Zukunft des Fernverkehrs?

Strecken und Fahrzeuge von DB Fernverkehr und anderen als DB Fernverkehr.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 218 466-1 »

Valentin hat geschrieben: ↑04 Okt 2024, 17:59 Wenn die DB dein Geburtsdatum nicht sicher für sich behalten könnte, hast du ein großes Problem.
Und was genau soll das grosse Problem sein?
Es gibt ettliche Firmen, Google, Amazon etc. die mein Geburtsdatum haben. Ich weiss nicht, was dieses Panik Getue mit Datenschutz soll. Ich kann mir mein Geburtsdatum auch auf die Stirn kleben und muss trotzdem nichts Befuerchten. :roll:
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 146225 »

Ich bin nicht überzeugt, dass das technisch nicht anders lösbar ist. Womit wir wieder am Ausgangspunkt angekommen wären.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 218 466-1 »

Hier die Zukunft des Fernverkehrs

Fahrplan 2027: stabile Preise, neue Sprinter, mehr europäische Verbindungen
Weitere Sprinter Stuttgart-Berlin • häufiger schnell nach Paris • attraktivere ICE-Halte für Baden-Baden und Offenburg • stabileres IC-Angebot auf der Gäubahn • temporäre Bau-Einschränkungen • Fahrplanwechsel am 13. Dezember, Tickets ab 14. Oktober buchbar
Die Deutsche Bahn (DB) bietet im Fahrplan 2027 neue Verbindungen und mehr Fahrten ins Ausland an. Die Preise bleiben stabil. Pendler und Reisende, die als Gruppe mit der Bahn fahren, profitieren dabei von neuen günstigen Konditionen. Bereits Anfang Oktober hatte die DB angekündigt, das Familienticket dauerhaft einzuführen. Der Fahrplan 2027 tritt am 13. Dezember in Kraft. Tickets sind ab dem 14. Oktober über bahn.de, den DB Navigator sowie in Reisezentren und Agenturen erhältlich.

„In Zeiten teurer Kraftstoffe bleibt die Bahn eine gute und günstige Alternative zu Auto und Flugzeug. Der Fahrplan 2027 ist ein starkes Angebot für alle. Wir bieten schnelle Sprinter zwischen den Metropolen, Fernverkehr bis in die Fläche und mehr Verbindungen nach Europa“, sagt Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr.

Weitere ICE-Sprinter Stuttgart–Berlin im Vier-Stunden-Takt

Künftig fahren vier weitere Sprinter: ab Stuttgart um 11.03 und 15.03 Uhr via Nürnberg nonstop nach Berlin. Von dort kommen die Züge um 12.59 und 16.58 Uhr in Stuttgart an. Diese neuen Fahrten ergänzen das schon bestehende Sprinter-Angebot um 7.03 Uhr von Stuttgart nach Berlin bzw. in der Gegenrichtung abends aus Berlin mit Ankunft Stuttgart um 20.57 Uhr. Die Fahrzeit ab Stuttgart nach Berlin beträgt rund 4 ¾ Std, nach Nürnberg knapp 2 Stunden. Zudem bestehen weiterhin zweistündlich zwischen Stuttgart und Berlin schnelle Umsteigeverbindungen via Nürnberg in 5 ¼ Stunden mit Halt z.B. auch in Schwäbisch Gmünd, Aalen, Ellwangen und Crailsheim.

Häufiger bzw. schneller nach Straßburg und Paris

Für Stuttgart realisieren DB und SNCF eine sechste bzw. für Karlsruhe eine neunte Direktverbindung über Straßburg nach/von Paris. Neu ist ein täglicher TGV um 16.53 Uhr ab Stuttgart via Karlsruhe (17.35 Uhr) nach Paris (20.06 Uhr). In der Gegenrichtung fährt abends (außer samstags) ein ICE bzw. TGV um 19.54 Uhr aus Paris nach Karlsruhe (22.23 Uhr) und Stuttgart (23.04 Uhr). Neu auch am Samstag und damit täglich fährt ein TGV um 15.55 Uhr ab Paris nach Stuttgart (an 19.05 Uhr) und weiter über Ulm (20.09 Uhr) nach München. Insgesamt sind die Verbindungen zwischen Stuttgart und Paris zukünftig regelmäßiger im Zweistundentaktraster.

Ulm profitiert von einer zusätzlichen Direktverbindung am Wochenende: einem TGV morgens aus Paris (7.42 Uhr) nach Ulm (12.07 Uhr) sowie nachmittags in der Gegenrichtung um 16.04 Uhr ab Ulm nach Paris (20.06 Uhr). Bis zu 30 Minuten schneller wird die erste TGV-Fahrt täglich z.B. aus Ulm (8.04 Uhr) bzw. Stuttgart (8.55 Uhr) nach Straßburg und Paris (12.06 Uhr).

