[M] Fragen zur U-Bahn München
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Also kann man auf den Stammstrecken doch einen 2min Takt fahren?
Da würde ich mir nur zu gern das akustische Feuerwerk im Stellwerkrelaisraum anhören.
Da würde ich mir nur zu gern das akustische Feuerwerk im Stellwerkrelaisraum anhören.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Danke, das ist ja ein interessantes System.4002 hat geschrieben: ↑15 Apr 2026, 09:17Sperrenkontrollen gibt es auch seit der Abschaffung der Bahnsteigkarte weiterhin regelmäßig.
Wenn man in der Zeit an den Bahnsteig möchte, positionieren sich die Kontrolleure bereits 30min vorher, ohne zu kontrollieren. Inder Zeit kann man sich mit entsprechenden Bedarf bei diesen Melden und bekommt eine Art Bahnsteigkarte kostenfrei, die man beim Verlassen der Station vorzeigt und wieder abgibt.
Es war tatsächlich die erste Sperrenkontrolle, die ich in jetzt doch schon vielen Jahren im Münchner ÖPNV live gesehen habe.
Das hängt aber wahrscheinlich auch damit zusammen, dass ich nicht so oft an den hochfrequentierten Innenstadt-Bahnhöfen bin. An den Bahnhöfen weiter draußen lohnt sich die Personalaufwand für eine solche Aktion vermute ich mal nicht.
Kontrollpersonal soll ja nicht nur direkte Einnahmen sondern auch Abschreckung erzeugen. Darüber wie gut das im Einzelfall funktioniert lässt sich natürlich streiten aber zumindest in der Theorie geht es nicht nur um Fahrpreisnacherhebung.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Ob es sich lohnt, weiß ich nicht, aber vor 2-3 Jahren habe ich eine solche Kontrolle in Garching-Forschungszentrum mitbekommen. Das wird also durchaus auch weiter draußen praktiziert, wenn auch wahrscheinlich nicht so oft.
- FloSch
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 4711
- Registriert: 28 Mär 2003, 11:30
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Grundsätzlich ja, beim Fußball-Abtransport kann man das immer wieder sehen.
Auf der U1/U2-Stammstrecke wurde das vor einiger Zeit mal (wieder) getestet, grundsätzlich hat auch das kurzzeitig funktioniert.
Auf der U4/U5-Stammstrecke kann ich mich die letzten Jahre nicht daran erinnern, sowas je gesehen zu haben, nicht mal zur Wiesn macht man das, da die Standzeiten an der Theresienwiese dafür einfach nicht ausreichen.
Das ist auch generell das Problem - man kann den Takt schon fahren, aber der Fahrgastwechsel an einigen neuralgischen Bahnhöfen (z.B. Theresienwiese zur Wiesn, Hauptbahnhof, Sendlinger Tor, Marienplatz, Odeonsplatz) dauert einfach so lang, dass der Takt faktisch nicht auf Dauer fahrbar ist. Die Bahnhöfe haben auch alle das Problem, dass sich die Fahrgäste nicht gleichmäßig über die Bahnsteiglänger verteilen und dementsprechend an einzelnen Türen viel zu viel los ist. Stellenweise kommt man wie zum Beispiel am Odeonsplatz U3/U6 auch kaum weiter nach Norden bis der nächste Zug überhaupt einfährt.
So gesehen geht das quasi nur in Schwachlastzeiten stabil, wo man das aber nicht benötigt.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Evtl. auch Auslastungsanzeigen wie bei S-Bahn.
Man merkt leider deutlich, dass die Bereitschaft oder Fähigkeit der Fahrgäste mitzudenken deutlich abnimmt. Selbst im Bus, an der 1. Und 2. Tür stehen sie bis in die Türen rein und im ,,Nachläufer" sind noch freie Sitzplätze zu sehen.....
Niemand geht durch ohne Aufforderung
Man merkt leider deutlich, dass die Bereitschaft oder Fähigkeit der Fahrgäste mitzudenken deutlich abnimmt. Selbst im Bus, an der 1. Und 2. Tür stehen sie bis in die Türen rein und im ,,Nachläufer" sind noch freie Sitzplätze zu sehen.....
Niemand geht durch ohne Aufforderung
- FloSch
- Lebende Forenlegende
- Beiträge: 4711
- Registriert: 28 Mär 2003, 11:30
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Na ja, das alleine bringt zu wenig. Die Zugänge liegen halt zu einseitig, da kommen ständig Leute am Marienplatz und Odeonsplatz zu U3/U6 am Südende nach. Wenn man da gemütlich weiterläuft bei starkem Gegenverkehr an ankommenden Fahrgästen, ist man allenfalls bei Wagen drei, bis die nächste U-Bahn einfährt.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Immerhin Wagen 3 statt Wagen 6 und die Linien kommen abwechselnd.
Die Hoffnung wäre, dass die Züge dann ausreichend Platz hätten, dass es nicht zu Verzögerungen beim Ein- und Aussteigen kommt.
Fahrgastlenkung an den anderen Stationen dürfte da auch schon was bringen.
Die Hoffnung wäre, dass die Züge dann ausreichend Platz hätten, dass es nicht zu Verzögerungen beim Ein- und Aussteigen kommt.
Fahrgastlenkung an den anderen Stationen dürfte da auch schon was bringen.
