[M] Architektur und Stadtentwicklung
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Freiham ist für mich ein Sinnbild, wie man einen Wohnungsmarkt vor die Wand fahren kann. Obwohl man wusste, wie viele Wohnungen gebraucht werden, hat man dort nur Schuhschachteln mit nicht mehr als 3 oder 4 Etagen gebaut. Rot Grüne Wohnbaupolitik...
Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
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Rohrbacher
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
noch weit mehr als eine zweite Stammstrecke, einen komplett neuen Hauptbahnhof, die Sanierung eines kompletten U-Bahnnetzes, den Neubau von Freiham und Schwabing Nord erlebt haben werde.U-Bahn Gern hat geschrieben: ↑20 Feb 2026, 21:30 Mein Vater hat in seinen bisschen mehr als 60 Jahren ein gesamtes U-Bahnnetz, einen Olympiapark und ganze Satellitenstädte aus dem Boden springen sehen, während ich mit Glück
Dein Vater könnte andererseits davon sprechen, dass überhaupt nur Stillstand war, schließlich wurden neben deinen erwähnten paar, zum Teil Jahrzehnte verspäteten Leuchtturmprojekten zig "moderne" Stadtautobahnen nicht gebaut, Projekte wie der spätestens 1973 dringend nötige S-Bahnausbau nach der Eröffnung fast komplett eingestellt (im Gegenteil, die haben sogar die LZB wieder ausgebaut), zig Straßenbahnen wurden rückgebaut, MVV-Tarife sind von einem Tag auf den anderen um bis zu 30% gestiegen, es war Fahrermangel, Stadtflucht, Smog war auch und überhaupt alles schlimm und überall Krise; siehe "Monaco Franze", Folge 8.
Du enttäuschst mich. Gerade du müsstest doch wissen, dass günstige, mehrstöckige Plattenbauten wie im Osten sozialistischer Käse sind, der nur linksgrüne Low-Performer anzieht ... FJS sieht alles, was du schreibst! Obacht!
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U-Bahn Gern
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
"Früher war alles besser" will ich ja auch gar nicht sagen, aber mit Großprojekten ging es einfach gefühlt um einiges schneller voran. Von 1971 bis 2010 wurde der U-Bahn-Bau ja noch relativ stetig vorangetrieben (An das Eröffnungsfest von Moosach kann ich mich aus meiner Kindheit noch erinnern), Neubaugebiete wie Neuperlach, Hasenbergl und der Arabellapark sind entstanden und selbst der Tram-(Wieder)Ausbau wurde dann nach dem Umdenken der Stadtpolitik relativ schnell angegangen. Und die Sache mit den nicht gebauten Stadtautobahnen würde ich jetzt persönlich als Gewinn sehen, aber klar war der Bezug zum Autofahren damals noch anders bzw. wird es in München wohl noch länger sein.Rohrbacher hat geschrieben: ↑20 Feb 2026, 22:13 noch weit mehr als eine zweite Stammstrecke, einen komplett neuen Hauptbahnhof, die Sanierung eines kompletten U-Bahnnetzes, den Neubau von Freiham und Schwabing Nord erlebt haben werde.
Dein Vater könnte andererseits davon sprechen, dass überhaupt nur Stillstand war, schließlich wurden neben deinen erwähnten paar, zum Teil Jahrzehnte verspäteten Leuchtturmprojekten zig "moderne" Stadtautobahnen nicht gebaut, Projekte wie der spätestens 1973 dringend nötige S-Bahnausbau nach der Eröffnung fast komplett eingestellt (im Gegenteil, die haben sogar die LZB wieder ausgebaut), zig Straßenbahnen wurden rückgebaut, MVV-Tarife sind von einem Tag auf den anderen um bis zu 30% gestiegen, es war Fahrermangel, Stadtflucht, Smog war auch und überhaupt alles schlimm und überall Krise; siehe "Monaco Franze", Folge 8.
Die Sache mit der LZB ist mir tatsächlich neu. Ich dachte, das hätte nur die Stammstrecke bekommen. War die auch mal im Restnetz aktiv? Aber selbst wenn man nach dem Grundnetz nicht mehr erweitert hat, wurden ja zumindest dort noch immer ständig Verbesserungen vorgenommen. Mein Vater kennt noch die Zeit, wo auf 90% der Außenäste maximal ein T40 gefahren wurde und es z.B. auf den Ausfallstrecken Richtung Augsburg und Rosenheim noch nicht mal eigene Gleise für die S-Bahnen gab. Ich hatte zuerst immer angenommen, die wären schon immer da gewesen.
Und die letzteren Probleme ... naja.
Mehr U-Bahn für München!
Schnellerer Netzausbau ab sofort!
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Die Sackgasse, in die man sich selbst manövriert hat, war ja dass man eine SEM wollte aber das ultimative Instrument der Enteignung dann doch wieder ausgeschlossen hat, wonach die Großgrundbesitzer einfach abwarten könnten.
Jetzt haben sie das, was sie wollten und können das Land scheibchenweise zu ungleich höheren Summen verkaufen. Und vermutlich springt für die CSU jetzt die ein oder andere Parteispende heraus.
Die U4 Verlängerung werde ich nun nicht mehr erleben.
