Valentin hat geschrieben: ↑12 Jan 2026, 22:03
4002 hat geschrieben: ↑11 Jan 2026, 14:32
(...) Bei MAN schiebt es einem den Gelenkbus extrem leicht über die zweite Achse weg, dem sind schon einige zum Opfer gefallen und stehen dann im Knickschutz da oder schlimmer noch im Graben etc.
Die Knickwinkelsteuerung bei Mercedes ist der von MAN um Welten voraus.
Die Knickwinkelsteuerung von Mercedes war doch wohl seit der Einführung des Schubgelenkbusses immer schon besser mit dem Lenkradeinschlag verknüpft. Teure Deutsche Ingenierskunst halt

(...)
Und bei MAN wurde die Knickwinkelsteuerung von Ingenieuren in Venezuela, Ägypten oder Neuguinea entwickelt statt in Deutschland?
Aber nichtsdestotrotz stimme ich 4002 zu, dass die MAN-Gelenkbusse viel stärker über die mittlere Achse schieben als die von Mercedes. Das hängt vielleicht mit der Qualität der Knickwinkelsteuerung zusammen. Aber auf jeden Fall mit ursächlich ist die Konstruktion der jeweiligen Gelenkbusse:
- MAN: relativ kurzer Vorderwagen mit relativ langem Nachläufer;
- Mercedes: relativ langer Vorderwagen mit relativ kurzem Nachläufer.
Deshalb ist die Hebelwirkung beim MAN viel größer mit den bekannten Folgen. Und deshalb wird bei MAN beim Anfahren im geknickten Zustand die Drehzahl begrenzt. Bei Mercedes ist das nicht notwendig.
Ich weiß nicht, warum MAN (und übrigens auch Scania, Solaris und Volvo) so verbissen an dieser ungünstigen Längenverteilung festhält. Sie muss irgendwelche anderen Vorteile haben.