Attacken gegen das Personal
Re: Attacken gegen das Personal
und der Zusammenhang ist jetzt welcher?
Re: Attacken gegen das Personal
Abschreckung...weniger aggressive Personen?
Für den ÖPNV Ausbau Gegen Experimente und Träuereien. Eine Trambahn braucht einen eigenen Fahrweg, unabhängig vom MIV!
Fahrradwege auf Kosten des ÖPNV braucht keiner!
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Re: Attacken gegen das Personal
du meinst also, wenn man Schwarzfahren noch härter bestraft werden Aggressionen weniger?
Re: Attacken gegen das Personal
Tja, wenn der erst vor Gericht steht ist das Opfer aber schon tot - dann bringt die härtere Strafe noch genau was?gmg hat geschrieben: ↑05 Feb 2026, 14:38Bedingt richtig aber auf jeden Fall werden Gewaltdelikte in Deutschland sehr mild bestraft und das weiß jeder Gewalttäter, der schon einmal vor Gericht stand.Rohrbacher hat geschrieben: ↑05 Feb 2026, 02:44
In den USA, wo man in vielen Bundesstaaten mit dem elektrischen Stuhl oder ähnlichen Maßnahmen rechnen kann, haben wir so mit die höchste Mordrate in Industriestaaten. Merkste selber, oder? Funktioniert also nicht. Das Problem dieses Arguments ist: Wenn jemand jemand anderem eine über die Rübe zieht, denkt der nicht rational über irgendwelche Folgen nach.
Außerdem ist dieser Schwarzfahrer eine tickende Zeitbombe und eine harte Strafe würde ihn länger aus dem Verkehr ziehen.
Der Vergleich zu den USA hinkt, weil dort eine extreme Ellenbogengesellschaft mit Wildwest-Tradition herrscht.
Re: Attacken gegen das Personal
Dass der Täter nicht noch mal ein Zugbegleiter umbringt?
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Re: Attacken gegen das Personal
Deine Frage wird schon in deinem Zitat von mir beantwortet. Es geht jetzt aber auch nicht nur um diesen Fall.andreas hat geschrieben: ↑05 Feb 2026, 15:22Tja, wenn der erst vor Gericht steht ist das Opfer aber schon tot - dann bringt die härtere Strafe noch genau was?gmg hat geschrieben: ↑05 Feb 2026, 14:38Bedingt richtig aber auf jeden Fall werden Gewaltdelikte in Deutschland sehr mild bestraft und das weiß jeder Gewalttäter, der schon einmal vor Gericht stand.Rohrbacher hat geschrieben: ↑05 Feb 2026, 02:44
In den USA, wo man in vielen Bundesstaaten mit dem elektrischen Stuhl oder ähnlichen Maßnahmen rechnen kann, haben wir so mit die höchste Mordrate in Industriestaaten. Merkste selber, oder? Funktioniert also nicht. Das Problem dieses Arguments ist: Wenn jemand jemand anderem eine über die Rübe zieht, denkt der nicht rational über irgendwelche Folgen nach.
Außerdem ist dieser Schwarzfahrer eine tickende Zeitbombe und eine harte Strafe würde ihn länger aus dem Verkehr ziehen.
Der Vergleich zu den USA hinkt, weil dort eine extreme Ellenbogengesellschaft mit Wildwest-Tradition herrscht.
Re: Attacken gegen das Personal
wieviele Rückfalltäter gibts denn? die meisten sind doch das gleiche wieder jetztige: Keine Vorstrafen, keine Auffälligkeiten. Ob der jetzt 5 Jahre oder 10 Jahre bekommt ist doch egal für die anderen Täter, weil keiner denkt vorher über mögliche Strafen nach bevor er dem eine oder ein paar mehr aufs Maul gibt.
Re: Attacken gegen das Personal
@ gmg: welcher Täter denkt denn vorher an mögliche Strafen? Grad bei solchen Gewalttaten? Ich glaube kaum, daß einer denkt, hey, den hau ich tot, in 5 Jahren bin ich wieder draußen....
das eigentliche Problem und das lösen auch Strafen nichit, woher kommt die Aggression, daß Männer (ja, sind fast immer Männer) so schnell so massiv gewaltätig werden. Das nach härteren Strafen plärren ist das typische konservative Denken, uns interessieren die Gründe nicht, bestrafen, abschrecken, egal wie wenig das wirklich funktioniert - wir haben was so getan als hätten wir was getan - aber die wirklichen Gründe, warum sowas passiert, warum Männer so massiv zuschlagen, woher diese Aggressionen kommen, das kümmert keinen - weil da müßte man vielleicht viele Dinge in Frage stellen, was viele gar nicht wollen....
darum einfach blinder Aktionismus um die AfD und CDU Wähler zufriedenzustellen, noch ein bisschen Links Grün Bashing und man hat genug getan.
Bis der nächste Mann eskaliert und man wieder nach härteren Strafen plärrt - Dominik Brunners Angreifer wurden wegen Mordes verurteilt, wie viel härter kann man sowas noch bestrafen? Und was hats geändert? nichts.
das eigentliche Problem und das lösen auch Strafen nichit, woher kommt die Aggression, daß Männer (ja, sind fast immer Männer) so schnell so massiv gewaltätig werden. Das nach härteren Strafen plärren ist das typische konservative Denken, uns interessieren die Gründe nicht, bestrafen, abschrecken, egal wie wenig das wirklich funktioniert - wir haben was so getan als hätten wir was getan - aber die wirklichen Gründe, warum sowas passiert, warum Männer so massiv zuschlagen, woher diese Aggressionen kommen, das kümmert keinen - weil da müßte man vielleicht viele Dinge in Frage stellen, was viele gar nicht wollen....
darum einfach blinder Aktionismus um die AfD und CDU Wähler zufriedenzustellen, noch ein bisschen Links Grün Bashing und man hat genug getan.
