Dass die Züge dann die Hitze im Tunnel blasen ist ja bekannt...dann müssen halt Tunnel und Stationen entsprechend belüftet werden...Rohrbacher hat geschrieben: ↑28 Jul 2026, 10:50 Der Einwand mit den Tunnelstrecken ist auch deswegen richtig, weil eine Klimaanlage ja nur eine umgedrehte Wärmepumpe ist. Du würdest also nur Abwärme in die Tunnel = Umgebungsluft des Zuges blasen, die du bei den vielen Halten mit den vielen großen Türen sofort wieder im Zug drin hast = Kreislauf. Der Effekt wäre sicher nicht gigantisch, wahrscheinlich im Zehntel- oder Hundertstelbereich, aber du müsstet dennoch im Zug permanent eine gewisse Energie aufwänden, um mit der Klimaanlage letztlich nur die Temperatur zu halten, die im Zug ohne Klimaanlage eh wäre.![]()
C2 neue Serie
Re: C2 neue Serie
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Re: C2 neue Serie
Das kann ich nicht bestätigen. In den Tagen wo es über 30 Grad hat, war ein deutlicher Unterschied bei den Innentemperaturen von U3 und U6 feststellbar. Und ich fahre wohlgemerkt im Abschnitt Sendlinger Tor - Münchner Freiheit. Ich versuche dann immer die U6 zu meiden und die U3 zu nehmen weil deutlich angenehmer.Rohrbacher hat geschrieben: ↑28 Jul 2026, 10:50 Die Durchfahrt in diesem Abschnitt ist so kurz, dass sich das Fahrzeug da nicht übermäßig aufheizt.
Übrigens auch bei der U5. Da merkt man es auch obwohl die ja nur kurz in Neuperlach Süd "oben" ist.
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Re: C2 neue Serie
Genau daran erkennst du vielleicht, dass es total unsinnig wäre, die ganze Flotte zu klimatisieren ... Niemand hat behauptet, dass es gar keine Aufheizung gibt. Aber du würdest aber auch mit den ganzen Zügen den negativen Effekt im Gesamtnetz generieren, die gar nicht "oben" fahren. Und auch wenn die U6-Züge klimatisiert sicherlich wärmer sind als andere und sich auch nicht binnen 15-20 Minuten komplett auf Umebungstemperatur abkühlen, sagt das nicht nichts darüber aus, ob eine Klimatisierung auf der U6 überhaupt den erhofften Erfolg bringt, denn wir haben ja auch "oben" große Türen, die die ganze teuer gekühlte Luft dauernd wieder rauslassen. Dadurch wird der Zug sicherlich trotzdem im Tunnelnetz wärmer ankommen als ein Zug, der nur "unten" fährt. Ob dieser Unterschied den ganzen Aufwand rechtfertigt, insbesonders Jeans mal wieder lapidaren Vorschlag halt einfach die Belüftung im ganzen Netz umzubauen, kostet ja nur 3,50 Euro, ist halt mehr als fraglich.
Die U-Bahn in Berlin hat aus dem selben Grund auch keine Klimaanlage. Die Hamburger Hochbahn hat in den neueren Zügen eine, die haben aber mehr oberirdische Abschnitte, meine ich, und relativieren auf ihrer Webseite auch deren Wirksamkeit: Über die Klimatisierung unserer U-Bahnen und Busse
"Anders bei den neueren Zügen, den DT5 (...). Sie sind von vornherein mit Klimaanlagen ausgestattet. Die angepeilte Ziel-Temperatur variiert dabei je nach aktueller Außentemperatur. Allerdings: In der Praxis ist das Kühlen auch hier nicht immer so einfach. Zum einen, weil sich Sonneneinstrahlung und Umgebungstemperatur bei jeder Tunnel-Ein- und Ausfahrt schlagartig ändern. Zum anderen strömt durch das Türenöffnen bei jedem Fahrgastwechsel neue warme Luft ins Innere, gegen die die Klimaanlage dann anarbeiten muss (übrigens auch der Grund, weshalb die Fenster im DT5 oft verschlossen sind!). Gerade bei den in der Stadt so engen Haltestellen-Abständen hat das, anders als im Fernverkehr, tatsächlich einen sehr großen Einfluss. Und auch die Fahrgäste selbst, die als „Heizfaktor“ ebenfalls Wärme abgeben – je nach Auslastung des Zuges mal mehr, mal weniger – spielen hier eine Rolle. Kurz: Die Klimaanlagen laufen, aber eben unter ständig wechselnden Bedingungen, was die exakte Steuerung so komplex macht."
