie existieren, können sie jederzeit in die falschen Hände gelangen!
Mir scheint der Krieg gegen den Irak reines Machtgehabe. Und war da nicht auch noch sowas wie Öl im Spiel? Bei dem Energieverbrauch, den die USA hat, ist das wohl noch ein "günstiger Nebeneffekt".
Seit Bush an der Macht ist, gerät die Welt zusehends durcheinander. Die USA setzen sich schlicht und einfach über sämtliche Bemühungen hinweg. Die UNO hat da nichts mehr zu sagen und das Kyoto-Protokoll (Klimaschutz) wird rigoros blockiert.
Wenn man als Weltmacht schon so viel Einfluß hat, sollte man sehr, sehr vorsichtig sein und seiner Verantwortung bewußt werden.
Ich persönlich fürchte mich vor einer Politik, wie Bush sie betreibt.
MAN KANN KEINEN FRIEDEN HERBEIBOMBEN!!!!!!
ich glaube, dass nicht allein Saddam solchen Mist hat. Die Amis haben ja selber besorgniserregende Gerätschaften und Bomben. Hab ich da nicht vor zwei Wochen oder so einen Bericht über "die Mutter aller Bomben" gesehen? Was soll man von so etwas halten mit rund 9 t Sprengstoff? Sind solche Objekte nicht auch "Massenvernichtungsmittel"? Und woher kamen die Anthraxviren, die man vor einem Jahr per Brief verschickt hat? Waren die nicht aus amerikanischen Labors? :ph34r:
Ich glaube, dass man die UN-Inspektoren auch mal in die USA schicken müsste. Und es kommt hier nicht darauf an, in wessen Hände diese Waffen sind. Sobald sie existieren, können sie jederzeit in die falschen Hände gelangen!
Mir scheint der Krieg gegen den Irak reines Machtgehabe. Und war da nicht auch noch sowas wie Öl im Spiel? Bei dem Energieverbrauch, den die USA hat, ist das wohl noch ein "günstiger Nebeneffekt".
Seit Bush an der Macht ist, gerät die Welt zusehends durcheinander. Die USA setzen sich schlicht und einfach über sämtliche Bemühungen hinweg. Die UNO hat da nichts mehr zu sagen und das Kyoto-Protokoll (Klimaschutz) wird rigoros blockiert.
Wenn man als Weltmacht schon so viel Einfluß hat, sollte man sehr, sehr vorsichtig sein und seiner Verantwortung bewußt werden.
Ich persönlich fürchte mich vor einer Politik, wie Bush sie betreibt.
MAN KANN KEINEN FRIEDEN HERBEIBOMBEN!!!!!!
Das geht aber alles auch nur, weil sich im Moment die Staaten der UNO noch vor Amerika ducken und sich nicht trauen etwas dagegen zu sagen. Wie groß gingen denn die Wellen, als sich deutsche Bundestagsabgeordnete und Staatssekretäre getraut hatten, George W. Bush zu kritisieren? Nur solange alle sich bücken und dem dummen Ami in den Allerwertesten kriechen hat Amerika die Möglichkeit sich gegen alles hinwegzusetzen.Schneggal @ 26 Mar 2003, 15:03 hat geschrieben: Die UNO hat da nichts mehr zu sagen und das Kyoto-Protokoll (Klimaschutz) wird rigoros blockiert.
Wenn man als Weltmacht schon so viel Einfluß hat,
Gruß,
Marcus
- jadefalcon
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Das geht aber auch nur, weil - platt gesagt - leider auch auf dem Parkett der internationalen Diplomatie und Politik nach wie vor der Bimbes regiert. Oder was war da im Vorfeld der dann letztlich doch nicht zustande gekommenen Abstimmung über eine kriegsermächtigende Resolution im Gange?! Tut mir leid, aber das Erkaufen von Stimmen ist für mich schlicht und einfach Korruption.
