Kein Mittel gegen den Wiesn-Kollaps

Alles über Stadtverkehr, was woanders nicht passt, wie z.B. Verkehrsverbünde
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Cloakmaster @ 3 Aug 2013, 13:16 hat geschrieben: Naja - da draussen könnte man wohl etwas länger feiern, weil da keine Wohnbebauung in der Nähe ist. Damit dürfte sich die Abtransprtiererei etwas verlagern. Und wenn man das entsprechend verkauft (Riem-Auschank bis zB 02 Uhr), dannn dürften auch die Wiesn-Wirte sich nicht all zu sehr gegen eine Verlagerung sperren :)
Das war mal, denn in unmittlbarer Nähe befindet sich die Messestadt mit ein paar Hundert Wohnungen.

Ganz abgesehen davon, wäre die Messe viel zu klein für die Wiesn....
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Beitrag von Bayernlover »

Und wie ich die MVG kenne, wird dann um 1:30 Uhr der Betrieb eingestellt :D
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Beitrag von Cloakmaster »

Lazarus @ 3 Aug 2013, 13:19 hat geschrieben: Das war mal, denn in unmittlbarer Nähe befindet sich die Messestadt mit ein paar Hundert Wohnungen.

Ganz abgesehen davon, wäre die Messe viel zu klein für die Wiesn....
Zwischen nördlichem Messe-Freigelände und Messe-Stadt finden sich die Messe-Hallen. Und auf der anderen Seite die BAB. Dort die Bierzelte hin, und auf das östliche Friegelände das Vergnügungszentrum. Da dürfte Salmdorf fast eher betroffen sein als Neu-riem.

Und wie gesagt: Das Okotberfest nimmt inklusive oide Wiesn maximal 34 ha Fläche ein, das Messe-FG ist aber 36 ha gross - von wegen viel zu klein.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Cloakmaster @ 3 Aug 2013, 13:25 hat geschrieben:
Lazarus @ 3 Aug 2013, 13:19 hat geschrieben: Das war mal, denn in unmittlbarer Nähe befindet sich die Messestadt mit ein paar Hundert Wohnungen.

Ganz abgesehen davon, wäre die Messe viel zu klein für die Wiesn....
Zwischen nördlichem Messe-Freigelände und Messe-Stadt finden sich die Messe-Hallen. Und auf der anderen Seite die BAB. Dort die Bierzelte hin, und auf das östliche Friegelände das Vergnügungszentrum. Da dürfte Salmdorf fast eher betroffen sein als Neu-riem.
Trotzdem

Damit verschärft man das ÖPNV Problem höchstens noch, anstatt es zu lösen. Die U2 würde diese Menschenmassen niemals bewältigen können, zumal das Gelände auch keinen fussläufig erreichbaren S-Bahn-Anschluss hätte.....
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Beitrag von Cloakmaster »

Einen Gleisanschluss hats an der Messe auch, ideal für Shuttlezüge. Und wie gesagt: verlängerte Öffnungszeiten sowie der gestreckte Fuss weg helfen bei der Entzerrung der Fahrgast-Ströme. Und für Busshuttles ist auch mehr als genug Platz, die dort draussen auch eher angenommen würden als in der Innenstadt.
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Beitrag von Bayernlover »

Cloakmaster @ 3 Aug 2013, 13:32 hat geschrieben: Einen Gleisanschluss hats an der Messe auch, ideal für Shuttlezüge. Und wie gesagt: verlängerte Öffnungszeiten sowie der gestreckte Fuss weg helfen bei der Entzerrung der Fahrgast-Ströme. Und für Busshuttles ist auch mehr als genug Platz, die dort draussen auch eher angenommen würden als in der Innenstadt.
Ich sehe schon die A94 dauergesperrt.
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Lazarus
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Beitrag von Lazarus »

Cloakmaster @ 3 Aug 2013, 13:32 hat geschrieben: Einen Gleisanschluss hats an der Messe auch, ideal für Shuttlezüge. Und wie gesagt: verlängerte Öffnungszeiten sowie der gestreckte Fuss weg helfen bei der Entzerrung der Fahrgast-Ströme. Und für Busshuttles ist auch mehr als genug Platz, die dort draussen auch eher angenommen würden als in der Innenstadt.
Fussweg kannst du schon mal vergessen. Weder Trudering noch Riem sind in angemessener Weise erreichbar. Bei einem Fussweg von 20 Minuten und mehr wirst da keinen überzeugen können. Ergo müsste man alles per U-Bahn oder Busshuttle abwickeln.

