Noch sind das nur Pläne und nichts davon ist schon 100% fix. Das muss jetzt erstmal durch die BAs und den Stadtrat.rautatie hat geschrieben: ↑03 Jun 2026, 11:05 Ich finde, man kann nur hoffen, dass man ein Jahr später erkannt hat, dass die Einsparungen kontraproduktiv waren und zu Chaos im Stadtverkehr geführt hat, und dass man vielleicht das Konzept neu überdenken wird.
Bin gespannt, ob man die Kürzungen dem geneigten Fahrgast-Publikum als "wir folgen nur den Kundenwünschen" unterjubeln will.
[M] Jahresfahrplan 2027
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Dass man durch Zusammlegung von 2 Linien auf Parallel-Abschnitten zu 1 Linie Linie Einsparungen erzielt, ohne dass z.B. Haltestellen wegfallen oder der Takt sehr schlecht wird, ist nachvollziehbar.
Dass eine stadtteilübergreifende Linie die Stadtbus- [100/ 101) statt die Metrobusnummer (58/68) behält, ist nicht billiger (ausser man plant einen 20-min-Takt), sondern verwirrender.
Der Ersatz des Voll- durch einen Dreiviertelring (100) und eine Linie (64), welche das letzte Viertel (mit) bedient, ist ebenfalls nicht billiger, sondern eine Verschlechterung durch Umsteigezwang (Gefahr von Wartezeit/ Anschlussverlust).
Zuletzt geändert von rz-u am 03 Jun 2026, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
100+101 sollen als Basis jeweils Takt20 haben.
Takt5 auch 20er Westfriedhof<>Moosach? Erstaunlich. Da denke ich, wird relativ schnell eine "nachfragegerechte" Einkürzung zum Westfriedhof geben.
Und: Der 21er Ist damit wohl ein Kandidat für R2b Wagen.
Takt5 auch 20er Westfriedhof<>Moosach? Erstaunlich. Da denke ich, wird relativ schnell eine "nachfragegerechte" Einkürzung zum Westfriedhof geben.
Und: Der 21er Ist damit wohl ein Kandidat für R2b Wagen.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Nein, der 100er wendet doch seit Dezember ohnehin nicht mehr am Odeonsplatz, sondern biegt rechts in die Brienner Straße ab und fährt bis zum Karolionenplatz und dann wieder rechts ab in Richtung Pinakotheken. Es hat also mit dem Thema Wendeanlage nichts zu tun. Womöglich spart man sich aber durch Wegfall des Schlenkers zum Odeonsplatz einen Kurs. Damit reißt man dem 100er aber das Herz raus, außerdem will man ja eh auch noch auf Takt 20 umstellen ...
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Passt doch...Linie unattraktiv machen und den Takt reduzieren.DBBahn hat geschrieben: ↑03 Jun 2026, 11:54 Nein, der 100er wendet doch seit Dezember ohnehin nicht mehr am Odeonsplatz, sondern biegt rechts in die Brienner Straße ab und fährt bis zum Karolionenplatz und dann wieder rechts ab in Richtung Pinakotheken. Es hat also mit dem Thema Wendeanlage nichts zu tun. Womöglich spart man sich aber durch Wegfall des Schlenkers zum Odeonsplatz einen Kurs. Damit reißt man dem 100er aber das Herz raus, außerdem will man ja eh auch noch auf Takt 20 umstellen ...
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Das Gute ist, dass dann weniger Fahrgäste mitfahren und somit gleich weitere Argumente liefern, warum man die Linie nicht mehr braucht.
So agiert man doch auch oft im ländlichen Raum: der ÖPNV ist so unattraktiv, dass kaum jemand ihn nutzt, was als Argument verwendet wird, ihn nicht ausbauen zu müssen ("weil ihn ja eh keiner braucht").
Wo ist das Problem?
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Wer in Erinnerung an die guten, alten Zeiten schwelen will, kann sich den Artikel von 2017 von Tramreport einmal durchlesen: "Angebotsoffensive: MVG plant massiven ÖPNV-Ausbau"
Grundsätzlich war eine Überarbeitung des Busnetzes nach 20 Jahren TopBus zu erwarten. An einigen Stellen wie z.B. dem neuen Linienweg der 52 werden auch die richtigen Akzente gesetzt, um Parallelbedienungen zu verhindern. Die Verlängerung der 153 zum Stachus bindet derzeit exklusiv von Nachtlinien bediente Flecken in der Innenstadt an, auch wenn die Führung über die Sonnenstaße verkehrlich herausfordernd werden dürfte.
Gleichzeitig merkt man aber deutlich den Rotstift. Mit dem Entfall des X30 fällt auch die schnelle Tangentialverbindung weg, ein MetroBus ist hier nicht Konkurrenzfähig zur U-Bahn.