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Jeder hackt hier auf den Amis rum. Sicher, ob der Krieg jetzt schon notwendig gewesen wäre ist sehr fraglich. Und über das zustandekommen lässt sich auch diskutieren. Aber früher oder später wäre es sowieso dazu gekommen. Spätestens dann, wenn der erste Anschlag in einem Euro-Land stattgefunden hätte. Dann möchte ich nicht die Meinungen der meißten Europäer hören. Und diese Aussagen wie "die armen Menschen im Irak" kann ich auch nicht mehr hören. Wenn man die Bilder dieser fanatischen und ferngesteuerten Menschen sieht kommt einem ja das eiskalte Grauen. Ein Krieg fordert immer zivile Opfer > Saddam und seine Anhänger hat aber diesen Krieg herausgefordert und provoziert. Und irgentwann ist halt mal Schluß.
Und nochwas: wenn diese Menschen so gegen die westliche Politik sind, frage ich mich warum soviele in Europa, Amerika usw leben.
Eins steht fest: Saddam und seine Leute müssen weg, und zwar so schnell wies geht.
Und nochwas: wenn diese Menschen so gegen die westliche Politik sind, frage ich mich warum soviele in Europa, Amerika usw leben.
Eins steht fest: Saddam und seine Leute müssen weg, und zwar so schnell wies geht.
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- Kaiser
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@ Schneggal,
nur ist halt die Frage in wessen Händen gefährliche Waffen gefährlicher sind.
-> Wenn ein Diktator diese Waffen besitzt sind sie sicherlich eine größere Bedrohung.
@ Flok,
Richtig; besonders die irakischen Soldaten sind gefährlich - denn sie haben keine Angst vor dem Tod und wenn sie sterben, sind sie stolz darauf ihr Leben für Allah geopfert zu haben.
Traurig - aber wahr!
nur ist halt die Frage in wessen Händen gefährliche Waffen gefährlicher sind.
-> Wenn ein Diktator diese Waffen besitzt sind sie sicherlich eine größere Bedrohung.
@ Flok,
Richtig; besonders die irakischen Soldaten sind gefährlich - denn sie haben keine Angst vor dem Tod und wenn sie sterben, sind sie stolz darauf ihr Leben für Allah geopfert zu haben.
Traurig - aber wahr!

- Wildwechsel
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Bush hat bei seiner "Wahl" gesagt, ihn interessiert nur, dass es der US-Wirtschaft (die ihn gesponsort hat) gut geht.Schneggal @ 26 Mar 2003, 15:03 hat geschrieben: Bei dem Energieverbrauch, den die USA hat, ist das wohl noch ein "günstiger Nebeneffekt".
Seit Bush an der Macht ist, gerät die Welt zusehends durcheinander. Die USA setzen sich schlicht und einfach über sämtliche Bemühungen hinweg. Die UNO hat da nichts mehr zu sagen und das Kyoto-Protokoll (Klimaschutz) wird rigoros blockiert.
Vor längerer Zeit war mal im Fernsehen ein wissenschaftlicher Bericht, in dem man sich mit dem Golfstrom befasst hat. Darin hat es geheißen, dass dieser Europa nicht mehr erreichen wird und schon auf halber Strecke im Atlantik nach Süden abbiegen wird, wenn die Erderwärmung so weitergeht.
Was heißt das für uns? --> Wir in München liegen auf dem selben Breitengrad wie Alaska, Neufundland und Südsibirien (erstaunt, ist aber so) !!!! Nur durch den Golfstrom sind wir klimatisch so begünstigt. Wenn dieser nun versiegt, dass haben wir in Mitteleuropa nicht mahr das heute vorherrschende Klima, sondern das von Alaska etc. Toll, dann können wir fast das Ganze Jahr Schneeschaufeln! Nein, ernsthaft, Europa steht u.a. deshalb wirtschaftlich so gut da, weil wir auch klimatisch begünstigt sind. Woanders in unseren Breitengraden ist wirtschaftlich nicht viel los, weils viel zu kalt ist.
FAZIT: Wenn die USA weiter das Klima so aufheizen, versiegt der Golfstrom, kühlt Mitteleuropa ab, gehts mit unserer Wirtschaft bergab, und die USA haben einen wesentlichen Konkurrenten ihrer Wirtschaft eliminiert. Warum sollte Bush also dem Kyoto-Protokoll aus seiner Sicht beitreten????
Beste Grüße usw....
Christian
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