Sorry, aber das ist eine ziemliche Schnapsidee, mit der man böse auf die Nase fallen würde....
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Beitrag von Cloakmaster »

Bayernlover @ 3 Aug 2013, 13:35 hat geschrieben: Ich sehe schon die A94 dauergesperrt.
Peanuts - die wird unter die Erde verlegt, und schon hat man noch mehr Platz...
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Beitrag von vuxi »

Nur weil euch die Wiesn nicht passt muss man sie nicht gleich verlegen. Es zwingt euch keiner hin zu gehen. Und wer überfüllte Züge nicht mag soll in den zwei Wochen (und zu vielen anderen Anlässen wie Fußball) eben zu Fuß gehen, Auto fahren oder in Urlaub fahren. Oder man zieht nach Hinterunterdupfing. Da ist es schön ruhig.
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Beitrag von Daniel Schuhmann »

vuxi @ 3 Aug 2013, 13:54 hat geschrieben: Oder man zieht nach Hinterunterdupfing. Da ist es schön ruhig.
Außer wenn Feuerwehrfest ist. Oder Maibaumfest. Oder wenn der Burschenverein feiert...
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Beitrag von vuxi »

Daniel Schuhmann @ 3 Aug 2013, 14:03 hat geschrieben: Außer wenn Feuerwehrfest ist. Oder Maibaumfest. Oder wenn der Burschenverein feiert...
Die Feuerwehr ist im Nachbarort Vorderoberdupfing und die haben auch den Maibaum des Burschenvereins geklaut. Also keine Feiern dieses Jahr in Hinterunterdupfing.
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Beitrag von Cloakmaster »

Lazarus @ 3 Aug 2013, 13:37 hat geschrieben: Fussweg kannst du schon mal vergessen. Weder Trudering noch Riem sind in angemessener Weise erreichbar. Bei einem Fussweg von 20 Minuten und mehr wirst da keinen überzeugen können. Ergo müsste man alles per U-Bahn oder Busshuttle abwickeln.

Sorry, aber das ist eine ziemliche Schnapsidee, mit der man böse auf die Nase fallen würde....
Ich meine ja auch den Fussweg zur U-Bahn. Der ist in Riem länger als an der TW, und wirkt damit schon entzerrend.

Davon ab sollte spätestens mit der Anmerkung, die A94 zu verbuddeln der Ironie-Detektor angesprungen sein.
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chris232
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Beitrag von chris232 »

Cloakmaster @ 3 Aug 2013, 13:32 hat geschrieben: Und für Busshuttles ist auch mehr als genug Platz, die dort draussen auch eher angenommen würden als in der Innenstadt.
Bringt nur nichts. Mal ein Beispiel: Zur Bauma kamen in einer Woche 530.000 Besucher, bei der Wiesn sinds dagegen bis zu 7.000.000 - und wer den Shuttleverkehr bei der Bauma miterlebt hat wird bestätigen können, dass da zu den Hauptzeiten nicht mehr allzu viel geht. Und im Gegensatz zur Theresienwiese kommen zur Messe 95% der Leute aus einer Richtung und nicht aus beiden etwa gleichermaßen.
Wenn man unbedingt die Schienenanbindung will wäre der alte Olympiabahnhof ebenso nutzbar... Aber mal im ernst, das wird wohl nie passieren, egal wie viel die U- und S-Bahn überquillt. Des hamma ja no nia so gmacht.

@vuxi: Und wie wärs, wenn einfach die Wiesnbesucher zu Fuß gehen oder mit dem Auto fahren oder die Wiesn in den Urlaub geht? Aber gut, immernoch lieber das als der Fußballmist, der uns wieder blüht (bleibt nur zu hoffen, dass Berlin sich darum kümmern darf).
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
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Beitrag von bayerhascherl »

Ich habe das Problem noch nie verstanden.

Ein paar Mio. Fahrgäste mehr binnen weniger Tage = dementsprechende Mehreinnahmen

Mit denen kann man dann aus halb Bayern Busse anmieten die nötigenfalls zu Stoßzeiten wie an der Perlenschnur die Leute transportieren, von/zum Festplatz. Und die Linien nennt man einfach nach den Zielbahnhöfen. Die Hauptbahnhoflinie, usw., kein Unterwegshalt.