Das neue Linienkonzept der 100/101 wirkt sehr stark kafkaesk. Positiv hervorzuheben ist die Führung der Linie via Bayerstraße, um dem Verkehrschaos in der Arnulfstraße zu entgehen. Der Entfall der Hst. Odeonsplatz ist zwar dem Umbau der Ludwigsstraße geschuldet, nur wird dadurch die 100 deutlich unattraktive. Durch die extrem langen Linienläufe schafft man sich wiederrum eine entsprechende Verspätungsanfälligkeit. Auf der Linie 58 wird es künftig dann den 100 -> Ostbahnhof (20min), 101 -> Bruno-Walter-Ring (20min) sowie in der HVZ die 100 -> Hbf Nord (10min) geben, ein glatter Takt sieht irgendwie anders aus.
Grundsätzlich war eine Überarbeitung des Busnetzes nach 20 Jahren TopBus zu erwarten. An einigen Stellen wie z.B. dem neuen Linienweg der 52 werden auch die richtigen Akzente gesetzt, um Parallelbedienungen zu verhindern. Die Verlängerung der 153 zum Stachus bindet derzeit exklusiv von Nachtlinien bediente Flecken in der Innenstadt an, auch wenn die Führung über die Sonnenstaße verkehrlich herausfordernd werden dürfte.
Gleichzeitig merkt man aber deutlich den Rotstift. Mit dem Entfall des X30 fällt auch die schnelle Tangentialverbindung weg, ein MetroBus ist hier nicht Konkurrenzfähig zur U-Bahn.
Das neue Linienkonzept der 100/101 wirkt sehr stark kafkaesk. Positiv hervorzuheben ist die Führung der Linie via Bayerstraße, um dem Verkehrschaos in der Arnulfstraße zu entgehen. Der Entfall der Hst. Odeonsplatz ist zwar dem Umbau der Ludwigsstraße geschuldet, nur wird dadurch die 100 deutlich unattraktive. Durch die extrem langen Linienläufe schafft man sich wiederrum eine entsprechende Verspätungsanfälligkeit. Auf der Linie 58 wird es künftig dann den 100 -> Ostbahnhof (20min), 101 -> Bruno-Walter-Ring (20min) sowie in der HVZ die 100 -> Hbf Nord (10min) geben, ein glatter Takt sieht irgendwie anders aus.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Ich denke der 54 und 64 sind so umgebaut worden um die Verspätungen auf dem aktuellen 54 etwas geringer zu halten. Ich meine kaum eine andere Linie hat einen so langen Linienweg ohne die Linie zu wechseln.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
War diese Linie nicht mal gedacht, um einen Teil der Umsteiger vom überlasteten Knoten Sendlinger Tor wegzubringen? Vielleicht denkt man, dass das Sendlinger Tor ja jetzt neu und chic umgebaut worden ist, weswegen man die Leute jetzt auch wieder dorthin schicken kann zum umsteigen?
Wobei sich ja das neue Sparkonzept ja teilweise mit der im nächsten Jahr immer noch gesperrten Innenstadtstrecke zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor überlagert. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, solche Sparmaßnahmen wenigstens erst dann einzuführen, wenn die U-Bahnstrecke wieder komplett befahrbar ist?
Wo ist das Problem?
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Man erinnere sich nur einmal an die Sperrung in 2022 (Goetheplatz - Implerstraße / Brudermühlstraße). Hier wurde der X30 nicht nur auf einen 5min-Takt verdichtet, sondern sogar via Schwanthalerhöhe und Donnersbergerbrücke zum Rotkreuzplatz verlängert.rautatie hat geschrieben: ↑03 Jun 2026, 12:28 Wobei sich ja das neue Sparkonzept ja teilweise mit der im nächsten Jahr immer noch gesperrten Innenstadtstrecke zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor überlagert. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, solche Sparmaßnahmen wenigstens erst dann einzuführen, wenn die U-Bahnstrecke wieder komplett befahrbar ist?
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Stimmt, ich erinnere mich. Inzwischen geht man eher den gegenteiligen Weg und spart den 153er zwischen Harras und Rotkreuzplatz ein, der eine Taktverdichtung und Querverbindung bietet, und gerade dann hilfreich wäre, solange die U-Bahnen nicht in die Innenstadt fahren.
Wo ist das Problem?
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Jetzt wo dus sagst. Vollkommen richtig. Ich pendle täglich mit der U5 zum Odeonsplatz. Die U5 ist immer brechend voll und die U4 ist gähnend leer. Eigentlich müsste man einen der U4 Verstärker auf die U5 Richtung Ostbahnhof umbiegen aus fahrgasttechnischer Sicht. Aber wenn- WENN - man wo sparen will dann sollte man das wirklich bei beim 5 Minutentakt der U4 machen. Die fuhr ja früher auch mit Vollzügen standardmäßig im 5 Minutentakt, der jetzige 5 Minutentakt mit Langzügen Richtung Arabellapark ist wirklich nicht nötig. Und wo mal die Verstärker der U4 für längere Zeit ausgefallen sind, hat man das nicht gemerkt.Oliver-BergamLaim hat geschrieben: ↑03 Jun 2026, 10:42 U7 verkehrt in den Ferien nicht mehr - hier hätte man stattdessen besser die U4-Verstärker in den Ferien gestrichen, dies hätte m.E. von der Kursanzahl sogar noch mehr gespart, da man für die U4-Verstärker am Arabellapark aus irgendeinem Grund satte 18 oder 19 Minuten Wendezeit oder sowas in der Größenordnung hat.
