Mit "ältere Bahnhöfe" war ich etwas ungenau, aber ich meinte damit so ungefähr alles vor 1990. Danach wurde es mit der Bahnhofsgestaltung ja etwas extravaganter und aus dieser "Ära" gibt es tatsächlich einige Bahnhöfe, bei denen alle oder zumindest die wichtigsten Eingänge eingehaust oder größtenteils überdacht sind. Dort sind sie aber halt auch oft bewusst Teil des Designs. Das wären meines Wissens nach:
- Harthof
- Dülferstraße
- Hasenbergl
- Feldmoching
- Westfriedhof
- Georg-Brauchle-Ring
- Josephsburg
- Trudering
- Garching
- Garching FZ
Der "Schutz der Technik" hört sich tatsächlich plausibel an, vor allem wenn man die Positionen von einigen der Häuschen sieht. Allerdings fragt man sich dann natürlich wiederum, warum z.B. der Westausgang am Westpark offen ist, wird er doch auch komplett von großen Bäumen überdeckt.
Cloakmaster hat geschrieben: ↑24 Apr 2026, 13:03 Wo ist denn noch eingehaust?
Wenn man die Sperrengeschoss-losen, Einbauten in Busbahnhöfe sowie Eingänge innerhalb von Gebäuden oder zumindest in deren Erdgeschossen weglässt, gäbe es außer den vier bereits genannten noch zwei "Exoten" vor 1990. Einmal der östliche Ausgang von Giesing am Ende der Ungsteiner Straße (Selbes 80er-Design wie Fraunhofer- und Quiddestraße, nur etwas länger) und dann noch die äußerst kreative Lösung am Südausgang Königsplatz, wo man ein optisch interessanteres Ziegelgebäude hinter die Mauer des dortigen Klosters als Eingang hingestellt hat. Dort kann es aber auch optische Gründe wie Denkmalschutz haben, wie auch das umfunktionierte Tramhäuschen am Max-Weber-Platz.