ICE-Stundentakt für Baden-Baden und Offenburg

Mit Inbetriebnahme des Rastatter Tunnels halten in Baden-Baden künftig etwa im Stundentakt mehr als 40 statt derzeit 27 ICE-Züge pro Tag. Damit bekommt die Kur- und Bäderstadt jeweils zweistündlich Direktverbindungen via Rhein/Ruhr nach Hamburg bzw. über Frankfurt nach Berlin.

Auch in Offenburg halten diese ICE-Züge und ermöglichen dort wieder den bis Ende 2025 bestehenden ICE-Stundentakt. Die zweistündliche ICE-Linie aus Hamburg via Hannover und Kassel hingegen hält für eine bessere Pünktlichkeit auf dieser Linie zwischen Karlsruhe und Freiburg lediglich am Tagesrand.

Neues, stabileres IC-Angebot Stuttgart–Singen–Zürich

Dank eines mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) abgestimmten neuen Angebotskonzepts sollen die IC-Züge auf der Gäubahn wesentlich pünktlicher werden und Fahrgäste dadurch ihre Anschlüsse besser erreichen. Mit deutlich besserer Pünktlichkeit ist geplant, die IC-Züge ab Sommer 2027 auch wieder stündlich umsteigefrei bis Zürich fahren zu können. Aktuell endet bzw. beginnt jede zweite Fahrt in Singen. Darüber entscheiden SBB und DB im Frühling 2027.

Das neue Angebotskonzept geht einher mit einheitlicheren Abfahrtzeiten z.B. im Knoten Stuttgart, längeren Haltezeiten und weniger dichten Zugfolgen auf der teilweise eingleisigen Strecke. Infolgedessen können die IC-Halte in Herrenberg, Bondorf und Gäufelden nicht mehr zweistündlich angeboten werden. Mit mehreren Einzelhalten am Tag sind die Orte aber weiterhin an den Fernverkehr angebunden – zunächst testweise. Zudem bestehen mehr ähnlich schnelle Metropolexpress-Verbindungen (MEX) nach Stuttgart. In Spaichingen und Engen halten künftig die IC-Züge alternierend jeweils zweistündlich. Für Sulz und Oberndorf ergeben sich sogar stündliche IC-Halte, weil der IC so im eingleisigen Streckenabschnitt einen Nahverkehrszug ersetzt – was dort die betriebliche Situation entspannt.

Nächtlicher ICE zwischen Stuttgart und Wien

Nach eineinhalb Jahren Pause bietet DB Fernverkehr wieder eine günstige Direktverbindung über Nacht zwischen Stuttgart, München und Wien an. Die ICE-Abfahrt in Stuttgart ist um 22.32 Uhr, in Ulm um 23.37 Uhr, Ankunft z.B. in München 0.51 Uhr, Linz 4.30 Uhr und Wien 6.05 Uhr. Der Zug in der Gegenrichtung fährt um 21.57 Uhr ab Wien, 23.30 Uhr ab Linz und erreicht Stuttgart um 4.54 Uhr.

Zweite ICE-Verbindung nach Tirol am Wochenende

Künftig fährt am Wochenende zwischen Frankfurt, Stuttgart, Ulm, Ravensburg, Friedrichshafen und Landeck-Zams ein ICE je Richtung: frühmorgens ab Frankfurt (6.11 Uhr) bzw. samstags auch ab Köln z.B. via Heidelberg (7.09 Uhr) und Stuttgart (7.57 Uhr) nach Biberach, Ravensburg (9.51 Uhr), Friedrichshafen, Lindau-Reutin, Bregenz und Landeck-Zams (13.07 Uhr). [Anm. Quasi Rückkehr von IC 1218/1219 nach rund 15 Jahren] . Zurück von dort geht es samstags und sonntags um 14.50 Uhr via u.a. Ravensburg (18.11 Uhr) nach Stuttgart (an 19.59 Uhr), Heidelberg (20.53 Uhr), Frankfurt (21.56 Uhr) bzw. sonntags bis Köln (23.40 Uhr). Baubedingt können die ICE-Züge nur bis 4. April an den Bodensee fahren. Danach sowie unter der Woche fährt das ICE-Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) ab Ulm stattdessen nach/von München.