Bis der nächste Mann eskaliert und man wieder nach härteren Strafen plärrt - Dominik Brunners Angreifer wurden wegen Mordes verurteilt, wie viel härter kann man sowas noch bestrafen? Und was hats geändert? nichts.
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Rohrbacher
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Re: Attacken gegen das Personal
Wie gesagt, es liegt in der Natur von Affekt-Taten, dass über die Folgen für andere (und sich selber!) in dem Moment nicht nachgedacht wird. Hohe Strafen in der Praxis (!) und eine hohe Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden, schrecken die meisten vor bewussten Regelübertretungen jeglicher Art ab. Dem Problem, dass manche neben einer fragwürigen Grundeinstellung auch eine sehr kurze Lunte haben und sich dann einfach nicht mehr unter Kontrolle haben, wirst du mit Strafrecht aber nicht beikommen. Und ich sag's auch nochmal: In dem Fall hier ja dürfte keine Tötungsabsicht vorgelegen haben. Es macht's nicht besser, wenn der Zub jetzt "nur" aus Versehen tot ist, aber wenn man gar nicht so weit denkt, dass man gerade wen umbringen könnte, denkt einer dann halt vorher noch weniger über's Strafmaß für ein Tötungsdelikt nach als eh schon.
Deswegen muss man an die viel zitierte Verrohung der Gesellschaft ran, insbesondere des männlichen Teils derselben, wo zumindest einige immer öfter und immer hemmungsloser meinen, Probleme mit Fäusten und Waffen lösen zu können. Dummerweise ist das mal wieder ein sehr komplexes Problem, das sich nicht mit einfachen populistischen Forderungen beheben und in zwei Zeilen beschreiben lassen wird ... Die permanente Vereinfachung und Beschleunigung von Informationen in den asozialen Medien ist ja sogar Teil des Rahmenproblems.
Deswegen muss man an die viel zitierte Verrohung der Gesellschaft ran, insbesondere des männlichen Teils derselben, wo zumindest einige immer öfter und immer hemmungsloser meinen, Probleme mit Fäusten und Waffen lösen zu können. Dummerweise ist das mal wieder ein sehr komplexes Problem, das sich nicht mit einfachen populistischen Forderungen beheben und in zwei Zeilen beschreiben lassen wird ... Die permanente Vereinfachung und Beschleunigung von Informationen in den asozialen Medien ist ja sogar Teil des Rahmenproblems.
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Rohrbacher
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Re: Attacken gegen das Personal
Süddeutsche Zeitung Bahn-Chefin Palla kündigt großen Sicherheitsgipfel an (Paywall)
"Der Zugbegleiter wollte nur Tickets kontrollieren, dann wurde er getötet: Nach dem brutalen Angriff auf Serkan C. fordern Politik, Gewerkschaften und Bahn einen besseren Schutz von Mitarbeitern. Die Frage ist nur: Wie? (...) Drei Tage nach der brutalen Tat richtet sich der Blick auch ins Ausland. In der Schweiz etwa unterhalten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eine eigene Polizei, die für die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zuständig ist. (...) Diese sogenannte Transportpolizei hat mehr Befugnisse als private Sicherheitsdienste. (...) Ein Sprecher der Schweizer Bahn sagte im vergangenen Jahr dem Tages-Anzeiger, es gäbe im Durchschnitt „pro Tag zehn Fälle von verbalen und physischen Aggressionen gegenüber dem Zugpersonal“. Diese Zahl sei in den vergangenen Jahren nicht gestiegen. Aber: „Die SBB beobachten, dass Aggressionen gegenüber Mitarbeitenden und unter Reisenden in den letzten Jahren gröber geworden sind.“ 2025 beschloss die Schweizer Regierung, die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zu erhöhen."
Wir hatten ja bis Silvester 1993, wie gesagt, auch mal eine Bahnpolizei ... *hust*
"Der Zugbegleiter wollte nur Tickets kontrollieren, dann wurde er getötet: Nach dem brutalen Angriff auf Serkan C. fordern Politik, Gewerkschaften und Bahn einen besseren Schutz von Mitarbeitern. Die Frage ist nur: Wie? (...) Drei Tage nach der brutalen Tat richtet sich der Blick auch ins Ausland. In der Schweiz etwa unterhalten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eine eigene Polizei, die für die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zuständig ist. (...) Diese sogenannte Transportpolizei hat mehr Befugnisse als private Sicherheitsdienste. (...) Ein Sprecher der Schweizer Bahn sagte im vergangenen Jahr dem Tages-Anzeiger, es gäbe im Durchschnitt „pro Tag zehn Fälle von verbalen und physischen Aggressionen gegenüber dem Zugpersonal“. Diese Zahl sei in den vergangenen Jahren nicht gestiegen. Aber: „Die SBB beobachten, dass Aggressionen gegenüber Mitarbeitenden und unter Reisenden in den letzten Jahren gröber geworden sind.“ 2025 beschloss die Schweizer Regierung, die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zu erhöhen."
Wir hatten ja bis Silvester 1993, wie gesagt, auch mal eine Bahnpolizei ... *hust*