Re: C2 neue Serie
Es würde schon helfen, wenn man die Fenster öffnen könnte.
Weiteres Thema ist, dass die Verstärker tagsüber in der Sonne braten.
In München hat man den Vorteil, dass die Stationen und Tunnel größtenteils von Grundwasser umströmt werden und somit eingebrachte Wärme auch wieder abtransportiert werden kann, im Gegensatz zu London, wo die Tunnel in Lehm liegen, der sich mit der Zeit aufheizt.
Den Wärmeeintrag von vielen Fahrgästen inkl. der Luftfeuchtigkeit merkt man im Bus bspw. sehr deutlich. Definitiv ein valider Punkt. Im Tunnel funktioniert da die Belüftung des C2 noch gut, aber im Freien fehlt dem dann der Druckunterschied.
Weiteres Thema ist, dass die Verstärker tagsüber in der Sonne braten.
In München hat man den Vorteil, dass die Stationen und Tunnel größtenteils von Grundwasser umströmt werden und somit eingebrachte Wärme auch wieder abtransportiert werden kann, im Gegensatz zu London, wo die Tunnel in Lehm liegen, der sich mit der Zeit aufheizt.
Den Wärmeeintrag von vielen Fahrgästen inkl. der Luftfeuchtigkeit merkt man im Bus bspw. sehr deutlich. Definitiv ein valider Punkt. Im Tunnel funktioniert da die Belüftung des C2 noch gut, aber im Freien fehlt dem dann der Druckunterschied.
Re: C2 neue Serie
Das Problem bei der U6 sind vor allem die Verstärker die den ganzen restlichen Tag in Fröttmaning draußen rumstehen.
Das dürfte zu teilen aber auch die U3 verstärker betreffen.
U6 fährt mein ich ja deutlich länger im Takt 5 und ist dadurch nicht so betroffen. U7 hat man bei 50% der Fahrzeuge das auch gemerkt, als sie noch auf der kompletten Strecke unterwegs war
Das dürfte zu teilen aber auch die U3 verstärker betreffen.
U6 fährt mein ich ja deutlich länger im Takt 5 und ist dadurch nicht so betroffen. U7 hat man bei 50% der Fahrzeuge das auch gemerkt, als sie noch auf der kompletten Strecke unterwegs war
Re: C2 neue Serie
Streng genommen stimmt das nicht: ein C1/C2-Wagen hat mWn. sogar zwei Klimaanlagen, eine pro Fahrerraum.
Das Problem der Hamburger DT5 ist, dass die Klimaanlage wg. sehr beschränker Achslast im alten Netz unterdimensioniert ist. Bei Temperaturen über ~30°C reicht diese nicht mal um ein Aufheizen zu verhindern und die Klappfenster müssen geöffnet werden. (Bei der Nachfolgegeneration soll bei gleicher Länge ein weiteres Drehgestell hinzukommen.)Rohrbacher hat geschrieben: ↑28 Jul 2026, 11:51 Die U-Bahn in Berlin hat aus dem selben Grund auch keine Klimaanlage. Die Hamburger Hochbahn hat in den neueren Zügen eine, die haben aber mehr oberirdische Abschnitte, meine ich, und relativieren auf ihrer Webseite auch deren Wirksamkeit
Re: C2 neue Serie
Können C2 auf beiden Seiten zentral öffnen?
Bei A und B konnte man zumindest Mitte der 2000er auf beiden Seiten entriegeln, während der C1 dies nicht wollte.
Damit könnte man zumindest in den Wendeanlagen, wenn der Zug aus der Sonne kommt, ein wenig die Hitze rauslüften.
Gleiches in Fröttmaning oder Neuperlach Süd für den Vorbereitungsdienst.
Bei A und B konnte man zumindest Mitte der 2000er auf beiden Seiten entriegeln, während der C1 dies nicht wollte.
Damit könnte man zumindest in den Wendeanlagen, wenn der Zug aus der Sonne kommt, ein wenig die Hitze rauslüften.
Gleiches in Fröttmaning oder Neuperlach Süd für den Vorbereitungsdienst.
Re: C2 neue Serie
Ich sehe im BN im Sommer immer mal wieder C2 rumstehen, bei denen auf beiden Seiten alle Türen offen sind. Nachdem wohl kaum jemand die alle einzeln aufmacht, würde ich davon ausgehen, dass das geht.