Würde jeder verstehen, wäre bequem für die GÄSTE - es sind zahlende Gäste und auch München braucht nicht immer so überheblich zu tun als hätte man es nicht nötig diese zu hofieren, als seien die mehr so eine Art "Störfaktor" in der heiligen Isar-Herrlichkeit. Den Unterton hat das nämlich alljährlich. Jede andere Stadt würde sich nach solch einem touristischen Umsatzbringer die Finger schlecken, sowas haben nicht mal Megametropolen wie London.
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chris232
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Beitrag von chris232 »

Klar, kein Problem, schließlich gibt's ja zur Theresienwiese von allen Seiten 6-spurige Autobahnen und außer deinen Reisebussen fährt ja niemand auf der Straße.
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Beitrag von FloKi »

Das Problem mit der Wiesn ist nicht, dass es sie gibt und sie München in aller Welt bekannt macht. Es ist auch nicht, dass mittlerweile Massen an Besuchern kommen um das mitzuerleben. Das Problem ist, dass sich ein guter Anteil dieser Leute nicht beherrschen kann, über alle Stränge schlägt. Demnach ist es eine echte Kunst in diesen 2 Wochen abends mit der U5, 19 oder S-Bahn unterwegs zu sein, und einen Wagen zu erwischen in den nicht mind. einer reingekotzt hat. Und das ist deutlich schlimmer geworden, da es wohl immer mehr Amateure beim Kampfsaufen gibt. Nimm diese 10% weg und du hast noch immer das größte Volksfest, viele Gäste, überfüllte U5 aber eine angenehmere Athmosphäre.

Zur Busidee: Nette Idee, aber mit dieser Perlenschnur bricht dann der Verkehr entgültig zusammen, besonders wenn da irgendeine weitere Buslinie zum Hbf fährt. Und ich bin mir noch nicht mal sicher, ob während der Wiesn so viel Kapazitäten frei sind. Es gibt viele Firmen die das mit Bus erledigen.
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Beitrag von bayerhascherl »

Dann sperrt man halt eine enge Nebenstraße mal in den zwei Wochen für den Durchgangsverkehr ("Anlieger frei"), damit die Busse da Platz haben. Irgendwie muss man es ja händeln, oder man lässt es auf sich zukommen und wurschtelt sich durch "ganz von selbst" entstehende Verkehrseinschränkungen in München - allerdings chaotische und willkürliche. Es ist sozusagen eine Frage des "geringeren Übels". Ihr seht ja selbst dass keiner eine bessere Idee hat.

Und irgendwo kriegt man aufjedenfall Busse her. Nötigenfalls halt aus anderen Bundesländern. Es gibt zigtausende mietbare Busse in Deutschland, die sind nicht alle schon zur Wiesn eingeplant.
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Beitrag von Cloakmaster »

chris232 @ 4 Aug 2013, 09:22 hat geschrieben: Bringt nur nichts. Mal ein Beispiel: Zur Bauma kamen in einer Woche 530.000 Besucher, bei der Wiesn sinds dagegen bis zu 7.000.000 - und wer den Shuttleverkehr bei der Bauma miterlebt hat wird bestätigen können, dass da zu den Hauptzeiten nicht mehr allzu viel geht. Und im Gegensatz zur Theresienwiese kommen zur Messe 95% der Leute aus einer Richtung und nicht aus beiden etwa gleichermaßen.
Zur Wiesn verteileen sich die Leute aber besser über den Tag als zur BAUMA. Und die Messe-Busshuttles gabs es ja nur als die U2 noch nicht fuhr. Haken an der Sache ist eher, daß sich im Riem alles noch mehr auf die U-Bahn konzentrieren würde, weil die S-Bahn deutlich weiter weg ist, als am Standort Theresienwiese.
Dazu noch ein Zugshuttle über den Güteranschluss zum Ostbahnhof, da kriegt man schon ein paar Leute weg geschaufelt. Das und die lämngeren Öffnungszeiten würde in meinen Augen die 7 Mios in Riem schon handelbar machen. Nur wäre eine Wiesn in Reim einfach keine Wiesn mehr.
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Entenfang
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Beitrag von Entenfang »