Wieso macht man das nicht? Man muss doch da Fahrgastzahlen haben oder nicht? Da sollte einem doch der Unterschied von U7 und U4 auffallen?
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Das gab's mal in den 80er Jahren in der Form.
Aber da gab's am Arabellapark auch noch keine U-Bahn. Die Linie war dann eher auf den S-Bahn-Anschluss in Daglfing ausgelegt. Das kannst heute nimmer bringen.
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Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Früher habe ich öfters erlebt, wie Fahrtgastzahlen an Haltestellen ermittelt wurden oder wie Umfragen in der U-Bahn durchgeführt wurden. Aber in den letzten Jahren nicht mehr. Entweder habe ich das jedesmal verpasst oder man macht das bei der MVG einfach nicht mehr.
Ein reiner 10-Minuten-Takt bei der U1-Nord ist auf jeden Fall eine Harakiri-Taktik.
Schon durch die Verkürzung der U7 sind die Fahrgastzahlen bei der U7 eingebrochen, denn jeder, der ein paar Stationen weiter als Sendlinger Tor muss, wartet dann lieber auf die nächste U1, als am Sendlinger Tor 3 Minuten auf die nachfolgende U2 zu warten und dafür zu sorgen, dass die noch voller wird. So kann man leicht und effektiv eine Linie kaputt sparen. Ohne vernünftiges Angebot hat man halt auch nur weniger Nachfrage.
Als ob die Fahrgäste auf der U1/U7 nicht schon genug Ärger hatten - z.B. das dreiviertel Jahr P4, während der B-Wagen-Umrüstung. Das war ein großer Spaß für alle: A-Wagen, die zu kurz für die Masse an Fahrgästen waren, regelmäßig ausfielen und kaum geputzt wurden, weil man alle Kapazitäten woanders brauchte (ich hab da Fotos...) und Fahrer, die genervt waren, weil die Menge an Fahrgäste bei einem P4 A-Wagen einfach nicht so schnell ein- und aussteigen kann, wie bei einem C2-Wagen. Und dann machte man ein Entschuldigungs-Video, das genau auf der betroffenen Linie in den A-Wagen sowieso keiner sehen konnte. Humor auf MVG-Art.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Eher weniger, man sieht immer gut bei einem SEV wie sich die Fahrgastströme verteilen und Alternativen suchen, sofern möglich.rautatie hat geschrieben: ↑03 Jun 2026, 11:05 Ich finde, man kann nur hoffen, dass man ein Jahr später erkannt hat, dass die Einsparungen kontraproduktiv waren und zu Chaos im Stadtverkehr geführt hat, und dass man vielleicht das Konzept neu überdenken wird.
Bin gespannt, ob man die Kürzungen dem geneigten Fahrgast-Publikum als "wir folgen nur den Kundenwünschen" unterjubeln will.
Wo vorher ein Langzug fuhr, reichen dann durchaus Solobusse. Siehe S2 Dachau-Petershausen.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Womöglich hat man dann noch Verspätungen auf die Fahrgäste geschoben, weil die nicht schnell genug ein- und ausgestiegen sind.ÖPNV-Nutzer hat geschrieben: ↑03 Jun 2026, 14:00
Als ob die Fahrgäste auf der U1/U7 nicht schon genug Ärger hatten - z.B. das dreiviertel Jahr P4, während der B-Wagen-Umrüstung. Das war ein großer Spaß für alle: A-Wagen, die zu kurz für die Masse an Fahrgästen waren, regelmäßig ausfielen und kaum geputzt wurden, weil man alle Kapazitäten woanders brauchte (ich hab da Fotos...) und Fahrer, die genervt waren, weil die Menge an Fahrgäste bei einem P4 A-Wagen einfach nicht so schnell ein- und aussteigen kann, wie bei einem C2-Wagen.
Wo ist das Problem?
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Es ging einfach nicht schneller. Man stand in der HVZ fast immer dichter gedrängt als bei 95% aller Fußballspiele. Und ab der Maillingerstr sind nicht mehr alle mitbekommen.
Leider macht eine gekürzte U7 in den Ferien Rotkreuzplatz - Sendlinger Tor auch wenig Sinn, da man dafür auch mehr als 2 Kurse bräuchte oder viel Personal um schnell wenden zu können.
Re: [M] Jahresfahrplan 2027
Warten wir also ab, welche der genannten Kürzungen dann tatsächlich durchgesetzt werden, und zu welchen Folgen dies im nächsten Jahr führen wird (unter anderem unter Berücksichtigung der weiterhin bestehenden Streckensperrung der U-Bahn). Weitsichtige Fahrgäste suchen am besten schon mal präventiv nach alternativen Verkehrswegen und -mitteln.
Wo ist das Problem?