- TramBahnFreak
- *Lebende Forenlegende*
- Beiträge: 12888
- Registriert: 02 Okt 2009, 16:28
- Wohnort: Da drüben, gleich da hinter'm Wellblechzaun
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Das Problem ist nicht nur der Fahrgast-Strom an den Umsteigestationen selbst, sondern, dass viele auch bereits an den Aussen-Bahnhöfen genau dort einsteigen, wo es im Innenstadtbereich dann voll wird.
Hier würde eine aktive Fahrgastlenkung Richtung Nordende der Bahnsteige vermutlich ein wenig helfen.
Hier würde eine aktive Fahrgastlenkung Richtung Nordende der Bahnsteige vermutlich ein wenig helfen.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Wagen 1 und 6 reine Stehbereiche ohne Sitze.
2 und 4 die Quersitze wie bisher in 1 und 6 , die restlichen Wagen wie gehabt.
Zumindest bei den C2 wird es an der Zulassung scheitern, aber wäre ja mal ein Konzept für die künftigen D-Wagen
2 und 4 die Quersitze wie bisher in 1 und 6 , die restlichen Wagen wie gehabt.
Zumindest bei den C2 wird es an der Zulassung scheitern, aber wäre ja mal ein Konzept für die künftigen D-Wagen
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Das kann man dann die 4 Stunden in der HVZ nutzen und in der restlichen Zeit werden sich alle verständlicherweise darüber aufregen, dass es zu wenig Sitzplätze gibt.
Und nein Klappsitze sind meiner Meinung nach auch keine Option.
Was auch schon viel bringen könnte, wäre das anbringen der Quersitze direkt an der Fahrzeugwand und nicht so wie aktuell leicht geschwungen. Und vielleicht eine Reduktion der großen Quersitzbereiche auf 6 statt 7 Plätzen nebeneinander, dann hat man an den Türen mehr Platz, z.B wenn Kinderwägen dort stehen.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Die fehlende Krümmung würde optisch die Fahrgäste weniger daran hindern in die Gänge durchzugehen.
Wir reden von 28 statt 32 Sitzen wenn man 4*7 Quersitze statt 8 Vierersitzen in Wagen 2 und 4, also in Summe 8 weniger Sitzplätze mit erheblich mehr Stehflächen.
Trainiert die Fahrgäste die länger fahren in die Mitte zu gehen und wenn 8 Sitze den Unterschied ausmachen, ist es sowieso so voll, dass die zusätzlichen Auffangflächen an den Umsteigeknoten wichtig sind.
Wir reden von 28 statt 32 Sitzen wenn man 4*7 Quersitze statt 8 Vierersitzen in Wagen 2 und 4, also in Summe 8 weniger Sitzplätze mit erheblich mehr Stehflächen.
Trainiert die Fahrgäste die länger fahren in die Mitte zu gehen und wenn 8 Sitze den Unterschied ausmachen, ist es sowieso so voll, dass die zusätzlichen Auffangflächen an den Umsteigeknoten wichtig sind.
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Hinderlich für den Fahrgastfluß sind auch die Haltestangen, die zwischen den Sitzen im Weg stehen. Fast so effektiv wie die Wellenbrecher im Fußballstadion.4002 hat geschrieben: ↑16 Apr 2026, 17:34 Die fehlende Krümmung würde optisch die Fahrgäste weniger daran hindern in die Gänge durchzugehen.
Wir reden von 28 statt 32 Sitzen wenn man 4*7 Quersitze statt 8 Vierersitzen in Wagen 2 und 4, also in Summe 8 weniger Sitzplätze mit erheblich mehr Stehflächen.
Trainiert die Fahrgäste die länger fahren in die Mitte zu gehen und wenn 8 Sitze den Unterschied ausmachen, ist es sowieso so voll, dass die zusätzlichen Auffangflächen an den Umsteigeknoten wichtig sind.
Aber der Designer des Innenraumes wollte augenscheinlich in seinem Designstück keine Handschlaufen, wie sie andernorts von der Decke hängen.
Ohne Fleiß kein Gleis (WL)
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
Was ist mit dem Ersatz der Heidemannbrücke?
Der Gerät hat wie unteranderem die Carolabrücke ,, spannungsrisskorrosionsgefährdet eingestuften Spannstahl " verbaut und es gab Q4/2025 eine Ausschreibung für den Ersatz des Bauwerks.
Ob sich jemand darauf beworben hat ist mir entgangen und viel wichtiger. Wie sieht das Ersatzkonzept für den Bauzeitraum von geplant 42 Monaten aus? Der Betriebshof muss schließlich weiter erreicht werden können.
Hat sich an Dezember 2034 für den Abschluss der Maßnahme etwas geändert?
Der Gerät hat wie unteranderem die Carolabrücke ,, spannungsrisskorrosionsgefährdet eingestuften Spannstahl " verbaut und es gab Q4/2025 eine Ausschreibung für den Ersatz des Bauwerks.
Ob sich jemand darauf beworben hat ist mir entgangen und viel wichtiger. Wie sieht das Ersatzkonzept für den Bauzeitraum von geplant 42 Monaten aus? Der Betriebshof muss schließlich weiter erreicht werden können.
Hat sich an Dezember 2034 für den Abschluss der Maßnahme etwas geändert?
Re: [M] Fragen zur U-Bahn München
So schön es sein mag, da muss man sich künftig mehr auf die Funktionalität konzentrieren.
Auch aus Kostengründen
Auch aus Kostengründen