Das Problem mit der Wiesn ist nicht, dass es sie gibt und sie München in aller Welt bekannt macht. Es ist auch nicht, dass mittlerweile Massen an Besuchern kommen um das mitzuerleben. Das Problem ist, dass sich ein guter Anteil dieser Leute nicht beherrschen kann, über alle Stränge schlägt. Demnach ist es eine echte Kunst in diesen 2 Wochen abends mit der U5, 19 oder S-Bahn unterwegs zu sein, und einen Wagen zu erwischen in den nicht mind. einer reingekotzt hat. Und das ist deutlich schlimmer geworden, da es wohl immer mehr Amateure beim Kampfsaufen gibt.  Nimm diese 10% weg und du hast noch immer das größte Volksfest, viele Gäste, überfüllte U5 aber eine angenehmere Athmosphäre.
DANKE für diese Worte. Du sprichst mit sowas von aus der Seele.
Zur Busidee: Nette Idee, aber mit dieser Perlenschnur bricht dann der Verkehr entgültig zusammen, besonders wenn da irgendeine weitere Buslinie zum Hbf fährt.
Ich glaube auch nicht, dass man damit U/S-Bahn nennenswert entlasten kann. Bis Busshuttles erstmal bekannt sind und benutzt werden, braucht man Zeit und Mühe (Warum dann nicht lieber mehr Werbung für U3/U6 machen?). Außerdem werden Besucher von auswärts, die sich nicht so gut auskennen, wohl weiterhin zur Hackerbrücke oder Theresienwiese fahren und von den Einheimischen oder gut Informierten wird sich wohl auch keiner 15 Min. mit dem Bus zum Hbf durchschlagen, wenn die U-Bahn oder S-Bahn das in 2 Min. schaffen.
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Zurückgelegte Strecke: 30.060 km - Planmäßige Gesamtreisezeit: 16,1 Tage - Gesamtverspätung (analog FGR): 626 min - Planmäßige Reisegeschwindigkeit: 78 km/h - Durchschnittliche Fahrzeitverlängerung aufgrund von Verspätung: 2,7% - Fahrtkosten: 10,6 Cent/km - Anschlussquote (alle Anschlüsse einer Verbindung mit min. 1 Umstieg erreicht): 87,5%
bayerhascherl
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Beitrag von bayerhascherl »

Pardon aber ich höre nur Bedenken, keine Lösungen.

Gerade Einheimische inkl. aus der weiteren Region wissen wie überfüllt die Ubahn ist und würden mit Sicherheit nur zu gerne einen Busshuttle in Anspruch nehmen. Da gibts kein Gedränge, wenn man nur soviele Fahrgäste rein lässt wie der Bus Sitzplätze hat. Und wenn einer nach dem anderen anfährt und die Busse ständig im Pendelverkehr fahren entsteht auch kein Frust. Ist doch viel bequemer. Die 2 Min. sind illusorisch mit dem ganzen Gedränge, schon rein von der reinen Zeit die man braucht, ganz abgesehen von den Nerven die man lässt (wenn man davon absieht dass ich ohnehin nie auf das Oktoberfest gehe, da sind mir irgendwelche ländlichen Kirchweihen deutlich lieber, aber das ist ein anderes Thema, die globale Spaßgesellschaft verlangt halt nach solchen folkloristisch angehauchten Massenveranstaltungen).
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Beitrag von Entenfang »

Da gibts kein Gedränge, wenn man nur soviele Fahrgäste rein lässt wie der Bus Sitzplätze hat. Und wenn einer nach dem anderen anfährt und die Busse ständig im Pendelverkehr fahren entsteht auch kein Frust.
Dann passen in einen Gelenkbus ganze 50 Leute. Man kann nicht beliebig viele Busse bereitstellen und die Straßen haben auch nicht beliebig viel Kapazität. Ich bleibe dabei, eine Entlastung der U- und S-Bahn wird man weder durch eine Tramwendeschleife noch durch Shuttlebusse erreichen.
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Beitrag von TravellerMunich »

Busshuttle werden bestimmt von der Münchner Polizei und KVR als Bedrohnung (Terrorgefahr) gesehen und weiträumig ausgesperrt, wie ja jetzt schon die Linienbusse. Wahrscheinlich gibt es dann ein Shuttle ZOB-Hbf :-)
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Beitrag von Cloakmaster »

Busshuttles zum Hauptbahnhof würden ja auch nicht viel bringen. Wenn schon, dann müsste man etwas weiter fahren: Ostbahnhof (evtl Zwischenhalt Kolumbusplatz U1/2), Pasing (Evtl Zwischenhalt Harra) Fröttmaning (evtl Zwischenhalt Donnersbergerbrücke)

Wenn ich mal wieder auf der wiesn bin, schaui ich zu, daß ich so schnell wie möglich von der hackerbrücke weg komme, une nehem die erstbeste sbahn nach laim bzw pasind, oder auch nur zur donnersberge, wenn es eine s7 sein sollte. Hauptsache, dem Chaos entflohen. Oder aber zu Fuss zur Poccistr, zum Marienplatz, und dann von da ab Richtung Pasing. Am Marienplatz gibt es noch Sitzplatz-Hoffnung...

