miafc hat geschrieben: ↑24 Mär 2026, 20:54
Tatsächlich sind schon zum Jahresende 2026 einige Taktausdünnungen und Linienwegsänderungen im innenstadtnäheren Busliniennetz geplant, um die Sparvorgaben der Landeshauptstadt umzusetzen. Wobei der neue Stadtrat natürlich die Möglichkeit hat, die Sparvorgaben wieder zu lockern.
Was ist denn da genau betroffen? Hab jetzt noch nichts gesehen. Taktausdünnungen sind aber auf jeden Fall immer ein Schuss ins Knie. Da kann man nur hoffen, dass unser neuer grüner OB sein Wahlprogramm mit der "Chefsache ÖPNV" einhält.
phifue hat geschrieben: ↑24 Mär 2026, 21:32
Gerade bei den Metrobuslinien wäre vielleicht eine Umstellung z.B. mit einem M davor vielleicht auch hilfreich, falls Augsburg in den MVV kommt.
Dann könnte man die Zahlen doppelt benutzen.
Für München mit einem M davor, aber nur beim Metrobus.
Für die Straßenbahn und Bus dann in Augsburg auch einfach ein A davor nutzen.
Also A1-10 die Straßenbahnen und Busse in Augsburg dann mit den Zahlen darüber 11-70.
Gibt halt immer noch ein paar Unreinheiten. Die Augsburger Buslinien müssten auch ein A bekommen, weil sie sonst der Münchner Tram in die Quere kommen. Wenn schon Buchstaben, dann könnte man der Logik zuliebe auch ein ganz neues System einführen, z.B. so:
- Für die Tramlinien gibt es ein einheitliches
T, wie in Paris: Die Augsburger Tram bekommt T1-10, die Münchner T11-29. So kann man ungefähr die bestehenden Nummern in beiden Städten behalten, überlagert in München nicht die U-Bahn und hat trotzdem eine einheitliche Lösung.
- Die Buslinien in Ballungsräumen bekommen den jeweiligen Buchstaben ihrer Stadt, z.B.
M für München,
A für Augsburg,
L für Landshut und
R für Rosenheim. Einziger Nachteil hier wäre die wegfallende Unterscheidung von Metro- und Stadtbuslinien, aber das könnte man ja intern mit Nummern verdeutlichen wie bisher, eventuell auch ein wenig sauberer als gerade.
-
X wird eine verbundsübergreifende Bezeichnung aller Expressbusse.
-
N wird verbundsübergreifend allen reinen Nachtlinien zugewiesen.
- Die Regionalbusse bekommen die Nummern 100-999, also fast wie bisher. Nur eben nochmal mit mehr Auswahl, um bei der Verbundserweiterung genügend freie Stellen zu haben und mit den einzelnen Nummernbereichen noch mal eine Unterordnung nach Gebiet zu schaffen.
miafc hat geschrieben: ↑24 Mär 2026, 21:40
Dazu müsste man aber das "interne" Nummernschema mit den reinen Zahlenkombinationen umstrukturieren. Da werden ja die vorangestellten Buchstaben teilweise durch Zahlen ersetzt: (z.B. extern X30 = intern 30; extern X35 = intern 435; extern N40 = intern 40, extern N20 = intern 920, extern N20 SEV = intern 520), um einmalige und ziffernbasierte interne Liniennummern zu erhalten.
Das sollte man m.M.n. eh mal vereinheitlichen. Es wäre doch um einiges effizienter, intern und extern dieselben Nummern zu verwenden. Auch die Freihaltung von Nummern für rein interne Zwecke finde ich nicht gerade praktisch. Ich habe glaube ich mal irgendwo gelesen, dass die 80er-Nummern bei der MVG für Betriebszwecke nicht vergeben werden. Sowas erschließt sich mir auch nicht. Ebenso wie die ehemalige Verwendung von 101-129 als SEV-Linien, wobei man doch auch einfach gleich "U1" auf den Bus schreiben kann.