Das bestehende ICE-Zugpaar aus/nach Dortmund via Frankfurt Flughafen, Mannheim, Stuttgart, Ravensburg und Friedrichshafen fährt weiterhin täglich und bis Innsbruck. Baubedingt kann dieses Zugpaar nicht vom 14./15. Mai bis 10./11. Juli sowie ab 22./23. August fahren.

Einzelne ICE-Direktverbindung nach Hamburg, Ostwestfalen, zur Ostseeküste

Mit dem Sprinter geht es nachmittags neu z.B. ab Stuttgart (16.02 Uhr), Heidelberg (16.46 Uhr) und Weinheim (17.02 Uhr) schnell und direkt nach Hannover (an 20.17 Uhr) und Hamburg (an 21.37 Uhr). In der Gegenrichtung fährt ein ICE neu über Nacht aus Hamburg (0.06 Uhr), Lüneburg und Uelzen nach Mannheim (an 7.57 Uhr) und Stuttgart (8.38 Uhr).

Abends fährt ein ICE ab Freiburg (17.55 Uhr), Baden-Baden, Karlsruhe (18.59 Uhr) und Mannheim neu wieder über Köln hinaus weiter nach z.B. Düsseldorf (an 21.32) und Bielefeld (23.18 Uhr). Retour kommt der morgendliche ICE mit Ankunft z.B. in Freiburg um 12.03 Uhr neu z.B. aus Bielefeld (6.42) statt Bremen (5.40 Uhr).

Reisende ab Ulm, Stuttgart und Mannheim profitieren wieder von einer täglichen ICE-Direktverbindung an die Mecklenburgische Seenplatte und die Ostseeküste. Der ICE fährt z.B. um 10.49 Uhr ab Stuttgart und umsteigefrei nach Waren an der Müritz (an 17.56 Uhr), Rostock und Warnemünde (19.02 Uhr). Der Zug in die Gegenrichtung startet um 10.53 Uhr in Warnemünde und erreicht z.B. Stuttgart um 19.11 Uhr.

Temporäre Baueinschränkungen

Auch 2027 wird auf der Schiene auf Rekordniveau gebaut. Die Angebotseinschränkungen während der Baumaßnahmen minimiert die DB durch bestmögliche Ersatzkonzepte. Trotzdem sind leider immer wieder temporär veränderte Ziele, längere Fahrzeiten und reduzierte Verbindungen nicht zu vermeiden. Für die größten Baustellen ist das veränderte Angebot zum Buchungsstart bereits in der Fahrplanauskunft berücksichtigt.

Beispielsweise fährt ganzjährig die zweistündliche ICE-Linie am Oberrhein via Erfurt statt über Kassel und Braunschweig nach/von Berlin. Vom 8. Februar bis zum 9. Juli können keine ICE-Züge ab Heidelberg, Stuttgart und Ulm über München hinaus bis nach Salzburg und Kärnten verkehren. Vom 13. März bis 2. April können gar keine ICE via Weinheim fahren. Vom 15. Mai bis zum 9. Juli können zwischen Mannheim und NRW nur noch stündlich ICE-Fahrten angeboten werden: Diese Züge fahren nicht wie üblich über Frankfurt Flughafen und die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main, sondern über die Mittelrheinstrecke via Mainz, Koblenz und Bonn. Dadurch verlängert sich die Fahrtzeit um rund eine Stunde. Ab 13. August ist das Angebot nach Hannover und Hamburg betroffen. Dorthin bestehen ab Stuttgart nur noch drei ICE-Direktfahrten pro Tag und Richtung: ähnlich schnell wie sonst, aber ohne Halt zwischen Stuttgart und Hannover (statt wie bisher in Mannheim, Frankfurt, Kassel und Göttingen) sowie langsamere Umsteigeverbindungen. Die zweistündlichen, direkten ICE-Fahrten vom Oberrhein benötigen dann eine Stunde länger nach Kassel, Göttingen, Hannover und Hamburg.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von rautatie »

Werden die Sprinter zwischen Stuttgart und Berlin alle über die Murrbahn geschickt?

Da hat es ja bei der Einführung der ersten Sprinterzüge das Problem mit der zu knappen Streckenkapazität gegeben (zwischen Backnang und Schwäbisch Hall ist die Strecke eingleisig, und es gibt viel Regionalverkehr). Konnte man das Problem in den Griff bekommen, oder wie kriegt man die ICEs mit den MEX-Zügen unter einen Hut? Achja, und Güterverkehr gibt es wohl außerdem....
Wo ist das Problem?
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 146225 »

rautatie hat geschrieben: ↑13 Okt 2026, 13:08 Werden die Sprinter zwischen Stuttgart und Berlin alle über die Murrbahn geschickt?