Lösungen, wenn die denn so einfahc wären, hätte man schon längst umgesetzt. Aber so einfach ist es halt dann doch nicht.
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Boris Merath
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Beitrag von Boris Merath »

bayerhascherl @ 4 Aug 2013, 10:20 hat geschrieben: Dann sperrt man halt eine enge Nebenstraße mal in den zwei Wochen für den Durchgangsverkehr ("Anlieger frei"), damit die Busse da Platz haben.
Die attraktiven Nebenstraßen sind bereits gesperrt, da von Fußgängern überfüllt. Wenn dann könnte man vielleicht was im Südwesten machen - nur wohin sollen die Busse von hier aus fahren? Was wäre ein sinnvolles Ziel?
bayerhascherl @ 4 Aug 2013, 12:07 hat geschrieben:Pardon aber ich höre nur Bedenken, keine Lösungen.
Weil es keine Lösung gibt.
Gerade Einheimische inkl. aus der weiteren Region wissen wie überfüllt die Ubahn ist und würden mit Sicherheit nur zu gerne einen Busshuttle in Anspruch nehmen.
Von wo nach wo soll der Busshuttle denn fahren?
Da gibts kein Gedränge, wenn man nur soviele Fahrgäste rein lässt wie der Bus Sitzplätze hat.
Wiebittewas??? Guter Witz.
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
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Jean
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Beitrag von Jean »

Ein Bus als voll zu bezeichnen wenn keine Sitzplätze mehr vorhanden sind ist reiner Luxus. Es gibt 3 bis 4 Mal so viele Stehplaetze wie Sitzplätze!
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
Rev
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Beitrag von Rev »

Hm wie wäre es den mit ner Monorail? Hier dürfte es Systeme geben die sich leicht auf und abbauen lassen. Man hat den Vorteil das es nur eine Temporäre Lösung ist den Boden verkehr wenig beeinflusst große Massen befördern kann und nicht all zu teuer ist :) .

Und es gab wohl auch schon Systeme die für Messen usw errichtet wurden.
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Beitrag von 146225 »

Rev @ 4 Aug 2013, 14:56 hat geschrieben: Hm wie wäre es den mit ner Monorail? Hier dürfte es Systeme geben die sich leicht auf und abbauen lassen. Man hat den Vorteil das es nur eine Temporäre Lösung ist den Boden verkehr wenig beeinflusst große Massen befördern kann und nicht all zu teuer ist :) .
Und das in München, wo es doch schon an einer vernünftigen Tram scheitert :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
München kann jeder. Duisburg muss man wollen!
Cloakmaster
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Beitrag von Cloakmaster »

Und wie und wo soll die Monorail fahren? Mal eben nen klitzekleienn Tunnelbuddeln, der hinterher wieder zugeschüttet wird? Oder lieber auf Stelzen? Das sollten dann aber Luftstelzen sein, weil ebenerdig ist da kein Platz dafür. Vielleicht geht auch eine Häuserwand-Montage, oder gleich ganz nach oben, auf die Hausdächer? Wird schon keiiner der suffköppe runter fallen, und wenn, dann ist das ein kollateralscahden, der hingenommen werdne muss...
Rev
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Beitrag von Rev »

Gemeint war hier die Stelzen variante alles andere wäre Blödsinn...


Natürlich ist ebenerdig platz für Stelzen schon mal gesehen durch welche Straßen die Wuppertaler Schwebebahn fährt da ist auch platz. Und die Bahn in Wuppertal braucht relativ viel platz da gibt es flexiblere Systeme.
Wird schon keiiner der suffköppe runter fallen,
Ich hätte an Bahnen mit Türen / Wänden und Böden und Dächern gedacht :rolleyes:
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Beitrag von Cloakmaster »

Bist du schon mal auf dem Oktoberfest gewesen? Was da los ist rund um die Wiesn? Wie sich die Fussgänger auf den eh schon viel zu schmalen Gehwegen bedrängen? Oder willst du die Stelzen auf die Fahrbahn setzten, und Fahrspuren dafür sperren? Natürlich haben deine Treppenaufgänge und die Bahnsteige auch einen stabilen, überklettersicheren rundum-Zaun mit Bahnsteigtüren, ja? Auf- und abbau sind natürlich trotzdme in ein par Tagen zu machen, mit minimalen Beeinträchtigungen für den fliessenden Verkehr mitten in der Innenstadt?

Und dann ist immer noch die Frage von wo nach wo du deine Monorail buaen willst.
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