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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Das ist halt auch viel zu billig.U-Bahn Gern hat geschrieben: ↑20 Feb 2026, 23:51 (und jetzt leider auch das D-Ticket) werden von Jahr zu Jahr teurer
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ich zähle auf den Bildern eher so 5 bis 8 Etagen.
Wegen der baurechtlich notwendigen Abstandsflächen ist das Optimum an Dichte übrigens bei etwa 5 Etagen erreicht. Bei mehr Etagen werden größere Abstandsflächen notwendig, weshalb die Anzahl an möglichen Wohnungen wieder sinkt. Deswegen sieht man höhere Gebäude meistens an Ecken oder Rändern, wo die Abstandsflächen dann auf Verkehrsflächen oder Parks liegen können.
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Mal abgesehen davon, dass teurere Fahrkarten nicht automatisch mit einem besseren ÖPNV gleichzusetzen sind: um höhere Preise zu rechtfertigen, müsste auch Leistung geliefert werden. Wie war das gleich nochmal real im (Deutsch-)Land der chronischen Verspätungen, ewigen Bauprojekte und der an ÖPNV weit überwiegend desinteressierten Politik..?
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
https://www.merkur.de/lokales/muenchen/ ... 67574.html
Das wäre für München schon ein heftiger Knall, wenn jetzt auch Galeria Kaufhof am Marienplatz seine Pforten dicht machen muss.
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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!
Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ist das Gebäude nicht Denkmal geschützt? Galeria ist schon lange am Ende...Lazarus hat geschrieben: ↑24 Jun 2026, 23:26 https://www.merkur.de/lokales/muenchen/ ... 67574.html
Das wäre für München schon ein heftiger Knall, wenn jetzt auch Galeria Kaufhof am Marienplatz seine Pforten dicht machen muss.
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ich hoffe, dass uns wenigstens einer in München erhalten bleibt. Ich kaufe da immer meinen ganzen Kleinkram (z.B. meine Socken, T-Shirts, kleine Elektrogeräte, kleine Geschirrteile, auch Jeans, etc.)
Wo ist das Problem?
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Rohrbacher
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Re: [M] Architektur und Stadtentwicklung
Ja, ich hab Kaufhäuser auch gerne genutzt, da vieles bequem unter einem Dach zu bekommen war.
Nach und nach wurden Sortimente und Auswahl reduziert; ein Familieneinkaufsziel wie früher sind diese Häuser schon lange nicht mehr.
Ob jetzt so ein Konzept generell nicht mehr funktioniert oder einfach unsere Warenhauskonzerne zu träge, zu groß, zuviel Finanz- und Immobilienkonstrukte und alles verschlafen und verhunzt haben, weiss ich nicht.
Unter anderen Umständen, unabhängig von den ganzen gegebenen Immo-Konstrukten und Konzernstrukturen dahinter, würde das in kleinerem Stil ja noch funktionieren?
Aber die 4. Insol von Galeriakaufhof steht knapp bevor wie es aussieht. Bei vielen Standorten kamen die Mieten schon nicht mehr oder nicht mehr rechzeitig und nur auf Nachdruck.
Der Konzern als solches ist schon lange nicht mehr lebensfähig (so mancher "Investor/Retter" hat dazu beigetragen; und das nicht nur einer) und alle Versuche sind gescheitert.
Kaufhof als Konzern "hat fertig" meiner Meinung nach. Man reitet da seit langem ein fast totes Pferd und versucht damit, ein Rennen zu gewinnen.
=> Zumachen und wenn man vielleicht feststellen "da fehlt was" (eben so ein Universalsortimenter) und jemand erschafft das dann modern neu.
Freu mich da schon auf das nächste Held der Steine-Video zu
Mein Wunsch wär ja ein "Microcenter" a la USA in den Kaufhof am Stachus. Oder nen Ikea.
Nach und nach wurden Sortimente und Auswahl reduziert; ein Familieneinkaufsziel wie früher sind diese Häuser schon lange nicht mehr.
Ob jetzt so ein Konzept generell nicht mehr funktioniert oder einfach unsere Warenhauskonzerne zu träge, zu groß, zuviel Finanz- und Immobilienkonstrukte und alles verschlafen und verhunzt haben, weiss ich nicht.
Unter anderen Umständen, unabhängig von den ganzen gegebenen Immo-Konstrukten und Konzernstrukturen dahinter, würde das in kleinerem Stil ja noch funktionieren?
Aber die 4. Insol von Galeriakaufhof steht knapp bevor wie es aussieht. Bei vielen Standorten kamen die Mieten schon nicht mehr oder nicht mehr rechzeitig und nur auf Nachdruck.
Der Konzern als solches ist schon lange nicht mehr lebensfähig (so mancher "Investor/Retter" hat dazu beigetragen; und das nicht nur einer) und alle Versuche sind gescheitert.
Kaufhof als Konzern "hat fertig" meiner Meinung nach. Man reitet da seit langem ein fast totes Pferd und versucht damit, ein Rennen zu gewinnen.
=> Zumachen und wenn man vielleicht feststellen "da fehlt was" (eben so ein Universalsortimenter) und jemand erschafft das dann modern neu.
Freu mich da schon auf das nächste Held der Steine-Video zu
Mein Wunsch wär ja ein "Microcenter" a la USA in den Kaufhof am Stachus. Oder nen Ikea.