Da hat es ja bei der Einführung der ersten Sprinterzüge das Problem mit der zu knappen Streckenkapazität gegeben (zwischen Backnang und Schwäbisch Hall ist die Strecke eingleisig, und es gibt viel Regionalverkehr). Konnte man das Problem in den Griff bekommen, oder wie kriegt man die ICEs mit den MEX-Zügen unter einen Hut? Achja, und Güterverkehr gibt es wohl außerdem....
Japp, sie werden - ist halt für einen haltlosen Zug immer noch der schnellste Weg zwischen Nürnberg und Stuttgart. Die MEX 19 bzw. den RE 90 kann man sicher "drum herum" planen, bis der Fernverkehr mit seiner grottigen Pünktlichkeit wieder jeglichen Plan Makulatur werden lässt.

Güterzüge - auf die Gefahr hinaus, dass ich das schon mal erwähnt habe: hätte man die Elektrifizierungslücke zwischen Öhringen-Cappel und Schwäbisch Hall-Hessental mal geschlossen, statt das zielsicher weitere 50 Jahre zu verbummeln, gäbe es zwischen Nürnberg Rbf und Kornwestheim eine durchgehend zweigleisige Strecke dafür. Was weder die Murrbahn noch die Remsbahn bieten können. Aber egal, so ist der Güterverkehr durch Hohenlohe trotzdem enorm - halt auf der BAB 6.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von Entenfang »

Danke fürs Raussuchen!
218 466-1 hat geschrieben: ↑13 Okt 2026, 12:03 Neues, stabileres IC-Angebot Stuttgart–Singen–Zürich

Dank eines mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) abgestimmten neuen Angebotskonzepts sollen die IC-Züge auf der Gäubahn wesentlich pünktlicher werden und Fahrgäste dadurch ihre Anschlüsse besser erreichen. Mit deutlich besserer Pünktlichkeit ist geplant, die IC-Züge ab Sommer 2027 auch wieder stündlich umsteigefrei bis Zürich fahren zu können. Aktuell endet bzw. beginnt jede zweite Fahrt in Singen. Darüber entscheiden SBB und DB im Frühling 2027.

Das neue Angebotskonzept geht einher mit einheitlicheren Abfahrtzeiten z.B. im Knoten Stuttgart, längeren Haltezeiten und weniger dichten Zugfolgen auf der teilweise eingleisigen Strecke. Infolgedessen können die IC-Halte in Herrenberg, Bondorf und Gäufelden nicht mehr zweistündlich angeboten werden. Mit mehreren Einzelhalten am Tag sind die Orte aber weiterhin an den Fernverkehr angebunden – zunächst testweise. Zudem bestehen mehr ähnlich schnelle Metropolexpress-Verbindungen (MEX) nach Stuttgart. In Spaichingen und Engen halten künftig die IC-Züge alternierend jeweils zweistündlich. Für Sulz und Oberndorf ergeben sich sogar stündliche IC-Halte, weil der IC so im eingleisigen Streckenabschnitt einen Nahverkehrszug ersetzt – was dort die betriebliche Situation entspannt.
Das ist für mich eine sehr unerwartete und positive Überraschung. Als regelmäßiger, äußerst leidgeplagter Benutzer dieser Strecke blicke ich mit gespannter Erwartung auf das neue Konzept.
Mein Bahnjahr 2025
Zurückgelegte Strecke: 30.600 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,2 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 882 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 79 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 3,8% - Fahrtkosten: 10,0 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 89,1% -
3-min-Pünktlichkeit innerhalb CH: 90,4% - 6-min-Pünktlichkeit innerhalb D sowie international D/CH: 57,8%
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von rautatie »

Entenfang hat geschrieben: ↑13 Okt 2026, 22:11
Das ist für mich eine sehr unerwartete und positive Überraschung. Als regelmäßiger, äußerst leidgeplagter Benutzer dieser Strecke blicke ich mit gespannter Erwartung auf das neue Konzept.
Hierbei bin ich gespannt, ob man auf folgendes dadurch entstehende Problem reagieren wird:
die S-Bahn, die aus Karlsruhe kommend über Freudenstadt fährt, endet nämlich in Bondorf, von wo aus man bisher mit einem der ICs weiter Richtung Stuttgart fahren konnte. Wenn Bondorf als Halt gestrichen wird, endet diese S-Bahn also künftig im Nirwana, sofern sich nicht eine andere Verbindung Richtung Stuttgart ergibt.
Wo ist das Problem?
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 146225 »

rautatie hat geschrieben: ↑14 Okt 2026, 08:15 Hierbei bin ich gespannt, ob man auf folgendes dadurch entstehende Problem reagieren wird:
die S-Bahn, die aus Karlsruhe kommend über Freudenstadt fährt, endet nämlich in Bondorf, von wo aus man bisher mit einem der ICs weiter Richtung Stuttgart fahren konnte. Wenn Bondorf als Halt gestrichen wird, endet diese S-Bahn also künftig im Nirwana, sofern sich nicht eine andere Verbindung Richtung Stuttgart ergibt.
Diese besagte S-Bahn gibt es mit dem Fahrplanwechsel nicht mehr; Geiz ist Part of The Länd und streicht für bwegt! In Stuttgart bleibt man der Ansicht treu, dass die Karlsruher Zweisystem-Stadtbahnen nicht moderner Regionalverkehr made in Baden-Württemberg sind, sondern nur und ausschließlich zu teuer, zu teuer, zu teuer und außerdem noch zu teuer. Da man den "Automobilstandort retten!" und gleichzeitig noch die Mehrkosten von Stuttgart21 im Auge behalten muss, ist Qualität und Service im Regionalverkehr schon längst nicht mehr maßgeblich. Ohne die AVG Karlsruhe wäre der Bahnknoten Freudenstadt zwar nie im 21. Jahrhundert angekommen, aber ist ja aus Stuttgarter Sicht eh nur "Provinz".

Von Karlsruhe aus betrachtet muss der Regionalverkehr dem Fernverkehr und dem zum Fahrplanwechsel in Betrieb gehenden Rastatter Tunnel Platz machen, S-Bahn gibt es also nur noch auf der östlichen Strecke Karlsruhe <-> Rastatt via Ettlingen West und Malsch. Die S8 ins Murgtal fährt dann bis und ab Forbach (bis zur Kreisgrenze Rastatt). Darüber hinaus bis/ab Freudenstadt verkehren die 1440 von DB Regio als RE40 jetzt stündlich, und zwischen Forbach und Freudenstadt Hbf mit allen Halten. Statt Panoramablick in den Nordschwarzwald die kleinen Fenster vom 1440. Nicht meckern, es war billig (also fürs Land).

Die Anbindung von Freudenstadt Hbf in Richtung Gäubahn / Raum Stuttgart funktioniert dann ausschließlich über den MEX 14, nicht mehr durch Anschlüsse an die Gäubahn-IC.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 218 466-1 »

146225 hat geschrieben: ↑14 Okt 2026, 19:31 In Stuttgart bleibt man der Ansicht treu, dass die Karlsruher Zweisystem-Stadtbahnen nicht moderner Regionalverkehr made in Baden-Württemberg sind, sondern nur und ausschließlich zu teuer, zu teuer, zu teuer und außerdem noch zu teuer.
Ich bleibe der Ansicht treu, dass die Karlsruher Zweisystem-Stadtbahnen nicht moderner Regionalverkehr made in Baden-Württemberg sind, sondern nur und ausschliesslich von Anfang an eine miese CDU-Schnapsidee waren und sind! Trambahnen haben auf EBO-Strecken mit ihrem "Komfort" und v.a. mit der "Sicherheit" nichts zu suchen! Es ist daher absolut richtig, dass das "Karlsruher Modell" schrittweise und schnell abgebaut und entsortgt wird. Im Murgtal u.a. haben ausschliesslich 1440 Grinsekatzen untwerwegs zu sein! Nicht auszudenken was passiert, wenn eine Tram einmal von einem Gz abgeräumt wird. Hoffentlich wird es nie dazu kommen.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 4002 »

Ist die Frage, ob es mit einer 1440 nicht gebrannt hätte und wie viel mehr Geschwindigkeit die Stadtbahn durch die besseren Bremsen abgebaut hat.
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Re: Zukunft des Fernverkehrs?

Beitrag von 146225 »

4002 hat geschrieben: ↑15 Okt 2026, 04:56 Ist die Frage, ob es mit einer 1440 nicht gebrannt hätte und wie viel mehr Geschwindigkeit die Stadtbahn durch die besseren Bremsen abgebaut hat.
Die 218 ist mental in der Epoche IV hängen geblieben, die kann man wie zu viele Freaks zum Thema Zweisystem-Stadtbahnen noch weniger ernst nehmen als irgendwelche Autoverkehrspolitiker in Stuttgart.

Und ohne das Wirken der AVG ab ca. 2000 würde heute kein 1440 ins Murgtal fahren können, weil die Bahnstrecke nie elektrifiziert worden wäre.

Hat aber jetzt nix mehr mit Fernverkehr 2027ff. zu tun. Für bwegtes Versagen aller Art gips ja passende eigene Themen hierzuforum.
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